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Die letzten Beiträge des Themas - [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Auswertung S.309
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  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Auswertung S.30  Mit Zitat antworten
Aleksander Mikkelsen
Wie immer stand der Blondine die Begeisterung über meine Anwesenheit ins Gesicht geschrieben - und ich musste zugeben, langsam fühlte es sich wirklich danach an, als wollte jemand einen Eispickel durch mich hindurch bohren. Es war verletzend. „Danke.“ Ihre Antwort fiel kurz aus. „…und ich bin nicht klein.“ Erstaunt zog ich eine Augenbraue in die Höhe, doch ließ ich kein Wort über meine Lippen kommen. Sie erwartete wohl, dass ich mit einem bissigen Kommentar antwortete - aus dem einfachen Grund, weil es dies immer tat. Aber mir war nicht danach. Nicht im geringsten.
Stattdessen stellte sie mich Mister Groß-Stark-und-Gutaussehend vor. Eine Sache, die mein Leben nicht wirklich bereicherte. „Bevor wir das noch vergessen sollten. Alek, das ist Quentin." Gesundheit. „Quentin, das ist Alek. Er ist jetzt unser Mitbewohner.“ Heute jagte wohl eine Hiobsbotschaft die nächste. „Es freut mich, dich kennenzulernen, Alek.“, erhob der Fremde das Wort mit einem breiten Lächeln auf den Lippen. Diese Freundlichkeit konnte er sich wirklich sparen. Schließlich war er sich zu fein dafür mir die Hand zu reichen, war es doch welcher die Initiative ergriffen hatte. „Aleksander.“, verbesserte ich den jungen Mann. Mir fiel es nicht schwer die Lippen zu einem Lächeln zu verziehen, ich hatte es schon oft genug getan. Man begegnete immer wieder Menschen, die man nicht leiden konnte. Auch wenn ich es denjenigen am liebsten auf der Stelle klar machte, konnte ich es mir nicht bei jedem erlauben. Bei diesem Kameraden hier zu meinem Bedauern nicht, schließlich schien Fayne ihn zu mögen. „Die Freude ist ganz auf meiner Seite, Quentin.“ Wobei diese Worte gelogen waren. Aber wen interessierten schon ein paar Höflichkeitsflossken.
Fayne wandte sich von uns beiden ab, um die Treppenstufen zu erklimmen und vor der Wohnung zum Stehen kam. „Das Zimmer gegenüber von mir dürfte noch frei sein.“, erhob die Norwegerin wieder ihre Stimme, wandte sich wieder zu uns um. Ihre Aufmerksamkeit galt jedoch eher Ken als mir. Schon lange war ich nicht mehr das dritte Rad am Wagen gewesen. Wow, aber Frauen waren bekanntlich ja für alles zu begeistern, was neu war und funkelte. Der Blonde setzte sich in Bewegung und ich folgte ihm kurz darauf, während die Norwegerin damit beschäftigt war die Wohnungstüre aufzuschließen. Der Anstieg seines Testosteronspiegels war förmlich zu riechen. Allein schon auf diese kleine Tatsache schien er sich etwas einzubilden - lächerlich. Fayne war keines Wegs so einfach; das hatte ich am eigenen Leib erfahren dürfen. Ich hielt mich bei der ganzen Sache im Hintergrund. Schließlich kam ich mir hier sehr unerwünscht vor.
Nach einer gefühlten Ewigkeit befanden wir uns endlich in der Wohnung. Dass dieser Kauz jetzt bei uns wohnen sollte, ging mir gewaltig gegen den Strich. Die Norwegerin war damit beschäftigt ihr weißes Monster zu bändigen und der Neue blickte sich erstaunt im Eingangsbereich um. „Schön habt ihr es hier.“ Mehr als ein zustimmendes ‚Hm.‘ brachte ich nicht hervor, während mein Blick keinen einzigen Moment die Silhouette der Blondine verließ. Bei meiner Ankunft war sie alles andere als begeistert gewesen; zugegeben, wir hatten auch eine Vorgeschichte gehabt. Trotzdem wurmte es mich. Ich schüttelte den Kopf. Es war einfach lächerlich, wie sehr ich mich in diese Situation hier herein steigerte - ich musste es selbst zugeben.
Blondie 1 und Blondie 2 begannen das freie Zimmer gegenüberliegend Faynes zu inspizieren. Wieder standen sie für meinen Geschmack zu nah beieinander. Mein Kiefer schmerzte langsam, von dem Druck, welcher durch das Zusammenbeißen meiner Zähne entstand. Bei mir hätte Fayne mit großer Wahrscheinlichkeit eine Szene geschoben; wie sehr sie doch ihre Privatsphäre bevorzugte.
Ich schob die Sneakers von meinen Füßen, stellte sie ins Schuhregal, bevor ich mir das Trauerspiel noch weiter anschauen musste. Der Blonde verschwand in seinem Zimmer, stand aber nur einen kurzen Moment später wieder im Flur. „Habt ihr noch etwas geplant? Oder der Tag nun hier?“, war es zu viel, wenn ich sagte, dass ich seine Stimme nicht leiden konnte? Für einen Moment ließ ich meinen Blick zwischen den beiden hin und her schweifen: „Fayne ist hier der Boss.“ Meine Worte klangen nüchtern. Dass sich meine Stimmung durch meine Hirngespinste so beeinflussen ließ, war neu für mich. Ich schob mich an den beiden vorbei, um zur Küche zu gelangen. Eiskaltes Wasser war wohl jetzt das Einzige, was mich abkühlen würde.
Verfasst: Sa 26. Mai 2018, 18:25
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Auswertung S.30  Mit Zitat antworten
Ich hätte noch Charas frei wenn wer schreiben mag (:
Verfasst: Sa 26. Mai 2018, 14:35
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Auswertung S.30  Mit Zitat antworten
Quentin Nicolas Adams

Das Ganze kam mir mit Fayne ein bisschen komisch vor. Ich meine: seht mich an, ich bin gut aussehend und bin relativ gut bestückt. Vielleicht lasse ich gerade etwas den Macho aus mir heraus hängen, aber was soll’s…? Immerhin muss man sich weiter entwickeln, besonders, wenn man ein Mann ist. Stehen bleiben im Jahr 2016 und hoffen, dass man mich weiterhin respektiert, achtet, vielleicht sogar noch verehrt – in welcher Welt bin ich denn? Dafür erhalte ich garantiert keinen Orden. Außerdem wirke ich auf die Damenwelt schon scheinbar magisch, manchmal zu magisch. Aber man darf nicht vergessen, bisher war sie meine einzige Bekanntschaft hier, wohl weniger Bekanntschaft, einfach eine junge Frau, mit der man sich einigermaßen gut oder schlecht unterhalten konnte. Das Letztere ist wieder für jeden Interpretationssache.
Eigentlich wollte ich gerade ansetzen, um ihr zu antworten. Ich hätte auch etwas Hübsches parat gehabt, welches ich ihr stecken könnte, aber manchmal wird man von fremden Menschen überrumpelt. „Herzlichen Glückwunsch zum Sieg, kleine Fay“, antwortete der Unbekannte. Ich beäugte ihn etwas kritisch. Oder darf man das nicht? Jedenfalls wollte ich kein Platzhirschgehabe anzetteln, aber wie ein typisches Liebespaar kamen sie mir nicht vor. Zumindest fehlte der klassische Begrüßungskuss oder mindestens eine Umarmung, wenn man scheu und schüchtern war gegenüber Fremden sich zu küssen. Ich betrachtete den Unbekannten aus seinem Seitenprofil. Das Gefühl ließ mich nicht ganz los, weil tatsächlich alle, die ich bisher zu Gesicht bekam eine geringere Körpergröße hatten als ich. Auch wenn ich zu 100% heterosexuell und das auf das Leben meiner Mutter schwöre, muss ich ehrlich mir selbst zugeben, dass er ein ansprechendes Gesicht hat, wobei mich diese Gesichtsform irgendwie an Skandinavien erinnert, gegebenenfalls irre ich mich dabei auch nur etwas.
Ehrlicherweise bekam ich nicht ganz mit, was Fayne dem Unbekannten erwiderte. Zu sehr war ich in meinen eigenen Gedanken und habe wohl vergessen, den beiden zuzuhören.
„Bevor wir das noch vergessen sollten. Alek das ist Quentin. Quentin das ist Alek. Er ist jetzt unser Mitbewohner“, stellte sie vor. Ich setzte auf meine Lippen ein Lächeln auf, ich versuchte es freilich, was mir eigentlich ganz gut gelang. Schauspielerei war nicht so meine Stärke, dafür bin ich einfach zu ehrlich aufgebaut. „Es freut mich, dich kennen zu lernen, Alek“, log ich wahrscheinlich ein bisschen. Im Endeffekt wussten wir doch beide, dass wir uns auch bei näherem kennen lernen mit großer Sicherheit auch da nicht sonderlich rosa miteinander werden würden. Schließlich aber weiß es doch niemand, wie diese nun entstandene Dreier-Geschichte sich entwickeln würde.
Fayne stieg die Treppen hinauf und blieb vor einer hölzernen Tür stehen. Ich vermutete, dass das wohl die Wohnung sein sollte, in der sie gemeinsam wohnten. „Das Zimmer gegenüber von mir dürfte noch frei sein“, antwortete Fayne mir. Augenblicklich merkte ich, wie meine Hand fester die Sporttasche umschloss, so dass meine Knöchel schon weiß wurden. Platzhirschgehabe, wobei das total sinnlos erschien.
Ich stieg die letzten paar Treppen hinauf und betrat die geräumige und helle Wohnung. Der Flur war groß geschnitten und die Decken ebenfalls. Das stimmte mich schon mal gut ein, weil ich mich nicht überall stoßen würde.
Relativ spät bemerkte ich, dass da ein großer, massiver, weißer Hund auf dem Teppich saß. Hunde waren nicht sonderlich mein Ding. Ich akzeptierte sie, allerdings konnte ich mit denen nichts Großartiges anfangen. Hier und da mal ein Stöckchen werfen ist okay, aber mehr war da leider nicht drin bei mir.
Sie schickte ihn in ihr Zimmer und somit kamen mir ihre früheren Worte in den Sinn, dass das gegenüber liegende Zimmer meins sei. Fayne ging merklich hinterher und kam mit leeren Händen da heraus.
„Schön habt ihr es hier“, sagte ich und sah mich noch mal detaillierter und konzentrierter um. Die Wände waren kahl, kein einziges Foto schmückte die Wand. Schlussfolgerung: die Pferde, beziehungsweise auch andere Haustiere standen absolut im Vordergrund und das war quasi nur der Schlafplatz.
Sie öffnete mit einer kleinen Handbewegung die Zimmertür und schob diese ein klein wenig auf. Mein Blick schweifte durch mein Zimmer und es sah eben leer aus. Ein größeres Bett, ein wohl neuerer Kleiderschrank und ein mittelgroßer Schreibtisch mit einem passenden Stuhl. Das waren die ganzen Utensilien an Möbeln, die man zum leben brauchte. Das sei mir ganz recht – ein Schlafplatz eben.
In einem weiten Bogen schmiss ich die schwarze Sporttasche auf das Bett und sie landete akkurat darauf.
„Habt ihr noch etwas geplant? Oder endet der Tag nun hier?“, fragte ich in die kleinere Runde, als ich wieder aus dem Zimmer kam.
Verfasst: Sa 26. Mai 2018, 12:44
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Auswertung S.30  Mit Zitat antworten
Annabella Millor

Frey erlaubte mir sich neben ihn zu setzen. Er sah aber nicht erfreut damit aus, trotzdem schenkte er mir ein schmales Lächeln. "Ich bleibe nicht lange, habe nämlich gleich meinen ersten Unterricht." Ich aß gemütlich mein Frühstück und sah das Frey auch nur etwas gesundes aß. "Bis dann ich muss." Ich war Recht zügig fertig und wollte Frey dann auch alleine lassen. Ganz ordentlich brachte ich mein Geschirr zur Abgabe und ging auf mein Zimmer. Als ich die Tür öffnete kam mir schon Elina schwanzwedelnt mir entgegen. "Na meine Hübsche. Komm mit wir gehen Mal zu Dreamy." Schnell packte ich noch meine Schleifen ein die ich gestern gewann ein und griff nach einer Leine für Elina. Zusammen verließen wir das Zimmer, ich meinte Elina nicht an da ich wusste sie ist friedlich. Am Stall angekommen lieś ich Elina vor dem Tor warten und holte Dreamy. Ich wollte noch einmal kurz mit den zwei an die frische Luft, da ich heute lange Schule hatte und nur eine Freistunde dazwischen.
Verfasst: Sa 26. Mai 2018, 11:34
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Auswertung S.30  Mit Zitat antworten
Jakob Consellor

Sofie kam mir entgegen, sie trug eine schicke Jeans und ein bauchfreies T-Shirt. Ihre Haare hatte sie zu einem Dutt gemacht und sie lächelte. "So. Wir können" "Super, wie geht es den Hunden?". Jojo war ja den ganzen Tag schon mit Duplo im Zimmer von Sofie. Ich startete den Wagen und fuhr vom Hof. Es dauerte keine 10 Minuten da waren wir auch schon vor Ort. "Kennst du einen guten Italiener?" Die Stadt war mir noch fremd aber ich hatte in meiner WG einen Stadtplan liegen den ich mir heute Mal anschauen wollte.
Verfasst: Sa 26. Mai 2018, 11:19
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Auswertung S.30  Mit Zitat antworten
Sofie Katharina Meier
Jakob und ich beschlossen, dass wir uns in zehn Minuten bei seinem Auto treffen würden. Ich ging zurück in mein Zimmer, um die Hunde kurz rauszulassen, da sie den ganzen Tag in der Wohnung verbracht hatten. Freudig liefen mir die beiden entgegen, ich hakte bei Jojo eine Leine ein, da ich ihn nicht besonders gut kannte. Duplo rannte so mit. Sie machten ihr Geschäft, dann ging ich mit ihnen zurück. In meinem Zimmer angekommen entledigte ich mich meiner Turnierkleidung und schlüpfte in eine enge Jeans und ein lockeres, etwas bauchfreies, T-Shirt. Ich sprühte mich mit etwas Deo ein, um den Stallgeruch zu verdängen und bürstete meine Haare zu einem strengen Dutt. Dann ging ich hinaus zu Jakobs Auto. "So. Wir können", meinte ich lächelnd und stieg auf der Beifahrerseite ein. Ich freute mich auf das Abendessen - und mein knurrender Magen auch.

Serafina Rosa Lulinska
Mir wurde die WG 6 zugeteilt, in der schon zwei andere Auszubildende lebten. Sehr schön, dann war ich wenigstens nicht alleine. Ich bezog also das freie Zimmer der Wohngemeinschaft, momentan war niemand anderes da, zumindest sah ich niemanden, als ich flüchtig einen Blick in die Küche warf. Mein Zimmer war leer, dass musste unbedingt geändert werden. Klar, die nötigste Einrichtung war drinnen, aber nichts persönliches, das mochte ich nicht.
Verfasst: Sa 26. Mai 2018, 09:17
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Auswertung S.30  Mit Zitat antworten
Frey Måns

"Huhu, kann ich mich hier hinsetzen?", ertönte eine bekannte Stimme.
Ganz in Gedanken verloren, war es mir ganz entgangen, dass Annabella sich mit genähert hatte. Persönlich wäre es mir lieber gewesen, wenn ich ein wenig Zeit für mich gehabt hätte. Der Tag gestern war dann doch stressig gewesen, aufgrund des Turniers hatte ich die Hausaufgaben dann nachts erledigt und zu wenig Schlaf abbekommen. Dennoch hörte ich mich: "Klar" sagen, während ich kurz in ihre Augen sah. Fy fan!, fluchte ich innerlich, schaffte es aber dennoch meine Lippen zu einem schmalen Lächeln zu verziehen.

Mir fiel auf, dass sich auf ihrem Tablett ausschließlich gesunde Sachen fanden.
Typisch Model, kam mir in den Sinn. Die gesunde Ernährung war ein Nebeneffekt dieses Gewerbes. Wenn es auch kein allzuschlechter war, auch wenn man ein wenig pedantisch deswegen werden konnte.
"Wie liefs bei deinen Turnieren?", fragte ich das rotblonde Mädchen.
Verfasst: Sa 26. Mai 2018, 00:01
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Auswertung S.30  Mit Zitat antworten
Mia Clarke

Ich komme vor der jungen Frau zum stehen, während ich ihrer Antwort zuhöre. Es dauerte einen Moment, bis ihre Worte richtig bei mir ankamen. Ich ziehe verdutzt die Augenbraunen hoch. "Na das ist ja ein Zufall. Da bin ich aber froh, dass ich an dich geraten bin und somit schonmal eine Mitbewohner kenne." Leicht hebe ich meine Mundwinkel nach oben. Wie die anderen Mitbewohner wohl so sind? Hoffentlich komme ich mit denen klar. Ich hänge kurz meinen Gedanken nach, wende mich dann aber wieder zu Araline. "So wie's aussieht wirst du mich erstmal nicht mehr los.", füge ich scherzhaft hinzu.
Verfasst: Fr 25. Mai 2018, 22:45
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Auswertung S.30  Mit Zitat antworten
Fayne Sjöberg

Kurzerhand ließ ich meinen Blick durch den großen Eingangsbereich schweifen. Es war niemand hier. Wahrscheinlich waren alle noch draußen oder hatten sich schon in ihren Wohnungen verschanzt. Ich war im Gegensatz erst auf den Weg in meine Wohnung und die ganzen Treppen standen mir auch noch im Weg. Desertieren würde gleich mein Hund sehnsüchtig auf mich warten. Caesar war nun den ganzen Vormittag alleine gewesen und dies gefiel dem Rüden mit Sicherheit nicht. Er würde sich wieder aufspielen und den Beleidigten spielen, aber mit ein wenig essen war die ganze Sache gegessen. Wortwörtlich. Trotzdem liebte ich den großen Weißen über alles und er achtete dafür auf mich. Nicht wie vor einiger Zeit. Doch war es meine eigene Schuld gewesen.
Caesar war zu Hause gewesen und ich war nachts alleine unterwegs gewesen. Der Blonde hatte mich gefunden, mir einen Schlag verpasste und dann lag ich am Boden. Bis ein Fremder mir zur Hilfe heilte und den Mann vertrieb. Ich hätte es wirklich nicht einfach. Wobei ich dieses ganze Kapitel am liebsten aus meinem Leben streichen würde, aber wenn dies verschwunden wäre...mir würde eine bestimmte Person in meinem Leben fehlen. Auch wenn er nicht mehr da war. Mason hatte weiterhin eine Rolle in meinem Leben.
Zu den Worten gegenüber seiner Stute sagte ich nichts mehr. Ich respektierte seine Worte und bewunderte seine Einstellung. Nicht viele Reiter waren so auf ihr Pferd fixiert. Den meisten ging es doch nur um den eigenen Profit. Traurig.
Seine Worte hallten in meinem Kopf nach und ich sah dem jungen Mann einfach nur stumm in seine Augen. „Ich hab da wirklich kein Problem mit.“ Kommentierte ich nur seine Worte und verzog weiterhin keinen Muskeln in meinem Gesicht. Er sollte schon sehr gerne wissen wen er da vor sich hatte. Ich war kein einfacher Mensch und schon gar nicht eine Frau, die allen nach ihren Mündern redete. Ich war eigenständig und auch gern mal wieder provokant, da machten mir solche Aussagen keine Angst.
Schließlich ertönte nochmals seine Stimme und ich verdrehte belustigt meine hellblauen Augen. Warum erinnerten mich diese Worte an Alek? Ich atmete tief durch und versuchte meinen Herzschlag zu beruhigen. Keine schnippische Antwort zugeben war manchmal schwerer, als man dachte. „Selbstverständlich. Die ganze Frauenwelt des Internats hat nur auf dich gewartet und wir sind alle sehr erfreut.“ Erklärte ich dem Blonden und atmete nochmals tief durch. Wenigstens wusste er, das sein Auto schön war und er schien wirklich stolz zu sein. Dies konnte er selbstverständlich auch sein. Bei meinem Auto erging es mir auch nicht anders. Obwohl viel zu viele Erinnerungen an den Reifen hafteten und die Geschichte niemals verschwinden würden. Trotzdem fand ich mein Auto recht schnell auf dem Parkplatz wieder.
Es hatte eben schon Vorteile kein normales deutsches Auto zufahren. Amerikanische Autos suchte man wohl auf diesem Parkplatz vergeblich. Außer eben mein schwarzes Auto. Vielleicht traute man mir auch nicht dieses Auto zu, aber dies war mir sichtlich egal. Meist war es doch nur die Meinung von Männern, die durch Papsauto einen schub ihres Egos hatten. Bei seinen nächsten Worten zog ich erstmals nur skeptisch eine Augenbraue hoch. Hätte er das grade wirklich gesagt? „In meinem Bett? Ich ziehe es vor alleine zu schlafen, mein Lieber. Also tut mir leid. Und wenn müsstest du dich mit meinem Hund auseinandersetzen.“ Ich stoppte.
Sicherlich würde der Blonde denken, das ich einen typischen Taschenhund besaß. Naja. Caesar war alles andere als klein. „Außerdem gibt es hier genug freie Betten. Wir finden bestimmt noch eins für dich.“ Fügte ich noch schnell hinzu und klemmte die Schutzweste unter meinen Arm. Ich war sicherlich kein Betthäschen für irgendeinen Typen und auch so hatte ich es nicht so nötig, dass ich mich irgendwelchen Männern an den Hals schmeißen müsste. Lieber ließ ich mich erobern.
Auf die nächsten Worte des großen Blonden nickte ich nur, erwiderte nichts und blieb sonst stumm. Seine kurze Beschreibung zu seinen Traummitbewohnern nahm ich erstmals nur entgegen.
„Bei mir in der Wohnung ist noch ein Zimmer frei. Dann kannst du erstmal zu uns kommen. Bevor du heute Nacht noch draußen schlafen musst.“ Schlug ich vor und ging einige Treppen weiter hoch, ehe ich eine weitere Stimme vernahm und mich umdrehte. Mein Mitbewohner. Alek. Bei seinen Worten verschränkten sich meine Arme und meine hellblauen Augen richteten sich auf den Braunhaarigen.
„Danke.“ Begann ich und setzte wenig später wieder an. „..und ich bin nicht klein.“ Fügte ich hinzu und richtete meinen Blick wieder auf Quentin. „Bevor wir das noch vergessen sollten. Alek das ist Quentin. Quentin das ist Alek. Er ist jetzt unser Mitbewohner.“ Stellte ich die Männer vor und richtete mich am Ende zu Alek, ehe ich weitere Treppen hinauf ging und vor unserer Tür stehen blieb. „Das Zimmer gegenüber von mir dürfte noch frei sein.“ Erklärte ich Quentin und drehte mich zu dem großen Blonden um. Schließlich öffnete ich die Tür und sah schon den großen weißen Dogo im Flur liegen.
Augenblicklich trat ich herein und schlenderte direkt auf ihn zu. Caesar setzte sich und richtete seinen Blick auf Quentin. Mittlerweile konnte er Alek ja wenigstens leiden. „Hallo Baby.“ Murmelte ich leise und begrüßte den großen Dogo. Ich stellte mich hinter meinen Hund und legte eine Hand an sein braunes Halsband, ehe ich ihm zärtlich über den Kopf strich.
„Bevor du noch neuen Mitbewohnern Angst einjagst. Geh in mein Zimmer.“ Mit meiner Hand deutete ich auf meine Tür. Einen Moment später erhob sich der große Dogo, richtete seinen misstrauischen Blick auf Quentin und bewegte anschließend seinen massigen Körper in mein Zimmer. Meine Schutzweste und den Pokal stellte ich ebenfalls auf den Schrank in meinem Zimmer, ehe ich wieder heraustrat und die Tür gegenüber öffnete. Wie vermutet war der Raum frei und fertig zum beziehen, was ein Glück der Blonde doch hatte.

Guten Abend meine Lieben :)
Die Anmeldungen schaue ich mir morgen an, da ich in ein paar Stunden nach Hause fahre lege ich mich jetzt noch ein wenig aufs Ohr und versuche etwas zu schlafen. Ich hoffe dafür habt Ihr Verständnis ^^
Euch noch einen schönen Abend
Verfasst: Fr 25. Mai 2018, 22:10
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Auswertung S.30  Mit Zitat antworten
Julie Dubois

Ich konnte es kaum glauben. Die wunderschöne Fuchsstute gehörte mir! Mir einem breiten Lächeln im Gesicht streichte ich ihr über den muskulösen Hals, während Zayn auf mich zukam. Alera hatte sich wegen eines kreischendes Kleinkindes fürchterlich erschreckt, sie sprang zur Seite und blieb wie elektrisiert stehen, die gespitzen Ohren in Richtung ded Kindes gerichtet. Ruhig ging ich zu ihr hin, beruhigte sie mit leisen Worten und tätscheln und führte die Stute zu dem jungen Mannes zurück. "Herzlichen Glückwunsch Frau Dubois zu ihrem neuen Pferd" sagte er statt einer Begrüßung "Wenn schon Mademoiselle Dubois, Mister King" neckte ich ihn grinsend. So glücklich wie heute war ich schon lange nicht mehr gewesen, erst der Neustart im Internat, die Bekanntschaft mit Zayn und jetzt Alera. Meine dunkelbraunen, strahlenden Augen legten sich auf die Füchsin, genauso wie der Braunhaarige sah ich sie genau an.Der junge Mann kommentierte nun das Exterieur der Fuchsstute "Schickes Stütchen" Das war sie zu Recht: Eine schräge Schulter, starke Beine, ein trockener Kopf und den besonderen Ausdruck. Und wo kommt sie hin ? fragte er noch nach. "Sie soll in den Aktivstall, aber ich frag gleich noch, ob das okay ist." Antwortete ich. Dann fügte er noch schnell etwas wegen dem Bezahlen hinzu. Ich nickte freudig "Das wäre wirklich sehr nett. Ich bezahl schnell,bin gleich wieder da" Dann drückte ich ihm Aleras Strick in die Hand und ging zu dem kleinen Tisch, an dem der Direktor ubd sein Sohn saßen. Ich sah mich noch einmal zu der Stute und zu dem jungen Mann um. Bei jedem anderen hätte ich etwas Angst gehabt, dass Alera nicht etwas zu temperamentvoll war, aber bei Zayn wusste ich ja das er das konnte. Schnell holte ich ein Kouvert aus einer Tasche, dass ich für den Fall mitgenommen habe, sollte ich ein Pferd ersteigern. Ich übergab es dem Direktor. Dieser bejahte dann auch gleich meine Frage, ob ich die Stute gleich in den Aktivstall stellen könnte. So ging ich wieder zu Alera und Zayn zurück und bedankte mich bei ihm "Merci beaucoup, oder Vielen Dank" Ich nahm dem jungen Mann ihren Strick wieder aus der Hand und erklärte ihm "Alera kann gleich in den Aktivstall gebracht werden. Wenn du willst, kannst du gerne mitkommen. Würde mich freuen" Lächelnd klopfte ich der Stute den Hals und sah dann zu Zayn hinüber.
Verfasst: Fr 25. Mai 2018, 22:02


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