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[Schreibwettbewerb August] Gesucht und gefunden
Verfasst: So 20. Aug 2017, 13:03
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WR: Esmeralda 3003(ID: 53856)
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Liebe Mitglieder,

es findet wieder ein neuer Schreibwettbewerb statt.

Bild Thema: Gesucht und gefunden

Die Idee stammt von: Yaveena

Bild Definition:
  • Schreibt eine kurze Geschichte über das erste Treffen mit dem Traumpferd, dem Traumhund oder ähnlichem.
  • Schreibt den Text in der Ich-Form, um eure Gedanken/Gefühle gut ausdrücken zu können.
  • Lasst uns bei eurem verzaubernden Moment des ersten Kennenlernens teilhaben.
  • Der Text sollte 150 - 300 Wörter lang sein.


Bitte unbedingt die Regeln beachten
ERKLÄRUNG / REGELN / ABLAUF

Es dürfen keine Kommentare zu Bildern, sowie Tipps eingesendet werden. Editierte Beiträge werden ignoriert. Bei Fragen oder Unklarheiten zur Definition vor dem Einsenden bitte per PN an mich! Ich werde keine Bildbewertung durchführen, nur sagen, ob ein Bild den Regeln entspricht.


Beginn: bei Entsperrung
Einsendeschluss: 03.09.2017, 16.00 Uhr
Vorauswertung: zeitnah nach dem Einsendeschluss


Viel Spaß und Erfolg,
das Mod-Team


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Re: [Schreibwettbewerb August] Gesucht und gefunden
Verfasst: So 20. Aug 2017, 13:54
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WR: Ilenia2003(ID: 324801)
Name, ID: Ilenia2003, 324801
Einsendungstext:

An einem kühlen Dezemberabend stieg ich aufgeregt ins Auto und fuhr los. Zu der Stelle an der ich dich abholen sollte. Ich war ganz aufgeregt. Werden wir miteinander auskommen? Dann nach einer Viertelstunde Autofahrt stieg ich aus. Weiterhin aufgeregt lief ich zu dem vereinbarten Platz. Ein kleiner Vorgarten indem viele weitere Leute warteten. Lange habe ich auf dich gewartet. Aufgeregt und etwas nervös. Und dann war es soweit. Ein riesiger Transportwagen fuhr in den kleinen Hof hinein. Leute stiegen aus, öffneten den Transporter und holten kleine, schwach aussehende Hunde aus ihm heraus und riefen die Namen auf. Ich hörte viele Namen. Deinen jedoch erst nicht. Doch plötzlich rief die Frau endlich deinen Namen. Ich kam schnell auf sie und dich zu. Packte meine gekaufte Leine und ein Hundegeschirr aus meiner Tasche und band es um deinen mageren Bauch und deinen dünnen Hals. Ich schaute in deine Leuchtenden runden Augen. Ängstlich hattest du in meine Gesehen. Ich lief mit dir zum vorbereiteten Wassernapf. Immer hattest du mich angesehen. Du warst so wunderschön und doch so schwach. Eine lange Fahrt lag hinter dir. Und trotzdem warst du neugierig und brav. ,,Jetzt wird alles gut mein Freund.'', flüsterte ich zu dir. Dein Leben war hart gewesen, du hattest große Angst. Doch jetzt wird endlich alles gut. Wir liefen zurück zum Auto. Langsam trug ich dich hinein. Die ganze fahrt über warst du neben mir und ich neben dir. Nun endlich zu Hause angekommen, trug ich dich die Treppen hoch. Deinen leichten schwachen Körper. Der erste Blick in dein Neues Zuhause. Der erste Schritt hinein. Neugierig hattest du alles beschnupperst. Nun liefst du zu deinen vorbereiteten Platz, dein kleines Reich. Ich schaute dich den ganzen Abend lang an. Das ist nun fast 2 Jahre her. Du bist mein bester Freund geworden. Mein Traumhund.

Wörteranzahl: 299

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Re: [Schreibwettbewerb August] Gesucht und gefunden
Verfasst: So 20. Aug 2017, 14:14
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WR: Sheila-Persephone(ID: 240338)
Name, WR-ID: Sheila-Persephone, 240338
Einsendungstext:

Trixie

Es war ein lauer Sommertag, als ich mit meiner Familie ins Tierheim fuhr. Ich war sechs Jahre alt und ziemlich aufgeregt. „Guten Tag. Wir hätten gerne den kleinsten Hund, den Sie haben.“, meinte meine Mutter mit dem Blick auf mich und meinen jüngeren Bruder. Mein Herz raste, als die Frau uns an den Zwingern vorbeiführte, vorbei an zerzausten riesigen Hunden, manche bellten und erschreckten mich leicht. Ich krallte mich an die Hand meiner Mutter. Sie drückte diese beruhigend und dann kamen wir beim letzten Zwinger an. Ein hellbrauner, etwas mehr als kniehoher Mischlingshund sprang aufgeregt bellend vor der Tür auf und ab und als die Tür geöffnet und die Leine angelegt waren schoss der Hund heraus. „Das ist Trixie, sie wurde ausgesetzt und kam dann hierher.“ Mehr hörte ich nicht mehr, da ich damit beschäftigt war, die Hündin zu betrachten. Sie war wunderschön, ein Mix, wie ich ihn noch nie gesehen hatte. Ihre Augen legten sich leuchtend braun auf mich und es war, als durchfahre mich ein Blitz. In diesem Moment wusste ich, dass sie die Richtige war. Also streckte ich meine Hand aus und streichelte ihr vorsichtig, leicht ängstlich über den Rücken. Sie fing an, wie wild mit dem Schwanz zu wedeln, dass ihr ganzer Körper anfing zu vibrieren. Ich lachte, als sie an mir hochsprang und ihre Vorderpfoten auf meine Oberschenkel legte, versuchte, mit ihrer Schnauze mein Gesicht zu erreichen. Die Dame vom Tierheim zog Trixie zurück und dann nahmen wir sie mit in ein neues, liebendes Zuhause, in dem sie viele glückliche Hundejahre erlebte, bis sie als Senior schließlich eingeschläfert werden musste. Doch sie wird immer in meinem Herzen weiterleben, denn dieser erste Moment bleibt mir wohl für immer in prägender Erinnerung. Diese besondere Hündin hat mir gezeigt, was es bedeutet zu lieben!

Textlänge (Wörter bzw. Zeichen): 297 Wörter

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Re: [Schreibwettbewerb August] Gesucht und gefunden
Verfasst: So 20. Aug 2017, 14:21
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WR: Magnolia(ID: 267555)
Name, WR-ID: Magnolia (267555)
Einsendungstext:
Als ich dich zum ersten Mal sah, war der Schmerz über meinen Verlust noch groß. Ich sagte mir: „Keine weitere Katze mehr“, doch da warst du. Eingewickelt in einem Tuch, von der ersten Säuberung der Exkremente, die in deinem Fell hingen und Pfoten, Bauch und Beine verätzt hatten. Wochenlang wurdest du mit deinen Geschwistern in einem Hasenkäfig gehalten, da deine Mutter überfahren wurde. Es schnürte mir die Brust ein, ich hatte Tränen in den Augen. Das Bild bei Facebook hatte mich berührt. Ich wusste es sofort, du gehörst hierher. Ich zeigte dein Bild meinem Mann. „Das ist er“, flüsterte er ebenfalls mit Tränen in den Augen. Am nächsten Tag durften wir dich und dein einziges Geschwisterchen, die überlebt hatte, besuchen. Ihr wart noch in Quarantäne, Magen voller Würmer, Fell voller Flöhe und in einem furchtbaren Zustand. Deine hellen Schreie drangen durch den Raum. Verzweifelt, ängstlich. Wie konnte ein Mensch so etwas tun? Ich weiß es bis heute nicht. Aber sofort habe ich dich in mein Herz geschlossen. Für mich war klar, falls deine Schwester jemanden fand, würde ich dich zu mir nehmen. Ich hätte euch beide genommen, aber neben meiner anderen Katze wollte ich nicht noch 2 Katzen dazu holen. Man sagte mir, dass sie noch keine Zusagen machen würden, da noch nicht klar wäre, ob du überlebst. Aber ich wusste, dass du ein kleiner Kämpfer bist. So habe ich euch beide mindestens einmal in der Woche besucht. Wir haben gespielt, gekuschelt und getobt. Ihr seid gewachsen und habt allerlei Unsinn angestellt. Dein Spitzname dort war „Traktor“, weil du immer so laut geschnurrt hast. Das machst du auch gerade jetzt, auf meinem Schoß. Es ist bis heute nicht ganz einfach mit dir, da dir vieles fehlt, was dir eine Mutter beigebracht hätte. Und doch möchte ich dich nicht mehr hergeben.

Textlänge (Wörter bzw. Zeichen): 300 (Zeichen: 1798)

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Re: [Schreibwettbewerb August] Gesucht und gefunden
Verfasst: So 20. Aug 2017, 18:11
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WR: Lady Amazia(ID: 216789)
Name, WR-ID: Lady Amazia, 216789
Einsendungstext:

Bepackt mit zwei schweren Taschen stapfte ich durch den irischen Nieselregen, hinüber zum Steg an dem das Boot lag, welches für die nächsten Urlaubstage unser Zuhause sein sollte. Skeptisch betrachtete ich die Gowna. Sie war alt, der Rumpf war von den Zeugnissen bootsunerfahrener Touristen gezeichnet. Ich seufzte in mich hinein, irgendwie hatte ich mir unser Traumschiff für diesen Urlaub anders vorgestellt. Aber was ließ sich machen, ich brachte die Taschen an Bord und ließ mich zusammen mit meinem Mann an Deck nieder um auf die Einweisung zu warten. Diese fiel mehr als kurz aus, wir hatten beide einen Bootsführerschein.
Gutgelaunt bereiteten wir alles zur Abfahrt vor. Lange währte unsere gute Stimmung nicht, denn mehr als ein heiseres Husten konnten wir dem Motor nicht entlocken, also zurück zum Büro, warten auf den Verantwortlichen. Der half dann auch, startete die Maschine im Vollgas, die roten, mit Batterie beschrifteten Leuchten ignorierend. „Macht das einfach immer so.“ Damit verschwand er. Mit etwas flauem Gefühl in der Magengrube verließen wir den Hafen, den Shannon hinauf. Ich stand am Bug, rollte die Leinen auf und genoss den Blick über die Wiesen, so grün, wie es sie nur in Irland gab.
Die Tage vergingen, wir genossen Sonne und Wind, das leise Plätschern des Wassers am Rumpf, kämpften gegen Starkwind und Regen. Und mit jedem Tag, den uns die alte Gowna vorantrug fühlten wir uns wohler an Bord. Die anfängliche Skepsis verschwand und wir gewannen das alte Schiff lieb, das uns den ganzen Urlaub lang nicht im Stich lassen sollte.
Doch jeder Urlaub geht nun einmal zu Ende. Wehmütig sahen wir vom Land zurück zur Gowna. Wie gern hätten wir sie mit uns genommen. Nun würden andere auf ihr fahren, ob sie wohl gut auf sie achtgeben würden, so wie wir es getan hatten?

Textlänge (Wörter bzw. Zeichen):296

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©Fotos:scheidecker.com/Design:Carpedi(August´13)


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Re: [Schreibwettbewerb August] Gesucht und gefunden
Verfasst: So 20. Aug 2017, 20:20
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Irgendwas fehlt im Haus. Es ist so leer, so ruhig.. wir beschlossen Ende November zur Katzenhilfe zu fahren um uns ein neues Bündel Liebe anzuschaffen.

Als ich den Raum mit den ca. 20 Katzen betrat, fing ich in der linken Ecke an mich umzusehen.
Ein langgewachsener Kater sah mich mit großen Augen an und putzte dann sein glänzendes schwarzes Fell weiter.
Danach sah ich zwei, vermutlich noch sehr junge Katzen, mit einem gelben Ball spielen.
Nach ca. 17 weiteren hübschen, alten und jungen Katzen, die ihrem Tagesablauf nachgingen und mich nicht weiter beachteten und ich schon aufgegeben wollte, da mir bis jetzt keine Katze ins Auge gefallen war, richtete sich mein Blick auf einen Kratzbaum, auf dem eine kleine getiegerte Katze saß. Sie war wunderschön und starrte mich an. Auch ich konnte meinen Blick nicht mehr von ihr wenden.
Die Frau, die die Katzen beherbergte, sagte, dass diese Katze sich nicht streicheln ließe. Sie wäre sehr schüchtern und ängstlich. Sie habe keinen Namen und sei ca 1 Jahr alt.

Ich habe das nur nebenbei mitbekommen, sie redete eher mit meiner Mutter, da ich die kleine schon streichelte und sie sich an mich schmiegte. Das einzige was ich dann sagte war: "Hallo kleine Nala!"

Und siehe da, seit dem 6. 12. 2013 ist meine kleine Katze bei mir und ich liebe sie mit jedem Tag mehr.


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Re: [Schreibwettbewerb August] Gesucht und gefunden
Verfasst: So 20. Aug 2017, 20:45
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Name, WR-ID: pinkLady, 338746
Einsendungstext:

Mi Lord, Trakehner
Ich habe dich nicht kommen sehen. Du standest einfach da, auf der Weide und hast, von den anderen Pferden entfernt, gegrast. Zunächst beachtete ich dich nicht besonders, denn du hast zu weit weg gestanden um dich näher betrachten zu können. Außerdem hatte ich mich noch um andere Pferde zu kümmern. Da warst du nun. Momel. Oder Mi Lord. Der neue am Stall. Ein wenig Zeit verging und es neckte mich dich dir näherkommen zu wollen. Also ging ich auf die Koppel und betrachtete dich.
Die Beine lang und gut bemuskelt, der Rumpf grazil doch trotzdem sportlich. Das Fell glänzt in der Sonne dunkelbraun. Der Bauch hebt sich mit einem hellen Nussbraun hervor. Ich komme dir näher und strecke dir meine Hand entgegen. Dein Hals beugt sich, dein Kopf senkt sich, um meine Hand näher zu beschnuppern. Es könnte sich ja etwas essbares darauf befinden. Nun hebe ich meine Hand, um das weiche Fell zu berühren und die im Wind wehende Mähne zu fühlen. Ich schaue dir in die Augen. So treu und klar. Der Kopf, so anders als man es sich bei dieser Rasse vorstellt. Lieblich und jung, mit einer kleinen Schramme über dem linken Auge. Ich drehe mich um und ducke mich unter dem Stromzaun hindurch. Morgen bringe ich dir auch einen Apfel mit.

Textlänge (Wörter bzw. Zeichen): 214


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Re: [Schreibwettbewerb August] Gesucht und gefunden
Verfasst: So 20. Aug 2017, 22:13
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Endlich war es so weit, ich durfte dich ansehen. Als wir jedoch an dem Haus ankamen, war alles anders als gedacht. Kleines Haus, kein Garten, wenig Platz. Mit mulmigem Gefühl klopften wir an der Tür, als sie aufgemact wurde, kam uns gleich ein fürchterlicher Gestankt entgegen. Wir wurden in ein kleines Wohnzimmer geführt, die Frau kam dann mit dir in der Hand an. Ich sah deinen kleinen abgemagerten Körper, deine kleinen leuchtenden Knopfaugen.Ich durfte dich in den Arm nehmen, und ich wusste, du gehörst zu mir. Doch wir durften dich nicht sofort nehmen. Wir sollten in einer Woche nochmal kommen. Als wir das zweite mal da waren, sahen wir gerade einen anderen Herren, wütend einen kleinen Bruder von dir mitnehmen. Ich übergab das Geld und du gehörtest mir :D Doch das versproche Futter, Leine und Geschirr bekamen wir nicht, erst da erklärten sie uns, du hättest keine Impfung, keine Entwurmung. Du kantest es nicht draußen zu sein :shock: Sofort fuhren wir zum Tiergeschäft, ich und du auf der Rückbank und meine Mutter vorne. Das beste Weihnachtsgeschenk den je. Ich hab dich jetzt schon bald zwei Jahre :P Ich liebe dich Monty <3


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Re: [Schreibwettbewerb August] Gesucht und gefunden
Verfasst: Mo 21. Aug 2017, 08:20
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WR: Ilja(ID: 258316)
Name, WR-ID: Ilja + 258316
Einsendungstext:

Es war ein ganz normaler Herbstmorgen. Dichter Nebel hing wie zäher Haferschleim auf den Wiesen und Feldern. Die Sonne hatte größte Mühe sich einen weg mit ihren wärmenden goldgelben Strahlen durch die dichten Wogen zu bahnen. Die Wiesen waren nass vom Nebel und vom Morgentau. Für mich konnte es keinen schöneren Tag geben, denn heute war der Tag gekommen, ich würde Probereiten fahren, ich würde mein erstes eigenes Pferd bekommen.
Die Fahrt kam mir vor wie eine Ewigkeit, bis wir an dem kleinen Reitstall ankamen. Vor dem alten Stallgebäude standen mehrere Pferde angebunden. Schneeweiße Schimmel, Rappen die so schwarz waren wie die Nacht und golden schimmernde Palominos. Doch meine Augen fielen auf eine unscheinbare etwas dürre Fuchsstute die abseits von den anderen angebunden stand. „Die da“ rief ich nur und rannte auch schon los. Der Stallbesitzer rief mir noch etwas hinterher, doch es interessierte mich nicht. Das war mein Traumpferd. Bis jetzt hatte ich nicht an die Liebe auf den ersten Blick geglaubt, doch heute war es um mich geschehen. Ich schlang meine Arme um ihren Hals und vergrub meine Nase in ihrem etwas zotteligen Fell. Ich sog tief ihren Geruch ein und streichelte sanft die rotbraunen Haare. Mir war vollkommen egal was die anderen sagten, ich wollte nur noch sie. Eigentlich hatte ich immer Füchse gehasst, ich hatte etwas besonderes haben wollen. Irgendetwas ausgefallenes wie einen Palomino oder einen Leuchtrappen hatte ich mir vorgestellt. Doch spätestens jetzt wo die Sonne endlich durch den Nebel hindurch brach und das Fell der Stute in einem rot-kupfernen Ton erstrahlen lies war es vollkommen um mich geschehen. Sie war mein Herzenspferd und würde es auch für immer bleiben.

Textlänge (Wörter bzw. Zeichen):
Wörter: 275
Zeichen: 1417

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Hallöchen :D
Ich züchte Irish Tinker, Deutsche Reitponys und Hannoveraner. Die meisten Pferde sind bei einem entsprechenden Gebot verkäuflich. Immer auch mal wieder andere Rassen vorhanden.

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Re: [Schreibwettbewerb August] Gesucht und gefunden
Verfasst: Mo 21. Aug 2017, 20:44
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Einsendungstext:

Aus der Stallgasse heraus höre ich ein Pferd wiehern, das scheinbar von einem Hänger abgeladen wird. Es klingt irgendwie alles andere als glücklich. Es wird in eine Box verfrachtet. Es wehrt sich nach Leibeskräften. Es will hier genauso wenig sein wie ich, denke ich. Ich kann es gut verstehen. Keiner will mich hier haben, keiner nimmt mich ernst. In die Nähe der Pferde lassen sie mich nicht. Ich gehe langsam in Richtung der Box des neuen Pferdes. Der Hengst randaliert, ich kann nicht zu ihm. Immer steht jemand an der Box, der einerseits versucht, den Hengst zu beruhigen, andererseits, auch alle anderen von ihm fernhält. Ich höre es krachen. Er tritt gegen die Boxenwände, er will hier nicht sein. Er scheint Angst zu haben, ist verunsichert und zeigt das in vermeintlicher Aggressivität. Er tut mir unendlich leid. Ich will versuchen, ihm zu helfen!
Am nächsten Morgen stehe ich extra früh auf und schleiche mich im Morgengrauen in den Stall. Ich höre Midnight wieder und wieder gegen die Boxenwände treten. Er hat sich also immer noch nicht beruhigt. Vorsichtig nähere ich mich seiner Box. Ein stolzer Rappe. Ich stehe nur vor seiner Box und sehe ihm in die Augen. Er dreht sich zu mir und sieht mich durchdringend an. Ich habe das Gefühl, er kann mir direkt in die Seele sehen. Er wird ruhiger. Ich strecke vorsichtig meine Hand aus. Er zögert, kommt langsam zu mir, schnuppert und lässt sich streicheln. Er scheint zu spüren, dass ich ihm nichts Böses will, sondern im Gegenteil ihn verstehe.Wir scheinen auf einer Wellenlänge zu sein. Er steht ganz ruhig da, also betrete ich seine Box und kuschel mit ihm. Er lässt alles mit sich geschehen. Er drückt seinen Kopf an mich. Ich will ihn nie mehr hergeben!! Mein Freund Midnight!

Textlänge (Wörter bzw. Zeichen):
Wörter: 297
Zeichen: 1746

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Wir sind alle Engel mit nur einem Flügel. Um fliegen zu können müssen wir einander umarmen!


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