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Welches Wesen soll neu bei uns im Internat aufgenommen werden?
Umfrage endete am Di 15. Aug 2017, 18:48
Wasserwesen (Nixen & Meerjungfrauen/-männer) 0%  0%  [ 0 ]
Geister 28%  28%  [ 5 ]
Halb Engel und Halb Dämonen 67%  67%  [ 12 ]
Shadowhunter 6%  6%  [ 1 ]
Abstimmungen insgesamt : 18
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Re: Internat für magische Wesen
Verfasst: Mi 7. Jun 2017, 16:54
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WR: Kylie(ID: 341058)
Tori Kaden

Es herrschte Stille seit den letzten Worten von mir, was mich sogar vermuten ließ das der junge Mann einfach leise von dannen gezogen war. Jedoch raschelte das Gras neben mir, ehe er sich niederließ und anfing die Grashalme zwischen seinen Fingern zu zerupfen. Mein Blick fiel auf die kleinen Fetzen die von der Luft davon getragen wurden zum Himmel hinauf, durcheinander gewirbelt wurden und wenig später achtlos auf dem Boden landeten. Dem fremden schien die ganze Situation hier wohl nicht wirklich Geheuer, jedenfalls sagte mir das seine abwehrende Körperhaltung. Das Wasser ließ ich nun in Ruhe und wandte mich kurz meinem Handy zu, das mir aber keine neuen Nachrichten anzeigte weshalb ich es wieder zurück in meine Lederjacke verbannte. "Schön hier ", murmelte ich dann leise als mein Blick wieder auf den See vor mir fiel.

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Re: Internat für magische Wesen
Verfasst: Do 8. Jun 2017, 08:51
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WR: Smiley2001(ID: 288783)
James Devil

Wir schwiegen beide einfach so vor uns hin, was weder mir noch ihr etwas auszumachen schien. Mir machte Ruhe ja sowieso nichts aus, eher wenn ich keine Ruhe hatte. Ich wurde dann schnell etwas reizbar und da ich schon wenn ich 'entspannt' war nicht sonderlich angenehm und gesellig war konnte man sich ja fast denken wie es aussah wenn ich dann auch noch reizbar war. Oh ja, dass war dann etwas wo man sich lieber von mir fernhalten sollte. Im Moment war ich aber doch noch relativ ruhig, mein Bluthunger war vorerst gestillt und auch sonst war eigentlich grade alles mehr oder weniger in Ordnung. Die Fremde Vampirin ließ mich auch in Ruhe und ich saß einfach nur hier und zupfte ein paar Grashalbe außeinander nur um sie kurz danach wieder in die Wiese fallen zu lassen. Eine sonderlich spannende Tätigkeit war dass zwar nicht aber immernoch besser als Gespräche zu führen oder sonstwas. Dafür war ich einfach nicht geschaffen. Ich blieb einfach wortlos im Gras sitzen und schweifte mit den Gedanken ab, an mein bisheriges Leben. Aus irgendeinem Grund dachte ich an meine Mutter zurück und alles was zwischen uns passiert war. Ach meine so unglaublich liebe Mutter. Die mich genauso akzeptierte wie ich war. Nicht. Sie hatte mich immer verändern wollen, hatte mich angelogen und zutiefst enttäuscht. Ich war so verdammt froh sie los zu sein und allgemein jeden los zu sein. Alleine zu sein und auf keinen angewiesen zu sein. Dass war so ein verdammt gutes Gefühl dass ich niemals mehr vermissen wollte.

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Re: Internat für magische Wesen
Verfasst: Fr 9. Jun 2017, 18:34
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WR: Kylie(ID: 341058)
Tori Kaden

Die Stille die zwischen mir und dem Fremden Vampir herrschte, schien Anfangs komisch und ungewohnt, doch war sie inzwischen mehr als Angenehm. Bis auf meine vorherigen Worte waren keine mehr gefallen, was mich aber nicht allzu störte. einzig und allein das Rascheln der Blätter der Bäume war zu vernehmen, und unser Atem. Das ironische daran war das wir Vampire nicht atmen brauchten, aber es irgendwie doch einfach taten. Es gab einfach ein paar Dinge die man sich aus seiner Menschlichkeit noch beibehielt. Selbst wenn sie nur dafür da waren um nicht unter all den Lebenden aufzufallen.
Als mein Blick zum wiederholtem Male auf das Wasser fiel, schlug ich jegliche Warnung von Owen einfach in den Wind und tat so als hätte der Geist niemals etwas zu mir gesagt - in den letzten 10 Minuten. Auch wenn ich wusste das ich es am Ende meistens wieder bereute. Es gab eben einige Dinge im Leben die man nie lernte.
Mein blick richtete sich auf das kühle Nass, dessen Vibrationen durch meinen Körper glitt als ich mich darauf konzentrierte und mir vorstellte wie sich ein einzelner kleiner Wasserstrahl langsam aus dem Wasser erhob. Gerade so hoch das er erkennbar war. Ich hatte mich in den Schneidersitz gesetzt, und als ich meinen Finger ein Stück anhob, folgte das Wasser seinen Bewegungen. Als ich einen Kreis zeichnete, tat das Wasser vor mir es auch. Es schien als würde es durch die Luft hindurch fließen, ohne Anfang und Ende während sich die Sonne tausendfach und unkontrolliert darin spiegelte. Meine blauen Augen folgten dem Wasser als ich es plötzlich in die Höhe schießen ließ und es schließlich zerspringen ließ sodass sich ein kleiner Nieselregen auf dem Wasser darunter ausbreitete. Innerlich konnte ich mir bereits die tadelnden Worte des Geistes anhören, doch was sollte ich hier wenn ich meine Fähigkeiten nicht nutzen konnte? Sie waren ein Teil von mir, wie meine Seele, mein Atem - einfach alles. Wasser war ein Teil von mir seit ich gestorben war.

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Re: Internat für magische Wesen
Verfasst: Sa 10. Jun 2017, 16:40
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WR: Smiley2001(ID: 288783)
James Devil

Ich saß dort im Gras und genoss die Stille die herrschte. Ich hatte nicht vor noch etwas zu ihr zu sagen und auch so machte nicht den Eindruck als wollte sie noch irgendwas loswerden. Ich hatte nicht das Bedürfnis mich ihr mitzuteilen aber gut dass hatte ich bei keinem. Wenn ich etwas loswerden wollte erzählte ich es Cora da ich sicher war dass sie auf irgendeine Art und Weise verstand was ich zu ihr sagte.  Es klang seltsam aber manchmal hatte ich das Gefühl der Panther verstand besser was ich sagen wollte als es manche Menschen tun würden. Vielleicht der Grund wieso ich keine Freunde mehr hatte. Wieso auch man wurde doch sowieso nur angelogen. Und so etwas konnte ich nun wirklich nicht gebrauchen. Die Vögel zwitscherten während die Sonne hoch am Himmel stand und langsam meinem Haut aufwärmte. Dass klang doch tatsächlich sehr romantisch. Kotz. Nein danke ich konnte gut verzichten. Wurde Zeit dass ich hier weg kam, allerdings wollte ich auch nicht wieder in den Turm zurück ach keine Ahnung. Ich musste erst noch überlegen wo ich wirklich hingehen würde bevor ich mich aus dem Staub machte. Ich warf einen Blick auf die Vampirdame bevor ich ihn wieder der Landschaft zuwandte. Wenn sie einen nicht volllaberte schien sie okay und sie war auch nicht besonders unattraktiv. Naja ich hatte trotzdem nicht Lust ihr sonderlich oft über den Weg zu laufen irgendwie hatte sie schon einen Knall. Plötzlich nahmen meine Ohren ein Geräusch war was zuvor nicht da gewesen war und ich richtete meinen Blick sofort in die Richtung aus der es gekommen war. Es klang als wäre dass Wasser in Bewegung gekommen. Vielleicht durch Fische? Gab es in dem See überhaupt welche die groß genug waren um solche Geräusche zu verursachen? Dann sah ich dass die Vampirin das Wasser zu kontrollieren schien. Sie konnte es also kontrollieren. Fragte sich nur wie gut. Wenn sie es gut konnte musste man ein wenig aufpassen da Wasser eine Kraft hatte gegen die man nur schwer ankam. Naja wenn es genügend Wasser war. Der kleine Strahl den sie im Moment bewegte würde sicherlich niemandem gefährlich werden. Ich überlegte ob ich einen Kommentar dazu ablassen sollte, ließ es aber bleiben. Erst musste ich herausfinden wie gut sie es kontrollieren konnte. Nicht dass ich Angst hatte oder so. Ich hatte keine Angst. Niemals.

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Re: Internat für magische Wesen
Verfasst: Di 13. Jun 2017, 21:49
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WR: Mini Malli(ID: 319228)
Camile Emily Black

Es wurde hell hinter meinen Liedern. Ich wusste nicht wo ich war, was ich getan hatte. Ich spürte eine weiche Matratze unter mir. Wie war ich hier her gekommen?
Mit einem Mal brannte alles. Sämtliche Muskelstränge, Venen, Adern. Alle Zellen standen in Brand. Mein Kopf... Mein Kopf tat höllisch weh. Mein Mund schmeckte metallisch. Ich hatte das Gefühl, wenn ich mich auch nur etwas bewegen würde, würde ich mich übergeben. Ich traute mich auch nicht meine Augen zu öffnen.
Ich lag da, atmete und versuchte mich nicht zu bewegen. Am liebste hätte ich geschrien.
Ich versuchte mich an die letzten Stunde zu erinnern. Was hatte ich getan? Wie lange hatte ich geschlafen? Ich spürte eine Decke über mir. Wer hatte mich in ein Bett getragen?
Doch mit einem Mal war alles egal. Meine Kehle brannte, wurde regelrecht weggeätzt.
Und mit einem Mal ging alles schnell. Meine Augen waren offen, die Decke schwang weg, ich sprang auf, meine Beine bewegten sich von selbst und ich rannte um mein Leben. Ich hatte das Bad schnell gefunden und hing nicht einmal 5 Sekunden später über der Toilettenschüssel.
Ich hielt meine Haare zurück und alles, was ich noch nicht verdaut hatte, bannte sich erneut seinen Weg durch meine Speiseröhre. Ich spürte, wie ich schwitzte. Auch, als mein Magen sich wieder einkriegte, blieb ich vor der Toilette sitzen. Das war auch gut. Kurz darauf ging es weiter...
Ich wusste nicht wieso ich mich übergeben musste, aber ich hatte das Gefühl, meine Speiseröhre existierte nicht mehr.
Es ging mir schlecht. Richtig schlecht... Und am liebsten wäre ich für immer, oder zumindest ich mich über die Kloschüssel beuge musste im Bad eingesperrt. Ich fühlte mich hundeelend und ich schämte mich.
Ich hatte keine Erinnerungen mehr und blockierte das Bad... von wem auch immer.
'Cami, Cami, was machst du nur immer...', schrie ich mich selbst in Gedanken an.
Doch das Schlimmste war nicht das Übergeben, das Blockieren des Bades. Das Schlimmste war das Gefühl der Enttäuschung. Und ich wusste nicht wieso. Hatte ich jemanden enttäuscht? Wurde ich enttäuscht? Alles war dunkel und verschwommen. Mir blieben nur die Gefühle. Und Gefühle waren oft trügerisch... sagten nichts aus... und machten meine Lückenhaften Erinnerungen auch nicht besser...




Jonathan Milan Cerastur

Während des Laufens unterhielten wir uns noch etwas. Doch ich stockte mitten im Satz und in meiner Bewegung. Ich konnte nicht fassen, was ich sah. Tiril küsste einen anderen... einen... sie küsste mich. Doch wie konnte das sein, wenn ich doch hier stand.
Der Zorn und die Wut kanalisierten sich und ich war schneller mit seiner Kehle in meiner Hand und drückte ihn gegen einen Baum, als der Sekundenzeiger ticken konnte.
Ich drückte zu. Mir war es egal, sollte er doch verrecken. Niemand durfte sich als mich ausgeben und meine Freundin küssen. NIEMAND. "Du dreckiger...", den Rest verschluckte ich, als er mir gegen die Kehle trat und sie so aus meinem Griff wand.
Und ein scharfer Kampf entfachte. Alles war erlaubt und wir beide steckten ziemlich viel ein. Knochen knackten, vielleicht sogar die ein oder andere Rippe. Kehlen wurden zerquetscht, was ich deutlich besser wegstecken konnte, da ich nicht atmen musste. Ohrfeigen, Tritte, Fäuste. Wir verletzten uns mit allem, was wir hatten.
Doch am Ende war ich es, der gewann. Ich saß auf seinem Becken, die Beine mit meinen gefesselt, die eine Hand hielt seine Hände über dem Kopf und die andere Hand an seiner Kehle.
Ich wusste nicht wie er es schaffte, doch er befreite sich und der Kampf begann von neuem. Bis ein Schrei die Luft zerriss...




Jaromil Dajan Cerastur

Verwirrte Gesichter starrten mich an. Sie hatten mich für tot gehalten. Hatten mich für tot erklärt. Alle... Alle außer sie. Und als sie sich umdrehte schien alles nur noch in Zeitlupe abzulaufen. Ich sah sie und hoffte nur, dass ich nicht träumte. Ich sah ihr wunderschönes Haar, ihre Augen und dann lächelte sie. Und mit einem Mal wurde mir warm ums Herz. Ich sah dieses Lächeln auf ihren Lippen und wollte nie wieder etwas anderes sehen. Keinen Sonnenaufgang, keinen Vollmond, keinen Sonnenuntergang, keine Sternschnuppe. Nichts, nicht einmal die Nordlichter, konnten diesem Lächeln Einhalt gebieten. Nichts hätte mich glücklicher machen können oder schöner aussehen können.
Und erst jetzt wurde mir klar, WIE sehr ich sie doch vermisst hatte.
Und dann war sie in meinen Armen. Ich hörte ihren Herzschlag, spürte ihre Wärme und ihren Atemrhythmus.
'Ich.', flüsterte sie, obwohl ich meine Frage bei ihrem Anblick beinahe vergessen hatte. 'Nur ich!', betonte sie drohend und ich wusste, wie sie es meinte. 'Wieso habe ich es auch nicht anders erwartet?', dachte ich amüsiert. 'Pass auf, was du sagst.', knurrte eine Stimme in meinem Kopf und ich sah ihn herausfordernd an. Ich wusste, dass ich schrecklich aussah, dass ich bis auf den kleinen Zeh lädiert war. Und dennoch würde ich gegen Cekarius gewinnen.
Bis ich auf einem Mal ihre Hände an meinen Wangen spürte. 'Jaromil…', dieses Wort. Allein dieses Wort fesselte mich. Und dann... Dann legte sie ihre Lippen auf meine und ich vergaß alles.
Doch als wir uns voneinander lösten, verloren ihre Augen ihren Glanz. Sie schien erst jetzt zu bemerken WIE ich aussah.
Doch unsere Zweisamkeit wurde von meiner 'Mutter' unterbrochen, der auf einmal eingefallen war, dass ich lange nicht mehr hier war und aussah wie ein jahrelanger Gefolterter... Nagut, damit lag sie nicht mal so falsch. Ich hatte mein Zeitgefühl verloren.
ich sah, wie meine 'Mutter' sich zusammen riss um nicht zu weinen, doch eine Tränen bahnte sie dennoch ihren Weg.
Meine Mutter flüsterte mit melancholischem Unterton immer wieder: 'Wie siehst du nur aus? Was haben sie dir nur angetan?'
Und dann stand mein 'Vater' auch noch auf. Und mit einem Mal war mir nicht mehr so behaglich zumute. Als er sich vor mir aufbaute und mir in die Augen sah, drückte Mercedes meine Hand, sagte etwas, was ich nicht ganz verstand und verschwand aus meinem Blickfeld. Und das war mir auch lieber so...

"Du hast mich für tot erklärt? Ohne ein Zeichen dafür? Was hattest du vor? Einen neuen Anführer zu suchen und Mercedes einen Anderen versprechen?", ich brauchte keine Antwort, denn alles was ich wissen wollte konnte ich in seinen Augen lesen.
"Das sich so etwas wie du überhaupt Anführer nennen darf, Alphawolf. Das beschmutzt alles." Mein Kopf flog zur Seite und ich spürte, wie ein paar Narben aufplatzten. Ich spuckte Blut und spürte wie mir etwas warmes, klebriges über die Wange lief. Meine Wut entfachte von neuem. 'Cekarius!', schrie Waheela. Ich knurrte.
'Wie kannst du es nur wagen. Du bist noch nicht einmal ein wahrer Alpha und wenn du so weiter machst, wirst du es auch NIE werden.', drohte er mir.
Waheela sah nur zwischen uns beiden hin und her. 'So, Jungs, das reicht jetzt. Jaromil muss sich ausruhen. Und wir beide., wandte sie sich an Cekarius, 'Wir müssten mal wieder auf die Jagd!'
Daraufhin verließ ich das Zelt, aber nicht ohne noch einmal heftig zu knurren.
Schnell ging ich auf unser Zelt zu, in der Hoffnung dort Mercedes anzutreffen.
Und tatsächlich. Ich legte meine Arme von hinten um sie und küsste sie auf die Wange. "Bitte sag mir, dass ich nicht träume... wie die letzten Male, wo ich dich sah.", flüsterte ich.
Doch auch wenn es ein Traum war, wäre es mir im Moment egal gewesen, denn ich hatte sie bei mir. Ich war bei ihr und ich war glücklich. So glücklich wie schon lange nicht mehr und meine Schmerzen waren egal. Ich hatte sie und mehr wollte ich auch nicht. Sie war alles was ich je wollte. Mehr würde ich nie brauchen.
Und wenn ich im nächsten Moment aufwachen sollte und die Sonnenstrahlen aufgehen sehen sollte, würde meine Seele bei ihr bleiben. Auf sie aufpassen und sie vor allem beschützen. Egal was mit mir passieren würde...


Zuletzt geändert von Mini Malli am Mi 14. Jun 2017, 23:47, insgesamt 3-mal geändert.

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Re: Internat für magische Wesen
Verfasst: Mi 14. Jun 2017, 10:52
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WR: Lunaka(ID: 299156)
Lora Grey

Es war nun schon etwas her seit Nathaniel einfach verschwunden war, auf und davon ins Ungewissen. Ich hatte mich gewundert und gefragt ob ich vielleicht der Grund dafür war, aber das konnte ich ja nun schlecht wieder herausfinden. Sein Zimmer war leer, so als wäre er nie dagewesen, sondern nur reine Einbildung. Vielleicht war er das ja auch? Meine Füße trugen mich an den Wasserfall in der Nähe des Internats. Ich plumpste förmlich ins Gras, starrte das kühle Nass vor mir flehend an so als würde es mir Antworten geben. Über die Zeit hatte ich Albträume bekommen, das Erinnern an damals hatte wohl so seine Kosten. Insgeheim wünschte ich mir meine Ungewissheit zurück, das Leben das ich mit Derek hatte. Es war vielleicht nicht einwandfrei gewesen, aber ich hatte es gemocht. Vor allem war ich noch Ich gewesen. Aber warum auch immer Nate einfach gegangen war, ich würde es ihm nie verzeihen, fing an zu vergessen.

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Schreibt/malt doch was schönes :)*Klick*

Me? I“m Mrs. Dean Winchester


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Re: Internat für magische Wesen
Verfasst: Sa 17. Jun 2017, 14:39
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Tiril Saga Thott


Wie aus dem Nichts war Jace nicht mehr in meinen Armen, sondern seine Kehle an einem groß gewachsenen Mann mit hellblonden Haaren. Erschrocken holte ich Luft, denn er schien ein Vampir zu sein, seine Geschwindigkeit war dafür nur ein Anzeichen. Ich sah wie Jace gegen den Baum gedrückt wurde und wollte zu ihm hinrennen und meinem Geliebtem helfen. Ich konnte ihn nicht in den Fängen eines wütenden Vampires lassen. Zwar war er auch ein Unsterblicher, aber er war nicht so aggressiv und blutrünstig, dass er jemand anderen töten konnte, oder etwa doch? Doch er war ein Vampir und natürlich konnte er dass, immerhin musste er es. Aber mir zeigte er nie diese Seite.
Mit entschlossenen Schritten trat ich auf den Mann zu, als ich seine Stimme hörte. ' Du dreckiger...'...ich kannte diese Stimme, ich hörte sie jeden Tag, liebte sie jeden Tag aufs neue und schmolz bei jedem seiner Töne dahin. Jonathan...griff Jace an die Kehle und trat ihn.
Ich riss meine Augen auf. Verdammt, wie konnte das sein, wie konnte ich Jace zweimal sehen. Er kämpfte gegen sich selbst, er selbst war aber eine andere Person...
Mein Kopf arbeitete in hochtouren und dennoch kam ich zu keinem Schluss. Ich sah wie sie kämpften...um mich und ich wusste nicht einmal wer mich liebte und wer der echte Jonathan Milan Cerastur war.
Als ich Knochen brechen hörte zuckte ich zusammen, etwas in mir krümmte sich zusammen und ich holte schnappend nach Luft. Ich musste diesen Kampf beenden, Jace sollte nicht sterben. Beide sollten nicht sterben, denn niemand, zumindest nicht ich, konnte mir sagen, wer Jace war und wer es nicht war.
Ein leises, heiseres "Stopp" drang aus meiner Kehle, aber immer noch hörte ich die brutalen Geräusche von Tritten und Schlägen.
Erneut rief ich, "Jonathan?". Keine Antwort.
Als einer der beiden den anderen überrumpelt hatte und ihn am Boden hielt. Erleichtert atmete ich aus. Ich holte Luft um auf beide einreden zu können, als sich der Untere befreite und erneut ein Kampf entfachte. Ich sah nichts außer Glieder, die sich in hohen Geschwindigkeiten bewegten.
Mir reichte es, so konnten sie doch nicht weiter machen. Am Ende würde Jace noch sterben.
"Jonathan Milan Cerastur" schrie ich mit lauter Stimme in das wütende Wirr Warr. Eine Sekunde hielten beide still, ich nutze ihre Unaufmerksamkeit und trat beiden mit meinem Fuß gegen die Brust, dass sie auseinander gingen. Sequils Kampftechniken waren also wirklich einmal nützlich geworden.
Ich fluchte vor mich hin, da ich nicht alles bis zum Ende durchdacht hatte.
Wie sollte ich herausfinden wer jetzt mein Jace war und wer mir etwas vortäuschte?
Wie lange war er schon unter uns. Wie viel Zeit hatte ich mit dem unechten Jace verbracht, wie viel von dem Jace den ich kannte, ging auf den falschen zurück? Liebte ich vielleicht in Wahrheit den falschen Jace? Wer hatte mich verführt und wer hinterging mich?
Wie oft habe ich mit dem falschem in einem Bett geschlafen, ohne es zu wissen?
Ich war hin und her gerissen? Was war Wahr und was nur Illusion? Wieder fluchte ich.
Den einzigen Unterschied den ich sah, war die Farbe des Oberteiles. Sie hatten die gleichen Haare, waren gleich groß, sie bewegten sich gleich und ihre Stimmlage entsprach dem anderen.
Wie nur...Wie sollte ich es schaffen einen als den richtigen zu identifizieren. Was wäre wenn ich den falschen als den richtigen darstellen würde und mein Leben mit der Illusion verbringen würde und Jace, der wahre Jace wurde von mir verstoßen werden.
Ich griff mich an den Kopf und trat näher zu beiden. Sie sahen so gleich aus, kein Pigmentunterschied in der Haut oder dem Haar.
Hier konnte nur Magie im Spiel sein, Magie und Kira. Diese verlogene, hinterlistige Schlange schien mal wieder kreativ geworden zu sein.
Wut staute sich in mir aus. Ich drehte mich um und trat gegen den nächst gelegenen Baum. Schmerz spürte ich dabei nicht. Nur unüberwindbare Lehre und Dummheit. Ich dachte immer ich wäre schlau und niemand könnte mich übertrumpfen, aber sie tat es mit einer Leichtigkeit, mit der Aggressionen und Wut geballt mit Verzweiflung sich in mir stauten.
"Jace", versuchte ich ruhig auf beide einzureden, sprach aber eigentlich nur mit dem, den ich liebte. "Es tut mir leid. Aber wer von euch beiden der wahre Jace ist und wen ich liebe kann ich gerade nicht sofort sagen. Ich liebe aber Jace und keine Illusion, verdammt, wie ich Kira hasse."
Wäre es nicht logisch einfach zu fragen wer der Echte ist, und wer nicht? Aber wer würde Lügen und wer sagt die Wahrheit.
"Jace, beweis mir, das du es bist. Beweise mir, das ich dich liebe und keinen anderen? Wer ist der echte?" Ich schaute zwischen beiden hin und her. Die Verzweiflung stand mir ins Gesicht geschrieben.


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Re: Internat für magische Wesen
Verfasst: Mo 19. Jun 2017, 19:53
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WR: Smiley2001(ID: 288783)
James Devil

Langsam stand ich von der grünen Wiese auf nachdem dort eine längere Zeit gesessen hatte und lief den Weg zurück zum Internat. Ich wollte Ruhe und die würde ich weder hier noch im Internat bekommen. Aber ich konnte auch nicht den ganzen Tag hier draußen sitzen weshalb ich mich dazu entschieden hatte in mein Zimmer zu gehen. Da würde mich wenigstens niemand nerven oder sonstwas. Ich tat in das Gebäude ein und lief den Weg nach oben. Auf der Treppe kam mir ein Vampir entgegen. Ich veränderte seine Wahrnehmung, auch wenn ich nicht genau wusste was ich da tat lief er plötzlich schreiend in die andere Richtung und schien doch ziemlich verstört. Ich lachte einfach nur, ach ja auch wenn ich nicht genau wusste wie ich meine Kraft kontrollieren konnte war sie ein Segen. Ich konnte andere damit provozieren und dass machte mir einfach nur unendlich Spaß. Die Fähigkeit verlieh mir Macht auch wenn ich nicht wirklich wusste wie ich diese einzusetzen hatte war Macht niemals etwas schlechtes. Im Gegenteil. Desto mehr Macht desto besser. Oh ja nennt mich Egoistisch oder sonstwas aber Macht war etwas wundervolles. Man konnte andere kontrollieren und im besten Fall zog man selbst noch einen Vorteil daraus. Macht war wundervoll und da konnte mir keiner etwas anderes erzählen. Wir alle strebten nach Macht oder Geld. Okay einige vielleicht auch nach Anerkennung aber dazu müsste man ja freundlich zu anderen sein und dass kam absolut nicht in Frage. Ich betrat mein Zimmer, natürlich ohne einen Schlüssel. Wer durch Wände gehen konnte brauchte keine Schlüssel. Ein Vampir könnte auch einfach die Türe zerstören aber dass war vielleicht etwas suboptimal wenn man seine Ruhe haben wollte. Ich legte mich auf mein Bett, neben Cora die ich etwas unsanft zur Seite schob aber der Panther würde dass schon vertragen. Ich schloss die Augen und lag einfach nur da, ein bisschen die Ruhe genießen. Gestört würde ich schon noch früh genug werden.

Mag wer schreiben? ^^ Er ist halt nur nicht sonderlich kommunikativ xD

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Re: Internat für magische Wesen
Verfasst: Mo 26. Jun 2017, 15:33
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WR: Kylie(ID: 341058)
Huhu, würde noch einen Schreibpartner suchen, hoffe es findet sich wer :)

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Re: Internat für magische Wesen
Verfasst: Do 29. Jun 2017, 15:57
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WR: mone(ID: 217867)
Ich melde mich hiermit auch wieder zurück, ich bin ab heute mit der Schule fertig, also hoffen wir es mal und habe ab jetzt wieder ganz viel Zeit. Es werden auf jeden Fall coole Events folgen und vielleicht gibt es ja die ein oder andere Erneuerung, wir werden sehen :D
Da ich leider den Überblick verloren habe, was Anmeldungen betrifft. Bitte jeder der noch eine offene hat, bitte mir eine Pn schreiben, das ich dies schnellst möglichst erledigen kann und besten Falls mit Seitenzahl, damit ichs gleich finde.
Wenn ihr Ideen, Fragen oder auch Kritik habt schreibt doch an den Internatsaccount, wir möchten das Internat wieder auffrischen und wieder lebendiger machen.
Jetzt wünsche ich euch noch einen schönen Rest Donnerstag und wenn ihr Ferien habt schöne Ferien.
Lg mone :D


Cassian Dawison

Meine Fäuste trommelten immer wieder gegen den Boxsack, nur mein keuchen und der gedämpfte Aufprall war zu hören. Sonst war alles still um mich herum, ich war sauer. Prügelte meine Wut heraus, als wollte ich sie loswerden, als könnte der Boxsack was dafür. Da wo ich her kam trainierten wir mit so ähnlichen Zeugs, doch trotz allem war mir diese neuartige Menschenzeugs fremd. Alles hier war fremd. Ich hatte kaum Orientierung, war immer auf meinen Vogel angewiesen. Ich hasste es, hasste es von jemanden abhängig zu sein. Ein eigenständiger Mensch, ja das war ich eigentlich. Doch hier konnte ich es nicht sein. Sollte mich sozialisieren, unter andere Personen kommen. Doch das einzige was es gebracht hatte, war ein Feenmädchen das ich zu gerne mochte und es falsch war sie zu mögen. Ich war schon versprochen, ewig konnte ich mich von der Hochzeit drücken. Anfangs sah ich dieses Versprechen einfach nur als eine meiner Aufgaben, ich hatte es hingenommen. Doch seit ich sie kannte kam es mir vor wie ein Übel, ich wollte es nicht mehr. Doch es gab keinen Ausweg, ich würde den Bund eingehen und sie für immer vergessen müssen.
Ein letztes Mal schlug ich gegen den Boxsack, ließ davon ab. Wischte mir mit einem Handtuch den Schweiß aus dem Gesicht, nahm meinen Blindenstock und suchte mir den Weg nach draußen. Wie immer war ich lautlos, nur der Stock tickte immer wieder und zeigte mir ob was kam. Ich betrat das Hauptgebäude, suchte mir den Weg zu meinem Zimmer, doch davor blieb ich stehen. Ihre Worte hallten in meinem Kopf: Du bist so unfair. Ich dachte du könntest mich wirklich mögen. Mich, so wie ich bin. Aber offensichtlich... offensichtlich habe ich mich da getäuscht. Doch auch wenn sie sturzbesoffen gewesen war und ich diese Worte einfach ignorieren sollte, hatte sie mich getroffen. Sie hatte genau das gesagt was ich erreichen wollte, doch es kam mir falsch vor sie in dem Glauben zu lassen, das ich sie nicht mochte.
Seufzend betrat ich mein Zimmer und ging auf direkten Weg zum Bad. Da ich mich duschen wollte und ich noch davon ausging das sie schlief. Ich wollte die Tür auf machte, doch sie war verschlossen, rüttelte daran. "Cami?“ Ich wollte eigentlich sauer auf sie sein, weil sie genau das Gegenteil getan hatte, von dem was ich ihr gesagt hatte. Doch ich konnte nicht, zu wissen dass ich sie bald verlassen wurde, ja dieser Gedanke reichte mir.

Alma de Miedo

Pfoten hoben von dem Boden ab, sprangen über Baumstämme, trommelten über den Waldboden, gruben sich in das weiche Material des Erdbodens. Hecheln war zu hören, leises jaulen. Der Wolf kam zum Stehen, trottete noch ein paar Schritte bis zur Lichtung. Er blickte sich um, seine goldbraunen Augen musterten alles genau. Seine Nase nahm jeglichen Geruch auf, nahm nicht nur vertrauen Geruch auf. Fast schon zögerlich verlässt der grau-weiße Wolf die Lichtung, geht ganz langsam als würde ihm irgendwas zurück halten, in die Richtung des Waldrandes. Dort blieb er wieder stehen, wirkte fast unschlüssig, unsicher. So als wüsste er das es ein Fehler war wieder zurück zu kommen...
... wer der Wolf war? Das war ich.. Ich war wieder da, wieder zurück. Es tat unglaublich weh wieder hierher zu kommen. Ich war gegangen, hatte mich dazu entschlossen zu gehen. Es war die einzige Möglichkeit für seine Sicherheit und für die seiner Geschwister zu Sorgen. Von heute auf morgen war ich verschwunden, anfangs hatte es wehgetan, hatte sich angefühlt als würde mein Herz in zwei gerissen wurde. Doch ich hatte mich an den Schmerz gewohnt, ins Wolfsgestalt nahm ich nicht alles so genau war wie als Mensch.
Ich wusste nicht wie lange ich nur als Wolf unterwegs gewesen war, konnte mich gar nicht mehr daran erinnern wie es sich anfühlte meine Menschengestalt anzunehmen. Es würde Schmerzhaft werden, sehr schmerzhaft. Ich traute es mich gar nicht es zu versuchen. Ich war mittlerweile viel zu verwildert. Meine Gedankengänge wurde immer mehr von meinem Wolf Ichs übernommen. Es fiel mir schwer noch klare, normale Gedanken zu formen. Ich verschwand geräuschlos im Wald, erhaschte mir einen Hasen und erlegte ihn. Mit der Beute in meinem Maul ging ich zurück zur Lichtung. Ließ mich nieder und fing an den Hasen zu zerfetzen und zu essen.
Ich kaute auf einem Knochen herum und blickte mich dauerhaft genau um. Scharf darauf mein Essen mit anderen zu teilen war ich nicht. Genüsslich verschlang ich den Hasen. Ob er kommen würde? Hatte er mich gerochen?

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