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Die letzten Beiträge des Themas - [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Einbruch (2) S.283
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  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Einbruch (2) S.  Mit Zitat antworten
Amalia Joy Eaton

Zayn hinter mir reckte sich irgendwie, versuchte wohl, einen Überblick über die Lage zu gewinnen. Ich hätte mich ja auch gerne bewegt, wenn ich denn irgendeine Freiheit gehabt hätte. Aber nein, seine Arme wirkten wie Schraubstöcke.
Das Adrenalin, welches mittlerweile in einer der wohl höchsten Konzentrationen meines Lebens durch meine Adern pumpte, ließ mich die Angst komplett vergessen. Stattdessen fing ich wieder an, rational zu denken. Gab es hier in der Bibliothek wirklich so wertvolle Bücher, als dass sich das Eindringen lohnte? Waren die Einbrecher überhaupt auf Gewalt aus? Vielleicht, vielleicht aber auch nicht. Eher nicht. Was ich wohl gemacht hätte, wenn die Einbrecher mich, am Arbeitstisch über meine Bücher gebeugt, überrascht hätten? Ich wusste nicht wirklich, ob ich mir dies vorstellen wollte, denn genau genommen war diese Situation eigentlich nur knapp durch die rechtzeitig gekommene Durchsage verhindert worden. Das Leben nahm oft die verschiedensten Wendungen, zeigte uns neue Wege, verschloss und öffnete Türen, setzte uns vollkommen überraschend auf die Straße - natürlich im metaphorischen Sinne. Das Leben ist ein Karussell, das niemals aufhört sich zu drehen. Klaus Thomanek postulierte dies meiner Meinung nach ziemlich gut. Auf den Punkt gebracht... Man fragt dich nicht ob du sie willst, die Fahrt auf diesem Karussell. Das Gedicht war eines der wenigen, welche mir nie aus dem Kopf gingen, einfach, weil sie so wahr und zutreffend waren. Das Leben war nie leicht oder vorhersehbar, spannend, vielleicht auch zum Wahnsinnigwerden. Wer dachte schon nicht andauernd darüber nach? Ich in letzter Zeit, nach all diesen Erlebnissen erst recht. Das Internat hier hatte mich verändert, das war unverkennbar. Aber manchmal fragte ich mich, ob ich nicht lieber die alte Amalia wieder zurück hätte... mitunter ein Grund, warum ich mit dem Gedanken spielte, nach Hause zurückzukehren - in mein geliebtes Frankreich.
Wenn ich gleich loslaufe.... Läufst du einfach mit. Denkst am besten nicht nach und vertraust mir einfach. Du kannst mich so viel hassen wie du willst, aber jetzt in diesem Moment musst du mir einfach vertrauen und ich weiß du kannst das. Zayns geraunte Worte in mein Ohr holten mich zurück in die Realität. Er beugte sich nach vorne, erwartete eine Antwort, aber ich nickte lediglich. Ja, ich konnte es - einfach schon deshalb, weil ich unbedingt hier raus wollte. Und ansonsten verspürte ich keinen Drang, seinen Worten irgendetwas hinzuzufügen oder sie zu bestätigen. Sollte er doch denken was er wollte.
Schließlich lockerten sich Zayns Arme plötzlich, er warf sich nach vorne, sprintete los und ich tat es ihm gleich. Holte alles raus, was an Kraft in meinen Beinen steckte, aber natürlich war er viel schneller. Er war größer, hatte längere Beine, konnte also längere Schritte machen und war viel sportlicher und trainierter als ich. Unsere Füße hallten in der großen Bibliothek, die Tritte auf dem Parkett durchdrangen die Stille wie Glockenschläge. Die Stimmen der Eindringlinge wurden laut, ich hörte ihre Rufe, Da ist jemand! und Hinterher!. Ich versuchte einfach alles auszublenden, rannte, mobilisierte alle meine Kräfte. Klar war ich weit hinter Zayn und hörte die Einbrecher immer näher kommen. Der Dunkelhaarige hatte die Tür erreicht, stieß sie auf, rannte hindurch. ich hechtete mich schließlich auch endlich aus der Bibliothek, ließ die Einbrecher noch ein Stückchen hinter mir. Mit voller Kraft warf ich die Tür zu, stemmte mich mit dem Rücken dagegen, der Kopf schwirrte mir vor lauter Adrenalin. Mit meinem Tunnelblick sah ich lediglich den Schlüssel im Türschloss, drehte ihn herum und registrierte erleichtert, wie das Schloss laut hörbar einrastete. Für diesen Moment sank ich, erleichtert und erschöpft vom langsam nachlassenden Adrenalinkick, langsam auf den Boden.

Leonardo-Milo de Luca

Meine Frage schien sie zu amüsieren. Vielleicht dachte sie, meine Gehirnwindungen hatten so lange gebraucht, die Situation zu begreifen und schließlich diesen Gedanken zu fassen, aber nein. Eigentlich war es ja vielmehr so, dass es mich schlichtweg nicht wirklich interessierte. Und eigentlich verboten es ja die Manieren, jemanden so offen nach etwas zu fragen - und ja, ich hatte Manieren. Zumindest war dies eine Seite, eine Facette von mir. Vermutlich diese, welche mir meine Mutter mit auf den Weg gegeben hatte. Es wäre leicht zu sagen, es war diese eine Seite, welche fast niemand je zu Gesicht bekam, ich wäre doch eigentlich ein sogenannter "Badboy" und der Lebensinhalt jedes Mädchens sollte es sein, sich eben jene manierliche Seite zu verdienen. Oh ja, das war so Mainstream geworden in der heutigen Zeit. Man konnte kaum mehr zählen, wie viele kleine Möchtegerns dort draußen umherliefen und genau diese Einstellung an den Tag legten. Dafür hatte ich eigentlich nur ein abfälliges Schnauben übrig. Vermutlich war das Schlimmste, was diesen Typen je wiederfahren war, ein Butterbrot von Mami einzupacken.
Aber das Leben und ein Charakter eines Menschen war doch so viel schwerer zu begreifen - wohl vor allen Dingen bei mir. Jeder, der mir nahestand, beschrieb mich als äußerst vielschichtig. Ja, ich hatte mehrere Facetten, ohne diese könnte ich mein Leben überhaupt nicht meistern, aber jeder einzelne Charakterzug, jede Besonderheit, jeder minimale Charakterzug beeinflusste doch das Gesamtbild. Ich hatte schließlich keine bipolare Störung, war nicht einmal der Nette, dann der Temperamentvolle, schließlich der Charmante, der Wütende, der Kalte. Es war doch so viel komplizierter.
Die winzige Brünette reckte einen Daumen in die Höhe, ehe sie ihr Handy aus der Hosentasche zog, kurz ein paar Buchstaben eintippte und schließlich ihre Zimmertür öffnete. Ihre Gestik und Mimik luden mich dazu ein, ihr zu folgen. Spannend, wie gut sie gelernt hatte, ohne Worte zu kommunizieren. Ich kannte viele Leute, die sich davon mal eine Scheibe abschneiden sollten. Es war irgendwie friedlich. Ich nickte lediglich, folgte ihr in das Zimmer. Es war ebenfalls modern, so wie die Wohngemeinschaften. Natürlich hatte ich dies kaum bezweifelt, hatte aber eben auch noch keines von innen gesehen. Just in diesem Moment ertönte eine zweite Durchsage, informierte uns über die weiteren Entwicklungen. Überraschten mich diese Erkenntnisse? Sicherlich nicht.

Jonas Price

Naja zur Not könnten sie die Pferde ja auch erstmal ins Ausland transportieren. Keine Ahnung ob die es da mit den Papieren so genau haben. Ich wog lediglich meinen Kopf, wirklich zustimmen tat ich ihm nicht. Klar, Deutschland war definitiv ein Bürokratenstaat wie kein zweiter oder nur wenige andere, aber die richtigen Perlen würden auch im Ausland auffallen, vor allem, da natürlich nach solch einem Pferderaub nach ihnen gefahndet werden würde. Grenzkontrollen und die Frage nach den Papieren dürfte dann wohl nicht nur an wenigen Grenzen vorkommen, aber gut, dies war nicht mein Metier.
Unser Gespräch wurde von einer zweiten Durchsage unterbrochen. Schien, als könnten wir heute noch mit mehreren rechnen. Klar, schließlich ergaben sich sicherlich andauernd neue Ereignisse und ich fand es definitiv gut, dass wir darüber auch gleich informiert wurden. Dies würden nicht alle so handhaben, schließlich gab es auch die weit verbreitete Strategie, dass wenige Informationen auch keine Panik auslösen würde - was natürlich auch irgendwie stimmte. Aber ich war lieber vorbereitet und wusste gerne, wenn ich Grund dazu hatte, mir Sorgen zu machen. Denn andersrum würden sich eventuell auch einige Leute unnötig Gedanken machen. Aber nein danke, auf einen plötzlichen Überfall von Einbrechern hatte ich wirklich keine Lust.
Sollen wir nach hinten zu den Toiletten oder uns lieber woanders verstecken? Hier vorne können wir jedenfalls nicht bleiben... Luke hatte definitiv Recht. "Wie wärs mit den Umkleiden? An unseren Mitarbeiterschlüsseln sollte ja auch dafür der richtige Schlüssel hängen, dann könnten wir die Tür zuschließen, hätten aber immernoch Bänke." Ja, immer praktisch denken. Auf der Toilettenschüssel mochte ich nicht unbedingt potenziell mehrere Stunden ausharren.
Verfasst: Sa 14. Apr 2018, 16:53
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Einbruch (2) S.  Mit Zitat antworten
Hannah Mallava

ich schien die junge Dame die auf dem Sofa saß ziemlich erschreckt zu haben, das ich einfach so in den Raum reingeschneit kam. "Das tut mir leid" erwiderte ich auf ihre aussage. Sie bot mir an mich neben sie zu setzten, diesem ging ich auch nach "ich heiße übrigens Hannah und du?" meinte ich bevor ich mich setzte. Ob wir hier wirklich sicher waren war die andere frage, aber es sollte erst mal ausreichen. Immerhin besser als mitten auf dem Hof zu stehen und leichte beute zu sein. Der Gedanke allein das Ella und viele andere teure Pferde im Stall standen und hier gerade Einbrecher über den Hof liefen war schon komisch. Viele von den Pferden wahren ziemlich lieb und würde bestimmt ohne großen Aufstand mitgehen. Ella auf jeden Fall, was mir auch ein bisschen sorgen bereitete. Aber wir musste ruhe bewahren und abwarten. Und alleine war ich jetzt ja auch nicht mehr.
Verfasst: Fr 13. Apr 2018, 22:59
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Einbruch (2) S.  Mit Zitat antworten
Araline Skyritch

Die Tür fiel leise hinter mir ins Schloss, weshalb ich mich beruhigt im Gemeinschaftsraum umsehen konnte. So wie es aussah, war ich die einzige Person hier im Raum, weshalb ich mir keine Sorgen machen brauchte gefunden zu werden. Gut, es war nicht wirklich der beste Ort für ein Versteck, aber er war immerhin in meiner Nähe gewesen und im Falle des Falles konnte ich mich schon verteidigen. Ich war zwar eine Frau, aber auch ich hatte ein paar Äße im Ärmel. Ein kurzes Lächeln schlich sich auf meine Lippen, während ich die Couch umrundete und meinen Finger über das helle kalte Leder gleiten ließ. Mit meinen grauen Augen fixierte ich abwartend die Tür, konzentrierte mich aber nach wenigen Sekunden auf den leeren Raum. Leise ließ ich mich auf das Sofa fallen, überschlug meine schlanken Beine und legte meinen Kopf in den Nacken. Ich ließ die letzten Tage Revue passieren, atmete tief durch und schloss unbedacht meine grauen Augen. Hier passierte so viel Mist seitdem ich zurückgekehrt war, dass mir jeden Tag mehr die Lust auf das Gut verging, doch egal wohin ich gehen würde, mich würden diese realen Albträume verfolgen. Nathan würde mir so oder so Probleme bereiten und es schien mir, dass es keinen Ausweg gab. Er verfolge mich selbst in meinen Träumen und schenkte mir somit schlaflose Nächte, was man mir definitiv ohne Make-Up ansehen würde. Allerdings wurde ich unsanft aus meinen Gedanken gerissen, als ich auf den Flur Schritte wahrnahm, die sich allmählich dem Gemeinschaftsraum näherten. Mein Puls beschleunigte sich automatisch, während sich meine Finger tiefer in das Leder gruben und ich unsicher die Tür fixierte. Ich war keine Frau mit Angst, doch auch ich wollte keinen Einbrecher begegnen. Erst als die Tür sich öffnete, mein Herz sich förmlich voller Panik überschlug und schlussendlich doch nur ein junges Mädchen hereintrat, begann ich wieder zu atmen und ließ mich erleichtert tiefer in die Couch fallen. ,,Erschreck mich doch nicht so“, brachte ich aufatmend rüber und richtete meine Aufmerksamkeit auf die Fremde, ehe ich auf die freie Stelle neben mir klopfte. ,,Na komm, bevor du da noch festklebst“, fügte ich grinsend hinzu und legte meinen Kopf frech zur Seite.
Verfasst: Fr 13. Apr 2018, 21:04
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Einbruch (2) S.  Mit Zitat antworten
Skyla Montgomery

Vor mir ist ein großes, altes Gebäude. Es sieht ein ganz klein bisschen heruntergekommen aus, aber größtenteils ist es einfach wunderschön. Es gefällt mir. Es scheint magisch. Auf irgendeine Art weise. Als hätte es schon Jahrhunderte miterlebt. Als hätte es die verschiedensten Menschen getroffen. Als wären tausende von Seelen in diesem Haus. Geboren, gelebt, gestorben. Freude, Trauer, Liebe, Hass. All das scheint dieses alte Haus miterlebt zu haben.
Ich nehme meine große Tasche und gehe auf das Gebäude zu. Die kleinen Steinchen knarzen unter meinen Schuhen.
Ich atme tief durch und öffne die alte Tür. Sie knarzt etwas. Ich schnappe erschrocken nach Luft.
Meine Füße gehen von alleine einige Schritte zurück nach draußen. Meine Augen mustern das Haus von außen, dann bewegen sich meine Füße wieder in das Innere des Hauses und mustern es wieder. Ich bin verwirrt. Von draußen scheint das Haus alt und kaputt. Von drinnen ist es neu. Es ist hell. Etwas modern. Groß. Dieses Haus hat zwei Gesichter, aber sie sind beide schön.

Wenn ich jetzt noch Freunde finde, wird diese Zeit womöglich wunderschön. Falls ich Freunde finden sollte.
Verfasst: Fr 13. Apr 2018, 15:11
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Einbruch (2) S.  Mit Zitat antworten
Hannah Mallava

Ach ja, nun war Ostern vorbei. Die Feiertage hatte ich Zuhause verbracht und hatte nun auch eigentlich schon wieder unterricht. Aber dann wurden wir wieder aus dem Alltag gerissen, durch eine Durchsage hatte ich mitbekommen das sich Einbrecher auf dem Gelände befanden. Die Anweisung das wir uns verstecken sollten kam mir recht ungelegen. Ich befand mich genau auf dem großen Hof und rannte dann Richtung Hauptgebäude. Doch da wusste ich dann auch nicht weiter, es war keiner mehr auf den Wegen. Weshalb ich angst hatte alleine den Gang in Richtung meines Zimmers zu betreten. Aber wohin dann nur, draußen sah ich aus einem der großen Fenster jemanden laufen, es konnte zwar genau so gut ein anderer Schüler sein aber ich ging mit schnellem Schritt einfach in Richtung des Gemeinschaftsraum. Mit etwas nervösen Fingern öffnete ich die Tür zum Raum und schritt vorsichtig hinein und schloss die Tür hinter mir. "Hallo" sprach ich als ich gemerkt hatte das sich auch eine andere Person hier befand.
Verfasst: Do 12. Apr 2018, 20:27
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Einbruch (2) S.  Mit Zitat antworten
Araline Skyritch

Ein kurzer Blick aufs Handy verriet, dass ich für den heutigen Tag eine scheinbar uninteressante Person zu sein schien. Keine einzige Nachricht, kein Anruf, nichts. Gut, dann hatte ich eben mal meine Ruhe und wahrscheinlich würde mir das auch mal gut tun. Allerdings wurde dieser friedliche Gedanke von einer lauten Durchsage vernichtet, als sämtlichen Mitschülern mitgeteilt wurde, dass sich mehrere Einbrecher auf dem Gelände befanden und die Wahrscheinlichkeit sehr groß war, dass sie sich auch im Gebäude aufhielten. Um ehrlich zu sein, es erschreckte mich schon und die Tatsache, dass sich verdammt teure Pferde in den Stallungen befanden, machte es nicht viel besser.
Ich stieß einen leisen Seufzer aus und fuhr mir langsam durch die Haare. Meine wirren Gedanken jagten mir eine eklige Gänsehaut über den Rücken und ich spürte, wie sich meine Nackenhaare aufstellten, mir ein mulmiges Gefühl schenkten. Um ehrlich zu sein; ich hatte keine Ahnung wohin ich gehen sollte. Ich stand hier mitten im Gebäude und war das perfekte Frischfleisch für Einbrecher. Der einzige Raum, wo ich relativ sicher war und der vor allem so ziemlich in meiner Nähe war, war der Gemeinschaftsraum. Zielstrebig setzte ich einen Fuß vor den anderen, darauf bedacht, keine verräterischen Geräusche zu machen und schlüpfte durch die große Tür hindurch.
Verfasst: Do 12. Apr 2018, 19:36
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Einbruch (1) S.  Mit Zitat antworten
Isabell Conradi

Während ich mich im wunderschönen Flur der WG umschaute, schloss Stefanie die Tür und zog ihre Jacke aus und hängte sie an die Gadarobe. Ich ließ meine Jacke noch an und drehte mich wieder zu Stefanie um. Auf meine Frage ob sie mich in der Wohngemeinschaft herumführen könnte, antworte sie:Ja natürlich, dass .... Völlig überraschend kam eine erneute Durchsage. Der Direktor teilte uns mit das es wahrscheinlich eine Bande von Einbrechern ist die es nicht nur auf die Pferde abgesehen haben könnten. Alle sollen sich sofort verstecken. Stefanie sagte zu mir: Wohnungsführung folgt später, sobald alles wieder sicher ist. "Na klar, jetzt müssen wir nur noch ein passendes Versteck finden". Die brünette schloss die Tür hinter sich zu, so das keiner mehr rein kam. Komm wir gehen ins Wohnzimmer. Hier müssten wir eigentlich sicher sein."OK, super". Der Wohnraum sah richtig gemütlich aus und Stefanie flätzte sich auf das Sofa. Das Licht lassen wir aber aus. So kann uns niemand von draußen erkennen. "Ja gute Idee, wo sollen wir uns verstecken, vielleicht unter dem Sofa oder einem Bett?". Hast du dein Handy bei dir? Die Frage kam mir erst komisch vor, doch dann überlegte ich kurz. Ein Handy wäre vielleicht nützlich wenn wir uns getrennt verstecken mussten und wenn wir Hilfe benötigten. "Ja, ich habe mein Handy hier, lass uns am besten jetzt ein Versteck suchen." Langsam verbreitete sich ein ungutes Gefühl in mir.
Verfasst: Mi 11. Apr 2018, 22:28
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Einbruch (2) S.  Mit Zitat antworten
Luke Hunter

Jonas nickte auf meine Worte her nur. Ich hatte keine Ahnung ob er Ansatzweise nachvollziehen konnte, was die Einbrecher sich dachten. Ich wusste es jedenfalls nicht. Klar hatte er mit den Papieren recht, aber ich war mir nicht so sicher ob die Leute im Ausland da so streng waren und da wir in der EU nunmal keine Grenzkontrollen hatten, sollte das kein Problem sein. Keine Ahnung ob so etwas mit Pferden gemacht wurde, ich wusste nur dass so etwas ab und an mit Autos passierte aber ob das mit Pferden realistisch war, wusste ich auch nicht. "Naja zur Not könnten sie die Pferde ja auch erstmal ins Ausland transportieren. Keine Ahnung ob die es da mit den Papieren so genau haben." meinte ich und wurde bei meinem letzen Wort von dem Durchsagenton unterbrochen. Dann lauschte ich der Stimme, die uns nun verkündete dass es mehrere Einbrecher waren die auch das Gut selbst durchsuchten und es nicht nur auf die Pferde abgesehen hatten. Dann fügte der Rektor noch die Anmerkung hinzu, dass wir uns sofort verstecken sollten, falls dies möglich wäre.
Ich sah mich kurz in dem Fitnessraum um und meinte dann nur nachdenklich "Sollen wir nach hinten zu den Toiletten oder uns lieber woanders verstecken? Hier vorne können wir jedenfalls nicht bleiben..." Ich hatte keine Lust, dass die Einbrecher und sofort durch die größe Glastüre sahen. Ich war nur froh in so einer Situation nicht alleine zu sein. Klar würde ich alleine auch nicht übermäßig Angst haben, aber wenn man zu 2. war konnte man sich wenigstens noch ein wenig helfen und Gedanken austauschen. Ich sah mich kurz um und war nur froh, dass ich nicht irgendwo im Gebäude herumgelaufen war, sondern hier unten gewesen war, in einem Raum, der an sich schon recht versteckt lag, wenn man sich auf dem Gut nicht sonderlich gut auskannte.
Verfasst: Mi 11. Apr 2018, 21:22
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Einbruch (1) S.  Mit Zitat antworten
Stefanie Aurora Jason

Mit einem leisen Danke bedankte sich Isabell bei mir für die Geste. Die Blondine betrat daraufhin die Wohnung und war schon vom ersten Anblick überwältigt. Ich lächelte bei ihrer Reaktion nur und schob währenddessen die Türe zurück in die Verankerung. Schließlich zog ich meine Jacke aus und hängte sie an der Garderobe auf. Kurz darauf drehte sich Isabell wieder zu mir um. Nicht ganz ohne einen Hintergedanken, wie ich kurz darauf fest stellte. Hier wohnen zu können ist ein wahres Geschenk. Kannst du mich herum führen? Wie recht sie doch hatte. Die WG-Wohnungen waren einfach nur wunderschön. Daher kam ich auch liebend gerne ihrer Bitte nach. "Ja natürlich, dass ..."
Während ich ihr antwortete, ertönte urplötzlich eine weitere Durchsage vom Direktor. Anscheinend waren es mehrere Einbrecher, die es nicht nur auf die wertvollen Tiere abgesehen haben. "Wohnungsführung folgt später, sobald alles wieder sicher ist." Entgegnete ich der Blondine mit leiser Stimme. Rasch drehte ich mich zur Wohnungseingangstüre um, steckte den Schlüssel zurück ins Schlüsselloch und verschloss die Türe. Den Schlüssel ließ ich stecken, drehte ich etwas zur Seite, sodass niemand einen Schlüssel von der anderen Seite hinein schieben konnte. "Komm wir gehen ins Wohnzimmer. Hier müssten wir eigentlich sicher sein." Ich lief voraus und zeigte Isabell den Weg zum gemütlichen Wohnraum. "Das Licht lassen wir aber aus. So kann uns niemand von draußen erkennen." Entgegnete ich ihr, während ich mich auf dem Sofa nieder ließ. "Hast du dein Handy bei dir?" fragte ich sie vorsichtshalber. Man wusste nie, was noch so kommen wurde.
Verfasst: Mi 11. Apr 2018, 08:35
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Einbruch (2) S.  Mit Zitat antworten
Emilia Davison

Ich hatte meinen Blick zu der dunklen Tür gerichtet, betrachtete die kleine Zahl aus Metall und schenkte dann wieder dem Unbekannten meine Aufmerksamkeit. Dieser hatte sich bereits mir gegenüber an die Wand gelehnt und schien mich zu beobachten, während ein nachdenklicher Ausdruck sein Gesicht zierte. Ich hob daher eine Augenbraue, als auch schon seine Stimme ertönte und sich ein fast schon amüsiertes Grinsen auf meine weichen Lippen legte. Wie lange er wohl für diesen Gedanken gebraucht hatte, um es mir sagen zu können? In meine Augen legte sich ein belustigtes Funkeln, was mich dazu verleiten ließ, nur noch den rechten Daumen zu heben.. Schlussendlich konnte ich sowieso nicht anders reagieren und damit müsste er sich abfinden, wenn er seine Zeit bei mir vertrödeln wollte. Zwischendurch spürte ich, wie mein Handy in der Hosentasche vibrierte. Kurz schenkte ich dem jungen Mann einen entschuldigten Blick, ehe ich es aus der Hose zog und auf das aufleuchtende Display schaute. Mein Bruder hatte mir geschrieben und um ehrlich zu sein, ich hatte damit nicht wirklich gerechnet. So oft liefen wir uns auf dem Gut gar nicht über den Weg und ja, ich versuchte es sogar zu vermeiden. Ich war nur die kleine Schwester; ein lästiges stummes Anhängsel.

Hey.
Mir geht’s gut. Irgendso ein Typ hat mich auf dem Flur aufgegabelt und zum Zimmer gebracht.
Brauchst dir keine Sorgen zu machen.


Kurzerhand hatte ich die kleine Nachricht auch schon abgeschickt und verstaute das Handy wieder in der Hosentasche. Nebenbei kramte ich nach meinem Zimmerschlüssel und als ich diesen auch schon gefunden hatte, schloss ich leise die Tür auf und sah prüfend zu dem Typen. Mit einem fragenden Blick und einer simplen Kopfbewegung versuchte ich ihn zu fragen, ob er vielleicht mit reinkommen wollte. Ich hatte sowieso nichts zu tun.

Mag wer mit Araline schreiben? Einfach PN, hab jetzt wieder mehr Zeit. (:
Verfasst: Di 10. Apr 2018, 21:31


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