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Welches Wesen soll neu bei uns im Internat aufgenommen werden?
Umfrage endete am Di 15. Aug 2017, 18:48
Wasserwesen (Nixen & Meerjungfrauen/-männer) 0%  0%  [ 0 ]
Geister 28%  28%  [ 5 ]
Halb Engel und Halb Dämonen 67%  67%  [ 12 ]
Shadowhunter 6%  6%  [ 1 ]
Abstimmungen insgesamt : 18
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Re: Internat für magische Wesen IIAuswertung S.284
Verfasst: Di 31. Okt 2017, 16:11
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WR: Symphonie(ID: 321530)
Damian Avery

Die Vampirin vor mir schnaubte genervt, eine Geste, die ich nur zu gern erwidern würde. Es kostete mich einiges an Überwindung, nicht ebenfalls genervt zu schnauben. Paradox. Warum genau brachte mich die Rothaarige eigentlich bei jedem Gespräch so dermaßen auf die Palme? Normalerweise wusste ich es doch besser, ging einfach jeder Unterhaltung aus dem Weg, aber wie zwei Magnete schienen sich unsere Wege dauernd wieder zu kreuzen. Und meine Kommentare konnte ich mir bei ihr auch nicht verkneifen. Sie schaffte es wirklich, meine desinteressierte Mauer zu durchbrechen.
Damian, ich weiß wirklich nicht, was dir passiert ist oder was du erlebt hast, dass du so eine Einstellung vertrittst. Aber nicht jeder Mensch hasst dich und will dir gleich etwas Böses. Sie seufzte angestrengt, was vollkommen zum Unterton ihrer Worte passte. Wie eine Greisin, die einfach müde geworden war. Doch noch drängender erkannte ich die Enttäuschung in ihren Worten. Dies war eine Emotion, welche ich gewohnt war, ich kannte sie nur zu gut. Aber meist wurde ich aus anderen Gründen mit ihr konfrontiert, nicht auf diese Weise. Überraschenderweise setzte Hailey plötzlich einen stechenden Knoten aus Emotionen in mir fest, wie ein Geschwür, das mich am Atmen hinderte. Als würde ich mich schuldig fühlen. Schlecht.
Auf dem Absatz machte sie kehrt, stürmte davon und ließ mich zurück, noch ehe ich etwas sagen konnte. Wie immer war ich alleine, diesmal aber alleine mit meiner Schuld oder was auch immer ich gerade fühlte.
Wie von selbst lenkten mich meine Schritte zum Wasserfall. War Hailey so durchschaubar? Oder war es nur Zufall? Aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass sie sich dorthin verkroch und ich sollte Recht behalten.
Ohne ein Wort zu sagen ließ ich mich neben ihr im Gras nieder, blickte sie kein einziges Mal an. Stattdessen starrte ich auf die glatte Wasseroberfläche, so friedlich, sah man von dem reißenden Wasserfall ab, der die Oberfläche permanent attackierte und teilte. So wie meine beiden Alben in mir. Wie passend.
"Es gibt Licht- und Schwarzalben. Sie hassen sich auf den Tod und sind die ältesten Feinde, schlimmer als Werwölfe und Vampire. Aber dennoch sind sie auf paradoxe Art und Weise auf einander angewiesen." Einen Moment schwieg ich, erinnerte mich an meine Ausbildung, an Worte, die jeder Alb auswendig kannte. "'Da ist ein Ort, der Álfheim heißt. Da haust das Volk, das man Lichtalben nennt. Aber die Schwarzalben wohnen unten in der Erde und sind ungleich von Angesicht und noch viel ungleicher in ihren Verrichtungen. Die Lichtalben sind schöner als die Sonne von Angesicht; aber die Schwarzalben schwärzer als Pech.'
– Gylfaginning Kap. 17.", zitierte ich. Eigentlich nur ein Werk der Propaganda. Das Königreich der Schwarzalben lag vielleicht unter der Erde, war aber keine Hölle, auch wenn die Worte dies vermuten ließen. Ebenso waren sie nicht hässlich, nein, sie teilten die Schönheit der Lichtalben, waren von ebenso blasser Haut, nur war sonst alles an ihnen schwarz. "Das weißt du vielleicht schon. Sie sind Licht und Schwärze, Leben und Tod, Schwarz und Weiß, Freund und Feind, Gesundheit und Krankheit, Glück und Pech. So unterschiedlich und doch so gleich. Immer angetrieben von ihrem Hass auf die andere Spezies. Eine uralte Fehde, ein ewiger Krieg." Ich registrierte die Worte, welche meinen Mund verließen, kaum. Wie in einer Art Trance erzählte ich ihr meine Geschichte, ohne es überhaupt zu begreifen. Ohne zu realisieren, dass sie wohl in wenigen Augenblicken erkennen würde, wie verkorkst ich war. Welches Monster ich war. "Und dann gibt es mich", fuhr ich fort. "Meine Mutter ist eine Lichtalbin." Ich hielt meine rechte Hand hoch, umgab sie mit meiner heilenden Magie. "Doch mein Vater ist ein Schwarzalb." Meine linke Hand gesellte sich neben ihr Gegenstück, um sie tanzte schwarzer Nebel. "So verschieden", murmelte ich. Einerseits stießen die beiden Lichter sich ab, gleichzeitig wollten sie sich anziehen, sich vermischen. Zwei Magnete, welche dauernd ihre Polung änderten, sich nicht entscheiden konnten.
"Ich bin ein Mischling. Weder das eine noch das andere. Ein Unikat, wenn man es so will. Aber das ist nichts positives. Es gibt keinen Damian, jedenfalls nur selten. Er stellt bloß noch die Hülle für einen Kampf, so ewig wie die Fehde der beiden Alben. Denn in mir stecken zwei Pole, welche sich ständig bekriegen. Mal bin ich dieser, mal bin ich jener. Ich kann es nicht kontrollieren, immer wenn ich in den Spiegel schaue, erblicke ich ein anderes Gesicht, eine andere Facette meiner selbst. Ein Monster." Ich beendete meinen Monolog und langsam erloschen meine beiden glühenden Hände. Nun war es an mir, zu schweigen, denn wenn ich ehrlich war, war ich die Person, die müde war. Überdrüssig und verdrossen...

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Re: Internat für magische Wesen IIAuswertung S.284
Verfasst: Do 2. Nov 2017, 18:56
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WR: Milumorle(ID: 341805)
Douglas von Seggern

"Ich hab soweit keinen Bestimmten. Wir müssen zuerst die Flüssigkeit anmischen dann aufs Dach klettern und nur noch warten bis unten entlang läuft.", erklärte mir die junge Dame. Ich hatte zwar eher daran gedacht, das wir irgendwelche Wörter und keine Flüssigkeiten benutzen aber okay. " Solange du deine Körperflüssigkeiten bei dir behälst.", sagte ich mit einem scherzhaften Unterton und hörte ihr dann weiter zu. "Wenn du keinen anderen Plan hast würd ich sagen wir gehen gleich in den Zauberraum" , fügte sie dann noch hinzu. Zuerst überlegte ich, ehe ich dann auch schon nickte. Die Frage war nur : Wo war dieser Zauberraum? Wir beide waren neu hier und ich wusste nur wo mein Zimmer war und wo ich etwas zu Essen her bekam. Der Zettel mit dem Gebäudeplan lag, wie meine anderen Sachen, auf meinem Zimmer. Lust ihn zu holen hatte ich aber auch nicht. " Wenn ich vom Internat fliege, fliegst du wenigstens mit.", sagte ich Grinsend und ging in die Richtung, in der das Gebäude stand. Dort wartete ich dann auf die junge Dame, während ich ihr die Tür aufhielt.

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Deutsche Reitpony Zucht: *Goldcatcher*
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Re: Internat für magische Wesen IIAuswertung S.284
Verfasst: Do 2. Nov 2017, 21:51
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WR: Antonia_-(ID: 343110)
Im Moment leider nur Handytexte sorry für die RS
Aycelya Venastryndicayte

Er schien erst nicht ganz so begeistert zu sein, jedoch stimmte der Werwolf dann zu und machte noch eine Bemerkung. "Das kann ich dir nicht versprechen" meinte ich und lachte, während dessen hob ich einen Finger und lies etwas ungefährlichen Rauch durch die Luft fliegen. Wir liefen los und auf seine Aussage hin musste ich lachen. "Eben dann ist es doch viel Witziger" es wurde langsam dunkel was meine Laune deutlich besserte. Noch dazu hatte ich ja jetzt einen Plan der mir die miese Laune auch Außtrieb. Als Douglas mir dann die Tür aufhielt ging ich hindurch und sah mich dann im Gebäude um. "Ähm" überlegte ich kurz laut. "Vampire, Feen , Unterricht" murmelte ich als ich die Schilder zu den Gängen las. "Da Zauerrei und Kräuter" ich zeigte mit dem Finger auf einen Gang ganz außen. Als wir dort angekommen waren sprach ich zu Douglas :" also jetzt weiß ich schon mal wo ich nur hingehen werde um Streiche vorzubereiten " dabei grinste und lies ein Böses Funkeln auf meinen Augen aufleuchten. Ich würde doch nicht zum Lernen her kommen. Da konnte ich meine Zeit auch anders Verschwenden können.

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Re: Internat für magische Wesen IIAuswertung S.284
Verfasst: So 5. Nov 2017, 20:41
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WR: MarieTillion(ID: 325377)
Hailey Roberts

Schritte. Ich vernahm Schritte und in meinem Zustand war es überhaupt nicht gut, wenn sich mir jemand nährte. Vorallem Menschen sollten sich gerade besser von mir entfernen. Als ich jedoch mit dunkelrot unterlegten Augen in die Richtung blickte, aus der die Schritte tönten, stockte mir der Atem und meine Augen verwandelten sich sogleich wieder in ihren Normalzustand. Damian, den ich komplett vergrault zu haben dachte, kam schweigend auf mich zu und setzte sich neben mich. Einige Minuten vergingen, ohne dass irgendwer etwas sagte, als würde Damian nach Worten suchen. Ich beobachtete ihn still, als er nun plötzlich zu sprechen begann, konnte meine Augen nicht von ihm abwenden.
Was Damian mir erzählte überraschte mich sehr. Der sonst so verschlossene Damian begann über sich selbst zu erzählen, er öffnete sich mir. Bei dem Gedanken wurde mir warm ums Herz. Es schien, als wäre doch nicht jede Moralpredigt, die ich ihm gehalten hatte, an ihm vorbei gegangen und jeder Moment der Frustration schien sich nun endlich auszuzahlen.
Seine Worte berührten mich, auch wenn er nur über sich redete. Er führte einen Kampf, nein, eher war er das Schlachtfeld eines Kampfes seiner beiden Seiten. Als er seinen Monolog beendet hatte, lagen meine Augen noch immer auf Damian. "Du bist kein Monster.", war das Erste, was über meine Lippen kam. Dabei beobachtete ich seinen Ausdruck sehr genau. Ich wollte das Vertrauen, das er mir gerade schenkte nicht gleich verlieren. Danach schwieg ich einen Moment. Ich war sprachlos. "Du bist ein Schlachtfeld. Das Opfer eines Kampfes, an dem du nichts ändern kannst, der aber unmittelbar zu dir gehört..." Ich wendete meinen Blick für einen kurzen Moment dem Wasser zu, um nachzudenken. "Was haben sich deine Eltern nur dabei gedacht?", murmelte ich leise vor mich her, kaum hörbar, eher als würde ich mit mir selbst reden. "Und was war das mit dem Prinzen?", fragte ich neugierig und blickte Damian nun wieder an. "Warum behandeln sie dich so abwertend?"

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Re: Internat für magische Wesen IIAuswertung S.284
Verfasst: Di 7. Nov 2017, 22:47
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WR: Mini Malli(ID: 319228)
Katlyn Bela Sawyer

Die Luft schien für ein paar Minuten still zu stehen. Es roch nach Wald. Mein Blick war noch vor Müdigkeit getrübt. Doch all das war egal. Ich versuchte mich nicht zu bewegen. Das Holz der brüchigen Hütte knarrte bei jeder Bewegung. Meine Atmung war flach. Und dennoch leise. Ich durfte nun keinen Mucks machen, musste so leise wie möglich sein. Ich musste mich nun zusammen reisen. Wie die Male davor. Doch es war nicht wie die Male zuvor. Kopflosigkeit würde meine Sicht und meine Gedanken vernebeln. Nichts war wirklich, wie einmal vor so langer Zeit...
Nein. Nun war keine Zeit in Erinnerungen zu schwelgen. Ich musste mich konzentrieren, in diesem Augenblick verharren. Ich sah mich um. Ich musste aus dieser Hütte raus. Aber dafür war es sicher schon zu spät...
Es war nicht einmal 3 Tage her, dass ich mich von Jaromils Rudel getrennt habe und allein auf dem Weg zum besagten Internat war. Die Idee kam von ihm. Nach einem Angriff, der mir verschuldet war.
Nun hatten sie mich schon wieder gefunden...
Doch es war nicht das erste Mal, dass ich auf mich allein gestellt war. Ich hatte sie gerochen und schließlich auch gehört. Was würde mir nun helfen?
Ich sah leise in meine Tasche. Nick und Picket schliefen noch friedlich. Doch das brachte mich nicht weiter...
Wieder knackte ein Zweig unter schweren Schritten. Ich atmete tief durch. Und nun?
Ich musste dringend hier raus. Nichts anderes fand Platz in meinen Gedanken.
Ich hörte die Atmung fremder Wesen und meine eigene. Mein Herz schlug so hart in meiner Brust, dass ich Angst hatte, sie würde zerbersten. Sein Schlag beschleunigte sich mit jeder Sekunde. Ruhe? Ruhe war nun nicht möglich. Und dann legte sich ein Schatten über den kleinen Lichtspalt unter der Tür. Ich hörte noch, wie die Tür aus den Angeln getreten wurde und hörte das Holz knacken, ehe alles anders und Dunkel wurde.

Der Wolf, die Kreatur in mir, die ich am meisten verabscheute, hatte in dieser Situation meinen Körper übernommen. Ich weiß nicht, was in dieser Zeit geschah. Aber als ich aufwachte, war nichts mehr wie vorher. Ich war nicht mehr in der Hütte. Ein knisterndes Geräusch nahm meine Ohren ein und ein komisches Leuchten ließ meine Augen immer wieder erblinden. Ich versuchte mich zu konzentrieren und sah mich um. Ich sah... Nein, die Hütte sah ich nicht mehr. Ein Feuer hatte sie verschlungen. Ansonsten hörte man nichts. Ich sah in die leuchtende, wärmeausstrahlende Flamme. Hier draußen war es kalt. So kalt, dass mein Atem zu einer kalten Wolke wurde und ich Angst hatte, meine Spucke könnte noch im Flug erfrieren. Der Schnee färbte sich rot. Ich schmeckte Blut. Ich roch Blut. Man hatte mich wohl doch erwischt... Aber nun ja.
Ich stand unter den warmen Farben der Flammen auf und mein Blick war noch immer auf das Feuer gerichtet. Aber ich musste weg. Das wusste ich.
Viel zu verängstigt sah ich mich um. Der Wind blies mir ins Gesicht und ich roch, dass Weitere auf dem Weg waren. Ich wusste, ich musste weg. Ich konnte nicht mehr. Gab mich, nun freiwillig, dem Wolf hin und ließ die wärmenden Flammen hinter mir.

Als ich mein Bewusstsein und meinen Körper wieder hatte, stand ich vor einem großen Gebäude. Ein von Mauern ummantelter Gang sollte mich zu meinem Ziel führen. Dem Tor, dass mir laut Jaromil Sicherheit bot. Ich sah hinauf, in den Himmel, der von den vier Türmen dieses Schlosses durchbohrt wurde. Vielleicht trugen die Türme auch den Himmel? Zumindest schien es so.
Ich atmete tief durch und schritt vorsichtig voran. Ich sah hinauf in die Fenster und hoffte inständig, dass dies nicht in einem schlechten Horrorfilm enden würde. Backstein brannte schlecht....
Die große Pforte ließ sich erstaunlich leicht öffnen, für die Größe und das Gewicht, das ich ihr zugedacht hätte. Ich trat hinein und wunderte mich über die Geräumigkeit des Schlosses. Ich sah viele Türen, die sicher alle zu anderen Räumen führten. Ich sah das Wort Sekretariat an der Tür links von der Treppe. Noch während ich zur Tür schritt, überlegte ich, wer ich hier sein wollte. Vielleicht erstmal etwas ruhiger?
Als ich das Sekretariat betrat, sah ich eine beschäftigte Sekretärin hin und her rennen.
"Ähm. Hallo. Mein Name ist...", weiter kam ich nicht. "Ja, Schätzchen. Gleich. Warte bitte kurz. Ich muss nur noch schnell etwas machen, dann bin ich für dich da.", sagte sie, ohne mich einen Blickes zu würdigen. Ich nickte, schluckte, trat einen Schritt zurück und sah ihr zu. Hin und her. Abheften, ausheften.

Hinter mir öffnete sich die Tür erneut, aber ich sah mich nicht um. Wer auch immer hier herein getreten war, er war für mich nicht wichtig. Die Sekretärin beendete kurz darauf, mit einem Ordner in der Hand ihr Gesuche und stand hinter dem Tresen. Den Blick auf den Ordner gerichtet und darin bereits suchend. "So, Liebes, wie kann ich dir helfen?", fragte sie freundlich.
Ich holte schon Luft und wollte antworten, doch ein breiter Rücken drängte sich vor mich und fiel mir ins Wort. Ich lauschte seinen Worten nicht. Das hätte ihm zu viel Aufmerksamkeit gegeben. Ich betrachtete ihn hasserfüllt von hinten. Dunkelbraunes Haar, größer als ich, eindeutig ein Kerl. Leider athletisch gebaut... Ich hasste ihn jetzt schon.



Jaromil Dajan Cerastur

Ich hörte ihr Herz in ihrer Brust schlagen. Beinahe so schnell wie meines. Ich spürte ihre Wärme. Und ich wollte ihr nur zeigen, wie sehr ich sie liebte.
Ich spürte, wie ich von innen her verbrannte. Die Sehnsucht hatte mich wieder nach Hause getrieben. Ich spürte, wie sie ihre Arme um meinen Hals schlang. Ihre dünnen, dünnen Arme. Hatte sie etwas gegessen, als ich fort war?
Dieser Gedanke war vergessen, als sie sich an mich drückte. Ich fühlte ihre Haut unter meinen Fingern und ihre Wärme an meinem ganzen Körper.
Ihre Finger vergruben sich in meinen Haaren. Und ich hörte, wie sie aufkeuchte. Das gab mir ein Gefühl von Befriedigung. Und ich konnte nicht anders, als weiter machen.
Bis sie sich von mir abwandte und in eine völlig andere Richtung blickte. Nur widerwillig folgte ich ihrem Blick, der ihre Atmung auch noch beschleunigte.
"Kann man hier nicht mal 10 min seine Ruhe haben?....", schimpfte ich während ich meinen Blick auf den ganz offensichtlich ungelegenen Besucher richtete.
Doch es war nicht etwa mein Vater oder meine Mutter, die dort im Licht der untergehenden Sonne standen. Nein. Es war Akashiel.
"Tut mir Leid euer Gnaden, aber ich konnte den Gerüchten eurer Wiederkehr keinen Glauben schenken und musste mich demnach mit eigenen Augen davon überzeugen", sagte er amüsiert. Ich schüttelte lächelnd den Kopf, lief auf ihn zu und breitete die Arme aus. Ich wusste nicht, was ich sagen sollte. "Danke.", sagte ich und meinte nie etwas ernster, als dieses eine Wort. Ich nahm ihn zur Begrüßung in die Arme und wusste, er hatte verstanden, was ich meinte. "Sie muss dir echt viel bedeuten.", stellte er flüsternd fest. Ich nickte und sagte: "Danke, dass du auf sie aufgepasst hast."
"Du siehst echt beschissen aus. Aber du bist wieder da. Du hast dein Versprechen gehalten.", sagte er und wir lösten uns. Ich wusste, dass er letzteres selbst nicht für möglich gehalten hätte. Aber ich hatte bisher alle meine Versprechen gehalten. Das wollte ich auch nun nicht brechen. Ich grinste. "Wieso, wolltest du einen auf Alpha schieben?", witzelte ich. "Nein. Dafür gab es genug Anwärter. Aber lass uns darüber später reden. Mercedes will sicher etwas Zeit mit dir. Ich laufe nicht weg.", sagte er, lächelte uns zu und verließ das Zelt. Akashiel wusste, wann er erwünscht war und wann nicht. Ich drehte mich zu meiner Liebsten mit einem frechen Grinsen um.
"Wo waren wir?", fragte ich frech. Ich schritt selbstbewusst auf sie zu und ohne noch ein Wort zu sagen, nahm sie auf die Arme und trug sie zum Bett. Behutsam legte ich sie dort ab und stieg ebenfalls auf's Bett. Ich küsste sie, berührte sie. Ich wollte ihre Nähe, ihre Wärme und ihre Haut spüren.
Diese Nacht war unsere. Niemand konnte sie uns nehmen.




Lascar Dakuen Jeru

Als sie nach dem Glas griff, zitterte ihr Hand. Sie führte die Bewegung so langsam durch, dass ich mir Sorgen machte. Sie war doch sonst nicht so schwach und zerbrechlich. Sie kam einem Häufchen Elend so nah. Das sollte sie nicht. Ich wollte nicht, dass es ihr schlecht ging... Aber mir fiel leider auch nichts ein, um dies zu ändern.
Als sie ihrem Körper wieder etwas Flüssigkeit zudachte, hörte ich ihr Herz wieder kräftiger schlagen und atmete erleichtert aus. Als sie das Glas zu Boden stellte, reichte ich ihr vorsichtig das Buch.
"Sagt dir dieses Buch etwas?", fragte ich leise und vorsichtig. Doch sie schien es nicht zu hören. Sie legte das Buch vorsichtig auf ihre Oberschenkel und strich über den Einband. Sie schien in ihren Gedanken versunken zu sein und ich sah sie an. Ein kleines Lächeln stahl sich auf meine Lippen. Sie sah so kindlich aus, wie sie mit dem Buch hantierte.
Als sich ihr Blick hob, erstarb das Lächeln. Es musste verschwinden. Nichts von dem durfte so sein, wie es zur Zeit schien. Es hatte einfach nicht so zu sein. Ich atmete tief durch.
Ihr verwunderter Blick durchbohrte mich.
'Woher hast du das?', fragte ihre zarte, leichte Stimme.
Noch bevor ich antworten konnte, winkte sie ab. Sie schien ausgelaugt, kraftlos. Mein Blick glitt unbewusst ins Sorgenvolle ab. Als sie sich auf die Unterlippe biss, musste ich mich wahrlich anstrengen, sachlich und neutral zu bleiben. Warum zerbiss sie sich, ihre wunderschönen, roten Lippen?
Ich schüttelte den Kopf. Sie legte das Buch neben sich, doch meine Augen verharrten an ihren Lippen. Ein Kuss. Eine Berührung dieser zarten Lippen...
'NEIN!', schrie ich mich selbst an. Warum verlor ich bei ihr immer wieder die Beherrschung? Das durfte ich nicht. Sollte ich nicht. Ich riskierte gerade mehr als meine Rache. Mehr als mein Leben... Ich riskierte ihres.
'Können wir das für heute vielleicht abhaken?', fragte sie mit schwacher Stimme. Sie sah entmutigt und völlig erschöpft aus. Ich nickte und sah sie verstehend an.
"Ja, lass uns für heute Schluss machen. Du solltest Schlafen. Ich übernehme die Wache., sagte ich und lächelte.


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Re: Internat für magische Wesen IIAuswertung S.284
Verfasst: Do 9. Nov 2017, 23:54
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WR: lorelei(ID: 299359)
Mercedes Pavaga

Akashiel und Jaromil wechselten nur wenige Worte bevor letzterer auf seinen Freund zu lief und ihn in die Arme schloss. Ein warmes Lächeln erschien auf meinem Gesicht und verwundert über das plötzliche Gefühl von Freude, runzelte ich die Stirn. Nicht, dass ich nicht immer freudiger Natur gewesen wäre, doch ich fühlte für ihn. Ich war glücklich wenn er es war. Ist das Liebe?, fragte ich mich. Wahrscheinlich. Ein Grinsen überflog meine Züge.
Ich beobachtete sie. Ich konnte meine Augen nicht von ihm lassen, doch gab ich mir Mühe nicht auf die geflüsterten Worte zu hören. Es war schwerer als man denken mochte, denn alles was Jaromil sagte interessierte mich und ich war ein Werwolf. Ich höre so gut wie alles. "...dass du auf sie aufgepasst hast.", hörtre ich Jaromil sagen und verzog die Miene. Hielt meine Worte jedoch ihm Zaun und begnugte mich mit dem Wissen, dass ich stärker war als Akashiel es je sein könnte. Ich mochte Akashiel. Er war gut zu mir. Er hatte Hoffnung als ich keine hatte. Und doch hatte ich es immer gewusst. Dennoch waren wir keine Freunde. Ich war anders. Ich hatte keine Freunde. Es gab die die mich hassten, die die mich akzeptierten und ja sogar mochten und es gab Jaromil.
Kaum hatte Akshiel das Zelt hinter sich gelassen,kam Jaromil wieder auf mich zu. Ein verspieltes, neckendes Grinsen auf den wunderschönen Lippen. Mein Blick blieb an ihnen hängen. "Wo waren wir?", sagte er und ich grrinste zurück. Meine Zunge glitt über meine blassen Lippen. Kaum hatte er mich ereicht, lag ich in seinen Armen. Ich schlang die meinen um seinen Hals und schaute ihm in die undurchdringliche blaue Augen. Behutsam legte er mich auf das Bett wie ein Bräutigam seine Braut und ich seufzte. Legte mich zurück, umgeben von meinem weissen Haar auf dem ebenso weissen Laken. Schloss meine Augen. Erwiederte jeden einzelnen Kuss, jede Bewegung, jede Berührung. Er gehörte zu mir. Er war der Teil von mir, von dem ich immer wusste, denn ich immer brauchte, doch nie finden konnte. Doch das ist vorbei. Dies ist für immer. Vielleicht ist nichts für immer. Aber dieser Moment war ewig. Ein Teil von mir für die Ewigkeit.

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TirilJaceJaroCedes


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Re: Internat für magische Wesen IIAuswertung S.284
Verfasst: Fr 10. Nov 2017, 21:37
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Cole Pêcheur

Meine Eltern meinten zu mir, dass es schön gewesen war, dass ich eine Weile bei ihnen geblieben bin, aber nach einer so langen Zeit bei ihnen endlich mal wieder etwas Neues machen sollte.
>Ich sollte wieder in die Schule gehen.<
Als meine Eltern mir ihre Idee offengelegt hatten, habe ich sie wütend und entsetzt angestarrt und bin dann ohne ein Wort zu sagen gegangen. In diesem Moment konnte ich mir nicht die Gesichter meiner Eltern anschauen. Sie wussten, wie es mir gegangen war, als ich in der Schule war, wieso mussten sie mich dann noch mal in eine Schule schicken.
In meinen wütenden Gedanken versunken traf ich auf Serge, die neue Aushilfe meiner Eltern. -Er war für sie ihr Sohnersatz, nur dass er besser für meine Eltern ist als ich. An sich ist der Junge komisch. Seine Haare stehen immer in alle Richtungen, er plappert immer sinnlos drauf los und hat immer gute Laune. Aus jedem Streit, den ich provozieren wollte, hat er etwas Gutes gemacht. Aber okay er ist echt ganz lustig, ich glaube nicht viele in der heutigen Gesellschaft würden ihn so akzeptieren wie er ist, aber er tut meinen Eltern gut und ist freundlich, darum akzeptiere ich ihn.- Er fragte mich was los sei und hätte dabei fast einen Korb Krabben um geschmissen, aber ich hob nur die Hand, die ihn zum Schweigen brachte und lief weiter.
Es hatte eine Weile gedauert, bis ich mich beruhigt hatte.
Meine Eltern hatten mir dabei erklärt, dass es keine normale Schule sei, sondern für „Wesen, wie du, wie ich und wie dein Vater.“ Ich sollte laut ihnen lernen, was es bedeutet ein Wesen zu sein (Oder vielleicht ein Freak?) und wie die zweite Welt, in der ich leben kann, ist. Bis jetzt kam ich auch gut in der ersten, in der richtigen, Welt klar. Wieso sollte ich lernen, wie man in der anderen Welt klar kommen würde. Aber ich schmiss ihnen keinen meiner Gedanken an den Kopf, denn ich sah ihre besorgten Blicke. Sie machten sich Sorgen.
Um meinen Eltern den Gefallen zu tun und ihren Blicken zu entkommen akzeptierte ich es, auch wenn meine Gedanken nicht beim lernen lagen…

Der Flug war eher mittelmäßig gewesen. Die Stewardessen waren hässlich, völlig überschminkt, wie konnte man so was auf die Gäste los lassen?
Aber wenigstens bekam ich meine Chardonnay. Obwohl ich glaube, dass er eher einer der billigen war, auch wenn ich 27€ bezahlt habe.
Auch die Taxifahrt machte meine Reise nicht viel angenehmer. Der untersetzte Mann stank nach Knoblauch, Bier und Schweiß… aber er schien mit mir als Gast auch nicht wirklich einverstanden zu sein. Am Anfang hat er immer noch versucht mit mir zu reden, aber als er merkte, dass ich keine Lust hatte, sprach er nicht mehr. Ich merkte nur seine genervten und bösen Blicke durch den Rückspiegel.

Wenn ich schon zur Schule musste, dann sollte ich wenigstens meine eigenen Ziele verfolgen, dachte ich mir und schaute ich grinsend auf meine neue Unterkunft.
Mit großen Schritten ging ich auf das Schloss zu. Es war nicht so groß, wie ich es erwartet hatte, aber es würde interessant werden.
Das Sekretariat fand ich sofort. Leider war ich nicht alleine. Anscheinend ist mit mir noch jemand angereist. Eine Weile stand ich hinter der zierlichen Person und wartete, dass sie endlich zum Tresen ging, aber als es auch langweilig wurde meine Ringe anzustarren und sie immer noch unschlüssig wartend vor mir stand, stöhnte ich genervt auf und trat vor sie. „Guten Tag, mein Name ist Cole. Ich wollte mir meine Unterlagen abholen und nach meinem Zimmer fragen.“ legte den Umschlag mit meinen Papieren auf den Tresen und lächelte sie freundlich an. Sie schaute mir nicht lange in die Augen, sondern versuchte sich auf ihre Arbeit zu konzentrieren. Als ich vor das blonde Mädchen getreten bin, hat sich mich erst zornig angesehen, aber nach einem längeren Blick schien sie es gar nicht mehr so schlimm zu finden. Selbstzufrieden schaute ich ihr dabei zu, wie sie nervös alles zusammensuchte.
„Gut Cole, hier ist dein Zimmerschüssel, ein Plan des Schulgeländes und wenn du Fragen haben solltest, kannst du gerne kommen.“ „Sehr zuvorkommend von ihnen.“ erwiderte ich und ging mit einem selbstgefälligen Grinsen an dem blonden Mädchen vorbei. Außer einem kurzen Seitenblick, schaute ich sie nicht weiter an. Wieso auch? Ich sah gerade keinen Grund darin, sie mit meinem Blick zu bezaubern.
Nachdem ich mein kleines, schlichtes Zimmer gefunden hatte, holte ich mir meine Davidoff Zigaretten aus meinem Koffer und ging in Richtung Hof. Keine Ahnung ob ich hier rauchen durfte und wenn, wo, aber es war egal, denn ich würde durchkommen. Mit selbstsicheren Schritten ging ich vor die Tür und nahm einen tiefen Zug.


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Re: Internat für magische Wesen IIAuswertung S.284
Verfasst: So 12. Nov 2017, 14:21
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WR: Smiley2001(ID: 288783)
Mag wer schreiben?:3 James wäre frei:)

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Grafikservice:)


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Re: Internat für magische Wesen IIAuswertung S.284
Verfasst: Mo 13. Nov 2017, 20:29
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WR: Smiley2001(ID: 288783)
James Devil

Langsam begab ich mich aus dem Bett hinaus. Ich hatte ausnahmensweise mal halbwegs gut geschlafen und hatte nicht das Bedürfnis die Person zu beissen die mir als nächstes über den Weg lief. Wobei weit davon entfernt war ich auch nicht. Solange keiner dumme Kommentare abgab zu irgendwas. Ich ging ins Bad und duschte ersteinmal. Das kalte Wasser prasselte über meinen Körper und ich war schlagartig hellwach. Das war genau das, was ich brauchte. Zudem kam bald eine Jahreszeit die für Vampire generell sehr angenehm war. Der Winter. Er war kalt so wie unsere Körpertemperatur. Das machte den meisten Werwölfen zwar zu schaffen und die fühlten sich dann eher im Winter unwohl und bei den Vampiren war es eben genau anders herum. Vielleicht war das mit einer der Gründe, wieso Wölfe und Vampire sich einfach nicht vertrugen. Wir waren einfach zu unterschiedlich. So etwas konnte doch gar nicht funktionieren. Wobei Gegensätze ziehen sich an und so, aber davon bemerkte ich persönlich gar nichts. Wölfe mochte ich einfach nicht. Allein schon der Geruch. Himmel, wie hielt man das nur aus? Ich schob die Gedanken zur Seite und verließ die Dusche. Dann trocknete ich mich ab und zog mich wieder an. Meine nassen Haare hingen mir ins Gesicht jedoch dachte ich nicht daran sie zu föhnen, dass war viel zu warm. Ich trocknete sie also einfach nur mit einem Handtuch ab und verließ dann das Zimmer. Cora folgte mir lautlos und wir begaben uns zur Mensa. Nicht, dass mich das Essen hier besonders ansprach aber ich hatte auch noch nicht die nötige Motivation, jetzt jagen zu gehen und manchmal war Menschenessen auch nicht das schlechteste, so hatte ich mich dafür entschieden heute nicht jagen zu gehen sondern hier zu essen was für mich auch nicht wirklich normal war. Ich stellte mich, anständig wie alle anderen in der Schlange an und wartete brav bis ich mein essen bekam. Dann suchte ich mir einen freien Platz und setzte mich hin. Cora legte sich an meine Beine und war wie immer lieb und ruhig.

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Grafikservice:)


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Re: Internat für magische Wesen IIAuswertung S.284
Verfasst: Mo 13. Nov 2017, 21:14
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WR: Assamina(ID: 274959)
Nun melde ich mich auch mal wieder aus der Versenkung zurück.

Amberle Anarah Tabathabai

Das schrille Klingeln meines Weckers riss mich an diesem Morgen aus meinem Schönheitsschlaf heraus. Genervt fischte meine Hand nach dem nervenden Ungetüm, um es auszuschalten. Schließlich drehte ich mich in meinem Bett so um, dass ich auf dem Bauch lag. Mein Kopf hatte sich kurzerhand im Kopfkissen vergraben. Wie könnte ich auch nur so blöd sein. Hatte ich doch aller ernstes vergessen, den Störenfried auszuschalten. Ausgerechnet heute, wo ich endlich mal wieder ausschlafen hätten können. Aber jetzt war es eh schon viel zu spät. Daher erhob ich mich kurzerhand von meinem Bett und lief zügig auf das Badezimmer zu. Zuvor brachte ich meine Musikanlage noch mit einer kleinen Handbewegung zum laufen und betrachtete Onyx Nachlager. Nur leider war von meinem schlangenhaften Weggefährten nichts zu sehen. Wahrscheinlich befand er sich gerade auf der Jagd. Während ich die morgendlichen Dinge im Badezimmer bewältigte, lauschte ich nebenbei der Musik meiner Sterioanlage.
Irgendwann hatte ich dann auch mein Zimmer verlassen. Ich wusste nicht mehr genau wann. Ich war einfach nicht die Sorte Frau, die alle fünf Minuten auf ihr Handy blickten. Noch wusste ich nicht sonderlich genau, was ich an diesem Morgen eigentlich anstellen wollte. Mein Bauch jedoch war deutlich anderer Meinung. Daher blieb mir nichts anderes übrig, als zuerst die Mensa aufzusuchen.
Ziemlich schnell hatte ich mir ein paar Dinge auf einem Tablett zusammen gesucht. Nun brauchte ich nur noch einen Sitzplatz. Im Handumdrehen hatte ich mir einen ausgesucht und wollte eigentlich nur noch dort hin. Nur leider meinte man es ein weiteres Mal an diesem Morgen nicht gut mit mir. Beinahe frontal wurde ich von einer Person umgerannt. Das mir dabei natürlich alles aus der Hand gefallen war, ist wahrhaftig selbstverständlich oder? Wütend drehte ich mich in die Richtung um, wo der Kerl weiter gerannt war und rief nur hinterher. "Kannst du nicht aufpassen? Wie kann man nur so stock blind sein!!! Und kein Anstand in der Birne für eine Entschuldigung oder ähnliches!!" So laut wie ich auch noch rief, es brachte einfach nichts. Der Kerl war weg, ohne auch nur einen Rückblick oder Ähnliches. Zu überhören war ich eindeutig nicht gewesen.
Nun war meine Laune natürlich wieder auf einem Tiefpunkt angelangt. Trotz allem ließ ich mich auf die Erde sinken und fing mit dem Aufsammeln der Lebensmittel an. Natürlich hätte ich auch etwas Magie einsetzen können. Aber in diesem Zustand war mit mir einfach nicht zu spaßen. Daher ließ ich es bleiben. Wer wusste auch schon, ob nicht versehentlich mehr verschwand, als das mir lieb war.

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Biete Bereiterdienste in allen in allen Disziplinen an. Profi in Dressur/Springen. Suche noch Hufschmiedstammkunden :)

Mein Decktheard

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