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Die letzten Beiträge des Themas - [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Event S.328
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  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Event S.328  Mit Zitat antworten
Sofie Katharina Meier
Isa meinte, dass alles gut sei und begann, genau wie ich, zu essen. Sie saß viel langsamer als ich, was ja eigentlich kein Wunder war. Faszinierend war es trotzdem irgendwie, krass, dass man so dermaßen langsam essen konnte. Ich war fertig, als die Blonde erst bei der Hälfte war. Während sie noch aß, nippte ich gemütlich an meinem Spritzer und sah an mir herunter. Erschrocken bemerkte ich, dass es wohl vorbei war, mit dem vielen Essen. Ich hatte richtig zugenommen, kein Wunder, dass meine Hose langsam spannte. Fest nahm ich mir vor, ab morgen abzunehmen. Noch heute wollte ich mich auf die Waage stellen, um ein Zielgewicht zu finden. "Hats geschmeckt?", fragte ich, als Isa fertig war.
Verfasst: Mo 18. Jun 2018, 22:37
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Event S.328  Mit Zitat antworten
Isanora Themingteen

Sie erzählte das sie erst seit nicht alt zu langer Zeit auf dem Gut seie. "Ein paar Monate sicher schon" antwortete ich und lächelte. Ich fand es hier ziemlich schön, das kleine Lockal war Traditionell eingerichtet . Mir gefiel es ziemlich gut eine neue Kultur erfahren zu dürfen. Ganz andere Bräuche und Lebensarten von denen wir sicher die Nächsten Tage noch viel erfahren durften. Sofies stimme erklang und sie fragte ob alles gut seie. "Na klar" antwortete ich ihr motiviert. Eine leise stimme in meinem inneren sagte das Sofie mich auch längst als kranke abgestempelt hatte. Durch den dünne Körper und die gelblichen Zähne versteckte ich ja nun auch nicht gerade was damals passiert war. Aber mir ging es gut, ich hatte gelernt weiter zu leben und das war auch gut so. Ich war nur mal gespannt wie Sofie die Situation nun führte.

-Die anderen flogen in den nächsten Tagen, wenn die Klausuren durch sind-
Verfasst: Mo 18. Jun 2018, 22:07
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Event S.328  Mit Zitat antworten
Lullu hat geschrieben:
Araline Skyritch

Mein Blick haftete auf dem jungen Mann, welcher seine Augen zu Boden richtete und einen Blick aufsetzte, als hätte ich gerade eine Wahrheit ausgesprochen, die sein Leben beschreiben könnte. Ich hob überrascht eine Augenbraue, legte den Kopf ein wenig zur Seite und beobachtete seine Reaktionen. Frey schien ein wenig abwesend zu sein, nachzudenken. In der Zeit könnte ich zwar meinen Koffer auspacken, aber so - wie bei fast jeder Frau - lag das ganz oben auf der Wäsche, was man fremden Augen nicht präsentieren wollte: Unterwäsche. Zwar brauchte ich mich nicht für meine Unterwäsche zu schämen, da ich ganz gewiss keine Oma Sachen trug, aber Männern ging es in meinen Augen nichts an, was Frau unter ihrer Kleidung trug. Höchstens der Freund durfte seine Augen darauf richten, aber welcher pubertierende Junge hatte das mal nicht getan? Idioten gab es immerhin immer. So ruhten meine zierlichen Finger auf dem schwarzen Koffer, während ich noch immer Neugierig meinen Zimmergenossen beäugte. Schlussendlich schien er sich seinen Gedanken zu entziehen, richtete seine Aufmerksamkeit wieder auf mich und ließ seine Stimme erklingen. Seine Worte ließen ein kleines Lächeln zu und ich klatschte kurz zufrieden in die Hände. Ich hätte nicht gedacht, dass meine eigenen Gedanken hier einmal in die hintersten Ecken verschwinden würden und so war ich gerade echt glücklich, dass ich mich ausnahmsweise nicht von meiner schlechten Laune leiten ließ und meine Freude echt war. ,,Zu viel Arbeit ist nie gut“, mahnte ich Frey, hob gespielt mahnend den Zeigefinger und klopfte dann auf die kalte Oberfläche meines Reisegepäcks. ,,Dann mach ich mich mal fertig und du.. Kannst ja deinen Kram erledigen“, fügte ich hinzu und deutete auf sein Handy, welches vorhin einen Ton von sich gegeben hatte. Ich schenkte dem Mann ein kurzes Lächeln, ehe ich einfach meinen ganzen Koffer in die Hände nahm und ins Bad verschwand. Wo ich meine Bikinis verstaut hatte? Irgendwo in den Tiefen dieses Teils, so wie immer.



Frey Måns

Die Finger, die lose auf ihrem Koffer geruht hatten, zog Araline zurück und klatschte in die Hände. Zudem zierte ein kleines Lächeln ihr Gesicht, ehe sie mich mit gespielter Strenge und erhobenem Zeigefinger mahnte, dass zu viel Arbeit nie gut ist.
"Stimmt, aber es sind 'nur' zwei Sachen, es ist weniger die Menge, als der Inhalt", gab ich grinsend von mir ehe ich noch hinzufügte: "Verträge sind so eine Sache, die man nicht unterschreiben sollte, wenn man sie nur überflogen hat."

Zur Antwort klopfte sie auf ihren Koffer und kündigte an, dass sie sich nun fertig machen würde. Derweil könnte ich ja meinen Kram erledigen.
"Klar, lass dir Zeit", antwortete ich, erwiederte ihr Lächeln.
Kaum war sie mitsamt Koffer im Bad verschwunden, hechtete ich zu meinem Koffer und kramte meine eigene Badehose heraus, dann musste ich das nicht mehr erledigen, wenn Araline sich fertig umgezogen hatte. Diese hatte ich recht fix rausgefischt, da ich - wie eigentlich in allen Bereichen meines Lebens - eine strikte Ordnung in meinem Koffer.

Als ich meine Badehose auf das Bett gelegt hatte, kramte ich mein Smartphone aus meiner Hosentasche, stellte es auf lautlos und rief noch kurz mein Mail-Postfach auf, öffnete eine der beiden Emails die es bis morgen zu beantworten galt und öffnete den Vertragsentwurf.
'Hey, mal gar kein unverständliches Juristen-Gebrabbel', stellte ich fest. Vorher hatte ich den anderen Vertrag geöffnet und hatte erst einmal laut durchatmen müssen. Obwohl ich den Vertrag recht schnell dreimal durchgelesen hatte, hatte ich ihn nicht einmal nur überflogen.
Da dieser Vertrag so in Ordnung ging, antwortete ich noch schnell, dass der Vertrag so für mich in Ordnung ist und ich keinerlei Änderungswünsche habe, sowie die Bestätigung des Termins, welchen ich auch gleich in meinen Kalender eintrug.

Der zweite Vertrag war leider etwas komplizierter, deswegen kam ich bei ihm nicht so schnell durch. 'Egal, ich hab noch bis morgen Zeit. Muss ich das halt später machen, Hauptsache meine Antwort ist morgen früh eingegangen.'
Bis Araline aus dem Bad kam, las ich den Vertrag Stück für Stück durch.
Verfasst: Mo 18. Jun 2018, 20:32
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Event S.328  Mit Zitat antworten
@RosaKoala: Bitte bestimme nicht über andere Charaktere. Wenn das per PN abgesprochen wurde, passt das natürlich :)
Verfasst: Mo 18. Jun 2018, 20:30
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Event S.328  Mit Zitat antworten
Serafina Rosa Lulinska

Skyla hatte Gefallen an den Sandalen gefunden und fragte mich, ob es die auch in Größe 39 gäbe. Ich fand welche, die tatsächlich in der brasilianischen Größe 39 waren, doch irgendwie sahen die sehr groß aus. Wir probierten herum, dafür zog das blonde Engelchen sogar ihre Schuhe aus und brachten schließlich, dank Google, in Erfahrung, dass 39er in europäischer Einheit brasilianischen 37ern entsprachen. Das blonde Mädchen und ich gingen zur Kasse und bezahlten die Schuhe. "So, was machen wir jetzt?", fragte ich. Ich wollte unbedingt das Abendessen im Hauptbungalow verpassen, momentan tat ich mir allgemein schwer, kalorienhaltige Speisen zu essen.
Verfasst: Mo 18. Jun 2018, 20:25
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Event S.328  Mit Zitat antworten
Skyla Montgomery


Fina entschied sich für die Converse die sie mir gezeigt hatte und wir gingen in den hinteren Teil des gemütlichen Schuhladens. Fina hielt ein paar Sandalen hoch. Sie hatten zwar etwas heimisches, waren aber nicht mein Fall. "Oder welche, die man auch bei schlechtem Wetter anziehen kann?" Fragte die Schwarzhaarige. Ich kaute ein wenig auf meiner Unterlippe herum und ließ meinen Blick durch die kleinen Regale schweifen. "Ich finde die Sandalen in deiner Hand recht niedlich. Gibt's die in 39?" Fragte ich sie und dachte gar nicht daran, dass es in Brasilien vielleicht andere Größeneinheiten gab.
Verfasst: Mo 18. Jun 2018, 18:04
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Event S.328  Mit Zitat antworten
Roxanne Colei

Männer. Dabei gibt es so unfassbar viele magische Adjektive, wie man einen echten Kerl beschreiben kann. Und so sollte man nicht vergessen, dass Männer genauso Individuen eines dieses irdischen Paradieses sind. (Hier hätte ich gerne ein Zwinkeremoji eingefügt.)
Aber wenn man mal so darüber nachdenkt: was macht eigentlich einen echten Kerl so aus, dass wir Frauen und so unglaublich angezogen fühlen? Ist es diese machohafte Art, auch ‚Bad Boys‘ genannt, oder dann eher doch diese sinnliche, äußerst romantische Ader, wo einem unfassbare, so perfekte Worte zugeflüstert werden, die einem den typischen Gänsehautmoment zubereiten? - Man weiß es nicht.

Dass es so reizend alias erotisch zugehen würde, hm... das hätte wohl keiner von uns gedacht. Aber letzten endlich ging es darauf hinaus, dass dieses attraktive Etwas vor mir, wohl etwas die Kontrolle verlieren würde oder wir beide eben.
Für meinen Geschmack lief das alles wie eine der bekannten Filmszenen ab. Aber manchmal darf man sich doch wir im Film fühlen.
Aber noch mal alles kurz Revue passieren lassen. Es begann mit einem kleinen Grapscher. Gut, es war nicht unbedingt grabschen, aber zumindest ein kurzes Anfassen - ein Signal eben. Die Frau, also mein Part selbstverständlich, sagte irgendetwas Anzügliches und aus die Maus.

Meine Beine wollten mich gerade die wenigen Treppenstufen nach unten tragen. Hätte da nicht der gut aussehende Kerl von vorhin gestanden, wäre ich die Treppenstufen nach unten gelaufen.
Seine starke Hand packte meinen zierlichen Srm und er zog mich für mein Empfinden nach eher unsanft an sich. Meine eine Hand lag auf seiner gut gebauten Brust (ich will mal nicht übertreiben) und ich konnte mich noch im richtigen Moment fangen, dass ich nicht gegen ihn knallte. Und da Kellan sowieso teilweise aus Stahl bestand, war mir das sowieso ziemlich recht.
Mir war unfassbar heiß - glühend heiß sogar.
„Vergiss nicht, dass du das wolltest.“
Ich, Roxanne Colei, wollte das? Mehr oder weniger lief die ganze Szene in handvollen Sekunden ab. Kellan nahm mein,, wohlgemerkt, zartes Gesicht zwischen seine Hände. Mein Körper verriet mich auf teuflische Weise leider sehr. Meine Atmung oder flach, als seine Lippen mir entgegen kamen. Und dann passierte es auch schon: seinen Lippen lagen auf meinen.
Teilweise aus Angst (wobei Angst das falsche Wort hierfür ist) klammerte ich mich irgendwie um ihn. Irgendwo lagen meine Hände auf seinem Rücken und es fühlte sich freilich sehr gut an, was meine Finger ertasteten.
Der Kuss war unerwartet weich. Ehrlicherweise hätte ich gedacht, dass er gierig nach meinen Lippen wäre. Ich war es aber. Ich war hungrig. In den Lippen waren hungrig. Hungrig nach ihm, nach allem, was er zu bieten hatte.
Allerdings wollte ich Kellan nicht überfallen mit dieser Begierde, die in mir schlummerte. Meine Lippen ließen sich von ihm ab und fühlten sich durch diesen Kuss ziemlich geschwollen an. Ich hatte das Bedürfnis über diese zu streichen, um von diesem Gefühl einfach nur weg zu kommen.
Manchmal hasste ich meine Körpergröße so sehr. Ich musste meinen Kopf in den Nacken legen, um Kellan ansehen zu können.
„Das war eine... 8“, räusperte ich mich kurz mit einem Grinsen auf meinen Lippen.
Wir wären ja nicht emanzipierte Frauen auf dieser Welt, wenn wir nicht tun könnten, was Männer tun können.
Selbstverständlicher Weise küsste ich ihn noch mal, ein zweites Mal also. Damit hatte ich Kellan mehr oder weniger bei mir und küsste ihn mehr... sagen wir es mal, fordernder.
„Das war eine 9“, schmunzelte ich gegen seine Lippen. Es war einfach toll mit diesem Menschen ein so einfaches Spiel spielen zu können.
„Für eine 10, mein Lieber, musst du wohl ein bisschen mehr üben“, stimmte ich ein und musste mir ein leises Lachen unterdrücken.
Ich ließ ihn los und ging ein paar Zentimeter nach hinten, um Abstand zu schaffen.
„Kommst du, oder hast du vergessen wo wir gemeinsam hin wollten, Teufelchen?“, fragte ich und legte meinen Kopf schief, „oder wolltest du dich innerlich schon damit genügen?“
Bei dem Wort ‚damit‘ zeigte ich auf mich und grinste einfach wie ein Schelm.
Verfasst: So 17. Jun 2018, 16:55
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Event S.328  Mit Zitat antworten
Ava Sommerhill

"Naja vielleicht, sieh es mal so wir sind ja auch zum helfen hier und es gibt einige aufgaben die man hier sicher erledigen kann. Und für euch Mädchen ist doch das Uniformen entwerfen sicher was " Wow, zum Teil hatte er Recht aber Uniformen waren eigentlich ganz nice. "Also Uniformen haben einige Vorteile, die möchte ich ihnen nicht nehmen. Ich helfe auch, aber wehe ich werde dreckig. Dann kann man mir einer meine Klamotten bezahlen." Also ne, meine Finger mache ich nicht dreckig! Hoffentlich brauchen die Kinder Bildung und ich kann ihnen helfen. Linus sah ihnen Vorteil daran, dass erstmal Schul- und Ausbildungsstopp herscht. "Naja, also zum einen ist das ganz cool aber ich habe jetzt nicht vor hier zu verblöden. Machst du eine Ausbildung?" Ich fand es ziemlich nett mit Linus zu quatschen und habe auch nicht vor das Gespräch jetzt abzubrechen. Schulutensilien hatte ich selbstverständlich mitgenommen, mein Vater überlegt ob er Schulmaterial sponsort, sodass ich den Kindern das ichtige lernen erklären kann.

Annabella Millor

Hannah wollte ebenfalls in Richtung Stadt und deshalb machten wir uns auch zügig und den Weg dorthin. Jetzt sah man schon viele bunte Läden, fast jeder hatte eine andere Farbe."Oh schau mal wie Bund hier einfach alle Geschäfte sind" "Wunderschön, warst du schon mal in Hamburg. Die Hafenstraße in St. Pauli sieht ähnlich aus. Nur hier ist es schöner." Wir kamen immer näher und ich würde auch gerne Mal in ein paar Läden hinein gehen. So ne kleine Shoppingtour, warum nicht? "Hast du Lust ein bisschen in die Geschäfte bummeln zu gehen?" Ich lächelte Hannah an und sah wie sehr sie unter den fast knielangen Haaren schwitzte.
Verfasst: So 17. Jun 2018, 14:53
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Event S.328  Mit Zitat antworten
quaffle hat geschrieben:
Roxanne Colei

Die Laune meinerseits war nach wie vor: bombastisch. Trotz 40 °C im Schatten und schwüler Luft. Eigentlich ein Phänomen, dass ich mich den klimatischen Bedingungen wunderbar anpassen konnte. Aber zu dem Zeitpunkt wusste ich nur halbwegs, dass der Weg uns gemeinsam noch wo anders bringen würde.
Mein Verstand allerdings… der brachte mich wirklich halb um. Körperlich hätte ich Kellan schon längst durchgenommen – na ja… zwar nicht direkt, aber was soll’s im Endeffekt. Gedanklich hingegen, hm…, da wusste ich nicht sonderlich was ich mit dem Kerl so anfangen sollte. Klar, freilich, ich mag Kellan und Kellan mag mich. Woran ich das letzten endlich bemerkt hatte? Nun, er war ein Mann und Männer können mir nicht widerstehen.

Ach, ach, ach. Sind alle Männer so machohaft oder ist das nur eine ihrer Phasen, aus denen sie heraus wachsen würden? Mein Gott, Kellan könnte mich sowieso nicht, beziehungsweise schlecht, aus der Fassung bringen, da müsste er wenn dann mehr sein egoistisches Ich heraus lassen. Passenderweise darf man nicht vergessen, Egozentrik und Egoismus – das sind zwei komplette Unterschiede und zwischen denen liegen Welten.
Mein bester Freund, mein innerliches Ich natürlich, schüttelte den Kopf, als der Kauz vor mir anfing zu schmunzeln. Okay, es war ganz süß.
„Wieso? Im Tageslicht lässt es sich definitiv am besten beurteilen. Außerdem dauert das seine Zeit und die werde ich brauchen.“
Seine Mimik… ja, seine Mimik… die konnte ich bedauerlicherweise nicht ganz deuten. Männer sind normalerweise so wie ein offenes Buch. Man kann sie leicht durchschauen und zumindest raten, was sie womöglich als nächstes machen würden. Aber der Mann. Ich weiß nicht so recht. Er ist zwar ein halboffenes Buch, aber eben nur halboffen.
„Der Psycho kann jederzeit herauskommen. Und um meine Schlafgewohnheit brauchst du dich nicht sorgen. Ich kann überall jederzeit schlafen wenn ich will - egal mit wem.“
Bei dieser minimalistischen Bemerkung verschränkte ich meine Finger miteinander und legte diese auf meinen Kopf. Danach schloss ich meine Augen und lächelte. Ja, es war eine Geste der Genugtuung und womöglich auch Anerkennung seiner Worte. Ich persönlich finde es immer beeindruckend, wenn man viel von sich hält – aber da bin ich doch genauso, zumindest in so manchen Dingen, aber dann doch nicht in allem.
„Nadeln sind nicht so mein Ding und brave Engel eigentlich auch nicht. Am besten trägst du einfach gar nichts.“
Autsch. Nicht meiner Willen nach, sondern Kellans Willen nach. Angst vor Nadeln (Trypanophobie also), auch wenn es vielleicht auf der sarkastischen Ebene gemeint war. Nichts zu tragen, das wäre durchaus eine Option, allerdings wenn der Partner da mitspielt.
Ein tieferes Lachen erklang aus seiner Kehle. Meine Mundwinkel zogen sich zu einem Grinsen nach oben, generell reagiere ich auf fremdes Gelächter mit einem Grinsen und vielleicht dazu noch tatsächlich ein so genanntes ‚Mitlachen’.

Kellan trat näher an mich heran. Meine Haut wechselte die Temperatur von heiß zu sehr heiß.
„Engelchen, ich zeig dir gerne was ich kann oder nicht. Aber wein hinterher nicht wenn es dir nicht gefallen hat oder du es nicht kannst.“
Nicht können… da sollte ich wohl auf absolute Ehrlichkeit beruhen.
„Teufelchen…“, begann ich wie ein Kätzchen zu schnurren. Er sollte es ruhig mitbekommen, dass ich dasselbe Spiel auch spielen konnte, wenn ich wollen würde.
Kellan ging die wenigen Schritte zur Tür und öffnete diese. Grazil erhob ich mich von dem Stuhl und lief ihm langsam hinterher.
„Ich bin total ehrlich und gebe zu, dass ich keine begeisterte Buschreiterin bin“, dabei grinste ich. Warum, das wusste ich selbst nicht so ganz.
Mein Körper stand nun nah vor ihm und mein Zeigefinger tippte auf seine muskulöse Brust. „Aber wenn du dich traust, dann küss’ mich doch“, meinte ich schmunzelnd und lief hinaus aus dem Bungalow.
Wenn er es doch so gut drauf hatte mit den Weibern, dann darf er sich gerne mal bei mir austoben. Mal sehen, wie mein innerliches Ich darauf reagieren würde.




Kellan Grey

Mein schlechtes Bauchgefühl das ich hier nicht viel Spaß erleben würde und wahrscheinlich ein stilles kleines Mädchen als Zimmernachbarin bekommen würde, war längst verschwunden und der Neugierde und Belustigung gewichen die durch das kleine Spiel mit Roxy entstanden war. Der jungen Frau die vor mir stand und mich mit einem herausforderndem Blick musterte. Ich hatte das komische Gefühl das sich das ganze noch in eine sehr interessante Richtung wenden würde. Ich wusste nicht wieso ich mich bei ihr mit meiner Art noch zurück hielt, normalerweise tat ich das nicht, aber irgendetwas hinderte mich daran und das ließ mich innerlich eine Augenbraue hoch ziehen und den Kopf schütteln.

Roxy scheiterte wohl daran zu erraten was ich dachte und was ich wirklich vorhatte, was mich einerseits belustigte und auf der anderen Seite irgendwie befriedigte. Meine Miene blieb währenddessen weiterhin unergründlich, lediglich von dem schiefen Lächeln geziert. Auch wenn das jetzt wie ein Klischee klang, aber ein Mädchen wie sie hatte ich bisher noch nie getroffen. Ich kannte jene die sich sofort an mich ran schmissen, andere die versuchten mich zu ihnen zu locken oder einfach die die mich verabscheuten. Roxy war irgendwas anderes.

„Teufelchen…“, begann sie und erhob sich elegant aus dem Sitz als wäre es das einfachste der Welt, zwang mich dazu sie im Blick zu behalten und zu verfolgen bis sie langsam auf mich zu kam wie ein Raubtier auf der Jagd. „Ich bin total ehrlich und gebe zu, dass ich keine begeisterte Buschreiterin bin“. Ein freches Grinsen zierte dabei ihre Züge als sie die Worte sprach. Aber das was jetzt kam, ließ mich erstarren. Ihr Finger traf auf meine Brust und ihre Augen fixierten meine während sie mir gefährlich nahe kam, sodass ich ihre Wärme spürte und ihren Atem auf meiner Haut vernahm. „Aber wenn du dich traust, dann küss’ mich doch“.

Für wenige Sekunden blickte ich sie einfach nur ausdruckslos an, bis auf die hochgezogene Augenbraue die mich vielleicht verriet. Währenddessen nahm ich das Für und Wider in Augenschein die ihre Herausforderung mit sich gebracht hatte. Doch bevor ich wirklich darüber nachdenken konnte und zusah wie sie dabei war aus dem Zimmer zu verschwinden hatte ich mich bereits entschieden. "Der Teufel soll mich holen", murmelte ich leise als ich einen großen Schritt nach vorne machte und die junge Frau am Arm packte, somit zum stehen zwang. Ich wusste sehr wohl das ich ab jetzt mit dem Höllenfeuer spielen würde - aber ich wagte es trotzdem in der Gefahr zu verlieren. Immerhin hatte sie mich dazu herausgefordert und auch wenn sich irgendwo mein Verstand meldete war ich anderseits auch nur ein Mensch der gerne das tat worauf er Lust hatte egal welche Konsequenzen dabei herum kamen. Und das hier würde definitiv welche haben - ob positiv oder negativ das wusste ich noch nicht. Aber ich würde es wohl bald erfahren. Teufelchen und Engelchen, das konnte noch etwas werden.

Ich wandte sie zu mir um und zog sie so nahe an mich heran das ich meinte ich würde durch ihre Körperwärme verglühen, und ihr schien es wohl ähnlich zu ergehen. "Vergiss nicht das du das wolltest", erwiderte ich noch, dann hatte ich schon ihr Gesicht in meine Hände genommen und drückte vorsichtig und zögernd meine Lippen auf ihre die meine weich empfingen. Hallo Höllenfeuer.
Verfasst: So 17. Jun 2018, 11:30
  Betreff des Beitrags:  Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Event S.328  Mit Zitat antworten
Sofie Katharina Meier

Isa bestellte Moqueca, einen Fischeintopf, der für mich nicht besonders appetitlich klang. Aber jedem das seine, oder? Wir bestellten, ich hatte zu meiner Speise, wie so oft, einen weißen Spritzer, den sie hier tatsächlich kannten, bestellt. Mir fiel auf, wie oft ich Alkohol trank. Gesund war das bestimmt nicht. Y.O.L.O., was so viel wie "du lebst nur einmal" bedeutete, kam mir in den Sinn und ich verwarf meine Bedenken sofort wieder. Wie lang bist du schon auf dem Gut?, wurde ich von dem blonden Mädchen gefragt. "Noch nicht besonders lang, und du?", antwortete ich lächelnd.
Die Blonde verunsicherte mich, irgendwie sah sie total unglücklich aus. "Alles gut bei dir?", fragte ich tatsächlich endlich. Wenn sie mir nicht sagen wollte, was los war, musste sie ja nicht.

Serafina Rosa Lulinska

Skyla meinte, dass die Schuhe zu mir passen würden, somit nahm ich sie mit, um später zu bezahlen. Dann folgte ich dem Engelchen nach hinten zu den "heimatlichen" Schuhen, denen man ihre Herkunft ansah. "Willst du dir solche kaufen?", fragte ich, und hielt ein Paar Sandalen hoch. "Oder welche, die man auch bei schlechtem Wetter anziehen kann?", fragte ich weiter. Ich kannte den Geschmack der Blonden absolut nicht.
Hier hatten also meine Vorfahren gelebt. Ich stand tatsächlich in Brasilien. In meinem Land, aus dem ich zumindest teilweise stammte. Krass eigentlich, oder?
Verfasst: Sa 16. Jun 2018, 21:33


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