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Welches Wesen soll neu bei uns im Internat aufgenommen werden?
Umfrage endete am Di 15. Aug 2017, 18:48
Wasserwesen (Nixen & Meerjungfrauen/-männer) 0%  0%  [ 0 ]
Geister 28%  28%  [ 5 ]
Halb Engel und Halb Dämonen 67%  67%  [ 12 ]
Shadowhunter 6%  6%  [ 1 ]
Abstimmungen insgesamt : 18
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Re: Internat für magische Wesen II Infopost S.294
Verfasst: Fr 15. Dez 2017, 23:51
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WR: Smiley2001(ID: 288783)
James Devil

Ich schwieg und aß einfach nur, wie ich es immer getan hatte und wie ich es auch vermutlich immer tun würde. Ich war nicht die Art von Person die oft angesprochen wurde und wenn ich keine Lust darauf hatte machte ich auch kein Geheimnis daraus oder tat so als ob ich es gut fände. Im Moment war ich zwar auch nicht sonderlich begeistert -was man mir sicher anmerkte- aber ich fand es auch nicht so schlimm wie ich es in manchen anderen Situationen schon empfunden hatte. Es war in Ordnung und das war auch der Grund warum ich es duldete. Die junge Dame fragte mich nach meinem Namen den ich ihr dann auch nannte. Sie antwortete darauf mit ihrem Namen und damit, dass sie mich James nennen würde, da ihr Jamie eine zu starke verniedlichung war. Mir war das eigentlich egal. Irgendwie mochte ich sogar Jamie lieber weil meine Eltern den immer benutzt hatten. Und ich hasste meine Eltern. Sie hatten mich verraten und im Stich gelassen, wie jeder andere bisher auch. Ich brauchte niemanden und ich werde nie jemanden brauchen. Ich bin ein Einzelgänger. Einer der komplett von sich überzeugt ist und lieber im Keller verrotten würde als fremde Hilfe anzunehmen.
Ihr Name war Amberle was irgendwie zu ihr passte. Auf ihre Aussage hin nickte ich kurz bevor wir uns beide wieder eine Zeit lang zumindest unserem Essen widmeten. Sie war fast fertig mit Essen als sie ihren Blick auf meine blau grauen Augen legte und mich fragte ob ich die Person gesehen hatte, die sie angerempelt hatte. Ich war am Kauen und nickte kurz bevor ich -natürlich mit leerem Mund- zu einer Antwort ansetzte. "Jap. Hab den Typen schon öfter gesehen. Werwolf, glaube ich." sagte ich knapp, kmehr wusste ich über ihn auch nicht. Ich erinnerte mich nur ihm schon einige Male begegnet zu sein, mehr aus Zufall wenn ich irgendwo hin lief und das eine Mal hatte Cora ihn angeknurrt. Sie mochte Werwölfe genau so wenig, wie ich sie mochte und der Geruch dieser Vieher war für mich unerträglich, weshalb es für mich recht einfach war jemanden als Werwolf zu identifizieren. Roch er unausstehlich und sah mich böse an, war das ein eindeutiger Fall eines Wolfes. Ohne Zweifel.



@Assmina Kein Problem lass dir so viel Zeit wie du brauchst:)

@Internat Aww :3 Hab ich doch gerne gemacht:) Haha und ich fand das nichtmal abstrengend aber gut:D

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Re: Internat für magische Wesen II Infopost S.294
Verfasst: Mi 20. Dez 2017, 00:38
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WR: Mini Malli(ID: 319228)
Katlyn Bela Sawyer

'Genau, mich kann man nicht in Schubladen stecken, aber schön, dass man die Welt so einfach sehen kann. Wahrscheinlich hast du noch nie einen Gesegneten gesehen, aber dann sollte es Zeit werden.', schrie er mir schon beinahe hinterher.Ich schüttelte den Kopf. Als ob ICH so primitiv wäre und in Schubladen denken würde. ICH, die die immer in eine Schublade gesteckt wurde. Und er dachte doch eben so. Er hatte mich doch bereits in die 'Flachlegen-Schublade' gesteckt.
Dennoch musste ich lachen. Das Spiel hatte begonnen und die Letzen sollten die Ersten sein.
Ich ging auf die Wiese und legte mich auf das weihe Graß. Der Himmel war ironischer Weise blau. Ohne jede Wolke am Himmel. Auch Picket traute sich von meiner Schulter und sah sich um. Es schien ihm durch aus zu gefallen. Bis er sich panisch umsah. Und nun begriff auch ich, was fehlte. Wo war dieser Niffler? Ich setzte mich auf und suchte meine Umgebung ab, doch ich fand ihn einfach nicht. Panisch sah ich mich um, bis sich etwas schwarzes auf mich zu bewegte. Ich atmete erleichtert auf.
Ich sah ihn böse an. Er setzte sich jedoch vor mich und beachtete mich in keinster Weise. Er hatte sich mal wieder etwas 'geliehen'. Es glänzte ganz nach seiner Vorliebe im Sonnenschein.
Doch als ich genauer hinsah, erschrak ich. Es war ein Ring. Und diesen Ring hatte ich schon einmal gesehen. Der silberne Ring mit dem schwarzen Edelstein. Ich schnappte nach dem Ring und im selben Moment, verbrannte meine Hand. Ich schrie auf und beide Begleiter zuckten zusammen. Nick griff nach dem Ring und steckte ihn in seinen Beutel. Ich seufzte. Ich konnte diesen Ring nicht anfassen. Also konnte ich ihn nicht zurück bringen.
Und dann kam mir der Gedanke, dass dieser.... Dieser Typ ihn sich auch selbst zurück holen konnte. Ich legte mich zurück ins weiche Graß und setzte mir Nick auf den Bauch.


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Re: Internat für magische Wesen II Infopost S.294
Verfasst: Do 21. Dez 2017, 21:51
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Cole Pêcheur

Ich rannte zu ihrem Zimmer hoch. Es war nicht schwer zu finden. Ich klopfte langsam und ruhig an der Tür, obwohl mein Herz schneller schlug als je zuvor.
Ich strich meine Sachen zurecht und setzte ein Lächeln auf. In Gedanken ging ich meine Worte durch.
Aber es kam niemand. Es blieb still hinter der Tür. Ich klopfte erneut. Immer noch nichts. Meine Hand klopfte unruhiger und fester. Es kam niemand. Ich fluchte. Erneut ließ ich das Holz unter meinen Händen erklingen. Jede Sekunde machte mich nicht nur nervöser, sondern auch wütender. Nachdem sie auch nach dem zehnten Mal klopfen nicht an die Tür ging, rief ich sie im harschen Ton und trat gegen die Tür. Es brachte nichts. Die Tür blieb verschlossen.
Angestrengt und genervt trat ich zurück und fuhr mir mit meiner Hand über mein verzerrtes Gesicht. Meine fuhr mir durch die Haare und ich schaute nach draußen. Das grün der Wiesen und Bäume beruhigte mich wenigstens ein bisschen. Wie konnte diese Göre meinen Ring gestohlen haben. Ich hatte meine Hand die ganze Zeit bei mir. Zudem sah sie nicht aqus, als wolle sie mich in nächster Zeit auch nur ansatzweise anfassen.
Ich hielt meinen Kopf gen Sonne und atmete tief ein und aus. Mein Herz nahm wieder einen halbwegs normalen Rhythmus. Ich öffnete meine Augen wieder und starrte auf die Wiese vor dem Fenster.
Ich blinzelte. Ich blinzelte noch mal. Und dann stieß ich einen wutentbrannten Fluch aus. - Sie saß zufrieden auf der Wiese und schien keinerlei Reue zu zeigen. Ich funkte sie von hier oben an und rannte die Treppen hinunter, durch das Haus, in Richtung Wiese.
Ich sah, wie sie ein fettes Fellknäuel auf ihrem Bauch hatte.
Ich rannte zwar nicht mehr, aber meine Schritte waren schnell und hart. Ich sah sie nicht weiter an. Es war mir egal was sie oder sonst wer dachte.
Kurze Zeit kam mir der Gedanke, dass sie unschuldig sein könnte, aber der Gedanke verflog recht schnell. Dennoch besann ich mich eines Besseren und schrie sie nicht sofort an, sondern würde wenigstens versuchen ein zivilisiertes Gespräch mit ihr zu führen. Also atmete ich tief durch und setzte meine Miene auf. Von jetzt auf gleich war von meiner Wut nichts mehr zu sehen, meine Augen sahen gleichgültig und gelangweilt auf das Mädchen hinab.
„Hübsches Fellknäuel, was du da auf dem Bauch hast. Es könnte dich sogar an Charme übertreffen.“ und nickte zu dem fetten Vieh auf ihrem Bauch.


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Re: Internat für magische Wesen II Infopost S.294
Verfasst: Sa 23. Dez 2017, 20:14

DU:
Name: Emi 01
ID: 271772
Warum solltest du bei uns mitspielen? (Pflicht! & mind. 5 Sätze): Eine wirkliche Erklärung habe ich nicht.(einen kurzen Applaus bittexD) Ich kann nur sagen, dass ich mich schon länger für dieses RPG und überhaupt Fantasy interessiere. Da es sich weiter unten um einen handelt, wollte ich noch meine Vorliebe für Animes beichten. Gefühlt habe ich ein ganzes Regal voller Mangas. Falls jemand den Manga/Anime Ajin kennt, kann er mich ja mal zum Tratschen anschreiben.^^ Ich habe schon viel hier mitgelesen und mich nun auch zu einer Anmeldung gezwungen. Kreativität ist manchmal zwar Mangelware und Zeit außer am Wochenende etwas gering, doch ich werde mir Mühe geben, hier oft und detailliert zu schreiben. Ich habe auch mal Lust nicht immer ganz so realistisch zuschreiben, was hier glaub ich auch nicht so verkehrt sein wird. :D

DEINE FIGUR:

Wer ich bin:

Wesen: Wer bin ich? Werrr binnn ich? Gleich die erste Frage gestaltet sich als die schwerste, denn ich weiß noch nicht mal wer ich bin oder was ich hier tue. Flügel habe ich keine auf dem Rücken. Menschen solange auszusaugen, bis sie nur noch ein Lappen sind der im Wind flattert, gehört auch nicht gerade zu meinen Lieblingsbeschäftigungen.. Naja, kommt echt drauf an. Also schätze ich mal, dass es sich bei mir um einen Werwolf handelt. Ja, richtig. Damit wäre geklärt was ich bin.
Name: Ähhm.. Wie hieß ich noch gleich? Ich habe eigentlich keinen Namen auf den ich hören kann, denn meine Eltern hatten mir keinen gegeben. Zumindest wüsste ich meinen richtigen Namen dann nicht. Mignon, so lautet mein erster Name. Yrako Chester steht dahinter. Somit habe ich, wahrscheinlich durch Tanaka, zwei Namen und einen Nachnamen.
Äußerliches Alter: Ich weiß zwar nicht, wie mich andere einschätzen, denn ich bin nicht die Art von Mensch, die oft und gerne unter Menschen ist, doch ich sag einfach mal, dass ich so ungefähr wie 25 aussehe.
Echtes Alter: Wollt ihr wirklich wissen wie lange ich schon lebe. Also das richtige Datum? Gut. Wirklich bin ich 31 Jahre alt. Ganz genau geboren am 3.03.1986, also wenn man mich nicht angelogen hat.

Meine Familie:

Eltern: Würde es nicht reichen, wenn ich dieses Feld einfach frei lassen würde? Denn mehr als schweigen kann ich darüber auch nicht. Sie sind tot, zu 100 Prozent. Reicht das? Ich hoffe..
Geschwister: Ich hatte mal einen Bruder vor langer langer Zeit. Er hieß Condor Richert Alexio. Doch auch er scheint entweder nicht zu leben oder einfach verschollen in der Unendlichkeit der Welt.
euer Beschützer oder Haustier (ein Tier- keine Pflicht):-i never stopped loving you. not even for a second. even when i hated you-
Haustier, Beschützer oder lieber Familie? Ich weiß gar nicht warum um alles in dieser Welt er noch stets an meiner Seite ist. So, dann sollet ihr erfahren, von wem die Rede ist. Tanaka, wenn ich vorstellen darf. Vorher sei geklärt, dass ich ihn kontrollieren kann und so gesehen auch muss. Ich habe es so weit erlernt, dass ich ihn jederzeit und so oft wie ich will einsetzen kann. Er befolgt die meisten meiner Befehle, doch bei manchen weigert er sich und macht mal wieder sein eigenes Ding, und würde mich bis zum Ende beschützen, wie er nach den vielen Jahren gezeigt hat. Doch kommen wir zu ihm. Er ist kein Tier, kein Mensch und so gesehen auch kein Geist. Er ist einfach da. Ich weiß selbst nicht mal, was er ist. Jedoch weiß ich was er kann. Zum Beispiel kann er sich in alles mögliche verwandeln, in absolut alles. Ob es Tiere sind oder Gegenstände. Er ist eine Bestie in Form von Rauch und Elend. Töten ist sein Hobby, seine Stärke und Bestimmung zugleich. Ob es nun qualvoll ist oder ein einfacher Stich ins Herz, Enthauptung oder ausbluten, alles ist dabei. Doch selbst den Tod kann er.. wie soll man sagen? Beeinflussen? Nachdem einer von uns jemanden umgebracht hat, verleiht der jeweils andere ihm das Können, jemanden wieder Auferstehen zu lassen. Dann wirbelt meist etwas von dem Rauch um den Körper, genau der gleiche wie der an seinem Körper, oder um die Wunden, bis sie verheilt oder Leiche wieder am leben ist. Da er nun mal nicht.. 'irgendwas' ist, bleibt er meist in seiner echten, sehr gewöhnungsbedürftigen Form. Diese besteht aus einem Material, dass zu 100 Prozent transparent ist. Manchmal auch für mich, denn Tan kann sich auch vor mir verstecken. Bei dem Prozess, in dem er wieder zum Vorschein kommt,(egal ob bei anderen Wesen oder bei mir) kommt am Anfang viel Rauch, der sich dann nach und nach zu seiner Form entwickelt. Kommen wir dann gleich mal zur Form. Erstmal hat Tan kein Gesicht, nur einen Kopf. Er hat einen festen Oberkörper, kräftige Arme und an denen zwei Klauen mit Krallen, die man lieber nicht auf seiner Haut oder noch schlimmer in seinem Fleisch spüren will. Denn wenn ich will, was meist der Fall ist, kann ich dir schon allein durch Tan so viel Leid und Schmerz zufügen, wie du es dir niemals hättest vorstellen können. Darunter folgt nun mal eine Art Wirbelsäule, die nicht ganz so stabil scheint wie der Rest seines Körpers, der übrigens nur aus dem tiefschwarzem Material besteht. Man könnte seine richtige Form schon mit einem Menschen vergleichen, abgesehen von Gesicht, Füßen und Händen. Dann folgen zwei Beine mit großen Füßen. Ich würde Tan ungefähr 2,5m groß schätzen. Er ist logischer Weise immer Still und wenn er meine Sätze nachplappert, was er durchaus auch ohne meine Kontrolle machen kann, wirkt er auf mich als Klugscheißer. Doch er kann nicht nur meine Sätze nachplappern, sondern auch, wenn er unter Kontrolle ist, mich direkt durch ihn sprechen lassen. Meine Stimme ist dann meist etwas tiefer und leicht verschwommen, als würde ich durch ein altes Funkgerät sprechen oder zumindest so ähnlich. Meine Sicht, wenn ich nun mal durch ihn sehen kann, ist wie eine Art Aussichtsturm. Er hat keine Augen und somit keine Begrenzung außer eben seinen Kopf, wo eben ein Gesicht sein müsste.
-i closed my mouth and spoke to you in a hundred silent ways..-

Mirror on the wall:

Aussehen (Augenfarbe,Haarfarbe,Größe,Gewicht)): -sexy isn't about boobs or butts. it's the way you walk, the way you talk, the way you think, and the way you hold your self-
Wo soll ich anfangen? Viel gibt es nicht zu sagen.. Gibt es überhaupt was zu sagen? Irgendwas? Verdammt, ich wollte es schnell und schmerzlos machen! Dann kommen wir jetz endlich dazu ohne stundenlang um den Brei zu labern. Ohne allem bin ich 2,06m groß, vielleicht etwas zu groß für eine normale Frau, doch niemand auf dieser Welt ist noch normal. Mit einem Gewicht von 82 Kilogramm würde ich mich normal einschätzen, ist natürlich alles nur Muskelmasse, versteht sich. Beginnen wir beim Kopf. Natürlich gehört dort dieser unnötige Teppich drauf, auch Haar genannt. Dunkelbraun, lockig, lang und bis zur Hälfte meines Rückens hängend. Meist lasse ich sie einfach so, brauche sie nun mal nicht zu steilen. Ich habe blaue Augen oder doch braune? Oder waren sie grün? Ist zwar schlecht zu erkennen aber tatsächlich sind sie blau. Ich habe volle, pinke Lippen unter einer leicht stupsigen Nase. Passend zu meinen Haaren bestehen auch meine Augenbrauen aus dunkelbraunen Härchen. Wimpern habe ich auch, jedoch nur kurze, die meine Augen nicht wirklich definieren, sowie sie es bei den meisten Menschen tun. Ich bin dann wohl die Art von Frau, die von fremden Männern als "sexy" beschrieben wird. Ich habe eine recht schlanke Figur, einen dementsprechend glatten Bauch und starke Arme und Beine. Was man unter stark verstehen soll? Tja, gut bemuskelt, etwas von Narben und heilenden Wunden überseht. Meine Beine sind lang, länger als mein Oberkörper, das ist klar bei meiner Größe.
Wie es sich bei einem Werwolf gehört, habe auch ich einen in mir. Doch wie solch ihn beschreiben? So wie ich es auch in meiner menschlichen Form bin, ist er ziemlich groß oder sollte ich besser sagen, dass ich ziemlich groß in dieser Form bin. Tanaka hat mich unter anderem gelehrt, wie ich mich in ihn verwandeln kann. Ich habe es jedoch noch nie so wirklich verstanden. Mein Fell ist sehr dunkel, schwarz um genauer zu sein. Doch die Spitzen meines außerordentlich zerzausten Fells sind gräulich oder schon fast blau, also eine Mischung daraus. Mein Kopf ist ziemlich kantig, markant und auch im Gesicht gibt es einige Narben. Die meisten davon sind so dick, dass kein Fell mehr auf ihnen wächst. Doch abgesehen davon habe ich wirklich sehr spitze Zähne, ein großes Maul und mandelförmige Augen, die wie es sich gehört eine gelbliche Farbe haben. Man kann den Rest meines Körpers mit einem Wort beschreiben; stabil. Denn das ist er auch. Zur Jagd und natürlich auch zum Spaß haben sind meine Krallen sehr gut geeignet. Sie sind scharf wie Rasierklingen und immer unter meiner Kontrolle, logischer und dennoch unlogischer Weise. Wie auch schon im Gesicht hat der Rest ein paar Narben, durch Langeweile oder Kämpfe, ist das selbe. Ich habe eine sehr starke Brust, sowie auch Rücken. In meinen Beinen steckt eine unfassbare Kraft, die manchmal, also sehr oft, etwas aus den Fugen gerät. Yrako, so nenne ich den Wolf in mir. Somit wäre mein Zweitname geklärt.


Das bin ich:

Charakter (ca. 10 Sätze): Charakter? Was ist das? Kann man das essen? Oder ist das nur irgendein unnützer Teil von mir? Ich wünsche es wäre nicht so, doch ich kann es auch nicht ändern. Ich würde gerne, doch kann es nicht. Bin ich zu schwach oder habe ich es einfach nur nicht verdient? Beides, richtig? Viele, egal ob Mensch oder Wolf, haben mir gesagt, dass ich sowas nicht besitze. Das ich es einfach nicht habe. Doch was hat das zu bedeuten? Hat nicht jedes Lebewesen einen Charkter? Somit sollte das eine Lüge sein, denn auch ich habe einen Charakter vorzuweisen. Ob er nun gut ist sei mal dahin gestellt. Gut? Was ist überhaupt noch gut? Ich bin es nicht, das war ich nie und werde es auch nie sein. Zu viel Blut, unschuldig oder schuldig, klebt schon an mir und Tan. Denn egal wie sehr ich versuche mich oder ihn zu beherrschen, ganz klappen wird es nie. Der pure Hass, der meist durch meine Adern gepresst wird, kann von nichts und niemanden kontrolliert werden, auch nicht von mir. Ich bin ein ziemlich stiller und egoistischer 'Mensch', denn bis jetzt habe ich nun mal alleine gelebt und komme somit auch alleine klar, doch in meinem Kopf ist es immer Laut und unaufgeräumt. Ich rede nicht viel und wenn ich es tue, dann meist nur wenig oder zu Tan, aber dem kann ich auch vertrauen. Etwas, dass man zu den meisten Menschen oder Wesen nicht behaupten kann. Ich bin nichts Besseres, ich bin wer ich nun mal bin. Aber jeder hat doch einen Verräter in sich. Einen Schweinehund. Bei manchen ist er größer und unberechenbarer, als bei manch anderen. Ich besitze keinen. Ich handel aus eigenem und freien Willen, so wie ich es will und wann ich es will. Meine Sturheit geht so manchen auf den Geist, doch muss man damit zurecht kommen. Selbst ich. Was kann man denn noch sagen? Vielleicht das ich nun mal ein ziemlich eingekehrter Mensch bin und mir die Meinungen von anderen so ziemlich am Arsch vorbei gehen. Ich habe es nun mal lernen müssen, damit umzugehen. Mehr gibt es nicht.
Stärken (mind. 3): Kämpfen. Eindeutig. Ich bin eine Kämpfernatur, durch und durch. Ob Bogen, Messer, Schwert, Knarren, Kampfsport oder als Wolf, ich liebe es einfach. Schmerzen habe ich schon zu viele erlitten, um jetz noch unter ihnen leiden zu müssen. Doch kämpfe ich nur, wenn es eben notwendig ist, sonst macht es ja keinen Spaß. Was zu einer Kriegerin dazu gehört, sind wohl gute Reflexe. Reflexe und Schnelligkeit sind dann zwei weitere Stärken.
Schwächen (mind. 3): Selbst ich habe welche, dass gehört auch dazu. Und das ohne ein leider. Eine Schwäche ist dann wahrscheinlich Druck. Ich hasse es ständig unter Strom stehen zu müssen. Aber wer mag das schon? Das war nicht wirklich eine Frage, also alle Idioten, sie sich jetzt melden, dürfen ihre Pfote wieder runter nehmen. Danke. Kommen wir zur nächsten Schwäche. Das ist vielleicht, wenn ich wie so oft die Zeit vergesse. Wenn man alleine für sich ist, am besten im Wald. Oder lange Gespräche, die keine Gespräche sind, da Tan nun mal nur meine Stimme hat, bei denen ich einfach abschalten kann. Doch irgendwie hat er sie doch. Da mir nun keine weiteren Schwächen einfallen, die nun wirklich schlimm sind, werde ich euch sagen, dass ich nicht wirklich die begabteste Künstlerin bin. Nicht nur, dass ich nicht zeichnen kann, sondern auch das meine Schrift nicht wirklich anschaulich ist.
Vorlieben (mind. 3): Ich denke mal das es sich schon geklärt hat, dass Tanaka eine meiner 'Vorlieben' ist. Es ist mir immer noch ein Rätsel, warum er bei mir bleibt. Das er bei mir bleibt und somit meine Familie ist. Doch wenn interessierts? Ihr wollt meine Vorlieben wissen, bitte! Ich liebe die Nacht und den Regen, den Wind, den Schnee und selbst die Sonne. Ich liebe es Regeln zu brechen. Einfach das zu tun, worauf man gerade Lust hat und nach herzenslust frei und lebendig zu sein.
Abneigungen (mind. 3): Laaange Liste. Viel zu lang. Starten wir mit den schlimmsten Dingen. Das wären dann diese Tussis. Ja genau diese, die sich 500t Schminke in ihren stinkenden Gulli, auch Gesicht genannt, schmieren, den ganzen Tag happy sind, denken, sie seien etwas besseres, und einfach nur zum kotzen sind, wenn sie die Männer förmlich abschlecken, die ihnen ja immer zu Füßen liegen. Genau so schlimm sind dann Menschen, die ihr Maul einfach nicht halten können. Sie labern und labern und labern und innerlich hofft man einfach, dass sie endlich mal zum Punkt kommen. Ich habe ganz bewusst 'Menschen' gesagt, denn Menschen sind auch unerträglich. Doch noch schlimmer sind die meisten Vampire. Die sollen lieber aufhören, Menschen auszusaugen, und sich selbst in den Arm beißen. Einfach gesagt; nervtötend.
Fähigkeiten (höchstens 2!): Ich schätze mal, dass eine meiner Fähigkeiten eben Tanaka betrifft. Nicht nur, dass ich ihn eben sehen, beschwören, kontrollieren und verstehen kann, sondern bin ich auch mit ihm verbunden. Wenn ich zum Beispiel traurig bin, kann er das fühlen, genau so auch bei anderen Wesen. Was ich damit sagen wollte, ist das er sozusagen meinen Charakter hat. Die Sache mit dem Heilen hat was damit zu tun. Oder auch nicht, es ist verzwickt. So wie Engel und Teufel, gut und böse. Wenn ich etwas 'böses' tue, kann/muss er etwas gutes tun, was in dem Fall eben das Heilen betrifft. Er kann, natürlich nur wenn ich es ihm befehle oder er es einfach selbst macht, Erinnerungen und sogar Gefühle einer anderen Person für mich sichtbar oder eben spürbar machen. Zum Beispiel Schmerzen oder auch unendliches Glück, Liebe, Hass, Trotz bla bla bla.. Ist eine ziemlich schwer definierbare Sache, doch wenn man es erstmal versteht, ist es ganz praktisch und immer wieder aufs neue faszinierend. Mal abgesehen von meiner Fähigkeit, ein Wolf zu sein, kann ich wohl nicht viel mir bieten. Obwohl.. Die trockene aber dennoch schmerzhafte Kunst verschiedener Kamsportarten. Sozusagen ein Mix aus Kickboxen und Kung Fu, antrainiert über die vielen einsamen Jahre, von dem besten Lehrer den man haben kann.


Secret of my past:

Vorgeschichte (mind. 10Sätze): Ich hatte gehofft, dass ich davon komme. Was soll ich denn sagen?! Ich weiß nicht mal wie alt ich war, als man mich ausgesetzt hatte. Ja, ich wurde ausgesetzt, für eine lange einsame Zeit. In einer Kiste, ohne irgendwas. Wo und wann weiß ich nicht. Woran ich mich erinnern kann? Schwarz. Unendliches Nichts. Die Kälte schmerzte auf meiner Haut und die Angst zu sterben lag schon hinter mir. Der Tod stand fest für mich; dachte ich.
-what is coming is better than what is gone-
Und dann stand da was. Etwas. Etwas, das ich nicht kannte. Eine schwarze Gestalt, dessen Form aus dem Nichts auferstand oder besser gesagt bestand. Wie er mich ansah, wie er meinen kleinen Körper unter Strom setzte.. Es war, als wusste es sofort, was ich dachte, wer ich war und wie ich hier her kam. Ich schrie mit der letzten Kraft die mein Körper noch aufbringen konnte. Doch er stand da wo sich aus dem Sturm sein Körper gebildet hatte. Und plötzlich war es still. So still, dass ich meinen Herzschlag hören konnte. Unkontrolliert, so als würde es gleich explodieren. Vielleicht wäre das auch besser gewesen, als was auf mich zukam.
-bin ich jetzt sicher? das wirst du nie sein-
Schwarze Arme umschlossen meinen Körper. Doch es war nicht warm in ihnen. Es war eiskalt. Der Sturm um mich herum legte sich schlagartig, als mich die schwarze Gestalt aus der Kiste hob. Ich hatte Angst, doch sogleich hatte ich das Gefühl, endlich sicher zu sein. Und um ehrlich zu sein hätte ich auch nicht viel machen können als mit Tanaka mitzugehen, oder? So presste er mich an seinen Oberkörper und sprintete los. Der Boden bebte unter uns, der Wind ließ meine Ohren einfrieren. Es kam mir wie ein Wimpernschlag vor, als der Wind still stand. Wo war ich? Wo hatte er mich hingebracht? Was wird er mit mir machen? Ein fremder Ort. Wo war ich überhaupt. Mit einem Mal verschwand der schwarze Mann und ließ mich zurück. Ich sah ihm nach, wie er in den Weiten des Waldes verschwand. Nun wusste ich wo ich war. In einem Wald. Doch warum hatte er mich gerade dort hingebracht? Warum hatte er überhaupt mich ausgesucht? Ich war eine von vielen. Schlapp sank ich auf den harten Waldboden, auf dem eine dicke Schicht aus Laub lag.
-worrying does not take away tomorrow's trouble-
Als der Mann ohne Gesicht nach kurzer Zeit wieder auftauchte, hatte er einen Hasen in einer seiner Klauen. Das dünne Blut tropfte an ihr hinab. Lustlos schmiss er den leblosen Körper in meine Richtung, worauf er mit einem flatsch kurz vor mir aufkam. Doch was sollte ich damit anfangen? Ja, ich hatte Hunger, wie verrückt. Doch es war roh und das ich einen Werwolf in mir hatte wusste ich nicht."Was soll ich damit?" Und sofort bereute ich meine Großkotzigkeit. Doch es kam kein Wort von dem Fremden."Ich kann das nicht essen!" Meine Stimme schallte eine Weile durch den Wald und Vögel flatterten in die Höhe. Genervt, so sah er zumindest aus, ließ Tan eine seiner Krallen über den Boden gleiten und hatte viele kleine Stöcke somit in der 'Hand'. Er ließ sie zu Boden fallen und hatte nun einen Haufen, doch was nun? Feuer brauchten wir. Ich beobachtete ihn genau und hatte immer noch Respekt vor ihm, denn seine Klauen glänzten gefährlich in der Sonne. Außerdem schien er riesig. Seine Arme hatten mich mit Leichtigkeit umschlossen. Und wie durch Geisterhand hatte er plötzlich ein Feuer entfacht."Was zum..?" Meine Stimme so dünn, meine Angst nun noch größer. Ohne Vorwarnung schoss seine Pranke in meine Richtung und wie vom Blitz getroffen ließ ich den Hasen durch die Luft fliegen und krabbelte rückwärts einige Meter von der Gestalt weg, bis mein Rücken gegen einen Baum prallte. Doch wie ich sah hatte er sich nur den Hasen nehmen wollen. Aus der Ferne sah ich, wie er seinen Arm mitsamt Hasen über das offene Feuer hielt. Wie machte er das? Wieso hatte er solch vertraute Wirkung auf mich? Ich kannte ihn nicht, er bestand praktisch aus Rauch, hatte scharfe Krallen und er war riesig. Und er hatte mich ausgewählt..
-dont say 'why me', say 'try me'-
Doch ich fand den Mut. Ich entschloss mich zu ihm zu gehen. Das Laub knisterte unter meinen Füßen, bis ich vor dem Feuer zum Stehen kam. Ich fixierte den Kopf der Gestalt, doch erschrak ich nicht, als ich kein Gesicht erkannte. Plötzlich war wirklich jede Art von Angst verschwunden und ich wollte mehr als nur seine Gestalt kennen. Ich trat vorsichtig am Feuer entlang, bis ich genau neben ihm stand. Ihr saß noch immer neben dem Feuer und hielt seinen rechten Arm über die Flammen, die ihn wohl nichts ausmachten. Und es reizte mich in diesem Moment wirklich sehr zu wissen, was geschehen würde, wenn ich ihn nochmals berühren würde. So streckte ich meine Hand in Richtung seiner Schulter aus, der Zeigefinger voran. Doch kurz bevor ich ihn berührte drehte er mit einer unglaublichen Schnelligkeit seinen Arm vor mein Gesicht. Doch ich stand schon so unter Strom, dass ich mich nicht erschrak, wie ich es wohl hätte tun sollen. Sein leeres Gesicht starrte mich an. Ich ihn auch. Selbst sitzend war er um einiges größer als ich. Hungrig ließ ich mich neben ihm auf den Boden fallen. Als hätte er meine Gedanken gelesen hielt er das heiße Fleisch des Hasen auf seiner Hand auf meine Knie. Ich sah auf das Fleisch hinab und wusste, dass ich nun sicher war. Denn ich hatte ihn. Ich hatte Familie.

Und was denkt ihr was noch so passiert ist? Richtig, ich wuchs auf. Und man könnte sagen, dass er das auch tat. Er zeigte mir sein Können und brachte mir meins bei. Ich lebte bis jetzt mit ihm in diesem Wald, denn er war mein Zuhause geworden.
-i don't know where i stand with you. and i don't know what i mean to you. all i know is every time i think of you, i want to be with you-
Sonstiges: Tanaka kann ab und an auch selbst entscheiden, ob er meinen Befehlen folgt, ob er sich überhaupt zeigen will und ob ich ihn überhaupt kontrollieren kann. Er ist immer noch sein eigener Herr und schlau genug um zu wissen, wann man ihn einfach nur ausnutzt. Außerdem hat er mir mal einen von diesen Kobolden gezeigt, die mal bei uns im Wald wohnten. Lustige kleine Kerlchen.


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they can't break me

i'm already broken...


Zuletzt geändert von Emi 01 am Fr 5. Jan 2018, 01:34, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Internat für magische Wesen II Infopost S.294
Verfasst: Sa 23. Dez 2017, 22:06
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WR: MarieTillion(ID: 325377)
Hailey Roberts

Dankbar nahm ich die Taschentücher an, die Damian mir hinhielt. Ich zog eins aus der Verpackung und trocknete die Region unter meinen Augen, benutze es dann auch noch einmal um meine Nase zu putzen.
"Und sonst? Freunde?" Erklang Damians stimme und ich schmunzelte, hielte ein Lachen zurück. "Naja, wenn man sich so lange selbst bemitleidet, niemanden an sich heran lässt und eigentlich jeden Tag damit verbringt sich selbst umzubringen, was nur leider nie funktioniert, bleibt nicht viel Zeit um Leute kennenzulernen.", meinte ich nun jedoch mit voller Ernsthaftigkeit. "Schon irgendwie ein wenig elendig, ich weiß. Deswegen versuche ich ja langsam mein Vampir dasein zu akzeptieren und damit zurück zum 'Leben' zu finden." Symbolisch ließ ich meinen Lungen einen langen Seufzer entfliehen, wollte dann jedoch das Thema wieder von meinem Leben ablenken. "Aber genug über vergangenes geredet. Warum bist du überhaupt hier?", fragte ich und rückte Damian ein wenig näher, blickte ihm in seine Augen. Wenn ich das tat, vergaß ich wie auf magische Weise mein gesamtes Umfeld, hörte nur noch das Plätschern des Wasserfalls in der Ferne, als würde ich in einen tranceartigen Zustand verfallen, in dem ich all meine Sorgen vergessen kann. In dem ich vergessen kann was ich bin und ich einfach nur ich sein kann. Hailey, das junge unschuldige Mädchen.

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Re: Internat für magische Wesen II Infopost S.294
Verfasst: So 24. Dez 2017, 14:20
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Zuletzt geändert von Synphonie am Mi 25. Apr 2018, 18:12, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Internat für magische Wesen II Infopost S.294
Verfasst: Mi 27. Dez 2017, 00:39
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WR: MarieTillion(ID: 325377)
Hailey Roberts

Damians Berührung ließ mich für einen Moment einfrieren. Überrascht stockte mir der Atem, bis sich meine gespannten Muskeln wieder entspannten, doch als ich meine Hand heben wollte, um die Seine dankbar zu streicheln, senkte er seine Hand wieder und wandte seinen Blick von mir ab. Fast ein wenig enttäuscht ließ auch ich meine zierliche Hand wieder sinken, hörte jedoch die Entschuldigung, die Damian murmelte. "Nein. Entschuldige dich nicht.", hauchte ich in seine Richtung und lächelte warm. Schließlich gefiel mir diese Berührung von ihm im Endeffekt ganz gut, gab mir Hoffnung. Dann lauschte ich schließlich wieder den Worten des dunkelhaarigen Alben. Weil ich ein Feigling bin. Ich habs einfach nicht mehr ausgehalten. Ich weiß nicht, wer ich bin und wo ich hin gehöre und werde von 'meinem' Volk doch auch nicht akzeptiert. Ich sehe es doch, wie gerne mich einige ausliefern würden. Vielleicht wäre ich bei den Schwarzalben wirklich besser dran, aber ich bezweifle, dass ich dort Akzeptanz finden würde. Ich hoffe, dass sich mein Schicksal irgendwann entscheidet. Aber es ist so ungewiss. Und solange es ungewiss ist, heize ich den Konflikt nur immer weiter an, obwohl ich es gar nicht will. So zerrissen, so hilflos und in einem Dilemma gefangen, das sich sein Leben nannte. Das Schlimmste daran war wohl, dass es ja nicht einmal seine Schuld war. Seine Eltern hatten sich schließlich dazu entschieden solch einem Mischlingskind das Leben zu schenken. Vielleicht hätte er sich anders entschieden, hätte er die Wahl gehabt, auch wenn ich seinen Verlust sehr bedauern würde.
"Damian... du bist kein Feigling. Dass du all das überhaupt irgendwie aushalten kannst...", unbeholfen lächelte ich und blickte kurz auf das Wasser, ehe ich meine Augen wieder auf den seinen fixierte, welche mich jedoch nicht anblickten. "...ich meine selbst jetzt, wo du nicht mehr von deinem Volk umringt bist, kannst du der Situation ja doch nicht entfliehen. Du bist, wer du bist und du kannst nicht vor dir selbst fliehen.", erklang meine Stimme sanft. Damian ging jedoch nicht weiter darauf ein. Wahrscheinlich dachte er, dass ich ja keine Ahnung hatte und irgendwie hatte er damit schließlich auch recht. Ich hatte keine Ahnung, was genau in ihm vorging, aber ich konnte mir vorstellen, dass es schrecklich sein musste.
Ich betrachtete das Schmuckstück, dass er hervor holte ein wenig näher. Interessant. Es zeigt die Anteile seiner zwei Seiten. Gerade scheint die "Helle" zu überwiegen., dachte ich und sah dann wieder auf zu Damian, der erneut ansetzte zu reden, mich nun endlich wieder anblickend. Und was hat dich hierher verschlagen? Für eine Antwort darauf brauchte ich nicht lange überlegen, schließlich hatte ich klare Ziele und Intentionen gehabt, als ich hierher kam. "Ich bin zwar ein Vampir, aber, wie du weißt ein ziemlich schwacher. Ich kann nicht wirklich kämpfen, konnte bis vor kurzem meinen Durst nicht kontrollieren und wurde, wenn ich hungrig wurde, von ihm beherrscht.", zählte ich meine Hauptgründe auf. "Und... vielleicht habe ich auch gehofft irgendjemanden zu finden, der mich versteht, mit dem meine Ewigkeit erträglicher werden würde." Schmerzlich lächelnd senkte ich meinen Blick. "Einsamkeit ist schrecklich, vorallem, wenn sie mehrere Jahrzehnte andauert." Nun blickte ich auf zum Himmel, wusste nicht genau, wo ich hinschauen sollte. "Aber was blieb mir übrig. Alle Menschen, die ich jemals gemocht habe und die zu lange um mich waren, habe ich umgebracht." Ich ertappte eine Träne dabei, wie sie wieder aus meinem Auge ausbrach und in Richtung Erdboden floh, doch meine Hand hielt sie geschwind auf, hoffend, dass Damian sie nicht bemerkt hatte. Ich wollte wirklich nicht wie ein schwaches erbärmliches Elend wirken, auch wenn das wahrscheinlich schon längst geschehen war. "Naja, aber sieh um dich. Die meisten hier sind verbittert und unfreundlich und sehen jeden gleich als Feind an. Vorallem wenn ein Vampir vorbei kommt, der zufällig auch noch Gedanken lesen kann." Ich verdrehte meine Augen ironisch. "Aber ich kann es ja verstehen. Ich würde mich auch nicht mögen."

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Re: Internat für magische Wesen II Infopost S.294
Verfasst: Mi 27. Dez 2017, 20:51
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Re: Internat für magische Wesen II Infopost S.294
Verfasst: Do 28. Dez 2017, 01:05
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WR: MarieTillion(ID: 325377)
Hailey Roberts

Irritiert sah ich Damian an, als er plötzlich herzlich zu lachen begann. Ich begriff nicht ganz, was so lustig an dem war, was ich sagte, doch dass er so fröhlich lachte brachte mich schließlich auch zum Lächeln. "Wenn dies eine Anspielung auf mich sein sollte, dann vielen Dank dafür", meinte Damian ironisch. Jetzt verstand ich. Auch ich lachte und fixierte dann wieder Damians Augen mit meinem Blick. "Ich muss zugeben, dass du mich manchmal zur Verzweiflung gebracht hast, aber letzendlich habe ich eigentlich gar nicht so einen schlechten Eindruck von dir.", entwarnte ich Damian, begleitet von einem warmen Lächeln. "Typisch. Typische Falscheinschätzung. Du solltest schnellstmöglich aufhören, so zu denken. Ich kann mir wirklich überhaupt nicht vorstellen, dass dich keiner mag." Mag sein, dass die Leute mich mögen könnten, aber spätestens wenn sie hören, dass ich Gedanken lesen kann, machen sie einen großen Bogen um mich. "Naja, du bist mir auch aus dem Weg gegangen, nachdem du erfahren hast, dass ich deine Gedanken lesen könnte...", gab ich ihm Kontra und legte mich dann zurück in das feuchte Gras. Niemals hätte ich gedacht, dass ich mich einmal so offen und frei mit Damian unterhalten könnte und nun saßen wir hier, erzählten uns gegenseitig unsere Erlebnisse und Geschichten. "Ich bin froh, dass du mir das über dich erzählt hast.", meinte ich und stützte meinen Oberkörper mit meinen Armen, um ein wenig aufrechter zu sitzen und den jungen Mann anblicken zu können, der noch immer saß. "So kann ich dich besser verstehen. Alles, was für mich so wirr erschien, macht jetzt einen Sinn, setzt sich zusammen wie ein Puzzle." Wieder legte ich mich zurück und blickte nun in den Himmel. Das Mysterium Puzzle Damian. Bei dem Gedanken schmunzelte ich. "Wie sieht es eigentlich bei dir mit Freunden aus? Hast du ein gutes Verhältnis zu deinen Eltern?", fragte ich neugierig und hoffte, mit meiner Neugier nicht zu weit zu gehen.

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Re: Internat für magische Wesen II Infopost S.294
Verfasst: Do 28. Dez 2017, 12:50
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