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Die letzten Beiträge des Themas - [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg
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  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg  Mit Zitat antworten
Anastasia Marie Equinoßa

Der Halloween ritt war nun bereits vorbei und der ach so ansträngende Alltag hatte schon wieder begonnen. Doch die letzten Tage war ich doch recht aufgeregt gewesen. Ich hatte mir ein neues Pferd gekauft. Glücklicherweise hatte ich heute weniger Unterricht als die letzten Tage und konnte mich gleich auf den Weg machen Abraxis abzuholen. Ich rannte schon fast in die Wg hinein und achtete nicht einmal darauf ob irgendwer da war, in meinem Zimmer zog ich mir dann Reitklamotten an. Danach packte ich alle wichtigen Sachen ein und zog mir dann Turnschuhe an. Nach einem kurzen Spiegel und Zeit check machte ich mich dann auf den Weg zu meinem Auto.
Zwei Stunden später
Mittlerweile war ich auf dem Rückweg zum Internat, glücklicherweise verhielt sich der Schecke im Anhänger sehr ruhig. Ihn hätte ich vor ein paar tagen beim Halloween ritt gebraucht. Denn was ich bisher von ihm gesehen hatte war ausschließlich Positiv. Auf dem Parkplatz angekommen stieg ich aus und öffnete erst meinen Kofferraum um eine Möhre für Abi zu holen.
Verfasst: Di 21. Nov 2017, 16:24
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg  Mit Zitat antworten
Luke Hunter

Ich ritt entspannt auf den einsamen Weg und genoss diese Ruhe. Es war selten, dass ich ausreiten ging und es war verdammt entspannend, wie ich jetzt wieder feststellen musste. Ich sollte das viel öfter tun. Meine Gedanken schweiften ab und Little schritt mit großen Schritten über den Weg während ich über alles mögliche nachdachte. Meine Gedanken waren, wie immer sehr unterschiedlich und abwechslungsreich, wie immer und ich ließ meinen Gedanken einfach ihren Lauf und genoss es regelrecht so alleine zu reiten und nachzudenken. Einige Blätter fielen herab als ein kleiner Windstoß aufkam. Es wurde so langsam Winter und das war schön so. Ich mochte den Herbst und auch den Winter wobei es eigentlich recht kalt war, aber das machte mir kaum etwas aus. Das einzige was mir wirklich störte war, dass es sehr früh dunkel wurde und man neben Lernen und Ausbildung noch irgendwie Zeit finden musste seine Pferde zu bewegen, wenn man nicht unbedingt in der Halle reiten wollte. Ich ritt um eine Ecke und sah, neben ihrem Pferd zur nächsten Ecke lief. Ich sah ihr kurz zu und bemerkte dann, dass etwas auf dem Boden lag. Ich sah nicht genau was es war, aber es konnte nur ein Schlüssel oder Schmuckstück gewesen sein so wie es von hier aus aussah. Ich ritt zu dem glänzenden Punkt der auf dem Boden lag und sah hinunter. Wie vermutet war es tatsächlich ein Schlüssel. Zum Glück war mir so etwas nie passiert, dafür war ich echt dankbar. Das einzige was ich oft verloren hatte war einmal meine Busfahrkarte aber die konnte man ja zum Glück nachkaufen von daher war das kein Problem. Wenn man einen Schlüssel verlor sah das hingegen schon ganz anders aus. Da musste man das komplette Schloss ersetzen und wenn man sich damit nicht genug beeilte konnte einfach irgendwer in die Wohnung wenn man wusste zu welcher Tür der Schlüssel gehörte. Noch dazu war es ein relativ großes Problem wenn man keinen Ersatzschlüssel hatte. Immerhin kam man dann nicht einmal mehr in seine Wohnung hinein und das war schon eher suboptimal. Ich blickte das Mädchen vor mir an. Sie war zu weit weg, als dass ich nach ihr rufen konnte, dass hätte sie sicherlich nicht gehört. Ich hielt also Hope an und hob den Schlüssel vom Boden auf. Dann steckte ich ihn in die Jackentasche und verschloss diese so dass er nicht erneut heraus fallen konnte. Dann stieg ich wieder auf Little auf und trabte sie an um das Mädchen einzuholen und ihr den Schlüssel zurück zu geben. Als ich etwas näher gekommen war rief ich dem Mädchen zu "Hey, warte mal." Sie schien mich nicht zu hören und so legte ich meine Beine noch etwas fester an das den Bauch des Pferdes, so dass die Stute schneller trabte. Das Mädchen hielt an, um wieder auf ihr aufzusteigen und ich war schließlich endlich knapp hinter ihr. "Hey, warte mal. Du hast da was verloren." sagte ich erneut relativ laut, so dass sie es hören würde.
Verfasst: Di 21. Nov 2017, 15:47
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg  Mit Zitat antworten
Riley Evelyn Carter

Kurz hatte ich mich noch einmal umgesehen, doch abgesehen von der langen Strecke war hier keine Menschenseele außer mir. Langsam ließ ich meinen Rücken auf dem Sattel nieder. Meinen Kopf ließ ich einfach auf den Hintern von Zorro fallen. Kurz über Schweifrübe lag er nun. Ich genoss es einfach mal, so alleine und für sich. Die kleinen Schmerzen an meiner Wirbelsäule, welche nun mal kommen, wenn man sich volle Pulle mit den Rücken auf den Sattel legt, blendete ich aus und starrte in den Himmel über mir. Zorro würde einfach weiter gehen, da war ich mir sicher. Ich befestigte die Zügel etwas am Horn, doch sie waren trotzdem noch lang genug, dass Zorro ruhig seinen Hals ausstrecken konnte. Ich ließ von ihnen ab und legte meine Arme zusammengefaltet auf meinen Bauch. Mit leiser, zarghafter Stimme schloss ich meine Augen leicht und passte mich nun vollkommen dem andauernden Takt an."Birds flying high.. You know how I feel. Sun in the sky.. You know how I feel. Breeze drifting on by.. You know how I feel.." Kurz verschmolz ich mit dem Augenblick. Alles war still, jeder Herzschlag und Atemzug war zu hören. Doch auf einmal schien alles zusammen zubrechen. Im Bruchteil einer Sekunde öffneten sich meine Augen automatisch, denn der angenehme Takt, welchem ich nachgegangen war, stoppte ruckartig. Ich konnte spüren, wie mich eine kraftvolle Bewegung aus dem Sattel schoss. Ich sah wie vorher den Himmel. Es schien, als wäre ich auf direktestem Weg, die Wolken anfassen zu können. Alles kam mir wie in Zeitlupe vor. Ich flog durch die Lüfte, und knallte knapp neben Can auf festem Boden wieder auf. Direkt wieder auf mein Steißbein. Ich sah schwarz vor Verwirrung und konnte kurz nichts anderes als mein Schädel Dröhnen verstehen. Ich keuchte schmerzerfüllt auf. Die eine Hand schoss an die Stirn, die andere an den Rücken. Ich verzog mein Gesicht und blinzelte wild, um wieder etwas erkennen zu können. Der schwarze Schleier schien sich so langsam wieder zu legen, weswegen ich es auch schaffte, mich mithilfe der Zügel, welche neben mir baumelten, hochzuziehen. Ich dachte an nichts und selbst der Schmerz an meinem Rücken, welcher sowieso nur vom Schock kam, legte sich, als ich halbwegs ernst wieder neben Can stand. Er schien sich zu freuen das ich ihm wieder Aufmerksamkeit schenkte. Mit arrogantem Ausdruck in den Augen, welchen ich einfach abgrundtief hasste, sah er mich an. Wenn er sprechen könnte, hätte er mich jetzt zu 100% ausgelacht. Ich hätte drauf werfen können. Ich verfinsterte mich schlagartig und sah ihn so scharf durch meine nun zerzausten, blauen Haare an, dass ich ihm am liebsten eine geschallert hätte. Doch er wollte nur, dass ich mich aufrege, weswegen ich mich von ihm anwandte und mich wieder umsah. Wir standen am Ende einer Kurve."Habe ich eine halbe Runde lang geschlafen?" Fassungslos kratzte ich meinen Kopf und sah verwirrt die Strecke entlang, die Can wohl alleine bestritten hatte. Doch mehr als eine Augenbraue hochzuziehen fiel mir darauf auch nicht ein. Ich stämmte mich wie ein Gollum den Sattel hoch und versuchte meinen Rücken noch etwas weiter wieder einzurenken.
Verfasst: Di 21. Nov 2017, 01:12
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg  Mit Zitat antworten
Luke Hunter

Hope schritt mit ihren schönen, großen Schritten über den Platz und streckte ihren Kopf nach unten. Der Halloweenausritt hatte sich dem Ende geneigt und so ging jeder wieder seinem Alltag nach. Wobei ich nach diesem Ausritt beschlossen hatte, wieder öfter ins Gelände zu gehen. Aber jetzt war erst einmal das Training an der Reihe. Die nächsten Wochenenden waren wieder Turnierwochenenden, so dass ich jetzt fleißig trainieren musste. Für heute war mein Plan die Kür zu wiederholen und zu verfeinern, die ich am nächsten Wochenende vorstellen würde. Falls Lektionen gar nicht klappten würde ich die noch einmal einzeln angehen, aber ich rechnete damit dass es im Großen und Ganzen schon recht ordentlich war. Wenn ich damit fertig war, würde ich mit der kleinen Stute noch eine kleine Runde ins Gelände gehen. Es war einer der letzten schönen Herbsttage und die musste ich wenigstens vor dem Winter noch ein wenig nutzen, um mein Vorhaben, dass ich mehr ausritt, nicht direkt am Anfang zu vergessen. Und wenn ich damit fertig war, würde ich mich meinem Lernzeug widmen. Das machte sich ja leider auch nicht von alleine und die Ausbildung war zwar schon im 2. Jahr aber das machte die Sache nicht gerade einfacher. Der einzige Vorteil den ich hatte, waren die Vorkenntnisse, die ich zum Glück schon mitbrachte. Viele Dinge wusste ich und musste sie einfach nur noch einmal wiederholen, ohne sie wirklich lernen zu müssen, was die Sache wesentlich einfacher machte.
Hope riss mich mit ihrem Schnauben aus den Gedanken, so dass ich die kleine Stute am Hals tätschelte und sie dann in einem ruhigen Trab ihre Runden zog. Smokey lag brav am Rand und döste, während ich meine Zügel ein wenig mehr aufnahm und erst einmal mit einigen einfacheren Lektionen begann. Nachdem die Stute ordentlich warm geritten war begann ich meine Kür zu reiten, was an manchen Stellen tatsächlich schon sehr gut funktionierte, aber an anderen Stellen gab es Dinge, mit denen ich nicht ganz so zufrieden war und die unbedingt nocheinmal verbessert werden mussten. Ich arbeitete also vereinzelt an diesen Dingen bevor ich der Stute erst einmal eine kleine Schrittpause gönnte. Schließlich konnte ich keine halbe Stunde am Stück die anstrengendsten Lektionen von ihr verlangen. Ich wollte das alles schön aufeinander aufbauen und lieber öfter statt anstrengender zu trainieren. Das brachte meiner Meinung nach gar nichts und zum Glück kannte ich auch niemanden der seine Pferde so auf Turniere vorbereitete. Was ich machte war, an den schwierigen Lektionen oft aber nicht lange zu arbeiten, alles andere war meiner Meinung nach sinnlos und soweit ich das beurteilen konnte hatte diese Methode durchaus eine sehr hohe Erfolgsrate. Hope sollte zwar gut vorbereitet sein für die Turniere, aber es gab Dinge die deutlich darüber standen. Ihre und meine Gesundheit zum Beispiel. Dass es ihr gut ging war sowieso die oberste Priorität, und daran konnte man auch nichts ändern. Nachdem sich die Stute für ein paar Minuten entspannt hatte begann ich wieder einige schwierigere Lektionen zu reiten, bis diese mehr oder weniger gut klappten und ließ sie dann die Zügel aus der Hand kauen. Das genügte für heute ersteinmal. Diese Dinge würde ich dann morgen weiter trainieren und bis zum Turnier war es ja auch noch ein wenig Zeit. Für jemanden der sich kaum mit dem Profisport auskannte sah das vermutlich sowieso alles gleich aus aber wenn man Erfahrung hatte, dann erkannte man deutliche Unterschiede, die am Anfang noch sehr unscheinbar schienen. Aber genau auf diese Unterschiede achteten eben die Richter und somit kam man nicht darum herum sich auch in den kleinsten Kleinigkeiten zu bessern und ein kleiner Perfektionist zu werden, bis alles perfekt aussah und klappte. Vielleicht war ich in diesen Wahn auch schon mit hinein gerutscht? Keine Ahnung.
Ich hörte auf mir Gedanken zu machen und ritt aus dem Viereck. Im hinausgehen sagte ich nur kurz "Smokey, komm." und lächelte den kleinen Husky an der wenige Augenblicke freundlich wedelnd neben meinem Pferd herlief. Ich ließ die Zügel lang und ritt in Richtung Koppeln, auf die Strecke die durch den Wald führte und dann an der Rennbahn zurück wieder zum Hof. Diese Runde war wirklich nicht lang und dauerte nur knapp 15 Minuten, so dass sie perfekt zum Abreiten war und auch gerne von den Rennreitern genutzt wurde. Die Anzahl an Jockeys hielt sich hier allerdings in Grenzen, so dass die Strecke nicht allzu oft in Benutzung war.
Verfasst: Mo 20. Nov 2017, 23:37
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg  Mit Zitat antworten
Sky Black

Mehr als belustigt nahm ich wahr wie Dean mich erst überrascht anblickte, in der nächsten Sekunde sichtlich zufrieden schien und sich selbst etwas zu Essen aus dem Korb klaubte. "Ah, eine Frau mit Stil und Geschmack". Meine Augenbrauen zogen sich kurz zusammen ehe ich kicherte. „Danke für das Kompliment, geb ich gerne zurück“, antwortete ich nachdem das Kichern verebbt war und ich einen erfrischenden Schluck des Bieres genommen hatte. Nochmals wiederholte er seine Aussage und warf dann das andere Essen das ich dankend abgelehnt hatte leicht angewidert wie einen Basketball zielsicher in den Korb den er sogleich verschloss. So blieb er auch wie unsere Teller unberührt. Er prostete mir grinsend zu, also tat ich es ihm gleich während ich ihn weiter beobachtete und musste zugeben das er wirklich gut aussah - vor allem wenn er grinste und seinen grünen Augen vor Freude aufleuchteten. Ich fasste schneller zu ihm Vertrauen als ich es wollte.

"Sag mal, wie bist du zu Third und zum Gut gekommen?". Seine nächste Frage jedoch traf mich dann doch unerwartet und ich legte nach einem weiteren Bissen das Sandwich aus der Hand an welchem ich mich gerade fast verschluckt hatte. Mein Blick richtete sich auf ihn und ich neigte den Kopf leicht zur Seite. Dean‘s Blick verriet das er die Frage aus reiner Interesse gestellt hatte, doch nahm ich sie im ersten Moment tatsächlich und unnötiger Weise als Angriff an. „Third und ich haben wohl durch das Schicksal odersowas zusammen gefunden. Meine Großeltern haben ein Gestüt auf dem ich beinahe jeden Tag verbracht hab, und irgendwann war er auch da“, ich deutete auf den Hengst der seine Ohren immer wieder in meine Richtung zeigen ließ. „Ein kleines Fohlen das kaum laufen konnte und einen Freund brauchte, und da ich meinen besten Freund erst verloren hatte und Third seine Mutter übernahmen wir je die Rolle des anderen. Aber ganz so einfach war es doch nicht, der Stallbursche hat ihn geschlagen - bis wir es herausgefunden haben. Seitdem lässt er sich von keiner Menschenseele mehr anfassen, kämpft darum das man ihm sich nicht nähert, er würde alles dafür tun seine Privatsphäre zu behalten“, bei dem Wort Privatsphäre malte ich zwei Gänsefüßchen in die Luft um es zu unterstreichen. „Inzwischen darf ich ihn zwar anfassen und ich glaube in gewisser Weise traut er mir sogar aber naja, das ist leider nicht immer so. Selbst mich schubst er von sich“, ich hob die Bierflasche mit einem Blick zu Dean an meine Mund und nahm einen kräftigen Schluck, fixierte ihn weiterhin als das Gefäß auf dem Boden stand. „Aber ich würde ihn nie eintauschen, selbst wenn er mich irgendwann hassen sollte und mich gar nicht mehr an sich ranlässt. Außer ihm hab ich niemanden“, kurz flog mein Blick zu dem dunkelbraunen der mich anblickte so als hätte er die Bedeutung meiner Worte verstanden, ehe er weitergraste und meine Augen zurück zu Dean gingen. „Und das Gut nutze ich als Gelegenheit für einen Ortswechsel und um mal was anderes zu arbeiten. Wie sieht es bei dir aus?“, ich nutzte die Gelegenheit des schnellen Themenwechsels da ich mehr gesagt hatte als ich wollte und biss in mein Sandwich um deutlich zu machen das ich nichts mehr sagen würde.
Verfasst: Mo 20. Nov 2017, 21:39
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg  Mit Zitat antworten
Riley Evelyn Carter

Aufatment ging ich den steinigen Weg entlang. Die kleinchen Steinchen machten sich bei jedem Schritt unter meinen Füßen bemerkbar. Es störte mich nicht, denn in diesem Moment hatte ich größere Probleme als kleine Steine, welche sich auf meinem Weg zum Aktivstall auf den Weg legten. Denn nachdem ich nach einem Plan der Ställe gefragt hatte und dann eben meine Sachen aus dem Transporter geschafft, oder besser gesagt gezerrt hatte, war ich ziemlich kaputt. Aber dennoch hatte mich die Neugier gepackt und eine kleine Tour mit Huracán würde wohl keinen von uns beiden schaden. Während ich so schlenderte sah ich mich um und erblickte sogleich eine Rennbahn. Sie schien neu zu sein. Ich blieb stehen und sah mit großen hinüber. Sie schien frei zu sein, denn soweit ich weiß, hatte ich auch ein paar Pferde im Stall gesehen, welche für diesen Sport gemacht waren. Wie hießen die doch gleich? Ganz besonders temperamentvoll und mit diesen Spinnenbeinen geboren?"Englische Vollblüter" beantwortete ich meine eigene Frage und selbst dadurch schien mein Gehirn schon zu qualmen. Ohne weiter drüber nachzudenken ging ich weiter und bog dann links ein, wo mich dann der Aktivstall der Hengste erwarten müsste. Ich lächelte breit als ich das bunte Fell meines Pferdes zwischen denen der anderen erkannte. Sogleich wurde ich leicht schneller und blieb am Gatter stehen. Als auch er mich sah kam er vom anderen Ende des Stalls stürmisch auf mich zu gerannt und donnerte beinahe gegen den Zaun, als er knapp vor meinem Kopf zum Stehen kam. Sogleich wartete er auf meine Reaktion, was er mit einem lauten Schnauben unterstrichen mit hochgerissenem Kopf zeigte."Doch an dein Temperament kommen sie nicht an." Sogleich öffnete ich das Gatter und nahm meinen Hengst am Halfter, welches aus einem dünnen Seil bestand. Ich drehte ihn hinter mir und hatte kurz schon ein bisschen Angst, dass mir gleich eine Armee von Pferden entgegen gerannt kommen würde. Doch diese 'Armee' stand komplett gechillt rum und scherrte sich nicht um das Tor, welches ich nun auch geschlossen hatte. Ich band mein Pferd an einem dafür gebauten Haken fest und putzte es. Ich streichelte über den seidig weichen Bauch von Zorro hinauf bis zum Kopf, welchen er mir bereits zugestreckt hatte. Genießend schloss er seine blauen Augen und schnaubte dabei leise."Komm gleich wieder" Es brach mir ein wenig das Herz, denn eine Kuscheleinlage konnte ich gerade auch gebrauchen. Ich holte einen seiner Sättel und eine einfache Trense, dessen Gebiss auch nichts großartiges war. Doch ich wollte auch nur eine kleine Runde drehen. Ich schmiss Zorro schnell in Schale und führte ihn dann bis zur Weggabelung. Plötzlich wurde sei Schritt schneller und sogleich verfiel er in einen flotten Trab. Ich grabbelte kurz in die Richtung wo sich die Zügel auf seinem Hals befanden und sprang schwungvoll auf seinen Rücken. So saß ich da kurz wie ein Kartoffelsack. Ich schob meine Füße in die herumschlackernden Steigbügel und konnte mich dann auch wieder sortieren. Zorro ließ ich einfach traben und ging seinen tollen Bewegungen nach. Dabei suchte ich die Umgebung nach dieser Rennbahn ab. Ich drückte Zorro mit leichtem Schenkeldruck von dem Schotterweg. Halbwegs brav gab er auch nach und somit steuerten wir geradewegs auf die Bahn zu, welche mich beim ersten Mal irgendwie gleich fastziniert hatte. Ich parierte ihn mit einem leisen "Brrr" durch und sah mich erstaunt um als wir die gigantische Bahn betraten."Whoa" flüsterte ich und konnte mir dieses leise Kommentar nicht verkneifen. Ich ließ ihn ganz außen locker im Schritt schlendern und hatte dabei einen Teil der Zügel auf seinem Hals abgelegt.
Verfasst: Mo 20. Nov 2017, 21:15
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg  Mit Zitat antworten
Charlotte Fiona Bradley

Der Halloweenausritt war leider vorbei, doch ich hatte wirklich sehr viel Spaß gehabt. Ich hatte meine Pferde heute schon bewegt und war jetzt dabei meine Trensen einzufetten, wobei ich auch damit schon fast fertig war. Mittlerweile war es Nachmittag geworden und da es im Winter schon sehr früh dunkel würde hätte ich wahrscheinlich noch so eine Stunde Zeit bis die Dämmerung kam. Ich fettete den letzten Riemen der Trense ein, bevor ich den Schwamm in das Lederfett zurück packte und die Tube schloss. Dann war das für diesen Monat also auch erledigt. Sollte mir recht sein. Ich stellte die Tube in den Spint zurück und hängte auch die Trense in den Spint. Dann blickte ich nocheinmal kurz hinein, ob ich alles eingefettet hatte, was einzufetten war. Zufrieden nickte ich kurz und schloss dann die Türe des Spints. Ich lief zu der großen Stalltüre und als ich sie öffnete schlug mir ein kalter Luftzug entgegen. Ich begab mich zum Hauptgebäude, nachdem ich die Stalltüre wieder hinter mir geschlossen hatte. Auf dem Hof war keiner mehr zu sehen und ich betrat das große Hauptgebäude. Auf den Gängen war auch alles leer. Bei so einem Wetter waren wahrscheinlich alle auf ihren Zimmern oder so. Ich hatte keine genaue Vorstellung was ich jetzt machen würde. Wobei ich irgendwie Lust hatte mal wieder was zu zeichnen. Nur in meinem Zimmer fand ich das relativ ungemütlich da es ja nur das Bett zum hinsitzen gab und der Schreibtisch war nun auch nicht wirklich gemütlich.
Während ich so weiter überlegte kam ich an meiner Zimmertüre an und schloss sie auf. Hinter mir ließ ich die Türe wieder ins Schloss klatschen und wechselte dann meine Reithose zu einer gemütlichen Jogginghose. Ich nahm mir meine Zeichensachen, die aus einem Buch und einem Mäppchen mit unterschiedlichsten Stiften bestanden und verließ mein Zimmer wieder. Ich wollte erst in die Cafeteria und mir einen Tee holen und mich dann entspannt in den Aufentshaltraum setzen. Ich holte mir also einen Früchtetee aus der Cafeteria und begab mich dann in den Aufenthaltsraum zu einem der Sofas vor denen noch ein kleiner Tisch stand auf dem ich dann meinen völlig übersüßten Tee abstellte und kurz umrührte, bevor ich mich auf das Sofa fallen ließ. Ich holte kurz mein Handy heraus und beantwortete einige Nachrichten meiner Geschwister und Meggy bevor ich das Internat wieder ausschaltete und das Handy auf dem Tisch ablegte. Dann nahm ich mir aus dem Mäppchenen einen Bleistift heraus und skizzierte Heathers Umriss. Ich war mittlerweile um einiges besser geworden, auch wenn ich noch nicht perfekt war,aber das musste ich ja auch gar nicht.
Verfasst: Mo 20. Nov 2017, 20:30
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg  Mit Zitat antworten
Dean Winchester

Nachdem Sky so nett war und unsere Pferde angebunden hatte und meiner Antwort auf ihre Frage bezüglich meines gesundheitlichen Standes gelauscht hatte, schien sie sich zu entspannen und setzte sich neben mich auf die Picknickdecke, griff sich die Becher und das Geschirr.

Dem gesunden Essen schenkte sie keine Beachtung, stattdessen schnappte sie sich ein Bier und ein Sandwich, in welches sie gleich reinbiss.
Kurz nahm mein Gesicht einen überraschten Ausdruck an, ehe es einem breiten Grinsen wich:
"Ah, eine Frau mit Stil und Geschmack", kommentierte ich ihr Handeln mit leichter Anerkennung.
Woraufhin sie mit den Schultern zuckte und mich ein wenig unschuldig-entschuldigend anblickte, auch wenn sie sich Mühe hab, nicht in meine Richtung zu blicken.
"Ist so ne Angewohnheit", gab sie von sich, kaum hatte sie heruntergeschluckt.
"Oh Gott, endlich eine vernünftige Frau!", noch immer grinste ich breit übers ganze Gesicht: "Das andere Zeug ist echt nicht zu gebrauchen", meinte ich und warf die Tupperdosen mit dem ekelig-gesundem Essen wieder in den Korb, aus dem ich es gefischt hatte. Mit meiner Bierflasche prostete ich Sky zu:
"Auf ein Picknick in vernünftiger Gesellschaft."
Meine Wahl fiel auf einen Burger, in den ich herzhaft reinbiss.

"Sag mal, wie bist du zu Third und zum Gut gekommen?", fragte ich aufrichtig interessiert.
Verfasst: Mo 20. Nov 2017, 20:05
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg  Mit Zitat antworten
Ich schließ mich mit Riley an. ^^
Verfasst: So 19. Nov 2017, 23:07
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg  Mit Zitat antworten
Bei mir wären dann auch die Charas frei :)
Verfasst: So 19. Nov 2017, 22:44


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