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Die letzten Beiträge des Themas - [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Event S.328
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  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Event S.328  Mit Zitat antworten
Jace-Luis Scott

Die junge Frau mit den braunen Haaren stellte sich als Hannah vor. Es war ein stinknormaler Name, irgendwie langweilig. Aber was störte es mich? Ich musste nicht mit einem Namen herum laufen fünf von sieben befragten Menschen hatten. Ich kannte viele Hannahs, aus England... Aber sie gehörten zu meiner Vergangenheit und mit meiner Vergangenheit war jetzt Schluss. Somit kannte ich im Grunde genommen doch keine Hannah, was die Hannah vor mir ein bisschen sympathischer machte. Ach fuck, ich laber irgendeine scheiße. Es gibt Millionen von Menschen die den Namen 'Hannah' tragen, also ist sie nichts besonderes und sie ist langweilig. Vergangenheit hin oder her.
"Jace." Antwortete ich auf ihre Frage, wir ich hieß. "Jace-Luis Scott." Mir war klar, dass sie mit meinem vollen Namen nichts anfangen konnte. Sie kam womöglich nicht aus England. Dort kannte man meinen Namen. Zumindest die dunkle Seite Englands kannte ihn. "Warum bist du hier?" Fragte ich mit einem Hauch von Verführung in der Stimme. Ich liebte Spielchen.
Verfasst: Fr 20. Jul 2018, 15:32
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Event S.328  Mit Zitat antworten
Quickfacts

Name+ID:
Rijana, 361737

Name (Vor- und Nachname, Spitznamen):
Nilay Westwood
Alter (mit Geburtsdatum):
24 Jahre, 13. August 1993
Herkunft:
Überlingen, Deutschland
Klasse:
...
Geschlecht:
weiblich
Reiterliches Können( Dressur, Springen und Vielseitigkeit...):
Dressur L/M, Springen M/S, Vielseitigkeit L

Es ist wie ein Spiegel
Spieglein Spieglein an der Wand

Aussehen (kurze Beschreibung):
Ich habe schwarzbraune lange Haare die ich meistens zu einem Schwanz gebunden oder Zopf geflochten trage. Hervorstechen tun sicher meine goldbraune Augen die an Bernstein erinnern. Meine Haut ist dunkel und man erkennt, dass meine Mutter Inderin ist. Ich bin relativ groß, finde ich zumindest, mit meinen 1,72. Wobei ich früher eher klein war.
Ich trage meistens Turnschuhe, bequeme Jeans und eine weite (meistens karierte) Bluse, beim Training ein Tanktop. Zum reiten normale Reithosen, Stiefel und ein Poloshirt.
Schmuck trage ich nur eine Lederband mit einem Anhänger von meinem Sternzeichen (Löwe), zusammen mit meiner Armbanduhr an einem schwarzem Lederband.
Zu besonderen Anlässen findet man aber auch mal ein Kleid oder eine Bluse mit Rock an mir. Dazu eine silberne Uhr am linken Handgelenk und rechts ein farblich dazupassendes Armband. Um meinem Hals habe ich dann eine, ebenfalls silberne, Kette mit einem ähnlichen aber (preislich) etwas wertvolleren Anhänger.
Besonderes Merkmal:
meine bernsteinfarbenen Augen
Bild:
https://de.depositphotos.com/84344366/s ... -girl.html

Das bin ich
ein Blick in den Charakter ist ein Blick in die Seele

Charakter:
Ich bin, meiner Meinung nach, sehr aufgeschlossen und freundlich, außerdem selbstbewusst. Man sieht an meinen Sachen größtenteils zwar das meine Eltern Geld haben, viel Geld. Doch etwas darauf einbilden tu ich mir nicht. Wieso sollte ich auch, bringt mir nichts.
Tiere liebe ich über alles, besonders meine zwei Pferde Kalypso und Benji. Die beiden sind immer meine Stütze wenn ich mal wieder an meinen Bruder denke. Dieser ist vor ein paar Jahren gestorben. Es war ein Unfall, verursacht durch Alkohol und Drogen, weshalb man mir mit diesen Sachen gestohlen bleiben kann.
Doch ich gehe gerne mal mit Freunden weg, nicht auf große Partys, Diskos oder so. Nein, einfach mal gemütlich etwas trinken, Kino oder ein gemütlicher Abend mit Spiele oder einem guten Film.
Wenn jemand neu ist, versuche ich, diesem ohne Vorurteile entgegen zu treten. Egal was für eine Haar- oder Hautfarbe, Abstammung usw. denn jeder Mensch hat eine Chance verdient. Das habe ich von meinem Bruder gelernt, bevor er starb.
In meiner Freizeit mache ich alles Mögliche. Ich trainiere gerne, aber jetzt nicht übertrieben viel. Mache gerne lange Ausritte auf Benji oder gehe klettern, sofern das möglich ist. Doch ich kann auch stundenlang ein gutes Buch lesen oder zeichnen, am liebsten Pferde.

Stärken (5 Stichpunkte):
- Springreiten
- zeichnen
- Computer (Reparaturen usw.)
- klettern
- kann Geheimnise behalten
Schwächen (5 Stichpunkte):
- Fremdsprachen
- Eis
- Bienen und Ähnliches (Allergie)
- vertraut manchmal zu schnell
- Pferde
Abneigungen (5 Stichpunkte):
- fast alles an Gemüse
- eingebildete Personen
- Zigaretten, Drogen, Alkohol (gehört für mich in einen Topf, darum ein Punkt)
- über meinen Bruder reden
- Fotos von mir
Vorlieben (5 Stichpunkte):
- Äpfel, hat meistens einen dabei
- gute Bücher
- Pina Colada (ohne Alkohol)
- große Autos
- lange Ausritte und Wanderritte
Haustiere:
keins

Familie:
die Familie ist die Älteste aller Gemeinschaften und die einzige Natürliche

Eltern:
Sandro Westwood (55) ein großer dunkelblonder Mann mit gebräunter Haut und blauen Augen. Trägt aufgrund seines Jobs (Unternehmer und Teilchef einer Firma) meistens einen Anzug. Ist der Sohn eines Firmenchefs und hat diese zusammen mit seinem Bruder vor etwa 10 Jahren übernommen. War schon einmal verheiratet, aus dieser Ehe stammte Yves der mit 18 starb.
Aurelia Westwood (50) ist eine hübsche zierliche Frau aus Indien. Sie hat lackschwarze Haare und dunkelbraune Augen. Hat ihrer Familie in Indien den Rücken gekehrt indem sie Sandro heiratete. Ist Aushilfe in einem Blumengeschäft, ansonsten arbeitet sie nicht. Obwohl sie die zweite Frau von Sandro ist, liebt sie ihn und liebte auch seinen Sohn Yves wie einen eigenen.
Geschwister:
ein verstorbener Halbbruder namens Yves (8 Jahre älter)
Andere Verwandte:
diverse Tanten, Onkel und Cousins
Beziehungsstatus:
single
Schüler () Auszubildender (x) Mitarbeiter ()

Beruf (nur bei Mitarbeitern erforderlich):

Vergangenheit:
die Augen so sagt man, seien die Spiegel unserer Seele. Auch unsere Vergangenheit zeichnet sich darin und man kann sie lesen wie aus einem offenen Buch.
Ich wurde in Überlingen im Krankenhaus geboren. Gemeinsam mit meinem acht Jahre älteren Bruder wuchs ich dort in einem großen aber gemütlichem Haus mit riesigem Garten auf. Mein Vater war viel unterwegs, Geschäftsreisen, Geschäftsessen und dergleichen. Doch unsere Mutter war eigentlich immer Zuhause.
Meine Leidenschaft zu Pferden entdeckte ich schon sehr früh. Kaum das ich laufen konnte fand man mich immer öfters bei den Ponys unseres Nachbarn der einen kleinen Reitstall betrieb. Er war es auch der mir das reiten beibrachte. Ich bekam dann sehr schnell mein erstes Pferd, ein Welsh-Poy. Wenn wir irgendwohin gingen wo Felix nicht mitkonnte vermisste ich ihn immer.
Schnell war mir klar, dass ich später auch etwas mit Pferden tun wollte, nur wusste ich noch nicht was. Mit sieben Jahren starteten Felix und ich auf unserem ersten Springturnier. Mein Vater war wegen einer Geschäftsreise in Italien nicht dabei, was mich sehr traurig machte. Trotzdem holten wir dort schon unsere erste Schleife.
Ich war gerade mal zehn Jahre alt als mein Bruder (18) das erste Mal Alkohol getrunken hatte und meine Mutter ihn vom Krankenhaus abholte. Seine Erklärung war sein Leben welches er hasste. Der Stress in der Schule, keinen Vater zu haben, die Verantwortung die er jetzt schon hatte. Kurze Zeit später nahm er eine Überdosis an Drogen und Alkohol und fuhr mit dem Ferrari unseres Vaters auf der Autobahn. Er fuhr zu schnell und verlor, laut Polizei, die Kontrolle. Ungebremst raste er in einen LKW vor sich und starb noch an der Unfallstelle. Die Beerdigung fand in einem kleinen Kreis statt.
Von da an war meine Welt nur noch schwarz und grau. Es gab keine anderen Farben mehr darin. In dieser Zeit wanderte ich viel herum, ritt mit Felix durch die Wälder und über die Felder. Durch eine Klassenkameradin kam ich dann aufs klettern, nachdem ich es mal ausprobiert hatte fing ich damit an. Ich tat es fast mitderselben Leidenschaft wie das reiten und war auch ziemlich schnell recht gut darin.
Mit etwa fünfzehn wurde dem Besitzer des Stalles klar, dass ich zu groß wurde für Felix. Er wurde verkauft. Doch ein anderes Pferd fand ich damals nicht. Bis dann eines Tages Benji im Stall stand. Joachim, der Stallbesitzer, ritt ihn gerade auf dem Platz. Es war Liebe auf den ersten Blick. Schnell war klar, dass Benji und ich zusammen gehörten. Zwar war der Norwegerwallach kein Turnierpferd, doch das war mir zu dieser Zeit sowieso egal.
Nur zwei Jahre später, ich war damals zweiundzwanzig, trat noch Kalypso in mein Leben. Ich wollte zu Benji noch ein Pferd für Turniere und klapperte schon seit fast drei Monaten das Internet ab. Bis ich sie fand. Ich ging Probereiten und es war fast wie bei Benji damals.
Von da an hatte ich zwei Pferde. Mit Kalypso fing ich dann an für Turniere zu trainieren und die ersten zu bestreiten. Doch ich war nicht so, dass ich jedes Wochenende Turniere ritt. Kalypso hatte immer Pausen dazwischen und durfte dann das Gras auf den Wiesen genießen.
Später dann erfuhr ich von dem Reitinternat und überredete meine Eltern mich dorthin zu schicken damit ich meinen Traum, einen Beruf mit Pferden erlernen, erfüllen konnte.

Euer Pferd

Name (Spitzname, Rufname):
Kalypso von Eichenberg, Spitzname Kally
Art (Warmblut/Kaltblut/Vollblut/Pony):
Warmblut
Rasse:
Irisches Sportpferd
Geschlecht:
Stute
Alter:
7 Jahre
Fellfarbe:
(Apfel)Schimmel
Augenfarbe:
schokoladenbraun
Besondere Merkmale:
schmale Blesse die die Form einer Dolchklinge hat
Stockmaß:
1,65
Bild:
http://www.manager-magazin.de/fotostrec ... 15230.html
Stil (Englisch/Western):
Englisch
Ausbildungsstand:
Dressur A, Springen L
Charakter:
Kalypso macht ihrem Namen alle Ehre. Sie liebt das Wasser und ist ebenso unberechenbar wie dieses. Im einen Moment läuft sie friedlich im Schritt ihre Runde um im nächsten im vollen Galopp über den Platz zu preschen. Dementsprechend braucht die Stute auch einen sensiblen Reiter der ihre Zeichen, die sie gibt, deuten und richtig reagieren zu können.
Ansonsten ist Kalypso eine eher brave und ruhige Stute die einem auch ohne Halfter hinterher läuft oder stehen bleibt. Aber wehe sie hat ihre doofen Minuten.
Kalypso badet für ihr Leben gern und kommt an keinem See vorbei ohne nicht zumindest dir Beine nass zu machen. Sie steht auf Karotten und Äpfel, egal wie alt oder jung diese sind.
Beim Springen, ihrer großen Leidenschaft, gibt sie immer ihr Bestes.
In der Herde ist sie meistens sehr ranghoch und verteidigt diesen Platz auch.
Haltung (ankreuzen): Paddockbox () | (x) Aktivstall | Weide ()

Euer Pferd (2. Pferd mit Panpino abgesprochen)

Name (Spitzname, Rufname):
Benji
Art (Warmblut/Kaltblut/Vollblut/Pony):
Pony
Rasse:
Norweger
Geschlecht:
Wallach
Alter:
9 Jahre
Fellfarbe:
Braunfalbe
Augenfarbe:
dunkelbraun
Besondere Merkmale:
links hinten beim Sprunggelenk leichte Narbe von einem früheren Tritt
Stockmaß:
1.45
Bild:
http://www.abload.de/image.php?img=152htofc.jpg
http://www.abload.de/image.php?img=bild1458fcpdz.jpg
Stil (Englisch/Western):
eigentlich Englisch, wird aber mit Westernsattel und -zaum geritten
Ausbildungsstand:
Dressur E, Springen A
Charakter:
Benji ist ein netter und freundlicher Wallach der sich mit allem und jedem versteht. Er liebt fressen und Kinder. Außerdem kann er ein paar kleinere Kunststücke die er auch, für Leckerlies, ohne Probleme vorführt.
Toben, wälzen und im Wasser spielen gehören zu seinen Lieblingsbeschäftigungen. Ansonsten hat er noch jede Menge an Blödsinn im Kopf, was er aber nur bei einem erfahrenen Reiter macht um diesen zu testen. Reitet ein Kind auf ihm ist er wie ein Lamm.
An Äpfel kommt der Wallach generell nicht vorbei ohne mindestens einen zu stibitzen.

Haltung (ankreuzen): Paddockbox () | () Aktivstall | Weide (x)

"Martingal"
Verfasst: Fr 20. Jul 2018, 10:30
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Event S.328  Mit Zitat antworten
Araline Skyritch

Ich war auf dem halben Weg zum Hengststall, als ich mich doch für mein neues Pferd entschied. Es handelte sich hierbei um die schöne Stute Afterparty, welche ich auf der Auktion erworben hatte. Die erstklassige Fuchsstute war bis S in der Dressur ausgebildet und würde mir bezüglich meines eigenen Dressurkönnens extrem weiterhelfen. Um Reitunterricht würde ich nicht herumkommen, aber Chastnut und Diamiro würden mir bei einer Steigerung leider nicht sonderlich helfen. Dennoch liebte ich die zwei Chaoten über alles und auch, wenn andere sie wahrscheinlich verkaufen würden, so besaßen sie viel Wert - nicht nur vom Geld her. Allerdings hatte ich die Dame noch kein einziges Mal geritten und konnte daher überhaupt nicht einschätzen, wie sie unterm Sattel drauf war und vor allem nach der Pause dank Brasilien. Zwar war ich bereits früher abgereist, aber es brach mir keinen Zacken.
Im Stutenstall betrat ich sogleich die Sattelkammer, wo ich ein schwarzes Halfter herausholte und einen einfachen Führstrick. Da ich genug Ausrüstung besaß, hatte ich mir nichts Neues gekauft, sondern weniger benutztes Equipment meiner anderen Pferde. Lediglich zwei neue Sättel und zwei Trensen bereicherten meine Ausbeute, da ich nur ungern die Ausrüstung von Chastnut oder Diamiro anderweitig verwenden wollte, wenn sie ohnehin nicht gepasst hätten. ,,Dann wollen wir mal..", murmelte ich mehr zu mir selbst, als zu irgendeinem Pferd und durchquerte den Stall. Afterparty stand vermutlich noch auf der Weide und genoss ihre Ruhe, die elende Wärme auf ihrem recht dunklem Fell und die Pause vor dem Reiten. Nur würde ich ihre heile Welt in wenigen Metern komplett zerstören, wenn ich sie wohl oder übel von der Wiese holen musste.
Wortlos öffnete ich das Tor, trat hindurch und schloss es leise. Augenblicklich durchforstete ich mit meinen grauen Augen die große Weidefläche und versuchte meine Stute ausfindig zu machen. Sie würde nicht wie Chastnut auf ihren Namen reagieren - sie kannte mich auch überhaupt nicht. Und ob es so schlau war sich ohne Kennenlernen direkt auf sie zu setzen war mir ebenfalls fraglich, aber hey, no risk no fun. Wird schon schief gehen.
Verfasst: Di 17. Jul 2018, 19:38
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Event S.328  Mit Zitat antworten
Juna Hunter

Nachdem ich noch mehrere Momente gezögert hatte, Fakhir war sehr unruhig, folgte ich meinem Onkel der ein weißes Gebäude ansteuerte. Aus dem Internet wusste ich, dass dieses Gebäude das Schulgebäude war. Mit etwas Glück fanden wir hier einen Lehrer oder jemanden der uns sagen konnte, wo wir hinmussten.
Blue blieb an einem Busch stehen und schnüffelte, schon aus Gewohnheit pfiff ich kurz und sie kam ohne Probleme angerannt und blieb dann auf ein kleines Zeichen neben mir. Der Schotter knirschte unter meinen Schuhen, neugierig schaute ich mich um. Da war das Hauptgebäude, alt aber neu renoviert. Ich war schon sehr gespannt wie die anderen Schüler und Schülerinnen waren.
Neugierig war ich auch auf die anderen Pferde, mit wem ich im Zimmer war. Ja ich war schüchtern und kein Partymensch, war Fremden gegenüber misstrauisch und vertraute nicht jedem sofort. Doch mochten meine Tiere jemanden dann hatte er schon gute Karten. Aber auch die zwei konnten sich irren, hatten sie doch einmal jemanden vertraut dem ich nicht mehr vertraute.
Ich schwelgte in Erinnerungen an einen Sommer, und bemerkte deswegen nicht wie mein Onkel sich immer weiter von mir entfernte. Erst ein Stupser von meiner Hündin machte mich darauf aufmerksam. So schnell ich konnte, ohne zu rennen, versuchte ich ihn einzuholen.
Mein Onkel ging sehr zielstrebig vorwärts, ich hatte fast Mühe ihm zu folgen, denn ich war einen guten Kopf kleiner als er. Blue passte sich mir an und blieb an meiner Seite, obwohl sie sicher lieber irgendwo geschnüffelt hätte, ihre Nase zuckte verräterisch.
Dann hatten wir auch schon das Gebäude erreicht. Mein Onkel klopfte und wollte die Türe öffnen ...

Weiß leider nicht ob zu oder offen ist, darum mal die drei Punkte :? werde dann von dort (wenn keine Unterbrechung kommt) weiterschreiben
Verfasst: Mo 16. Jul 2018, 16:12
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Event S.328  Mit Zitat antworten
Aleksander Mikkelsen
Irgendetwas schien falsch an dieser Situation.
Wie die Norwegerin aufstand, zu mir herüber schlenderte. Als wäre sie sich ihrer Sache so sicher; nicht einmal hatte sie nach meiner Seite der Geschichte gefragt. Und als sie dann ein erneutes Mal ihre Stimme erhob; endlich ihre Worte an mich richtete, schien ich aus allen Wolken zu fallen.
“Alek.“, ich mochte es nicht, wie mein Name momentan aus ihrem Mund klang. Ich konnte es verstehen durchaus, aber der kleine Teufel auf meiner Schulter flüsterte mir immer wieder ins Ohr; warum sie mich nicht gefragt hatte, warum ihr meine Ansichten zu dieser Situation vollkommen egal waren. Aber ich kannte die Antwort, weil sie nur das glaubte, was sie glauben wollte. Und im Moment war es eben diese eine Sache: dass ich verlobt war … mit einer Frau, die wohl momentan ihre größte Konkurrenz zu sein schien.
“Ich habe davon nichts geglaubt. Der Artikel war und ist mir egal.“ Lüge. Wäre dem so, hätte sie meine Gefühle, die ich ihr gegenüber hegte, nicht in Frage gestellt. Nicht ein einziges Mal, sie hätte mir vertraut. Ich fragte mich langsam jedoch, ob sie überhaupt so etwas wie Vertrauen mir gegenüber empfunden hatte. Momentan bezweifelte ich es. “Ich hab Alice angerufen und mit ihr gesprochen.“ Mein Körper durchlief ein Wechselbad der Gefühle und gerade steuerte ich dem Abgrund entgegen. Entsetzen; ich konnte es nicht fassen. Fayne hatte es tatsächlich vorgezogen mit der Braunhaarigen zu reden, war sie nicht einmal auf die Idee gekommen mit mir zu reden? Es war wohl doch die eheste Lösung gewesen. Immerhin war ich ihr Freund. Oder zumindest hatte ich das gedacht.
Mittlerweile sah es viel mehr danach aus, als versuchte sie mich loszuwerden. Befragte jeden zu dem Thema, außer denjenigen, welchen es unmittelbar betraf: und zwar mich. “Sie hat mir bestätigt, ihr seid verlobt. Die Hochzeit findet im Herbst statt und sie hat mir ganz klar und deutlich gesagt, dass ich unerwünscht bin.“, beendete sie vorerst ihren Monolog. Mir fehlten die Worte, eindeutig. Ich wusste einfach nicht, was ich zu dieser ganzen Scheiße sagen wollte. Alice spielte der ganzen Welt vor, dass wir verlobt waren. Mein Vater steckte mit ihr unter einer Decke. Und Fayne, von der ich eigentlich gedacht hatte, dass sie mir vertraute, holte sich lieber ihre Bestätigung bei den beiden. Hatte sie mir überhaupt jemals vertraut?
Bevor ich passende Worte finden konnte, sprach die Blondine weiter: “Also was war das die letzten Wochen? Wolltest du vor der Hochzeit nochmal einen draufmachen? Danke Alek, wirklich…“ In diesem Moment hoffte ich einfach, dass sie den Mund halten würde. Für sie war die Sache schon gegessen. Meine Sicht der Dinge war ihr dabei - wie schon so oft gesagt - egal. Seit wann verhielt sich die Blondine so? Hatten die anderen Püppchen mittlerweile doch so extrem auf sie abgefärbt? „Ich hab dir vertraut, mir war der Artikel egal, dann hab ich Alice angerufen, um sie einfach zur Rede zu stellen, was das doch alles soll. Und ich bekomme ebenso - wie von deinem Vater - die frohe Botschaft deiner Verlobung.“
Ich hatte so große Stücke von ihr gehalten, aber alles was ich in diesem Moment für sie empfand, war Enttäuschung. Sie kränkte mich in einer Art und Weise, wie niemand zuvor. Ihr Verhalten verletzte mich; als hätte sie mir mein Herz aus der Brust gerissen und trampelte nun achtlos darauf herum. Und dabei war es sie doch zu Beginn gewesen, die sich so gefühlt hatte. Mit einer Hand fuhr ich mir durch die Haare, meine Augen waren die Zeit über auf den Boden gerichtet gewesen.
Etwas zögerlich blickte ich zu ihr auf; suchte in ihren eisblauen Augen nach etwas, fand es jedoch nicht.
„Und dir ist die gesamte Zeit über nicht einmal eingefallen, dass du mich auch hättest fragen können?“, ich zog eine Augenbraue nach oben, stieß mich vom Türrahmen ab. „Ich hätte dir gesagt, dass das alles nur Scheiße ist. Ich hätte dir gesagt, dass ich von dieser bescheuerten Verlobung nichts weiß.“ Noch einmal atmete ich tief durch. „Und ich hätte dir gesagt, dass du die einzige Frau für mich bist, Fayne. Die einzige mit der ich zusammen sein will. Und die einzige, die ich liebe.“ Aber dafür war es jetzt zu spät. Vielleicht war bei ihr der Zug nicht abgefahren, dafür war es meiner umso mehr. Sie hatte sich zuerst ihrer Konkurrentin und dann meinem Vater um den Hals geschmissen - wäre sie mir in der Wohnung nicht zufällig über den Weg gelaufen, sie hätte mich vermutlich noch nicht einmal gesucht. Sie hätte alles so hingenommen, ganz einfach. „Aber alles wofür ich dir jetzt danken kann ist, nicht etwa dein Vertrauen, nein, … sondern, dass du mir einen Dolch in den Rücken jagst, in dem du zuerst zu Alice läufst, zu meinen Vater und ihnen dann noch deinen Glauben schenkst.“ Da war es wieder dieses zornige Gefühl in meinem Bauch; es würde mich rasend werden lassen, wenn ich mich nicht unter Kontrolle hielt. „Es hat mich fast krank gemacht, dass ich dich in diese Scheiße mit reinziehe. - Aber im Gegenteil, dir scheint es gar nicht mal so nahe zu gehen, wenn deine erste Entscheidung ist, zu den Verursachern dieses Albtraumes zu gehen, anstatt mit mir zu reden, von mir aus auch mich anzuschreien.“ Ich schüttelte bloß den Kopf, ehe ich mich von ihr abwandte. Ich konnte ihr nicht länger ins Gesicht sehen. „Du hättest erst zu mir kommen sollen, Fayne. Wäre das so schwer gewesen? Ich bin dein Freund, schon vergessen? Oder vielleicht war ich das, für eine kurze Zeit.“ Ohne ein weiteres Zögern setzte ich mich in Bewegung, zog mir an der Eingangstüre halbherzig die Sneakers über und verschwand aus der Wohnungstür. Alles was ich jetzt brauchte war frische Luft und einen Pferderücken unter mir.
Verfasst: Mo 16. Jul 2018, 14:24
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Event S.328  Mit Zitat antworten
Fayne Sjöberg

Tief atmete ich durch und schloss für wenige Augenblicke meine hellblauen Augen. Es war doch wirklich alles nur ein Scherz. Wahrscheinlich nur ein Traum aus dem ich bald erwachen würde. Zumindest würde ich es hoffen. Noch so eine Pleite und ich verlor wirklich den kompletten glauben an das männliche Geschlecht. Wobei ich auch so schon kurz davorstand.
Irgendwo würde gleich die versteckte Kamera kommen und würde mich von meinem Leid erlösen. Alek konnte nicht wirklich so ein Mistkerl sein und mir alles vorgespielt haben. Sicherlich nicht. Dafür besaß er dann doch irgendwo ein Herz.
Zu Anfang stand unser Verhältnis auch immer auf der Kippe. Wir waren nie wirklich grün miteinander, ehr gesagt waren wir wie Feuer und Feuer und ehe man sich versah herrschte ein grausamer Brand. Leicht seufzte ich und fuhr mir durch meine blonden Haare, die mir in leichten Wellen meine Schultern herunterfielen. In meinem Kopf herrschte ein komplettes durcheinander. Wirklich.
Ich wusste auch nicht wirklich was ich jetzt tun sollte. Ich könnte noch kn die Stadt fahren und zu meinem besten Freund gehen, aber dies wär auch keine wirkliche Lösung und hier auf dem Internat...mit wem verstand ich mich gut? Also einigermaßen. Mit Quentin. Alek wie auch Quentin konnten sich nicht leiden und wenn ich jetzt noch zu Quentin gehen würde....dann wäre das Land komplett unter und auf eine Schlägerei in der Wohnung. Darauf hatte ich auch nicht wirklich den Nerv.
Die verbalen Auseinandersetzungen der Beiden reichten mir durchaus schon. Dies passierte eben wenn zu viel Testosteron in einer Wohnung zusammenlebte oder es doch ehr miteinander versuchten. Ein harmonischen Zusammenleben sah anders aus. Dies war mir auch bewusst. Trotzdem spielte ich wirklich mit dem Gedanken zu Quentin zugehen und mit ihm zureden. Jedoch schlug ich mir ihn genauso schnell aus dem Kopf. Es war wirklich keine gute Idee so. Alek hatte eben auch nichts gesagt.
Er blieb stumm und hatte mich nur angesehen. Geschockt das er mich sah? Glücklicherweise wohnten wir in der gleichen Wohnung, da passierte es eben das man sich öfters über den Weg lief. Langsam rutschte ich zur Seite meines Bettes und blickte mit meinen blauen Augen zu dem Rüden hinunter. Caesar hatte die Augen geschlossen und döste vor sich hin. Wenigstens hatte er keine Probleme, die ihm buchstäblich den Kopf zerbrachen. Bei mir sah das dann doch etwas anders aus. Komplett anders. Leider.
Es war doch echt unglaublich.
Die Zeitschrift hatte Alek wahrscheinlich verbrannt oder weggeschmissen. Möglicherweise auch beides. Als ich ein klirren hörte sprang der Dogo im gleichen Moment auf.
„Es ist nichts.“ Beruhigte ich ihn und fuhr ihm durch das weiße kurze Fell.
Wahrscheinlich hatte Alek irgendwas auf dem Boden geschmissen oder eben kaputt gemacht. Eins gewiss. Caesar setzte sich hin und legte seine Aufmerksamkeit auf mich, wie immer eigentlich. Der Dogo war auf mich geprägt, passte auf mich auf und war immer an meiner Seite.
Anders würde ich mich abends auch nicht mehr aus dem Haus trauen. Caesar war meine Lebensversicherung und diese wusste ich jeden Tag aufs neue zu schätzen.
Gedankenverloren strich ich dem Dogo ein weiteres Mal über seine definitiveren Muskel und vernahm wenig später schon Schritte, die sich anscheinend meinem Zimmer näherten. Mit großer Sicherheit konnte ich gewiss sagen wer es war und was er wahrscheinlich wollte.
Jedoch konnte ich dafür bereit sein? Tief atmete ich durch und schloss für einen kurzen Moment meine blauen, ehe ich sie wieder öffnete und meinen Blick auf die Tür richtete. Das leise klopfen an meiner Zimmertür ließ den Dogo nochmals hochspringen. Jedoch machte ich Ihnen schnell verständlich, dass es ihm egal sein konnte. Daraufhin stand er auch auf und verließ mein Zimmer.
Er ließ mich einfach so mit Alek alleine. Schlimm genug. Als dann sich schließlich der Braunhaarige in mein Sichtfeld schob, erhob ich mich langsam vom Bett und ging zum Türrahmen. Meine hellblauen Augen sahen zu ihm hoch, verloren sich wieder in seinen. „Alek..“ Begann ich und atmete durch. „Ich habe davon nichts geglaubt. Der Artikel war und ist mir egal.“ Fuhr ich fort und sah ihn weiterhin an. Er könnte gerne sehen, wie es mich getroffen hatte und wie verletzt ich doch eigentlich war.
„Ich hab Alice angerufen und mit ihr gesprochen. Sie hat mir bestätigt ihr seit verlobt, die Hochzeit findet im Herbst statt und sie hat mir ganz klar und deutlich gesagt das ich unerwünscht bin.“ Erklärte ich den Braunhaarigen und sah kurz zu Boden, versuchte meinen Herzschlag zuregulieren und sah nochmals zu ihm hoch. „Also was war das die letzten Wochen? Wolltest du vor der Hochzeit nochmal einen draufmachen? Danke Alek, wirklich...“ Ich verstummte und schüttelte innerlich nur den Kopf.
„Ich hab dir vertraut, mir war der Artikel egal, dann hab ich Alice angerufen um sie einfach zur Rede zustellen was das doch alles soll. Und ich bekomme von ihr ebenso wie von deinem Vater die frohe Botschaft deiner Verlobung.“ Danach verstummte ich augenblicklich.
Was sollte ich auch noch groß sagen? Nichts. Ich hatte alles gesagt und würde ihn noch ausreden lassen, ehe ich mich doch um eine andere Wohnung kümmern würde.
Ich wollte nicjt davor weglaufen, aber wenn es wirklich so stimmte...dann wollte ich mit ihm nicht länger unter einem Dach leben.
Verfasst: Mo 16. Jul 2018, 13:15
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Event S.328  Mit Zitat antworten
Aleksander Mikkelsen
Die Einsamkeit hielt nur für wenige Minuten an.
Ich hörte, wie jemand die Wohnungstür aufschloss, sich der Schlüssel im Schloss drehte. Sonst war es still. Es lag also nicht fern, dass Fayne den Weg nach Hause gefunden hatte. Sie war eher zurückhaltend, während unser anderer Mitbewohner, den ich eher als Störenfried empfand - es war wohl offensichtlich, dass ich von Quentin sprach - sich durchaus bemerkbar machte. Fast so, als würde ein König nach langer Abwesenheit in sein Reich zurückkehren. Doch war Quentin weder der Chef hier, noch war er sonderlich erwünscht (zumindest von mir nicht). Ich duldete ihn lediglich, weil mir keine andere Möglichkeit blieb.
Das erste, was ich von der Norwegerin mitbekam, war allerdings nicht sie selbst, sondern ihr treuer Begleiter. Der weiße Rüde schlenderte ins Wohnzimmer und es dauerte nur einen kurzen Moment, bis er mich wahrgenommen hatte. Er hatte mich mittlerweile akzeptiert; ob er mich wirklich mochte, nun ich wollte es nicht riskieren und letztendlich das Gegenteil herausfinden müssen. Seine Augen fixierten mich noch einen Moment, fast schon ein strenger Blick, ehe er sich einige Meter von mir entfernt niederließ. Irgendetwas schien er von mir zu erwarten, aber was.. Meine Augen wanderten einen Moment von ihm weg, hinüber zum Kühlschrank. Ihm etwas vor die Schnauze zu werfen ohne vorher Faynes Einverständnis eingeholt zu haben, würde mir jedoch nicht einfallen. Wer wusste denn schon, wie empfindlich Caeser war.
Nur wenige Minuten nachdem sich der Rüde zu mir gesellt hatte, tauchte auch die Blondine auf der Bildschirmfläche auf. Meine Zunge fühlte sich schwer an, als hätte man meinen ganzen Körper innerhalb von Sekunden mit Beton gefüllt. Ich stand einfach nur da, wie angewurzelt. Man sah ihr den Schmerz an, die Enttäuschung. Meine Frage hatte sich also erledigt: natürlich hatte sie den Artikel zu Lesen bekommen. Es hätte mir von Vornherein bewusst sein sollen. Ihre Freundinnen waren wie Geier; stürzten sich auf alles, was nur ansatzweise nach Gerüchten roch. Erst recht, wenn es in ihrer Lieblingszeitschrift veröffentlicht wurde - und dann noch auf der Titelseite. Die Quellen waren dabei egal; man konnte wohl den größten Schwachsinn schreiben und sie würden es glauben - so einfach gestrickt waren sie. Eben die Reiterelite, die kleinen Püppchen.
Und Fayne glaubte es genauso; glaubte etwas, das ein Fremder geschrieben hatte, mehr als meinen Worten. Und so sehr ich ihre Enttäuschung verstehen konnte, so sehr mich ihre leeren Augen innerlich zerrissen, stieg in mir ein wenig der Zorn. Sie schenkte einem Zeitungsartikel mehr Wert, als den Worten eines Menschen, welcher ihr so nahe stand, wie sonst kein anderer? Es machte keinen Sinn.
“Komm.“, ihre Stimme zerriss diese erdrückende Stille. Aber sie redete nicht mit mir; so wie ich sie kannte, würde ihr das nicht einmal im Traum einfallen. Dafür war sie zu stur, nein, sie hatte sich ihre Seite der Geschichte gestrickt. Ob sie vorher mit mir darüber gesprochen hatte, sich meine Seite angehört hatte, war ihr egal.
Ihr Blick wandte sich von mir ab, legte sich auf den weißen Hund. Mit etwas Mühe erhob er sich; wer war er denn seiner Besitzerin zu wider zu handeln. So schnell beide hier aufgetaucht waren, so schnell verschwanden die beiden auch schon wieder - ließen mich allein zurück. Und diesen riesigen Elefanten, den niemand hatte ansprechen wollen. Aber so war Fayne eben. Sie ging Konfrontationen gerne aus dem Weg - zumindest, was mich betraf -, ließ sich von ihrer Meinung schwer abbringen, hatte sie sich denn einmal eine gemacht.
Ich atmete tief durch, ehe meine Hand nach dem nächstbesten Gegenstand langte aus. Die Porzellanschüsseln zersprangen klirrend auf dem Boden. Es vergingen ein, zwei Minuten bis ich mich wieder bewegte. Murmelnd begann ich Scherben aufzusammeln, darauf bedacht mir nicht in den Finger zu schneiden.
Fayne war wohl in ihrem Zimmer verschwunden; aber ich würde sie nicht davon rennen lassen. Nicht schon wieder, nicht noch einmal. Und davon kommen lassen würde ich sie schon gar nicht. So leicht würde ich sie nicht gehen lassen, da gehörte schon mehr dazu. Eindeutig.
Nachdem ich auch die kleineren Scherben beseitigt und in den Müll geschmissen hatte, setzte ich mich in Bewegung und landete schließlich vor der Zimmertüre der Norwegerin. Ich hatte mich innerlich schon damit abgefunden, dass ich mehrere Stunden bettelnd vor ihrer Türe hätte stehen müssen; um Vergebung betteln - auch wenn ich nichts für diesen Mist konnte. Manchmal musste man eben Kompromisse eingehen, so war es. Und manchmal musste ich eben meinen Stolz hinter mir lassen, auch wenn es mir schwer fiel.
Allerdings stand ihre Türe offen - ob nun mit Absicht oder nicht war letztlich egal. Vorsichtig schlugen meine Handknöchel gegen das Holz, antworten tat sie jedoch nicht.
Ich stieß die Türe ein Stück weit auf, ließ meinen Blick durch das Innere schweifen. Fayne lag da auf ihrem Bett, wie ein beleidigtes Mädchen, dessen Vater ihr mal wieder kein Pony hatte kaufen wollen. Ich räusperte mich kurz, ehe ich meine Stimme erhob: „Fayne?“, fragte ich vorsichtig in den Raum hinein. „Können wir reden, bitte?“ Ich lehnte mich mit meinem Körper gegen den Türrahmen. „Ich weiß, wie das alles aussieht. Aber glaub mir, nichts, was in diesem Artikel steht ist wahr. Rein gar nichts.“
Verfasst: So 15. Jul 2018, 19:14
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Event S.328  Mit Zitat antworten
Fayne Sjöberg

Stumm saß ich im Auto und umklammerte mit meinen Fingern das schwarze Lederlenkrad. Irgendwie konnte ich es nicht glauben. Wirklich nicht. Meine Welt stand Kopf und ich fühlte mich betrogen, ausgetauscht und einfach wie ein altes Spielzeug, welches in die Ecke geschleudert wurde. Nebenbei schaltete die Ampel auf grün und ich trat das Gaspedal meines Wagens durch.
Augenblicklich katapultierte er sich nach vorn und ich wurde in den Sitz gedrückt. Jedoch zog ich langsam meinen Fuß zurück und richtete meinen Blick starr nach vorn.
Aleksander Mikkelsen war wohl wirklich der vor dem ich gewarnt worden war. Es waren zwei Wochen nach Brasilien vergangen und mittlerweile hatte sich auch ein geregelter Alltag im Internat zusammengewürfelt. Zumindest irgendwie. Meistens war ich neben dem Braunhaarigen eingeschlafen und auch wieder aufgewacht, lag in seinen starken Armen und fühlte sich sicher. Bei diesem Gedanken schnaubte ich entrüstet und schüttelte nur meinen Kopf.
Wie konnte ich einfach so dumm gewesen sein? Ich war dumm genug gewesen, um mich auf diesen Mann einzulassen. Anscheinend war ich für ihn nur ein Spielzeug gewesen, eine Eroberung oder eben ein kleiner Zeitvertreib. Es war mir mittlerweile relativ egal.
Die Wut in meinem Körper ließ mich innerlich brodeln. Woher ich von der Verlobung erfahren hatte? Eine Freundin hatte mir ein Bild von dem Bericht geschickt und hatte noch einige Zeilen an Text dagelassen. Niemand wusste wirklich, dass Alek und ich uns näher gekommen waren. Erstmals wollten wir die Zeit für uns genießen, bevor wir es der Presse sagen würde. Seine Worte. Aber gut es war wirklich interessant.
Danach hatte ich sofort im Internet nachgelesen und tatsächlich es stimmte. Diese kleine Braunhaarige trug wirklich den Ring am Finger.
Wie ich mich fühlte? Darüber wollte ich nicht reden. Wirklich nicht. Ich war bis eben noch in der Stadt gewesen, genauer gesagt im Fitnessstudio, um irgendwie meine Wut und meinen Frust rauszulassen. Caesar hatte ich solange bei meiner Mutter geparkt, aber der Dogo war mit mir im Auto. Ich brauchte jemanden bei mir und der weiße Rüde hatte mich noch niemals hängen lassen. Er war da gewesen. Nachdem Tod, nachdem Umzug und auch jetzt war er da. Eben mein Retter in der Not.
Wenigstens konnte ich mich auf einen Mann verlassen. Tief atmete ich durch und bremste, setzte den Blinker und bog in die Einfahrt des Internats ein. Der Schotter knirschte unter der Last des amerikanischen Wagens, aber ansonsten war es recht ruhig hier. Es war nicht viel los. Wahrscheinlich war es auch besser so, wenn mir so erstmal niemand über den Weg lief.
Kurzerhand parkte ich den Wagen und stieg aus, ehe ich noch den Dogo ausstiegen ließ und die Leine einhakte und den Maulkorb überprüfte. Es war recht angenehm von den Temperaturen. Deswegen bestand mein heutiges Outfit auch nicht aus einer Winterjacke.
Ein einfaches dunkelrotes Shirt, eine schwarze Lederjacke, eine schwarze Jeans und einfache Sneaker. Seufzend machte ich den Maulkorb ab und legte diesen in meine Sporttasche, die ich mir noch über die Schulter warf. Mit der kleinen Betätigung eines Knopfes war der Wagen verriegelt und ich konnte mich umdrehen. Zusammen mit Caesar betrat ich nach einigen Minuten das Hauptgebäude. Die Tür ließ ich einfach hinter uns zufallen und wandte mich schon den Treppen zu, ehe ich oben schon die Tür aufschloss. Augenblicklich trat ich ein und schloss die Tür hinter mir.
Danach befreite ich den Dogo sofort von seinem Halsband und schmiss dies noch schnell in mein Zimmer. Caesar schüttelte sich kurz, ehe er recht unbeeindruckt durch die Wohnung schlich. Ob noch jemand hier war? Ich wusste es nichts, aber hatte nichts gehört und ich wollte auch niemanden sehen. Meine Sporttasche schmiss ich zuerst auf mein Bett, räumte die Sachen weg und schmiss die Klamotten noch in die Wäsche.
Die Tasche stellte ich in den Schrank und begab mich auf die Suche nach Caesar. Meine Lederjacke platzierte ich noch an der Garderobe und schlenderte langsam in Richtung des Wohnzimmers und der offenen Küche. Meine Augen lagen zuerst auf dem Wohnzimmer samt der Couch, ehe er zur Küche wanderte und dort einen Mann erblickte. Alek.
Sofort bemerkte ich einen Stich in meiner Brust und konnte förmlich spüren wie min Herz einen Riss bekam. Stumm sah ich ihn einfach mit meinen hellblauen Augen an. Ich sagte nichts und wollte auch nichts sagen. Es war besser so, da ansonsten wohl mein Temperament mit mir durchging. Mein Blick war voller Wut, Enttäuschung und wahrscheinlich sah ich Alek einfach wie einen Fremden an.
Dieses glitzern welches ich hatte, wenn ich ihn ansah war erloschen. Ich wollte nicht mit ihm reden und ihn sehen wollte ich auch nicht.
Wo mein Hund war? Er lag einige Meter vor Alek und hatte seine Augen auf ihn gerichtet. Caesar hatte den Braunhaarigen akzeptiert. Er mochte ihn sogar und empfand Sympathie für den Braunhaarigen. Stumm wandte ich meinen Blick von Alek ab und sah zu dem Rüden.
„Komm.“ Sagte ich nur leise. Der weiße Dogo erhob sich und tapste langsam an mir vorbei, ehe er in meinem Zimmer verschwand. Noch ein letztes Mal wandte ich meinen Blick zu Alek, ehe ich dann selber in meinem Zimmer verschwand und die Tür hinter mir schloss. Ich legte nicht den Schlüssel in das Schloss. Nein, ich lehnte sie nur an. Langsam setzte ich mich auf mein Bett, zog meine Schuhe aus und strich kurz über die langen Ärmel meines dünnen Oberteils.
Caesar legte sich neben dem Bett auf dem Boden. Stumm rutschte ich nach hinten an das Kopfstück meines Betts und lehnte mich mit dem Rücken gegen die Wand, ehe ich mein Handy griff und mir einfach nochmal diesen Bericht durchlesen musste. Mein Verstand wollte es einfach nicht glauben. Als hätte ich mich wirklich so in diesem Menschen getäuscht.
Klar, war es mir schon passiert, aber bei Alek? Irgendwie konnte ich es mir nicht vorstellen. Nebenbei schrieb ich noch mit einigen Freunden über WhatsApp, da ich mich doch ablenken wollte. Wahrscheinlich würde ich mich heute Abend noch mit meinem besten Freund treffen.
Einfach um hier rauszukommen. Raus aus dieser Wohnung, um einfach weg von ihm zu kommen. Weit weg von ihm, so weit wie es eben nur ging....
Verfasst: Sa 14. Jul 2018, 23:47
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Event S.328  Mit Zitat antworten
Kaspian hat geschrieben:
A:/N: kleines Lebenszeichen meinerseits ^^

A/N: Jemand Interesse daran mit Alaska und mir zu schreiben? :3 Keine falsche Scheu bitte ^^


Gerne :) sobald mein Charakter angekommen ist ;)
Verfasst: Sa 14. Jul 2018, 22:21
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Event S.328  Mit Zitat antworten
A:/N: kleines Lebenszeichen meinerseits ^^

Aleksander Mikkelsen
„Das soll doch wohl ein schlechter Scherz sein! Sag mir, dass das ein schlechter Scherz ist, Sven…“
Der Zeitungsartikel flog über den Küchentresen und landete vor den Händen meines Agenten.
Ein Schmunzeln lag auf seinen Lippen, sein starrer Blick wich nicht von mir ab. Kein Wort gab er von sich.
Und ich? Ich stand einfach fassungslos da, in meinem Inneren kochte es vor Wut.
Dieser Artikel war eine Zumutung und ich hoffte inständig, dass Fayne kein Exemplar dieser Zeitschrift in die Finger bekam. Das wäre wohl mein Untergang; ich würde diesen Tag nicht mehr überleben.
Auf dem Titelblatt prangerte ein Bild von der braunhaarigen Norwegerin, die ich seit meinem letzten Treffen mit ihr an einer Beerdigung eigentlich aus meinem Leben gestrichen hatte - eigentlich.
Sie lächelte schüchtern in die Kamera, präsentierte einen Verlobungsring: unseren Verlobungsring. Ein schmaler silberner Ring mit einem Diamanten besetzt. Mir wurde schlecht bei dem Gedanken.
„Wie kann es sein, dass ich für ein paar Wochen außer Land bin und dann zu solchen Neuigkeiten nach Hause kommen muss? Erkläre mir das, bitte.“ - “Ihr Vater…“ - „Mein Vater?“, fiel ich dem Blonden ins Wort, der ohnehin versuchte so wenig wie nur eben möglich zu sagen, und rollte mit den Augen.
Die Idee meines Vaters also. Wieso lag es nicht fern, dass er mit dieser Hexe unter einer Decke steckte? Sie hatte mich gewarnt, deutlich. Aber gleich mit so einer Aktion in den Ring zu steigen, ich hatte sie wohl unterschätzt. Unfassbar, dass ich mich mit so etwas auseinander setzen musste.
Gerade jetzt; jetzt, wo es so gut lief. Mein Leben hatte sich verändert; so intensiv, wie ich es zuvor noch nie erlebt hatte. Jeden Morgen wachte ich jetzt neben einem schlafenden blonden Engel auf.
Dies so in Gefahr zu bringen; ich wollte gar nicht darüber nachdenken. Fayne zu verletzen, war das letzte, was ich gewollt hatte. Und ich konnte nichts dagegen tun, mir waren die Hände gebunden. Zumindest, was diesen Zeitungsartikel anging. Die Sache mit meinem Vater, das war eine andere Geschichte. Ich würde das mit ihm klären; egal, was dies für mich bedeutete würde.
Fayne würde ich mir nicht wegnehmen lassen, von niemanden und durch nichts.
Der Blonde am anderen Ende vom Küchentresen räusperte sich und ich sah zu ihm auf. Ich hatte gar nicht gemerkt, dass er an sein Handy gegangen war. Fragend zog ich eine Augenbraue nach oben, er nickte mir bloß zu und verschwand dann aus der Küche. Wenig später fiel die Wohnungstüre ins Schloss. Den würde ich so schnell nicht wieder sehen, frühestens nächste Woche. Wir hatten es noch nie dazu gebracht, uns richtig zu Verabschieden - ein bloßes Nicken, ein kurzes Abwinken; das war es.
In der Wohnung war es still; es war sonst niemand hier. Vielleicht war ich auch froh darüber. Die Norwegerin wäre in dieser Situation ohnehin fehl am Platz gewesen; und Quentin, so wie ich ihn kannte, hätte er alles nur noch schlimmer gemacht - bis zu dem Punkt, an dem ich ihm an den Hals gesprungen wäre. Er trieb mich jedes Mal ein Stückchen näher an den Abgrund und irgendwann würde ich nicht mehr davor scheuen, ihn gleich die Klippe runterzuschubsen und ihm nachzuwinken, lächelnd.
Ich löste meinen Griff von der Marmorplatte; hatte nicht bemerkt, dass meine Hände weiß angelaufen waren. Ein kurzes Kopfschütteln, ehe ich mich in Bewegung setzte und die Zeitschrift am anderen Ende der Küchenzeile einsammelte. Fünf weitere Schritte und ich stand vor dem Mülleimer: einen letzten Blick warf ich auf die lächelnde Braunhaarige und ihren Verlobungsring, der in Wirklichkeit keiner war. Es machte mich immer noch fassungslos, wie ich wieder in so ein Chaos gestürzt wurde - und diesmal war ich selbst noch nicht einmal der Verursacher. Die Klatschzeitung landete mit etwas Wucht im Papierbehälter - nirgendwo anders gehörte sie hin. Nichts als Müll.

Alaska Kings
Mit donnernden Hufen galoppierte Lieutenant durch die Halle. Seine Sprünge raumgreifend, energisch. Es war für mich immer wieder faszinierend den Hengst so zu sehen. Sprühend vor Energie, gepackt von Begeisterung. Trotz seiner Kraft verlor er nicht den Anschein dieser Leichtigkeit.
Und es weckte in mir dieses kleine Fünkchen Sehnsucht, das ich jeden Tag aufs Neue zu ersticken versuchte. Endlich wieder im Sattel zu sitzen, mich von ihm ins Ziel tragen zu lassen: als Team - so wie es immer gewesen war, so wie ich es geliebt hatte.
Mein Blick wanderte an meinem linken Arm hinab, blieb an meiner Hand hängen. Nur eine kleine Bewegung..“ Doch es war egal, wie sehr ich mich konzentrierte; wie sehr ich mich anstrengte; es passierte nichts. Nur einen kurzen Moment durchflutete Enttäuschung meinen Körper, meine Kehle schnürte zu. Aber ich hatte gelernt diese Tränen zu unterdrücken, sie waren altbekannt. Tief in mir drin, wusste ich, dass jeder Versuch diesen Arm zu bewegen zwecklos war. Wenn ich es in der Therapie schon nicht schaffte, wieso dann ausgerechnet jetzt? Es war eine dumme Träumerei, mehr aber auch nicht. Die Nerven waren beschädigt, selbst die Ärzte hatten nicht große Hoffnungen.
Mir würde nur noch ein Wunder helfen; aber wer glaubte heutzutage noch an Wunder?
Meine Augenlider flatterten zu, ein tiefer Atemzug. Und die Welt war wieder normal; nicht perfekt - aber in Ordnung. Ich durfte mich nicht allzu sehr von diesen dunklen Gedanken mitreißen lassen. Jeder hatte sein Päckchen zu tragen; dies hier war eben meins. Es gab Menschen mit schlimmeren Schicksalen, viel viel schlimmeren. Ich sollte mich über meines nicht beschweren.
Ein sanfter Stupser riss mich aus meiner Gedankenwelt, die mich mal wieder voll und ganz in sich verschlungen hatte. Der Braune hatte seine Runden gedreht, stand nun bei mir an der Bande. Sein Körper pumpte, die Nüstern gebläht. Ein sanftes Lächeln kroch auf meine Züge, während ich meine rechte Hand nach meinem Pferd ausstreckte. „Genug Spaß gehabt für heute?“, fragte ich ihn, den Kopf leicht in die Neige gelegt, und streichelte seine Stirn.
Etwas umständlich kletterte ich von der Bande, landete jedoch sicher auf beiden Beinen. Kurz klopfte ich die Hose ab, ehe ich mich in Bewegung setzte; den Hufschlag entlang. Wie ein kleines Kind begann der Riese mir zu folgen. Er sollte noch ein wenig entspannen, bevor er zurück auf die Weide kam. Wir drehten einige Runden, ganz ungestört, bevor ich am Hallentor wieder zum Stehen kam. Ich griff nach dem Strick, hakte ihm im schwarzen Lederhalfter ein.
Es war immer mit ein wenig Aufwand verbunden das große Hallentor alleine zu öffnen. Meistens fragte ich einen der Stallburschen, die immer mal wieder hier vorbei huschten, um zu den Weiden zu gelangen. Allerdings ließ sich diesmal niemand blicken, also war ich auf mich alleine gestellt. Keine Hürde, die sich nicht überwinden ließ, schließlich lebte ich nicht erst seit gestern mit dieser Lähmung. Ich hatte gelernt, damit zu leben und zurecht zukommen - nicht so, wie meine Eltern, die dachten ich würde bei jeder kleinsten Anstrengung, wie eine teure Porzellanfigur, zerspringen. Sogar die Pferde hatten sie mir wegnehmen wollen. Nichts, was ich jemals hätte zu gelassen. Diese zwei waren meine Familie, mein Leben, mein Herz. Für viele nicht begreiflich, aber ohne sie war ich nichts - nutzlos.
Mit ganzer Körperkraft brachte ich das Tor dazu, sich endlich zu öffnen. (Vielleicht hatte es aber auch einfach mit meinen kläglichen Versuchen Mitleid gehabt.) Ich schritt mit dem Hengst im Schlepptau durch, schloss es wieder. Andersherum ging es eben um einiges schneller.
Es war Sommer geworden, es war immer wieder bewundernswert, was die Natur so auf die Beine stellte. Das Gut erblühte in seiner vollen Pracht; egal, wo man hinschaute, überall waren Blumen verschiedenster Farben. Ein prächtiger Anblick, den ich gerne genoss. Plötzlich wirkte alles noch viel lebendiger, als es ohnehin schon war. Kein unangenehmes Gefühl, es war erfrischend.
Mein Weg führte von der Reithalle in Richtung Stall.


A/N: Jemand Interesse daran mit Alaska und mir zu schreiben? :3 Keine falsche Scheu bitte ^^
Verfasst: Sa 14. Jul 2018, 16:53


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