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  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg  Mit Zitat antworten
Zayn-Cassian King

Unruhig kaute der Dunkelfuchs auf seinem Gebiss herum und ließ unter seinem dunklen Fell die Muskeln zucken. Er war eben ein Showmaker. Bei der Frage, der jungen Frau nickte ich erstmals. „Er ist ein Hengst. Korrekt und aufgrund seines Verhaltens dürfte dein Pferd eine Stute sein.“ Entgegnete ich der Fremden und musste kurz über das Verhalten meines Pferdes schmunzeln. Jedoch behielt ich etwas Vorsicht bei.
Ich hielt mich im anderen Teil der Halle auf, darauf bedacht meinen Hengst zu beschäftigen, damit er nicht auf dumme Gedanken kam. Ich zog das Tempo des Trainings zunächst etwas an, merkte dann aber, dass ich immer wieder zu dem Pferd und dem Mädchen hinüberschielte . Jedoch strich ich dies nun aus meinem Kopf. Indigo bewegte sich zunächst etwas schwerfällig unter dem Sattel, doch als ich ihn ein wenig zu arbeiten begann, wurde er wacher. Sanft kitzelte ich ihn mit den Sporen, spielte mit dem Zügel und bekam ihn ohne große Probleme in eine feine Anlehnung. Während ich ritt, beobachtete ich die andere Reiterin ein wenig.
Man sah deutlich den Unterschied zwischen Indigo und dem Pferd der jungen Frau. Der Hengst war im Vergleich riesig und strotzte nur so vor Kraft und Muskeln. Mit seinen leichten Bewegungen hatte er bis jetzt jeden Richter überzeugt und das Potenzial war immer noch nicht ausgeschöpft. Anschließend nahm ich die Zügel wieder auf, trabte vom Fleck weg, sodass er nun etwas sein Tempo beschleunigen musste und wendete ab auf den ersten Hufschlag. Indigo hatte schon zu Kauen begonnen und war nun einigermaßen locker, sodass er eine ordentliche Kür zeigen konnte. Eine ziemlich leichte Kür und falls diese gut werden sollte konnten wir uns ja immer noch steigern.
Jedoch vernahm ich außerhalb das Geräusch eines Pferdes und wahrscheinlich würde dieses die Halle betreten und da ich grad in der Nähe der Hallentür war parierte ich den Dunkelfuchs sicherheitshalber durch, einige Meter Abstand zur Eingangstür. Und als hätte ich es gewusst schritt der Reiter einfach herein, ohne eben 'Tür frei' zu rufen. Als sie dann einige Meter in die Halle geschritten war gab ich dem Hengst einen leichten Schenkeldruck und dieser Schritt los. Indigo legte mittlerweile die Ohren an und blähte seine Nüstern etwas auf. Als würde ihm etwas komisch vorkommen und wenig später bewahrheite sich wohl seine Vorahnung. Das Pferd der fremden Reiterin brach ihr aus und fing anzubuckeln und auszutreten. Er schlug mit dem Kopf um sich und ging hastig einige Schritte rückwärts, ehe er leicht gegen die Wand polterte.
Um den Tritten des Schecken auszuweichen schnellte der Dunkelfuchs mit einigen Sprüngen nachhinten und krachte selber hinten an die Wand. Ein lautes dumpfes Poltern tönte durch die Halle und durch dieses Geräusch schien den Hengst erschrocken zu haben. Indigo ging vorne etwas hoch, aber glücklicherweise gab ich die Zügel vor und klammerte mich um seinen Hals, ehe er vorne wieder auf dem Sand landete.
Beim Landen verlor der Hengst etwas sein Gleichgewicht, sodass ich ebenfalls gegen die Bande krachte. Das Warmblut riss den Kopf hoch.
Schnell zog ich meine Füße aus dem Bügel und aus dem Sattel schnellte. Nochmals schmiss der Dunkelfuchs seinen Kopf hoch und versuchte etwas seine Beine zu ordnen. Jedoch gelang dies dem großen Hengst nicht, sodass er nochmals gegen die Bande prallte. „Hey..Hey..Boy.“ Brachte ich dem aufgeregten Pferd entgegen. Indigo sah mich nur skeptisch an, hob seinen Kopf und blähte etwas seine Nüstern auf.
Er war eben kein Pferd, welches für jedermann war, aber ich kam mit ihm zurecht. Jedoch kam der Dunkelfuchs nicht mit so einem Verhalten anderer zurecht.
Außerdem ging sowas in meinen Augen gar nicht! Ich war zwar eine ruhige Person, aber wenn irgendetwas gegen mein Pferd ging hatte man ein Problem mit mir. „Wie wäre erstmal mit 'Tür frei' rufen!“ Rief ich der Reiterin des Scheckens zu. „Bevor du eine Halle betrittst würde ich sicher sein wollen, dass du dein Pferd unter Kontrolle hast! Anscheinend scheint es dich ja nicht zu stören, dass sich schreckhafte Pferde hier befinden. Falls du mit deinem Pferd nicht umgehen kannst würde ich in die Longierhalle gehen.
Dort kannst du nämlich keine anderen Menschen oder Pferde gefährden.“ Fuhr ich dort, meine Miene verdunkelte sich. Kurzerhand wandte ich mich noch Indigo zu und nahm vorsichtig die Zügel über den Kopf, jedoch wich der Hengst anfangs etwas aus, ehe er mich doch gewähren ließ.
Ich war mich sicher, dass ich eben etwas Knacken gehört hatte, aber ob dies bei ihm, mir oder der Bande konnte ich nicht sagen. Ganz langsam ging ich zur Bande, schmiss ihm die Abschwitzdecke über den Hengst. „Ich hoffe einfach mal, dass er sich nichts getan hat. Sonst werden wir Beide ein großes Problem haben und glaub mir, mir ist es egal wer du bist. So ein Verhalten mit dem du andere Reiter gefährdest geht nicht. Wir sind auf einem Reitinternat und nicht beim Mustang Rodeo in Amerika.“ Pampte ich sie noch an und verließ dann auch augenblicklich die Halle. Jedoch warf ich ihr dann doch noch einige Worte zu.
„Ich werde dich dem Direktor melden, anderen einer Gefahr aussetzen, so in die Halle getrampelt kommen und dann noch hier ein halbes Rodeo veranstalten. Wenn du dein Pferd nicht unter Kontrolle hast hol dir erfahrende Hilfe, aber setz nicht andere Gefahren aus. Andere Vorwarnen wäre sicherlich auch eine Möglichkeit, aber das wird ja anscheinend überbewertet.“ Rief ich ihr noch zu und schritt ganz langsam über den Hof. Wirklich langsam, da ich mir Indigo genauer ansehen wollte und außerdem weit weg von so welchen Personen sein wollte. Kopfschüttelnd erreichte ich den Hengststall.
Dort befreite ich das Warmblut von seiner Kandare und legte ihm das Lederhalfter um und war wirklich empört. So ein Verhalten hatte ich wirklich noch nie erlebt und so aus der Haut gefahren war ich auch lang nicht mehr, aber irgendwann platzte jeder wohl mal.
Verfasst: Di 20. Feb 2018, 01:06
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg  Mit Zitat antworten
Sofie Katharina Maier
"Schickes Pferd. Hengst?", fragte ich den Jungen, als ich aufgesessen war. Holly fühlte sich heute etwas spanning an, weshalb ich die Abschwitzdecke schon vor dem Aufsteigen an die Bande gelegt hatte, damit ich bei einem möglichen Durchgehen möglichst viel Halt hatte. Ich hielt in der Mitte der Halle, um den Sattelgurt strammer zu ziehen. Ich ritt gemächliches Schritttempo, damit mein Warmblut sich aufwärmen konnte. Nebenbei ging ich auf meinem Handy die nächsten Turniere durch und sah, dass bereits übernächstes Wochenende ein Turnier, 49km von hier entfernt, stattfand. Wenn ich bis dahin Freunde gefunden hatte, konnten diese ja mit ihrem Pferd im meinem Hänger mitfahren. Wer mich fuhr, wusste ich zwar noch nicht, aber ich bezweifelte, dass dies ein Problem darstellte. Froh über die Tatsache, dass ich eigentlich schnell Freundschaften schloss, schweifte ich ab und erinnerte mich an meine frühere beste Freundin Julia. Die war nicht so offen gewesen, weshalb sie immer Probleme hatte, Freunde zu finden, was teilweise wirklich nervig war, da sie nie auf Partys gehen wollte, aus Angst, alleine dazustehen. Hoffentlich gab es hier auch Partys, sonst wäre das ziemlich langweilig.
Verfasst: Mo 19. Feb 2018, 21:42
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg  Mit Zitat antworten
Indigo: Ich hätte ein paar kleine Anmerkungen zu deinem Post: Einfach so ein Cavaletti aufzubauen und darüber zu springen gefährdet die beiden anderen Reiter in der Halle, dies ist nicht erlaubt. Auch ist es sehr komisch, dass dein Pferd einfach ohne Vorwarnung ausrastet. Welchen Grund hat dies? Wovor hat er Angst?
Außerdem würden wir dich bitten, auf deine Rechtschreibung zu achten. Nach jedem Punkt wäre ein Leerzeichen sinnvoll, das erleichtert das Lesen ungemein. Dies ist keine Verwarnung, du kennst dieses RPG ja noch nicht. Sieh es als kleinen Hinweis :)
Verfasst: Mo 19. Feb 2018, 20:58
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg  Mit Zitat antworten
Samantha Rhodes

Ich blickte in der Gegend herum und suchte nach einem Sonnenstrahl aber vergeblickt es war auch noch sehr kalt.Mein Weg ging direkt zum Stall.Ich sah mir die anderen Pferde an sie waren zwar sehr schön doch es gab keinen Springschecken.Nach einer Weile war ich an der Box von Santiago angekommen war.Der hübsche Scheke stand in der Ecke der Box aber als ich meinen Arm in die Box streckte kam er zu mir.,,Hmm Lust ein bisschen zu springen.", sagte ich zu dem Hengst.Er streckte sofort seinem Kopf in die Höhe und blickte mich mit großen neugierigen Augen an.Ich schnappte mir sein blaues Halfter und legte es ihm an.Danach gingen wir zum Putzplatz.Santiago liebte es wenn ich ihm am Bauch putzte er entspannte sich dabei komplette.Nachdem ich auch seinen Schopf zusammen geflochten hatte ging ich in die Sattelkammer und holte mir das Zaumzeug und den Sattel.Er beschnupperte während dessen denn Putzplatz.Ich legte ihn den Sattel an und er blähte sich auf und danach legte ich ihn das Zaumzeug an.Nachdem der Sattel nach gegurtet war setzte iCh den schwarzen Reithelm auf.Ich hatte es nicht so mit Reitkleidung ich reitet mit meinem schwarze Pulli,einer lockeren Jeans und Reitstiefeln.Ich stieg auf und Santi ließ ein lautes Schnauben ab.Er hörte auf jede feine Bewegung und war für mich lecht zu reiten.,,Good boy", sagte ich zu den Schecken während ich ihn streichelte.Ich öffnete die Tür der Halle und ritt hinein.Kaum waren wir drinnen spürte ich das Santiago anfing zu schwitzen und unruhig herum zu tänzeln.Ich sah in der Gegend herum und suchte die Quelle für seine Angst.Da fiel es mir wieder ein er mochte keine neuen Umgebungen.Als er plötzlich anfing zu bocken und zu treten.Er schlug seinen Kopf in die Höhe und wäre gegen die Wand gekracht hätze ich ihn noch in denn Griff bekommen.Ich nahm die Zügel und hielT sie streng.,,Bsshht not so fast.Please there is nothing that can hurt you.", flüsterte ich ihn ins Ohr.Er beruhigte sich.Ich sah hoch und konnte ein Mädchen und einen Jungen erkennen.Ich sagte nichts und ließ Santi ein paar Runden Schritt und Trab gehen.Er versuchte auszubrechen doch ich konnte ihn gut halten.Er beruhigte sich langsam doch ließ er nichts aus den Augen.
Verfasst: Mo 19. Feb 2018, 20:06
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg  Mit Zitat antworten
Jonas Price

"Ich bring diese beiden hier schnell in die Führanlage und helf dir dann mit der Fütterung", rief Lena mir noch zu, ehe sie mit dem Schimmel und dem Rappen schließlich den Stall verließ. Das Kopfnicken, welches meine stillschweigende Antwort darstellte, sah sie zwar nicht mehr, aber eigentlich war da auch jedes Wort zu viel. Es war ziemlich kalt geworden die letzten Tage. Seltsames Wetter hier in Deutschland, schoss es mir lediglich durch den Kopf. Erst kalt, dann schien es schon, als käme der Frühling schon, die Temperaturen kletterten Grad für Grad die Anzeige hoch, die Sonne kam hinter den Wolken durch, das Gras wurde grüner, die ersten Knospen trieben raus. Und jetzt? Ungefähr vier Grad. Gut, auch jetzt lugte die Sonne etwas hervor, aber irgendwie war das Wetter doch trist und grau. Und kalt. Besonders nachts gingen die Werte teils wieder recht schön in den negativen Bereich. Wie ich die Kälte doch hasste. Auch wenn ich mich mittlerweile dran gewöhnt hatte - so gut es eben ging. Auch wenn ich manchmal immer noch - ja ich gebe es zu - an die sonnigen Tage zuhause in Miami denke. Shame on me.
Mit einem leisen Seufzen machte ich mich zurück an die Arbeit und betrat die Futterkammer, wo Mike schon mit dem Mischen des Futters angefangen hatte. "John hat das Futter für die tragenden Stuten ein bisschen geändert. Für Obsidian kommt später noch der Tierarzt, du sollst vorher schonmal nach ihm und Sam sehen. Der lahmt nämlich ein bisschen, nach dem muss auch der Tierarzt schauen, euer Training fällt heute wohl aus, deshalb sollst du mit Wolkenspiel arbeiten. Die Beurteilung für Showtime ist am Freitag. Außerdem wurde später um 16 Uhr ein Mitarbeitertreffen einberaumt, unter anderem glaub ich 'ne Besprechung für die Fohlenschau am Wochenende und Vorstellung der neuen Hygienevorschriften der Zucht", brachte er mich auf den neusten Stand, indem er einfach alle Neuerungen runterratterte. "Alles klar, danke", meinte ich lachend und klopfte ihm auf die Schulter. Schön, wenn man aus dem Urlaub zurückkam und gleich so begrüßt wurde. Aber gut, in solch einem großen Zuchtbetrieb wie hier gab es einfach immer viel zu tun, geschweige denn von den anderen Bereichen. Schnell tauschte ich meine Daunenjacke gegen eine Fleecearbeitsjacke und machte mich auf den Weg zur Box des großen, schwarzen Zuchthengstes.
"Na mein Großer", begrüßte ich ihn, klopfte ein paar Mal seinen Hals und zog seine Decke etwas zurecht. Der Rappe beugte sich leicht zu mir hinunter, seine Augen funkelten wieder lebhafter. Auf den ersten Blick würde ich vermuten, dass es seinem Hinterbein etwas besser ging. Vorsichtig nahm ich die Kühlgamasche ab und tastete seine weiße Fessel am linken Vorderbein ab Die Schwellung war definitiv kleiner als noch vor einer Woche. Die Behandlung schien anzuschlagen. Schnell hatte ich den Strick in seinem Halfter eingehakt und führte den Hengst ein paar Schritte raus auf die Stallgasse. Sofort streckte er sich, der temperamentvolle Hengst vermisste wohl die Bewegung. Vorsichtig und mit ständigem Blick auf das Bein führte ich ihn eine kleine Runde und brachte ihn schließlich wieder in die Box, ehe ich mich zurück Richtung Futterkammer machte.
Verfasst: Mo 19. Feb 2018, 19:19
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg  Mit Zitat antworten
Zayn-Cassian King

Mit einem blitzblank geputzten Indigo, der mit hochgerissenen Kopf und aufmerksamen Ohrenspiel unter mir her schritt,drehte ich in der Reithalle meine Runden. Solange es das Wetter zu ließ, wollte ich doch noch im Freien trainieren, hatte ich in einem Anflug von Übermut beschlossen. Einige Wolken versperrten der Sonne das durchkommen, der Wind war zu stark, dass ich mich so jetzt etwas widerwillig in der Halle wiederfand.
Wenigstens war es hier in der Halle ganz in Ordnung. Obwohl man das leise Rauschen des Windes nur zu gut hören könnte.
Nein, ich war komplett entspannt und spielte mit den kurzen Strähnen der dunklen Mähne meines Hengstes. Die vereinzelten Lichtstrahlen der Hallenlampen ließen das kupferne Fell glänzen. Ich strich Indigo liebevoll über den Hals, während ich ihn eine Runde auf den Hufschlag lenkte. Ich hielt daraufhin den großen Fuchs an und gurtete nach. Die dunkelblaue Abschwitzdecke löste ich und warf sie über die Hallenwand,sodass ich sie mir gleich einfach nur noch nehmen bräuchte und wieder abziehen könnte.
Im ruhigem Schritt ließ ich Indigo auf beiden Händen um die Bahn gehen, ehe ich die Zügel leicht aufnahm und begann ihn locker zu machen. Zirkel, Schlangenlinien, ruhig folgte der Hengst seinen Anordnungen und nahm bereits leichte Anlehnung. Ich ließ Indigo nur noch eine weitere Runde auf dem Hufschlag gehen, immerhin hatten wir diesen vor ein paar Minuten bereits umrundet und ich spürte, wie es im Kopf des großen Hengstes arbeitete. Daher nahm ich die Zügel auf, vollführte die erste Volte und ließ meinen Partner auch dann erst wieder Ruhe, als ich glaubte, nachgurten zu müssen.
Nach einer guten Zeit prüfte ich nochmals, ob der Sattelgurt fest war. Als mich das Ergebnis zufrieden stellte ließ ich ab und bemerkte eine Veränderung am Dunkelfuchs. Indigo hatte seine Muskeln angespannt und spitzte seine Ohren, ehe im nächsten Moment schon ein fremdes Pferd herein trat. Augenblicklich legte der Hengst seine Ohren an und begutachtete es kritisch.
„Ist frei.“ Kommentierte ich ihre Aussage und nahm nebenbei schonmal die Zügel der Kandare leicht nach. „Hello.“ Begrüßte ich sie dann ebenfalls, ehe ich mich zum Dunkelfuchs zuwandte. Kurz kitzelte ich ihn mit den Sporen und augenblicklich trabte der Hengst energisch vom Fleck weg. Indigo steuerte ich erstmals nicht auf den Hufschlag an. Ihn überließ ich der Reiterin samt ihrem Pferd.
Verfasst: Mo 19. Feb 2018, 18:52
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg  Mit Zitat antworten
Sofie Katharina Maier
Wenig später war ich bereits fertig, da Holly, aufgrund der Decke, nicht besonders dreckig gewesen war. Ich holte den Sattel aus der Sattelkammer und legte ihn, gemeinsam mit meiner neuen Schabracke auf den dunkelbraunen Pferderücken. Ich schloss den Sattelgurt und kontrollierte sorgfältig, ob sich irgendwo eine Falte gebildet hatte. Danach ließ ich meine Stute stehen, um Zaumzeug, Gamaschen und Hufglocken zu holen. Mit diesen Dingen bewaffnet spazierte ich zurück zu Holly um ihr den Beinschutz anzulegen, bevor ich erneut, diesmal zu meinem Spind, verschwand. Aus diesem griff ich nach meinen Stiefel, die die Sporen immer schon oben hatten und meinem Helm. Ich wechselte mein Schuhwerk und ging dann zurück zu meinem Warmblut. Dieser zog ich das mexikanische Reithalfter über den Kopf, warf ihr die Abschwitzdecke über und schloss meinen Helm über meinem Kopf. Als ich fertig war, machte ich mich, mit Holly, auf der Suche nach einer Reithalle und wurde wenig später fündig. Ich sah, dass jemand in der Halle war. Juhu, endlich eine Menschenseele! "Tür frei, bitte!", rief ich, so laut ich konnte, bevor ich eintrat. "Oh hi", grüßte ich den Jungen, der auf einem dunklen Pferd saß.
Verfasst: Mo 19. Feb 2018, 13:44
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg  Mit Zitat antworten
Fayne Sjöberg

Ärzte hatten es nicht leicht mit Sportlern, die so erfolgsbesessen waren, das sie nicht mehr auf die Signale ihres eigenen Körpers hörten. Ich hatte schon vor vielen Jahren begonnen, nichts mehr auf ein Ziehen zu geben, sich keine Gedanken mehr um Krämpfe gemacht und akzeptiert, dass Blessuren eben zum Sport dazugehörten. Wenn man ihn richtig betrieb.
Ja, eigentlich war ich sogar der Meinung, dass man einen Sport nur dann richtig ausübte, wenn man regelmäßig Schmerzen davon hatte. Sei dies nun Muskelkater oder etwas anderes. Demzufolge war auch mein lädiertes Knie nur das Ergebnis eines sportlichen Abends, bei dem ich mich doch mehr reingehängt hatte, als ich eigentlich gewollt hatte.
Aber so war das nunmal auf einem Hof wie diesem, wo eben nicht jeder sein Ding machte, sondern man irgendwie noch mit den anderen leben und auskommen musste. Vor allem mit meinen Chefs, die nahezu rund um die Uhr zur Stelle waren, wenn auch nicht immer unmittelbar. Aber theoretisch. Im Nachhinein war das Fußballspiel vielleicht nicht die beste Idee gewesen, aber das lag auch nur an Canavar und seiner Unkoordiniertheit. Andererseits machte ich dem Doktor aber auch keinen großen Vorwurf. Es war einfach irgendwie blöd gelaufen und Dario war eigentlich auch ok. Er hatte mir schon oft genug die ein oder andere Blockade gelöst.
Das Wasser in meiner Hand war schon fast leer und ich spürte das Pochen im Knie immer noch. Warum betäubte ich das nicht langsam mal? Vielleicht wäre ein Bier die richtige Antwort, aber dafür war ich kein Typ. Vermutlich weil die Deutschen noch harmloseres Bier brauten als die Briten... Ich seuftzte und rieb mir über das Knie, doch das Pochen wollte nicht aufhören. Es war nicht wirklich schlimm. Nur dieser komische leichte Schmerz, der sich durch mein Bein zog, aber es gab wirklich schlimmeres.
Deswegen atmete ich durch und räumte das leere Wasserglas weg, ehe ich mich an der Schlange anstellte und mir nebenbei ein Tablett nahm. Schließlich übergab mir die nette Frau meinen Teller. Freundlicherweise lächelte ich ihr kurz zu und umfasste mit meinen zierlichen Händen das graue Tablett.
Anschließend trat ich noch etwas zur Seite und holte mir noch ein Glas Wasser. Zusammen mit meinem Tablett machte ich mich auf dem Weg zu einem freien Tisch und stellte mein graues Tablett darauf ab. Logischerweise hatte ich natürlich etwas vergessen. Eine kleine Eigenart von mir. Deswegen drehte ich mich noch schnell um, griff mir noch Besteck und ließ mich schlussendlich auf dem Stuhl nieder.
Kurzerhand ließ ich meine Augen etwas durch den Raum streifen, aber nichts erweckte in irgendeiner Art und Weise meine Aufmerksamkeit. Deswegen konzentrierte ich mich dann doch lieber auf mein Essen und begann auch wenig später die ersten Nudeln auf meine Gabel zu drehen.

Zayn-Cassian King

Der Hengst riss nur ab und an seinen Kopf hoch und stand sichtlich genervt da, aber ich würde mich daran nicht stören lassen. Sollte er doch meinen, dass es mich stören sollte. Ich würde ihn sicherlich nicht in Ruhe lassen und zurück in die Box stellen. Eine Sache die bei ihm wohl viel zu oft gemacht wurden war. Tief atmete ich durch und wechselte eben die Seite um auch die andere Seite seines dunklen Fells zu putzen. Als ich auch diese Seite geputzt hatte ging ich zurück zu der Putzbox und legte die Bürste herein, ehe ich noch die Wurzelbürste nahm und nun die Beine des großen Hengst säuberte.
Als die vier Beine gesäubert waren griff ich nachdem Hufkratzer und befreite alle vier Hufe von Schmutz,Mist und Stroh. Danach legte ich den Hufkratzer auch wieder weg und nahm den Kamm um die kurze Mähne des Hengstes zu kämmen, da er ein gutes äußerliches Erscheinungsbild haben sollte. Schnell bepinselte ich noch die Hufe mit Huffett und brachte anschließend auch die Box wieder weg. Am Spind angekommen stellte ich die Putzbox an die vorgesehen Stelle zurück und griff mir die Glocken samt den dunkelblauen Bandagen und den weißen Bandagierunterlagen.
Damit ging ich zurück zu Indigo, der mich schon wieder kritischen Blicken aussetzte. Ich zuckte nur mit den Schultern und legte die Bandagierunterlagen an, ehe ich sie mit den dunkelblauen Bandagen umwickelte. Anschliessend legte ich noch die Glocken an und klopfte den Hengst. Der mich mit seinen gespitzten Ohren beäugte und sich dann auch wieder abwandte, ehe er augenblicklich die Ohren an und giftete sofort das Pferd an was den Stalltrakt betrat. "Du gottverdammter Spinner." Murmelte ich lediglich und den Hengst interessierte es recht wenig. "Stop it." Sagte ich einmal energisch und der Hengst senkte seinen Kopf.
Tief atmete ich durch und steuerte nochmals die Sattelkammer an. Dort griff ich mir den schwarzen Dressursattel und die dunkelblaue Schabracke. Den Sattelgurt legte ich einfach mal über den Sattel und machte mich dann wieder auf den Weg zu Indigo. Vorsichtig legte ich die dunkelblaue Satteldecke auf den Rücken des Dunkelfuchses und platzierte darauf den Sattel. Der Hengst legte wieder seine Ohren an und riss den Kopf hoch. Beides zog ich mit einem Sattelgurt fest.
Ein letztes Mal verschwand ich in die Sattelkammer. Dort tauschte ich meine Sneaker gegen die schwarzen Stiefel und stellte die Stallschuhe in den Schrank. Die dunkle Abschwitzdecke packte ich mir unter den Arm und nahm noch die Kandare, die kurzen Sporen -da ich ja wusste wie gern er sie doch hatte-. Tief atmete ich durch und ging zurück zu Indigo.
Die Abschwitzdecke warf ich dem Hengst einfach über und schloss vorne noch die zwei Riemen.
Kurz sag ich ihn noch an ,ehe ich die Zügel über den bemuskelten Hals legte und danach das Halfter löste. Wie erwartet wollte der Hengst sofort losstürmen, was ich mittlerweile zu verhindern ließ. Ich war niemand den er so einfach rumwirbeln konnte. Er könnte es wohlmöglich, aber ich würde es niemals zu lassen. Ich ging etwas in die Knie und stemmte mein Gewicht gegen die Brust des Warmbluts.
"Stop it." Sagte ich energisch und nutzte die Bewegung des Dunkelfuchses um ihm umzudrehen, ehe er dann doch stehen blieb. Tief atmete ich durch und trenste den Hengst auf. Dieser nahm erst widerwillig das Gebiss entgegen, ehe er es dann doch akzeptierte. Als diese Hürde überwunden war schloss ich die Riemen und überprüfte auch nochmals ob keiner zu eng oder zu locker war. Die Kandare sollte schließlich sitzen. Schließlich ging ich los und der große Dunkelfuchs folgte mir hinaus.
Auf dem Hof angekommen hielt ich ihn schon an und schlüpfte schnell noch in meine Handschuhe, ehe ich die Abschwitzdecke vorne löste und etwas zurückklappte. Anschließend gurtete ich nach, zog die Bügel hinunter und stieg auf.
Daraufhin stieg ich schon auf, klemmte mir die Abschwitzdecke unter meine Beine und gab dem Hengst einen leichten Impuls. Indigo trottete dann schon fast automatisch zur Halle. Dort ritt ich auch hinein und erkannte glücklich, dass wohl kein anderer hier war. Selbstverständlich würde sich das gleich ändern, aber ich würde erstmal abwarten und den Dunkelfuchs etwas warmreiten.
Verfasst: So 18. Feb 2018, 19:49
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg  Mit Zitat antworten
Mateo Sanchez Perez
In der beheizten Reithalle war die Kälte des Winters kaum zu spüren.
Es gab nicht viele Dinge, die mich an meinem freien Tag nach draußen hätten bringen können - abgesehen von meinen beiden Goldschätzen.
Aber auch ich hatte ab und an ein Herz. Und als mich die beiden Neunklässler nach ihrer Dressurstunde am Freitagmittag mit ihren großen Kulleraugen angesehen hatten, hatte ich einfach nicht ‚Nein‘ sagen können. So kam es also, dass ich an meinem eigentlich freien Sonntagmittag hier in der Reithalle stand und mit einem Schmunzeln auf fünf Reiterpaare blickte. Ich hatte ohnehin nicht viel zu tun heute, also warum nicht gleich das machen, was ich am Besten konnte? Und ehrlich gesagt, wenn die Schüler die Prüfung am Ende des Jahres mit einer guten Note bestehen wollten, tat ihnen dieses Extratraining wohl einen Gefallen. Eine Einzelstunde wäre für jeden vielleicht noch effektiver gewesen, aber ich wollte meine Güte auch nicht gleich überstrapazieren. Schließlich musste ich das hier nicht machen.
„Ich würde sagen, das reicht für heute.“, erhob ich meine Stimme und verschränkte die Arme vor der Brust. „Ihr habt heute alle gut gearbeitet. Macht weiter so.“ Ein Lob. Es war immer gut einen Unterricht mit etwas Positiven zu beenden; die Schüler sollten mit einem guten Bauchgefühl aufhören. Das erhielt die Motivation und Lernwilligkeit.
Einer der Jungen kam auf mich zu geritten. Sein Pferd ein großer Fuchs; ein sehr intelligentes Tier, das gerne die Fehler seines Reiters ausbügelte. „Vielen Dank, Herr Pérez. Wir wissen es wirklich zu schätzen, was Sie für uns tun.“, bedankte er sich mit einem Lächeln, brachte den Wallach neben mir zum Stehen. Kaum zu glauben, aber heutzutage gab es noch Kinder, die gut erzogen waren. Eine Sache, die ich auf dem Gut gelernt hatten. „Keine Ursache, Kai.“, erwiderte ich mit einem Lächeln und streckte dem Fuchs eine Hand entgegen. „Vielleicht versuchst du deinem Pferd beim nächsten Mal ein bisschen besser zuzuhören. Vermutlich merkst du es noch nicht einmal, aber der Junge hier versucht mit dir zu kommunizieren.“ Mit diesen Worten wandte ich mich von dem braunhaarigen Jungen ab und setzte mich in Bewegung, in Richtung Hallentor. Ich hatte es bis jetzt keinen Tag bereut, die Stelle als Dressurreitlehrer angenommen zu haben. Mein Heimweh milderte dies nicht, aber es war ertragbar.
„Reitet eure Pferde noch trocken und dann gönnt ihnen heute eine Pause.“, rief ich über die Schulter hinweg meinen Schülern zu. „Ich sehe euch Haufen am Freitag pünktlich zur Dressurstunde, keine Minute zu spät hört ihr!“ Ich hörte nur noch wie die Fünf ihre Verabschiedungen riefen, bevor ich die Halle verließ.
Natürlich hatte ich noch zwei andere Schützlinge, die der vierbeinigen Art, die meiner Aufmerksamkeit benötigten. Doch wollte ich ihnen erst einmal einen ruhigen Tag auf der Weide gönnen, bevor ich sie mir im Training vornahm.
Mit zügigen Schritten bewegte ich mich in Richtung Haupthaus, genauer gesagt zur Cafeteria. Ein ordentliches Mittagessen konnte ich jetzt gut gebrauchen.
Ich betrat die Mensa, ließ meinen Blick für kurze Zeit durch den Raum schweifen. Es war nicht viel los, war an einem Sonntag aber nicht ungewöhnlich. Mit einem Lächeln begrüßte ich das Küchenpersonal, nachdem ich zur Theke geschlendert war, und mir ein Tablett schnappte.
Es gab nichts außergewöhnliches. Spaghetti Bolognese. Aber damit konnte ich gut leben.
Verfasst: So 18. Feb 2018, 15:30
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg  Mit Zitat antworten
Samantha Rhodes

Während der Autofahrt schlief ich ein und mein Opa weckte mich als wir ankamen.Langsam realisierte ich wo ich war und stieg aus.Der Pferdeanhänger war sehr alt und ziemlich verostet aber fuhr noch.Ich stieg in dem Pferdeanhänger und band Santiago los.Während ich Santiago aus dem Anhänger führte räumte mein Opa die restlichen Sachen aus dem Auto.Santiago war sehr unruhige weswegen ich kurz stehen bleiben musste um ihn zu beruhigen.Ich nahm den Zettel aus meiner Jackentasche wo alles drauf stand.Der geschekte Hengst ging brav neben mir her bis zur zwanzigsten Box im Hengststall.Der nervöse Hengst ging brav in die Box.Danach machte ich ihn die Transportgamaschen ab und das Halfter hängte ich an denn Hacken.Ich streichelte ihn noch bevor ich die Boxentür zugemacht hatte.Natürlich machte sich Santiago sofort ans Futter und ich verlor ein Lächeln.Als ich den Sattel und das Zaumzeug verstaute bemerkte ich ein Mädchen am Putzplatz.Als ich wieder aus dem Stall kam versuchte ich ein Lächeln zu formen was ich aber nicht hin bekommen hatte.Mein Opa gab mir die Tasche und die Leine von Kalep. Er gab mir eine Umarmung und verabschiedete sich.Ich sah Kalep an der sehr an der Leine zog.Ich blickte wieder auf dem Zettel.Mein Ziel war Zimmer 7 und nach einer Gesuche hatte ich es gefunden.Nachdem ich die Tür schloss schmiss ich mich aufs Bett den Rucksack hatte ich auch in eine Ecke geschossen.Kalender sah mich mit neugierigen Augen an.Manchmal dachte ich mir das Tiere bessere Freunde sind als Menschen.Nachdem ich meine Gedanken ausgeblendet hatte stand ich auf und räumte alles raus.Kaleps Hundebett legte ich neben meinen.Ich war ein richtiger Chaot doch schaffte es alle Sachen zu verstauen.Der Rüde hatte es sich in der Zwischenzeit schon in seinem Bettchen gemütlich gemacht.Bevor ich den Raum verließ streichelte ich Kaleps noch einmal.Beim runter gehen gab ich die Kapuze meines Pullovers über meinen Kopf und vergrub mein Gesicht darin.
Verfasst: Fr 16. Feb 2018, 22:33


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