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Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I HALLOWEENRITT S
Verfasst: So 5. Nov 2017, 14:07
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WR: Isabella_(ID: 152407)
Emilia Davison

Ich war mehr als gespannt, wie mein Pferd auf mich reagieren würde und lief mit dementsprechender Neugierde durch die Stallgasse. Ein kurzer Zwischenstopp in der Kammer und ich holte das Halfter mit dem Strick, ehe ich mich zur Box meines Wallachs begab. Ich lächelte, doch er trat näher und schnaubte kräftig. Ein irritierter Blick legte sich in seine braunen Augen, dann kam er mit seiner Nase näher und beschnupperte mich. Sanft strich ich über diese und er zuckte zusammen, stampfte mit dem Huf aus. Du erkennst mich, ich weiß das.
Langsam öffnete ich die Boxentür und trat hinein. Sensation ließ sich problemlos das Halfter über den Kopf ziehen und folgte mir langsamen Schrittes aus der Box zum Putzplatz. Dort band ich den Großen an und holte schnell den Putzkasten, welchen ich sogleich neben ihn stellte und begann sein seidiges Fell zu striegeln, nachdem ich die Decke von seinem Körper gezogen hatte. Mehr wie ein wenig Staub lag da zwar nicht drauf, aber Fellpflege musste eben sein. Dafür holte ich den ganzen Dreck aus den Hufen raus und bemühte mich auch darum, dass unter den Eisen nichts mehr klebte. Anschließend brachte ich die Box weg und kam mit dem Sattel und der Trense wieder, welche ich erstmal zur Seite legte. Die Schabracke war in einem wundervollen braunen Ton und hatte einen Rand voller Glitzersteinchen, was aber zum Glück nicht too much war. Bevor ich Sensation jedoch trenste, holte ich die gleichfarbigen Gamaschen und befestigte diese an seinen Beinen, ehe ich das Halfter von seinem Kopf löste und die Trense anlegte. Recht schnell waren die Riemchen verschlossen. Zufrieden strich ich über seinen kräftigen Hals und betrachtete ihn. Nein, er würde definitiv keine Farbe abbekommen. Um ehrlich zu sein besaß ich einfach nicht die Lust, ihn hinterher blitzeplank zu putzen.. Andere konnten das gerne machen, ich war dafür definitiv zu faul. Und jetzt muss ich nur noch den werten Herrn finden.. Sogleich führte ich den Wallach aus dem Stall heraus, hielt ihn draußen an, ließ die Steigbügel herunter und schwang mich in den Sattel. Kurz schüttelte sich mein Pferd, dann trottete es aber los.

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Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I HALLOWEENRITT S
Verfasst: So 5. Nov 2017, 14:22
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WR: Philippa(ID: 330870)
Alexia Kate Wilson

Mein Gegenüber, der mittlerweile von seinem beeindruckendem Pferd herabgestiegen war, stellte sich als Zayn vor und setzte direkt sich und sein Pferd in Bewegung, um mir den Stall zu zeigen. Ich wusste noch nicht, ob ich in seiner Stimme einen leichten englischen Akzent wahr nahm oder ob ich mir diesen einfach nur einbildete. Ich folgte ihm und Bonfire Heart folgte mir. Er hob seinen Kopf aufmerksam und beobachtete die Umgebung, als wir einen Schritt nach dem anderen setzten. Langsam fing ich an zu frösteln, meine Finger, die den Strick umklammerten, wurden schon blass von der Kälte. Den deutschen Herbst hatte ich eindeutig unterschätzt. Ob es Bonfire auch so erging? Obwohl er in Deutschland gezüchtet worden war, hatte er die letzten Jahre nur in Australien in der australischen Sonne verbracht. Er trug zwar eine Decke, doch wollte ich nicht, dass er sich direkt in der Anfangszeit unterkühlt. Meine Hand glitt in den Spalt zwischen Decke und Bonfires Fell. Sein Körper war warm und ließ meine kalte Hand etwas auftauen. Er schien nicht zu frieren und schien sich hier auf dem Hof nicht sonderlich unwohl zu fühlen. Zayn blieb in Abstand zu dem Aktivstall stehen. Sein Pferd hatte die Ohren zurückgelegt und anscheinend hatte es einen Grund, dass Zayn nicht näher an den Stall herantrat. Ich öffnete das Tor zum Stall, nahm Bonfires Halfter ab und klopfte seinen Hals. „Dann lernst du jetzt deine neuen Mitbewohner kennen, Bonfire.“ Sagte ich, ehe ich ihm mit einer Geste den Weg in den Stall frei machte. Ich schloss das Gitter wieder und beobachtete noch einen Moment, wie Bonfire auf die anderen Pferde zu ging. Er war bis jetzt immer sehr unkompliziert im Umgang mit seinen Artgenossen gewesen und es schien auch dieses Mal alles ohne Probleme abzulaufen. Nur lass bitte den Stall heile und knabber nicht wieder alles an, so wie du es damals tatst als wir dich zu uns holten. Es dauerte eine Zeit bis ich mich abwenden konnte und fast hatte ich schon Zayn vergessen, der ja immer noch hinter mir zu warten schien. “Danke! Danke, dass du mir geholfen hast Zayn!“ sagte ich erleichtert. Wenigstens weiß ich jetzt, wo ich hier meinen bis jetzt noch einzigen vertrauten Freund, mein Bonnie finde. Jetzt erstmal zurück aufs Zimmer, bevor es direkt mit dem Halloween Event anfing zu dem ich als ich noch in Australien war, zugesagt hatte. Jetzt bereute ich meine Entscheidung. Situationen wie diese schüchtern mich einfach ein. Viel lieber würde ich erstmal in Ruhe ankommen, Schlaf nachholen und nicht mit so vielen Menschen auf einmal in Kontakt treten müssen .“Nimmst du auch an dem Halloween Ritt teil?“ hoffnungsvoll fragte ich Zayn. Vielleicht kenne ich ja wenigstens eine Person…


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Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I HALLOWEENRITT S
Verfasst: So 5. Nov 2017, 15:45
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WR: Milumorle(ID: 341805)
Gideon de Vries

Geduldig hatte ich den Dreck an meinem Pferd wieder abgeputzt, weshalb ich auch wieder den Sattel drauf legen konnte. Als alles wieder da war, wo es sein sollte, stieg ich auf und stellte meine Steigbügel in die passende Länge. Ja, es passierte mir öfter, das ich meine Steigbügel neu einstellen musste. Ich war eben ein echter Schussel und so erwies sich das dann auch wieder. Ich begutachtete wie einige Gruppen schon los geritten waren. Die Kostüme waren vielfältig. Einige hatten eigentlich das Thema Halloween so gar nicht getroffen und andere sahen mehr als echt aus. Ich war aber auch ein wenig gespannt auf das Kostüm, das Emilia tragen würde. Ich hoffte das sie meinen Zettel bemerkt hatte und mich finden würde, sonst würde das wohl echt peinlich für mich enden. Es war erstaunlich wie viele Schüler, Auszubildende oder Arbeiter es hier auf dem Gut gab, doch wie viele kannte ich davon? Richtig, genau eine Person. Schon irgendwie traurig. Ich lies meine Gedanken nun aber links liegen und hielt Ausschau, ob die junge Dame denn auch irgendwann eintraf. Da ich nicht wusste, von welcher Seite sie kommen würde, schaute ich abwechselnd nach Links und nach rechts. Es sah sehr wahrscheinlich echt doof aus wenn ich meinen Kopf von einer Seite zur anderen drehe, doch das war mir egal, denn man sah mir an das ich auf jemanden wartete.

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Deutsche Reitpony Zucht: *Goldcatcher*
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Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I HALLOWEENRITT S
Verfasst: So 5. Nov 2017, 16:19
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WR: Smiley2001(ID: 288783)
Luke Hunter

Nachdem ich Hope soweit gerichtet hatte und ich auch schon fertig war ging ich mit Hope nach draußen. Ich war in einer Ausreitgruppe mit Chris worüber ich sehr froh war da wir uns auch schon bei dem Frankreichausflug ein Zimmer geteilt hatten und ich mich mit dem Jungen doch recht gut verstand. Soweit ich das gesehen habe teilten wir uns auch ein Zelt. Naja ich freute mich jedenfalls ihn wiederzusehen da wir uns zwischendurch nicht gesehen hatten oder nur im vorbei laufen. Ich führte also die schwarze Stute am Zügel aus dem Stutenstall hinaus und schwang mich draußen auf den Rücken des eleganten Tieres. Hoffentlich gab es auf der Ausreitstrecke keine höheren Hindernisse, da Hope es nicht gewohnt war zu springen. Wenn es kleinere waren, sollte das zwar gehen, auch wenn es für sie vermutlich trotzdem ungewohnt werden würde. Ich drückte die Beine gegen der Bauch der Stute, unmerklich für aussenstehende aber für sie spürbar und so setzte sich die schwarze Stute in Bewegung in Richtung der anderen Pferde und Reiter. Viele waren verkleidet und einige sehr sehr kreativ. Manche hatten sogar eine Verkleidung für ihr Pferd, jedoch war ich künstlerisch nicht der begabteste, was auch der Grund war, warum Benes Schwester vorbeigekommen ist und mich geschminkt hatte, da sie in der Nähe eine Freundin hatte zu der sie auf eine Halloweenparty ging. Ich selbst hätte das niemals so hinbekommen und deshalb ließ ich von einem Pferdekostüm lieber die Finger. Ich betrachtete die Kostüme der verschiedenen Schüler, Auszubildenden und Mitarbeiter und versuchte jemanden ausfindig zu machen der Chris ähnlich sah. Einige liefen mit Masken herum so dass man nicht den kleinsten Teil vom Gesicht erkennen konnte. Falls Chris sich so verkleidet hatte konnte ich nur hoffen dass er auf mich zukam, denn so würde ich ihn sicher nicht erkennen. Eingie ohne Verkleidung oder mit Verkleidungen wo man noch einen Großteil des Gesichts sah konnte ich ausschließen. Dann fiel mir ein Sensenmann ins Auge bei dem die Ohren eines Fuchses hervorschienen. Ich war mir zwar nicht 100% sicher aber ich meinte dass Chris Pferd ein Fuchs war. Der junge Mann auf dem Pferd konnte auch von der Statur her ungefähr hinkommen. Ich legte meine Beine wieder an den Bauch meines Pferdes und ritt auf den jungen Mann zu. "Chris?" fragte ich als ich neben dem Pferd angekommen war. Der Sensenmann hatte sich mir noch kein einziges mal zugewandt. Oder zumindest nicht so, dass ich sein Gesicht erkennen konnte.

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Grafikservice:)


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Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I HALLOWEENRITT S
Verfasst: So 5. Nov 2017, 17:52
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WR: Emi 01(ID: 271772)
Riley Evelyn Carter

Ich beobachtete jede Bewegung des Mannes, denn immerhin hatte er einen Mustang an der Seite, der gerne mal durchdreht. Dabei kommt es auch mal zu einem Knochenbruch, dass musste ich in den vielen Jahren lernen. Ein flaues Gefühl machte sich in meinem Bauch breit, als wir losgingen. Schritt für Schritt, immer weiter. Sein bemaltes Pferd folgte uns, ohne geführt werden zu müssen. Ich war ein bisschen angepisst deswegen. Auch meine Pferde konnten sich benehmen, dass sogar sehr gut. Und ich hatte das Gefühl, dass ich sofort als das "typische, hilflose Mädchen" abgestempelt wurde. Als der Mann jedoch auf einen großen Stall wies, ließ ich von seinem Pferd ab und sah nun mal in diese Richtung."Also Hengst aktivstall ist dort den Weg entlang und Stuten Stall ist der dort" Ich zog eine Augenbraue hoch und nickte dankend dabei. Ich hatte ihn mir größer vorgestellt, als er eigentlich ist."Also wo soll ich ihn oder sie hinbringen?" Ruckartig zog ich meinen Schädel in seine Richtung und seh ihn etwas fassungslos an."Wie wollen wir das eigentlich mit der Kostüm Sache machen?" Klamotten wären kein Problem, aber als was sollte mein Pferd gehen. Das ich Huracán nehmen werde, war mir schon jetzt klar, denn Loca würde nur einen riesen Aufstand machen.

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Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I HALLOWEENRITT S
Verfasst: So 5. Nov 2017, 18:24
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WR: Panpino(ID: 228956)
Zayn-Cassian King

Innerlich ratterten die Gedanken über meine täglichen Aufgaben ab.
Ich hatte nicht die größte Verantwortung auf der Ranch, aber als Auszubildener und einer der besten Dressurreiter hier hatte ich schon ein bisschen Gewicht auf meinen Schultern. Ich war derjenige, der über die Pferde wachte - natürlich war ich den Mitarbeitern unterstellt, aber sie ließen mir ziemlich freie Hand mit dem Training der wertvollen Juwelen in den Stallungen des Internats, wollte nur immer wieder Rückmeldung haben und ein letztes Wörtchen in den Trainingsplänen haben, sodass sie auch Futter- und Weidenpläne anpassen konnte. Ich konnte damit leben. Es war wirklich mehr, als ich es erhofft hatte; ich hatte damit gerechnet, dass ich mehr so eine Art Laufbursche werden würde.
Natürlich war ich das auch teilweise. Ich musste mich um Papierkram kümmern, ganz klar, ich musste alle möglichen wichtigen Menschen auf dem Laufenden halten, und wenn ich nicht gerade auf dem Pferderücken war, schickte man mich auch schonmal los für 'Bring mal das und das weg' oder 'sag dem und dem mal Bescheid, dass das und das schon gemacht wurde' und solche Sachen eben. Aber es war nicht weiter tragisch - ich half gerne. Deswegen war ich hier: weil ich gerne half, gern was zu tun hatte. Wenn ich tagsüber genug arbeitete, konnte ich nachts schlafen, ohne dass die Albträume zurückkehrte. Seitdem ich nun hier auf der Ranch war, waren sie deutlich weniger geworden, nur die wenigsten Nächte blieb ich noch wachliegen.
Ein Grund mehr, den Hof zu mögen.
Beruhigend strich ich dem Dunkelfuchs über das Fell, ehe ich aus dem Augenwinkel den Pfleger von Indigo sah, den ich augenblicklich zu mir holte. "James bitte kümmer dich um ihm und gönn ihm eine Pause. Stell ihn unters Solarium und danach in die Box. Ich mach ihn dann später fertig für den Ritt." Bat ich den älteren Mann und dieser nickte lediglich. Daraufhin übergab ich ihm schon die Zügel des Hengstes. Indigo schnaubte nur abwertend, ehe er dem älteren Mann schon folgte. Wenigstens hatte ich so ein wenig mehr Zeit für Lexi und Indigo konnte sich in der Art schonmal etwas an andere Menschen gewöhnen. Ihm würde es sicherlich gut tun.
“Danke! Danke, dass du mir geholfen hast Zayn!“ Wie überschwänglich gleich. Ein leichtes schmunzeln huschte über meine Lippen. "Alles gut kein Problem. Ist selbstverständlich für mich." Kommentierte ich ihre Aussage und fuhr mir kurz durch meine braunen Haare. Wenig später vernahm ich auch schon wieder ihre helle Stimme. “Nimmst du auch an dem Halloween Ritt teil?“ Auf diese Worte hin nickte ich nur erstmals, ehe ich meine Hände in meine Jackentasche steckte und mir nebenbei die deutschen Worte zurechtlegte. "Ja ich mach da auch mit. Und meine Partnerin steht wohl genau vor mir Mrs. Wilson." Entgegnete ich der Blondinen und lächelte leicht. Sie hatte mir ihren Vornamen verraten und da ich mich heute morgen noch mit dem Stallmeister zusammengesetzte hatte konnte ich eins und eins zusammen zählen. Außerdem gab es hier keine Zweite Lexi. "Soll ich dir noch ein Zimmer zeigen? Oder irgendwas anderes?" Fragte ich die junge Frau und wartete daraufhin erstmals auf ihre Antwort.

Nathaniel Davison

Ich liebte das Internat. Das war kein Geheimnis. Ich liebte es, sich um die Pferde zu kümmern, ich liebte es, meine beiden Dickschädel ständig um mich zu haben, und ich liebte es, dass hier so viele naive Schüler rumliefen. Es war doch ein Fest diese immer und immer wieder sie hinters Licht zu führen. Sie bemerkten es ja auch nicht. Wirklich, ich fühlte mich hier wohl.
Trotzdem waren nicht alle Tage gut. Das waren die Probleme der Problemkinder: es gab Tage, wo die Vergangenheit die Überhand gewannen. Ich konnte damit umgehen. Es war nicht mehr so wie früher, wo sein einziger Ausweg darin bestanden hatte, den mentalen Schmerz durch Aggressionen auszugleichen. Heute war ich einfach mal einen Tag etwas stiller als sonst, drehte die Musik etwas lauter auf. Ich hatte mich selbst und das, was in mir vorging, unter Kontrolle zu behalten, war immer noch ein brauchbares Mitglied der Gesellschaft. Es war okay. Außerdem half es, dass ich mich einfach im Stall verkriechen konnte. Ich hatte Habbit auf die Wiese gebracht und mich dann daran gemacht, die Box des großen Westernpferdes auszumisten. Der Hofhund leistete mir Gesellschaft, wuselte um mich herum.
Ich kletterte auf den Heuboden, warf einen neuen Ballen Stroh die Rampe runter und begann, die zuvor säuberlich leer gekehrte Box wieder mit frischer Einstreu zu füllen. Es war eine Arbeit, die ich schon seit Jahren perfektioniert hatte; es gehörte zur täglichen Routine, die Boxen der Einstell- und Pflegepferde auszumisten - dafür war ich da. Zumindest wenn ich einen guten Tag hatte. Ich hatte schon früh gelernt, dass an solchen schlechten Tagen ein bisschen Routine immer erleichternd wirkte. Anschließend fegte ich nochmal durch die Boxengasse.
Schließlich war ich mit der Arbeit fertig und lief hoch in meine Wohnung, wo ich mich duschte und zurecht machte. Eine schwarze Jeans, einen schwarzen Hoddie und die goldene Maske. Eigentlich reichte es doch schon für Halloween. Deswegen ging ich wieder hinunter in den Stall und machte Navi fertig. Der Hengst schien wenig Lust zu haben, was mich innerlich schon auf eine bestimmte Art ansteckte. Tief atmete ich durch und legte ihm die schwarzen Bandagen an, ehe ich noch die schwarzen Glocken platzierte. Wie düster. Kopfschüttelnd legte ich das schwarze Pad auf seinen Rücken und platzierte auf dem Pad den schwarzen Westernsattel. Kurz richtete ich nochmal das Pad und zog im nächsten Moment beides mit dem Sattelgurt fest. Schließlich nahm ich die schwarze Trense. Mit diesem trenste ich den dunklen Hengst und verschloss sorgfältig die Riemen. Als dies geschafft war setzte ich mir selber die auffällige Totenkopfmaske auf und blickte den Hengst an. Dieser richtete nur seine Augen auf mich und legte seine Ohren an. Gut, es interessierte ihn wenig. Es sollte mir recht sein.
Da die Stalltür auf war gurtete ich nochmals nach, angelte mir den Steigbügel und schwang mich in den Sattel. In einem ordentlichen Tempo verließen wir den Stall und steuerten den Hof an, also müsste ich hier auf meine Partnerin warten. Navy schien das düstere Thema völlig zu verstehen, da er passend zu seiner Montur noch die Ohren anlegte und sichtlich genervt schien. Dieses Pferd verstand mich wirklich mit meiner Laune. Eigentlich spiegelte er mich wieder, aber mir konnte man es ja nicht ansehen. Die Maske verbarg ja mein Gesicht, was ich somit doch noch als positiv aufnehmen konnte.

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Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I HALLOWEENRITT S
Verfasst: So 5. Nov 2017, 18:25
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WR: Isabella_(ID: 152407)
Emilia Davison

Suchend checkte ich meine Umgebung ab und so langsam merkte auch das Pferd unter mir, dass etwas nicht stimmte. Schnaubend warf er seinen Kopf nach unten und schüttelte sich kräftig, wobei ich tatsächlich fast aus dem Sattel rutschte. Ja, auch eine gefestigte Reiterin erwartete solche Dinge nicht wirklich. Perplex schüttelte ich den Kopf und richtete mich ein erneutes Mal im Sattel auf, nahm die Zügel in die Finger und gab Sensation einen sanften Schenkeldruck. Das Klappern seiner Eisen war wahrscheinlich schon einige Meter weit zu hören, aber genauso gut machte ich in der Zeit Gideon aus. Ein Grinsen legte sich auf meine Züge und ich wank kurz, um auf mich Aufmerksam zu machen. Rufen konnte ich ja schlecht..

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Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I HALLOWEENRITT S
Verfasst: So 5. Nov 2017, 20:06
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WR: Antonia_-(ID: 343110)
Linus Dominik Karlsson

Ich führte das fremde Pferd neben mir her und hatte auch kaum Probleme es zu führen. Manchmal zog das Mustang zwar seinen Kopf hoch und sah sich etwas aufgeregt um aber das sollte mich nicht aufhalten es zu führen. Ich fand es absolut nicht schlimm wenn man Hilfe bekam denn ich kannte es nur zu gut mit zwei Pferden unterwegs zu sein die sich aufregten. Wenn ich mit Linda ausgeritten war und meine Schwester auf ihrem Pony mit kam und die beiden sich dann um die Wette aufregten. Auf einmal stellte Riley eine frage über die ich erst nachdenken musste. "ähm.. wir können ja schnell dein Zimmer aufsuchen dann kannst du dich fertig machen und ich warte gerade am Stall" schlug ich ihr vor. Das währe wahrscheinlich das sinnvollste was wir machen könnten. Ein bisschen ungünstig war es ja schon das man Riley nichts von dem Halloween ritt gesagt hatte aber wir mussten nun eine Lösung finden. Zeit hatten wir auf jeden fall, den ich hatte als die anderen Los geritten waren bescheid gesagt das ich später mit Riley zusammen nachkommen würde.

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Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I HALLOWEENRITT S
Verfasst: So 5. Nov 2017, 20:51
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WR: Symphonie(ID: 321530)
Alexander O'Brian

Halloween war ja so gar nicht meins. Also wirklich sowas von überhaupt gar nicht. Früher fand ich es toll. Der ganze Brauch kam ja ursprünglich aus Irland, daher feierten die Iren den Tag natürlich ganz besonders. Ich hatte es geliebt, mich zu verkleiden und mit Freunden von Tür zu Tür zu laufen, später hatte ich Lucy mitgenommen. Doch nachdem meine kleine Schwester gestorben war und meine Kindheit sowieso vorbei war, blieb ich an diesem Tag immer zuhause. Zu sehr erinnerten mich die Kinder daran, dass Lucy eben nicht mehr nach Süßem oder Saurem fragen konnte.
Doch all das war lange her. Als Mitarbeiter sollte ich sogar am Ritt teilnehmen, hatte ihn schließlich auch mitorganisiert. Ich war zwar nicht unbedingt scharf darauf, doch ich wusste auch, dass schlechte Laune jetzt nicht mehr wirklich etwas brachte. Es brachte sie mir ja doch auch nicht zurück.
Mein Pferd der Wahl war natürlich Spirit. Clover hätte vermutlich sehr viel Spaß gehabt, aber ich wollte lieber mein ruhiges Verlasspferd, bevor mir der junge Hengst noch Probleme machte. Oder besser gesagt den anderen Reitern. 
Mit Spirits Zügeln in der Hand trat ich schließlich auf den Hof, ließ meinen Blick suchend über die Menge gleiten. Charlotte Fiona Bradley hieß meine Ausreitpartnerin. Ich hatte auf jeden Fall noch nichts mit ihr zu tun gehabt, daher selektierte ich die Menge nach jungen Frauen noch ohne Gruppe. So kristallisierte sich schnell eine aufwendig geschminkte junge Dame heraus. Ich selbst war ja ziemlich unkreativ gewesen, die wenige Schminke war schon eine ziemliche Errungenschaft für mich, da ich nicht wirklich der Typ zum Verkleiden oder Schminken war. 
Zielstrebig steuerte ich auf die junge Frau zu. "Hi. Bist du Charlotte oder könntest du mir eventuell sagen, wo ich sie finde?"

Adrian Wilson

Etwas hilflos starrte die junge Frau den großen Hänger an. Vielleicht überlegte sie, ob sie es sich zutraute, alleine die Tür zu öffnen. Als ich jedenfalls an sie herantrat und meine Hilfe anbot, wirkte sie ziemlich erleichtert. Hey. Du kommst genau zum richtigen Zeitpunkt, wenn du mir eventuell behilflich mit dieser Tür hier sein könntest. Ich kann sie natürlich auch alleine öffnen, aber ich denke, dann kracht es ein wenig.. Ein leichtes Schmunzeln legte sich auf meine Lippen, als ich ihre Worte vernahm. "Tja, was soll ich sagen? Ich hab' einfach immer ein perfektes Timing", scherzte ich, ehe ich schon an die Klappe trat und die Verriegelungen löste, sodass ich die Klappe langsam öffnen konnte. Zum Vorschein kam das Hinterteil eines braun-weiß gescheckten Pferd.
"Wenn du willst kannst du schonmal den Strick lösen, dann entferne ich dann die Stange. Ich weiß ja nicht, wie gut dein Pferd an Verladen gewohnt ist." Meine beiden machten ja Gott sei Dank keinerlei Probleme, aber gerade bei India hatte mich das einiges an Zeit und Nerven gekostet. Das Quarter Horse hatte sich lange nicht an den fremden Hänger gewöhnen können, aber mittlerweile lief Verladen und Transport problemlos. War ja auch besser so, wenn ich mir nicht jedes Mal ihren Zirkus antun musste.

Jonas Price

Hey, ja das ist richtig. Freut mich dich kennen zu lernen. Lächelnd erwiderte die junge Frau meine Begrüßung. Ich kannte sie, also zumindest vom Sehen. Sie war mir schon einige Male über den Weg gelaufen, soweit ich wusste, war sie ja auch nicht erst seit gestern hier. Doch etwas miteinander zu tun hatten wir bisher noch nicht gehabt. "Mich auch. Du machst auch eine Ausbildung, stimmts?" Irgendwann konnte man jeden hier ein bisschen einordnen, außerdem hatte ich einfach eine ziemlich gute Auffassungsgabe.
Wollen wir vielleicht schon mal entspannt los reiten bevor die ganze Meute hier losgeht, fragte Anastasia. Ich nickte bloß zustimmend. Schien mir eine gute Idee zu sein. Cannavaro hatte zwar überhaupt kein Problem mit vielen anderen Reitern, aber da wir uns ja sowieso schon beide hier eingefunden hatten, mussten wir ja auch nicht dumm rumstehen und erst später losreitern.
Meine Hände umfassten schnell den ledernen Sattelgurt meines Hengstes und mit einem routinierten Handgriff zog ich diesen noch einmal nach. Da der Rappe nun schon einige Schritte gelaufen war und mittlerweile etwas an den Sattel gewöhnt war, hatte der Gurt wie immer etwas locker gesessen. Der Hengst hielt einfach gern beim Satteln die Luft an, sodass ich es nie vergessen durfte, nachzugurten. Schnell legte ich die Zügel über den Hals des Rappen und schwang mich auch sogleich auf seinen Rücken. "Also von mir aus können wir", gab ich bloß knapp in die Richtung der Brünetten ab.

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Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I HALLOWEENRITT S
Verfasst: So 5. Nov 2017, 21:10
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WR: Isabella_(ID: 152407)
Aria Paine

Mit meinen grauen Augen beobachtete ich jede einzelne Regung des Fremden, versuchte ihn einzuschätzen. Auch sein Schmunzeln, welches aufgrund meiner Aussage auf seinen Lippen erschien, entging mir nicht. Die darauffolgenden Worte kommentierte ich zunächst lediglich mit einer hochgezogenen Augenbraue, ehe ich wenige Sekunden später meinen Mund öffnete: ,,Sicher, dass es nicht nur Glück war?“ Ein kleines, provokantes Grinsen bildete sich auf meinen Zügen, dann lief der Fremde aber auch schon zu mir und half mir die Hängerklappe herunterzulassen. Anschließend nahm ich sein Angebot wahr und nickte lediglich, ehe ich direkt vorne am Hänger die kleine Tür öffnete und hinein trat. ,,Na du. Wie sehr hasst du mich bereits?“, fragte ich meinen Hengst und musterte ihn prüfend. Seine Augen strahlten zwar noch immer Sanftmut aus, aber ich spürte, dass er angespannt war. Klar, es war eine verdammt lange Reise gewesen und jetzt würde eine komplett neue Umgebung auf ihn einstürzen und er war eben von neugieriger Natur. ,,Wenn er meint den Boss raushängen zu lassen, dann merkt er schon früh genug, dass er damit nicht weit kommt“, meinte ich zu meiner neuen Bekanntschaft und zuckte gelassen mit den Schultern.

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