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Die letzten Beiträge des Themas - RPG Das Wolfsrudel
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  Betreff des Beitrags:  Re: RPG Das Wolfsrudel  Mit Zitat antworten
Yuragim

Ich lies meiner Begleiterin das Wort, welche mir erklärte, das sie den Rüden erst kennengelernt und dann aus den Augen verloren hatte. Dies war keine Seltenheit in unserer Natur, schließlich konnte man sich immer und überall mal verlieren. "Es wird bald dunkel. Hier sind wir ein leichtes Ziel, vor allem für diese Bestie die ihn angegriffen hat. Vielleicht ist sie ja noch in der Nähe. Sollten wir ihn irgendwo in Sicherheit bringen?", fragte sie mich. Eigentlich wäre das wohl das schlauste für uns alle gewesen, dennoch konnten wir das Risiko nicht eingehen, da der Rüde noch ziemlich geschwächt war und vermutlicherweise kaum laufen konnte. " Ich glaube wir sollten hier bleiben, er ist vermutlich noch zu schwach um aufszustehen. Wir werden ihm wohl heute Nacht Schutz bieten müssen.", schlug ich vor und wartete gespannt auf eine Antwort.


Aşkım

„Ja.. Ich habe dich auch vermisst.“, kam es aus dem Mund ihres gegenübers. Mein Herz machte Luftsprünge, schließlich hatten wir uns einige Zeit nicht gesehen und er hätte mich auch einfach Ignorieren oder Abweisen können, doch das er dies nicht tat, machte mich umso glücklicher. Als schließlich ein kleines Lächeln auf seinen Lippen zu sehen war, lächelte ich kurz zurück, bis sich meine Ohren erneut aufstellten, um den Worten des Rüden zu lauschen. „Ich liebe dich.“ "Ich liebe dich auch." , erwiderte ich auf seine Worte und kuschelte mich an das kuschelige Schwarze Fell, das den ganzen Körper des Rüden zierte. Es war so kuschelig, warm und Perfekt. Ich fühlte mich wohl in seiner Nähe und ich wollte gerade nirgendwo anders sein. Bei keinem anderen Wolf außer bei ihm.
Verfasst: Mi 23. Mai 2018, 16:59
  Betreff des Beitrags:  Re: RPG Das Wolfsrudel  Mit Zitat antworten
so ihr lieben, ich bin jetzt nach längerer Abwesenheit wahrscheinlich so gut wie jeden Tag wieder da. Mag denn wer schreiben?^^
Verfasst: Sa 12. Mai 2018, 20:35
  Betreff des Beitrags:  Re: RPG Das Wolfsrudel  Mit Zitat antworten
Saorsa

Akay begann - kaum hatte ich mich ein wenig zurückgezogen - sofort damit, die Ente zu fressen.
Entspannt blickte ich in Himmel, der sich durch die untergehende Sonne in ein wunderschönes rot-oranges Farbenspiel verwandelt hatte. Dieses spielte sich in dem gemächlich vor sich hinwaberndem Wasser des Sees wieder.
Mein Fell war zum Glück beinahe trocken, denn über Nacht konnte es teilweise noch ganz schön frisch werden. Leise raschelten die scharfen Blätter des Schilfes gegeneinander, bewegt durch eine sanfte Brise Wind.

Langsam wurde es stiller um sie herum, die Vögel hörten immer mit einem Mal auf zu singen, was ein wenig gruselig wirkte, bis man sich daran gewöhnt hatte.

Der Rüde hatte schon bald den Wasservogel verzehrt und leckte sich sein Maul sauber, ehe er sich neben mich in den Sand legte.
Für eine kleine Weile lagen wir einfach nebeneinander, sahen auf den See hinaus und schienen die Augenblicke einfach nur in uns aufzunehmen und zu genießen.
Schließlich ergriff er das Wort: "Die Sonne wird bald untergehen. Wir sollten uns einen Unterschlupf suchen und morgen zeige ich dir den Rest meines Territoriums. Was hältst du davon?"

Bevor ein leises: "Hört sich gut an", durch meine Stimmbänder kam, umspielte ein leichtes Lächeln meine Lefzen. Noch am Morgen war ich seit einer Ewigkeit alleine unterwegs gewesen und von einer Sekunde auf die andere hatte ich nicht nur jemand freundlichen getroffen, sondern auch noch ein potenzielles neues Zuhause neben einem freundlichen Nachbarn.
Meiner Meinung nach war das wirklich ein guter Grund zum Glücklichsein.
Verfasst: Sa 12. Mai 2018, 16:07
  Betreff des Beitrags:  Re: RPG Das Wolfsrudel  Mit Zitat antworten
Akay

Als die Fähe von der Beute zurücktrat machte er sich gierig darüber her. Als Einzelläufer, der in der Jagd nicht sehr begabt ist freute er sich über jeden noch so kleinen Bissen. Nachdem er die Mahlzeit beendet hatte, leckte er sich das Blut vom Maul und ließ sich neben der Fähe am sandigen Ufer nieder. Er blickte auf das träge Wasser hinaus, dass den rot werdenden Himmel reflektierte und lauschte den kleinen Wellen und dem Schilf das sich im Wind bewegte. Er genoss es, wie friedlich alles wirkte, nach dem harten, kalten Winter.
"Die Sonne wird bald untergehen. Wir sollten uns einen Unterschlupf suchen und morgen zeige ich dir den Rest meines Territoriums. Was hältst du davon?"
Verfasst: Sa 12. Mai 2018, 15:47
  Betreff des Beitrags:  Re: RPG Das Wolfsrudel  Mit Zitat antworten
Saorsa

Aufmerksam lauschte ich mit gespitzten Ohren der Antwort des Hellen.
"Man lernt nie aus, schätze ich-", gab ich meinen Senf dazu.
Es machte auch Sinn, dass die Weibchen schwerer zu erkennen waren. Die mussten ja schließlich in Ruhe die Eier ausbrüten.

Da ich die Ente probiert hatte, trat ich ein paar Schritte zurück und legte mich auf den sandigen Uferboden hin. Das Tier war Akays Beute also empfand ich es als unhöflich, noch mehr davon zu essen, als ich es eh schon getan hatte.
Zudem hatte der Rüde mittlerweile meinen Respekt erlangt, womit ich ihn als mir übergeordnet empfand. In meinem vorherigen Rudel wurde es bei der Erlegung einer Beute so gehandhabt, dass der Alphawolf oder das Alphapärchen zuerst fressen bekamen, dann die Beta-Wölfe und so weiter und so weiter. Jedoch wurde immer peinlich genau darauf geachtet, dass alle Wölfe etwas zu fressen bekamen. Verhungert war noch niemand.

Den letzten Punkt erkannte ich aber in meiner aktuellen Situation nicht als notwendig an.
Es war Akays Revier und seine Beute, er würde auch nicht einen Anteil an der Beute fordern, die ich in meinem Revier, sobald ich es abgesteckt hatte. Zudem hatte ich ja ein paar Stunden vorher so viel von dem Hirsch gefressen, dass mein Magen eh noch sehr voll war.
Verfasst: Sa 12. Mai 2018, 11:59
  Betreff des Beitrags:  Re: RPG Das Wolfsrudel  Mit Zitat antworten
Akay

Er merkte, dass es der Fähe unangenehm war über ihr nicht ganz freiwilliges Bad u sprechen, also ließ er das Thema ruhen. Mittlerweile hatte sie angefangen die Federn der Ente auszureißen und sich über das Fleisch her zu machen. Belustigt blickte der Rüde auf sie hinab als sie zaghaft einen Bissen des Fleisches nahm. "Schmeckt total lecker! Was genau... ist das eigentlich?" "Das ist eine Ente. Aber die sind nicht alle so auffällig bunt. Die Weibchen sind braun, die kann man im Schilf kaum erkennen."
Verfasst: Mo 7. Mai 2018, 20:41
  Betreff des Beitrags:  Re: RPG Das Wolfsrudel  Mit Zitat antworten
Saorsa

Den komischen Vogel hatte Akay auf den Boden gelegt, verdutzt schaute er mich mit schiefgelegtem Kopf an: Warst du schwimmen oder bist du gefallen?", fragte er sogleich.
"Bin erschrocken und vom Stein abgerutscht und vornüber in den See gefallen. Zum Glück war das Wasser nicht tief", gab ich ein wenig zerknischt zu.
Peinlich war es mir ja schon, dass mir das vor dem Rüden passiert war.

Was auch immer der Goldäugige erlegt hatte, es roch echt gut.
"Komm her und probier mal", ermutigte er mich, schubste den toten Vogel in meine Richtung. Neugierig kam ich näher und schnupperte an dem Vogel, ehe ich anfing, die Federn am Flügel auszureissen um an das Fleisch zu kommen.

Vorsichtig probierte ich und funkelte Akay begeistert an: "Schmeckt total lecker! Was genau... ist das eigentlich?", fragte ich mit schiefgelegtem Kopf und Blick auf den Vogel mit den komischen Beinen und dem breiten Schnabel. Das Federkleid war eigentlich sogar recht hübsch.

Langsam begann die Sonne, mein Fell zu wärmen, es würde wohl bald trockener werden.
Verfasst: Mo 7. Mai 2018, 20:35
  Betreff des Beitrags:  Re: RPG Das Wolfsrudel  Mit Zitat antworten
Akay

Er legte die Ente am Ufer ab und drehte sich um. Die fähe kam mit patschnassem Pelz auf ihn zu, sie zitterte am ganzen Körper. Der Rüde legte nachdenklich den Kopf schief. "Warst du schwimmen oder bist du gefallen?" Er war so sehr mit seiner Beute beschäftigt, dass er nicht einmal bemerkt hatte, dass die Fähe das Ufer verlassen hatte. Mit einem Satz verließ er das Wasser und schüttelte sich an Land erst einmal die nassen Pfoten aus. Der Duft der Ente stieg ihm in die Nase und ließ ihm das Wasser im Maul zusammenlaufen. Er blickte noch einmal zu der Fähe hinüber. Zwar war ihr Pelz noch immer nass, doch bei der Wärme würde er recht schnell trocknen. "Komm her und probier mal." Er stieß die Ente in Richtung der Fähe.
Verfasst: Mo 7. Mai 2018, 20:19
  Betreff des Beitrags:  Re: RPG Das Wolfsrudel  Mit Zitat antworten
Saorsa

Als ich mein Tempo verringerte, passte sich der Rüde sogleich vom Tempo her an.
Versehentlich streifte ich einen Busch, welcher meine Schulter gleich mit gelbem Blütenstaub eindeckte. Ein Vogel flog so knapp vor ihnen über den Weg, dass es um ein Haar zu einem Zusammenstoß gekommen wäre. Wütend keckernd verzog sich der Piepmatz in die Baumkronen.

Der Geruch von Wasser vermengte sich mit der Waldluft, jedoch roch das Wasser nicht so klar, wie die kristallklaren Gebirgsbäche, die die Fähe gewohnt war.
Es roch nicht abgestanden, aber doch irgendwie älter oder anders. Genau konnte ich das nicht sagen. Kaum hatte ich das analysiert, glitzerte zwischen den Bäumen auch schon der See durch die Lücken.
Es hörte sich so... langsam an, in regelmäßigen Abständen konnte man ein leises, gemächliches schwappendes Geräusch hören, wenn das Wasser faul gegen die Steine drang.

"Das ist der See. Schön hier, nicht wahr?", fragte Akay, als wir vorm Ufer anhielten und der Rüde einmal ordentlich durchgeschnauft hatte.
"So viel Wasser auf einmal hab ich noch nie gesehen... Bei uns gibt's nur Bäche...", gab ich zu, nachdem ich fertig war, die ausladenden Wassermassen vor mir ungläubig anzugaffen. Das Gesamtbild war einfach nur... wunderschön.

Der Rüde lief näher ans Wasser, langsam folgte ich ihm, meine Beine waren momentan gerade schwer wie Blei. Der sandige Untergrund war echt ungewohnt, unsicher tippte ich den für mich neuen Boden ein paar mal mit meiner linken Tatze an, ehe ich mich wirklich wohl bei dem Gedanken daran fand, darüber zu gehen.
Behände sprang ich auf einen der Steine, die das Ufer des Sees an dieser Stelle umrahmte, der nicht ganz so scharfkanting aussah, wie die anderen.
Doch während der Rüde trank, sah ich mich ein wenig um.

Unsicher begutachtete ich das Wasser, das recht schnell sehr tief zu werden schien. Schwimmen konnte ich nicht, zwar war ich das schon gewohnt, im Wasser zu stehen, aber bei dem tiefen Nass wurde mir ein wenig schwummerig. Die Tatsache, dass Akay im Wasser stand half mir nicht weiter.
Plötzlich schoss etwas aus dem hohen und robustem Gras neben dem Rüden hervor.
Doch während der Rüde sich vom Boden abdrückte um nach vorne zu hechten, rutschte ich vor Schreck vom Stein ab, fiel vornüber in den See.

Erschrocken schnappte ich mit dem Maul, auch wenn es nichts gab, worin ich mich verbeissen oder festhalten konnte. Nachdem mein Herz kurzzeitig stehen geblieben war, fing es nun wie verrückt an in meinem Brustkorb zu hämmern. Zum Glück war das Ufer hier noch seicht, dass ich mich mit den Vorderbeinen vom Seegrund hochstemmen konnte.
Sobald mein Kopf die Wasseroberfläche wieder durchbrochen hatte, holte ich laut schnappend nach Luft. Ein knackendes Geräusch aus unmittelbarer Nähe drang nebenbei an mein Ohr. Eher weniger elegant drehte ich mich um, flüchtete so schnell ich konnte, aus dem Wasser, wo ich erst mal durchatmete, bis ich mich ein wenig beruhigt hatte. Instinktiv schüttelte ich mein vom kühlen Nass beschwertes Fell, wobei die Wassertropfen nur so um mich herumflogen, mein Zittern kam aber eher vom Schock, als von der Abkühlung.

Jetzt erst registrierte ich, dass Akay einen etwas seltsam aussehenden Vogel gefangen hatte. Da erinnerte ich mich an das Knacken, dass ich gehört hatte, als ich wieder aufgetaucht war.
Verfasst: Mo 7. Mai 2018, 19:09
  Betreff des Beitrags:  Re: RPG Das Wolfsrudel  Mit Zitat antworten
Akay

Als er bemerkte, dass die Fähe langsamer wurde, bremste auch er ab. Er war dankbar, dass er die Gelegenheit bekam wieder zu Atem zu kommen. Blütenpollen kitzelte ihn in der Nase und das Zwitschern von Vögeln klang in den Baumkronen, hoch über seinem Kopf. Vor ihnen begann sich der Wald bereits zu lichten und schon bald wurden die großen Bäume von Hecken und Schilf abgelöst. Der Rüde konnte bereits das Wasser sehen und hören wie es träge ans Ufer schwappte. Nicht weit vom Wfer blieb er stehen und versuchte erst einmal richtig zu Atem zu kommen. "Das ist der See. Schön hier, nicht wahr?" sagte er dann, als er wieder normal atmen konnte. Er lief näher ans Wasser, aus dem Erdboden wurde feiner Sand, der bald von kantigen Steinen abgelöst wurde. Das kühle Wasser schwappte ihm über die Pfoten und er trank nach dem langen Marsch gierig ein paar Schluck Wasser. Neben ihm im Schilf schreckten ein paar Enten auf. Ohne zu zögern sprang er vor, wenn auch etwas ungeschickt, erwischte eines der Tiere gerade so am Flügel und hinderte es an der Flucht. Er packte das Tier mit den Zähnen, zog es näher zu sich und tötete es mit einem Biss ins Genick. Triumphierend sah er auf seine Beute hinab und brachte sie dann zurück ans Ufer.
Verfasst: Mo 7. Mai 2018, 18:27


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