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Story of life-- Pferde-/Geschichte
Verfasst: Fr 15. Dez 2017, 02:23

Hey, das ist meine kleine Geschichte :)
LG LadyDark
Das verfilzte Fell des jungen Fuchses glänzt in den letzten Abendstrahlen golden. Er schüttelt seine verknotete Mähne. Nervös schnaubend scharrt er mit den Hufen, die Ohren gespitzt. Ein zittern geht durch seinen Körper als er schon den Kopf hochwirft, und einige Meter davon springt, so gut es eben in dem kleinen Paddock geht. Die alten Wunden reißen auf, aber er spürt es kaum. Seine Muskeln sind angespannt, der Schweif erhoben. Wieder wirft er den Kopf in den Wind. Und wittert den gleichen Geruch, so streng und voller Gefahr. Er wittert die anderen Pferde, bei manchen ist das Lebenslicht fast ausgehaucht. Ein schrilles wiehern durchbricht die abendliche Stille. Jemand kommt. Der Fuchshengst bäumt sich auf, bleckt die Zähne und legt die Ohren an.
Da sind Stimmen. Ruhige Stimmen. Nervös rollt er mit den Augen. Das Quietschen des Stall Tores, was ihm nach so kurzer Zeit vertraut wurde, lässt den Hengst nervös scheuen, herumwirbeln und mit einem Satz über den Stacheldraht springen. Zu hoch ist das Hindernis. Seine Beine bleiben an den Stacheldraht hängen, der Bauch wird leicht aufgekratzt. Der Fuchs gerät ins straucheln und fällt. Benommen liegt er da, weiß nicht so recht was gerade geschehen ist. Aber ein Schrei, vielleicht war es auch ein Ruf, lässt ihn seine letzten Kräfte mobilisieren. Er rappelt sich auf. Da ist wieder eine andere beruhigende Stimme aber der Schmerz hat über den Verstand gesiegt und er galoppiert davon in den Wald und dann immer weiter, weg von dem furchtbaren Ort.
Fortsetzung folgt
:thumbup:


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Re: Story of life-- Pferde-/Geschichte
Verfasst: So 31. Dez 2017, 04:50
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LadyDark hat geschrieben:
Hey, das ist meine kleine Geschichte :)
LG LadyDark
Das verfilzte Fell des jungen Fuchses glänzt in den letzten Abendstrahlen golden. Er schüttelt seine verknotete Mähne. Nervös schnaubend scharrt er mit den Hufen, die Ohren gespitzt. Ein zittern geht durch seinen Körper als er schon den Kopf hochwirft, und einige Meter davon springt, so gut es eben in dem kleinen Paddock geht. Die alten Wunden reißen auf, aber er spürt es kaum. Seine Muskeln sind angespannt, der Schweif erhoben. Wieder wirft er den Kopf in den Wind. Und wittert den gleichen Geruch, so streng und voller Gefahr. Er wittert die anderen Pferde, bei manchen ist das Lebenslicht fast ausgehaucht. Ein schrilles wiehern durchbricht die abendliche Stille. Jemand kommt. Der Fuchshengst bäumt sich auf, bleckt die Zähne und legt die Ohren an.
Da sind Stimmen. Ruhige Stimmen. Nervös rollt er mit den Augen. Das Quietschen des Stall Tores, was ihm nach so kurzer Zeit vertraut wurde, lässt den Hengst nervös scheuen, herumwirbeln und mit einem Satz über den Stacheldraht springen. Zu hoch ist das Hindernis. Seine Beine bleiben an den Stacheldraht hängen, der Bauch wird leicht aufgekratzt. Der Fuchs gerät ins straucheln und fällt. Benommen liegt er da, weiß nicht so recht was gerade geschehen ist. Aber ein Schrei, vielleicht war es auch ein Ruf, lässt ihn seine letzten Kräfte mobilisieren. Er rappelt sich auf. Da ist wieder eine andere beruhigende Stimme aber der Schmerz hat über den Verstand gesiegt und er galoppiert davon in den Wald und dann immer weiter, weg von dem furchtbaren Ort.
Fortsetzung folgt
:thumbup:

Erst als er sicher ist, dass ihn keiner mehr verfolgt drosselt er das Tempo und erkundet seine Umgebung.
Fremde Gerüche, mehr als er verarbeiten kann, durchfluten seinen Körper. Aber das plätschern eines Baches lässt ihn innehalten. Er watet hinein. Seine Fesseln brennen vor Schmerz, aber sein Durst siegt. Immer wieder unterbricht er sein stillen des Durstes, und bläht die Nüstern in Richtung des knackenden Zweiges.
Er erstarrt als plötzlich eine Gestalt aus dem Dickicht schreitet senkt aber gleich den Kopf, es ist ein Waldläufer, ein ähnlich wie ein Fohlen mit langen staksigen Beinen und manchmal einem Ding auf dem Kopf, womit sie ihre Rivalen bekämpfen.
Nachdem der Baum daran glauben musste senkt er den Kopf, um auszuruhen. Viel Später, in den Morgenstunden fühlt er sich sicher genug um seinen Beinen eine Pause zu gönnen und legt sich hin.
Mit dem Zwitschern des Morgenvogels steht er auf. Seine Muskeln sind steif. Er schnaubt ein paar Mal bevor er sich schüttelt, die Quelle aufsucht und dann weiterzieht.
Er sucht die langgezogenen Wiesen wie damals. Im gemächlichem Schritt und hier und da ein paar Zweige knabbernd, streift er durch den Wald. Die Menschen waren weg. Er fühlte sich wohl, auch die Mücken die ihn hin und wieder im Fell saßen störten ihn nicht.
Nach einiger Zeit merkte er wie sich der Boden unter ihm veränderte er wurde fester und der Wald lichter. Schon bald sah er die Gräser, lange nachdem er sie gerochen hatte. Er verfiel kurz in den Trab bevor er in den Galopp überging und wie ein junges Fohlen bockend auf die Wiese galoppierte. Nach ein paar Minuten war sein Übermut gezügelt und er wälzte sich in dem gras bevor er genüsslich die ersten Grashalme zermalmte. Erst jetzt machte sich sein Hunger richtig bemerkbar und er fraß. Nur kurz hob er den Kopf und spitzte die Ohren, bevor er wieder die Nase in das duftende Gras senkte.
Okay…jetzt liegt es an euch…Lieber was klassisches, dramatisches oder romantisches?

_________________
Du kannst mir alles nehmen -
meine Freiheit, meine Selbständigkeit
und meine Lust zu laufen -
nur nicht, wie ich auf das,
was Du mir antust, reagiere.


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