Login für Mitglieder des Wilden Reiters:



Passwort vergessen?





Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 109 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3, 4, 5, 6 ... 11  Nächste
Autor Nachricht
Re: [RPG] Das Königreich von Arigondra
Verfasst: Di 2. Jan 2018, 03:39
Benutzeravatar
Offline

Profil
WR: Emi 01(ID: 271772)
Dann komm ich mal dazu.^^

Zu dir

Name + ID: Emi 01 + 271772
Regeln gelesen und einverstanden?: Yes Sir.^-^

Die Eckdaten deines Charakters

Name: Ein Name.. Mein Name. Sagen diese Dinger, die meist einfach unnötige Zungenbrecher sind oder übersetzt irgendeinen Müll ergeben, noch irgendwas aus? Sollten sie das nicht mal? Doch auch das scheint nun wieder 'out' zu sein. Doch was wolltet ihr wissen? Stimmt, meinen Namen. Jedoch nur meinen ersten Vornamen, mehr nicht. Kiroka. Spektakulär! Und? Spürt ihr sie schon? Die Wirkung, die gar keine Wirkung ist, wenn man den Namen eines komplett fremden Menschens weiß? Genau, es gibt sie gar nicht. Und wenn, ändert sich jetzt die ganze Welt, nur weil ich meinen erwähnt habe? Glaube nich.
Geschlecht: Vermutlich könnte man mich, unter anderem auch vom Äußeren her, als einen Mann einschätzen. Doch bin ich ein Mensch? Nein. Nein, ganz bestimmt nicht.
Wesen: Tja, das würdet ihr jetz gerne wissen wa? Und was ist, wenn ich euch nicht verrate, was und wer ich bin? Wenn ich streike. Dann guckt ihr doof in die Röhre. Aber ganz so unhöflich will ich nun auch nicht sein, dafür haben wir später noch genug Zeit, nicht wahr? Ich bin ein Wer-Wesen. Ein Tier, riesig, bestialisch, hasserfüllt und vor allem unberechenbar, schlummert in mir. Was wollt ihr wissen. Haha. Das werdet ihr schon noch früh genug erfahren.
Alter: Whoa. Noch sone Frage. Was kommt noch? Was bringt euch das nochmal? Na gut, meckern bringt nichts. 22 Jahre bin ich alt.
Herkunft: Dort wo die Möwen ihre Runden durch die Gassen und Leute ziehen und der Salzgeruch in der Luft liegt. Ja, da komm ich her. Und, habt ihrs geschnallt? Ich komme aus der Hafenstadt Northbury. Doch mich zieht das Schicksal dorthin, wo das Geld im Überfluss ist.
Beruf: Beruf? Ich brauche keinen Beruf. Ich werde nicht arbeiten, nur um dann doch mit leeren Händen dazustehen. Ich bin ein Dieb. Einer der besten und gefürchtesten. Niemand ist vor mir sicher.

Dein Spiegelbild

Aussehen (mind. 5 Sätze): Wo soll man da anfangen? Oben oder unter, in der Mitte oder von links nach rechts oder von rechts nach links? Erstmal bin ich 1,93 Meter groß, also eher einer der größeren 'Männer'. Wie sehr ich dieses Wort hasse. Auch wenn ich so aussehe, bin ich kein Mensch! Wieso schnallt das niemand? Hirnrissigkeit over 9000. Doch bleiben wir beim Thema. Ich denke mal, dass ich oben anfangen werde. Mein Gewicht habe ich jetzt nicht im Kopf, aber da ich groß und gut gebaut bin, denke ich mal, dass ich schon ordentlich was wiegen werde. Das hört sich falsch an.. Ich bin nicht fett, ich habe Muskelmasse. So war das gemeint.^-^ So. Ich habe blonde Haare, eher gesagt brond. Struppelig und je nachdem auch etwas gelockt. Augen hab ich auch, diese haben eine ganz normale Form, jedoch keine normale Farbe(später mehr). Augenbrauen, Nase und Lippen sind 'normal' geformt? Was soll man da noch groß sagen? Lippen sind da zwar etwas schmal geraten, aber mehr kann ich auch nicht sagen. Einen Bart habe ich nicht, da ich erstens keinen haben will und zweitens den Bartwuchs eines zweijährigen habe. Wie schon gesagt habe ich einen gut bemuskelten Körper. Kräftige Arme, kräftige Beine, glatter Bauch. Tada. Ich bin keiner dieser Muskelprotze, die durch keine Tür passen und auf deren Muskeln die Adern zusehen sind, jedoch sollte man meine Kraft nicht unterschätzen. Narben, die habe ich, die meisten an meinen Armen und am Rücken.
Fehlt noch was? Ach ja, Timararo. Meine bessere Hälfte. Das ich ein Tier bin ist klar und eine Raubkatze gleich dazu. Streifen befinden sich auf meinem Fell, keine Punkte und auch keine Federn. Gefährlich, riesig, schnell, elegant, hungrig.. Ja, mehr gibt's da nicht zu zusagen. Ein Zebra bin ich nicht, da ich nun mal eine Katze bin. Ich denke mal, dass es ganz einfach ist. Ich bin ein Tiger, denkt ihr euch jetz wohl. Doch was ist, wenn ich euch sage, dass meine Streifen nicht schwarz sind? Was nu? Doch lassen wir das mal, ihr wollt ja noch ein bissl mehr wissen als nur meine Art. In dieser Form wachse ich ein wenig. Die Höhe meines Rückens müsste so ungefähr bei 220 Zentimetern liegen, könnte jedoch auch größer sein, ich weiß es nicht. Dementsprechend bin ich auch ein paar Meter lang. Meine absolute Grundfarbe ist weiß, was ein Wunder. Die Streifen, die sich entlang meines Bauches, meines Kopfes und entlang meiner Beine zieren, haben eine orange bis braune Farbe. Aufm Rücken, am Schwanz, an den Beinen und am Kopf(also überall wo auch die Streifen sind) befindet sich eine ebenfalls bräunliche Farbe, auf der sich die Streifen abbilden. Die meisten würden es auch als gold bezeichnen und die, die mich in dieser Gestalt schon mal gesehen haben, nennen mich auch meist einfach goldener Tiger, doch ich bevorzuge Timararo. Und nun ist es auch geklärt was ich bin. Ich bin ein Tiger, stolz und gefährlich, und das nicht wenig. Mein ganzer Körper ist schon von Narben bedeckt, seien sie klein oder groß. Meine Pranken besitzen riesige Krallen. Ich kann nicht garantieren, dass du einen Schlag von einer überlebst. Meine Augen, umgeben von einem schwarzen Rand, schimmern gelb und werden dich erzittern lassen, wenn sie dir in die Augen sehen.
Bild:
-i like my coffee how i like myself;
dark, bitter and too hot for you-


-but who could ever learn
to love a beast..?-


Die Charakterzüge

Charakter (mind. 5 Sätze): -i love. i hate. i forgive. i forget. i think to much. and then i don't think at all. this is who i am. take it or leave it-
Habe ich überhaupt einen? Bin ich nicht doch ein unbeschriebenes Blatt das nur darauf wartet, dass jemand seine Spuren auf sich hinterlässt? Nein. Nein, das bin ich nicht. Um ehrlich zu sein wären die Spuren auf meinem Blatt ein aggressives Gekrakel, wodurch viele Risse und Löcher entstanden sind, oder sowas in der Richtung. Doch wer weiß, vielleicht ist die Spur auch ruhig und ununterbrochen, ich weiß es nicht. Niemand weiß wie sein Charakter in Form eines Bildes aussieht, doch allzu schön wird meins wohl nicht sein. Nicht immer war mein Charakter so extrem. Wirklich entwickelt hat er sich wohl am meisten, als ich auf der Straße war, für eine lange lange Zeit. Auch meine Eltern haben ihre Spuren auf mein Blatt gezogen, sogar die meisten würde ich jetzt so behaupten. Ich gehöre wohl zur Kategorie 'kompliziert'. An manchen Tagen bin ich gesprächiger an manchen eben weniger, an manchen Tage verlasse ich den Wald, anderen nicht. Manchmal könnte ich mir sogar mal was anderes als ein provozierendes Lächeln in mein Gesicht legen, aber gelingen tut's mir nicht. Durch ständiges Provozieren oder einfaches ignorieren bin ich für die meisten Menschen die reinste Nervensäge, aber genau das ist es auch, was mir so Spaß macht. Menschen und Wesen einfach so lange zu ärgern, bis sie mich einfach hassen oder sich gleich vom Acker machen. Da nun mal auch ein Tiger in mir steckt, fällt es mir nicht immer leicht, mich unter Kontrolle zu halten. Dann kann ich schon mal etwas ungestüm und wütend werden. Doch selbst ich bin manchmal zwiegespalten, wenn ich nicht weiß was ich tun soll oder wenn ich mal wieder in Gedanken bin, also so wie fast immer. Auch wenn ich manchmal so gut wie nichts sage, ist es in meinem Kopf umso lauter. Wenn mir meine eigene Art im Wege steht, um gerade den Schritt zu wagen, um etwas Großes zu vollbringen. Das ist, was mich manchmal echt ankotzt; mein Stolz. Ich bin zwar schon ne kleine Diva und ja, du wirst mit mit zurecht kommen müssen da ich mich nun auch mal ertragen muss, doch manchmal wünsche ich mir einen Ausschalter für die Stimmen in meinem Kopf und somit die komplette Ruhe. Keine Menschenseele und auch keine eigenen Vorschriften. Einfach Ruhe.
Vorlieben (mind. 4 Stichpunkte):
*Wetter
*einfach frei sein, frei wie der Wind
*kämpfen, vor allem Nahkampf
*Sonnenbrillen
*auf alles und jeden scheißen und sein eigenes Ding machen(Kamikaze!^^)
*vor allem meine Schwerter
*Winter, Eis, Schnee

Abneigungen (mind. 4 Stichpunkte):
*Tussen
*Aufmerksamkeitsabhängige Wesen
*Wächter(macht Sinn bei nem Dieb, oder?)
*Regeln
*ewiges Gelaber

Stärken (mind. 4 Stichpunkte):
*Mut(Voraussetzung für alles)
*Umgang mit Waffen
*'Samtpfoten'
*Timararo, wie ich ihn gern nenne
*Sturheit
*Geschicklich
*Einzelgänger

Schwächen (mind. 4 Stichpunkte):
*Einfühlsamkeit kenne ich nicht
*ab und an Selbstverliebtheit
*Silber
*Sturheit
*manchmal etwas ungeduldig
*zu kompliziert denken
*Selbstbeherrschung (wenn mich etwas nervt zum Beispiel)


Die Wurzeln der Familie

Eltern: Ja, ich habe tatsächlich welche. Leider. Ich würde mir wünschen, dass es sie nicht geben soll, doch haben sie mich auf die Welt gesetzt und das macht die Sache nun mal etwas schwieriger. Ich hasse sie und sie hassen mich. Zugegeben war ich nie die Art von Sohn, der sich viel um seine Familie gekümmert hat. Das war ich nie und werde ich auch nie sein. Selbst meine Schwester verabscheut den Kontakt zu mir. Doch ich bin es mittlerweile schon gewohnt mein eigenes Leben zu leben und das so wie ich es will. Und das bedeutet nun mal auch, dass ich gerne alleine bin und niemanden brauch, der mir was über seinen Tag erzählt oder was auch immer. Doch bleiben wir bei meinen Eltern. Alleine sie schon so nennen zu müssen.. Korben und Arika. Momentan sind beide um die 50 Jahre, ist mir aber auch völlig egal, die können meinetwegen auch noch älter sein, dann bin ich sie schneller wieder los.
Geschwister: Und leider muss ich auch solch widerliches Scheusal zu meiner Familie dazu zählen. Annabelle heißt sie, ist 19 Jahre alt und mit dabei im Business meiner Eltern als Schmied. Ihre Schwerter gehören zu den besten im Lande und von ihr habe ich auch die meisten. So gesehen haben wir viele Gemeinsamkeiten, jedoch nur äußerlich. Abgesehen von ihren längeren Haaren bis zu den Schultern, sehen wir uns schon sehr ähnlich. Nur kämpft sie nicht so oft wie ich und noch seltener in ihrer zweiten Gestalt. Vererbt haben wir es beide. Korben und Arika sind beide Löwen, etwas kleiner als ich und auch nicht so stark wie ich. Ich bin dann als Tiger geboren und Annabelle als schnelle Gepardin. Doch da sie damals schon nicht mit ihm(oder besser mit sich) umgehen konnte, hat sie die Sache ignoriert und sich komplett dem Schmieden zugewendet.
Schicht: Ich denke mal das es klar ist, dass Wer-Wesen nicht gerne gesehen werden. Seien sie nun in der menschlichen oder tierischen Form. Wir sind nun Mal unberechenbar und dazu noch mein Charakter, das kann gar nicht gut gehen. Jeder will uns eigentlich tot sehen, wäre da nicht unsere Kraft, die uns davor bewahrt. Dazu bin ich noch ein Dieb, der sich durch die Gassen schleicht um dein Geld zu bekommen, in Form eines riesigen Tigers von Dorf zu Dorf oder von Stadt zu Stadt zieht und nicht mal ein richtiges Zuhause(mehr) hat. Leben tue ich in einem Wald, oder besser gesagt in den Bäumen. Es sind diese heruntergekommenen 'Baumhäuser', welche durch Treppen aus Holzbretter oder Ästen verbunden sind. Dort versteckt liege ich auf der Lauer oder faulen Haut. Dort sind auch meine ganzen Sachen, die ich nach meinem Rauswurf noch geholt hatte und eben andere Dinge, die ich mir durch gestohlenes Geld zugelegt habe. Oft bin ich dort und wenn nicht, bin ich eben in den Städten oder Dörfern, wo das Geld auf zwei Beinen läuft. Ich mag es so. So allein und ruhig und vor allem ungestört und ungejagt.
Geschehnisse (Zerstritten, mysteriöse Vorfälle,...): Als Kind stand ich immer unter Druck und das nicht nur wegen meiner Gabe, sondern auch wegen meiner Eltern. Sie haben mir das Leben schwer gemacht und wenn ich zurück blicke und nicht gleich einen Wutanfall habe, kann ich noch immer die Schmerzen an meinem Körper spüren, die sie mir damals als 'Lehre' zugefügt haben. Denn nicht alle meine Narben sind durch Kämpfe entstanden. Schon lange habe ich nicht mehr mit ihnen geredet oder sie gesehen, doch ich will es auch nicht. Denn wenn ich mich nicht halten kann und sie somit verletze oder töte, werde ich mir das nie verzeihen. Denn auch wenn ich sie hasse sind sie meine Eltern und ohne sie wäre ich jetzt nicht hier.

Die Besonderheiten

Fähigkeiten (Für Menschen zB.: Umgang mit dem Schwert,...): In menschlicher Form bin ich eigentlich ziemlich schwach, zumindest im Gegensatz zu Timararo. Am meisten beherrsche ich Schwert und Bogen, kann sie gezielt einsetzen, zum Krieg oder zum Spaß, dass ist egal. Doch meine liebste Waffe nach Timararo ist eindeutig das Schwert. Sie liegen mir einfach und je nach Qualität können sie auch durchaus tödlich sein, kommt aber auch auf den an, der das Schwert benutzt. Bei mir kann man sich sicher sein, dass ich mit ihnen umgehen kann. Ich habe viele von ihnen. Die meisten hat mir meine Schwester persönlich angefertigt. Da gebe es dann einmal diese Schwerter hier, wovon die meisten auch an meinem Körper befestigt sind. Sei es aufm Rücken oder an einem festen Gürtel. Außerdem habe ich noch verschiedene Bögen, doch dieser hier ist deutlich mein bester und liebster.
Kommen wir wieder zu Timararo. Aufgrund meiner Größe und Stärke, ist Gewicht kein Problem für mich. Problemlos könnte ich mehrere Menschen auf meinem Rücken tragen. Außerdem kann ich in dieser Form verdammt hoch springen und auch laufen ist kein Problem. Ich bin echt schnell und schaffe selbst die längsten Strecken in wenigen Minuten. Springen kann ich manchmal sogar an Bäumen hoch oder auf Felsen oder Häuser. Hauptsache ist eben nur, dass sie mein Gewicht aushalten werden. Abgesehen vom Springen und Laufen kann ich auch sehr gut klettern. Was für einen Tiger(und vor allem einen meiner Größe) normal ist, ist glaube ich das Kämpfen. Ich liebe es alles mögliche mit meinen Tatzen zu zerfetzen. Zugegeben ist es manchmal etwas nervig, das viele Blut wieder aus dem Fell zu bekommen, vor allem bei solch hellem.
Außergewöhnliche Merkmale (Augenfarbe, Haarfarbe, Narben,...): Tatsächlich habe ich ein äußerliches Merkmal. Falls du nicht von meiner Schönheit oder anderen Falls von meiner Brutalität geblendet wirst, kannst du auch die Farben meiner Augen erkennen. In meiner menschlichen Form besitzen diese nämlich zwei verschiedene Farben, was in meiner anderen Form nicht der Fall ist. Kurz gefasst; linkes Auge, rechtes Auge. Sonst gibt es da noch diese vielen kleinen und großen Narben, die schon überall auf meinem Körper ihren Platz gefunden haben.

Blicke zurück

Vergangenheit: -can you remember who you were, before the world told you who you should be?-
Ungern blicke ich zurück, denn was hinter mir liegt ist nicht gerade das angenehmste Thema für mich. Nicht das ich weine wie eine Memme, es macht mich verdammt wütend. Ich will gar nicht zählen wie viele Bäume im Wald schon eingekracht sind oder wie viele ihr Leben schon wegen mir verloren haben. Ich kann meine Emotionen verbergen, doch hier kann und will ich es nicht. Denn wieso auch? Wärst du nicht angepisst, wenn dich deine Eltern im Alter von 16 aus'm Haus geschmissen hätten? Nein? Tja, ich bin es. Mehr als das. Doch wie kam es dazu? Wie ist der böse Junge von damals auf der Straße gelandet? Gute Frage. Alles hatte damit angefangen, als ich mir mein erstes Schwert gekauft hatte. Nein. So hatte es nicht angefangen. Meinen Eltern hatte es nie gefallen, dass ich nicht ihr kleiner süßer Sohn sein wollte, der immer nett und höflich zu jedem ist und dazu noch einen guten Beruf hatte. Ich hatte nun mal meinen eigenen Kopf und das bis heute. Sie versuchten mich durch Strafen zu brechen doch anstatt nachzugeben, hatte ich mich nie davon beeindrucken lassen. Sollten sie mich doch schlagen, die Narben waren mir egal. Fast jede Nacht knarrten die Stufen aufs Neue, immer und immer und immer und immer wieder. Noch heute kann ich es, wenn ich ganz leise bin, hören. Und man wusste sofort was Sache ist, wenn man es gehört hat. Ein Entkommen gab's nicht, man musste es einfach über sich ergehen lassen. So tat ich es und unsere Familie zerbrach daran komplett. Selbst Annabelle, welche ganz ganz früher immer auf meiner Seite stand, war irgendwann auf die andere Seite gewechselt. Doch so konnte ich mir schon im jungen Alter beibringen, wie man mit Einsamkeit und Langeweile umgeht. Also hatte es mehr Vorteile als Nachteile für mich. So kam dann auch die Zeit, wo ich mit dem Kämpfen angefangen hatte. Ich habe mich so gut wie jeden Tag rausgeschlichen und bin hinein in den Wald, wo mich niemand finden würde. Den Umgang mit Waffen und Timararo habe ich mir somit über die Jahre selbst beigebracht. Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat. Ich wurde immer besser und ging praktisch darin auf. Jeder Tag lief gleich ab. Nachdem Training nach Hause kehren, angebrüllt werden wo ich den gewesen war, irgendeine schlechte Lüge auftischen, nach oben gehen und abwarten. Es wurde zur Routine. Und irgendwann stand für mich fest, dass ich mir eine Waffe zulegen sollte. Über 'Freunde' wäre ich an ein Schwert rangekommen, doch gebe es da nicht diese eine Sache. Geld. Es war das Einzige, was mich an der Verwirklichung meines größten Traums gehindert hatte. Wie sollte ich an etwas kommen? Und was blieb mir groß anderes übrig, als 'Dieb' mit so gut wie gar keiner Erfahrung an etwas Geld zu kommen? Und wie durch ein Wunder hatte ich sogar welches erbeutet, wie auch immer. So kaufte ich mir ein Schwert, welches zwar ziemlich schlecht und überhaupt nicht für mich geeignet war, und testete es natürlich gleich aus. Sprühen wir mal etwas weiter vor, bis zum Rauswurf, sonst wird das hier zu lang. Zusammengefasst habe ich so lange und oft trainiert, dass ich meinen Eltern zeigen wollte, was ich gelernt hatte. Komplett dämlich, ich weiß. So zeigte ich ihnen eines Tages meine Kampfkünste. Und? Was denkt ihr wie sie reagiert haben? Anders als ich es mir erhofft habe. Wie ich da stand und sofort wusste, dass dies mein Ende sein würde. Es war so, als hätte jemand das wacklige Kartenhaus mit einem Mal zusammen stürzen lassen. Und dieses kleine, mickrig wackelnde Kartenhaus symbolisierte mein Leben. Und auch nur ein einziges Wort zusprechen rissen sie mir das Schwert aus der Hand. Ihre Augen waren leer und zugleich so voller Emotionen, dass ich einfach nicht wusste, was ich tun sollte. Ich konnte ihre Reaktionen nicht einschätzen, da ich mit solch einer nicht gerechnet hatte. Doch sie gingen einfach. Sie ließen mich stehen, im plötzlichen Regen ohne alles und niemanden. Einfach stehen und alleine. Und das wohl für immer.
So. Das wär's dann wohl über meine Vergangenheit. Sie ist nicht spektakulär oder so, doch gehört sie zu mir ob ich es will oder nicht. Ich hatte die Sache mit dem Stehlen über die Jahre so weit gelernt, dass ich heute mit den Einnahmen locker leben kann. Ich könnte mir auch ein Haus kaufen, wenn nicht sogar mehrere. Doch das will ich nicht. Ich lebe dort im Wald, wo ich mir damals auch das Kämpfen beigebracht hatte. Doch wer weiß schon, wo mich das Schicksal noch hin verschlagen wird.
-what makes people special is not the happiness you feel when you are with them, but rather the pain you feel when they are away from you-


Lotusblume


Zuletzt geändert von Emi 01 am Di 2. Jan 2018, 23:08, insgesamt 2-mal geändert.

Mit Zitat antworten   Diesen Beitrag melden
Re: [RPG] Das Königreich von Arigondra
Verfasst: Di 2. Jan 2018, 14:29
Benutzeravatar
Offline

Profil
WR: Kaspian(ID: 307588)
Zu dir

Name + ID: Kaspian, 307588
Regeln gelesen und einverstanden?: Selbstverständlich.

Die Eckdaten deines Charakters

Name: « whose name made you drink enough to forget your own? «
Der Name eines Dämons ist zugleich seine größte Schwäche. Ist jemand in dem Wissen dieses, so besitzt jener die Macht über dessen Träger. Verlässt der Dämonenname ein paar Lippen, muss der Dämon dem Sprecher erscheinen und ihm seine Dienste anbieten. Ein Grund, warum ein Dämon seinen Namen geheim hält und nur wenig anvertraut. Ram. Der Widder. So nenne ich mich; Unwissende nennen mich so. Meinen echten Namen trage ich tief in meinem Innern; versteckt in den unheimlichen Tiefen meines Seins. Nur wenige kennen meinen richtigen Namen: verzweifelte Seelen und der König der Hölle höchstpersönlich. Oneiroi.
Geschlecht: Ich bin männlich.
Wesen: « normal is an illusion. what is normal for the spider is chaos for the fly «
Unheilig schimpft man mich. Ein Phantom, welches in den Köpfen der Menschen herumgeistert. Doch ein Geist bin ich keines Falls. Oh nein, Liebes. Ich bin lebendig; nicht nur in deinen kühnsten Albträumen. Ein Verbündeter des Teufels, seine rechte Hand, sein Ergebener. Dämon. Ein einziges Wort, das es vermag, euch einen kalten Schauer über den Rücken zu jagen; euch das Blut in den Adern gefrieren zu lassen. Wer hat Angst vorm schwarzen Mann, hm?
Alter: Mond um Mond verging seit meiner ersten Beschwörung. Wie viele es sind, das vermochte ich gar nicht zu zählen. Aber lasst euch gesagt sein, es sind vermutlich tausende, wenn nicht sogar zehntausende.
Herkunft: « this is a place of lost souls an evil thoughts «
Eine Ausgeburt der Hölle, geformt in den ewigen Flammen. Inmitten der gequälten Schreie entsprungen, besudelt mit dem Blut der schmorenden Seelen dieses dunklen Königreiches. Wie ein Insekt aus den Rissen der Erde hervorgekrochen, wie eine Seuche sich über das Land verbreitet.
Beruf: Meine Seele war nie in meinem Besitz; seit Anbeginn meines Seins gehört sie nur dem einen. Ihm gehorche ich; vor ihm werfe ich mich auf die Knie, entledige mich jeglicher Würde.
Auf der Erde in der menschlichen Welt bin ich ein einfacher Händler. Der Schwarzmarkt ist reich an Schätzen und an Informationen - von menschlicher und magischer Natur.

Dein Spiegelbild

Aussehen : « he walked with darkness dripping off his shoulders, i’ve seen ghosts brighter than him «

Todesangst. Das Gefühl, welches einen ergreift, wenn man seinen Blick auf mein Erscheinungsbild legt.
Es liegt in der Natur von uns Dämonen einschüchternd, ja gar furchterregend zu wirken: unsere Aura ist nicht, wie die der Lichtwesen in Regenbögen und glitzernden Feenstaub getränkt; triefend mit Nächstenliebe und den Wunsch nach Weltfrieden. Sie ist eher wie ein schwarzes Loch, das alles zu verschlingen droht, wenn du ihm zu Nahe kommst. Ein mörderischer Schatten, der seine langgliedrigen Finger nach deiner Seele ausstreckt. Ein dunkles Omen, welches einem mit rauer Stimme leise das Lied vom Tod ins Ohr säuselt.

Auf der Erde, in der menschlichen Welt, wandeln wir als eine eben dieser Sterblichen. Kaum unterscheiden wir uns von jenen Insekten, die den Planeten außerhalb unseres dunklen Reiches bevölkern. Eine Täuschung, die es uns möglich macht, mit ihnen zu leben - versteckt, unerkannt. Ein einfaches, dummes Ebenbild des Gottes, welcher dort oben thront hoch in den Lüften, so aufgeblasen und arrogant, würde dies niemals durchschauen, nur der gekonnte Blick durchschaut das Trugbild eines Dämons. Es gibt nur wenige Indizien, dass es sich bei unserer Rasse nicht einfach um eine irdische Hülle handelt.
Mein Körper mag wohl das größte Streitross in Arigonda überragen und auch von meiner Kraft her, würde es keiner dieser jämmerlichen Recken je mit mir aufnehmen können. Feine Muskelstränge ziehen sich über meine Glieder, verborgen unter einer braungebrannten Haut, welche selbst dann ihren Teint beibehält, wenn tiefster Winter herrscht. Auch in irdischer Form wirke ich beeindruckend, respekteinflössend.
Mein Gesicht wird geprägt von scharfen Kanten und markanten Zügen; kühl und schroff. Schwarzes Haar; ungebändigt und wild. Meine Augen sind wohl mein größter Verräter, denn sie wirken keinen deut irdisch. Ein tiefes Schwarzblau, welches einem ein unendliches Universum verspricht, aber bei genauerem Hinschauen, wie ein endloser im Sturm gefangener Ozean wirkt. Es ist fast lachhafte Ironie, dass alles an mir schwarz, düster, unheimlich wirkt - denn das ist es, was ich bin.

Asche zu Asche, Dämon zu Dämon. Wenn diese irdische Maskerade von mir fällt und keine Lüge mehr die Wahrheit trügt, erst dann lehre ich euch das richtige Fürchten. Etwas so grausames, bösartiges; welches euch nicht einmal in euren wagemutigsten Träumen heimsuchen würde. Pechschwarz ist meine ledrige Haut, zerrissen durch das ewige Höllenfeuer, welches in meiner Seele lodert. Den Kopf eines Widderbock, entledigt seines Fells und seines Fleisches, die scharfen Hörner in den Himmel ragend. Das Gebiss eines Jägers, mit Reißzähnen so scharf, wie die Klinge eines edlen Schwertes. Das Zeichen des Teufels in blutroter Farbe auf meiner Stirn prangernd. Meine Augen durchdrungen von reißenden Flammen, golden und blitzend. Rotschwarzes Fell ziert meinen Oberkörper und den Rücken, eine Trophäe - ein Werwesen, welches es wagte sich mir zu widersetzen. Soll sein Anblick andere vor ihrem Schicksal warnen.
Bild:
the devil asked me how i knew my way around the halls of hell.
i told him i did not need a map for the darkness i know so well.

Die Charakterzüge

Charakter: « is my soul too dark for you baby? «

Eine Schlange, eine Krähe, ein Parasit - es gibt vielerlei Dinge, die mich beschreiben können.
Ein Schaf, ein Hase, ein Reh - auch diese Dinge könnten die Wahrheit über mich erzählen.
Welchem ihr nun Glauben schenkt, liegt ganz in eurer Hand. Es entscheidet lediglich der Blickwinkel.
Wer ich bin, verberge ich gekonnt hinter den Masken, die meine wahre Gestalt verschleiern.
Ich spiele hunderte, tausende von Rollen, aber niemals würden diese die eine Rolle übertreffen, die perfekt zu mir passt: meine Eigene.
Im Grunde genommen bin ich in wenigen Worten zu beschreiben: arrogant, herzlos, blutrünstig. Die Liste ist ins Unendliche fortsetzbar. Vielleicht nicht sonderlich positiv behaftete Charakterzüge, aber Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters.
Von Nettigkeit kann bei mir nicht die Rede sein; auch an Rücksichtnahme und Mitgefühl mangelt es mir.
Würde es der Notwendigkeit bedürfen, würde ich ohne dabei mit der Wimper zu zucken über Leichen gehen - seien es die meiner Feinde oder meiner Verbündeter. Ich schere mich einen Dreck darum, welchen Schaden ich anrichte. Mitleid ist mit kein Begriff, geschweige denn Fürsorge. Gefühle, die auf Sympathie gründen, gibt es bei mir nicht. Egoistisch: ich handele in meinem eigenen Interesse.
Ich bevorzuge es für mich arbeiten zu lassen und trete erst in Aktion, wenn es erfordert wird. Ich ziehe gerne meine Fäden im Hintergrund, lasse meine Marionetten für mich tanzen. Und sollte es nach Plan laufen, weiß man noch nicht einmal, das meine Finger im Spiel waren. Ich habe keine Scheu davor, jemanden kaltblütig einen Dolch in den Rücken zu jagen, sollte ich seiner Dienste nicht mehr benötigen.
Einzig und allein meinem Herr, meinem Erretter, schwor ich vollkommene Treue. Niemals würde ich es nur wagen, ihm einen Auftrag auszuschlagen. Er ist im Besitz meines Willens, meiner Seele.
Vorlieben:
† mein wahres Ich
† Furcht, Angst
† Feuer, Flammen
† Dunkelheit
† Macht
Abneigungen:
† Lichtwesen
† irdisches Essen
† Menschen
† das Gute
† Weihwasser und Salzkreise
Stärken:
† Kampfkunst
† Überzeugungskunst
† meinem Herrn ein loyaler Hund
† intrigant
† das ‚Dealen’
Schwächen:
† ein ‚Traum’, mein Name ‚Oneiroi‘
† arrogant
† cholerisch
† hinterhältig
† geweihtes Land und geweihte Dinge

Die Wurzeln der Familie

Eltern: Dämonen, wie ich, entstehen nicht durch einen einfachen geschlechtlichen Akt, sie werden beschworen. Es gibt nur den einen Vater für mich: meinen Herrscher, meinen Gebieter. Es heißt, das für jeden Engel den Gott schuf, der Teufel einen Dämon beschwor.
Geschwister: Schwestern, Brüder habe ich viele. Wir alle teilen das gleiche Schicksal.
Schicht: Oberschicht
Geschehnisse: -

Die Besonderheiten

Fähigkeiten: « darkness, my friend. won’t you come play? «
Ein Handlanger des Teufels? Wie könnte ein Dämon mir schon gefährlich werden?
Viele Narren sind durch ihren Leichtmut schon umgekommen; und diesen werden andere folgen.
Einen Dämon unterschätzt man nur zu leicht. Wir profitieren von übernatürlich schnellen Reflexen und immenser Stärke. Klauen, Zähne, Stacheln, Hörner und Schweif können und werden mit großer Sicherheit von mir im Nahkampf als Waffe eingesetzt. Wir sind in der Macht die Präsenz von Lebewesen, Übernatürlichem, Magie und ähnlichen Dingen zu erspüren, ohne unsere Sehkraft benutzen zu müssen. Die Fähigkeit die wahre Natur aller Dinge und die Macht, die ihnen inne wohnt zu erkennen, ist nur ein weiteres Geschenk der Schöpfung. Wir sind vielfältige Wesen.
Ich bin ein Händler. Doch handele ich nicht mit gewöhnlichen Dinge, wie Wolle und Fellen, nein, Liebes, mit Seelen. Ich nenne mein kleine Gabe ‚Dealen‘; nichts ungewöhnliches für einen Dämonen. Ich kann Deals eingehen. Für mich bedeutet das, tue ich jemanden einen Gefallen, befindet sich die Seele meines Kunden in meinem Besitz. Jedoch nur solange, bis dieser mir einen Gefallen erwidert, sofern er dazu jemals in der Lage ist. Während ich in seinem Besitz bin, wird er zu meiner Marionette. Ich kann ihn aufspüren; kenne jedes noch so fiese, kleine Geheimnis und jeden Gedanken meines Kunden und kann, wenn ich mich konzentriere, sogar durch seine Augen sehen.
Außergewöhnliche Merkmale: « i’d kill you, but i have a bad habit of playing with my food «
Als Dämon ernähre ich mich nicht von dem irdischen Essen der Sterblichen. Viel mehr sind sie mein Nahrungsquelle. Ihre Gefühle - Wut, Hass, Zorn, Angst, Furcht -, ihre Seelen, all das lässt das Höllenfeuer in mir brennen. Lassen es lodern und gedeihen; machen mich stärker Tag um Tag.

Blicke zurück

Vergangenheit: « i was not a lovable child, and i’d grown into a deeply unlovable adult. draw a picture of my soul, and it’d be a scribble with fangs. «

Als Gott das Licht schuf, um die seine Schöpfung umgebende Dunkelheit zu vernichten; gelang ihm dies nicht, er vertrieb sie lediglich an einen anderen Ort. An einem Ort, an welchem sie gedeihen und mächtig werden konnte. - Dort wo Licht existiert, ist die Dunkelheit greifbar nahe.

Oreinoi: das Wort, was mich zu dem machte, was ich bin. Welches mich zum Leben erweckte; welches mir meine Seele einhauchte. Ein Wort, so bedeutungslos und doch so mächtig. Ein einfaches Wort: Oreinoi. Gerufen von einem gefallenem Engel, von Gottes Liebling … mein Herr, mein Gebieter, mein Erretter.
Ein Dämon; ein unheilbringendes Monster. Dem Teufel dienen: der Sinn unseres Dasein. Nichts anderes erfüllt uns mehr, als diese eine Aufgabe.

Doch niemals wird ein Beschworener in Perfektion geschaffen. Zeit. Zeit ist mein größter Verbündeter gewesen. Vollbesitz über meine physischen und magischen Kräfte erlangte ich nur mit der Zeit; mit harter, mühsamer Konzentrationsarbeit. Stück für Stück erlangen Dämonen ihre Macht. Schmerzhafte Erfahrungen, qualvolle Niederlagen liegen hinter mir, bis ich Herr über das ewige Feuer in mir war.

Rangkämpfe sind in der Unterwelt nichts ungewöhnliches; wie Hunde fallen junge Dämonen übereinander her. Einen ansehnlichen Platz muss man sich erkämpfen; verdienen. Der Teufel erwählt nur die stärksten Krieger in seine Reihen, der Rest schmort in der Hölle zwischen den verlorenen Seelen. Ich trug viele Narben davon, auch als einer der Sieger.

Die Menschenwelt; ein elendes Fleckchen. Doch ein reichlich gedecktes Festmahl für meine Rasse. So viel Elend, so viel Leid, so viel Hass, so viel Zorn, so viel Angst - und dies alles gebündelt an einem Ort. Legenden rankten sich um diese Welt überhalb der unseren; eine Welt, aus der die vor sich hin rottenden Menschenseelen stammten. Als ich das erste Mal meinen Fuß auf irdischen Boden setzte; geschickt um Unheil und Schrecken zu verbreiten, geschickt von meinem Herren; erstarkte das Feuer in mir; erbebte durch die neuen Einflüssen. Die Menschen sind niedere Lebewesen; selbstzerstörerische Tiere; närrische Nahrung.

Doch eine Erinnerung brannte sich in unvergesslich in mein Gedächtnis: die erste Begegnung mit einem der Lichtwesen. Einer dieser dreckigen Engel. Inmitten von hunderten Menschen, ein riesiger Markplatz. Es war nicht mehr, als das sich unsere Augen trafen; beide darauf bedacht unser Trugbild nicht zu zerstören. Mein ganzer Körper erschauderte; versetzte mich in Ekstase. Nur ein Gedanke: meine Hände um seinen Hals, das Leben aus ihm quetschend, sein jämmerliches Dasein beendend. Sein heuchlerisches Flehen in meinen Ohren, seinen Schöpfer verratend. - Man sieht sich immer zweimal. Und beim zweiten Mal werde ich ihn töten.

« the only thing i crave is your bones between my teeth «

Lotusblume

_________________
DONTWORRYGOAHEAD
x There’s no such place as Paradise. At the ends of the earth, there’s nothing at all. No matter how far you walk, the same road just keeps going on and on. x - Wolfs Rain


Mit Zitat antworten   Diesen Beitrag melden
Re: [RPG] Das Königreich von Arigondra
Verfasst: Di 2. Jan 2018, 17:44
Offline

Profil
Lorcan Marscie

Janus hatte letzte Nacht einen guten Job erledigt. Es war einfach unwissenden Marktbesuchern versilberte Eisenwaffen zu kaufen, vor allem, wenn die Klingen in Eisenhut getränkt waren. Aber auch das Tollkirschengift und Weihwasser wurden wie so oft viel gekauft.
Wegen dem großen Andrang hatte ich heute Nacht nicht wirklich viel Schlaf gehabt. An sich wäre das kein Problem gewesen, aber ich hatte Termine einzuhalten. Vor allem der Heutige schien für meinen Kunden mehr als wichtig zu sein. Er war keine Sekunde später als ausgemacht erschienen. Seine Absichten wurden mir schnell klar.
"Es wird nicht schwer sein mein Junge." sagte er glücklich und klopfte mir väterlich auf die Schulter. Ich nickte gezwungen. Es schien mir irgendwie falsch, aber so viel wie sie mir geboten hatten, war mehr als ich in einer normalen Woche auf dem Schwarzmarkt verdiente. "Sie ist harmlos und schwach, also wird es kein Problem sein." sprach er weiter und wir gingen aus der Schmiede. Vor der Tür blieb er noch einmal stehen und lächelte erleichtert.
"Als ein so hübscher, junger Mann, sollte dass kein Problem sein, vor allem auch nicht lange dauern." "Keine Sorge, ich weiß was ich mache. Aber ich würde gerne in zwei Tagen spätestens meine zweite Anzahlung. Keiner arbeitet umsonst, das kennen sie ja sicher.". Zufrieden schaute er mich an "Aber klar Junge. Und bitte sei diskret mit deinem Auftrag. Ich will nicht all zu viel Aufmerksamkeit auf mich lenken." Ich nickte wieder und verabschiedete den Herrn.
Er lief die Straße zügig hinab und ich schaute ihm so lange nach, bis ich ihn nicht mehr sehen konnte.
Ich streckte mein Gesicht in die Sonne und entspannte meine Muskeln. Dies war kein Aufrag für einen Hufschmied, sie glich eher einem Auftrag, den Janus bekommen würde.
Ich ließ die Schultern hängen und biss mir auf die Zähne. Es gefiel mir nicht, dass ich so einen Auftrag angenommen hatte. Was hatte sie gemacht um dieses Leid ertragen zu müssen? Aber ich konnte diesen Auftrag nicht unvollständig erledigen. Er sah aus wie einer dieser Männer, die man nicht mal so einfach täuschte. Ohne meine Maske fühlte ich mich machtlos und verletzlich. Auch wenn mir die Assassinen anderes beigebracht hatten.
"Oh guten Tag, Herr Marscie, wie schön sie mal wieder hier draußen zu sehen. Sie sind viel zu selten auf dem Markt und bei der letzten Feier waren sie auch nicht." fing die Ende-30-jährige Melinda Rosé an zu reden.
Ich öffnete meine Augen und sah sie lächelnd an. "Ja, ich habe nur in letzter Zeit so viele Aufträge, dass ich öfter eher zu Bett gehe. Sie kennen das sicherlich. Jetzt vor der Jagdsaison wollen alle neue Hufbeschläge, Pfeilspitzen und Schwerter." "Oh ja, vor allem nach dem letzten Angriffen einiger Wesen haben sie sicher viel zu tun.". Ich musste auflachen, denn genau darum hatte ich unter anderem auch viel zu tun, aber nicht als Lorcan. "Ja, viele Menschen fühlen sich unsicher. Aber Melinda, wie oft muss ich ihnen sagen,dass sie mich duzen sollen."
Sie lachte und tätschelte meinen Arm. "Es tut mir leid Lorcan, aber ich sehe sie nun mal als gestandenen Mann, und ich sieze normalerweise alle Männer, außer meinen eigenen. Gavin vermisst sie schon auf den Feiern, mit ihnen als Partner ist er im Spiel so viel besser."
Wir redeten noch eine Weile über die letzten Feiern, die ich verpasst hatte und sie erzählte mir einigen Tratsch über einige reichere Geschäftsmänner und ihre Vorlieben für Frauen, Opiate oder andere interessante Dinge.


Mit Zitat antworten   Diesen Beitrag melden
Re: [RPG] Das Königreich von Arigondra
Verfasst: Di 2. Jan 2018, 18:20
Benutzeravatar
Offline

Profil
WR: Isabella_(ID: 152407)
@Mini Malli: Abgelehnt. Eis entsteht durch Wasser, welches beim Gefrierpunkt anfängt zu kristallisieren. Luft hat in diesem Sinne nichts mit Eis zu tun, bitte entferne dies.
Zum besseren Verständnis: Sie ist die gute Seite, richtig? Ist ein bisschen durcheinander, aber durch das Ying und Yang schlussfolgere ich dies mal so.

@Emi01: Abgelehnt. Die Größen sind einfach zu heftig. Nicht jeder Mann ist über 2m groß, bitte reduziere dies auf knapp 2m. Ebenfalls ist die Größe in der Tigergestalt vieeel zu groß. Ändere dies bitte auf eine Größe von maximal 1,60cm Schulterhöhe, da ist er ja immer noch viel größer als ein echter Tiger. Zum Vergleich: Ein Eisbär ist genauso groß und aufgerichtet dann volle 3m.
Desweiteren muss ich dich bitten die Sache mit den Schwertern und deren Fähigkeiten zu entfernen. Das RPG spielt im Mittelalter und auch nicht wirklich in einem sehr weit fortgeschrittenen Jahr, also kann keiner solche Waffen schmieden, besonders nicht mit solchen Kräften wie Schutzschild und Menschen einfrieren. Genauso wenig kann er wirklich jede Waffe außerordentlich gut beherrschen, bitte beschränke dies. Keiner ist perfekt in allem. (:

@Kaspian: Angenommen. Sehr schöne Anmeldung und endlich mal auch einer auf der bösen Seite. :D
Viel Spaß. (:

_________________
Bild
Bild


Mit Zitat antworten   Diesen Beitrag melden
Re: [RPG] Das Königreich von Arigondra
Verfasst: Di 2. Jan 2018, 18:25
Benutzeravatar
Online

Profil
WR: Mini Malli(ID: 319228)
@Lullu:
Hi.
Naja sie ist durch ihren Eltern der bösen Seite angehörig.
Ubd das mit dem Eis. Ich habe mich selbst gewundert, aber ihr habt das Eiselementar vorne als Bsp. für Mischwesen von Luft ubd Wasser angegeben. Deshalb habe ich es dementsprechend geschrieben. Aber es in Wasser unzuschreiben, wäre auch kein Problem. :)


Mit Zitat antworten   Diesen Beitrag melden
Re: [RPG] Das Königreich von Arigondra
Verfasst: Di 2. Jan 2018, 18:35
Benutzeravatar
Offline

Profil
WR: RPG Koenigreich von Arigondra(ID: 356558)
@Mini Malli: Antworte mal eben hier, wenn ich schon einmal online bin.
Dann ist da uns definitiv ein Fehler unterlaufen, vielen Dank, dass du das mitgeteilt hast. (:
Wäre lieb, wenn du das ändern könntest und dann wärst du auch angenommen. (:

_________________
Bild


Mit Zitat antworten   Diesen Beitrag melden
Re: [RPG] Das Königreich von Arigondra
Verfasst: Di 2. Jan 2018, 18:48
Benutzeravatar
Online

Profil
WR: Mini Malli(ID: 319228)
Okay dankeschön. ^^
Habe es geändert.


Mit Zitat antworten   Diesen Beitrag melden
Re: [RPG] Das Königreich von Arigondra
Verfasst: Di 2. Jan 2018, 19:03
Benutzeravatar
Offline

Profil
WR: Isabella_(ID: 152407)
@Mini Malli: Angenommen. Viel Spaß. (:

@Emi01: Angenommen. Auch dir viel Spaß. :D

___

Ich habe vorne nun die Wesen markiert auf welcher Seite sie stehen. Wer mag, kann seinen Chara bitte überprüfen und falls es nicht stimmt, der schreibt mir bitte eine PN.

Edit: Mein Laptop hasst mich, funktioniert wieder. :'D

_________________
Bild
Bild


Mit Zitat antworten   Diesen Beitrag melden
Re: [RPG] Das Königreich von Arigondra
Verfasst: Di 2. Jan 2018, 23:43
Benutzeravatar
Offline

Profil
WR: Quellwasser(ID: 184449)
Evelyn

Es war jetzt auch schon wieder ein paar Tage her seid ich mit dem König und seiner Frau an einem Tisch saß, meine Geschichte und die von Warcester erzählt hatte. Seit ich von einem wichtigen Auftrag gehört und ihn angenommen hatte. Aber seitdem war nichts mehr passiert. Ich hatte mich wieder in den Wald zurück gezogen und war dem nachgegangen, was ich schon immer getan hatte; Meine Verwandlung perfektionieren, beobachten, lernen. Was ein spannendes Leben. Aber nun fand ich mich tatsächlich mal wieder unter Menschen wieder. Ein paar Dwoen hatte ich noch in meinen Taschen und die würden zumindest für ein Laib Brot reichen. Mal etwas anderes, denn ansonsten ernährte ich mich hauptsächlich in Tiergestalt von Aas und geklautem rohem Fleisch. Klar, ich könnte mich auch so etwas kaufen oder jagen oder so, aber ich war nicht gern unter normalen Menschen. Ob sie es sahen oder spürten dass ich anders war, ich kann es nicht sagen. Oder war es mein Aussehen dass ihnen Unbehagen bereitete und sie mich deshalb so abwiesen? Immerhin hatte nicht jeder verdammte Mensch weiße Haare und so blasse Haus. Was ich sagen konnte war, dass ich von tausend todbringenden Blicken verfolgt wurde, wie in diesem Moment. Ich machte mir daher nicht allzu große Hoffnungen irgendwo etwas zu essen zu bekommen, zwei Händler hatten mich schon verjagt und alle anderen die ich sah machten sich nicht unbedingt den Eindruck dass sie mir was abtreten würden. Egal wie viele Dwoen ich denen auf den Tisch knallen würde. ,,Dann such' ich mir halt wieder Aas und irgendwelche Beeren..", zischte ich mir selbst zu und drehte mich auf dem Absatz um, um wieder dahin zu verschwinden wo ich hergekommen war.

_________________
Bild


Mit Zitat antworten   Diesen Beitrag melden
Re: [RPG] Das Königreich von Arigondra
Verfasst: Mi 3. Jan 2018, 16:08
Benutzeravatar
Offline

Profil
WR: Kaspian(ID: 307588)
Dankeschön ❤ Die arme Panpino kann ja nicht alleine für das Böse kämpfen ^^

Oneiroi
Eine Kneipe; versteckt in einer der dunklen Gassen Duncasters. An keinem Ort in Arigonda würde man auf so viele finstere Gestalten treffen; irdischer Natur oder nicht. Pfeifenrauch und Mannesgeruch verpesteten die Luft; machten es einem schwer frei zu atmen. Das Etablissement war gut besucht; über all lauerten zahlungswillige Sterbliche. Bier floss, Schnäpse wurden über den Tresen geschoben. Lautes Gegröle erfüllte den Raum; lallende Worte, die niemand verstand. Die Bedienungen waren schon in die Jahre gekommen, aber etwas besseres fand man für einen Ort wie diesen wohl nicht - für die Männer hier schien es jedoch zu reichen.
Ich saß an einem der wenigen Tische in der finstersten Ecke des Hauses. Die Kapuze meines Mantels ins Gesicht gezogen und ein paar wenige Karten in der Hand. Um mich herum vier weitere Männer; alle samt kleine Insekten, denen die Gier in ihre hässlichen Gesichter geschrieben waren. Sie waren blind des Geldes wegen, demnach leicht hinter das Licht zu führen; leichte Beute für einen Meister der Täuschung. Meine Blick wanderte zu den bereits ausgelegten Karten, blieben jedoch an den Dwoen hängen, die im Verlauf des Spieles ihren Weg auf den Tisch gefunden hatten - es würde meinen vorherigen Besitz vervierfachen.
Ich leckte mir über die Unterlippe, während ich nun meine armseligen Gegner ein weiteres Mal in Augenschein. Drei meiner Mitspieler hatten innerlich bereits aufgegeben, sich den Gewinn einzuverleiben. Nur noch der Mann rechts von mir schien siegessicher - mit einem Grinsen, das nur seine halbvorhandene Kauleiste präsentierte, die speckigen Finger die Karten umklammernd. Eine widerwärtige Gestalt.
Als er seine Karten niederlegte und schon seine lüsternen Griffel nach den Münzen ausstreckte, legte ich seelenruhig mein Deck ab und breitete es auf der Tischplatte aus; versetzte die gesellige Runde um uns herum in ehrfürchtiges Schweigen. Entsetzt blickte der bullige Kerl erst auf mein Blatt und anschließend mich an, hätte sich wohl fast an seinem eigenen Speichel verschluckt. Schweine waren gierige Tiere.
Ich erhob mich von meinem Stuhl, löste den ledernen Geldbeutel von meinem Gürtel und griff nach den Dwoen. „Betrüger!“, ertönte die schmatzende Stimme des Mannes, der nun anstatt gewonnen eindeutig verloren hatte. Mein Kopf drehte sich in seine Richtung, bevor meine schwarzen Augen ihn fixierten; durchdrangen seinen Körper hinab zu seinen tiefsten Ängsten. Er schluckte, hob hilflos beide Hände in die Höhe. Meistens genügte es diese Insekten nur anzuschauen; meine schwarze Iris beeindruckte sie genügend.
Kurz darauf galt meine Aufmerksamkeit wieder den vielen Münzen, die ich sicher in dem Lederbeutel verstaute und wieder an meinem Gürtel befestigte. „Meine Rechnung geht auf den guten Mann hier.“, meine Stimme übertönte die restlichen Geräusche in der Kneipe, tauchte auch diese nun in Stille. Ich klopfte auf die Schulter meines rechten Gegenübers, welcher nur erschrocken zusammenfuhr. Vermutlich hatte sich dieser fettleibige Sack gerade eingenässt, zumindest roch es danach. Ein Schmunzeln huschte über meine Lippen.
Der klapprige Holzboden knarrte unter meinen Schritten; die Türe quietschte fürchterlich, als ich sie mit voller Wucht aufzog. Draußen wurde ich begrüßt von einer grauen Wolkendecke und einem beißenden Geruch; nichts ungewöhnliches für diesen Teil der Stadt. Diese Sterblichen waren arm, wie Mäuse. Die Kneipentür fiel ins Schloss; lautes Geschrei ertönte hinter ihr. Die Männer hatten wohl ihr ganzes Geld verloren.
Ein erneutes Mal setzte ich mich in Bewegung - Fuß um Fuß - ; mischte mich zwischen die wenigen einsamen Schatten, die es durch die dunklen Gassen von Duncaster trieb.

_________________
DONTWORRYGOAHEAD
x There’s no such place as Paradise. At the ends of the earth, there’s nothing at all. No matter how far you walk, the same road just keeps going on and on. x - Wolfs Rain


Zuletzt geändert von Kaspian am Mi 3. Jan 2018, 22:58, insgesamt 3-mal geändert.

Mit Zitat antworten   Diesen Beitrag melden
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 109 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3, 4, 5, 6 ... 11  Nächste


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Mini Malli und 10 Gäste


Du darfst neue Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Gehe zu: