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Die letzten Beiträge des Themas - [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Auswertung S.309
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  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Auswertung S.30  Mit Zitat antworten
Quickfacts

Name+ID: Emi 01 + 271772

Name (Vor- und Nachname, Spitznamen): Drei Namen stehen vor meinem Nachnamen, den nun mal jeder aus meiner kleinen Familie hinter seinen Namen zu stehen hat. Der erste lautet Darci. Nicht wirklich meinem Geschlecht entsprechend, das kann ich auch nicht verneinen. Die restlichen lauten Nicolas und Will. Alles wird englisch ausgesprochen, genauso auch mein Nachname. Dieser lautet Ranson. Nennt mich aber nur Darci.
Alter (mit Geburtsdatum): Ich wurde 1994 geboren, bin also fast 24 Jahre alt. Der genaue Tag war der 29.06.
Herkunft: In Kentucky wurde ich geboren. Im Alter von 14 zog ich zusammen mit meiner Familie nach Frankreich, in die Nähe von Paris. Ich spreche also 3 Sprachen, und das flüssig.
Klasse: Die Schule liegt hinter mir.
Geschlecht: Ich bin.. "männlich"?
Reiterliches Können( Dressur, Springen und Vielseitigkeit...): Ob ich laufen konnte oder nicht war nebensächlich. Hauptsache ich konnte reiten. Ich hatte durch den Umzug keine Pause gemacht. Es ging sofort wieder auf den Rücken und auf die Bahn. Da es mir nun mal in die Wiege gelegt wurde, bin ich von Anfang an fast nur auf der Bahn gewesen. Rennsport ist mein Zuhause. Dort bin ich bei Flachrennen Ausgleich I, an Hindernisrennen bin ich noch nicht zu oft an den Start gegangen, jedoch kann man mein Können dort schon knapp M nennen mit viel Luft noch oben. Dressur A, Western- und Springerfahrungen. Ich bin zudem Trainier. Nicht der, der dich beim Reiten stalkt und später seine Meinung abgiebt. Nein nein. Ich bin derjenige, der jungen Pferden zeigt wie man rennt. Ich bin der, der noch heißeres Blut aufweisen kann, als jenes noch so wilde Pferd. Man schafft es vielleicht mich aus dem Sattel zu kriegen, doch meinen Willen bricht man nicht.

Es ist wie ein Spiegel
Spieglein Spieglein an der Wand
Aussehen (kurze Beschreibung): Zuerst sollte gesagt sein, dass das Dasein als Jockey in der Familie liegt. Mein Vater war Jockey, sein Vater war Jockey und so weiter und sofort. Jeder sollte wissen das Jockeys ein bestimmtes Gewicht und gewissermaßen auch eine bestimmte Größe nicht überschreiten dürfen oder sollten. Wer denkt das ich mich für meine eher nicht vorhandene Größe schäme, darf nun gerne einen Besen fressen. Denn das tue ich nicht. Ich bin froh das es noch nie Umstände beim Messen meiner Größe oder Wiegen meines Gewichts kam. Ja, mein Maß beträgt nur 1,63 Meter. Wenn ich mich auf die Zehenspitzen stelle oder vielleicht gute Schuhe an habe, dann werden es ein paar Zentimeter mehr. Doch Größe ist nicht alles was zählt. Außerdem bringt es mir viele Vorteile. Bei der Körpergröße fällt es mir leichter mein Gewicht zu halten und da ich eh einen sehr guten Stoffwechsel habe, kann ich mir auch mal was gönnen und darf somit mehr Zeit auf der Bahn, als im Studio verbringen. Manche meinen, dass ich einfach nur verrückt sei und einem Spargeltarzan ähnel, andere sagen, dass ich schon fast zu fett sei. Ich würde sagen das ich irgendwas dazwischen bin. Ich muss nicht pumpen und das finde ich sehr gut, da ich es einfach hasse. Ich bin dünn, sehr dünn, doch trotzdem habe ich Muskeln. Man kann sie auch ohne Lupe unter meiner Haut sehen. An den Armen, am Bauch und auch an den Beinen, welche durch das Training von selbst so steinhart geworden sind. Das Training ist hart, es fordert dich jeden Tag aufs Neue heraus. Wenn du da nicht mithältst bist du für viele Menschen gestorben. Niemand möchte sehen wie du vom Wind weg geweht wirst. Das Leben als Jockey ist halt nicht einfach. Durch den knochigen Körperbau ist auch mein Gesicht sehr markant geworden, würde ich zumindest meinen. Die scharfen Konturen vervollständigen das Gesamtbild zu meinem speckfreien Körper. Die blau-grauen Augen stechen heraus und die von Natur aus platinweißen Haare harmonieren so gut wie immer mit dem Rest. Meist "trage" ich sie so wie sie sind; strubbelig und ungekämmt. Na gut, vielleicht fahr ich auch mal mit der Hand durch sie durch, doch mehr steckt auch nicht dahinter. Ich bin irgendwie froh, dass ich noch irgendetwas auffälliges an mir habe, welches mich von anderen Jockeys unterscheidet. Blaue Augen und weiße Haare, das hat nicht jeder. Doch mehr als das, meine spitze Zunge und mein Können auf der Bahn habe ich auch nicht zu bieten. Mein Körperbau ist wie gesagt normal, zumindest für einen Jockey. Alles ist für meine Größe eigentlich recht in Ordnung, wirklich knochig ist nichts. So kann und sollte man es nicht nennen, denn es stimmt nicht. Meine Finger sind zwar lang und wenn ich sie einzelnt bewege kann man auch schon leicht die Sehnen sehen, so auch bei meinen Füßen, doch das habe viele Menschen, welche kein Jockey sind. Also kann man es auch normal nennen. Was man nicht wirklich normal kennen kann ist wohl mein "Style". Ich hatte ja schon gesagt, dass mir meine Haare so ziemlich egal sind, doch auch mit Klamotten hab ichs jetzt nicht so. Ich habe zwar Markenklamotten, doch könnt ihr euch sicher sein, dass ich auf sowas nicht achte. Nicht bei mir und nicht bei anderen. Reibt es mir nicht unter die Nase, es ist mir egal. Ich ziehe an was ich will und wie ich es will. Meist fällt es auf einen Hoodie oder ähnliches. Ich habe total das Hutgesicht, so meint es zumindest meine Schwester. Mir stehen Kapuzen, Hüte oder Mützen einfach immer, egal in welcher Hinsicht. Hüte trage ich so gut wie immer, zumindest im Sommer und wenn das Wetter ein T-Shirt zulässt, sonst eher weniger. Bin ich Zuhause ziehe ich auch mal eine Jogginghose an. Jetzt könnte man vielleicht sagen, dass mein Körper makellos sei. Doch sage ich euch, dass ich dies verhindern konnte. Ein riesiges Tattoo bedeckt meinen gesamten Körper. Vom Hals bis zu den Füßen. Oh nein, nun bin ich verunstalteto.o
Besonderes Merkmal: Weiße Haare. Blaue Augen. Ausgefallenes Äußeres. Ganzkörpertattoo.
Bild:
-at times, i fit into lyrics
more than i fit into life-

-we are all addicted to
something that ruins us-
Das bin ich
ein blick in den charakter ist ein blick in die seele
Charakter: -about me. i can be mean as fuck. sweet as candy. cold as ice. evil as hell. or loyal like a soldier. it all depends on you-
Mein Charakter ist nicht gerade einfach zu erklären. Sagen das nicht alle? -ich will jetzt nich behaupten das alle wie ich oder ich wie alle bin. Ich bin glaub ich ein ziemlicher Einzelfall, ohne jetzt selbst lobend zu klingen. Ich bin nicht besser als irgendjemand anderes auf diesem Gut oder dieser Welt. Also alle die mir das unterstellen wollen, können gleich wieder abzischen. Doch nu mal ehrlich-Wer macht das schon gerne..? Ich habe noch nie so wirklich über meinen Charakter so direkt nachgedacht. Wie bin ich denn? Was wohl oberflächlich ist, ist wohl dass ich Krebs bin."Man kann in ihm nicht lesen wie in einem offenen Buch, denn er zeigt Fremden eine leere Seite. Er trägt sich sogar mit Geheimnissen, die er nie enthüllt, nicht einmal dem engsten Freund. Er ist ruhelos, ein Idealist und ein sehr sentimentaler Träumer. Da er vom zunehmenden und abnehmenden Mond beherrscht wird, erlebt er gefühlsmäßig wunderbare Höhen und abgründige Tiefen, und er hat die Fähigkeit, andere Menschen in die ein oder andere Richtung mitzuziehen. Bei der ersten Begegnung erscheint er vielleicht aufgeräumt und zum flirten geneigt, aber das ist nur eine seiner Stimmungen. Bei der nächsten kann er finster und unfreundlich sein. Man weiß nie so richtig, wo man bei ihm steht." Irgendwie stehe ich auf die Sternzeichengedöns, denn es hat meist so verdammt recht und kann, wenn es zutrifft, viel über eine Person aussagen. Zwar bin ich nun nicht verrückt und mache mir Gedanken wenn es nicht zu mir passt, aber habe ich mir eine Zeit lang mal viele Gedanken über die Menschen gemacht. Ich habe nicht oft die Zeit dazu gehabt, mich meinen Gedanken hinzugeben. Wie auch schon im Text stand, sind Krebse sentimentale Träumer; das trifft auf jeden Fall zu. Ich liebe Musik und sitze auch gerne in jeder freien Sekunde die ich aufbringen kann an stillen Orten und genieße die Aussicht, während ein guter Song läuft. Ich kann auch singen, doch tue ich das nur wenn die Luft rein ist. Meist summe ich leise mit und/oder klopfe zum Takt. Mein Vater hatte es mir zwar immer verboten, doch seitdem ich nun mal erwachsen bin, habe ich mir meine geliebten Kopfhörer geholt, von denen immer mindestens einer in meinen Ohren steckt. Da sie nun mal von Bluetooth sind, machen sie keine Probleme. Ich höre immer was und je nachdem wie es mir geht, auch was anderes. Musik sagt mehr über einen aus als man denkt. Nehme ich also einen meiner Kopfhörer raus wenn du mit mir sprichst, kannst du dich je nachdem besonders einschätzen, denn nicht immer habe ich ein freies Ohr für Menschen. Entweder liegt es am Stress, schlechter Laune, zu guter Laune, Desinteresse oder sonstwas, es gibt meist einen guten Grund von mir die kalte Schulter zu bekommen. Was auch stimmt, ist dass ich kein offenes Buch bin. Ich spreche nicht sonderlich viel und schon gar nicht über mich, denn wenn schon ein Gespräch entsteht, soll es sich nicht um mich drehen. Ich mache mir keinen Kopf über andere und was andere über mich denken ist mir herzlichst egal. Ich hasse Leue, die lästern müssen. Sollen sie sich mir doch stellen, heimlich kann jeder. Ich habe vor allem durch den Rennsport eine spitze Zunge. Kommentare kann ich ohne Probleme von mir geben, ob sie nun nett sind oder nicht. Ich bin sehr ehrgeizig, in mehreren Hinsichten. Ich liebe es Jockey zu sein und bin froh, auch ohne Komplikationen einer sein zu dürfen. Manche meinen, mein Stil sei leicht brutal(wirklich nur leicht, er prügelt die Pferde jetzt nicht zu Tode). Doch ich sage, dass ich Pferde reite, wie sie geritten werden müssen. Jedes Pferd ist anders, jedes Pferd hat eine andere Taktik und einen anderen Charakter. Der Jockey, der das kapiert und auch Pferde so reitet, ist der Jockey, den ich auf mein Pferd setzen würde. Andere werden im Rennsport untergehen. Ich bin schon auf so vielen Pferden geritten die alle anders waren, ich sollte da schon ein Händchen für haben. Die Medien sagen zwar was anderes, doch Medien sind wie Frauen; sie labern einfach zu viel. Ich komme oft als Erster über die Ziellinie und trotzdem haben die Medien etwas daran auszusetzen. Mit provokanten Argumenten und weiteren Siegen kann man sie manchmal still legen, jedoch nur für kurze Zeit. Ich habe gelernt gleichzeitig die Person zu sei, die sie erwarten, aber auch genau die Person zu sein, über die sich alle das Maul zerreißen. Mein Vater nennt es Taktik, ich nenne es nerv tötend. Doch die Leute lieben diese Person, die immer ein feurig hartes Kommentar auf den Lippen hat und sich von nichts und niemanden etwas sagen lässt. Ein bisschen spiegelt diese Person mich schon, doch ganz steh ich auch nicht hinter ihr.
-und wenn das nicht so wär? ich frage doch nur; wenn das nicht so wär? dann kenn ich den boden, da kommen wir her, da kommen wir her, da kommen wir her..-
Stärken (5 Stichpunkte):
* dickes Fell
* diszipliniert
* zielstrebig
* leidenschaftlich
* trotz allem sehr entspannt
* komme mit wenig Schlaf aus
* Geduld/Ausdauer
* Händchen für Pferde
* Angst vor nichts/tapfer
* Selbstbewusst
* Fantasie
Schwächen (5 Stichpunkte):
* kalte Getränke
* distanziert
* manchmal sehr konsequent
* Milchschnitte
* zitiert manchmal Songtexte
* Dosenmandarinen
* kochen
* dickköpfig
* macht sich selbst oft Stress
* Bindungsunfähig (kein Interesse)
Abneigungen (5 Stichpunkte):
* Schisser
* Trampeltiere
* Menschenmassen
* Schokolade
* Überraschungen
* Schmatzen
* Besserwisser
* Lauthälse
* Essen, das aus dem Meer kommt
* Schwerfälle (auf Menschen bezogen)
* Cola
* Kinder
* etwas vorspielen
Vorlieben (5 Stichpunkte):
* (logischer Weise) Musik
* Marvel
* Ruhe
* Geruch von Pferden
* Wanderritte/Wandern mit Toni
* Siege
* Pferderennen
* Schwerfälle (auf Pferde bezogen)
* Wind und Wetter
Haustiere: Wir haben zu Hause mehrere Hunde. Was heißt mehrere. Wir haben zwei Hunde, welche meist einfach nur durch die Ställe streunern. Theoretisch gesehen gehören diese Miria, ich besitze eine Katze welche ich auch mit mir bringen werde.


Familie:
die familie ist die älteste aller gemeinschaften und die einzige natürliche
Eltern: Rejana Ranson, 52 Jahre, Trainerin, Hälfte der Leitung, Reitlehrer.
Sie ist im Gegensatz zu meinem Vater eher das Herz unseres Stalls, wenn man sich auf die Leitung bezieht. Sie hatte genau wie Robert immer einen guten Draht zu Pferden, weswegen sie nicht eine Sekunde gezögert hatte, als es um ihre Karriere ging. Für sie war es schon im jungen Alter klar, dass sie was mit Pferden machen und ihr Wissen weitergeben will. Sie hat ein großes Herz und man schließt sie schnell in sein Herz. Sie ist zwar nicht die beste Zuhörerin und auch die Sache mit dem Gedächtnis ist abgesehen von Planungen nicht so ihre Stärke. Sie ist das genaue Gegenstück zu meinem Vater und auch wenn die Familie sich streitet, was schon ein paar Mal vorgekommen ist, steht sie meist auf der Seite ihrer Kinder und soweit ich mich erinnern kann hat sie die auch noch nie gewechselt. Auch mir hatte sie damals das Reiten beigebracht.
Robert Lisko Ranson, 55 Jahre, Trainer, andere Hälfte der Leitung, Manager.
Er ist mehr der Kopf der Sache. Er organisiert alles das sich um den Stall, die Pferde und um die Rennen dreht. Er ist sehr streng und verlangt immer ds Beste von einem. Es ist echt nicht einfach mit ihm auszukommen und wenn ich ehrlich bin, konnt ich ihn in meiner Kindheit nie ausstehen. Er ließ mich oft Rennen reiten und wenn es nicht der erste Platz war, konnte man sich auf was gefasst machen. Auch als Miria das Reiten erlernt hatte und sich im Rennsport zurecht gefunden hatte, zwang er uns beide auf unseren besten Pferden auf die Bahn zu gehen um gegeneinander zu laufen. Es machte ihn sehr wütend, wenn Miria jedes Mal aufs neue knapp hinter mir über die Ziellinie kam. Er ist sehr gekonnt und professionell in dem was er tut. Er hat mir alles beigebracht; Umgang mit Kommentaren, eigene Kommentare abgeben, Training.. einfach alles und ich bin ihm dafür auch sehr dankbar.
Geschwister: Miria Ranson, 16 Jahre, Schüler und Reiterin(Anfänger/keine richtigen Rennen gegangen).
Zu Miria habe ich schon ein engeres Verhältnis. Ich war 7 Jahre alt als sie auf die Welt gesetzt wurde. Sie ist sehr ehrgeizig, witzig, schnell eifersüchtig und seit Anfang an eine riesige Nervensäge. Sie arbeitet jeden Tag hart um den Forderungen unseres Vaters gerecht zu werden. Wir trainieren oft zusammen und ich bin mir sicher, dass sie eines Tages sogar besser sein wird als ich. Sie ist nicht so vernarrt in Musik wie ich, hat jedoch viele Eigenschaften, die ich auch besitze. Unter uns sind wir wie zwei verrückte Hühner. Wir reden über Alles und Jeden, über Rennen, Pferde, Familie.. einfach über alles das uns zu schaffen macht und manchmal ist das wie Seelensalbe. Auf der Bahn hassen wir uns, denn meist sind wir Gegner und die Last unseres Vaters ist nicht einfach für uns beide zu tragen, doch sonst verstehen wir uns ganz gut.
Andere Verwandte: Gefühlt sind ist der Rest unserer Familie auf der ganzen Erdkugel verteilt. Wir sind recht groß, auch wenn ich außer der Schwester meines Vaters noch niemanden kennenlernen konnte.
Beziehungsstatus: Wild and free..
Schüler () Auszubildender () Mitarbeiter (X)
Beruf (nur bei Mitarbeitern erforderlich): Bereiter, im Rennsport natürlich.

Vergangenheit:
die augen so sagt man, seien die spiegel unserer seele. auch unsere vergangenheit zeichnet sich darin und man kann sie lesen wie aus einem offenen buch.
-don't worry, don't cry; ride your horse and learn to fly-
Ich bin Jockey. Ein Jockey, der sich seinen Erfolg erarbeitet hat. Ein Jockey, der die Welt gesehen, millionenschwere Fohlen aufgezogen, die besten Pferde der Welt geritten und fast jedes Rennen gewinnen hat. Das kommt nicht alles von einem auf den anderen Tag. Ich habe mir alles hart erarbeiten. Manche wollen da etwas anderes behaupten, aber Menschen behaupten vieles. Menschen denken über Dinge nach die sie nichts angeht oder mit denen sie sich gar nicht auskennen. Menschen machen sich über solch unnötige Sachen Gedanken, machen einem Vorwürfe. Manche werfen mir vor, ich sei ein Tierquäler. Ich hatte ihnen geglaubt, doch jeder nimmt sich was er will, selbst der Tod. Vielleicht hätte ich es verhindern können. Vielleicht bin ich wirklich daran schuld. Schuldig, gute Pferde im Rennsport untergehen zu lassen. Gute Pferde, bereit um ein Rennen zu gewinnen. Bereit, um ihr Bestes zu geben. Vielleicht bin ich daran schuld. Ich weiß es nicht. Ich bin zu viele femde und meist auch gute Pferde geritten, um mich an jedes einzelne erinnern zu können. Tode gibt es überall und in jedem Sport. So ist das nun mal. So ist das Leben. Denkt an Hickstead, denkt an Ruffian. Nur weil sich die Medien die Mäuler über den erst besten Reiter zerreißen müssen, heißt nicht, dass ich ein Mörder bin, Tierquäler, Egoist, was auch immer. Pferde wurden dafür geboren um zu laufen. Das tun sie schon immer. Ein Pferd braucht keine Wanderschuhe wie wir es tun, es braucht auch kein Premiumfressen, Kandarren oder sonstwas. Ein Pferd will rennen, dafür ist es geboren.

So wurde es mir zumindest immer eingetrichtert. Etwas länger und in einer anderen Tonlage, aber so ungefähr. Mir sollte so beigebracht werden, dass der Rennsport Opfer fordert. In beiden Hinsichten. Anfangs war mir dies nicht bewusst. Ich ritt ohne eine Spur von Ahnung. Ich hatte einfach Spaß daran hirnlos zu reiten. Anfangs heißt ungefähr 2004 bis 2006, also war ich noch sehr jung und durfte die Pferde nur in unserer privaten Halle reiten. Das diese nicht unsere Besten waren, ist klar. Wenn überhaupt. Ob ich durfte entschied natürlich nicht ich, sondern mein Vater. Er entschied sowieso über Alles und Jeden. Er fühlt sich stärker als er eigentlich ist. Ich dachte, dass wenn ich öfter trainiere und einen engeren Draht zu Pferden haben würde, würde aus mit irgendwann mal eine Legände werden. Jemand, zu dem man Aufsehen konnte. Doch der Umzug und die neue Schule und Sprache machten das nicht gerade einfacher. Da der Umzug in ein riesiges Anwesen schon lange geplant war, konnte ich mich ein bisschen auf mein neues Leben vorbereiten. Da die Bahn Hippodrome d'Auteuil direkt vor der Tür Rennen veranstaltete und wir natürlich auch eigene besaßen, musste ich wieder starten. Musste. Mein erstes richtiges Rennen ließ nicht lange auf sich warten. Mein damaliges Pferd, Sazujiko, ein erfahrener Rappe auf dem ich eine Zeit lang Mal geritten war bis mein Vater ihn wieder übernahm, sollte das Pferd sein, dass mich in den Sieg trägt. So war es zumindest geplant von Robert und dem Rest der Leute, die viel von mir erwarteten. Ich hatte Erfahrung mit dem Pferd und schaffte es sogar, es in die richtige Startbox zu führen. Die drei. Im Gegensatz zu mir war der Hengst komplett ruhig und ließ brav alles über sich ergehen. Er war eines der Pferde, das von meinem Vater gebrochen wurde. Der Klang der Glocke ertönte, die Türen öffneten sich und wir donnerten los. Ich hielt ihn im Mittelfeld und hatte vor, auf den besten Augenblick für den Angriff zu warten. Ich wusste das der Hengst dies schaffen würde, denn eigentlich war dies ein Rennen weit unter seiner Klasse. Die erste Kurve war perfekt; wir holten ein paar Reiter ein und konnten uns auf die Innenseite schlagen. Doch in der zweiten kam er plötzlich ins Stolpern. Ich hörte nur kurz seine Hufe aneinander Stoßen; das Klirren der Eisen, der ekelhafte Schrei. Nur ein Augenblick später und es war schön geschehen. Noch heute spielt sich in fast jeder zweiten Kurve dieses Szenario in meinem Kopf ab. Immer und immer wieder. Es hatte mich komplett abgestumpft. Erst ab diesem Tag verstand ich, was mein Vater mir versucht hatte beizubringen. Jeder nahm sich was er wollte. Selbst der Tod. Das Pferd wurde noch an diesem Tag eingeschläfert. Es hatte sich beide Vorderbeine gebrochen. Ich hatte vor, mein Dasein als Jockey zu beenden. Ich wollte nie wieder auf den Rücken eines Pferdes oder eine Bahn betreten. Nie wieder. Ich wollte einfach gar nichts mehr. Ich zog mich zurück von meinem Leben. Ich ließ das Leben Leben sein. Ich hatte das Gefühl, dass ich mit dem Sturz in ein tiefes Loch gefallen war und nie wieder rauskommen würde. Ich lebte so lange darin, dass ich mich darin Zuhause fühlte. Es fühlte sich an, als wäre mein Geist in einem fremden Körper. Das ich nicht mehr ich selbst war. Ich fing an zu trinken um den Schmerz zu betäuben. Alkohol half mir dabei, in der Nacht noch Schlaf zu finden. Eine Zeit lang hatte ich mich auch geritzt. Entlang des linken Armes und des rechten Beines zieren sich heute aneinander gereihte Narben, welche man durch das dunkle Tattoo kaum noch sehen, aber natürlich noch fühlen kann. Schule war mir egal. Ständig schrieben mir meine Eltern etwas vor, tischten mir ihre gelogene Scheiße auf, welche mich wohl dazu bringen sollte, wieder anzufangen. Doch auf der einen Seiten rein, auf der anderen wieder raus. Ich wollte nicht mehr. Konnte nicht mehr. Ich war damals so dünn, ich konnte nach ein paar Monaten schon nicht mehr die Tür meines Zimmers öffnen. Ich überlegte sogar ernsthaft, mir Drogen zu beschaffen. Rauchen war mir wohl nicht genug. Nichts war mir genug. Nichts und Niemand. Es fühlte sich so langsam an, als würde jemand das Loch mit Wasser füllen. Ganz langsam stieg es an. Es kletterte so unauffällig an deinen Beinen hinauf, dass du, sobald du deine Augen für eine Sekunde schließt, schon am Ertrinken bist. Und deine Füße bleiben standhaft und du siehst nur dabei zu, wie das Wasser immer weiter steigt. Du siehst einfach dabei zu. Siehst zu und hoffst, dass dies kein Traum ist.
Doch irgendwann lernt man zu schwimmen. Man schwimmt an die Oberfläche und lernt zu atmen. Und dies war so. Ich konnte atmen. Gefühlt das erste Mal in meinem Leben. Durchatmen und wieder meinen Körper spüren. Es fiel mir nicht leicht, denn atmen mit löchrigen Lungen erwies sich als fast unmöglich. Doch so weh es auch tat, niemand würde mich jemals wieder in dieses Loch bringen. Es war kein Alptraum gewesen, ich hatte gewiss keine Angst davor. Denn es war noch immer eine Entscheidung gewesen, wieder Luft zu holen. Ich gebe nicht damit an, doch wollte ich es gesagt haben. Ich wollte wieder atmen, ich wollte wieder leben. Das alles war ein riesiger Haufen Scheiße, doch konnte man diesen mein Leben nennen. Und ich hatte mich auch dafür entschieden, die Luft anzuhalten. Ich hatte mich dafür entschieden zu leiden, denn Leid war einfach nötig gewesen. Schmerz bringt Klarheit in den Kopf, aber auch Einseimkeit, Zeit, Träume, Dunkelheit, Stille und im Gegensatz dazu auch mal ein guter Song sind Dinge, die einem zur Einsicht bringen, was einem das Leben bringen kann. Es ist so voller Möglichkeiten. Man sollte sie nicht verpassen. Diese Zeit, ich weiß gar nicht wie lange ich diese Phase hatte, hatte mir dies alles beigebracht. Everything is meant to be. Aber auch life is a bitch. Alles hängt zusammen und Ehe du dich versiehst, bist du schon ein Teil davon. Ein Teil eines riesigen Netzes das dich nicht mehr los lässt. Manchmal hat man das Gefühl, dass man nicht mehr ein Teil davon ist, dass man ausgeschlossen wurde, doch sobald dieses Gefühl wieder zurückkehrt, umschlingt es dich doppelt so hart. So war es damals für mich. Ich erlernte wieder das Reiten, denn es hatte sich angefühlt, es hätte ich noch nie ein Pferd gesehen. Ich hatte all die alten Gefühlen mit auf den Grund genommen. Ich hatte sie auch dort gelassen und wollte nun einen neuen Start wagen. Die Zeit war ein Teil von mir. Alles was mich ausmacht verdanke ich gewissermaßen diesem Pferd, dass wegen mir damals sein Leben verloren hatte. Doch verdanke ich es auch mir selbst. Ich ließ zu, jemanden so nah an mich heran zu lassen, dass mich sein Tod in eine jahrelange Trauer versetzte. Vielleicht hätte mich dies lehren sollen, nie wieder Trauer zu spüren, doch ist Trauer nicht etwas gutes? Es bringt Einsicht. Und Einsicht kann was gutes sein. Die restlichen Jahre habe ich bis jetzt damit verbracht, mich wieder auf die Spur zu bringen. Das Tattoo hat sehr dabei geholfen, auch wenn ich von dem Schmerz damals fast geheult hätte. Doch nun bedeckt es alle meine Narben und Schmerzen habe ich nun keine mehr. Ich hatte nun auch endlich Miria kennengelernt. Ich wusste nicht, dass ich eine Schwester habe, aber sie wohl auch nicht. Kein Wunder das meine Eltern ihr nichts von ihrem Sohn erzählt hatte. Irgendwie konnte ich es verstehen, irgendwie aber auch nicht. Ich holte auch die Schule wieder nach und stand am Ende mit einem sehr guten Durchschnitt da. Auch der Rennsport wurde wieder ernster, es ging wieder auf die Bahn und ich durfte erste richtige Siege feiern. Mit den Pferden ging es voran, wir verkauften welche für sieben- oder achtstellige Zahlen und zogen Spitzenfohlen auf, welche uns später auf der Bahn nicht enttäuschten. Die Meisten zumindest. Ich hatte wieder vertrauen geschlossen und auch wenn es hart war, war ich froh wieder aufgetaucht zu sein.
-who will fix me now? dive in when i'm down. save me from myself, don't let me drown-


Euer Pferd


Name (Spitzname, Rufname): Unpassend passend. Nein, dies ist nicht sein Name, sondern meine Meinung. Sein richtiger Name ist God of War. Ziemlich übertrieben, doch 08/15 Namen fallen im Rennsport nicht auf. Natürlich rufe ich ihn nicht mit God of War. Sein Rufname ist Kobi. Fragt mich nicht wie ich auf diesen Namen gekommen bin.
Art (Warmblut/Kaltblut/Vollblut/Pony): Ein Vollblut ist er.
Rasse: Wie schon gesagt ist er im Rennsport tätig. Er ist ein englisches Vollblut.
Geschlecht: Ein Hengst ist er.
Alter: 2 Jahre und 5 Monate ist er alt. Besitzen tu ich ihn erst seit 3 Monaten.
Fellfarbe: Eher dunkelbraun, manchmal jedoch sieht sein Fell heller aus als es eigentlich ist. Kronen hat er an jedem Bein, außer an dem vorne rechts. Dazu kommt noch ein Vogelschiss mitten auf der Stirn.
Augenfarbe: Beide kastanienbraun.
Besondere Merkmale: Seine Größe. Seine Intelligenz. Markante Abzeichen. Riesiges Baby.
Stockmaß: Der Riese misst ein ungewöhnliches Stockmaß. 1,82m.
Bild:
-he is clothed with strength
and dignity, and he laughs
without fear of the future-
Stil (Englisch/Western): Nur englisch.
Ausbildungsstand: Eingeritten. Rennen wurden schon ein paar mit ihm bestritten, jedoch werde ich ihn erstmal richtig heranführen müssen. Der Hengst hat viel Luft nach oben und wir arbeiten hart. Hindernisrennen bereits Ausgleich U, jedoch hat er dort keine guten Erfahrungen. Flachrennen Ausgleich III, wenn auch knapp, geht aber schnellstens voran. Dressur und Springen als Nebenbeschäftigung ist nicht möglich, doch auch dies würde ich durch Vertrauen gerne eines Tages erreichen wollen.
Charackter: Zuerst sollte man sagen, dass der Hengst selbst mit solch jungem Alter durch viele Hände gegangen ist. Man versuchte schon als er noch ein Fohlen war sein Blut zu zügeln, warum ist da wohl eine andere Frage. Noch heute ist er noch gebrochen, seine Galoppade manchmal stockig. Ich arbeite hart, doch der Hengst will sich nicht zügeln lassen, geschweige denn genug Vertrauen fassen. Doch ich weiß das wir das schaffen werden. Das ein Vollblut mit solch einem Stammbaum rennen will, ist nicht etwas, dass man einfach so unterbieten kann. Er ist für das Rennen, das Adrenalin, das Aushalten, das Angeben und sogar für das Posen geboren. Er ist einfach für das, was seine Rasse nun mal tut, geschaffen. Er ist Profi darin. Da macht es keinen Sinn ihm das verbieten zu wollen. Das diese Rasse arrogant ist, muss man nicht mehr sagen. Denn das ist er. Er liebt es zu rennen, auch nicht erwähnungswert. Er hasst es etwas anderes zu tun. Er ist ein sehr kluges Pferd und hat durch seine Vergangenheit gelernt. Man könnte schon meinen, dass er in meinen Händen aufblüht. Hände ist ein gutes Stichwort; der junge Hengst hasst es abgrundtief berührt zu werden. Er beißt (meist) zwar nicht, jedoch merkt man an seiner Sprache das er es nicht mag. Von mir lässt er es manchmal zu, andere sollten dies aber lassen. Er ist ein ziemlicher Arsch und er hat vor nichts und niemanden Angst. Man sollte ehr Angst vor ihm haben, denn wer weiß schon was er für Pläne schmiedet. Und sein Name sagt ja auch schon alles. Er ist grade auch durch seine Klugheit meist eher misstrauisch und launisch. Einen Tag ist er liebt und spielt mit dir, hört dir beim Training zu und macht halbwegs brav das was er machen soll, und einen anderen Tag ist er bockig und steht nur in der Ecke seiner Box, schmeißt dich aus dem Sattel oder beißt um sich. Meist ist er so, wenn er ein Rennen verliert. Wie gesagt, er ist verdammt klug und will immer der Beste sein, was ihn manchmal blind macht. Doch wenn er Fehler macht oder ein Rennen verliert, denkt er genau in der Zeit, wo er einfach nur still in der hintersten Ecke seiner Box steht, über seine Fehler nach und am nächsten Tag legt er auf der Bahn eine neue Bestzeit hin. Er ist verbissen und hat er ein Ziel, wird er nicht aufhören dafür zu ackern.

Haltung (ankreuzen): Paddockbox (X) | () Aktivstall | Weide ()



Euer Pferd


Name (Spitzname, Rufname): Der Name meines Pferdes lautet Satan's Son. Meist nenne ich ihn Satan oder Satansbraten, Rüpel oder Ähnliches.
Art (Warmblut/Kaltblut/Vollblut/Pony): Er ist ein Vollblut.
Rasse: Wie es seine Art schon halb verraten hat, ist er ein englisches Vollblut.
Geschlecht: Naja, er ist ein Hengst.
Alter: Bald ist er 3,5 Jahre alt. Ich war bei seiner Geburt dabei, ich sollte es wissen.
Fellfarbe: Das reinste Weiß das es gibt. Es hat was mit Genen zu tun. Eine sehr seltene Farbe. Er wurde außerdem als Schimmel geboren, was man aber schon fast normal bei dieser Fellfarbe nennen kann.
Augenfarbe: Das eine seiner Augen ist ein Fischauge. Also blau wie man es gewohnt ist. Sein rechtes Auge ist ein seltenes Phänomen. Zur Hälfte blau und zur Hälfte schwarz. Und es ist so wie ich sage, es ist zur Hälfte rabenschwarz.
Besondere Merkmale: Sein ganzes Verhalten. Sein Fell. Seine Augen. Sein Auftreten.
Stockmaß: 1 Meter und 77 Zentimeter misst der Hengst.
Bild:
-if you aren't afraid of the speed,
then you aren't going fast enough-
Stil (Englisch/Western): Nur englisch.
Ausbildungsstand: Flachrennen Ausgleich I, Hindernisrennen wird ausgetestet, Dressur und vielleicht mal kleine Sprünge in der Freizeit.
Charackter: Er ist typisch. Typisch Vollblut. Er ist heißblütig, arrogant anderen Pferden gegenüber, vor allem bei Rennen. Er liebt es zu zeigen, dass er besser ist als andere Pferde. Er liebt es sich in vollster Pracht präsentieren zu können. In seinem Stammbaum stehen die Namen vieler Legenden und Berühmtheiten. Wenn ich nicht gerade im Stall bin, macht er meist was er will und wann er es will. Im Gegensatz zu Kobi hat er kein Problem sich zumindest von mir ab und an mal streicheln zu lassen. Er arbeitet zwar gern, jedoch braucht er auch seine Pausen und oftmals auch ein paar Spielchen, damit die Motivation und Entschlossenheit nicht sinkt. Das äußert sich meist mit angelegten Ohren, Schnappen, Buckeleien auf der Bahn und blauen Flecken. Doch eigentlich sollte einem echten Jockey schon beim Aufsteigen bewusst sein, dass dieses Pferd kein kleines Pony ist. Fremden gegenüber zeigt er sich sehr stolz und arrogant, durchbohrt sie mit seinen Blicken. Zu anderen Pferden wirkt er meist dominant, kann aber auch freundlich und manchmal sogar verspielt sein wenn er sie kennt. Er ist ein kompliziertes Pferd. Er liebt es zu rennen, mehr als jedes andere Pferd das ich bisher geritten habe. Er ist verrückt danach. Er holt gerne das ganze Feld vom letzten bis auf den ersten Platz mit riesigem Abstand ein. Jeder auch so schwere Gegner ist bei seinem Ansturm liegen geblieben. Das ist sein Ding, seine Art seine Präsenz und Arroganz zu zeigen. Er ist ein Macho. Mit seiner starken Persönlichkeit und meiner Geduld haben wir uns bis nach ganz oben gekämpft. Es gab immer Schlagzeilen. Manche waren positiv und manche eher weniger. Doch das macht es spannender, vom Anfang bis zum Ende. Er ist und bleibt schnell, hat aber seinen eigenen Kopf. Und dieser ist ziemlich dick. Ich und jeder andere der jemals auf seinem Rücken ein Rennen bestritten hat kann sich glücklich schätzen, dass er auch auf seinem Rücken durch die Ziellinie gekommen ist. Sein Name ist Gesetz.

Haltung (ankreuzen): Paddockbox (X) | () Aktivstall | Weide ()



Euer Haustier:

Name (Spitzname): Ihr Name lautet Antrobien. Ihr könnt euch aber zu 1000% sicher sein, dass ich sie nicht so nennen werde. Ihr Spitzname lautet Toni, manchmal aber auch irgendwas anderes.
Art (Katze/Hund/Nagetier): Eine Katze wie schon erwähnt.
Rasse: Bengalkatze.
Geschlecht: Eine Katze, also weiblich.
Alter: 5 Jahre ist sie alt. Ich besitze sie schon seit mehr als 4 Jahren.
Farbe: Snow. Pawprints auf weißen bis gräulichem Fell, also ganz normal.
Augenfarbe: Meerblaue Augen, welche zum Rand hin heller werden.
Bild:
-beware of the night,
all cats are black in the dark-
Charakter: Man könnte meinen, dass die Katze mit ihrem 33 Zentimeter Maß, schon fast einem Hund ähnelt. Nicht bloß wegen ihrer Größe und Länge, sondern auch weil sie stets einen Drang zur Bewegung hat. Zwar kann sie sich auch entspannen, ziemlich oft sogar, aber wenn sie im Laufe des Tages nicht genug gefordert wird, kann es schonmal zu schlaflosen Nächten kommen. Manchmal kann sie sich aber auch selbst beschäftigen. Die Katze ist typisch für ihre Rasse; sehr intelligent, meist hoher Bewegungsdrang, gesprächig. Sie ist immer an meiner Seite und ich kann sie auch ohne Probleme mitnehmen. Dann läuft sie meist mit einem kleinen Geschirr zur Sicherheit herum und erkundet die Gegend. Sie hört im Gegensatz zu den meisten Katzen auf mein Wort und eigentlich braucht sie kein Geschirr, weswegen sie auch nur wenn wir unterwegs sind eins tragen muss, an welches ich aber nie eine Leine tue. Die Katze ist treu und hat immer ein offenes Ohr für dich. Sie ist zwar nicht wirklich verspielt, worüber ich mich aber auch nicht beschweren werde. Ich hätte keine Lust den ganzen Tag mit ihr spielen zu müssen. Da ich eben viel mit ihr draußen bin und sie auch eigentlich tun kann was sie will, reicht um sie auszupowern. Sie ist komplett neutral zu jeder Art von Tier, nur alles was fliegen kann ist für sie eine laufende Zielscheibe. Ich nehme sie dann meist auf den Arm oder rufe sie, was sich meist aber schon durch das Wegfliegen des Tieres erledigt. Sie lässt sich nicht sonderlich gerne von Fremden streicheln und auch diese Sache mit dem um die Beine Gelaufe macht sie nicht und wenn, dann hatt sie meist etwas ausgefressen. Wie gesagt, man kann sie streicheln, aber sie bettelt nicht drum. Wenn ich nicht gerade reite höre ich meist Musik und gehe mit ihr spazieren. Man kann sie einfach laufen lassen und wenn man sie verliert kann man sie rufen. Sie ist keine normale Katze. Sie kann sogar aportieren und sie liebt Wasser. Nein, wirklich normal ist sie nicht.

Martingal
Ich hoffe es passt alles, sonst einfach meckern.^^
Verfasst: Fr 25. Mai 2018, 16:33
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Auswertung S.30  Mit Zitat antworten
Aleksander Mikkelsen
„Ja, eine kleine Gelände. Nichts besonderes.“, ihre Antwort ließ mich aufhorchen. Vielleicht hatte sie ja.. doch bevor ich den Gedanken zu Ende brachte, fing meine Vernunft mich wieder ein. Ich sollte mich wirklich wieder ein bisschen mehr in den Griff bekommen. „Du solltest das selber nicht so herab spielen, man fängt immer klein an.“ Erneut zuckte ich mit den Schultern. Seit wann war ich, denn der Typ geworden, der Weisheiten an andere Menschen weitergab? Hm. Selbst ich hatte für mein heutiges Können, meine heutigen Erfolge hart arbeiten müssen - das hatte jeder. Talent konnte man mitbringen, aber am Ende war es die harte Arbeit und der Ehrgeiz, die uns da hin brachten, wo wir hin wollten. Ohne Fleiß brauchte man gar nicht erst anfangen.
Ein leichtes Schmunzeln legte sich auf meine Lippen. Wirklich fiel zu sagen, schien die junge Frau nicht zu haben - auch wenn sie mich angesprochen hatte. Vielleicht hatte sie auch nicht wirklich Lust auf dieses Gespräch und wollte bloß höflich sein. Ich wandte mich noch einmal meinem Wallach zu, klopfte seinen Hals. „Wenn du mich dann entschuldigen würdest…“, wandte ich mich an die junge Frau und sah wieder zu ihr herüber, ein tröstendes Lächeln auf den Lippen. „…der Tag hat mir wirklich einiges abverlangt.“ Ich schob meine Hände in die Hosentasche und setzte mich in Bewegung.
Verfasst: Fr 25. Mai 2018, 16:16
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Auswertung S.30  Mit Zitat antworten
Quickfacts

Name+ID: Kaspian, 307588

Name (Vor- und Nachname, Spitznamen): ALASKA KINGS || ALASKA; ALLI
„Luck’ is my middle name. Mind you, my first name is ‚Bad‘.“
Alter (mit Geburtsdatum): 21 MAI 1996 || 22 JAHRE
Herkunft: ALICE SPRINGS, AUSTRALIEN
Geschlecht: WEIBLICH
Reiterliches Können( Dressur, Springen und Vielseitigkeit...):
SPRINGEN BIS KLASSE S

Es ist wie ein Spiegel
Spieglein Spieglein an der Wand
Aussehen (kurze Beschreibung):
„She could make anyone say the stupidest things just by flashing her pretty little smile.“
*
Alaska gehört zu der Sorte von Mensch, die die Gabe besitzen die Aufmerksamkeit anderer auf sich zu ziehen. Betritt das Mädchen einen Raum, so wird sie häufig Widerwillen zum Mittelpunkt des Geschehens. Sie ist ohnehin im Besitz einer angenehm warmen Ausstrahlung, jedoch sucht man den Umkehrschluss -, dass sich viele in ihrer Nähe wohl und geborgen fühlen - vergebens. In ihren Augen schwimmt ein klares Smaragdgrün, welches so verblüffend ist, dass du manchmal, wenn sie dich direkt ansieht, völlig vergisst, was du eigentlich sagen wolltest. Allerdings sind diese zugleich wie ein Spiegel und verwehren jedem den Einblick in das Innere der jungen Frau. Eine undurchdringliche Barriere, die Alaska manchmal sogar vor sich selbst schützt. Die Gefühle, die ihre Augen nicht zum Ausdruck bringen können, vermittelt das Mädchen - ungewollt - mit ihrer Mimik und Gestik. Ihr blasses, von Sommersprossen gesprenkeltes Gesicht wird meist von ruhigen Zügen beherrscht; lässt sie freundlich und gelassen wirken - obwohl letzteres nicht immer der Fall ist. Die vollen Lippen sind immer von einem rosigen Ton und entblößen häufig die zwei Reihen funkelnd weißer Zähne in einem amüsierten Lächeln. Ihre Augenbrauen, welche sich immer dann zusammenziehen, wenn Alaska über etwas grübelt, sind von dem gleichen Farbton wie ihre Haare und geben ihren Gesicht den letzten harmonischen Schliff. Dunkelbraune Strähnen fallen ihr bis unter die Brust und kräuseln sich in den Spitzen. In der Regel trägt die Kings-Tochter diese in einem unordentlichen Dutt oder geflochten; für sie ist es einfach zeitsparender und ihr fallen nicht ständig diese lästigen, vereinzelten Haarsträhnen in die Stirn. Alaska ist nicht besonders groß. Meist ist sie sogar die Kleinste mit ihren gerade einmal 166 Zentimeter. Es stört sie allerdings nur wenig immer diejenige zu sein, die zu anderen herauf schauen muss.
Besonderes Merkmal:
Es gibt nichts besonderes an Alli; zumindest nichts, was sie selbst benennen würde. Viele haben dem Mädchen schon gesagt, wie hübsch sie sei. Aber Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters. Besonders an ihr sind wahrscheinlich aber die vielen Narben, die das Mädchen nach einem tragischen Reitunfall trägt.
Bild:
I’d rather have flower in my hair than diamonds around my neck.


Das bin ich
ein blick in den charakter ist ein blick in die seele
Charakter:
„I am not your 5 minute cigarette break, you cannot light me up whenever you’re in the mood, and put me out when you’re tired of me.“
*
Nicht jeder Mensch kann mit Alaska oder viel mehr mit ihrem Charakter umgehen. Egal, wo sie ist, sie eckt an. Das Mädchen ist gewiss kein schlechter Mensch, eher das genaue Gegenteil - aber sie ist temperamentvoll, impulsiv; da kommt es nicht selten vor, dass sie schnell einmal über das Ziel hinausschießt. Nur selten lässt sich jemand finden, der sich durch ihre stürmische Art nicht vollständig verunsichern lässt.
Zum Leidwesen einiger sagt Alli, was sie denkt und ist sehr direkt. Laut und schonungslos. Sie lässt sich von niemanden dem Mund verbieten und nimmt sich oftmals heraus, das letzte Wort zu haben - dabei ist es ihr herzlich egal, wer ihr dort gegenüber steht. Aus dem kleinen Mauerblümchen, welchem es nicht gelang, überhaupt eine eigene Meinung zu bilden, wurde eine junge Frau, die dafür umso mehr um ihr Recht und ihre Meinung kämpft. Mit Kritik an ihrer Person kann das Mädchen gut umgehen. Redet jemand schlecht von ihr, berührt sie dies nicht im geringsten. Beleidigungen prallen einfach von ihr ab. Dennoch sollte sich derjenige, der seinen Mund nicht halten konnte in Acht nehmen, denn Alaska kann durchaus zum Gegenangriff starten - allerdings ist dieser dann nicht hinterrücks; so feige ist sie nicht. Spricht jedoch ein Freund schlecht über sie, so sieht die Sache doch ganz anders aus. Es würde sie zutiefst verletzen und die Braunhaarige würde sich gewiss eine ganze Weile zurückziehen. Menschen, die es nämlich in ihr Herz geschafft haben, können sich voll und ganz auf sie verlassen - und das meist ein Leben lang. Genau dies erwartet sie deshalb auch von ihnen.
Sonst findet man in der Kings-Tochter eine Person, die definitiv frei nach dem Motto lebt: wenn nicht heute, dann morgen. Und darin unbeirrbar. Wenn etwas nicht funktioniert, wirft sie nicht gleich das Handtuch, sondern lässt sich Zeit - ebenso, wenn sie etwas von anderen erwartet.
Nach dem Unfall zog Alaska sich in ihr kleines Schneckenhaus zurück, schloss jeden und alles aus ihrer kleinen Welt aus. Doch war sie schon immer eine Kämpferin gewesen. Sie stand jedes Mal auf, wenn sie zur Fall gebracht wurde.
Stärken (5 Stichpunkte):
# selbstbewusst
# intelligent
# treuer Hund | loyal bis auf das Blut
# sprachbegabt
# geduldig
# ehrgeizig
Schwächen (5 Stichpunkte):
# tollpatschig
# miserable Lügnerin
# vorlautes Mundwerk
# stur (, wie ein Wasserbüffel)
# impulsiv | stürmisch | temperamentvoll
# ihre „rechte“ Seite
Abneigungen (5 Stichpunkte):
# alles, was krabbelt
# Gewitter
# Warteschlangen
# Zigaretten
# Unordnung
Vorlieben (5 Stichpunkte):
# Schokoladenkuchen
# warmer Pfirsischtee
# Kochen
# Dunkelheit
# Sport



Familie:
die familie ist die älteste aller gemeinschaften und die einzige natürliche
Eltern: BRANDON KINGS || LORA KINGS ; Meeresbiologin
Geschwister: HUNTER KINGS ; großer Bruder ; Medizinstudent
Andere Verwandte: THE ONE AND ONLY KINGS-FAMILY
Beziehungsstatus: SINGLE
Schüler ()Auszubildender () Mitarbeiter (x)
Beruf (nur bei Mitarbeitern erforderlich): Reitlehrer - klassisches Springreiten

Vergangenheit:
die augen so sagt man, seien die spiegel unserer seele. auch unsere vergangenheit zeichnet sich darin und man kann sie lesen wie aus einem offenen buch.

Ihre Kindheit verbrachte Alaska an einem Ort, von dem andere Menschen nur träumen können: sie wuchs auf einem großen Landsitz zusammen mit ihren Eltern auf und hatte alles, was sich ein Kinderherz nur wünschen kann. Freudig kleidete sich die kleine Tochter der Eheleute in Tüll und Satin, in Rosarot und Blütenweiß, wann immer ihre Mutter mit neuen Paketen beladen die Angestellten die Treppe hinauf wanken ließ und diesen mit Adlerblick folgte, wartete Alaska bereits freudig im Ankleidezimmer. Manchmal aber auch im Spielzimmer, wo sich tausende Puppen stapelten und um die Aufmerksamkeit einer kleinen Kinderseele rangen.
Das Mädchen war immer beliebt in der Schule ; gehörte zu der Gruppe von Menschen, mit der jeder gesehen werden wollte. Viele wollten mit ihr befreundet sein, doch Alaska wusste schon immer die falschen Menschen von den echten zu trennen. Sie hielt ihren Freundeskreis klein.
Alles deutete darauf hin, dass die Braunhaarige ein perfektes Leben vor sich haben würde - bis zu diesem einen schicksalhaften Tag in ihrem achtzehnten Lebensjahr.
Es war wie immer. Nichts hatte sich komisch, nichts hatte sich anders angefühlt. Alaska war mit ihren Freundinnen ausreiten gewesen. Ein sonniger Tag, daran kann sich Alli noch erinnern - der Rest, schwarz. Sie hat keine Erinnerungen mehr an die Stunden, die ihr Leben in den Grundmauern erschütterten. Da ist nur diese grasgrüne Decke und der Geruch von Desinfektionsmittel.
Zwei Wochen hatte sie im Koma gelegen. Vier Monate im Krankenhaus.
Sie weiß, dass Tränen über ihre heißen Wangen geflossen sind, als der zuständige Arzt ihr mitteilte, dass sie ihren rechten Arm vermutlich nie wieder bewegen könne. Lähmung durch Nervenschädigung.
Alaska war am Boden zerstört, es ergab für sie alles keinen Sinn mehr. Sie würde nie wieder richtig reiten können… nie wieder.
Motorcrossfahrer waren die Ursache für ihren Sturz gewesen. Halbstarke hatten sich trotz des Verbotes mit ihren Maschinen in dem Waldstück ein Rennen geliefert, in dem die Mädchen auf ihren Pferden unterwegs waren. Dungeon war durch die unbekannten Geräusche in Panik ausgebrochen und hatte auf seine Instinkte vertraut: Flucht. In halsbrecherischem Tempo war er mit Alaska querfeldein galoppiert, bis das Mädchen an dem Ast eines Baumes hängengeblieben war und vom Pferd gerissen wurde. Zwei Rippenbrüche, Schienbeinbruch und die bleibenden Nervenschäden waren die Folgen.
Das erste Jahr zog sich die Braunhaarige vollkommen zurück; ließ niemanden an sich ran. Sie ging nicht mehr aus dem Haus, nicht mehr zu ihren Pferden - lediglich zur Physiotherapie konnten ihre Eltern sie zwingen.
Das zweite Jahr hielt sie es nicht mehr aus; diese Trübsinnigkeit, dieses Mitleid. Sie wollte sich nicht mehr so elend fühlen - also tat sie das einzige, was sie damals für richtig hielt, sie fuhr zu ihren Pferden.
Im dritten Jahr kämpfte sie sich zurück in ihr altes Leben; gab alles dafür wieder ein „normales“ Leben zu führen. Tat alles dafür, damit man die arme, kleine Alaska Kings nicht mehr bemitleiden musste. Ein „normales“ Leben, nun, allen anderen außer ihr selbst schien dies unmöglich. Und wenn kein anderer an dich glaubt, dann bist du der einzige, der für dich da sein kann.


***

Euer Pferd

Name (Spitzname, Rufname): Warriors Dungeon ; Dungeon
Art (Warmblut/Kaltblut/Vollblut/Pony): Warmblut
Rasse: Oldenburger
Geschlecht: Wallach
Alter: 10 Jahre
Fellfarbe: Brauner
Augenfarbe: Schokoladenbraun
Besondere Merkmale: Die feine, kurze Blesse, welche auf seiner Kopfmitte sitzt.
Stockmaß: 172cm
Bild: the soldier.
Stil (Englisch/Western): Englisch
Ausbildungsstand: Springreiten Klasse M - Dressur Klasse A
Charakter: Dungeon ist für das gutmütigste Geschöpf auf Erden und eine treue Seele. Niemals könnte er einer Fliege etwas zu Leide tun. Der Wallach ist ein „Ein-Mann-Pferd“ und es fällt ihm schwer jemand anderen an seiner Seite zu dulden als das braunhaarige Mädchen. Die beiden haben ein inniges und sehr starkes Bündnis zueinander. Manchmal denkt die junge Frau sogar ihr Wallach zeigt Symptome von Eifersucht, sobald sie seine Aufmerksamkeit nicht bei ihm halten kann und etwas anderes für einen Moment interessanter scheint. Unter dem Sattel ist auf den Oldenburger zu Hundertprozent Verlass. Er arbeitet konzentriert und lernwillig mit; korrigiert ab und an auch mal den Fehler seines eigenen Reiters. Der Wallach braucht viel Bewegung, ist ein richtiges Energiebündel. Allis Mutter pflegt immer zu sagen, dass man aus Dungeon auch drei Pferde hätte machen können. Aber braucht der Vierbeiner nicht nur Bewegung, sondern auch Unterhaltung. Ihm wird schnell langweilig und dies kann sich das ein oder andere Mal auch auf seine gute Laune auswirken. Er ist ein wahrer Dickkopf und von Zeit zu Zeit auch eine richtige Zicke, weshalb Alaska den Oldenburger nicht immer mit Samthandschuhen anpackt. Seit dem Unfall gibt es immer wieder Tage, an denen sich der Wallach zurückzieht - fast schon panisch wirkt. Das Mädchen weiß nicht genau, was diese Situationen auslöst, sie sind einfach da. Verübeln kann man es dem Wallach jedoch nicht.
War er schon vor dem besagten Tag leicht aus der Ruhe zu bringen und überaus schreckhaft gegenüber neuen Dingen, ist es heute fast eine Unmöglichkeit den Oldenburger ohne Schweißausbrüche an etwas unbekanntes zu gewöhnen. Er fällt immer wieder in sein Muster zurück, wird panisch und versucht die Flucht zu ergreifen: eine natürliche Reaktion, dennoch bringt diese sowohl Alli, als auch andere in Gefahr.

Haltung (ankreuzen): Paddockbox (x) | () Aktivstall | Weide (x)

***

Euer Pferd


Name (Spitzname, Rufname): Lieutenant , Bambi
Art (Warmblut/Kaltblut/Vollblut/Pony): Warmblut
Rasse: Oldenburger
Geschlecht: Hengst
Alter: 13 Jahre
Fellfarbe: Brauner
Augenfarbe: Rabenschwarz
Besondere Merkmale: Sein Fell schimmert in einem goldenen Ton von flüssigen Honig.
Stockmaß: 178cm
Bild: the commander.
Stil (Englisch/Western): Englisch
Ausbildungsstand: Springreiten Klasse S - Dressur Klasse L
Charakter: Alaska nennt Lieutenant nicht ohne Grund 'Bambi'. Der Hengst ist sehr verspielt und frech, auch Artgenossen gegenüber - selbst wenn er aus seinen „jungen Jahren“ schon längst herausgewachsen ist. Zuerst hatte die Australierin den Oldenburger 'Thumper' [Klopfer] nennen wollen, wie der freche und vorlaute Hase aus dem Film Bambi, im Nachhinein ist es aber doch bei dem Namen des jungen Hirsches geblieben. Nicht, dass es irgendwen interessieren würde. Trotz seiner Neugierde gegenüber neuen Dingen und auch Menschen hat Lieutenant seine angeborene Scheu eines Fluchttieres nicht verloren. Im ersten Moment nähert er sich mutig fremden Gegenständen oder Menschen, ergreift im nächsten jedoch lieber wieder die Flucht. Der Hengst ist durchaus intelligent und lernt schnell. Unter dem Sattel ist er ein wahres Goldstück; lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen und folgt seinem Reiter gehorsam.
Allerdings hat der Große auch seine Schattenseiten – keiner ist perfekt. Lieutenant kann durchaus einmal seine Hengstmanieren raushängen lassen, schlecht gelaunt und ein wahrer Sturkopf sein. Wenn ihm etwas nicht in den Kram passt, schaut er einen wortwörtlich nur noch mit dem Hintern an. Ein kleiner Prinz eben.
Und Alaska kennt ihren Idioten. Stuten imponiert er unheimlich gerne, präsentiert und räkelt sich vor ihnen: ein echter Angeber eben.



MARTINGAL
Verfasst: Fr 25. Mai 2018, 15:47
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Auswertung S.30  Mit Zitat antworten
Quentin Nicolas Adams

„Ein Riesenbaby eben. Wie weit hast du sie den schon ausgebildet?“ – „Riesenbaby…“, wiederholte ich nachdenklich ihre Worte. „Klar, Riesebaby passt. Die Stute wird von mir bis Vielseitigkeit der Klasse A* geritten. Sicherlich wäre es eine Option sie weiter zu fördern, aber ich gebe ihr Zeit und ihren Raum, damit sie wahrlich ein gutes Verlasspferd wird. Das ist so die Hauptsache, die ich bei ihr verfolge, weil es sich dann doch etwas im Charakter anders ergeben hat.“
Ruhe. Eigentlich mein Lieblingswort unter den Trillionen deutschen Wörtern. Ehrlicherweise aber kommt Ruhe in Gesprächen meiner Meinung nach nicht sonderlich gut rüber, immerhin hat man sich im besten Fall sehr viel zu erzählen, aber ständig neue Dinge jemanden aus der Nase herausziehen – nein – aus dem Kopf heraus zu prügeln, das ist nicht so meine Art.
„Ich bin mir nicht zu fein dafür. Bloß wenn mein Sattel immer ganz oben ist... bei meiner Körpergröße geht das nicht ohne Hocker. Aber ich trag gerne meine Sachen selber weg. Bloß heute wurde uns das eben angeboten.“ – „Möchtest du wirklich dich auf einen Schlagabtausch einlassen?“, fragte ich Fayne mit einem gesenkten Blick. Meine Augen ruhten auf ihr, mehr oder weniger erkundeten meine Augen ihren Körper, aber sie ruhten.

„Die Ehre ist ganz auf meinerseits.“ – „Fayne, Fayne, Fayne… es ist immer eine Ehre mich kennen lernen zu dürfen. Ich meine, in welcher Welt lebst du?“, stellte ich ihr eine ganz einfache Frage. Hoffentlich machte sie kein irrtypisches Frauendrama daraus, aber, mittlerweile kann ich damit relativ gut umgehen. Die Kunst liegt darin, locker und entspannt zu bleiben und immer wenn es sich anbietet ‚ja’ zu sagen, dann kann nichts großartig schief laufen. Zumindest denke ich das.
„Schönes Auto. In welcher Wohnung wohnst du eigentlich?“ Und weg war sie. Ich musste einige größere Schritte machen, um Fayne einzuholen. Das war aber nicht sonderlich schwer, mit meinen langen Beinen. – „Das mit dem Auto weiß ich doch schon“, antwortete ich ihr und strich meine Haare ein klein wenig nach hinten, „ich wohne da, wo es sich anbietet. Ob in deinem Bett, oder im Bett einer anderen hübschen Frau: das ist mir ziemlich gleichgültig.“
Ich wollte zwingend ihre Reaktion darauf sehen. Manchen Frauen, disculpo: vielen Frauen, genügt es nicht, nur ein Betthäschen zu sein, immerhin haben sie freilich auch Gefühle und diese Gefühle sollen Selbstverständlicherweise nicht ignoriert werden.

Zusammen überquerten wir den kurzen Weg in ein wirklich mächtig wirkendes Gebäude. Als ich ankam, nahm ich es wohl nicht war, dieses fast majestätische Haus. Es war logischerweise ziemlich hoch gebaut und feine Backsteine zierten die Fassade des Gebäudes.
„Ich muss mal kurz auf mein Handy gucken. Mein Mitbewohner hat wohl noch irgendwas geschrieben. Ich hoffe du nimmst mir das nicht übel“, lächelte sie. – „Du brauchst dich dafür nicht zu entschuldigen, Fayne“, sagte ich ihr. „Wir sind keine Freunde, weshalb du dich mir gegenüber nicht rechtfertigen musst, schließlich dackle ich dir hinterher und nicht umgekehrt“, fügte ich an meinen einen Satz noch hinzu.
Ich senkte meinen Blick zur Seite und musste mir ein lautes Lachen unterdrücken. Mein Start auf Gut Iyllenburg fängt schon mal sehr gut an, zumindest hätte es in meinen Vorstellungen tatsächlich nicht besser laufen könnten.
Fayne nahm ihr Handy in die Hand und tippte konzentriert ihre Nachricht. Aber nach wenigen Sekunden steckte sie es weg und meinte, dass es heute nicht mehr vorkomme. Ich nahm es schweigend und lächelnd zur Kenntnis, schließlich wird es teilweise zur Gewohnheit, dass Menschen dauerhaft online sein müssen und nichts mehr großartig offline unternehmen wollten. Netflix, Amazon Prime & Co. sind natürlich eine erstklassige Abwechslung, sollten allerdings nicht der Standard werden.
„Deine Mitbewohner freuen sich schon bestimmt auf dich.“ – „Wenn man hier schon extra Wünsche haben darf und diese – zumindest Frauen wohl – erfüllt werden, dann hätte ich liebend gerne Mitbewohner, die a) regelmäßig, wenn nicht sogar täglich Körperpflege betreiben und b) hoffentlich einen totalen Putzfimmel haben, weil ich nicht der ordentlichste Mensch bin. Aber das kann jeder für sich selbst interpretieren“, meinte ich und sah zu ihr nach oben.
Sie stieg die Treppen nach oben, und freilich, wie es sich gehört, ich natürlich hinterher.
Verfasst: Fr 25. Mai 2018, 15:42
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Auswertung S.30  Mit Zitat antworten
So hier die Anmeldung für Kenai

Euer Pferd


Name (Spitzname, Rufname): Kenai
Art (Warmblut/Kaltblut/Vollblut/Pony): Warmblut
Rasse: Schwedisches Warmblut
Geschlecht: Wallach
Alter: 9
Fellfarbe: Der süße ist ein Rappe.
Augenfarbe: pech schwarz
Besondere Merkmale: Kenai hat eine wunderschöne Blesse mit Punkt
Stockmaß: 170cm
Bild:Kenai
Stil (Englisch/Western): Der hübsche ist Englisch ausgebildet
Ausbildungsstand: Dressur L | Springen S | Geländespringen A
Charackter: Bis jetzt kann ich dazu leider nichts sagen. Ich konnte ihn schon streichrln und da hat er mir gegenüber einen sehr herzlichen und treuen Eindruck gemacht. Ich hoffe er ist ein guter Kamerad mit dem man durch dick und dünn gehen kann.

Haltung (ankreuzen): Paddockbox () | (x) Aktivstall | Weide ()
Verfasst: Fr 25. Mai 2018, 14:19
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Auswertung S.30  Mit Zitat antworten
Isanroa Themingteen

Der Junge Mann stellte sich und sein Pferd vor. Er hieß also Aleksander, an irgendwas erinnerte mich der Name aber sicher war ich mir noch nicht, so lies ich dies Gedanke bleiben und erfuhr das er beim Turnier Dressur geritten war. "Ja, eine kleine Gelände. Nichts besonderes" antwortete ich mit einem lächeln. Wir wurden dann kurz unterbrochen von einem Handy klingeln. Meines konnte es nicht sein da es in meinem Zimmer in der Wohnung lag. Aleksander nahm sein Handy aus der Hosentasche und schrieb eine Nachricht. Ich wartete ab und dann ertönte seine Stimme Tut mir Leid, dass ich so unhöflich war.Die Nachricht war wichtig ich lächelte. "Kein Problem" antwortete ich ihm freundlich. Ich fand es nicht schlimm wenn andere Leute am Handy waren und ich nicht. Ich hatte eine lange Zeit keines gehabt da sie in der Klinik dies nicht erlaubten und seit dem ich wieder raus war nahm ich mein Handy immer noch nicht so oft mit.
Verfasst: Fr 25. Mai 2018, 14:06
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Auswertung S.30  Mit Zitat antworten
Danke ❤️

Malika Gilbert

Ich starrte noch immer auf die weißen Papiere in meiner Hand. Nach einer gefühlten Ewigkeit hatte ich das endgültige Ja in meinen Händen, welches mir ein glückliches Lächeln auf die Lippen zauberte. Nun konnte ich tatsächlich ein neues Leben in Deutschland beginnen und ich würde sofort alle nötigen Wege einleiten, um in der nächsten Zeit den Umzug zu vollziehen. Ich würde also endlich aus diesem Loch wegkommen, auch wenn das hieß, dass meine Mutter erneut auf sich allein gestellt war. Allerdings hatte sie nun diesen Job und ich glaubte - nein, ich hoffte -, dass sie diesen nicht für einen Rückfall riskieren wollte. Obwohl ich durch die Jahre ziemlich abgehärtet war und mich nichts so schnell aus der Bahn werfen konnte, so war mir meine kaputte Familie wichtig. Rose konnte immerhin nichts dafür, wie sie entstanden ist und unsere Mutter zeigte ihr nie, dass sie gehasst wurde. Sie liebte sie, ganz gleich, wie schlimm die psychischen Folgen auch waren.
,,Mum?“ Meine Stimme hallte durch die Wohnung, welche genau wie die Alte, eher spärlich eingerichtet war. ,,Ich bin hier“, ertönte es aus der Küche, woraufhin ich mich sofort eilig in den Raum begab. Ein Grinsen zierte mein Gesicht, als ich ihr den Brief vor die Nase hielt und mir gleichzeitig eine dunkle Strähne hinter mein Ohr strich. Sie überflog die ersten Zeilen, ehe ein kleiner Schimmer in die braunen Augen trat und sich ihr Blick auf mich richtete. ,,Glückwunsch! Wann willst du abreisen? Dann helfe ich dir.“ Obwohl sie so viel Scheiße gebaut hatte, hatte sie nie ihre Höflichkeit verloren und umso weniger ihre Hilfsbereitschaft. In diesem Sinne schien diese aber bei mir nicht angekommen zu sein. ,,Mal gucken. Muss erst alles in die Wege leiten“, erwiderte ich Schulterzuckend, ehe ich ihr den Brief aus den Fingern nahm und mich herumdrehte. ,,Ich mach das“, versicherte ich ihr und verließ die Küche. Ich war es von Klein auf gewohnt alles selbstständig zu erledigen, also würde ich auch jetzt keine Hilfe benötigen.

Araline folgt nachher, muss weg D:
Verfasst: Fr 25. Mai 2018, 13:13
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Auswertung S.30  Mit Zitat antworten
Mia Clarke

Auf Aralines Antwort hin gehe ich auf einen der freien Schränke zu und hänge mein Halfter hinein. Danach mache ich einen Schritt zurück und drehe mich wieder zu der jungen Frau um. "Meine restlichen Sachen hole ich dann am besten später." Ich mache einen weiteren Schritt in den Raum hinein und auf sie zu. "Dann gehts jetzt wohl zum Sekretariat, damit ich erfahre, wo ich wohne." Ich bin schon ein wenig gespannt, wer meine Mitbewohner sind und vor allem, wie die WGs aussehen, Araline hat diese ja schon sehr angepriesen.
Und schon muss ich wieder an meine kleine Schwester - Alison - denken. Sie hatte auch ein Faible für schöne Sachen. Ihr hätte es hier sicherlich gut gefallen. Auch wenn sie ihre Liebe zu den Pferden nie so entdeckt hat wie ich, ist sie immer gerne mit mir zu Glæsa gefahren und hat sie betüddelt. Auch im Stall hat sie immer gerne ausgeholfen. Ich wende schnell den Blick von Araline ab und blinzle die drohenden Tränen wieder weg. Ob es je aufhören wird wehzutun, wenn ich an meine Familie denke? Ich wische mir schnell eine Träne weg, die sich einen Weg über meine Wange bahnt. Dann wende ich mich wieder zu Araline und versuche zu lächeln. "Auf geht's." Meine Stimme zittert leicht, was ich jedoch gekonnt ignoriere.
Verfasst: Fr 25. Mai 2018, 12:53
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Auswertung S.30  Mit Zitat antworten
Elena: Angenommen. Man vergisst immer was das ist normal^^

Isabella_: Angenommen

Die Startseite wird morgen oder spätestens übermorgen aktualisiert, da ich dann wieder zu Hause bin :)
Verfasst: Fr 25. Mai 2018, 11:32
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Auswertung S.30  Mit Zitat antworten
Fayne Sjöberg

Die einzelnen Buden auf dem Gelände wurde abgebaut und die Menschen packten weiter zusammen. Ab morgen würde es alles wieder seinem normalen Ablauf nachgehen und dies bestimmte mich ruhig. Ich könnte in Ruhe in der Kantine essen oder mir eben selbst was zu essen in der Wohnung machen. Dafür hatten wir nunmal eine Küche. Wobei ich mich ehr in unserer Küche aufhielt als in der Kantine. Lieber kochte ich für mich selber. Schließlich wusste ich wenigstens genau was dann in meinem Essen war. Die Mitarbeiter der Kantine konnten mir da gern erzählen was sie wollten, aber so einfach kaufte ich ihnen nichts ab. Außerdem war ich schon mein ganzes Leben lang schon recht selbstständig gewesen.
Mein Vater hatte ich kaum gesehen, wenn er mal wieder auf Geschäftsreise war und meine Mutter musste auch arbeiten, so wurde man auch schnell erwachsen. Ich war kein verwöhnte Frau, die alles einforderte und alles verlangte. Das Wort bodenständig beschrieb mich dazu am besten, weil es nunmal die Wahrheit aussprach. Deswegen fühlte ich mich ab und zu in dieser Reiterelite nicht sonderlich wohl. Die Reiter waren mir meist einfach zu abgehoben und erlitten viel zu oft einen Höhenflug.
Schließlich bemerkte ich wie mein Handy erneut vibrierte. Anscheinend war Alek schnell an sein Handy gelangt und hatte mir einige Worte zurückgesendet. Jedoch konnte ich mir nicht vorstellen, dass diese sonderlich freundlich ausfielen. Dafür war der Braunhaarige kein Typ. Lieber trieb er mich zu Weißglut. Wahrscheinlich war dies sein Talent, aber gut wenigstens hatte der Norweger eins. Falls ich ihm dies jedoch sagen sollte würde Alek an die Decke springen. Er war eben eine kleine Dramaqueen.
In der Wohnung wurde mir dies auch von Tag zu Tag wiederholt bestätigt. Zwar lief ich im so auch jeden Tag meistens auf dem Weg, aber gut es passierte eben. Wo unsere anderen Mitbewohner waren wusste ich nicht. Wahrscheinlich existierten sie gar nicht. Jedoch hatte ich so meine Ruhe und niemand blockierte das Bad für einige Stunden. Dies würde mir glücklicherweise erspart.
Die Worte des jungen Mannes richteten sich an sein Pferd und nochmals stellte ich mich auf meine Zehenspitzen, um die grosse braune Stute zu erblicken. Ich war definitiv zu klein für manche Sachen, aber wenigstens stieß ich mir dann nicht immer meinen Kopf an.
„Ein Riesenbaby eben. Wie weit hast du sie den schon ausgebildet?“ Hakte ich bei seinen Worten etwas genauer nach und landete nebenbei wieder auf meinem Fußballen, schrumpfte so wieder einige Zentimeter. Selbstverständlich hatte ich auch bemerkt, dass der junge Mann auf meine vorherigen Worte nicht eingegangen war. Dann sollte er sie eben ignorieren. Mich würde es nicht weiter stören, weil ich es auch liebte allgemein Provokationen einfach so im Raum stehen zulassen.
Alles musste man nämlich nicht kommentieren.
Nach einigen Sekunden unterbrach der große Blonde wieder die Stille zwischen uns. „Wenn du das meinst dann wirst das wohl auch so stimmen. Zumindest wenn du dich genau so gut mit Frauen auskennst wie mit Holz.“ Kommentierte ich nur diese Worte und ließ ein kleines schmunzeln über meine vollen Lippen huschen. Ich war kein einfacher Mensch. Außerdem ließ ich mich nicht gleich auf jeden Menschen ein. Hier auf dem Iyllenburg war es schon teilweise komisch
. Eine wirkliche gute Freundin hatte ich noch nicht kennen gelernt, da ich kaum Frauen über dem Weg lief oder diese mir einfach einen komischen ersten Eindruck vermittelten. Lieber ließ ich es dann sein und hatte meine Freunde außerhalb des Iyllenburgs gerne um mich. Auf diese konnte man sich wenigstens verlassen und ich war mir sicher, dass sich niemand an meinem Namen oder an meinem Erfolg hochzog.
Möglicherweise war ich ein kleiner Einzelgänger hier geworden, aber wenigstens wusste ich was ich davon hatte. Meinen Mitbewohner hatte ich ja auch noch. Den altbekannten Mr.Mikkelsen.
Auf seine Worte hin verschränkte ich meine Arme vor meiner Brust und sah ihn mit einer hochgezogenen Augenbrauen an.
„Ich bin mir nicht zu fein dafür. Bloß wenn mein Sattel immer ganz oben ist... bei meiner Körpergrösse geht das nicht ohne Hocker. Aber ich trag gerne meine Sachen selber weg. Bloß heute wurde uns das eben angeboten.“ Erklärte ich ihm und zuckte kurzerhand mit meinen Schultern. Meine Arme lockerte ich wieder und schlenderte einige Schritte vor. Nochmals ertönte die Stimme des Blonden und ich bemerkte wie sich ein amüsiertes Lächeln auf meine Lippen bildete.
„Klar, mein Zimmer ist voll davon. Und wer würde sich schon nicht freuen, wenn grade du da auch drin verewigt bist. Nur weil ich es bin? Jetzt fühle ich mich aber geehrt.“ Schmunzelte leicht und strich mir erneut eine Strähne aus dem Gesicht. Quentin schritt voran und schloss zu mir auf, ehe wir auf der gleichen Höhe waren und zusammen zum Parkplatz gingen. „Die Ehre ist ganz auf meinerseits.“ Purzelte es noch kurz aus mir heraus, ehe der Blonde zu seinem Mercedes ging.
Nebenbei glitt mein Blick zu meinem Auto. Jedoch hatte niemand zu nah an meinen Wagen geparkt und er stand auch unter keinem Baum, wo irgendetwas auf mein Auto fallen konnte. Möglicherweise war ich etwas eigen, was meinen Wagen anging, aber so war es nunmal besser. Jedoch war es besser, wenn ich mich um meinen Wagen kümmerte.
Anstatt mit Kratzern oder zermackten Felgen herumzufahren. Mein Vater war in dieser Hinsicht nicht wirklich anders. Wahrscheinlich hatte ich dies von ihm geerbt. „Schönes Auto. Entgegnete ich ihm lediglich und richtete meine hellblauen Augen auf den jungen Mann.
„In welcher Wohnung wohnst du eigentlich?“ Hakte ich nach und ging langsam los. Zusammen mit Quentin ging ich zum Haupthaus. Dort kam grad ein Mann heraus und hielt uns kurz noch die Tür auf, sodass wir ohne Probleme eintreten konnten. „Ich muss mal kurz auf mein Handy gucken. Mein Mitbewohner hat wohl noch irgendwas geschrieben. Ich hoffe du nimmst mir das nicht übel.“ Meinte ich noch und schenkte dem Blonden ein warmes Lächeln. Kurzerhand kramte ich mein Handy heraus und sah schon die Nachricht von Alek. Warum konnte er mich nicht einmal ernst nehmen?
Danke, Prinzessin. Ich glaube aber nicht, das ich dir was schuldig bin. Wüsste nicht warum. Der Sieg eines Mikkelsen dürfte doch langsam schon zur Gewohnheit werden
Ich drückte auf 'senden' und steckte dann auch schon schnell mein Handy weg. „Entschuldigung, kommt jetzt nicht mehr vor. Mein Handy hat jetzt für heute Abend Sendepause.“ Erklärte ich dem großen Mann und schlenderte langsam zu den Treppen und stellte mich auf die erste Stufe. Somit war ich jetzt größer und konnte dem großen Blonden direkt in seine grünen Augen schauen.
„Deine Mitbewohner freuen sich schon bestimmt auf dich.“ Sagte ich lediglich und legte ein leichtes Lächeln auf meine Lippen. Wenigstens war ich jetzt größer und fühlte mich nicht immer wie ein Zwerg. Ein kleiner Triumph für mich auch wenn dieser nicht lang anhalten würde.

Zayn-Cassian King

Himmel und Menschen schienen zum Turnier gekommen zu sein. Überall standen sie herum, redeten miteinander. Fremde Hunde beäugten mich und Julie mal neugierig, mal misstrauisch und die Kinder schienen es ihnen gleichzutun, wenn sie nicht mehr damit beschäftigt waren, ihren Eltern zu zurufen, was das doch für ein hübscher Schimmel oder Rappe sei und ob sie nicht auch bitte, bitte, bitte ein eigenes Pferd bekommen könnten.
An anderen Tagen und unter anderen Umständen hätte ich darüber lächeln müssen.
Eine meiner frühsten Erinnerungen war die Nase von Gentlemans Mutter, die mich sachte angestoßen hatte. Ich musste damals drei oder so gewesen sein, auf der Latzhose mit den Superhelden-Aufnähern waren Grasflecke und die braunen Haare hingen in unordentlichen an meinen Kopf herab.
Vielleicht war alles ein wenig chaotisch.
Aber ich hatte gelacht, beherzt nach dem Pferdekopf gegrabscht und meine Wange an der neugierigen Nase gerieben. Für diese Kinder jedoch schien ein so vertrauter Umgang mit Tieren jedoch etwas völlig Fremdes zu sein. Sie standen zu dicht an den Umzäunungen, kreischten trotz mancher Ermahnung und benahmen sich typisch kindlich und unpassend.
Schwer beladen mit Getränkeflaschen wankte einer der Besucher an Julie und mir vorbei, scheinbar auf dem Weg zum eigentlichen Springplatz.
Der Boden war nicht besonders ebenmäßig, was vollkommen in Ordnung war, solange man eben keine vier Flaschen und zwei Gläser zu transportieren versuchte. Es kam, wie es kommen musste, und der Mann taumelte wegen einer kleinen Unebenheit im Teppich.
Auf der Suche nach seinem Gleichgewicht, kam er einem Hund bedenklich nahe und reflexartig zuckte dieser zurück, um nicht von einem Schwall Cola getroffen zu werden.
Reflexartiges Zucken war unter normalen Umständen gar kein Problem.
Reflexartiges Zucken in Gegenwart von Fremden anscheinend schon.
Mit einem Satz war der Hund auf den Beinen und von der freundlichen oder wenigstens desinteressierten Art merkte man nichts mehr.
Wild kläffend machte er einen Schritt vor, sodass der Mann nun zurück wich, wobei sich nun wirklich ein großer Schluck des schwarzen Getränks über den Boden und den Schuhen einer Frau ergoss. Die Entschuldigung des Getränkeholers ging in Bellen unter.
Als der Direktor dann den neuen Besitzer einer Fuchsstute verkündete schoss Julie neben mir hoch und stürmte hinunter. Schließlich erhob ich mich auch zusammen mit meinem Korb und schlenderte die Treppe hinunter, ehe sich mein Blick auf die Blondine legte.
Sie war sichtlich glücklich und strahlte vor stolz. Wirklich niedlich. „Herzlichen Glückwunsch Frau Dubois zu ihrem neuem Pferd.“ Entgegnete ich der jungen Frau und legte meine grünen Augen auf die Fuchsstute. Feingezogene Muskeln, starke Beine und das gewisse Extra. Ein typisches Dressurpferd. „Schickes Stütchen.“ Kommentierte ich noch den Anblick der Stute und sah dann wieder zu er stolzen Französin neben mir.
„Und wo kommt sie hin?“ Hakte ich noch nach und wartete auf eine Antwort. Wobei mir dann noch eine weitere Sache einfiel.
„Wenn du sie gleich mich bezahlen musst machst du das nachher oder soll ich sie kurz nehmen?“ Fügte ich noch schnell hinzu. Ich wollte nicht aufdringlich sein. Lediglich ihr meine Hilfe anbieten.
Verfasst: Fr 25. Mai 2018, 11:10


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