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Autor Nachricht
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg  Mit Zitat antworten
Angenommen ^^
Verfasst: Do 18. Jan 2018, 21:00
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Aktivenumfrage!  Mit Zitat antworten
Quickfacts

Name+ID: Symphonie + 321530

Name (Vor- und Nachname, Spitznamen): Malik Shaheen. Ja, mein Name ist kein deutscher, nicht einmal ein europäischer. Um seine Herkunft zu bestimmen, muss man schon noch etwas nach Südosten gehen… in den fernen Orient, das Land der aufgehenden Sonne.
Alter (mit Geburtsdatum): 20 Jahre – 18.04.1997
Herkunft: Wie schon angedeutet, liegt mein Ursprung im Orient, genau genommen in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Genauer gesagt liegt mein Geburtsort in Dubai.
Klasse: ---
Geschlecht: Male.
Reiterliches Können( Dressur, Springen und Vielseitigkeit...):
Vermutlich werde ich hier ein ziemlicher Außenseiter sein… denn ich reite weder Dressur, Springen, Vielseitigkeit noch Western. Gut, das stimmt nicht ganz, ein paar Basics in Dressur und Springen, sodass ich mich in beidem auf einem L-Niveau bewege, habe ich schon. Dressur ist schließlich die Grundlage für alles und manchmal erlaube ich mir ein paar Sprünge durch einen Parcours. Doch gemäß meiner Abstammung bin ich in einer typisch arabischen Disziplin zuhause: dem Distanzritt. Dies ist eine Disziplin, in welcher es darum geht, eine große Entfernung zu Pferd so schnell wie möglich zu überwinden. Dabei kommt es auch darauf an, die Pferde nicht zu überfordern. Also benötigt man ein geschicktes Händchen, muss sein Pferd zu jedem Zeitpunkt gut einschätzen können, sonst könnte dies böse ausgehen. Und man muss extrem sportlich sein, sich mehrere Tage hintereinander fast durchgehend im Sattel halten können und dennoch einen guten Sitz und eine perfekte Reitweise beibehalten. Eine Sache der Ausdauer und Fitness, welche ich mittlerweile perfektioniert habe. So bin ich für CEN***-Ritte qualifiziert.

Es ist wie ein Spiegel
Spieglein Spieglein an der Wand
Aussehen (kurze Beschreibung): Wie stellt man sich einen Araber vor? Dunkler Teint, schwarze Haare, Sonnenbrille, Kufiya? Möglich. Also erst einmal vorne weg, ich trage keine Kufiya, also die traditionelle Kopfbedeckung im arabischen Raum. Schließlich trägt auch nicht jeder Jude eine Kippa oder sonstiges.
Doch der etwas dunkle Teint trifft durchaus zu. Ich würde sagen, ich könnte vermutlich schon auch als Südeuropäer durchgehen, schließlich sind hier auch nicht alle weiß wie die Wand. Und so dunkel sind wir nun wirklich nicht. Meine dunklen Haare sind von einem dunklen Dunkelbraun, im Sommer bleichen die Spitzen zuweilen etwas aus. In derselben Farbe sind meine markanten Augenbrauen und der Drei (oder auch Fünf)-Tage-Bart gehalten, welche mein Gesicht zieren. Meine Nase ist gerade, weist bloß in der Mitte des Nasenrückens einen leichten Buckel auf, der von einem Bruch der Nase stammt. Er ist wirklich eher latent, die Ärzte konnten das Schlimmste verhindern, aber bei genauerer Betrachtung fällt er eben doch etwas auf. Who cares, nobody’s perfect.
Meine Statur, welche auch eine Größe von 1,87 Meter umfasst, ist definitiv muskulös, was von definierten Arm- und Beinmuskeln bis zu einem definierten Sixpack wirklich alles umschließt. Nicht bloß, dass ich Sport mag, als Distanzreiter ist dies notwendig. Natürlich bin ich kein schwerer Schrank, den das Pferd nicht mehr tragen kann, aber eine trainierte, sportliche Statur gehört dazu. Ich brauche Ausdauer und Kraft, muss mich mehrere Stunden mit perfektem Sitz im Sattel halten und auch per Fuß Strecken zurücklegen und Berge erklimmen. Zum Training betreibe ich in meiner Freizeit Parkours.
Besonderes Merkmal: ---
Bild:
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Das bin ich
ein blick in den charakter ist ein blick in die seele
Charakter:
Meinen Charakter beschreiben? Das ist schwierig. Wie soll man generell das Wesen eines Menschen in Worte fassen? Außerdem ist solch eine Einschätzung doch immer subjektiv. Ich kann nicht sagen, wie ich wirklich bin, denn das sieht jeder anders. Wozu also die Mühe? Aber gut, ich darf das Feld wohl nicht leer lassen. Also, dann beschreibe ich mich eben mal so, wie ich mich sehe.
Nun, wie ich gesagt bekommen habe, ist eines der ersten Dinge, die man an mir bemerkt, meine Unabhängigkeit. Ja, ich hasse es, in irgendeiner Form von irgendetwas abhängig zu sein, sei es nur die Bahn. Ich stehe mit beiden Beinen im Leben, das habe ich schon früh lernen müssen. Für mich ist es vielleicht Normalität, oder aber ich hab es einfach zu schätzen gelernt. Ich bin immer eigenständig, das nimmt mir auch keiner. Es ist mein Leben und ja, ich baue zwar Scheiße, aber das geht dann auch auf mein Konto, rede mich nicht raus, leugne nicht.
Ja, ich habe die schlechten Seiten des Lebens und vor allen Dingen der Menschen kennengelernt und das hat mich maßgeblich geprägt. Ich weiß sehr gut dass man sich nur auf die wenigsten Menschen verlassen kann und bin mir wohl dementsprechend selbst der Nächste. Ich habe nicht wirklich viele Freunde, was wohl zwei Gründe hat: Einerseits lasse ich so gut wie niemanden wirklich an mich heran und vertraue nur den Wenigsten. Vertrauen ist Schwäche. Dadurch macht man sich verletzlich, das weiß gerade ich am Besten. Man kann auf so unendlich viele Arten verletzt werden, ob jetzt aktiv oder passiv. Menschen erlangen Macht über einen, sobald man ihnen vertraut. Dann wären wir wieder bei meiner Unabhängigkeit. Ich bin mein eigener Herr.
Ich bin misstrauisch, definitiv nicht gutgläubig, brauche nicht so viele „Freunde“ um mich herum. Gerade keine falschen. Ich suche mir meine Freunde sorgfältig aus, habe zwar nicht viele, aber dann bin ich loyal. In mir findet man einen wirklich wahren Freund, der alles tun würde. Ich mache bei jeglichen Aktionen mit, würde sogar Leichen verschwinden lassen. Ich hole meine Freunde wieder überall raus, würde lieber mich selbst opfern. Aber andererseits schreckt mein Verhalten wohl auch viele ab. Klar, ich bin nicht einfach, ich habe natürlich meine Launen. Launisch, temperamentvoll, zwei Adjektive, die mich gut beschreiben. Außerdem habe ich einige Eigenschaften, die viele mit denen eines Arschloches verwechseln. Dazu zählt zum Beispiel Ehrlichkeit, Direktheit und Fairness. Ich bin ein offener Mensch, ich sage, was mir nicht passt, egal ob mein Gegenüber das jetzt hören will oder nicht. Wer damit nicht klarkommt, sollte sich einfach von mir fernhalten. Mir mangelt es auch definitiv nicht an Selbstbewusstsein, ich bekomme meine Klappe schon auf. Und aus meinem Mund kommen dann definitiv keine netten, schön verpackten, vorsichtigen Worte. Ich nenne die Dinge beim Namen. Allerdings wäge ich immer ein bisschen ab. Oftmals verkneife ich mir auch manche Kommentare, weil ich einfach keine Lust auf Konversation habe. Mit manchen Menschen will ich einfach keine Unterhaltung führen, das tu‘ ich mir nicht an. Das wirkt immer schnell abgehoben, als würde ich mich für was Besseres halten. Nun, das stimmt zwar nicht, ich habe jedoch auch kein Interesse daran, das richtig zu stellen. Ich gehe definitiv auf Menschen zu, damit habe ich kein Problem. Humor ist eine Sache, die ich bei mir großschreibe. Ich bin trotz allem humorvoll, zuweilen ziemlich zynisch, aber ich hasse ernste Leute, die niemals Spaß machen oder lachen. Oder Langweiler. In meinem Leben muss es immer Adrenalin und Herausforderungen geben. Ich mag nicht still sitzen, keine Aufgabe haben. Meine Laune ist wohl am schlimmsten, wenn mir langweilig ist oder mein Gegenüber mich langweilt.
Außerdem bin ich schnell mal gelangweilt oder genervt, was meine Laune definitiv noch mehr in den Keller fahren lässt. Was ich ebenfalls nicht abhaben kann, sind anhängliche oder naive Menschen. Ich meine, wirklich? Das braucht doch niemand.
Mir ist es im Grunde egal, wie ich bei anderen rüberkomme. Ich geb‘ nichts auf die Meinungen von irgendwelchen Leuten, nur auf die von meinen Freunden. Diese Menschen, die auf übertrieben cool tun oder arrogant sind, sollten um mich lieber einen großen Bogen machen, das geht nur schlecht für sie aus. Über Möchtegern-Badboys oder wie man das nennt kann ich bloß lachen. Wenn sie mir mal begegnet sind, lachen sie jedoch nicht mehr. Was soll ich auch sagen? Ich beschönige meine Worte nicht. Kann schon sein, dass ich mal jemanden verletze, aber was interessiert es mich schon? Ich weiß wie die Menschen ticken. Vorne rum sind sie nett zu dir und hinter deinem Rücken zerreißen sie sich das Maul. Sie urteilen über andere, obwohl sie ihn nicht kennen. Verbreiten Gerüchte, hetzen andere gegen jemanden auf. Das steht wirklich niemandem zu. Jeder Mensch hat eine Geschichte, warum er so ist, wie er eben ist und die kennt man nicht. Also einfach Klappe halten, denn ich bin schon leicht reizbar. Eigentlich glaub ich, sollte man es sich mit mir nicht verscherzen, dann ist meine nette Seite definitiv weg. Denn ja, die hab ich auch. Ich halte im Grunde schon was von Manieren, nur mal so am Rande. Zu neuen Leuten bin ich immer neutral, kommt dabei jedoch auch auf meine Laune an, denn ja, ich bin definitiv unberechenbar. Da mich nur die Wenigsten wirklich kennen, kann mich auch fast niemand wirklich einschätzen. Das ist ja etwas, das die Menschen hassen, mich amüsiert es eher.
Ansonsten handele ich auch viel nach den Sprichwörtern „Wie du mir, so ich dir“ oder besser „Wie’s in den Wald hineinschallt, schallt’s auch wieder raus.“ Ich denke, die passen doch sehr gut. Wer zu mir höflich ist, darf das auch von mir erwarten. Aber Vorsicht, Höflichkeit, keine Freundschaft. Außerdem werde ich dann immer noch die Wahrheit sagen, auch wenn diese dann nicht mehr so höflich ist. Aber trotzdem, wer normal mit mir umzugehen weiß, wird das auch zurückbekommen. Jedenfalls solange er irgendwas Unüberlegtes tut oder mit meiner Ehrlichkeit, Direktheit und meinen Kommentaren nicht mehr klarkommt. Ja, hat man es sich mit mir verscherzt, ist das definitiv nicht bloß meine Schuld.
Ich stehe immer fest hinter mir selbst und meiner Meinung. Wem ich nicht passe, gut, dann zeig‘ ich ihm schon die Tür. Ich habe meine Überzeugungen, Ideale und Meinungen und von denen bringt mich so schnell niemand ab. Ja, vielleicht kann man mich als stur betiteln, aber immerhin bin ich nicht unsicher. Niemals. Ich habe immer einen Plan und den setze ich auch um. Wer mir im Weg steht, hat einfach Pech. Ich akzeptiere immer gegensätzliche Meinungen, das ist ein freies Land, jeder hat seine eigenen Überzeugungen und Meinungen, das respektiere ich vollkommen. Wer das jedoch nicht tut, hat bei mir verloren. Der sollte mit doofen Kommentaren rechnen.
Aber naja, zum Abschluss würd ich mal sagen, lernt mich einfach kennen, falls ihr das wollt. Wenn nicht, auch gut.
Stärken (5 Stichpunkte):
-Disziplin
-Ehrgeiz
-Selbstbewusstsein
-Reiten/Umgang mit Pferden
-Humorvoll
-Loyal
-Sport
-Starke Persönlichkeit
Schwächen (5 Stichpunkte):
-Unpünktlich
-Ungeduldig
-Unzuverlässig
-Perfektionistisch
-In andere hineinfühlen
-Ratschläge erteilen
-Mit Gefühlen umgehen
-Misstrauisch
-Vertrauen fassen
Abneigungen (5 Stichpunkte):
-Regeln
-Langweiler
-die meisten Menschen
-Arroganz/Selbstverliebtheit
-Klugscheißer/Überkorrekte Menschen
-Verlieren
-Rosenkohl
-Matschige Schneepampe
-Erwartungsdruck
Vorlieben (5 Stichpunkte):
-Adrenalin
-Spaß
-Gewinnen
-Frauen
-Ehrlichkeit
-Humor
-Freiheit
-Distanzritt
-Seine Freunde
Haustiere: None.


Familie:
die familie ist die älteste aller gemeinschaften und die einzige natürliche
Eltern: Tja, natürlich habe ich diese auch. Meine Eltern leben in Dubai, meinem Geburtsort. Vater ist erfolgreicher Immobilienmogul, Mutter eine Staranwältin. Tja, ihre Berufe waren ihnen schon immer wichtiger als ich. Ich weiß nicht, wofür sie mich überhaupt bekommen haben, war ich während der Schwangerschaft doch nur eine Last. Direkt nach meiner Geburt fing Mutter jedenfalls wieder das Arbeiten an, für mich blieb keine Zeit. Ich kam zu meinen Großeltern, Vollblutaraberzüchter etwas außerhalb von Dubai, welche mich großzogen. Zu meinen Eltern habe ich keinen innigen Draht, war beruflicher Erfolg doch immer wichtiger als ich. Ich kenne die beiden kaum, aufgezogen haben sie mich nicht. Sondern einfach abgeschoben. Weil ich sie einen feuchten Kehricht schere, heute noch.
Geschwister: None.
Andere Verwandte: Einen Onkel samt Familie und Tochter, ergo meine Cousine. Ihr Name ist Aliyah, wir verstehen uns recht gut.
Beziehungsstatus: Freiheitsliebend – Single.
Schüler () Auszubildender () Mitarbeiter (x)
Beruf (nur bei Mitarbeitern erforderlich): Bereiter
Vergangenheit:
die augen so sagt man, seien die spiegel unserer seele. auch unsere vergangenheit zeichnet sich darin und man kann sie lesen wie aus einem offenen buch.
Ich wurde in die Upper Class der Vereinigten Arabischen Emirate geboren. Was ich davon hatte? Nichts. Natürlich könnte man meinen, ich wäre der verzogene, reiche Schnösel, absoluter Snob und schaue „normale“ Menschen überhaupt nicht an. Tja, aber so bin ich nicht.
Ich war zwei Monate alt, da fing meine Mutter wieder voll das Arbeiten an. Ich bekam einfach eine Nanny. Meine Eltern waren den ganzen Tag weg, also sollte ich wohl von dieser perfekt ausgebildeten Nanny großgezogen werden. Waren meine Eltern abends daheim, wartete noch immer Arbeit auf sie. Diese ist nie getan. Hier rief dieser Mandant an, jene Akten mussten noch durchgearbeitet werden, ein Notfall passierte. Oder mein Vater plante seine Besuche für den nächsten Tag, hielt Ausschau nach den neusten Immobilien, überwachte die Finanzen, die Mitarbeiter, das Telefon klingelte durchgehen. Sie haben Geld zum Scheißen, aber arbeiten nur für noch mehr. Den Sinn? Sehe ich nicht.
Meiner Großmutter väterlicherseits – die anderen sind schon lange tot - jedenfalls gefiel dies ebenfalls nicht. Sie nahm mich einfach zu sich, auf ihr großes Gestüt. Sie zogen mich groß, nahmen mich einfach mit in den Stall, aber: Sie nahmen sich auch Zeit für mich. Früh bekam ich ein Gefühl für die Pferde, entwickelte einen Draht. Natürlich erhielt ich auch hier die besten Lehrer, aber ich hatte zumindest eine Familie. Meine Eltern kümmerte dies herzlich wenig, wenn ich Glück hatte, schauten sie mal an einem Wochenende ganz kurz vorbei.
Mein Großvater war ein begnadeter Distanzreiter, ritt Wettkämpfe und sahnte regelmäßig den ersten Preis ab. Großmama kümmerte sich mehr um die Zucht, ritt in der Freizeit. Sie waren mein absolutes Vorbild, ich eiferte ihnen nach. Großpapa kaufte mir ein Pony, ich wusste, dass ich so werden wollte wie er, Distanzritte bestreiten. Und dafür trainierte ich.
Ich war elf Jahre alt, als sich mein Leben von neuem ändern sollte. Meine Großeltern waren mit mir auf dem Weg in die Stadt, plötzlich rammte ein LKW frontal unser Auto. Er war wohl von der Spur abgekommen, unaufmerksam, was weiß ich denn. Der Aufprall presste mich in meinen Sitz, jegliche Luft entwich meiner Lunge. Die Vordersitze rückten immer näher, alles geschah wie in Zeitlupe. Wie ein Stück Papier wurde das Auto eingedrückt, Glas splitterte, der Sitz vor mir klemmte meine Beine ein, ich hörte ein ekelerregendes Knacken, als sie brachen. Mein Kopf wurde nach hinten geschleudert, mir wurde schwindelig, das Auto drehte sich. Da wurde ich ohnmächtig, wachte in einem Krankenhauszimmer wieder auf, alleine. Eine Krankenschwester teilte mir mit, dass meine Mutter bald kommen würde. Dieses „bald“ stellte sich als zwei Stunden heraus. Niemand sagte mir etwas, bis meine Mutter schließlich gehetzt das Zimmer betrat. Mein Vater war in einem Meeting. Kurz und knapp erklärte sie mir die Situation, ein Autounfall, bei dem meine Großeltern gestorben waren. Es ging schnell, sagte sie, sie hätten keine Schmerzen gespürt. Als würde sie mit einem Erwachsenen reden, nicht mit ihrem elfjährigen Sohn. Dann klingelte ihr Handy, sie meinte bloß, es sei ein wichtiger Mandant und sie müsse kurz rangehen und ließ mich wieder alleine.
All dies habe ich meinen Eltern sowieso nie verziehen. Das Gestüt wurde offiziell mir vererbt, es erhielt einen Manager und ich kam in die Schweiz. Auf das Elite Internat Institut Le Rosey. Das wohl teuerste Internat der Welt. Danke vielmals. Nette Erzeuger, nicht? Nun, zumindest konnte ich auch hier weiter reiten. Auch wenn ich nicht unbedingt immer durch ein Musterverhalten glänzte.
Nachdem ich dieses absolviert hatte, ich war nun 18 Jahre alt, kehrte ich in die Vereinigten Arabischen Emirate zurück. Ich suchte mir ein Gestüt für meine Ausbildung, erlangte damit die Missbilligung meiner Erzeuger. Ich wollte also tatsächlich mit Pferden arbeiten? Das gefiel ihnen nicht wirklich für ihren doch angeblich so elitären Sohn. Tja, ich pfeif‘ drauf.
Da ich neben der exzellenten Schulbildung auch ein sehr guter Reiter geworden war, bestritt ich absolut alle wichtigen Wettkämpfe im Distanzreiten, und ja, ich war sehr gut. Ich sahnte ziemlich ab. Auch meine Ausbildung schloss ich mit exzellenten Noten ab, egal, was ich sonst so machte.
Denn wie wohl jeder weiß, Dubai hat sehr, sehr dunkle Ecken. Tja, in diese rutschte ich eben hinein. Ich hatte Glück, dass ich solch ein guter Reiter und Auszubildender war, sonst wäre ich vielleicht gefeuert worden. Von illegalen Autorennen über Schlägereien und sonstige kriminellen Sachen war ziemlich viel dabei. Aber was soll ich sagen? Ich konnte es mir erlauben. Ein Anruf meiner Erzeuger und die Sache war erledigt. Wenn nicht, floss eben eine stattliche Summe. Spätestens dann war alles vergeben und vergessen. Natürlich waren meine Erzeuger wütend, aber was kümmerte es mich? Es ging ihnen bloß um das Bildnis der perfekten Familie, des perfekten Sohnes.

Euer Pferd


Name (Spitzname, Rufname): Der stattliche Hengst hört auf den Namen Shaytan ox, was arabisch für ‘Teufel’ ist. Und ja, er wird seinem Namen wirklich gerecht.
Art (Warmblut/Kaltblut/Vollblut/Pony): Vollblut
Rasse: Vollblutaraber
Geschlecht: Wie bereits erwähnt, ist er ein Hengst
Alter: 10 Jahre
Fellfarbe: Im Gegensatz zu seinem temperamentvollen und nervigen Charakter steht sein Fell, welches in einer cremefarbenen Farbe erstrahlt. Man bezeichnet ihn als Palomino oder auch Isabell.
Augenfarbe: Die Augen Shaytans sind dunkel, fast schwarz, vielleicht so wie seine Seele?
Besondere Merkmale: Vielleicht sein Brandzeichen, welches ihn als wertvollen Vollblutaraber kennzeichnet und sein zuweilen teuflischer Charakter.
Stockmaß: 1,65 Meter
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Stil (Englisch/Western): Englisch
Ausbildungsstand: Shaytan ist ein absoluter reiterlicher (Alb-)Traum. Der robuste Araber ist das perfekte Pferd für Distanzritte und spielt in der absoluten Oberliege mit. Seiner exzellenten Abstammung wird er absolut gerecht, gewinnt CEN***-Ritte wie im Schlaf. In der Dressur beherrscht er ein paar Basics auf A-Niveau und springt über ein paar Sprünge eines L-Parcours, sollte uns die Lust darauf packen.
Charackter: Dieser Hengst wurde auf Shaytan, also auf Teufel getauft und schon sein Name wird ihm wahrlich gerecht. Er ist ein typischer Hengst mitsamt allen Marotten. Der Vollblutaraber besitzt viel zu viel Energie und Temperament, ist wirklich schwer zu händeln. Ja, er ist kein einfaches Pferd, aber bei seiner Abstammung und seinem Potenzial wurde darüber schon immer hinweg gesehen. Denn schon immer versprach der Hengst, ein wahres Wunderpferd zu werden. Und wenn man mal ehrlich ist, hilft ihm sein Temperament dafür. In der Dressur ist er absolut unbrauchbar, denn niemand kann diesem Hengst Regeln aufzwängen, auf solche Feinen Hilfen hört er nicht. Er hat seinen eigenen Kopf, sogar einen ziemlichen Dickkopf. Er folgt den Hilfen des Reiters nicht immer, leicht ist er bockig, ich bin einer der ganz wenigen, die sich überhaupt auf seinem Rücken halten. Ist man kein absolut erfahrener Reiter mit einer starken Hand hat man bei dem Palomino schon von vorneherein verloren. Er braucht seine Zeit, einen Reiter überhaupt zu akzeptieren und dies ist ein Kampf. Man benötigt Geduld und Können und auch das berühmte Quäntchen Glück, um von ihm anerkannt zu werden. Ich würde sicherlich sonst niemanden auf den Hengst lassen.
Doch der Distanzritt ist sein absolutes Steckenpferd: der Hengst ist wahnsinnig trittsicher und robust, hält jede Wetterbedingung, jede Entfernung aus, ohne auch nur ein Zeichen von Erschöpfung zu zeigen. In der Distanz entfaltet er sich, nutzt sein Temperament für sich. Er ist unumstrittener Champion, aber dies weiß er auch. Er hat Ehrgeiz und weiß, was er tut. Es geht ihm um Selbstpräsentation und Gewinnen.

Haltung (ankreuzen): Paddockbox () | (x) Aktivstall | Weide ()

Euer Pferd


Name (Spitzname, Rufname): Ihr wundervoller Name lautet Raja ox, was ‚Hoffnung‘ bedeutet.
Art (Warmblut/Kaltblut/Vollblut/Pony): Vollblut
Rasse: Vollblutaraber
Geschlecht: Stute
Alter: Zarte 4 Jahre
Fellfarbe: Ein außergewöhnlicher Tigerschecke, eine seltene Farbe unter den arabischen Vollblütern.
Augenfarbe: Dunkelbraun
Besondere Merkmale: Brandzeichen und eine außergewöhnliche Neugierde und Energie – “Hummeln unter dem Arsch”
Stockmaß: 1,63 Meter
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Bild 5
Stil (Englisch/Western): Englisch
Ausbildungsstand: Roh; Basics auf A-Niveau in der Dressur
Charackter: Raja, ein roher Diamant. Ihre Abstammung ist ein wahrer Traum und die Stute verspricht einiges. Auch sie hat Feuer, wenn auch nicht so negativ wie bei Shaytan. Sie ist voller Entdeckensdrang, voller Neugierde und voller Energie. Sie mag es nicht, still zu stehen, steckt gerne überall ihre Nase hinein. Dabei ist sie furchtlos und ausdauernd, perfekte Eigenschaften für ein Distanzpferd. Schon jetzt zeigt sie eine außergewöhnliche Trittsicherheit und die Bereitschaft, zu lernen und sich zu verbessern. Man kann es wirklich nicht anders sagen, als dass die Stute Hummeln unter dem Arsch hat. Sie hält ihren Reiter definitiv auf Trab, auch wenn sie aufmerksam ist und auch auf Hilfen reagiert, anders als Shaytan. Sie ist viel umgänglicher, ja, geradezu lieb. Doch spürt man auch bei ihr den Ehrgeiz, gut zu werden und sich zu verbessern. Sie fasst relativ schnell Vertrauen und versteht, was man von ihr will. Sie ist ein kleiner Spaßvogel und bringt mich tatsächlich oft zum Lachen. Schaut man in ihre intelligenten, aufgeweckten Augen, meinte man fast, sie besäßen die Weisheit eines alten Mannes. Raja ist ein anhängliches Pferd, welches die Bindung zu ihrem Besitzer sucht, sodass sich eine außergewöhnliche Beziehung zwischen uns beiden entwickelt hat.

Haltung (ankreuzen): Paddockbox () | (x) Aktivstall | Weide ()

Hufkratzer
Verfasst: Do 18. Jan 2018, 18:43
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Aktivenumfrage!  Mit Zitat antworten
Hallo und guten Abend.
Hat jemand Lust einem von meinen beiden Mädels Gesellschaft zu leisten? Ich kann nur keine Antwort alle paar Stunden versprechen. Wer dennoch möchte kann mich ja morgen früh mit einer Nachricht überraschen. xD
Gute Nacht dann und so :3
Verfasst: Do 18. Jan 2018, 00:03
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Aktivenumfrage!  Mit Zitat antworten
@Milu:sorry das es so lange mit der Antwort gedauert hat.
@Panpino+Synphonie: Das zweite Pferd von Anastasia so wie Isanora stehen noch nicht auf der Startseite ;)

Linus Dominik Karlsson

die Junge Dame meinte das sie alles hatte was sie brauchte und fragte mich ob ich noch irgendwo hin wollte. "Ne soweit habe ich alles, dann las uns doch zur Werkstadt laufen die müsste glaube ich nicht weit von hier sein" schlug ich Julie vor. Das ging erstaunlich schnell mit der shoppingtour. Wenn wir beide jedoch in einem laden schon alles gefunden hatten brauchten wir ja nicht noch weiter laufen, ganz im gegensatz dazu wenn ich mit meiner Schwester unterwegs war. Mit ihr war ich meistens 5 Stunden unterwegs gewesen weil sie sich nicht entscheiden konnte und dann erst ewig anprobieren musste.
Verfasst: So 14. Jan 2018, 18:38
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Aktivenumfrage!  Mit Zitat antworten
Luke Hunter

Sie schaute mich etwas erstaut an auf meine Aussage hin. Jap, ich war vielleicht ziemlich offen und fand schnell jeemanden mit dem ich reden konnte, das bedeutete jedoch nicht, dass ich total viele Freunde hatte. Naja, ich hatte immernoch die Hoffnung, dass sich das irgendwann einfach ergab, aber wissen konnte man das natürlich nie. Es wurde so langsam dunkler und ich sah die beiden Schatten der Hunde, die wohl wieder miteinander spielten. Ich hörte ihre Worte und hörte ihr aufmerksam zu, bevor ich meinen Blick auf sie legte. Mein Abi hatte ich zum Glück hinter mir und ich vermisste die Schule nicht im Geringsten. Jeder sagte immer, dass man die Schule total vermissen würde wenn man nicht mehr da war, aber ich war ehrlich gesagt froh, dass ich den ganzen Klausurstress weg hatte und jetzt endlich nur noch das lernen konnte, was mich auch wirklich interessierte und nicht noch viele zusätzliche Dinge, die ich zum größten Teil sowieso nie wieder brauchen konnte. Ihr ging es also ähnlich wie mir, dass sie eigentlich zu nichts kam. "Ich glaube es ist einfach normal, dass man sich in manchen Phasen zu wenig Zeit für sich selbst nimmt." meinte ich nachdenklich und wandte meinen Blick erneut von ihr ab. "In der Stadt war ich auch schon lange nicht mehr und ich weiß nicht mal genau ob es dafür einen Grund gibt." meinte ich dann zu ihr. Keine Ahnung warum ich so lange nicht mehr in der Stadt war, irgendwie hatte ich keinen Grund dort hin zu gehen. Ich brauchte nur selten irgendwelche Dinge und bis auf Essen hatten wir eigentlich immer alles in der WG. Am Zeitmangel lag es gar nicht auch, wenn ich nicht übermäßig viel Zeit hatte aber in die Stadt würde man schon kommen, falls man es unbedingt wollte.

Charly wäre übrigens frei, falls wer schreiben will :D
Verfasst: So 14. Jan 2018, 16:01
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Aktivenumfrage!  Mit Zitat antworten
Dean Winchester

Und da kam Sky auch schon über das Schulgelände auf mich zu.
Mein Puls schoss durch die Decke und ich würde mich wohl zusammenreissen müssen um nicht nervös vor mich hin zu stammeln.
"Schöner Wagen", kommentierte sie mein Baby.
"Schöne Frau", konterte ich - wenn auch ziemlich plump -, als sie nur wenige Zentimeter von mir entfernt stand. Um meine aufkommende Nervosität zu überspielen öffnete ich - Gentleman like - die Beifahrertür, an die ich bis eben noch gelehnt hatte.
"My Lady-", meine Geste unterstrich ich mit einer angedeuteten Verbeugung der entsprechenden Handgeste, wie man sie aus so manchen Filmen kannte.

Nachdem sie eingestiegen war und ich auch ihre Türe geschlossen hatte, joggte ich zur Fahrertür und schwang mich ins Auto.
"Na dann, los geht's!"
Oh man, ich war echt nervös. Passend zu dem Classic Rock, der durch die Lautsprecheranlage des schwarzen Impalas tönte, trommelte ich dann und wann mit meinen Fingern auf dem Lenkrad herum, während ich - zumindest versuchte - mich zu beruhigen.
Auch wusste ich, dass ich eigentlich etwas sagen könnte. Sollte. Müsste.
Aber mir kam kein Wort über die Lippen, ich wusste einfach nicht, was ich sagen sollte.
Schließlich schaffte ich es doch noch, sie zu fragen, wie es ihr ginge, wie es Third ginge. ob ihr die Musik gefalle. Dabei versuchte ich ab und zu sie anzusehen, doch als die Strecke komplizierter wurde als wir einen Berg hochfuhren.
Zum Glück waren wir nicht mehr weit von meinem Ziel entfernt. Der Motor des Impalas blubberte, als ich ihn auf den auserwählten Platz lenkte, so dass der Kofferraum in Richtung Aussichtspunkt zeigte. Auf die Motorhaube konnte man sich nicht so gut setzen, beziehungsweise hatte ich den Kofferraum so verstärkt, dass man sich draufsetzen konnte ohne eine Delle ins Auto zu machen.
Oben in den Bergen hatte ich eine Art Aussichtspunkt gefunden, wo man von oben gefühlt "über alles" blicken konnte. Die frische Waldluft füllte meine Lungen, nachdem ich aus dem geparkten Auto gestiegen war - natürlich hatte ich die Handbremse angezogen - und, wie ein Gentleman, die Tür für meine Herzdame öffnete.

Kurz darauf klaubte ich auch die Decke von der Rücksitzbank auf, breitete sie auf dem geschlossenen Kofferraum des Autos aus. "Bier und Burger oder Bier und Sandwich?", fragte ich meine Begleitung, als ich die Tasche mit den Getränken und der Box mit dem warmen Essen ebenfalls von der Rückbank des Fahrzeugs holte.
Verfasst: Sa 13. Jan 2018, 20:17
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Aktivenumfrage!  Mit Zitat antworten
Sky Black

Immer noch wartete ich auf die Antwort von Dean, die mich schließlich so etwas wie aufatmen ließ. "Naja, wenn ich nicht wollen würde, hätt ich dich nicht gefragt. Solange man uns nicht versehentlich mit Raketen oder Böllern bewirft, sollte uns nichts vorzeitig trennen".

Übersprung

Ein letztes Mal fuhr ich mir mit der Hand durch die braunen langen Haare, bis sie so saßen wie immer: Etwas wellig, aber dennoch luftig und locker. Entschieden hatte ich mich für einen grauen passenden Pullover, ein paar Jeans und meine schwarzen Chucks die wohl an meinen Füßen festgewachsen waren. Zwar gab ich es nur ungern zu, aber aus irgendeinem Grund war ich irgendwie nervös. Ich konnte es nicht wirklich in Worte fassen. Der Hengst war für heute versorgt und als ich dann die Treppen hinab stieg um zu Dean und seinem Auto zu finden, wurde ich auch das Zittern aus meinen Gliedern los. Im Gepäck hatte ich lediglich Chips und meine wenigen Habseligkeiten wie Handy und Schlüssel. Mein Weg führte mich dann vor das Internat in Richtung der Parkplätze, während ich mich förmlich zügeln musste nicht los zu rennen sondern gemächlich hinzuschlendern. Insgeheim ärgerte ich mich über mich selbst, denn in den letzten Jahren hatte ich mich nie so verhalten, dennoch mochte ich den jungen Mann der stets ein schiefes und irgendwie anziehendes Lächeln auf den Zügen hatte. Ich wusste nicht wirklich was er an sich hatte, aber irgendwie hatte er es geschafft meine Schale zumindest anzukratzen. Ob sich das als gut herausstellte, würde ich wohl noch früh genug herausfinden. Um die nächste Ecke herum, fand ich mein Date für heute Abend vor, so lässig wie nur er es konnte war er an sein Auto gelehnt, das wahrhaftig einen Seele hatte. Ich war zwar mehr der Verfechter von modernen Autos, aber von einem Impala konnte auch ich schlecht den Blick abwenden. "Schöner Wagen", begrüßte ich ihn im näher kommen, stoppte einige Zentimeter vor ihm.
Verfasst: Sa 13. Jan 2018, 18:57
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Aktivenumfrage!  Mit Zitat antworten
Araline Skyritch

Ich hörte ihren Worten zu und versuchte ihr Glauben zu schenken. Damon war gewiss kein Mensch, der freiwillig zugab, wie es ihm ging. Vielleicht öffnete er sich seinen engsten Freunden, aber hier würde er für ewig dieses verschlossene Buch sein. Im Gegensatz zu mir, denn ich war für jeden einfach zu durchschauen, da ich mir meistens auch keine wirkliche Mühe gab etwas zu verheimlichen. Offensichtlich wurde es dann, wenn ich irgendwem aus dem Weg ging. So war ich halt, kam vor. ,,Die Zeit wird zeigen, wie es ausgeht", murmelte ich nur, versuchte mir selber eine gute Zukunft in Gedanken auszumalen. Wirklich sicher war ich mir bei meinen eigenen Worten dennoch nicht, denn irgendwie wollte ich es so nicht haben..
Schließlich kamen wir nach ein paar Schritten in der hellen Küche an. Juna durchforstete derweil ein paar Schränke und füllte dann ein großes Glas mit Leitungswasser, während ich zum Kühlschrank trat und diesen voller Vorfreude öffnete. ,,Ich glaube, das hat sich gerade geschnitten..", meinte ich zu Juna und sah mit hochgezogenen Augenbrauen in den Kühlschrank. Gähnende Leere. Zwar war Aufschnitt da, sowie Milch und kühl gestelltes Wasser, aber nichts zum Kochen. Ich achtete immerhin auf die Ernährung und hatte mit genügend Sport den Körper erreicht, wo ich mich wohlfühlte und trotzdem war nichts zu übertrieben trainiert an mir. Nach wie vor weiblich, nur besser definiert und straffere Haut sowie Muskeln, welche sich aber nicht in den Vordergrund drängelten - zumindest an Armen und Beinen. ,,Wenn du dir ein Brötchen oder so belegen willst, dann ist genug da, aber zum Kochen fehlt einiges", gab ich nachdenklich von mir und schloss wieder die Tür.
Verfasst: Sa 13. Jan 2018, 17:33
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Juna el-Ahmar

Natürlich wusste ich, wie Damon war. Ich hatte ihn selbst kennengelernt, hatte schließlich den Streit miterlebt. Keine wunderbare Situation, wenn zwei starke Persönlichkeiten aufeinanderprallten. Und natürlich überhaupt kein wunderbares Ergebnis. Das Leben war sowieso abstrus, manchmal hatte man den Eindruck, es war alles scheiße und man wurde wohl vom Schicksal gehasst. Sicherlich kannte jeder diese Situation. Aber war das Leben nicht eigentlich auch eine Berg- und Talfahrt, was bedeutete, dass unweigerlich wieder Höhen kommen mussten? Vielleicht war ich naiv, weil ich daran glaubte, vielleicht sprach aber auch meine Erfahrung aus mir. Niemals war etwas perfekt und rundum gut, immer passierten schlechte Dinge. Warum also auch nicht andersrum? Auf jeden Fall war dies eine Lebenseinstellung, welche mir den Gang durch das Leben erleichterte. Ja, wenn nicht sogar ermöglichte. Bei all den blöden Dingen musste man sich schließlich auch irgendwie noch auf den Beinen halten.
"Wenn, dann würde er sich schon noch offenbaren. Es bleibt nicht immer alles beschissen, das Leben geht weiter, es öffnen sich neue oder alte Türen, es wird besser." Das war jedenfalls meine Ansicht. Ja, vielleicht war es naiv, aber war das nicht jeder in irgendeiner Sache?
Aralines Kopf nickte in Richtung Küche - jedenfalls glaubte ich, noch zu wissen, dass diese in der Richtung lag -, während sie die Tür hinter sich zuzog. Ich wandte mich um, steuerte die gewünschte Richtung an und fand mich schließlich wirklich in der Küche wieder. Es würde wohl kurz dauern, bis ich mich hier, so wie Araline und Damon, wie im Schlaf auskannte. 
"Also ich weiß ja nicht wie's dir geht, aber ich glaube, ich könnte was zu essen vertragen", meinte ich nachdenklich und schaute probeweise in ein paar Schränke, bis ich den mit den Gläsern gefunden hatte und mir schließlich ein Glas mit Leitungswasser füllen konnte. 
Verfasst: Sa 13. Jan 2018, 13:15
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Lunaka hat geschrieben:
Sky Black

Ein leichter Wind zog auf und ließ meine Haare etwas aufwehen, wie auch die Mähne von Third und der Stute von Dean. Seine Augen hatten mich fest im Griff als er seine nächsten Worte sprach denen ich gespannt lauschte. "Du brauchst Third nicht bremsen... der Dame schadet es nicht, wenn sie sich mal ein bisschen anstrengen muss". Ein Nicken war die Antwort die ich dem jungen Mann gab. "Ihm auch nicht wenn er mal nicht durch die Gegend rennt", Dean schenkte mir sein, wie ich nun wusste, typisches Lächeln während sein Pferd unter ihm bloß brummelte. Third spitze die Ohren und schnaubte daraufhin, es erschien mir beinahe wie eine Antwort seinerseits. Weiterhin folgte ich dem Weg der vor uns lag und ließ mich von meinem Hengst gemächlich vorwärts tragen in der Stille des Waldes. Dean durchbrach sie jäh mit einem Räuspern und anschließend seiner tiefen Stimme die mich förmlich wie mein dunkelbrauner zuvor die Ohren spitzen ließ. "Naja... ich wollte dich fragen, ob du vielleicht Lust hättest, mit mir zu feiern. Du... mein Auto, ich und ein paar Bier und Sandwiches?".Mein Kopf flog zu ihm rüber als ich ihn betrachtete um zu prüfen ob er seine Worte auch tatsächlich ernst gemeint war. Gleichzeitig war ich über meinen Teint froh, der die Röte verdeckte welche sich wohl dem Gefühl nach gerade auf meinen Wangen ausbreitete. "Wenn du das wirklich willst, dann habe ich definitiv Lust drauf mit dir Silvester zu verbringen. Vielleicht dieses Mal ohne eine vorzeitige Trennung", erwiderte ich mit dem Hinweis darauf das uns die unterschiedlichsten Situationen immer wieder den Weg gekreuzt hatten. Ehrlich gesagt war es zur Zeit nichts schöneres das ich mir hätte vorstellen können, denn außer ihm als guten Freund gab es nur Third, meinen Hund und mich. Ich hatte schon die letzten Jahre Neujahr alleine verbracht und die Aussicht diesen Abend sogar etwas mit Dean zu unternehmen freute mich wirklich. Nervös knetet ich die Zügel zwischen meinen Fingern, drohte fast sie zu zerreißen obwohl ich wohl eher nicht die Kraft dafür aufbringen könnte.


Dean Winchester

Als meine Frage über meine Lippen kam, schoss Skys Kopf in meine Richtung. Ihre hellen Augen musterten mich prüfend.
Ob ich wirklich was mit ihr unternehmen wolle?
"Naja, wenn ich nicht wollen würde, hätt ich dich nicht gefragt", lachte ich - ein wenig nervös - zur Antwort.
"Solange man uns nicht versehentlich mit Raketen oder Böllern bewirft, sollte uns nichts vorzeitig trennen", kommentierte ich ihren Satzanhang. Auch wenn ich mir nicht sicher war, welchen Hintergedanken sie bei dem Teil des Satzes gehabt hatte.
Kurz sah ich verlegen auf die schwarz-weiße Mähne meiner Stute, ehe ich wieder zu Sky schielte. Mir fiel auf, dass sie nervös in die Zügel griff.

- Zeitsprung -

So, heute war es also soweit.
Das Essen hatte ich in eine Box gelegt, auf deren Boden ich eine Wärmflasche deponiert hatte, damit wir auch um Mitternacht noch warmes Essen genießen konnten.
Das Bier hatte ich in eine Tasche gepackt - natürlich ohne Kühlung - an eine warme Decke zum Draufsitzen und warme Kleidung hatte ich ebenfalls schon im Impala verstaut. Eigentlich war ich fertig. Trotzdem hatte ich noch auffällig oft mein Aussehen überprüft und mich mehrere Male umgezogen, nachdem ich mit dem Kochen fertig war, wohl aus Nervosität.
Lässig an mein Auto gelehnt wartete ich auf Sky.
Verfasst: Fr 12. Jan 2018, 18:51


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