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Die letzten Beiträge des Themas - Internat für magische Wesen I Anmeldungen frei
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  Betreff des Beitrags:  Re: Internat für magische Wesen I Anmeldungen frei  Mit Zitat antworten
Cassian Dawison

Was würde ich ihr sagen? Wie erklärte ich ihr meine urplötzlich, immer wieder, auftretenden Abwesenheiten? Ich war an kein Eid gebunden, dass ich es ihr nicht erklären durfte, doch war es viel zu kompliziert und langwierig ihr zu erklären was ich zu erledigen hatte. Ein tiefer Seufzer entkam mir, ich war noch nie ein Mann mit vielen Worten gewesen.
Es dauerte eine Ewigkeit bis ich endlich Schritte war nahm. Doch ich bewegte mich nicht, noch konnte ich nicht wissen, wer es war, um so genauer lauschte ich den Schritten. Es waren ganz sanfte, leise fast schon federleichte Schritte. Ja, es war weiblich und eindeutig Cami. Ich wusste, wie sie ging, wie sie sich bewegte. Alles prägte sich in meinen Kopf, meine Ohren waren zu gleich meine Augen.
Doch zu meiner Überraschung verschnellerten sich ihre Schritte, sie lief, und zwar direkt zu mir. Aus Reflex breiteten sich meine Arme aus und nahmen sie in Empfang. "Hallo Camile." Ganz leise und warm sprach ich es aus, um sie nicht wieder von mir zu scheuchen. Wie oft hatte ich sie nur verletzt, stehen gelassen und sie mit meinen Verhalten verscheucht. Etwas was ich wohl nie von mir wenden konnte, doch ich versuchte entspannter zu werden, in ihrer Umgebung. Sie hatte es verdient, so viel hätte sie verdient.
Nach tiefen Einatmen ihres angenehmem blumigen Duftes löste ich meine Arme vorsichtig von ihr. "Mein Verschwinden tut mir unglaublich Leid." Es war keine Entschuldigung, die einfach daher gesagt war, es kam aus tiefen Herzen. Ich hatte ein schlechtes Gewissen, jedes mal, wenn ihr enttäuschtes Gefühl mich überschwappte. Wenn sie mich fast ertränkte damit. Sie war immer präsent in meinem Kopf, egal was ich tat, sie war immer da.
Still nahm ich etwas aus meiner Jackentasche, trat hinter sie und legte die zierliche, silberne Kette um ihren Hals. "Es soll kein Geschenk der Entschuldigung sein, Camile." Noch einmal strich ich sanft über den Verschluss der Kette, bevor ich meine Hand sinken ließ. "Ich hoffe es entspricht deinem Geschmack, ich konnte mich dir gut damit vorstellen."

Alma de Miedo

Er war wunderschön, niemals hatte ich es vergessen, doch jetzt wo er vor mir stand und seine Schönheit alles überstrahlte, fehlten mir die Worte. Es raubte mir alles, sogar meinen Verstand, wie gerne würde ich mich einfach an ihn klammern und ihn darum beten mich nie wieder gehen zu lassen. Doch wir wussten beide, das wir uns sowas nie versprechen konnten. Ich war einfach ein Werwolf der sich dauerhaft Probleme einsammelte, vermutlich zog ich sie magisch an. Bevor ich ihn kennen lernte, war es selbstverständlich für mich, es machte mir Spaß ärger zu machen und gejagt zu werden. Ich hatte nur darüber gelacht.. Doch nun machte es mir mehr und mehr Angst, ich wollte nicht noch mal gehen, mich nicht nochmal in meinem Wolf verlieren. Ich gehörte hier nicht her, mein innerer Wolf rief mich, unaufhörlich, doch etwas ließ mich hier verharren. Es war seine Präsenz, die mich hier stehen ließ, sie zwang mich dazu. Ich reagierte nicht mehr über meinen Körper, ich war seins, er durfte über mich bestimmen. Auch wenn er sagen würde, ich sollte gehen, dann würde ich das. Ich würde seinen Worten folgen, blind.
Nun auch wie jetzt, folgte ich ihm nachdraußen, ohne nachzudenken wohin. Er wusste wohin. Das Gelände kam mir so alt, vertraut vor, doch vieles hatte ich vergessen. Doch ich wusste immer noch wo ich ihn das erste Mal antraf, wie ich ihm half das Gedankenlesen zu definieren. All die Erinnerungen waren geblieben und immer wieder aufgetaucht, wenn ich drohte mich zu verlieren. Er war der einzige Mensch, der mich zum Lächeln brachte, ja vielleicht auch zum Lachen. Nur er konnte das, nur er. „Es tut mir leid, dass ich nicht wieder gekommen war. Ich möchte mich nicht heraus reden, ich hätte wieder kommen können. Doch ich bin zu viel herum gewandert, ich war zu lange verwandelt. Ich habe mich in meinem eigenen Wolf verloren.. Er hat mich verhindert zurück zu kommen als Mensch. Doch als Wolf hätte ich nur viel zu viele Gefahren mit mir gebracht. Ich konnte nicht anders.. Alex ich habe.. ich wollte wieder kommen, du hast mein Menschen-Ich am leben erhalten.“
Verfasst: Sa 14. Jul 2018, 21:02
  Betreff des Beitrags:  Re: Internat für magische Wesen I Anmeldungen frei  Mit Zitat antworten
Kat kommt noch



Jaro wäre frei. Falls jemand Interesse hat, gerne per PN melden ^^
Verfasst: Do 12. Jul 2018, 21:48
  Betreff des Beitrags:  Re: Internat für magische Wesen I Anmeldungen frei  Mit Zitat antworten
Cole Pêcheur

Ich holte Luft und eine Welle schwappte mir in mein Gesicht. Wer wollte den Phönix in seinem eigenen Blut ertränken? Es waren meine Wellen. Nicht einmal der Wind konnte seine Energie über meine heben. Ich schaute mich wütend um. All das nur, weil ich einen Augenblick unkonzentriert war, weil ich nicht an die Wellen gedacht hatte, sondern jemand anderen. Ich schnaubte.
Am Ufer stand sie. Ihre blonden langen Locken fielen ihr über ihre schmalen, zarten Schultern den Rücken hinab. Mein Gedanke war nun ein anderer. Ich grinste und beruhigte die Wellen wieder, während ich in ihre Richtung schwamm. Sie schaute einen Moment woanders hin und fletschte die Zähne, die Geste konnte nicht mir gelten. Ich schaute kurz in ihre Blickrichtung. Augen, gelbe Augen. Ich atmete genervt aus und verdrehte die Augen. Sollten sie uns doch zu sehen. Katlyn sollte nicht nur zu ihrer eigenen Sicherheit, sondern auch mein Ego ihren Blick auf mich fallen lassen. Wenn sie diesen Augen keine Aufmerksamkeit schenkte, war sie geschützt durch den Wall und ich bekam das was ich wollte, die gelben Augen hingegen nicht.
„Wolfsmädchen.“ zwitscherte ich ihr entgegen, als ich langsam, elegant und selbstbewusst durch das Wasser auf sie zu schritt. Ich legte meinen Kopf schief und beobachtete sie.
„Guten Morgen. Hast du gut geschlafen?“ schnurrte ich weiter. Am Ufer blieb ich stehen.
Sie war der Grund, wieso ich meine Gedanken nicht beisammen hatte. Ich schluckte. Verdammt ich musste an etwas anderes denken.
Ein kurzer Blick ging auf mein Tattoo. Ja ich hatte die Kontrolle. Ich ballte meine rechte Faust und die Planeten bewegten sich auf mein Kommando. Ich schaute wieder zur Ursache aller Unruhen und mein Kiefer arbeitete.
Ich wollte zu ihr gehen und meine Hände auf ihre Arme legen, wollte das sie zu mir hoch schaute und sie küssen...Gott behüte mich, über was dachte ich nach. Ich hob meine Maske wieder und beobachtete sie katzenhaft, noch musste ich Abstand halten. Noch hatte ich noch keine Kontrolle über meine Gedanken.
Verfasst: Mi 11. Jul 2018, 21:28
  Betreff des Beitrags:  Re: Internat für magische Wesen I Anmeldungen frei  Mit Zitat antworten
@Ausbildungsstall fuer Pferde: So, es reicht mir jetzt. Ich habe dir bereits in einem Ticket geschrieben, dass du DAs und Identitätslügen sein lassen sollst und dir bei wiederholen der Tat Konsequenzen drohen. Da du dies scheinbar sehr deutlich ignorierst und zusätzlich noch behauptet hast, dir würde es leid tun und es käme nicht mehr vor, mache ich meine Androhung wahr.

Hiermit spreche ich ein 1 Monatiges Schreibverbot für sämtliche RPGs in diesem Forum aus. Solltest du dich an dieses Verbot nicht halten, werde ich mich gezwungen fühlen dieses Verbot zu verlängern. Erstellst du dir in dieser Zeit wieder Accounts, um an mehr Charaktere zu kommen und um das Verbot zu umgehen, werde ich das Verbot verlängern und mich gezwungen fühlen sämtliche Doppelaccounts im Forum von dir zu sperren.

@Leitung: Es tut mir leid, dass ich dies öffentlich machen musste. Ich wollte euch eigentlich noch eine PN zu Warnung schicken, aber mir wurde gesagt, dass die Accounts im Spiel nicht mehr vorhanden sind und weiß auch nicht wie oft ihr in den RPG Account schaut. ^^'

Liebe Grüße
Verfasst: Di 10. Jul 2018, 16:24
  Betreff des Beitrags:  Re: Internat für magische Wesen I Anmeldungen frei  Mit Zitat antworten
Ich melde mich dann auch Mal an :)

DU:
Name:  Ausbildungsstall fuer Pferde
ID: 363325
Warum solltest du bei uns mitspielen? (Pflicht! & mind. 5 Sätze): Ich bin sehr kreativ und habe einige Ideen wie ich mein Wesen Leben lasse. Zwar habe ich noch nie in einem RPG geschrieben aber in meiner Freizeit schreibe ich Geschichten. Ich finde euer RPG sehr schön und es ist mal etwas anderes da es sich schließlich und Fantasie handelt.

DEINE FIGUR:

Wer ich bin:

Wesen: Also ich bin ein besonderes Wesen. Meine Kräfte ziehe ich aus der Natur, beziehungsweise aus der Erde! Ich bin, richtig, eine Fee der Erde.
Name: Mein Name ist ziemlich unkompliziert ich heiße Josephine Jezabel und bin eine geborene Smith. Also mein vollständiger Name lautet Josephine Jezabel Smith
Äußerliches Alter: Menschen schätzen mich auf 16 Jahre.
Echtes Alter: Ich bin eine noch sehr junge Fee, die gerade erst ihre Fähigkeiten entdeckt. Ich bin 25 Jahre alt.

Meine Familie:

Eltern: Meine Eltern kenne ich nicht wirklich, sie sind gestorben als ich 3 Jahre alt war. Mein Vater war ein Mensch der seine Feengestalt ablehnte und meine Mutter war ebenfalls eine Fee der Erde. Jedoch bin ich dank ihr etwas ganz besonderes, meine Mutter war eine Hüterin. Mein Vater hieß Timothy und meine Mutter Isabella.
Geschwister: Ich bin Einzelkind
euer Beschützer oder Haustier (ein Tier- keine Pflicht): Ja, ich habe da meinen hübschen Leoparden, Lou
https://orig00.deviantart.net/2fba/f/20 ... dhouse.jpg

Mirror on the wall:

Aussehen (Augenfarbe,Haarfarbe,Größe,Gewicht)): Also ich habe blaue Augen und braunes Haar. In meinem Gesicht findet man dazu noch volle Augenbrauen, gefüllte Lippen und ein paar Sommersprossen. Mit meiner Figur bin ich sehr zufrieden, denn ich bin jetzt nicht die abgemagertste aber auch nicht die dickste. Mein Gewicht beträgt 50 Kilogramm und somit gehöre ich zu dem leichten und zierlichen Feen. Ich bin dennoch sehr groß, 178cm. Ich bin mit mir und meinem Körper sehr zufrieden!


Das bin ich:

Charakter (ca. 10 Sätze): Okay mein Charakter? Da ich eine gute Fee bin habe ich es an mir immer freundlich und hilfsbereit zu sein. Allerdings bin ich der totale Einzelgänger und auch manchmal forsch, weil ich am liebsten alleine bin. An schlechten Tagen bin ich eh nicht zu finden. Dann fliege ich durch die Lüfte oder geistere durch den Wald. Natürlich zu unentdeckten Orten für Menschen. Ich liebe die Erde, am liebsten bin ich dann im Wald oder in irgendeiner Lichtung. Die Erde gibt mir einfach Kraft zu Leben, ohne sie fühle ich mich Schwach. Ich bin zu anderen sehr vorsichtig und öffne mich nur schwer fremden. Meine Vergangenheit geht keinen was an und auch meinen Freunden gegenüber bin ich oft zurück gehalten. Ich mag es nicht auf Wesen zuzugehen . Und jetzt haben wir noch ein Problem, ich habe nie gelernt wem ich vertrauen kann. Welche Wesen für mich gefährlich sind und wo ich mich am besten nicht hinwage.
Stärken (mind. 3)
Also ich bin kommunikativ, selbstständig, hilfsbereit, freundlich, tierlieb und kreativ.
Schwächen (mind. 3):
Leider bin ich zurückhaltend was meine Geschichte angeht, unerfahren, der totale Einzelgänger und ungeduldig
Vorlieben (mind. 3):
Ich liebe die Natur, Pflanzen, Wildetuere, ruhe, seeeligkeit und Luft
Abneigungen (mind. 3): Ich hasse Jäger (Sie jagen Tiere), Umweltverschmutzer (sie verpesten/zerstören die Natur) und Waldarbeiter (sie roden die Wälder ab)
Fähigkeiten (höchstens 2!)[/b]: Also ich bin Hüterin und Reise zu anderen Hütern und im Jahresquartal helfe ich die Jahreszeiten vorzubereiten. Meine Fähigkeiten sind jedoch hier: Ich kann Pflanzen wachsen lassen und mit Tieren kommunizieren.


Secret of my past:

Vorgeschichte (mind. 10Sätze): Also ich bin vor 25 Jahren in Havelock geboren. Meine Eltern sind als ich drei Jahre alt war vor Dämonen geflohen, bei der Flucht kamen sie ums Leben! Damit ich gerettet werden konnte brachte mich meine Mutter zuvor zu meiner Großmutter. Bei ihr lebte ich bis zu meinem 10 Geburtstag. An diesem Geburtstag begann die Jagd auf mich, denn ich würde offiziell eine Hüterin. Die Dämonen waren auf mich aus! Ich würde sterben, was mir bewusst war. Meine Großmutter gab mir einen Schlaftrank und ich wachte in einem Internat auf. Die Leiterin wusste über mich bescheid, denn sie war ebenfalls eine Fee. Ich wuchs dort weiter auf bis ich jetzt hierhin gehe. Meinen ersten Einsatz als Hüterin hatte ich letztes Jahr, seid dem bin ich vollkommen in meinem Element.
Sonstiges: nein 'Koblod'


Bild (Pflicht & nur den Link!): Als verwandelte Fee: https://images-na.ssl-images-amazon.com ... SY400_.jpg
Unverwandelt: https://image.afcdn.com/story/20170606/ ... cy1257.jpg
Verfasst: Di 10. Jul 2018, 12:57
  Betreff des Beitrags:  Re: Internat für magische Wesen I Anmeldungen frei  Mit Zitat antworten
Möchte denn wer schreiben? Wäre für alles offen :)
Verfasst: Sa 7. Jul 2018, 23:55
  Betreff des Beitrags:  Re: Internat für magische Wesen I Anmeldungen frei  Mit Zitat antworten
Katlyn Bela Sawyer

Ich wusste nicht, wie lange die Tränen noch über meine Wangen rannen, doch irgendwann schluckte ich diese überwältigenden Gefühle runter.
Ich zog mich wie in Trance um. Der gestrige Tag stieg mir wieder in Erinnerung.
Der graue Wolf... Johannes... Meine Nase. Sie scherzte nicht mehr und ich wusste, dass sie bereits heute Nacht verheilt war.
Mein Blick glitt aus meinem Zimmer heraus. Ich sah den Wald. Ich wusste, die Gedanken, die mir in den Kopf schossen, waren keiner guter Natur. Doch ich hatte noch eine Rechnung offen.
Einen Moment glitten meine Gedanken zu Cole. Doch... Er hatte bekommen was er wollte.
Er hatte nur die Eroberung im Sinn gehabt und mehr auch nicht. Ich war eine Trophäe in seinem Leben. Mehr nicht. Ich schnürte mir meine Schuhe enger und verließ mein Zimmer.
Beinahe energisch trat ich die Treppen hinunter. Ich wusste, dass mir einige nachsahen. Doch das interessierte mich nicht.
Ich wusste nicht, woran ich denken sollte. Ich lief ohne wirklichen Sinn oder Verstand auf die Bäume zu. Meine Gedanken wussten selbst nicht, wohin. Die waren klar und doch so vernebelt...
Ich war entschlossen. Sollte das Schicksal mir den Rücken stärken und der Pfad meines Lebens entscheiden, ob er hier endete oder mich weiter hinab in die Hölle führte.
Ich lief an dem See vorbei und bemerkte nicht, dass die Wellen sich mit einem Mal aufbäumten und meinen wirren Gedanken folgten. Als sei ein Sturm aufgezogen, schlugen sie gegeneinander und bäumten sich immer mehr auf.
Doch mit einem Mal schreckte ich zusammen, als ein prustendes, platschendes Geräusch von meiner Rechten ertönte.
Erschrocken drehte ich mich dem Geräusch entgegen und sah Cole, der prustend nach Luft schnappte. Das Wasser war für einen Moment ruhig, ehe es wieder in sturmähnliche Verhältnisse schlug. Doch das bekam ich nur untergründig mit. Ich hatte genug mit mir zu tun. Meine Hände hatten sich unbemerkt zu Fäusten geballt. Er stoppte mich in meinem Weg. Auch, wenn es vielleicht nicht seine Absicht war...
Wie sollte ich ihm entgegen treten? Ich hatte ihm nichts vorzuwerfen und gleichzeitig doch so viel...
Ich sah zwischen die Bäume und war der Meinung ein paar gelbe Augen erkennen zu können.
Unbewusst fletschte ich die Zähne und wollte meinen Weg fortsetzten.



Lascar Dakuen Jeru

Mein Blick suchte in der Ferne nach etwas Festem. Ich suchte nach einem Anker. Etwas an dem ich mich festhalten konnte. Dach es schien, als wären ihre Augen wie Magneten.
Nur mit Mühe konnte ich meinen Blick von der schönen Magierin vor mir wenden und sie auch nicht noch einmal ansehen. Ich hatte Angst, was sie sagen würde. Wie sie mich ansehen würde. Ich hatte nie den Anschein zugelassen, dass sie bemerken könnte, dass ich sie...
wunderschön fand, dass ich mehr empfand als der einfache Bodyguard der das Leben seines 'Chefs' beschützte. Doch mit der Zeit, und wir verbrachten eindeutig zu viel zusammen, konnte ich nicht anders. Immer mehr war mir ihre Schönheit aufgefallen.
Ich schluckte hart, als ich mich an ihren wunderschönen Körper erinnerte, an dem die Wassertropfen herunter perlten. An ihre dunklen Augen, welche von ihren lockigen, dunklen Haaren umrahmt wurden. Doch ich musste ich nicht daran erinnern.
Ich musste nur meinen Stolz herunter schlucken und meinen Blick geradeaus wenden. Dann könnte ich die Schönheit selbst bewundern. Dann könnte ich ihre zarte Haut berühren. Ihre rosigen Lippen sehen und ihren Atem spüren. Ich könnte das Wasser auf ihren Lippen schmecken und das Chlor auf ihrer Haut riechen.
Eine zarte, kleine Hand an meiner Wange riss mich aus jenen schmachtenden Gedanken.
'Lascar...', flüsterte sie. Und ich hörte ihre stimme brechen.
'Soll ich mich dafür dann auch entschuldigen? Funktioniert das so?', sagte sie, noch immer mit fader Stimme. Es war nicht wirklich mehr als ein Hauch, denn ich nach verklingen in der kühlen Abendluft nur noch auf der Haut spüren konnte.
Wäre ich nicht gänzlich tot... Was würde ich wohl empfinden? Hätte ich eine Gänsehaut? Würde mein Atem stoppen und ich irgendwann nach Luft schnappen? Würde mein Herz bei jedem Mal wenn ich sie ansehen würde stehen bleiben?
Als sie in meinen Nacken griff, wandte ich meinen Blick zu ihr und verlief ich im Wald. In ihren Augen, die einem Wald so ähnelten. Ich verlor jeden Halt und jede Orientierung. Doch das empfand ich nicht als schlimm. Im Gegenteil. Ich wollte noch tiefer hinein und den Ausgang nie wieder finden.
'Dafür werde ich mich nicht entschuldigen.', sagte sie und ich hatte schon wieder vergessen, worauf sie gerade geantwortet hatte, denn sie war mir so nah, dass ich nichts mehr erahnen oder mich an etwas erinnern musste. Ich konnte es nun alles fühlen, spüren. Ich sah sie.
Und dann legte sie ihre Lippen auf meine. Eine Welt in mir zerbrach und die Splitter jener hauchten meinem toten Körper wieder Leben ein. Sie färbten das graue stumpfe Fleisch.
Ich zog sie näher an mich heran, falls das noch möglich war und konnte meine Hände nicht mehr im Zaum halten. Sie wollten ihre zarte Haut spüren und tanzten geschmeidig über ihren Körper. Ich küsste sie immer wieder und wieder und war mir nicht mehr wirklich bewusst, dass wir hier nicht wirklich ungestört waren. Doch wen interessierte das schon. Richtig?



Camile Emily Black

Ich hatte es gebilligt, dass Cassian mich versetzt hatte. Allein war ich auf den Ball gegangen und hatte nirgends wirklich Anschluss gefunden. Ich hatte den Abend mit einem Gefühl der Einsamkeit zuende gebracht. Nibio war auch keine wirklich große Hilfe. Sie jammerte mir die Ohren zu, wie sehr sie Castor vermisste, während ich mit meinem eigenem Liebeskummer zu kämpfen hatte.
Cassian hatte mir keinen wirklichen Grund genannt, wieso er so plötzlich weg musste. Doch es war nicht in meiner Macht gewesen ihn zu bitten hier zu bleiben. Also hatte ich ihn gehen lassen.
Nun saß ich wach im Bett. Draußen war es dunkel und still. Manchmal hörte ich ein verirrtes Käuzchen was seinen Schrei in der Nacht verteilte. Ansonsten war es still. Nibio schlief. Ich nicht. Ich konnte nicht. Seit Cassian gegangen war, konnte ich nur schlecht oder gar nicht schlafen. Meine Gedanken drifteten immer wieder zu ihm. Ich wusste, dass es so nicht weiter gehen konnte. Er war verlobt. Was wäre ich für ein Mensch, wenn ich mich zwischen sie drängeln würde?
Mit einem Mal klopfte es an meinem Fenster. Verwirrt sah ich zunächst nur in dessen Richtung. Doch es klopfte erneut.
'Was ist los?', fragte Nibio verschlafen.
"Woher soll ich das wissen? Irgendjemand ist scheinbar ebenfalls wach.", sagte ich und schlug die Decke zurück. Ich ging zum Fenster, zog die Vorhänge zurück und öffnete das Fenster.
Castor kam herein geflogen und mit einem Mal war Nibio wach. Die Vögel kreischten aufgeregt umeinander herum.
Ich sah ihnen zu, bis mir die Schuppen von den Augen fielen.
"Cassian.", flüsterte ich. Er musste wieder da sein.
Schnell zog ich mir meine Sachen an und rannte aus dem Zimmer, die Vögel beachtete ich dabei gar nicht. Ich rannte einfach. Ich wusste nicht wohin, wo er war, aber meine Füße brachten mich aus dem Schulgebäude heraus. Gesteuert von meinem Herzen vertraute ich meinen Füßen blind, bis die zwei Vögel zu mir stießen und mich zu ihm lotsten.
Sie führten mich Richtung See und kaum erkannte ich Cassian im Mondscheinlicht, blieb ich stehen. Mein Herz schlug schneller und mein Atem setzte für einen Moment aus. Tränen der Freude stiegen mir in die Augen und alle Gedanken die vorher in meinem Kopf umher schwirrten waren mit einem Mal vergessen.
Ohne darüber nachzudenken, dass er mich ja eigentlich nicht sehen konnte, rannte ich auf ihn zu und schmiss mich in seine Arme.
Verfasst: Sa 7. Jul 2018, 23:13
  Betreff des Beitrags:  Re: Internat für magische Wesen I Anmeldungen frei  Mit Zitat antworten
Cecelia Kylie Warren

Etwas skeptisch betrachtete ich den Vampir, wie er sein erstes Glas Bourbon mit einem Zug leerte und sich gleich ein Neues bestellte. Da scheint aber jemand Durst zu haben. Naja, solang er diesen am Alkohol und nicht an meiner Kehle ausließ, sollte mir das recht sein. Oder mussten Vampire unbedingt Blut trinken? Bestimmt oder? Ach ich hatte keine Ahnung. Lysander schob seinen Alkoholkonsum mal wieder auf ein Vampirklischee. Klar, was sonst? "Vampirklischee, natürlich." kommentierte ich seine Worte nur und musste etwas schmunzeln. Bei seinen nächsten Worten hob ich zunächst nur eine Augenbraue. Unglaublich der Typ. "Sagt derjenige, mit dem hier sonst niemand reden möchte." entgegnete ich und sah den Vampir recht unbeeindruckt an. Hach-ja, ich und mein Talent, Mistkerlen immer direkt in die Arme zu rennen. War aber vermutlich auch keine Kunst, da ich damals noch naiver als heute war. Schwer zu glauben, dass dies geht, ich weiß. Hauptsache in der Öffentlichkeit konnten alle immer das perfekte Schwiegersöhnchen abgeben, aber meine blauen Flecke kamen natürlich nur von meiner Tollpatschigkeit... Mir fuhr ein leichter Schauer über den Rücken und ich beschloss, diese Erinnerungen schnellstmöglich wieder aus meinem Gedächtnis zu entfernen.
Mein Blick fokussierte sich erneut auf den Vampir vor mir, welcher anfing, über seinen Bruder zu reden. Immer wieder lustig, wenn er dies tat. "Und warum bist du nicht so ein Musterjunge geworden?" fragte ich ihn und legte meinen Kopf leicht schief. Immer wieder erstaunlich, wie unterschiedlich Menschen innerhalb einer Familie sein konnten. Die Gestalt des Raumes veränderte sich und etwas erstaunt ließ ich meinen Blick durch den Saal schweifen. Nicht schlecht, das musste ich zugeben. Lysander bemerkte natürlich, dass ich von dem Ambiente etwas angetan war und kommentierte dies mal wieder. "Naja, mal sehen..." sagte ich nur und zog einen Mundwinkel etwas nach oben. Als ich plötzlich eine unbekannte Stimme hinter uns vernahm, drehte ich mich um und blickte in das Gesicht eines Mannes, ebenfalls Vampir, würde ich jetzt mal vermuten. Konnte aber auch irgendetwas Anderes sein, von der Materie hatte ich immer noch nicht so wirklich Ahnung. "Sorry, Lysander hat mich soeben zum Tanzen aufgefordert, da musst du schneller sein. Empfiehlt sich in vielen Hinsichten." sagte ich nur trocken und musterte ihn dazu etwas. Lysander kannte ihn anscheinend und hatte ihn ausgesprochen gern. So deformiert wie er sagte, waren die Gesichtskonturen des Fremdens eigentlich nicht, bis auf die etwas schiefe Nase. Ich konnte mir allerdings denken, warum er die hatte. Im Verlaufe dieser Unterhaltung erschloss sich der Name des anderen Mannes. Fynn also. Wurde diesem Fynn bei seinem schleimigen Gerede nicht selber schlecht? Ich musste mir ein paar Mal das Lachen verkneifen, weil er sich gerade schon hart lächerlich machte. Gespannt verfolgte ich die Konversation der Beiden. Solang hier nicht noch Fäuste ausgepackt wurden, war dies auch ganz belustigend zu beobachten.
Verfasst: Fr 6. Jul 2018, 12:40
  Betreff des Beitrags:  Re: Internat für magische Wesen I Anmeldungen frei  Mit Zitat antworten
Cassian Dawison


Es war mitten in der Nacht, weshalb ich diesen Zeitpunkt gewählt hatte, wusste ich nicht. Vielleicht war es die Stille der Nacht, die mich seit Kindesbeinen beruhigte, der ruhige See der sich vor mir erstreckte, die leisen Geräusche der Nachtaktiven Tiere, die durch die Gräser huschten. Ich sah sie zwar nicht, doch sie wollten auch nicht gesehen werden. Das Wasser warf leise kleine Wellen, die immer wieder etwas über das Ufer schwabten. Dieser Ort zog mich jede Nacht an, wenn ich von meinen Erinnerungen wach gehalten wurde, wenn ich von meiner Blindheit in die Irre geführt wurde. Es war nichts besonderes, doch es war still, nur die Umwelt machte ihre täglichen und gewohnten Geräusche.
Nur heute war es anders, es war etwas was ich noch nie getan hatte. Nichts verbotenes, nie würde ich so etwas in Erwägungen ziehen, obwohl es auch was an sich hätte. Heute sollte alles normal und in Ruhe ablaufen. Keine Königin die mich rief, kein Castor der dazwischen funkte. Nur kurz war ich wieder in seinen Diensten gefangen. All die Sachen hatte er mir gebracht, Essen das man hier aß, was ich nicht kannte und auch etwas von mir zuhause. Er hatte für mich ausgesucht und brachte sie auch hier her, zu mir. Zwar hätte ich sie hier her begleiten können, doch die Gefahr dass uns wieder was dazwischen kam oder unsre immer wieder auftauchenden kleineren Streiteren, sollten heute nicht im Wege stehen. Stille kehrte in mich. Mein leerer Blick war auf den See gerechtet, doch das einzige was sehen konnte, waren meine Ohren, die alle Regungen wahrnahmen.
Verfasst: Do 5. Jul 2018, 17:14
  Betreff des Beitrags:  Re: Internat für magische Wesen I Jubiläumsball Seite 309  Mit Zitat antworten
Octavia Blair

Ich spürte seine rauen Finger an meinem Kinn. Ich hielt kurz innen. Lascar hob meinen Kopf an. Seine klaren Augen trafen die Meinen und fixierten sie sofort. Nichts konnte mich im Augenblick davon abbringen, seinem Blick auszuweichen.
Seine Worte nahm ich wage war. Der Klang seiner tiefen Stimme setzte sich in meinem Kopf fest. Ich fühlte mich so geborgen bei ihm. Er erwärmte mein Herz. Meine Seele. Bei ihm war ich das erste mal seit einer Ewigkeit zuhause. Zuhause…
Ich wollte etwas auf seine Worte sagen, doch brachte ich kein einziges Wort zwischen meinen Lippen hervor. „Lascar..“ hauchte ich fast einem Windstoß gleichend in die Luft.
Meine Hände zitterten leicht. Ich verstand nicht, was in mir vorging. Ich verstand gar nichts mehr. Alles wuchs mir scheinbar über den Kopf. Ein einschlagendes Ereignis übertraf das Andere. Meine kleine Welt zerbrach von Tag zu Tag ein kleines bisschen mehr. Ich wusste, dass ich nicht so stark war, wie ich vorgab zu sein. Doch was konnte ich schon anderes tun?
Ich konnte nicht aufgeben. Ich musste diese ganze erbärmliche Geschichte endlich beenden. Doch fehlte mir dafür nicht nur brauchbare Kenntnis über meine Fähigkeiten, sondern überhaupt ein Anhaltspunkt mit dem ich beginnen konnte.
Immer noch sah ich den Vampir an. Er legte seine Hand an meine Wange. Sofort sprang mein Herz in die Höhe. Ich hielt den Atem an. Ich fühlte mich einer Ohnmacht nahe. Stunden vergingen. Jahre. Und doch war es nur ein bruchteil weniger Sekunden, die diesen Moment endlos schienen ließen.
Er schloss seine Augen als er meine Lippen mit seinen berührte. Instinktiv tat ich das selbe. Leicht legte ich meinen Kopf in den Nacken. Mein ganzer Brustkorb kribbelte. Mir wurde so heiß. So unglaublich heiß.
Mein Brustkorp drohte zu explodieren. Zumindest fühlte sich die expandierenden Nerven darin so an.
Und meine Hände zitterten immer noch.
Vor Aufregung? Angst? Was war es? Was war dieses Gefühl, was meinen Körper zusammenbrechen ließ wie eine Spiegel auf einem Felsen?
‚Ich darf mich nicht auf ihn einlassen.‘ - Meine Gedanken durften mich nicht blockieren. Nein. Ich war Herr über meinen Geist.
Ich fühlte, wie es in mir wieder zu lodern begann. Doch ballte ich meine zitternden Händen zu Fäusten und strich die Magie wieder davon. Diesmal.. das erste mal seit langem, dass ich mich beherrschen konnte. Das ich meine Magie beherrschen konnte, nicht von meinem Geist gesteuert zu werden.
So löste ich meine verspannten Hände wieder.
Doch im selben Augenblick wich der Vampir zurück. Erschrocken wandte er sich von mir ab. Ich sah ihn unsicher an. Ich legte meine Hand an seine Wange. „Lascar..“ flüsterte ich, scheinbar der Sprache immer noch nicht wirklich mächtig genug, um sinnvolle Sätze aus meiner sonst so großen Klappe zu befördern. „Soll ich mich dafür dann auch entschuldigen? Funktioniert das so?“ hakte ich vorsichtig nach, bevor ich mich an seinem Nacken zaghaft an ihn zog und meinen Kopf zu seinem bewegte. Ich hielt kurz vor seinen Lippen inne. Ich konnte sie shon beinahe wieder auf meinen erahnen. Ich hatte meine rosé farbenen Lippen leicht geöffnet. „Dafür werde ich mich nicht entschuldigen.“ Beantwortete ich meine Frage eigentlich schon selbst und verdrängte die letzten Zentimeter Luft zwischen unseren Lippen um ihn zu küssen.
Ich habe mich selten so zerbrechlich gefühlt wie jetzt.


Lysander Isac Scales

Mit einem genervten Augenrollen nahm ich ihre hoffentlich rhetorisch etierte Frage hin. Ich sollte Angst davor haben, dass sie mir davon lief? Bitte. Mal abgesehen davon, dass sie nicht weit käme, ging ich der festen Annahme nach, dass sie von mir sowieso schon viel zu angetan war, um sich von mir zu entfernen.
Als ich an der Bar endlich mein Getränk erhalten hatte, war das Glas recht schnell geleert. Ich deutete dem Barkeeper an, dass er es bitte nochmal auffüllen sollte. Anschließend legte ich meinen Blick wieder auf die zarte Fee neben mir. Ein schiefes Lächeln schlich sich in meine Gesichtszüge. Ihr Blick war unbezahlbar. „Guck nicht so. Ich bin geübter Trinker. Kleines Vampirklischee, Prinzessin.“ Kommentierte ich ihren nachdenklichen Blick, und bekam auch endlich mein zweites Glas.
Ich schnaufte. Was war das für ein erbärmlich langsamer Service hier? Diese Location würde ich nicht weiter empfehlen. Definitiv kein Umgang für mich.
Bei den Worten der jungen Fee hob ich eine Augenbraue. „Ich? Anstrengend?“ wiederholte ich ihre Worte. „Amber. Du kannst dein Selbstbild nicht immer auf deine Mitmenschen projizieren. Deswegen hast du auch keinen Freund.“ Fügte ich im selben Atemzug hinzu und nahm wieder einen Schluck aus meinem Glas.
Bei ihrer Nachfrage nach meinem Bruder ließ ich meinen Blick durch den Raum schweifen. „Gesehen habe ich ihn noch nicht. Aber sicherlich ist der perfekte Schwiegersohn schon seit Beginn hier und hat bei Planung und Aufbau geholfen.“ Erklärte ich ihr und zuckte mit den Schultern. Ich würde es für gut befinden, wenn er aus meinem Blickfeld fern blieb. Leider hatten wir gerade eine unserer ‚ich hasse dich bis auf den Tod weil du meine große Liebe getötet hast – Streit.‘ Ätzend. Mal sehen wie viele Hundert Jahre es diesmal dauern würde bis er bemerkte, das Blut dicker war als Wasser.
Meine Begleitung sah sich im Raum um. Ihr Blick hing an der Tanzfläche. Ich legte den Kopf in den Nacken. „Sei nicht so nervös Amber. Ich wird dich schon nicht zum Tanzen auffordern. „ entgegnete ich ihr, ehe ich mein Glas abermals leerte.
Mein Blick fuhr durch den Raum, der gerade seine Gestalt verändert hatte. Amazing. Leider brachte es mich nicht zum Umklappen. – zu deren Verteidigung war aber zu sagen, dass ich schon wesentlich spektakuläreres gesehen hatte. In meinen über 200 Jahren.. Oh Ich – war ich alt. Und trotzdem gut gehalten. Keine Falten, klare Haut, geiler Körper. Ja. Ich war nahezu perfekt.
-Warum steht so eine schöne Frau hier einfach an der Bar, und lässt sich von einem Alkoholiker bequatschen, anstatt ihr atemberaubendes Kleid auf der Tanzfläche zu präsentieren?- riss mich plötzlich eine erschreckend bekannte Stimme aus meinem Selbsttraum. Wie tragisch. Es war gerade so schön..
Ich legte meine Augen auf den dunkelhaarigen jungen Mann, der sich mit halbwegs erträglichem Abstand zu uns gesellt hatte. Ich zog meine Augenbraue hoch und musterte ihn abwertend. „Weil sie mehr Anstand hat, als ich, dir in deine deformierten Gesichtskonturen zu schlagen.“ Entgegnete ich ihm trocken und stieß mich von der Bar ab, an der ich zuvor gelehnt hatte.
-Nana, was wirst du gleich wieder so ausfallend? In Anwesenheit einer Dame? Das ist wenig vornehm.- entgegnete der Vampir auf meine Worte hin und sah mich an. Ich rollte mit den Augen. „Bitte, Fynn. Langsam solltest du wissen, dass du dich bei sowas an meinen Bruder zu wenden hast.“ Ich schnaubte. „Und wenn du uns jetzt entschuldigst, ich bin ausreichend gute Gesellschaft für alle hier in diesem Raum.“
Verfasst: Mi 4. Jul 2018, 15:25


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