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Die letzten Beiträge des Themas - [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg
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  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg  Mit Zitat antworten
Hannah Mallava

Ich hörte nur die Hufe eines Pferdes auf der Stallgasse war mir aber da schon zu 100 Prozent sicher das es nicht Ella war. Es hörte sich überhaubt nicht nach ihm an. Aus der Sattelkammer nahm ich meinen Putzkasten mit und verließ die Sattelkammer vorerst wieder. Als ich dann wieder bei dem Rappen angekommen war stellte ich den Putzkasten ab und öffnete die Schnallen seiner Winterdecke. Während dessen versank ich total in Gedanken. Die Stimme eines Jungen Mannes riss mich aus den Gedanken, "Hey, kein Problem. Ich heiße übrigens Hannah und du?" fragte ich ihn und lächelte freundlich. Während dessen zog ich die decke von Ellas rücken und legte sie in seiner Box ab. Aus meinem Putzkasten holte ich dann eine Wurzelbürste und begann die Beine des Wallachs zu Säubern. Nebenbei tastete ich sie auch ab das sie nicht angeschwollen waren. Dies war mir persönlich extrem Wichtig denn ich wollte es nicht erst beim Reiten merken wenn es dem Rappen nicht gut ging. Ein Bein nach dem anderen, während dessen hatte Elaska seine Augen geschlossen und schien förmlich schon zu schlafen. Ach ja, so kannte ich ihn.
Verfasst: Fr 24. Nov 2017, 20:49
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg  Mit Zitat antworten
Riley Evelyn Carter

Der Mann, der mit seinem dunklen Pferd mittlerweile schon neben mir und Zorro stand, antwortete mir erst nicht auf meine Frage. Es machte mich leicht stutzig und unbewusst hob ich die Zügel, sodass auch Zorro leicht auf etwas gefasst sein sollte. Das war er auch, denn er neigte auf mein Zeichen hin seinen Kopf leicht nach rechts und sah mich aus seinem Augenwinkel an. Doch ohne etwas davon zu zeigen sah ih noch immer zu dem jungen Mann hinüber, welcher plötzlich meinen Schlüssel aus seiner Jackentasche zauberte. Ich zog überrascht meine Augenbrauen hoch und steckte sogleich meine Hand in die Seite meiner Jacke, wo sich sonst mein Schlüssel befinden sollte. Doch die Tasche war leer. Ich gab die Suche nach kurzem Wühlen auf und lächelte dankend."Danke." Schob ich hervor und streckte meine Hand zu ihm hinüber. Er ließ den silbernen Schlüssel auf meine Handfläche fallen. Ehe ich ihn wieder fest in der Hand hatte steckte ich ihn meine Jackentasche zurüch und schloss sie sofort. Er war nun hoffentlich sicher verstaut. Ich drehte meinen Kopf wieder in die Richtung des Mannes welcher wohl an Zorro interessiert war. Er musterte ihn und der Hengst gab sich Mühe, auch ja gutr auszusehen. Ich schmunzelte als ich bemerkte, wie er sich von seiner Schokoladenseite zeigte. Ich streichelte ihn hinab bis fast zu seiner Brust. Bevor ich wieder von ihm abließ, strich ich kurz über die letzten Strähnchen seiner Mähne und sah dann wieder zu dem Mann. Er beäugte ihn noch immer, starrte ja richtig. Ich schmunzelte schief und ließ ihn noch, bevor ich ihn aus den Gedanken holte."Deins ist auch nicht so schlecht. Wie heißt er/sie/es denn?"


Jorina Dilton

"Yeah. Stunden hinter dir, noch mehr Langeweile vor dir." Sprach ich als ich gerade mein Zimmer betrat und in den Spiegel sah. Ich seufzte und ließ mich kurz auf mein Bett fallen. Ich starrte an die Decke, mal wieder, so wie immer."Yeah.." flüsterte ich, vor Begeisterung sprühend. Ich schloss meine augen und ließ die Stille an mir vorbei ziehen. Ich versuchte mich mit Argumenten dazuzubringen, meinen Hintern aus dem Bett zu bekommen. Rocky? Nope. Leptop? Nö.. Wirklich? Nein! Puh.. Laptop? "Das reicht!" Ich erhob mich wieder und nahm mir vor Wut schnaubend einen miener neuen Lederrucksäcke und schwang ihn auf meinen Rücken. Ich drückte dir Türklinge runter und schob die Tür auf. Ich drehte mich um und sah rüber zu Jasper, welcher mich wohl beobachtet hatte. Er spitzte die Ohren und sah mich erwartungsvoll an. Ich nickte zur Seite und hielt die Tür noch so lange auf, bis auch er sich durchgeschlängelt hatte. Er rannte die Treppen schon vor mir hinab. Ich ging ihm entspannt hinterher, locker und ruhig. Er wartete vor der Eingangstür, welche noch geschlossen war. Ich stieß sie auf und trat hinaus auf den Hof. Mein Hund benahm sich natürlich nicht. Er rannte so dicht an mir vorbei, dass ich kurz ins Stolpern kam. Als ich mich gefangen hatte sah ich ihm hinterher und zog meinen Rucksack, welcher mir auf den Arm gerutscht war, mit meinen Ärmeln wieder hoch. Ich begab mich in die Richtung der Aktivställe, also entlang eines Schotterweges bis zu einer Weggabelund zu den Ställen der Stuten. Ich ließ mich auf einer alten Bank nieder, welche sich genau bei dieser Gabelung befand. Ich ließ den Rucksack über meine bunten Arme auf mein Schoß sinken und öffnete ihn dann. In ihm befand sich allerlei Krim-Kram, darunter auch mein liebster Block, in dem ich schon einige Seiten vollgekrakelt hatte. Ich zog ihn heraus und dazu einen recht spitzen Bleistift. Ich zog lustlos einen dünnen Strich auf das Blatt, betrachtete es und grübelte. Doch eine Idee kam nicht in meinen Kopf. Jasper kam nun auch angerannt, sprang mit auf die Bank und setzte sich neben mich. Ich schenkte ihm keine Aufmerksamkeit, denn ich hatte gerade das gefunden, dass vielleicht was sein könnte. Eine junge Frau, sie schien gerade ihr Pferd zu holen, stand in der Entfernung am Gatter des Aktivstalls. Ich kannte sie nicht, also machte es mir nichts aus. Ich beobachtete sie wie sie ihr sandbraunes Pferd zum Putzplatz brachte, es dort anband und es eben putzte. Ich begann ein bisschen zuspielen, ließ meinen Stift über das Blatt tanzen.
Verfasst: Fr 24. Nov 2017, 20:15
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg  Mit Zitat antworten
Mike Smith

1,2,3.... Die Startboxen klappten auf und der Schimmel fiel sofort in seinen Galopp. Sonderlich gut weg kam sie zwar nicht, aber dies könnte sie auch schnell wieder gut machen. Dachte ich zumindest...
Die Stute galoppierte zwar in einem konstant hohen Tempo unter mir und streckte sich auch, aber sie fand ihren Takt nicht. Deshalb konnte ich mir auch dieses sagen wir mal...etwas langsame Tempo erklären. Selbstverständlich war sie nicht langsam..nein, aber ich erwartet eigentlich mehr von ihr. Mein Bruder hatte gesagt sie würde perfekt laufen, aber was hatte er für eine Definition von perfekt? Ja mein Bruder hatte wohl doch etwas weniger Erfahrung als ich. Es kam mir so vor. Zumindest würde jeder andere Jockey sofort sagen, dass dieses Pferd seinen Takt nicht fand. Leise seufze ich schlug innerlich die Hände vor dem Kopf zusammen. Warum prahlte er so von diesem Pferd? Warum log er meinen Vater so an und vorallem warum lobte er sie so hoch?
Die Stute war ein wirklich total liebes Pferd beim satteln, aber wenn sie ihren Takt nicht fand...dann könnte ich mir gleich die Boxhandschuhe nehmen und sie vor meinen Vater verteidigen. Für ihn zählten nämlich nur die perfekten Rennpferd, die mit dem perfekten Körperbaum, der Schnelligkeit und dem Stehvermögen. Belief hatte den Körperbau, aber bei den anderen Sachen war ich mir nicht so sicher. Und was hieß das für mich? Lange Trainingseinheiten und ich müsste dringend einen Trainer hinzu ziehen. Klar hatte ich Ahnung von Pferden, aber Hilfe würde mir sicherlich nicht Schaden. Es würde eine ganze Menge Arbeit werden oder ich würde doch keinen Trainer hinzuziehen. Sonst würde mein Vater bei den Kosten verdachtschöpfen. Dies müsste ich dann auch erklären...
Langsam parierte ich den Schimmel durch, ehe ich ihn im ruhigen Schritt von der Rennbahn ritt. Vielleicht ging sie auch lahm oder hatte sonst was..Ich würde mal einfach den Tierarzt anrufen. Vorsichtshalber versteht sich. Ich ließ die Zügel lang und schwang mich aus dem Sattel. Mein Weg führte zum Kopf des Vollbluts und ich musterte sie nur. "Ach..." Entfuhr es mir nur leise, ehe ich über die Stirn des Vollbluts strich. Ja ich musste mir etwas einfallen lassen. Dringend...
Mit meiner Hand griff ich nach den Zügel und setzte mich langsam in Bewegung. Shared folgte mir sofort und tapste mir mit ihrem Hufgetrappel hinterher. Leicht schüttelte ich nur schmunzelnd den Kopf und schlug die Richtung zum Putzplatz ein. Dort hatte ich die Großen eben fertig gemacht. Vielleicht müsste sie auch einfach sich mehr Bewegen. Genau bei diesem Gedanken fiel mein Blick auf die Weide. Jedoch könnte sie sich dann verletzen und dann hätte ich ein großes Problem. Leise seuftze ich und richtete meine braunen Augen auf den Putzplatz. Dort stand auch ein anderes Pferd und dies hatte sich die Stute wohl sofort etwas genauer angeguckt. Shared spitzte ihre Ohren und spannte sichtlich ihre Muskeln an. Hengst. Definitiv Hengst... Schoss es mir durch den Kopf. "Benimm dich." Tadelte ich sie schonmal gleich. Trotzdem verfiel ich in ein kleines Lächeln. Shared war leicht zu händeln. Ganz im Gegensatz zu einem gewissen anderen Vollblut. Admiral. Bei ihr war es wirklich nervenaufreibend. Okay es war vielleicht sogar mehr als das.
Der Besitzer war von dem Hengst grade unterwegs. Sollte mir auch eigentlich egal sein. Kurz zuckte ich nur mit meinen Schultern und hielt den Schimmel mit einigen Abstand zu der Hengst an. Dort löste ich auch gleich die Riemen ihrer Trense und befreite sie erstmal von ihm. Sofort legte ich ihr das braune Lederhalfter an und hakte den Strick ein. Diesen machte ich dann auch fest. Nicht das sie mir noch spazieren ging. Anschließend öffnete ich meinen Helm und legte diesen erstmal auf die Putzbox von Shared. Schließlich bemerkte ich auch das Mädchen im Stalltrakt. "Oh hey, sorry hab dich übersehen." Polterte es erstmal aus mir heraus.
Verfasst: Fr 24. Nov 2017, 17:27
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg  Mit Zitat antworten
Wilhelmina Oehne

Nach einem anstrengenden Tag auf dem Gestüt und vielen Threoriestunden, konnte ich endlich in den Stall zu Víra. Ich war sehr froh darüber, denn nirgends war ich lieber als bei meinem Seelenpferd. Kaum war ich an das Gatter zum Aktivstall herangetreten und schon kam die Stute auch schon schnaubend angelaufen. Ich strich der sandbraunen Stute sanft über die dunkle samtige Nase und zog aus meiner Jackentasche ein kleines Stückchen Karotte heraus. Genüßlich zerkaute sie diese. Währendessen kletterte ich durch das Gatter um ihr das schwarze Lederhalfter anzulegen. Ich hatte für heute noch keinen genauen Plan was ich machen wollte, ersteinmal putzen dachte ich und dann würde mir schon etwas einfallen. Wahrscheinlich ersteinmal ein bisschen Bodenarbeit und dann vielleicht noch einen kruzen Ausritt. Ich öffnete das Gatter und führte meine Stute in Richtung Putzplatz.
Verfasst: Do 23. Nov 2017, 19:56
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg  Mit Zitat antworten
Charlotte Fiona Bradley

Ich skizzierte also Domis Züge vor und deutete an wo ungefähr helle und dunkle Stellen sein mussten. Als ich damit fertig und halbwegs zufrieden war legte ich die Skizze auf dem Tisch ab und begann mit der eigentlichen Zeichnung. Ich versank komplett darin und nahm irgendwann nur kurz wahr wie die Türe des Aufenthaltsraumes sich öffnete. Ich blickte jedoch nicht auf und hing weiterhin zeichnend und gedankenversunken über meinem Blatt. So hatte ich früher teilweise ganze Tage herumgebracht wenn ich nichts zu tun hatte oder nicht zuhause sein wollte weil dort alles so erdrückend gewirkt hatte. Es war nicht immer einfach den einen Elternteil nicht zu kennen und den anderen dann bei einem Unfall zu verlieren. Wobei eigentlich war das nie einfach. Man liebte seine Eltern ja schließlich. Meinen Vater vermisste ich zwar aber anders als meine Muter. Bei meinem Vater war es nur so, dass ich mich fragte, was er für ein Mensch war. Wie er ging, wie er über uns dachte, was er an unserer Mutter gemocht hatte und was er für ein Weltbild hatte. Es waren so komplett einfache Dinge wie die Frage ob er religiös war oder nicht oder wie er redete, über die Kinder sich keine Gedanken machen sollten. Bei meiner Mutter war es komplett anders. Ich wusste wie sie dachte, redete und wie sie sich bewegte. Bei meiner Mutter war es eher so, dass ich es vermisste, ihre Stimme zu hören und zu sehen wie sie glücklich mit uns am Tisch saß und irgendwelche Spiele spielte. Das war das was ich wirklich vermisste. Aber gut ändern konnte ich es leider auch nicht.
Dann hörte ich plötzlich eine Stimme und blickte auf. Ein etwa relativ kleines, brünettes Mädchen stand da und warf einen Blick auf die Skizze die auf dem Tisch lag. "Danke. Darfst dich gerne hersetzen wenn du magst." meinte ich und deutete mit der Hand in der ich meinen Bleistift hielt in die Richtung des freien Bereichs des Sofas. Das junge Mädchen war mir auf Anhieb sympatisch und über ein wenig Gesellschaft freute ich mich natürlich, schließlich war ich auch deshalb hier. Ich hatte keine Lust alleine in meinem Zimmer zu sitzen, dass es hier jedoch auch so leer war, fand ich eher überraschend von daher kam es mir gerade recht wenn noch jemand dazu kam und ich hier nicht komplett alleine herumsaß. Wobei mir auch das nichts ausgemacht hätte. Ich war manchmal gerne alleine und vorallem wenn ich zeichnete konnte ich es nicht haben wenn jemand nebenher über ernste Themen redete. Normale Gespräche waren natürlich voll in Ordnung aber für ernstere oder wichtige Gespräche war das nichts, da brauchte ich meine Konzentration für etwas anderes, also musste man diese Gespräche mit mir irgendwann anders führen oder hoffen dass ich genügend Konzentration übrig hatte um ein ordentliches Gespräch zu führen.

Luke Hunter

Ich hatte das glänzende Ding, was sich als Schlüssel heraus gestellt hatte, aufgehoben und versuchte nun das Mädchen mit den blauen Haaren einzuholen. Schlussendlich schaffte ich es ihr ein wenig näher zu kommen und ich sagte ihr etwas lauter, dass sie etwas verloren hatte. Dann fragte sie etwas was ich aufgrund der Entfernung nicht ganz verstanden hatte und dann fragte sie mich was sie denn verloren hätte, nachdem sie sich bedankt hatte. Ich kramte den Schlüssel wieder aus der Jackentasche hervor, in die ich ihn gesteckt hatte, so dass er nicht erneut herunter fallen würde. Mittlerweile war ich direkt neben ihr und reichte ihn ihr. Dann sagte ich "Deinen Schlüssel, hier bitte, den brauchst du ja wahrscheinlich noch." Okay eigentlich war das logisch, ohne Schlüssel fing man mit einer Wohnung wenig an außer man rief den Schlüsseldienst an, der dann wahrscheinlich überteuert war.
Ich blickte den Schecken des Mädchens an. Er trug einen Westernsattel und war ein schönes Warmblut. Zumindest vom Körperbau her. Das Mädchen ritt also Western. Ich hatte das noch nie versucht fand es aber von der Reitweise her recht interessant und spannend. Vielleicht würde ich irgendwann ja nochmal die Chance bekommen das zu versuchen. Lust hatte ich dazu jedenfalls auch wenn es etwas komplett anderes als Dressur war. Aber so ein bisschen Abwechslung musste ja sein und Abwechslung tat ja auch gut. Wahrscheinlich würde ich aber ersteinmal die komplett falschen Hilfen geben und wäre total überfordert mit allem da ja alles anders war als ich es gewohnt war und jahrelang gelernt hatte. Mein Vater hatte immer nur Augen für das Dressurreiten und maximal noch das Springen und alles andere ignorierte er einfach komplett. Ich war mir nicht sicher aber ich glaubte nicht, dass er sich jemals an Western, Vielseitigkeit oder Mehrgang oder so versucht hatte. Klar war z.b. Mehrgang mit Hannoveranern schwer aber auf ein Mehrgangpferd mehr oder weniger wäre es in unserem Stall nun wirklich nicht angekommen. Man hätte ja trotzdem seine reinrassige Hannoveranerzucht fortführen können aber naja, in solchen Punkten waren ich und mein Vater uns eben komplett uneinig.
Verfasst: Mi 22. Nov 2017, 22:45
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg  Mit Zitat antworten
Anastasia Marie Equinoßa

Nach dem ich Abi ausgeladen hatte und die Hänger klappe geschlossen hatte führte ich den Schecken Über den Hof. Dabei viel mir ein Junger Mann auf der recht Planlos aussah. "hallo, kann ich dir irgendwie helfen?" fragte ich ihn dann und lächelte ihn freundlich an. Abi hielt auch ganz brav an wofür ihn ihn kurz über den Hals strich. Abi schien ein echt reifes Pferd zu sein. Er wartete anständig streckte dem Jungen mann nicht die Nase entgegen und tänzelte nicht aufgeregt umher. Für viele war dieses verhalten ihres Pferdes wahrscheinlich normal ich hatte halt sonst nur Fly mit der das ja alles unmöglich war. Ich merkte im selben Moment das Abraxis noch die Transportgamaschen trug. Egal, die könnte ich auch gleich in der Box abmachen ihn schien es nicht so wirklich zu stören also war das ja gar kein Problem. Mit Fly währe das hier zu einem Tanz geworden den sie ausführte denn die Schimmelstute konnte Transportgamaschen so gar nicht ab.

Hannah Mallava

Nach einem doch eher ansträngenden Schultag konnte ich mich nicht wirklich motivieren jetzt zu reiten. Jedoch musste ich heute noch zu ihm. Selbst wenn ich ihn nur ein bisschen Longieren würde. So schleppte ich meinen Unmotivierten Körper erst zum Schrank und schmiss eine braune Reithose lange Socken, ein Pullover und eine Jacke auf mein Bett. Kurz später hatte ich mich auch schon umgezogen und band mir meine Haare in einen Ordentlichen Zog zusammen. Nachdem ich mir ein paar Schuhe angezogen hatte verließ ich mein Zimmer auch wieder und lief in Richtung Stall. Dort angekommen hörte ich Ella schon aufgeregt gegen die Boxentür treten. "Ey muss das sein" meinte ich mit einem lachen während ich seine Box öffnete und ihm das Halfter anlegte. Ein paar Minuten später stand er auch schon am Putz platz.
Verfasst: Di 21. Nov 2017, 21:00
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg  Mit Zitat antworten
Leonardo-Milo de Luca

Mit ein paar knappen Worten drückte ich dem Mitarbeiter ein paar Zettel in die Hand, welche der ältere Mann zuerst genau studierte. Genervt und ungeduldig wartete ich darauf, dass er endlich fertig wurde, nickend antwortete und mir schließlich bedeutete, ihm zu folgen.
Ein paar Minuten später standen wir schließlich vor meinem Ziel: meinen beiden Pferden. Heute war der Tag, an dem ich meine Stelle an diesem Reitinternat in Deutschland antreten würde und natürlich kamen die beiden mit mir. Sowohl die Pferde als auch ich waren geflogen, eine so lange Autofahrt von Kalabrien in den Norden Deutschland würde ich mir und den beiden sicherlich nicht antun. Der Weg war viel zu weit, bedeutete zu viel verschwendete Zeit für mich und außerdem würde Fibonacci sicherlich durchdrehen. Der Hengst würde schon nach einigen Stunden den Anhänger komplett demolieren.
Grazie“, entgegnete ich bloß noch dem Mitarbeiter, ehe ich mir die Führstricke der beiden schnappte und sie nach draußen auf den Parkplatz führte, wo bereits ein nagelneuer, tiefschwarzer Maserati plus Anhänger wartete. Fiore trottete wie erwartet relativ ruhig neben mir her, die Stute warf bloß mit hocherhobenem Kopf neugierige Blicke um sich. Fibonacci allerdings sträubte sich gegen den Strick, blieb fast stehen, während er aufgeregt um sich blickte und sich ungefähr in alle Richtungen gleichzeitig drehen musste.
Abbastanza!“, meinte ich streng und ziemlich genervt und irgendwie schafften wir dann noch die wenigen Meter zum Hänger. Fiore band ich kurz an genau dafür vorgerichtete Stangen an - nicht, dass sie es nötig hätte, nur aus Rücksichtnahme auf eventuelle Vorschriften und die anderen Pferde - und Fibonacci bugsierte ich schonmal zum Hänger. Wiehernd riss er seinen Kopf hoch, aber auf ein paar scharfe Worte von mir nahm er ihn wieder runter. Zuerst stemmte er sich gegen meinen Drück auf den Führstrick, was nochmals einen Schwall gereizter, italienischer Worte zur Folge hatte, woraufhin der Hengst schließlich den Hänger betrat. Genervt verließ ich eben jenen wieder und brachte hinter dem Hengst die Sicherungsstange an, ehe ich zuerst mal erleichtert seufzte. Fibonacci konnte wirklich zuweilen sehr anstrengend sein und die neue Umgebung und das andere Klima waren für den Hengst Stress pur. Natürlich merkte man auch Fiore etwas Nervosität an, aber die gelassene und folgsame Stute blieb trotzdem ruhig und brav. Sie ging ohne weitere Probleme in den Hänger, sodass ich die Klappe schließen konnte und endlich hinter dem Steuer Platz nehmen konnte. Fix tippte ich die Adresse in das Navi ein. Die Adresse zum Gut Iyllenburg, vorerst wohl meinem neuen Zuhause und Arbeitsplatz. Meine Mutter war der Ansicht gewesen, Abstand von Italien wäre gut für mich und ich müsse internationale Erfahrungen sammeln, wenn ich tatsächlich weiterhin mit Pferden arbeiten wollte, was meinem Vater jedoch völlig widerstrebte. Ginge es nach ihm, würde ich längst studieren.
Während der Fahrt ließ ich das Fenster offen. Wow, Deutschland war doch schon eine ziemliche Ecke kälter als Italien... aber es hielt sich in Grenzen und vor allen Dingen hasste ich den Geruch neuer Autos über alles. Ich verstand die Menschen nicht, die ihn mochten, für mich stank es einfach total.
Irgendwann verkündete die nervige Navistimme schließlich, ich wäre in 200 Metern da. Ich bog ab auf eine große Einfahrt, wo schon „Gut Iyllenburg“ angeschrieben stand. Die Auffahrt schlängelte sich leicht den Berg hinauf, durch schön angelegte Grünanlagen und mündete schließlich in einem großen Vorplatz. Die großen, etwas älteren (zumindest von außen) Gebäude strahlten irgendwie etwas Schönes, Imposantes aus.
Ich griff schnell nach den weißen Infozetteln, welche ich achtlos auf den Beifahrersitz geschmissen hatte und stieg schließlich aus dem Auto aus. Da ich keine Ahnung hatte, was ich zuerst machen musste und wohin ich sollte, faltete ich die Zettel eben außeinander und überflog schnell die Informationen, die mir jedoch nicht allzu viel weiterhalfen, da einfach kein Plan darauf stand. Es sei denn, ich hätte den Zettel verloren... woran ich mich aber auch nicht erinnern konnte. Na, sonderlich gut fing das ja schonmal nicht an...

Amalia Joy Eaton

Das letzte Schuljahr. Endlich. Und noch besser, ich hatte alle Arbeiten, die mir für diese Woche bekannt waren, gerade mit Mathe abgeschlossen. So warf ich den Stift achtlos in das kleine, lederne Federmäppchen und klappte Bücher und Ordner zu, sodass sie gleich im Schrank verschwinden konnten.
Ich war keine Streberin, das nicht. Natürlich konnte ich nicht bestreiten, dass meine Noten in aller Regel ziemlich tadellos waren, allerdings lag das bestimmt nicht an übermäßig viel Arbeit und Ehrgeiz. Da ich, vor allem in Frankreich, nie wirklich viele Freunde gehabt hatte, hatte ich mir teilweise durch Bücher ein recht breites Allgemeinwissen angeeignet und, bedingt durch meine gute Auffassungsgabe, konnte ich mir Unterrichtsinhalte problemlos merken. Mehrere Sprachen zu sprechen war auch ziemlich hilfreich, so konnte man sich des Öfteren etwas herleiten. Es war also eher ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren, welche dafür sorgten, dass ich nie extrem viel lernen musste. So blieben mir immerhin genug Zeit für Freunde, Sheila und Étoile, und natürlich das Training, was mir alles sowieso wichtiger war als die Schule. Ich würde eh etwas mit Pferden machen und somit nach meinem Abi eine Ausbildung - am liebsten natürlich auf dem Gut. Dafür brauchte ich das Abitur nicht mal, aber mein Vater bestand darauf. Und da er nicht gerade der umgänglichste war, zumindest was mich anbelangte, und er außerdem nie mit mir diskutieren konnte, da er ja keine Zeit für mich hatte, beugte ich mich dem eben. Außerdem fand ich es nicht schlimm, eher sogar ganz gut. Ich hasste die Schule schließlich nicht und „was man hat, hat man“, wie die Deutschen zu sagen pflegen.
Kurzerhand beschloss ich, noch einen kurzen Abstecher in die Mensa zu machen. Bevor ich ging, schnappte ich mir noch schnell ein Buch und verließ dann den Raum. Die Mensa war wie leergefegt. Gut, Abendessen war vorbei und ein beliebter Aufenthaltsraum war die Mensa eben auch nicht. Apropos Aufenthaltsraum... den betrat ich auch nicht allzu häufig. Schulterzuckend holte ich mir einen Apfel und machte mich so ausgestattet auf den Weg zu besagtem Raum. Doch dort angekommen, musste ich feststellen, dass sich auch hier nicht allzu viele aufhielten. Ich entdeckte bloß eine Brünette, welche offensichtlich zeichnete. Auf sie hielt ich einfach spontan mal zu und warf einen Blick auf die Skizze auf dem Tisch. „Wow, das sieht ziemlich gut aus“, meinte ich sogleich begeistert. Ich konnte sowas von überhaupt nicht zeichnen, war eher musikalisch veranlagt. Aber das Pferd sah ziemlich gut und vor allem realitätsgetreu aus. Wenn ich sowas versuchte, kam eher eine verkrüppelte Kartoffel mit Beinen und Kopf heraus...
Verfasst: Di 21. Nov 2017, 18:45
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg  Mit Zitat antworten
Riley Evelyn Carter

Laut gab er mir mit mehreren knackenden Knochen zu verstehen, dass er nun wieder eingerenkt war. Ich hob meine Hände in Richtung meines Kopfes. Meine Augen brannten wie Feuer und mein Kopf dröhnte. Ich rubbelte mir kräftig über das Gesicht, während ich Can schon leicht in die Seite druckste, woraufhin sich der launische Hengst in Bewegung saß. Es brauchte einen kurzen Augenblick, bis ich mich wieder seinen Takt anpasste. Mit der einen Hand hielt ich die Zügel wieder in der Hand, mit der anderen schob ich mir zumindest einen kleinen Teil meiner Haare auf meinen Kopf, auf dem sie hinab fielen und mir nun wieder zottelig im Gesicht lagen. Ich blies sie kurzzeitig in die Höhe und sah nun wieder auf die Bahn vor uns. Doch plötzlich hörte ich ein immer näher kommendes Pferd hinter mir. Etwas zu ruckartig drehte ich mich auf dem Sattel um und musste mich am Cantle festhalten, ehe ich mich dann nach hinten umsah. Ein Mann, welcher mit einem schwarzen Pferd auf mich zu kam, schien auch mich gesehen zu haben. Einen Grund mir näher zu kommen, wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Mit einem klacken meiner Zunge blieb Can stehen und zerrte sogleich an den Zügeln, welche ich unbewusst etwas kürzer genommen hatte, um sich selbst strecken zu können. Ich versuchte den Worten des jungen Mannes zuzuhören, doch durch die Ferne und das Dröhnen in meinem Kopf, welches sich doch schnell wieder legte, konnte ich sie erst nicht entziffern."Hey, warte mal. Du hast da was verloren." Ich ertappte mich selbst dabei, wie ich unauffällig seine Mundbewegung nach ahmte, um mir den Sinn seiner Worte wirklich sicher zu sein."Was?" antwortete ich ihm, verbesserte mich jedoch sofort, da ich ihn ja verstanden hatte."Ich..ähh..Danke.äh..Was hab ich denn verloren?" Stotterte ich mir zurecht und knifflig meine Augen zu Schlitzen zusammen, um ihn auf die Entfernung, welche zwar immer kleiner würde, auch erkennen zu können.
Verfasst: Di 21. Nov 2017, 17:52
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg  Mit Zitat antworten
Anastasia Marie Equinoßa

Der Halloween ritt war nun bereits vorbei und der ach so ansträngende Alltag hatte schon wieder begonnen. Doch die letzten Tage war ich doch recht aufgeregt gewesen. Ich hatte mir ein neues Pferd gekauft. Glücklicherweise hatte ich heute weniger Unterricht als die letzten Tage und konnte mich gleich auf den Weg machen Abraxis abzuholen. Ich rannte schon fast in die Wg hinein und achtete nicht einmal darauf ob irgendwer da war, in meinem Zimmer zog ich mir dann Reitklamotten an. Danach packte ich alle wichtigen Sachen ein und zog mir dann Turnschuhe an. Nach einem kurzen Spiegel und Zeit check machte ich mich dann auf den Weg zu meinem Auto.
Zwei Stunden später
Mittlerweile war ich auf dem Rückweg zum Internat, glücklicherweise verhielt sich der Schecke im Anhänger sehr ruhig. Ihn hätte ich vor ein paar tagen beim Halloween ritt gebraucht. Denn was ich bisher von ihm gesehen hatte war ausschließlich Positiv. Auf dem Parkplatz angekommen stieg ich aus und öffnete erst meinen Kofferraum um eine Möhre für Abi zu holen.
Verfasst: Di 21. Nov 2017, 16:24
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg  Mit Zitat antworten
Luke Hunter

Ich ritt entspannt auf den einsamen Weg und genoss diese Ruhe. Es war selten, dass ich ausreiten ging und es war verdammt entspannend, wie ich jetzt wieder feststellen musste. Ich sollte das viel öfter tun. Meine Gedanken schweiften ab und Little schritt mit großen Schritten über den Weg während ich über alles mögliche nachdachte. Meine Gedanken waren, wie immer sehr unterschiedlich und abwechslungsreich, wie immer und ich ließ meinen Gedanken einfach ihren Lauf und genoss es regelrecht so alleine zu reiten und nachzudenken. Einige Blätter fielen herab als ein kleiner Windstoß aufkam. Es wurde so langsam Winter und das war schön so. Ich mochte den Herbst und auch den Winter wobei es eigentlich recht kalt war, aber das machte mir kaum etwas aus. Das einzige was mir wirklich störte war, dass es sehr früh dunkel wurde und man neben Lernen und Ausbildung noch irgendwie Zeit finden musste seine Pferde zu bewegen, wenn man nicht unbedingt in der Halle reiten wollte. Ich ritt um eine Ecke und sah, neben ihrem Pferd zur nächsten Ecke lief. Ich sah ihr kurz zu und bemerkte dann, dass etwas auf dem Boden lag. Ich sah nicht genau was es war, aber es konnte nur ein Schlüssel oder Schmuckstück gewesen sein so wie es von hier aus aussah. Ich ritt zu dem glänzenden Punkt der auf dem Boden lag und sah hinunter. Wie vermutet war es tatsächlich ein Schlüssel. Zum Glück war mir so etwas nie passiert, dafür war ich echt dankbar. Das einzige was ich oft verloren hatte war einmal meine Busfahrkarte aber die konnte man ja zum Glück nachkaufen von daher war das kein Problem. Wenn man einen Schlüssel verlor sah das hingegen schon ganz anders aus. Da musste man das komplette Schloss ersetzen und wenn man sich damit nicht genug beeilte konnte einfach irgendwer in die Wohnung wenn man wusste zu welcher Tür der Schlüssel gehörte. Noch dazu war es ein relativ großes Problem wenn man keinen Ersatzschlüssel hatte. Immerhin kam man dann nicht einmal mehr in seine Wohnung hinein und das war schon eher suboptimal. Ich blickte das Mädchen vor mir an. Sie war zu weit weg, als dass ich nach ihr rufen konnte, dass hätte sie sicherlich nicht gehört. Ich hielt also Hope an und hob den Schlüssel vom Boden auf. Dann steckte ich ihn in die Jackentasche und verschloss diese so dass er nicht erneut heraus fallen konnte. Dann stieg ich wieder auf Little auf und trabte sie an um das Mädchen einzuholen und ihr den Schlüssel zurück zu geben. Als ich etwas näher gekommen war rief ich dem Mädchen zu "Hey, warte mal." Sie schien mich nicht zu hören und so legte ich meine Beine noch etwas fester an das den Bauch des Pferdes, so dass die Stute schneller trabte. Das Mädchen hielt an, um wieder auf ihr aufzusteigen und ich war schließlich endlich knapp hinter ihr. "Hey, warte mal. Du hast da was verloren." sagte ich erneut relativ laut, so dass sie es hören würde.
Verfasst: Di 21. Nov 2017, 15:47


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