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Re: [RPG] Animal Hope Thaya - Der Gnadenhof/Tag der offenen
Verfasst: Sa 11. Nov 2017, 19:53
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WR: Assamina(ID: 274959)
Matthew Marten

Fassungslos starte ich auf das Blatt Papier in meiner Handy. Schon zum zweiten Mal las ich mich durch die geschriebenen Worte hindurch. Und noch immer könnte ich den gelesenen Inhalt nicht realisieren. Kurzerhand legte ich den Brief auf den Schreibtisch zurück. In meinem Kopf ratterte es nur so vor sich hin, bis schließlich alles klar wurde.
Meine Eltern hatte wahrhaftig einen Tag der offenen Tür geplant. Dieser fand nicht in einen paar Wochen oder Monaten schon, nein, der Termin war in den nächsten Tagen. Ich könnte es noch immer nicht fassen. Sie hatten doch tatsächlich vergessen, mir auch nur ein Wort davon zu erzählen. Auch meine Schwester hatte es bei keinem einzigen Telefonat erwähnt. Und Lora? Mit ihr hatte ich selbstverständlich über andere Dinge geredet.
Die letzten Wochen waren anstrengend genug gewesen. Wichtige Klausuren und Prüfungen standen an der Tagesordnung. Zusätzlich müsste ich noch eine wichtige Arbeit fertig stellen, deren Abgabetermin vor Weihnachten war. Daher hatte ich leider auch einige Zeit komplett an der Universität verbringen müssen. Übernachten könnte ich währenddessen bei einem Studienkollegen.
Und nun war ich hier. Kaum zu Hause angekommen. Im Büro meiner Eltern und wollte eigentlich zu Diesen. Leider fand ich weder meine Mutter, noch meinen Vater vor. Lediglich ein Brief lag auf dem Schreibtisch. Wohl die Kopiervorlage für die Freiwilligen.
Kurzerhand holte ich mein Handy aus der Hosentasche heraus und tippte eine Whatsapp an meine Schwester.

>Hey, wo steckt ihr denn alle? Das ganze Haus ist wie ausgestorben. Bro<

Ich blieb erst einmal höflich und wollte nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen. Während ich mein Smartphone wieder verschwinden ließ, kam auf einmal Willow herein gestürmt. Mit einem freudigen Bellen begrüßte die Hündin mich. Darauf hin ging ich in die Hocke und streichelte den Vierbeiner. "Na Kleine, hast du mich etwa vermisst? Wo sind den Alle?" Leider bekam ich außer einem wilden Schwanzwedeln und Winseln nichts zu hören. Aber was könnte ich schon anderes erwarten.
Zusammen mit der aufgeweckten Hündin verließ ich das Büro meiner Eltern und trat hinaus ins Freie. Ich brauchte dringend eine ordentliche Ablenkung. Meine Familie war sich ja anscheinend zu schade dafür, mich in Empfang zu nehmen. Schlussendlich entschied ich mich dafür, Sturmwind einen Besuch abzustatten. Ich hatte den Schimmel schrecklich vermisst. Natürlich hatte mir auch meine Freundin gefehlt. Wie es ihr wohl ging? Ob sie wohl mittlerweile herausgefunden hatte, dass ihr Reitpferd eigentlich mir gehörte? Fragen über Fragen, auf die ich bestimmt noch antworten bekam.
Kurz darauf hatte ich auch schon den Stall erreicht. Willow war selbstverständlich mitbekommen. Rasch öffnete ich die Boxentüre meines Pferdes. Dieser wieherte mir zur Begrüßung schon entgegen, ehe ich meine Arme um seinen Hals schlang und ihn streichelte.



Christina Luisa Bauhofer

Das Klettergerüst war endlich fertig gestellt. Die harte und schweißauftreibende Arbeit hatte sich wahrhaftig gelohnt. Herica und ich konnten richtig stolz auf das Projekt sein. Nicht nur uns gefiel es ausgezeichnet, auch den Tieren. Diesen Eindruck hatte ich zumindest, wenn ich die Ziegen im Bezug auf ihre neue Beschäftigung sah. Selbst Cookie kletterte schon auf dem Podest herum. Genau das war eingetroffen, was ich mir daraus erhofft hatte.
Mittlerweile war aber schon etwas Zeit vergangen und der Herbst hatte die Oberhand der Jahreszeit übernommen. Aber nicht nur die neue Jahreszeit stand an, sondern ebenso ein etwas größeres Projekt. Die Famile Martens hatte einen Tag der offenen Tür geplant. Ich war sofort Feuer und Flamme gewesen, nachdem ich den Brief gelesen hatte. Selbstverständlich half ich mit und bot kurz darauf meine Hilfe beim Herbstdeko stand an. Bis dahin verging zwar noch ein wenig Zeit aber so hatte ich wenigstens den Job, welchen ich wollte.
Für heute hatte ich mir aber etwas anderes vor genommen. Kürbis schnitzen stand auf Punkt 1 meiner To-do-Liste. Zusammen mit meiner Hündin betrat ich die Scheune und steuerte die verschiedenen Kürbise an. "Wauhh sind das viele." Ich schaute zwischen den orangenen Gebilden hin und her und kam fast aus dem Staunen nicht heraus. "Was meinst du Shiva, welcher ist perfekt für uns?" Fragend schaute ich meine Hündin an. Diese wedelte freudig mit dem Schwanz und bellte zwischendurch etwas. "Was hältst du von dem hier?" Ich ging auf den besagten Kürbis zu und schaute ihn mir eingehend an. Nicht zu groß aber auch nicht zu klein. Einfach nur perfekt für mein Vorhaben.

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Re: [RPG] Animal Hope Thaya - Der Gnadenhof/Tag der offenen
Verfasst: Sa 18. Nov 2017, 11:55
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WR: Assamina(ID: 274959)
Möchte jemand schreiben? Christina wäre frei und wurde sich über Gesellschaft freuen.

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Re: [RPG] Animal Hope Thaya - Der Gnadenhof
Verfasst: Sa 18. Nov 2017, 13:02
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WR: Lenaa(ID: 126861)
daylie hat geschrieben:
Ben Manthey

Sarafine würde mir also sagen wenn sie etwas brauchte, sprich sie brauchte im Moment nichts. Ich guckte immer mal wieder zu ihr rüber, aber wollte sie auch nicht anstarren. Ich vernahm noch ihr danke und wartete einfach erstmal ab. Irgendwann bemerkte ich aus den Augenwinkeln, dass sie sich die Tränen abwischte. Ich blickte weiter geradeaus, fragte sie dann aber ob ich weiter fahren sollte oder nicht. Ich hörte ihre Antwort und war etwas erschrocken über ihren Schlusssatz. Scheiße, war ich echt blass geworden? Ich schüttelte den Kopf, als könnte ich meine Unsicherheit abschütteln, setzte wieder ein Lächeln auf und meinte nur knapp „Nein, nein, alles gut!“ dann drehte ich auch schon den Schlüssel von meinem Wagen und fuhr auf die Straße zurück. Während ich fuhr vergewisserte ich mich immer wieder ob alles okay war.

Wenig später erreichten wir dann auch schon Thaya. Ich parkte auf einem Parkplatz und machte den Motor aus. „Geht’s inzwischen?“ fragte ich und blickte sie nun nochmal genauer an. Die Hände noch immer auf dem Lenkrad liegend. Ich fänds echt gut wenn wir aussteigen könnten und uns etwas bewegen. Was ich ihr natürlich nicht sagte, aber es würde mich wieder etwas klarer denken lassen als derzeit.


Sarafine Smith

Ben meinte nur, dass bei ihm alles gut wäre, auch wenn er definitiv nicht so aussah, ließ ich ihm die Antwort durchgehen. Ich war froh, wenn das Thema abgehakt war.
Und in dem Punkt hatte ich mich wohl zu früh gefreut, denn auch auf dem Rückweg nach Thaya ließ Ben es nicht nehmen, sich - wenn auch nur durch einen prüfenden Blick in meine Richtung - dann und wann nachzusehen, ob es mir auch wirklich gut ging.
Wobei ich mit jedem Mal mehr und mehr damit beschäftigt war, nicht wütend zu werden. Mir war zwar durchaus bewusst, dass Ben es nun wirklich nicht böse meinte, aber man brauchte auch nicht die ganze Zeit nachzusehen! Zudem war ich auch noch sauer auf mich selbst, weil der Ausflug durch mein Nasenbluten auch noch ins Wasser gefallen war und ich mich wirklich darauf gefreut hatte, mal wieder Zeit mit Ben zu verbringen.

Kurze Zeit später standen wir auch schon auf dem Autoparkplatz des Gnadenhofs.
Ben fragte sicherheitshalber noch mal nach, ob es bei mir inzwischen ginge.
"Es ging schon von Anfang an", meinte ich - es klang weder unfreundlich noch zickig, sondern eher sachlich, "manchmal hab ich einfach Nasenbluten, das hat nix zu bedeuten."
"Kommt von meiner Immunschwäche, die ich wiederum Crystal Meth zu verdanken hab", fügte ich in Gedanken noch bei.
"Hey, hör mal... es tut mir leid, dass der Ausflug ins Wasser gefallen ist", meinte ich betreten als wir aus Bens Auto ausgestiegen waren und starrte auf meine Schuhspitzen, die ein wenig verlegen im Dreck wühlten, "Ich ...", setzte ich wieder an und brach ab.
Kurz sah ich Ben an, ehe irgendwas in mir drin den inneren 'YOLO' und den 'Nah, fuck it!' Button gleichzeitig drückte. "Oah man, ich bin echt schlecht in sowas...", kurz holte ich Luft: "Ich hab mich echt wahnsinnig gefreut, dass wir was zusammen unternehmen... wollten und es jetzt auch in irgendeiner weise tun, ich mein, wir beide stehen hier jetzt auch zusammen und... das hat jetzt grad irgendwie nix mit dem Thema zu tun", brabbelte ich zuerst, während der letzte Teil des Satzes mehr einem mahnenden Zischen an mich selbst glich. Kurz blickte ich in den Himmel, als würde dort irgendwie ein Antworttext stehen, was ich denn jetzt eigentlich grad sagen soll, dann sah ich wieder Ben in die Augen.
"Lange Rede, kurzer Sinn:... Ben? Ich mag dich. Ich mag dich wirklich."
Am liebsten wäre ich auf der Stelle im Erdboden versunken, doch ich wartete gerade wie der Hase vor der Schlange darauf, was wohl als nächstes passieren wird.

Zeitsprüngchen

Gedankenverloren versetzte ich dem Kürbis, den ich beim Wettbewerb zum Tag der Offenen Tür des Gnadenhofs einreichen wollte, den letzen Schliff. Mit sorgfältigster Präzision besserte ich noch einige Kleinheiten aus, legte dann mein Werkzeug weg und betrachtete das Kunstwerk zufrieden. Gruselig sah er zwar nicht aus, mein Kürbis, aber das Bild war so in meinem Kopf erschienen und so hatte ich doch glatt 4 Kürbisse verbraten, bis ich endlich zufrieden mit meinem Werk war. Zugegebenermaßen war mir auch die ganze Zeit die Situation mit Ben im Hinterkopf gewesen, bei der ich noch immer nicht so ganz glauben oder fassen konnte, was passiert war, weswegen es bei den anderen Schnitzereien auch an der nötigen Konzentration gefehlt hatte. Die anderen sahen nicht schlecht aus, waren aber nicht so perfekt wie dieser hier. Kurz knipste ich noch ein Foto, schickte es meiner Schwester mit den Worten: "Endlich fertig", ehe ich ihn vorsichtig hochnahm und zur "Wettbewerbs-Kürbis-Einreichstelle" brachte.

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Re: [RPG] Animal Hope Thaya - Der Gnadenhof/Tag der offenen
Verfasst: So 26. Nov 2017, 23:10
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WR: Assamina(ID: 274959)
Christina Luisa Bauhofer

Der richtige Kürbis finden. Das war nicht immer ganz so einfach. Farbe, Form, Größe und Beschaffenheit. Alle möglichen Stichpunkte konnten bei der Wahl entscheidend sein. Nach einer gefühlten Ewigkeit hatte ich dann mein Exemplar gefunden. Vorsichtig hob ich das orangene Gemüse hoch und trug es in den hinteren Teil der Scheune. Shiva sprang mir natürlich um die Füße herum. Die Münsterländerhündin hatte eindeutig noch zu viel Energie.
Unterwegs kam mir ein Mädchen mit einer sehr gewöhnungsbedürftigen Haarfarbe entgegen. Ich war ihr schon das ein oder andere Mal auf dem Gnadenhofgelände begegnet. Leider hatten wir noch nie ein Wort miteinander gewechselt. Daher wusste ich natürlich auch nicht ihren Namen. Deswegen nutze ich die Situation nun gekonnt aus. "Hey." Sprach ich sie einfach mal an. "Ein klasse Kürbis hast du da geschnitzt. Sie sehr arbeitsintensiv aus. Hast du sehr lange dafür gebraucht?" Die Worte sprudelten mir einfach so über die Lippen. Ich war schon immer sehr kontaktfreudig. Daher fiel mir die erste Kommunikation auch gar nicht schwer.

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Zuletzt geändert von Assamina am Mo 27. Nov 2017, 21:51, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: [RPG] Animal Hope Thaya - Der Gnadenhof/Tag der offenen
Verfasst: Mo 27. Nov 2017, 21:22
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WR: Lenaa(ID: 126861)
Sarafine Smith

Als ich auf dem Weg zum hinteren Teil der Scheune war um meinen Kürbis abzugeben,
kam mir ein Mädel mit ihrem Hund entgegen, das mir vom Sehen her bekannt war.
So viel ich wusste, verbrachte sie ebenso wie ich ein freiwilliges Jahr auf dem Gnadenhof.
Ein schwarzweißer Langhaar-Hund sprang um ihre Füße herum, sah mich an und wedelte freudig mit der Rute. Mir war sofort klar, dass es sich um einen jungen Hund, einen Münsterländer wenn ich mich nicht völlig täuschte, handelte.

Die junge Dame war zierlich, ein freundliches und auch sanft wirkendes Gesicht, hatte rote Haare und dazu passend blaue Augen.
Kurz lächelte ich ihr zur Begrüßung zu, wollte ja nicht als komplett unhöflich gelten.
Und dann sprach die mich einfach an. WARUUUUUUUUUUUUUUUUUUUM?
"Hey." kam von ihr.
"Ah, fuck my life!", dachte ich mir. Da ich schon fast an ihr vorbeigerauscht war, blieb ich stehen und drehte meinen Kopf in ihre Richtung.
"Hi", grüßte ich - mehr anstandshalber als wirklich um eine Konversation heraufzubeschwören - zurück. Und die andere redete doch prompt weiter!
ARGH!
"Ein klasse Kürbis hast du da geschnitzt. Sie sehr arbeitsintensiv aus. Hast du sehr lange dafür gebraucht?", plapperte sie einfach weiter.
"Ähm, es ging. Waren ungefähr zweieinhalb Stunden. Musste leider ein paar Kürbisse dafür opfern. Das hier", ich hob den Kürbis ein paar Zentimeter an "ist Versuch Nummer 5. Wusste anfangs nich so richtig, was ich machen will."
Mir fiel auf, dass ihr Kürbis noch nicht ausgehöhlt und beschnitzt war.
"Deiner is also feldfrisch?", fragte ich überflüssigerweise nach.
"Schon ne Idee, was du reinschnitzen willst?"

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Re: [RPG] Animal Hope Thaya - Der Gnadenhof/Tag der offenen
Verfasst: Mo 27. Nov 2017, 22:11
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WR: Assamina(ID: 274959)
Christina Luisa Bauhofer

Meine Hündin lenkte kurzerhand die ganze Aufmerksamkeit mal wieder auf sich. Sie lief mir um die Beine herum und begrüßte natürlich auch alle anderen Personen. So auch eine junge Dame, die ich nur vom Sehen her kannte. Ich war ihr schon einige Mal begegnet, aber das war´s dann auch schon.
Die junge Dame, mit den blau-braunen Augen hatte es anscheinend etwas eilig. Vielleicht täuschte ich mich auch. Aber irgendwie hatte ich doch wohl den etwas falschen Zeitpunkt erwischt. Sie war schon beinahe an mir vorbei gelaufen. Hatte mich dabei nur freundlich angelächelt. Trotzdem sprach ich einfach mal los. Ich musste diese Chance nun endlich nutzen. Von den weiblichen Personen, in meinem Alter, kannte ich nur Herica und Amy.
Überraschenderweise hielt sie in ihrem Tun inne, blieb stehen und drehte ihren Kopf in meine Richtung um. Ein einfaches Hi entwich ihren Lippen. Daraufhin fügte ich promt noch ein paar Sätze hinzu. Wortkarg gehörte einfach nicht zu meinem Wortschatz dazu.
Ups, da hatte ich wohl etwas viel Tempo vorgelegt. Die junge Frau wirkte gerade ein wenig verlegen oder irritiert. Dennoch bekam ich eine Antwort von ihr. Ähm, es ging. Waren ungefähr zweieinhalb Stunden. Musste leider ein paar Kürbisse dafür opfern. Das hier ist Versuch Nummer 5. Wusste anfangs nicht so richtig, was ich machen will. Zwischendurch wies sie noch auf den Kürbis in ihrem Arm.
Deiner is also feldfrisch? Kam auf einmal eine Gegenfrage von ihr. Schon ne Idee, was du reinschnitzen willst? Kurz richtete ich meine Augen auf das Gemüse in meinem Arm. Schließlich lächelte ich sie freundlich an. "Ja, das kann man so sagen. Feldfrisch vielleicht nicht mehr ganz so, eher scheunenfrisch." Bei den Worten schlich mir ein dickes Grinsen übers Gesicht. "Jep, ich hab schon eine genaue Vorstellung, wie der Kürbis schlussendlich aussehen soll. Hoffentlich bekomme ich das auch so umgesetzt." Handwerklich war ich nicht ganz ungeschickt, ebenso auch bei der Kreativität. Daher hoffte ich auf ein gutes Ergebnis.
"Wie heißt du eigentlich?" Fragte ich etwas verlegen nach. "Sorry, ich weiß, dass kommt wohl etwas spät."

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Re: [RPG] Animal Hope Thaya - Der Gnadenhof/Tag der offenen
Verfasst: Mo 4. Dez 2017, 22:13
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WR: Lenaa(ID: 126861)
Sarafine Smith

Die junge Dame antwortete gleich darauf: "Ja, das kann man so sagen. Feldfrisch vielleicht nicht mehr ganz so, eher scheunenfrisch." Gespickt mit einem breiten Grinsen.
Mehr als ein freundliches Verziehen meiner Lippen konnte ich mir nicht abringen.
'Das kann doch nicht wahr sein! Odin steh mir bei, wie werd ich die denn jetzt wieder
los?'

Aber wenigstens wusste sie, was sie in den Kürbis schnitzen möchte. Das rettete mich vor einer weiteren völlig überflüssigen Konversation.
"Das wird schon. Ist zwar bisschen ungewöhnlich mit nem Kürbis zu arbeiten, aber sobald du die Technik raushast, ist der Rest kein Problem."
"Wie heißt du eigentlich?", fragte sie mich, gefolgt von: "Sorry, ich weiß, dass kommt wohl etwas spät."
Nicht spät genug, meine Liebe. Nicht spät genug.
"Sarafine", kam meine knappe Antwort.
"Und du bist?", hakte ich nun nach. Vielleicht nicht meine klügste Entscheidung, da die Rothaarige bestimmt noch weiter plappern würde und wollte. Aber dann wusste ich wenigstens, auf welchen Namen die Nervensäge getauft wurde.

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Re: [RPG] Animal Hope Thaya - Der Gnadenhof/Tag der offenen
Verfasst: Di 5. Dez 2017, 15:56
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WR: Lunaka(ID: 299156)
Lora Grey

Ich strich mir die Haare nach hinten, die heute leider dem Staub zum Opfer gefallen waren. Doch zum Glück war ich mit der Stallarbeit fertig und hatte deshalb noch etwas aufgeräumt, so stand nun alles an seinem richtigen Platz. Und die Eselstute fraß ihr Essen, ignorierte mich dabei so wie sie es immer tat. Ich hatte sie noch kurzzeitig beobachtet und war dann rüber zu den Pferden gegangen um den Hengst zu besuchen, den Matt mir vorgestellt hatte. So staunte ich nicht schlecht als ich plötzlich meinen Freund sah, als ich Sturmwind etwas zum Naschen brachte. "Ähm...Hey", ich lächelte zaghaft. Immerhin hatte ich eine Weile keinen Kontakt mehr zu Matt gehabt als er mal wieder zum studieren verschwunden war. Den Eimer in meiner Hand stellte ich zu Sturmwind, welcher sogleich fröhlich seine Nase darin vergrub. Meine Aufmerksamkeit hatte ich auf Matt gerichtet, der sich nicht geändert hatte. Vorsichtig zupfte ich mir dabei ein paar Strohhalme von der Hose. Es war ungewohnt den jungen Mann vor mir zu sehen, und die Hündin die neben mir stand und mit ihrem Schwanz wedelte.

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Re: [RPG] Animal Hope Thaya - Der Gnadenhof/Tag der offenen
Verfasst: Di 5. Dez 2017, 16:54
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WR: Assamina(ID: 274959)
Matthew Marten

Mit meinen Gedanken war ich gerade weit weg. Sie streiften irgendwo herum, nur nicht in der Gegenwart. Aus diesem Grund bekam ich auch nichts um mich herum mit. Mein Kopf versuchte die ganzen Geschehnisse zu verarbeiten und realisieren.
Natürlich bemerkte ich auch nicht, dass Gesellschaft im Stall aufgetaucht war. Selbstverständlich begrüßte Willow die besagte Person. Aber all das kam nicht im geringsten an mich heran.
Erst als eine mir all zu bekannte Stimme im Hintergrund zu hören war, wachte ich aus meinen so genannten Tagträumen auf. Ähm...Hey Zwei Wörter reichten aus. Daraufhin drehte ich mich um und erblickte meine Freundin. Diese hatte einen Eimer dabei, welchen sie zugleich Sturmwind vor die Nase stellte. Etwas verlegen schaute sie mich an, während sie einige Strohhalme von ihrer Kleidung entfernte.
Urplötzlich hatte ich meine bescheiden schlechte Laune verloren. Wie einfach es doch war, wenn eine geliebte Person vor einem stand. Kurzerhand brachte ich die paar Meter hinter mich, die uns voneinander trennten, ehe ich meine Lippen auf die Ihren legte.
Irgendwann lösten wir uns dann wieder voneinander und ich lächelte sie glücklich an. "Hallo Süße. Wie geht's dir denn so?" Ich hab dich die letzten Wochen schrecklich vermisst." Zwischendurch hielt ich inne und gab ihr die Möglichkeit für eine Reaktion. "Anscheinend hast du dich wohl schon etwas mit deinem Reitpferd bekannt gemacht. Kommst du mit ihm klar?" Eindringlich sah ich ihr in die Augen, während ich ihr ein paar Haarsträhnen hinter die Ohren strich. Das war wahrlich wichtig. Es brachte nämlichen beiden nichts, wenn die Chemie nicht passte. Zumal ich ja öfters bezüglich dem Studieren nicht zu Hause sein könnte.

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Re: [RPG] Animal Hope Thaya - Der Gnadenhof/Tag der offenen
Verfasst: Sa 9. Dez 2017, 19:18
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WR: Lunaka(ID: 299156)
Lora Grey

Matt schien zu erstarren und wandte sich mit unbeweglicher Miene zu mir um. Im nächsten Moment hatte er sich auch schon auf mich gestürzt. Daher brauchte ich eine Weile um seinen Kuss zu erwidern, vor allem als sich meine Züge zu einem Grinsen verzogen. "Hallo Süße. Wie geht's dir denn so? Ich hab dich die letzten Wochen schrecklich vermisst." Ich schmiegte mein Gesicht in seine Hand, als er mir ein paar verirrte Haarsträhnen aus dem Gesicht fischte. "Mir gehts gut. Und dir?", eindringlich sah ich ihn an. Bei seinen nächsten Worten, warf ich Sturmwind einen kurzen Blick zu. "Es läuft okay denke ich, ich hatte nicht wirklich die Zeit ihn zu reiten", erwiderte ich. Und meistens auch nicht die Lust da ich einfach ziemlich müde war in letzter Zeit.

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