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Re: Internat für magische Wesen IIAuswertung S.284
Verfasst: Mo 2. Okt 2017, 02:02
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WR: Mini Malli(ID: 319228)
DU:

Name: Mini Malli
ID: 319228
Warum solltest du bei uns mitspielen? (Pflicht! & mind. 5 Sätze):
4 Charaktere. 4 Charaktere haben unter meiner Feder ein neues Leben gefunden. Nun musste ich mich schweren Herzens von Jace verabschieden. Mit meinen Worten und seiner Art wird er nur noch bei dem ein oder anderen Jaromil Post auftauchen. Doch ich gönne ihm das ruhige Familienleben mit seinen Kindern und seiner geliebten Tiril. Nun ja, ich jedoch konnte meine Fantasie nicht in Zaum halten. Neue Ideen hielten mich wochenlang wach und so, erschuf ich einen Nachfolger für Jace. Oder eher eine Nachfolgerin. Ja, ich lasse Jace gehen, doch suche mir ein neues 'Opfer'. Eine neue Person, deren Leben ich hier beschreiben kann und die sicherlich den ein oder anderen Hacken aufweist. Denn was wäre das Leben ohne ein paar Probleme, die es zu lösen gilt? Also auf ein Neues. Ein neuer Chara mit Problemen, wie sie nur von mir kommen können und auf deren Lösungen ich mich bereits jetzt freue.

DEINE FIGUR:

Wer ich bin:
Wesen:
-Strahlt der Mond ganz voll und hell,
wächst dem Knecht ein Werwolffell.-

Ein Wesen der Nacht. Damals, heißt es, damals gingen sie einen Pakt mit dem Teufel ein. Sie seinen blutrünstig, unberechenbar, gefährlich, tödlich. Die einen sagen, es sei ein Fluch, die anderen eine Gabe. Das Lebende. Das Lebende ist meist ihre Nahrung. Eine Hetzjagd. Die Hetzjagd endet für den Gejagten immer tödlich. Zu schnell sind sie. Zu wendig. Zwei Gesichter. Sie besitzen zwei Gesichter. Das des Menschen und das des Monsters. Nachts. Des Nachts sind sie meist am tödlichsten. Es ist, als würden sie ihre Energie aus der Dunkelheit beziehen. Bei Vollmond sind sie am gefährlichsten. Ihre pelzige Gestalt, die einem Wolf so ähnelt.
Die Rede ist vom Werwolf.
Name:
-Was ist ein Name? Was uns Rose heißt, wie es auch hieße, würde lieblich duften.-
Namen. Ein Erinnerungsstück, ein Lückenfüller, ein Vergangenheitsstück und eine Möglichkeit sich zu beschreiben. Ein Bestandteil unserer selbst. Ein Teil der uns ausmacht. Denn was wären wir ohne unsere Namen? Wesen, alle gleich, die über die Welt ohne Sinn und Verstand wandeln? Nicht ganz. Dennoch ist unser Name einer unserer wichtigsten Identifikationszeichen und ein wichtiger Bestandteil von uns. Namen trug sie viele. Zu viele um sie hier alle zu nennen und doch traf keiner ihr Wesen.
Der Name, der ihr bei ihrer Geburt gegeben wurde, ist Katlyn Bela Zilversmit. Heute nennt sie sich Katlyn Bela Sawyer. Auch wenn sie mit ihren Namen nicht zurechtkommt. Natürlich klingen sie schön. Doch ihre Bedeutung. 'Rein'. 'Schön'. Als Werwolf? Wie soll ein Werwolf rein oder schön sein? Auf diese Frage, hat sie bis heute keine Antwort. Der Wechsel des Nachnamens hingegen lässt sich leichter erklären. Eine Adoption. Sie nahm den Namen ihrer Adoptionsfamilie an. Ein typisch amerikanischer gegen einen jüdischen Namen.
Äußerliches Alter:
Eine Beschreibung ihres Äußeren folgt sicher noch an späterer Stelle. Doch das äußere Alter ist also auch wichtig. Nun gut. Es ist nicht einfach ein Mädchen, dass äußerlich noch so jung scheint auf ein Alter zu schätzen, wo doch dem Alter so wenig Bedeutung beigemessen wird. Doch aus dem Bauch heraus würde ich sie auf 19 schätzen. Die jugendliche Schönheit ist ihr noch ins Gesicht geschrieben, als sei sie nie gealtert worden.
Echtes Alter:
-Alter ist irrelevant, es sei denn, du bist eine Flasche Wein.-
Das Alter ist eine Zahl von Abermillionen anderen. Was sagt sie also aus? Wie reif wir sind? Wie lange wir schon auf dieser Erde wandeln? Was ist das Alter?
Inwieweit hat es eine Bedeutung wenn man mehr als 100 Jahr lebt? Wenn man eine persönliche Ewigkeit erschaffen hat?
Dennoch kommt man wahrscheinlich nicht drum herum, euch ihr Alter zu verraten. Sie wurde am 17.03.1928 in Deutschland geboren. Demnach ist sie 89 Jahre alt. Man sieht es ihr nicht an. Nicht eine Falte hat sich in ihr Gesicht gestohlen und dennoch ist sie so 'alt'. Doch wie bereits gesagt. Was ist Alter in diesem Bezug?
Ihr sagte es nur, wie lange sie hier auf der Erde wandelt und dass sie eigentlich schon zu lange hier ist. Doch wer fragt sie schon?
Die Zeit ist unberechenbar. Sie kürzt und dehnt sich, wie sie will. Und ob ihr es wollt oder nicht. Irgendwann kommt eure Zeit. Gemeint wie auch immer. Doch irgendwann kommt sie. Versprochen. Katlyns Zeit beginnt jetzt.

Meine Familie:
Eltern:
-Welches Kind hätte nicht Grund, über seine Eltern zu weinen?-
Eltern? Katlyn hat die Gedanken an dieses wunderbare Paar verdrängt. Zu schmerzhaft sind die Erinnerungen an jene, die sie einst liebte. Doch sie hatte Eltern. Eltern die sie über alles liebten und für sie starben. Wie könnten sie ihre Liebe besser beweisen?
Katlyn's Antwort darauf ist einfach. Am Leben bleiben...
Samuel und Judith. Das waren ihre Namen. Beide liebende Eltern, die für ihr Schicksal und die Umstände unter denen sie lebten nichts konnten. Sie liebten ihre Kinder mehr als alles andere. Ihre Liebe ging über ihren Tod hinaus. Ein Paar. Eine Familie. Von Ruhe und Liebe geprägt, bis sie zerrissen wurde...
Ihre Adoptiveltern, Harper und Ethan, hätten sie nicht weniger lieben können, doch Katlyn's Herz war eingenommen von Schmerz und Leid und so hatte sie keinen Blick für deren Liebe. Das kinderlose Paar, dass endlich eine Tochter bekam musste schnell feststellen, dass das Herz ihrer Tochter nicht mehr frei war. Es war gebrochen. In tausend Stücke zersplittert wurden, die selbst die beiden nicht zusammen kleben konnten. Doch sie versuchten ihr Bestes. Harper und Ethan taten alles für Katlyn. Und trotz des von Schmerz und Leid zerfressenen Herzens war sie eine gute Tochter. Liebevoll, freundlich, höfflich, zuvorkommend, doch ihr Herz konnte keiner mehr einnehmen.
Geschwister:
- Bruder und Schwester wie Ying und Yang.-
Kleine Füße, die auf dem Boden trappelten und ein Gebrabbel das keiner verstand. Diese Rolle nahm Katlyn ein, als sie damals das Licht der Welt erblickte. Nicht nur für ihre Eltern, sondern auch für ihre Geschwister. Selma Amy, 4 Jahre älter als Katlyn und Levin Ivo, 2 Jahre älter. Katlyn war die Jüngster der drei Kinder. Sie erinnert sich kaum noch an ihre Geschwister. Es ist so lange her. Und doch kann man so etwas nicht völlig vergessen. Doch beide starben sie eines frühen Todes. Ihre Schwester starb mit ihren Eltern. Wann ihr Bruder starb weiß Katlyn nicht. Doch sie ist sicher, dass er nicht mehr lebt.
Doch das die Wahrheit anders aussieht und Levin sie noch Jahre gesucht hat, weiß sie nicht. Woher auch? Er wohnt nicht weit vom Internat, ist Opa und bald auch Uropa. Seine Schwester hat er nie vergessen. Noch heute sucht er nach ihren Spuren, doch findet nie etwas. Er weiß nicht, ob sie tot oder lebendig ist, doch hat sie nie tot geglaubt. Er ist sich sicher, dass seine kleine Schwester lebt.
euer Beschützer (ein Tier- keine Pflicht):
-.... das halte ich für das beste Gefühl: Einsam und doch in einer großen Gemeinsamkeit....-
Katlyns Beschützer sind etwas Besonderes. Das wusste sie von Anfang an. Sie wusste es, vom ersten Moment an, in dem sie sie sah. Sie hatten etwas Surreales und waren doch real wie sie.
Der einzige Nachteil? Nick hat eine Vorliebe für alles, was glänzt und glitzert. Er klaut alles was funkelt wie ein Diamant, wie eine Elster. Doch er ist keine Elster. Und was heißt schon klauen? Er borgt es sich auf unbestimmte Zeit aus. Dieses flaumige, schwarze Wühltier mit der lagen Schnabelartigen Schnauze hatte es ihr sofort angetan. Nick ist ein Niffler, falls das bisher nicht klar geworden ist und er ist auch nicht wirklich ihr Beschützer, denn er bringt sie meist in Schwierigkeiten.
Ihren zweiten Wegbegleiter könnte man schon eher als Beschützer sehen, denn schon hat er sie aus bremsligen Situationen gerettet. hin und wieder musste er schon oft das ein oder andere Schloss knacken. Er ist äußerst schwer zu erkennen, da er nicht einmal ganz 20 cm groß ist. Er kann mit seinen langen, scharfen Klauen das ein oder andere Auge auskratzen. Kurz um: Pickett ist ein Bowtruckle.


Mirror on the wall:

Aussehen (Augenfarbe,Haarfarbe,Größe,Gewicht)):
Nun kommen wir zu einem Punkt der Vielen schwer fällt. Die Beschreibung des Aussehens. Katlyn ist 1,63m groß. Sie ist schlank gebaut und zeigt eine wirklich zierliche Gestalt auf. Wenn man Katlyn unvoreingenommen betrachtet stempelt man sie schnell als zierliches, leicht zerbrechliches Püppchen ab. Doch der erste Eindruck täuscht in diesem Moment gewaltig. Auch wenn Katlyn sich nicht zu jeder Zeit bewusst ist was sie doch für einen starke Kraft hat. Katlyn hat ein feines Gesicht, welches durch ihre blonden, gelockten Haare umrahmt wird. Ihre kleine Stupsnase und ihre blassen Lippen verlieren bei einen Blick in ihre Augen rasch an Bedeutung. Und auch die Sommersprosen, die auf den Wangen und der Nase besitzt verblassen. Sie hat dunkelbraune, große, aufgeschlossene Augen. Ihre langen Wimpern und geschwungenen Augenbrauen geben den Blick auf jene frei und verdeutlichen ihr zierliches Aussehen. An sich ist Katlyn eher zierlich und schlank gebaut. Ihr Beine und Arme sind recht dünn und von ihrer hellen Haut überzogen, auch wenn jene schon einige Narben aufweist. Ihre Hände sind klein, mit langen Fingern, doch ähneln sie Händen auf Gemälden. Sie sind feingliedrig und passen perfekt zu ihrem restlichen Aussehen.
Kommen wir nun zu den Besonderheiten an Katlyn. Wie man bereits vernehmen konnte, hat sie einige Narben, doch das ist nicht alles. Auf dem linken Arm konnte, hat sie einige Narben, doch das ist nicht alles. Auf dem linken Arm trägt sie ihre schändlichste Narbe. Es sind Zahlen die nie wieder verblasen werden und sie ein Leben lang an Kummer und Schmerz erinnern werden. Es sind Zahlen, die jeder KZ Insasse bekam. Eintätowiert auf grausame Weise. Auf ihrem rechten Handgelenk hat sie sich dann ein richtiges Tattoo stechen lassen. Um sich daran zu erinnern, dass die grausame Zeit vorbei ist und sie nun frei ist. Das Wort 'Faith' umrahmt von zwei Vogelsilhouetten ziert nun ihr Handgelenk und von Zeit zu Zeit streicht sie darüber um sich an jenes Versprechen der Freiheit zu erinnern. Und noch ein Letztes. Den Katlyn besitzt noch ein Tattoo. Auf ihrem Rücken um dort von ihren Narben abzulenken hat sie sich einen Raben tätowieren lassen. Jener hat die Flügel ausgebreitet. Einer der Flügel geht in den Nacken und löst sich dort auf. Der andere Flügel geht über ihr rechtes Schulterblatt.
Nun zu ihrer Wolfsgestalt. Auch in jener ist sie schön und zierlich. Sie ist dort ein Lichtwolf, also ein sehr heller, beinahe Sandfarbener Wolf. Mit ihren ockerfarbenen Augen sieht sie nicht viel veränderter aus. Und dennoch verabscheut sie den Wolf in sich.

Das bin ich:

Charakter (ca. 10 Sätze):
-Alle, die in Schönheit gehn, werden in Schönheit auferstehn.-
Einen Charakter der sich mit jeder Situation ändert, der wechselhaft und stetig zugleich ist, ist wahrlich nicht einfach. Und doch wird es hier gewünscht. Doch wo soll man anfangen? Nach dem Alphabeth alle Eigenschaften und Charaktermerkmale aufzählen? Was wird von einem erwartet, wenn man einen Charakter beschreiben soll? Ein Gerüst das keiner, nicht einmal der Ingenieur versteht? Doch nun gut. Versuche ich euch einen Einblick in Katlyns Welt zu verschaffen.
Stellt euch einen Körper vor. Ist etwas im Inneren verletzt, sieht man es nicht immer von außen. So ist auch Katlyn. Eigentlich ist sie ein schwacher, ängstlicher Charakter der sich nur nach Ruhe sehnt. Erfüllt von Hass, Angst und Leid bahnt sie sich einen Weg durch die Welt.
Doch das sieht niemand. Sie lässt es niemanden sehen. Katlyn hat ein Problem anderen Leuten zu vertrauen. Sie gibt sich immer als stark, unverwundbar... doch hat man ihre schlimmste Wunde schon getroffen. Vorlaut, frech und gefühlskalt. Unfreundlich, kalt, hart, stur.
Katlyn trägt seit Jahren eine Maske, hat eine Mauer tief in sich gebaut. Doch irgendwann wird jemand kommen. Jemand, der diese Mauer einreißt und sie damit zu Fall bringt. Hoffentlich streckt er im selben Moment die Arme aus und fängt sie auf. Denn andernfalls wird sie auf den Klippen der Realität zerschellen.
Stärken (mind. 3):
-Ruhm ist die Summe der Missverständnisse, die sich um einen Namen sammeln.-
Stärken... Ein Wort, dass vieles ausdrückt und sicher auch vieles bedeuten kann. Doch was sind Stärken? Dinge die wir gut können? Bei denen wir glauben sie gut zu können? Inwiefern ist es wichtig sie zu kennen? Wozu braucht man sie? Um sich selbst zu definieren?
Wenn es weiter nichts ist. Doch wo liegen Katlyns Stärken? Im Kämpfen? Ein Blick auf ihre Vergangenheit wird dahingehend alle Unklarheiten klären. Sie lernte es. Doch sind Stärken antrainiert? Oder doch angeboren?
Geht man von Ersterem aus, ist es das Kämpfen, der Messerwurf, das Verstecken und das Lügen. All das lernte sie mehr oder weniger freiwillig, mit dem Wunsch zu überleben. Sind es damit Stärken?
Angeborene Stärken... Was sind das?
Man sagt, Katlyn hätte eine engelsgleiche Stimme. Eine Stimme, die jeden in ihren Bann ziehen könne und bei der einem die Tränen kommen würden. Doch sie singt schon lange nicht mehr. Das Verlangen nach dieser künstlerischen Ader ist schon vor Langem verebbt. Und das nicht genug. Musikalisch ist Katlyn kreativ und hat eine Begabung wie kaum einer. Klavier, Cello, Gitarre. Sie lernte es nebenbei, als Tarnung und bei ihren Adoptiveltern. Und sie kann es. Es ist ihr von Anfang an leicht gefallen. Taktgefühl, einen 6. Sinn für die Musik. Doch das war nicht alles. Sie ist auch handwerklich begabt. Das ist ihr in die Wiege gelegt wurden.
Doch all das sind Erinnerungen an damals und deshalb versucht sie, ihre Stärken zu verstecken....
Schwächen (mind. 3):
-Denn wir sind nur die Schale und das Blatt: Der große Tod, den jeder in sich hat, das ist die Frucht, um die sich alles dreht.-
Schwächen... Nun ja, Punkte, Dinge mit denen man jemanden schwächen kann? Dinge, die man nicht kann? Mit dem man nicht umgehen kann?
Katlyns Vergangenheit. Beinahe genauso gefährlich wie ihr Werwolf. Beides gleicht einem schwarzen Loch und frisst sie von innen heraus auf. Das eine kann sie nicht akzeptieren, mit dem anderen nicht abschließen. Ihre stärksten Schwachstellen, wenn man sie richtig erwischt...
Katlyn ist ein einsamer Mensch. Es fällt ihr schwer Vertrauen zu fassen und so hat sie kaum Freunde. Ausgenommen ihrer Beschützer, oder eher Wegbegleiter, sogar keinen Einzigen. Als einsamer Mensch, manchmal sogar Wolf streift sie durch Wald und Feld ohne Sinn und Verstand. Demnach hat sie ebenfalls ein Problem mit Regeln. Bisher machte sie die Regeln. Wieso sollte sie sich nun an andere Regeln halten? Oder gar einen bestimmten Platz finden? Sich eingliedern? Sie kam bisher allein zurecht, wieso sollte sie das nun ändern? Und wieso nun Fehler eingestehen? All das ist nicht ihre Welt. Vielleicht wird es sich hier ändern. Wer weiß das schon?
Vorlieben (mind. 3):
Oh, Vorlieben hat Katlyn, wie ihr sicher auch, viele. Schokolade, Erdbeeren, Mangos, Pizza.... Doch ich denke das ist hier nicht zwingend von Bedeutung.
Für die Meisten mag es ein Fluch sein, doch für Katlyn ist es ein Segen allein zu sein. Wirklich allein. Ohne Begleiter, ohne irgendein Wesen, dass ihr Rückhalt gibt. Nur dann kann sie sie selbst sein. Nur dann hat sie für einen Moment das Gefühl frei zu sein.
Sie hat eine unausgesprochene Schwäche für Tattoos. Die schwarzen, sogar manchmal bunten Linien, die eine eigene Geschichte über ihren Träger erzählen. Die Wahrheit, eine Verzehrrung jener oder gar eine Lüge.
Die Nacht. Obwohl sie gleichzeitig ihr schlimmster Feind sein kann, liebt sie die Nacht. Die Dunkelheit, die einen wie eine Decke einhüllt. Die Sterne, ja sogar irgendwo den Mond.
Abneigungen (mind. 3):
-Dass etwas schwer ist, muss ein Grund mehr sein, es zu tun.-
Abneigungen... Wieso sollte man Abneigungen nennen? Wären nicht Ängste, Wünsche oder gar Träume in diesem Formular sinnvoller? Man muss zugeben, dass die meisten Abneigungen den Ängsten gleichen.
Ihre größte Abneigung, neben der gegen sich selbst, gilt dem Wasser. Das kühle, nasse Dunkel in dem so viele Gefahren lauern können. Schmerz, Lug Trug. Wasser ist nicht nur ihre Abneigung, ihre Angst. Nein. Es ist ihr Feind. Wohlgemerkt ihr Stärkster und Unberechenbarster.
Sand. Sand in den Klamotten. In den Haaren. Oder gar im Mund. Es knistert und knirscht... Oh nein. Katlyn hasst Sand, wenn er nicht mehr nur als Untergrund dient.
Sie hasst es wenn Leute sie bewerten. Keiner weiß, was bei ihr los ist, was hinter der Fassade, der Mauer passiert. Wie kann man es sich also erdreisten, sie ohne Wissen zu bewerten?
Fähigkeiten (höchstens 2!):
Auch Katlyn besitzt besondere Fähigkeiten, jedoch weiß sie nichts davon. Und so kann sie sie auch nicht gezielt einsetzten. Zum einen besitzt sie die Fähigkeit der mentalen Beeinflussung. Das heißt sie besitzt die Fähigkeit, die oberen Gehirnfunktionen anderer so zu beeinflussen, dass sie ohnmächtig werden, Erinnerungen verlieren, ihre besonderen Fähigkeiten für eine bestimmte Zeit nicht mehr einsetzten können und sie kann somit auch Illusionen erzeugen. Und auch wenn es paradox klingt, sie kann das Wasser manipulieren und es nach ihrem Willen 'formen'. Sie kann es in einem Kampf als Waffe einsetzen.
Secret of my past:
Vorgeschichte (mind. 10Sätze):
-Im Schwierigen liegen die freundlichen Kräfte, die Hände, die an uns arbeiten.-
Der 17. März 1928 war ein Tag wie jeder andere.
Die Sonne schien, einige Menschen verbachten diesen wundervollen Tag draußen, andere gingen ihrer Arbeit nach. An diese sonnigen, warmen, wolkenfreien Tag wurde Katlyn geboren.
Es war nichts besonderes. Weder die Geburt noch das neugeborene Baby. Sie war ruhig und friedlich. Doch in Neumondsnächten schien sie von einem Dämon befallen zu werden. Sie schrie und schlug mit steigendem Alter um sich. Tränen kullerten ihr über die Wangen. Die Eltern ahnten nicht von ihrem Schicksal, ihrer Besonderheit oder ihrer Stärke.
Ihre Geschwister und sie waren ein Herz und eine Seele. Der Zusammenhalt jener Kinder war beeindruckend. Die Eltern, gelernte Tischler, hatten es sich zur Aufgabe gemacht auch ihren Kindern jenes Handwerk näher zu bringen.
1933 geschahen viele Dinge. Nicht nur eine Diktatur entstand und viele Leute wie die Familie Zilversmit wurden gejagt und ihrer Menschlichkeit entwürdigt...
-Die Kinder sind der Fortschritt selbst – vertraut dem Kinde.-
Als Katlyn 5 wurde, hatte ihr Vater eine Überraschung für sie. Ihren eigenen Kleiderschrank. Das kleine, zarte Mädchen stand vor einem großen, hellen Eichenholzschrank stand.
Sie wusste nichts damit anzufangen. Bewunderte die Arbeit ihres Vaters. Er drückte ihr vorsichtig das Schleifpapier in die Hand. Sie sollte den letzten Feinschliff an ihrem Schrank tätigen. Mit großen Augen sah sie ihn an, unwissend was er damit meinte und Angst davor, etwas kaputt zu machen. Und irgendwann sagte ihr Vater etwas, was sie nie wieder vergessen würde und was sie fortan öfter gesagt bekam, wenn sie dachte, sie würde etwas nicht schaffen:
"Wichtig ist nicht, wann du deine Ängste überwindest, sondern wie." Und natürlich auch, dass sie alles erreichen konnte, wenn sie sich nur bemühte.
Doch bereits 2 Jahre später verloren Katlyns Eltern ihre Arbeit. Keiner in dem kleinen Dorf hatte eine Tischlerarbeit für sie. Die Reparaturarbeiten und Bestellungen blieben gänzlich aus.
Familie Zilversmit musste umplanen. Doch selbst eine neue Arbeit brachte sie nicht weiter. Denn keiner war bereit Ihnen eine Arbeit zu geben. Die Launen der Dorfbewohner gegenüber Katlyns Familie wurde immer schlimmer. In der Schule, in Parks, überall in der Öffentlichkeit wurden sie mit einem Mal beschimpft und gedemütigt.
Kaum ein Jahr später mussten sie umziehen. In ein Armenviertel oder zu dieser Zeit auch Judenviertel genannt. Enge, Dreck, Platzmangel und noch mehr Demütigungen warteten sie dort auf sie. In der Schule wurde Katlyn gehänselt und verprügelt. Schon diese Zeit war anstrengend und eine Belastungsprobe für die Familie.
Doch als Katlyn schließlich 9 Jahre alt war, begann der elende Albtraum endgültig.
Eines Nachts bellten Hunde draußen, Schreie zerrissen die Luft und die Leute wurden aus ihren Betten gezerrt. Grobe Gewalt, Schreie, unfreundliche Aufforderungen und Zeitdruck. Es musste alles schnell gehen.
Man wies sie an, ihre Sachen zu packen oder zumindest alles, was sie in dieser Zeit packen konnten. Innerhalb weniger Minuten sollten sie fertig sein. Angst, Anspannung und die pure Ahnungslosigkeit waren deutlich zu spüren. Keiner ihrer Nachbarn half ihnen. Im Gegenteil. Es wurde beinahe bejubelt, dass sie gingen. Erneut prasselten Triaden von Schimpfwörtern und Beleidigungen auf sie ein.
Katlyn, ihre Familie und die Anderen mussten in einen Transporter steigen. Er war dunkel und stickig.
Wohin sie fuhren? Das wusste keiner. Sie sahen nichts in dem beengten Fahrzeug, wo die Menschen dicht an dicht hockten. Tränen liefen, Schluchzer zerrissen die Stille. Ein kleines Mädchen konnte sich einfach nicht beruhigen. So fasst Katlyn sich ein Herz und zwängte sich zu ihr. Sie versuchte sie zu beruhigen und aufzumuntern.
Das Loch vor dem Abgrund war ihr Ziel. Heute weiß Katlyn, dass ein Arbeitslager war. Doch damals... Sie war klein. Sie war zu jung um zu begreifen, was es bedeutete. Das Elend der Menschen dort überwog. Nicht die Frage, wo sie seien, sondern wieso es so war...
Arbeiten. Auf einmal musste jeder arbeiten. ALLE, egal welches Alter. Kinder, Erwachsene, Alte. Es wurde keine Ausnahme gemacht. Selbst das kleine Mädchen aus dem Transporter wurde zur Arbeit gezwungen.
Zeit schien keine Bedeutung mehr zu haben. Jeder Tag war wie der andere. Wenige Wochen nach Arbeitsbeginn, war das kleine Mädchen verschwunden. Katlyn sah sie nie wieder. Das war nicht das Einzige Mal, wo Leute verschwanden und nie wieder auftauchten. Sie waren mit einem Mal weg und wurden nie wieder gesehen.
Die Arbeit war hart. Für alle ein Knochenjob. Doch vor allem war es dunkel. Sie mussten in einem Berg arbeiten und dort Höhlen ausbauen. Die Kinder arbeiteten in den Schächten, gruben sie und halfen teilweise sie auszubauen. Die Erwachsenen brachten den Schutt weg, bauten die Schächte aus... Einige Frauen ging sogar einem ganz anderen Gewerbe nach. Keine wirklich freiwillig.
Mangel an Vitamin D, Energie und allem anderen waren die Folge. Unterernährung, einige am Verdursten und manche wurden erschlagen oder starben sogar an der harten Arbeit. Leid, Grauen und viele schreckliche Dinge musste Katlyn in dieser Zeit mitnehmen.
Das letzte Jahr war für Katlyn das Schlimmste. Mit gerade einmal 12 wurde sie für reif genug erklärt und verkauft wie ein Stück Fleisch. Sie musste Dinge über sich ergehen lassen, die man niemandem wünscht. Sie war eine Ware, die man auf dem Markt versteigern konnte...
Als das Jahr vorbei war, mussten auch sie das Lager verlassen. Katlyn hatte die stille Hoffnung, dass nun alles besser werden würde. Doch nun wartete der endgültige Abgrund auf sie...
Ihr Ziel war ein Konzentrationslager. Das Konzentrationslager Auschwitz...
Keiner von Katlyns Familie oder den anderen Insassen wusste, was dort vor sich ging.
-Arbeit macht frei-, das schien ihr neues Motto zu sein. Doch ehe sie dies ausleben konnten oder eher mussten, wurden sie aus dem Zug gedrängt und sollten sich aufreihen. Katlyns Eltern und ihre große Schwester Selma waren mit einem Mal in einer ganz anderen Ecke. Katlyn selbst und ihr Bruder waren weiter hinten. Und dann geschah es. Ein Tor schoss sich und sollte Katlyn und ihren Bruder von dem Rest ihrer Familie trennen. Katlyn wurde schwarz vor Augen. Das war der Tag, an dem das Grauen anfing und das Monster in Katlyn zum Leben erwachte. Der Wolf übernahm das Ruder. Mit einem Mal war sie so stark, dass sie die Gitter des Tores auseinander stemmen konnte. Es regnete und dann geschah etwas, was keiner geglaubt hätte. Denn mit einem Mal sammelte sich der Regen um das junge, zierliche Mädchen und griff in einer Masse und mit einer Kraft jeden an, der sich ihr mit feindlicher Absicht näherte. Doch ein Soldat schaffte es zu ihr durchzudringen. Der Schlag mit dem Gewehr auf den Hinterkopf beendete das Phänomen.
-Die Zeit heilt nicht alle Wunden, sie lehrt nur, mit dem Unbegreiflichen zu leben.-
Ihre Eltern sah Katlyn nie wieder. Und auch ihre Schwester blieb verschollen. Und Katlyn konnte spüren, dass sie nicht mehr am Leben waren. Es war diese Beklemmung tief in ihrem Inneren.
Die Tage wurden immer finsterer. Seitdem Tag der Trennung von ihrer Familie wurde Katlyn in einer schmalen Zelle gehalten, als sei sie ein wildes Tier. Sie musste tausend Tests über sich ergehen lassen. Wie die Test aussahen? Das weiß sie heute nicht mehr. Doch man ließ sich viel einfallen um ihren Wolf noch einmal hervor zu holen. Und noch mehr bei den Bestrafungen für das Versagen. Peitschenhiebe waren hier noch milde. Einige Wächter waren der Meinung, mehr mit ihr anstellen zu dürfen... Behandelten sie nun wirklich wie ein Testobjekt. Und dann kam der Wasserschlauch. Ein harter Wasserstrahl, der ihr das wenige Fleisch, was sie noch auf den Knochen hatte, drohte abzureißen. Und schließlich kamen sie auf die Idee, sie fast zu ertränken. Es war schrecklich und seitdem ist sie mit ihrem eigentlichen Element im Zwiespalt. Das Wasser ist schon lange nicht mehr ihr Verbündeter.
-Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben.-
Als sie schließlich aufgeben wollte, kam ER. Sie hatte sich geschworen, nie wieder jemandem zu trauen. Doch kaum wurde er in die Zelle neben ihr geschmissen, war dieser Gedanke nur noch ein flüchtiger Windhauch. Sein Lächeln, seine warme, freundliche Stimme. Johannes. Er schien wie sie zu sein. Zumindest sagten das die Wachen, wenn sie nicht gerade mit ihrem Körper beschäftigt waren.
Mit Johannes waren die Tests nicht erträglicher, aber die Zeit danach. Er half ihr mit dem psychischen Schmerz umzugehen. Ihre Welt schien wieder einen Hoffnungsschimmer zu enthalten.
Doch dann kamen die Wachen auf eine barbarische Idee. Sie nahmen ihren Bruder als Druckmittel. Doch auch mit diesem Druck erwachte der Wolf in ihr nicht. Die Waffe wurde entladen und ihr wurde schwarz. Sie hörte den Schrei ihres Bruders. Er rief nach ihr. Wie auch ihre Eltern damals. Ein Schuss fiel. Danach... Sie weiß nicht, was danach geschah.
Sie wachte in ihrer Zelle auf. Und wusste, er war tot. Sie hatte ihre gesamte Familie auf dem Gewissen und sie hasste sich dafür.
Albträume suchten sie nun jede Nacht heim. Die Schreie ihrer Familie suchten sie heim. Tag und Nacht. Die Gespräche mit Johannes wurden weniger.
Ein Jahr lang war sie schweigsam wie ein Grab. Doch Johannes war so liebe- und verständnisvoll. Immer wieder versuchte er sie zu trösten. Also geschah es. Sie verliebte sich Hals über Kopf in ihren Anker. Sie konnte wieder Lächeln und vertraute ihm erneut so viel über sie an.
-Das Schicksal knüpft so manches Band und verflechtet so manche Schicksale.-
1945. Das Jahr, der Jahre. Es war ein Tag wie jeder andere. Außer, dass mehr Schüsse als sonst fielen. Und dann zerrten sie Johannes hinaus. Katlyn schrie und weinte. Doch kaum war die Tür hinter ihnen zugefallen, fiel ein Schuss. Niemand kam zurück. Sie sollte dort verrotten, so hoffte man. An Silberketten gesperrt. Sie konnte nicht entkommen. Hatte keine Chance.
Doch jemand kam. Und seit Jahren der Dunkelheit sah sie nun wieder die Sonne. Man sagte ihr, alles würde gut werden. Doch für sie konnte nichts mehr gut werden... Ihre Familie war ihr genommen wurden. Ihre große Liebe war ihr genommen wurden. Wo sollte sie nun hin?
Man brachte sie hinaus. Nun sollte sich ein anderer Soldat um sie kümmern. Als sie von jenem angetrieben wurde, da sie diesen Ort des Schreckens endlich verlassen konnten, griff sie nach dessen Hand. Ihre Beine konnten sie nicht tragen. Doch sie zuckte zurück und wimmerte. Dieser Soldat hatte einen Silberring um den Finger...
Sie blieb unfreiwillig bei dem Soldaten. Er verströmte solch einen Hass und Abneigung ihr gegenüber aus. Doch lieber er, als länger das KZ. Als sie sich dann erneut in Bewegung setzten, griff ein alter, gebrechlicher nach der Hand des Soldaten, um ihn um Hilfe zu bitten. Doch dieser schlug den armen alten Mann ins Gesicht. Als hätte dies nicht gereicht, schliff der Soldat den Mann hinter sich her.
Der Soldat fiel Katlyn noch das ein oder andere Mal negativ auf. Sie war froh, als sie den Sammelplatz von Leid und Unheil verlassen konnte.
Die folgenden 4 Jahre, in denen sie bei ihrer Adoptivfamilie lebte, waren ruhig. Und trotz der Liebe und der Aufmerksamkeit, die ihr dort geschenkt wurde, verließ sie diese Familie.
-In der Sehnsucht findest du die Kraft für einen Neuanfang.-
Wie sie die letzten Jahre verbrachte? Sie trieb sich in der Weltgeschichte herum. Und erlebte zahlreiche Angriffe. Es war nicht leicht. Sie entkam gerade zu Anfang immer nur knapp. Überlebte mit Mühe und Not. Doch der Wolf hatte den Überlebenswunsch. Doch Katlyn weiß nicht, wieso sie angegriffen wird.
-Man muss bereit sein, sich von dem Leben zu lösen, das man geplant hat, damit man das Leben findest, das auf einen wartet.-
Sie stieß vor nicht allzu langer Zeit auf ein Rudel. Dort blieb sie einige Zeit. Der Rudelführer versuchte ihr zu helfen. Mit ihrem inneren Wolf. Doch schon bald wird das Rudel angegriffen. Der Rudelführer gab Katlyn den Tipp mit diesem Internat. Er hieß Jaromil. Jaromil Dajan Cerastur. Er und sein Bruder waren wohl auch hier und hier wurde ihnen geholfen.
Katlyn glaubt nicht daran, dass ihr geholfen werden kann. Aber hier ist er sicher.
Sie weiß nicht, wer sie angreift. Weiß nicht, dass es Johannes ist, der nicht tot ist. Mit den KZ-Soldaten zusammengearbeitet hat und Angst hat. Er weiß, dass Katlyn mächtig ist. Oder eher wird, sobald sie ihre Kraft entdeckt. Stärker als er... das kann er nicht zulassen.
-Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut ist, bist du noch nicht am Ende.-

Sonstiges:
-In einem Häuschen, sozusagen
(Den ersten Stock bewohnt der Magen),
In einem Häuschen war’s nicht richtig,
Darinnen spukt’ und tobte tüchtig
Ein Kobold, wie ein wildes Bübchen,
Vom Keller bis zum Oberstübchen.
Fürwahr, es war ein bös Getös.
Der Hausherr wird zuletzt nervös,
Und als ein desperater Mann
Steckt er kurzweg sein Häuschen an
Und baut ein Haus sich anderswo
Und meint, da ging es ihm nicht so.
Allein, da sieht er sich betrogen.
Der Kobold ist mit umgezogen
Und macht Spektakel und Rumor
Viel ärger noch als wie zuvor.
»Ha«, riet der Mann, »wer bist du, sprich?«
Der Kobold lacht: »Ich bin dein Ich!«-


("Der Kobold" - Wilhelm Busch)

Bild (Pflicht & nur den Link!):
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Re: Internat für magische Wesen IIAuswertung S.284
Verfasst: Di 3. Okt 2017, 22:35
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WR: MarieTillion(ID: 325377)
Hailey Roberts

Nach einer Weile, in der ich einen starren Körper umarmt hatte, entspannten sich die eben noch angespannten Muskeln des Dunkelhaarigen. Ich spürte wie auch mich zögerlich zwei Arme umschlossen. Es überraschte mich ein wenig, dass Damian meine Umarmung erwiederte. Ich hatte eher einen abwehrenden Stoß nach hinten und beleidigende Worte erwartet, doch alles was er tat, war seine Arme schweigend um meine Schultern zu legen. Nun war ich von seiner Wärme umschlossen, es machte mich beinahe süchtig. Wie sehr hatte ich diese körperliche Wärme vermisst, seit sie aus meinen eigenen Gliedmaßen verschwunden und durch eine tote Kälte ersetzt wurde. Auch wenn es etwas unerwartet kam, war ich froh, dass er mich nicht abgewiesen hatte. Trotz dem, dass ich es eigentlich von Damian gewohnt war, abgewiesen zu werden, hinterließ es doch immer ein ungutes Gefühl in mir.
Schließlich ließ mein fester Griff nach und ich glitt langsam aus der Umarmung heraus, nur um dann in die Augen des Alben zu sehen. "Alles gut. So schnell wird diese Welt mich nicht los, keine Sorge" Seinen Humor hatte er offensichtlich nicht verloren, ich konnte nicht anders als schüchtern zu grinsen, während ich mir meine letzten Tränen aus den Augenwinkeln wischte. "Aber wie geht es dir?" Noch immer lächelnd legte ich mir meine Worte zusammen und begann dann zu sprechen. "Mir?", war dann jedoch trotzdem das einzige Wort, das meine Lippen verließ, bevor ich erneut zu reden ansetzte. "Ach alles gut. Ein, zwei Tage ein bisschen Husten, aber danach habe ich mich wieder wie immer gefühlt." Um ehrlich zu sein, waren das die größten Schmerzen, die ich jemals hatte. Selbst die Lungenentzündung, die ich als Kind hatte, konnte da nicht mithalten. Trotz des Gegengifts, hatte sich das Eisenkraut in einigen teilen meiner Lunge abgesetzt und dort für schreckliche Schmerzen gesorgt. Nach einer gründlichen Lungenspülung konnte das zum Glück behoben werden, bevor es in mein Herz-Kreislaufsystem gelangt wäre. Es war vielleicht ein ganzer Tag, 24 Stunden, in denen ich dieses Eisenkraut in mir hatte, aber angefühlt hatte es sich wie nie vergehen wollende Wochen. Aber das musste Damian ja nicht wissen. Er sollte sich keine Vorwürfe machen. Schließlich war es ja eigentlich auch meine Entscheidung gewesen, mich mit Damian anzufreunden - so weit man das nun Freundschaft nennen konnte - und selbst jetzt, wo ich zu der Zielscheibe seiner Verfolger geworden war, hätte ich mich nicht anders entscheiden. Und das dieser Anschlag an mich gerichtet war, das war mir nun auch klar. Niemand würde versuchen einen Alben mit irgend einem Rauschgas und gasförmigem Eisenkraut zu vergiften. Eisenkraut war dafür bekannt, gegen Vampire angewendet zu werden. Aber auch, dass das Gift Eisenkraut war, verschwieg ich dem Alben. Bis jetzt war es für ihn nur eine Vermutung, dass der Angriff an mich gerichtet war. Mit diesem Gift wüsste er es sicher und ich befürchtete, dass der Dunkelhaarige mich mit dieser Information, noch konsequenter abweisen würde.
Nachdenklich richtete ich meinen Blick, der unterbewusst ein wenig weiter nach rechts gewandert war und nun ins Leere starrte, wieder auf Damian und augenblicklich schossen meine Mundwinkel wieder in die Höhe. "Ich bin wirklich froh, dass du so wohlbehalten zurück bist. Und, was hast du gemacht?", fragte ich und versuchte eine Art Smalltalk zu starten, um mich von meinen Gedanken abzulenken. Gleichzeitig begann ich auch den Waldweg weiter in Richtung Waldesinnere entlang zu spazieren.

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Re: Internat für magische Wesen IIAuswertung S.284
Verfasst: Do 5. Okt 2017, 10:01

@Milumorle: Angenommen. Tolle Anmeldung. Hab ich mit Freude gelesen und bin gespannt auf deine Posts. Viel spaß beim schreiben (:
@MiniMali: Angenommen. Deine Anmeldung hat mich mal wieder in den Bann gezogen (; Viel Spaß beim schreiben.
@verlac Abgelehnt. Deine Anmeldung ist sehr gut geschrieben, sehr interessanter Charakter. Allerdings hapert es meiner Meinung nach bei den Fähigkeiten..Das ganze Meer zubeeinflussen ist etwas zu heftig für eine Fee allein. Kleinere Seen oder Bäche - da gehe ich mit. Aber ansonsten nicht. Bitte ausbessern (:

Grüßchen, Little


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Re: Internat für magische Wesen IIAuswertung S.284
Verfasst: Do 5. Okt 2017, 10:25
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WR: Milumorle(ID: 341805)
@Little: Danke :)

@all: möchte denn jemand schreiben? Einfach kurz hier oder per PN melden.


Douglas von Seggern

Ich war nun angekommen und ich musste zugeben das es hier echt riesig war. Wahrscheinlich würde ich aus dem staunen nicht mehr heraus kommen aber das würde sich noch zeigen. Meine Sachen sollten eigentlich bald gebracht werden, denn die Leute am Flughafen meinten das sie mir alles zuschicken würden. Also musste ich wohl oder übel auf alles warten. Womit habe ich das nur verdient?. Ich fuhr mir ein letztes mal durch meine zerzausten Haare ehe ich mir das hier genauer Ansah. Einige Minuten irrte ich in dem großen Gebäude umher bis ich einen Plan fand, auf dem alle Wege und Gebäude aufgezeichnet waren. Diesen fotografierte ich mir mit meinem Handy ab und begab mich auf die Suche nach meinem Zimmer. Ich wusste zwar noch nicht in welches Zimmer ich kam aber ich wusste immerhin in welchen Turm ich musste. Das war doch mal ein Fortschritt. Koda hingegen war total relaxt und lachte mich nur aus, da ich wie ein herumirrender Welpe aussah der keine ahnung hatte wo er war oder wo er hin sollte. Wir hatten gewettet das ich es schaffe mein Zimmer alleine zu finden. Der Verlierer musste einen ganzen Tag lang machen was der Gewinner von ihm verlangte. Diese Wette konnte ich also nicht verlieren, denn es würde mir meine Würde rauben. Ich hatte Koda schon ziemlich lange an meiner Seite und wir wussten auch ohne Worte was der andere dachte. Naja ich konnte ja sowieso seine Gedanken lesen aber das war ja eigentlich auch eher unwichtig. Ich lief also weiter auf dem Flur der ersten Etage des Werwolfturmes entlang, bis ich am Ende ankam. Jedoch stand auf keinem der Schilder mein Name, weshalb ich mich dann wohl zur Treppe begeben musste. In der zweiten Etage angekommen lief ich auch dort den Flur entlang bis ich dann recht schnell an einem Zimmer ankam auf dessen Schild mein Name stand. 13w also. Ich öffnete die Tür und mein Gepäck stand schon vor meinem Bett. Ich machte mich also an die Arbeit und verstaute all meinen Kram in den dafür vorgesehenen Schränken oder Bereichen. Dann zog ich mir was anderes an und richtete meine Frisur wieder, ehe ich die Treppen wieder hinunter in die Freiheit ging. Unten angekommen sah ich nur mehrere Menschen welche einfach nur da saßen, standen oder herum liefen.

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Re: Internat für magische Wesen IIAuswertung S.284
Verfasst: Do 5. Okt 2017, 17:14
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@little linus ich habe die Anmeldung noch mal so abgeändert, dass die Fähigkeit jetzt verständlicher rüber kommt. Cole konnte/könnte nie das gesamte Wasser/Meer beherrschen. Ich dachte, man würde es so verstehen, aber ich habe es jetzt noch mal so umgeändert, dass es jetzt besser sein sollte.
aber eigentlich steht doch vorne, das jede Fee ihr eigenes Element hat... so würde ich eigentlich die Erklärung der Wesen vorne lesen, aber ich habe es geändert.
ich hoffe es geht so

verlac


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Re: Internat für magische Wesen IIAuswertung S.284
Verfasst: Do 5. Okt 2017, 19:03
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WR: Smiley2001(ID: 288783)
James Devil

Ich hatte Hunger. Also nicht wirklichen Hunger sondern Blutdurst. Das letzte Kaninchen war schon ein paar Tage her und ich wäre gerne jedem einzelnen der mir entgegen kam an die Kehle gesprungen. Schlussendlich entschied ich mich dafür mir den nächstbesten Schüler vorzuknöpfen und dann einfach seine Wahrnehmung zu verändern so dass ich in Ruhe meinen Blutdurst stillen konnte. War dieser Plan gut? Sicherlich nicht, aber um ehrlich zu sein interessierte mich das nicht im Geringsten. Ich war Stärker als die meisten hier und Cora beschützte mich sowieso, egal was ich tat. So schlenderte ich also durch den Gang mit dem Panther im Schlepptau der mir wie ein Schatten folgte. Ein Schüler lief an mir vorbei und der sah eigentlich nichtmal schlecht aus. Ich betrachtete den Jungen kurz bevor ich versuchte meine Fähigkeit einzusetzen und ihm dann schlussendlich in die Kehle biss. Ich nahm das Blut in mir auf und der andere Vampir schien geschockt. Dann ließ ich ihn los und meinte nur "Sorry Kumpel." der Junge wollte schon etwas sagen doch bemerkte dann das Cora vor ihm stand, mit dem Schwanz schlug und böse knurrte. Oh ja böse sein hatten wir beide drauf.
Unbekümmert lief ich weiter und begab mich in den Eingangsbereich. Mein erster Blutdurst war gestillt und so lief ich durch die Menge der Schüler bis ich schließlich den beißenden Geruch von Werwolf wahrnahm. Langsam lief ich an einem der Schüler vorbei und meinte nur "Euch riecht man auch aus 3 km Entfernung." dann lachte ich böse und warf einen Blick auf den Panther. Ein Glück dass ich kein Werwolf geworden war. Rochen die eigentlich selbst noch ihren Geruch? Falls ja war dass ja wirklich widerwertig. Nein so etwas musste man wirklich nicht in seiner Nähe haben. Ich wollte gar nicht wissen wie der Geruch der Werwölfe war wenn sie dann wirklich als Wolf verwandelt waren. Besser konnte es ja eigentlich nicht sein, allerdings konnte ich mir auch keinen Geruch vorstellen der Schlimmer war, als der eines Werwolfes. Widerlich diese Vieher. Wirklich widerlich und absolut nichts was ich die ganze Zeit in meiner Umgebung brauchte. Zum Glück hatte jedes Wesen einen eigenen Turm sonst gäbe es hier vermutlich keine Werwölfe mehr wobei ich dagegen wirklich nichts einzuwenden hatte.

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Re: Internat für magische Wesen IIAuswertung S.284
Verfasst: Do 5. Okt 2017, 19:20
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WR: Milumorle(ID: 341805)
Douglas von Seggern

Ich hatte mich bereits umgesehen und ich musste mir selbst eingestehen das es hier viele verschieden Arten von Geschöpfen gab. Die einen waren eine Fee, die anderen ein Magier oder eben ein Vampir. Vampire fand ich jedoch am schlimmsten. Ich hasste sie. Wie sie sich immer aufspielten, das Blut anderer Trinken und es dann auch noch genießen. Widerlich! "Euch riecht man auch aus 3 km Entfernung.", vernahm ich dann eine Stimme. Wie es auch sein musste schien diese Person sehr nach Vampir. " Naja besser als so eine Blasse Fresse.", konnterte ich desinteressiert. Ja es war wohl ziemlich unhöflich jemanden direkt mit einer art beleidigung anzusprechen aber wenn er das so wollte, bitte. Ich würde es jedenfalls nicht auf mir sitzen lassen, weshalb ich dann eben auch meinen Mund aufmachte. Einige Minuten tauchte dann auch Koda neben mir auf. Der Klops war immer da wenn er dachte ich wäre in Gefahr. Als ob ich mich nicht selbst währen könnte...

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Re: Internat für magische Wesen IIAuswertung S.284
Verfasst: Do 5. Okt 2017, 20:02
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WR: Smiley2001(ID: 288783)
James Devil

Als ich den Werwolf ansprach bekam ich nur eine nicht allzu freundliche Antwort. Ja gut die hatte ich auch gar nicht erwartet. Generell erwartete ich von niemandem, mir gegenüber freundlich zu sein. Solange man nicht von mir erwartete dass ich freundlich war, war mir alles recht. Im Gegenteil eigentlich freute ich mich wenn jemand mal Kontra gab und nicht einfach alles auf sich sitzen ließ. Hatte ich bisher kaum erlebt. Die meisten fanden mich dann unfreundlich aber wirklich diskutiert hatte mit kaum jemanden wobei dass eigentlich echt traurig war, da ich streitsüchtig war ohne Ende. Ich blickte den Typen also einen Moment an bevor ich zurück gab. "Ohh die Heizung will also Streit. Interessant." ich lachte nur und blickte den jungen Mann herablassend an. Ja sollte er doch Streit mit mir anfangen. Er würde so oder so verlieren egal was er tat. Ich war sowieso stärker als er immerhin war ich 196 Jahre alt und klar konnte er mir was anhaben aber dass würde schon nicht ganz einfach werden für ihn. Noch dazu hatte ich eine äußerst charmante Begleitung die ihn ohne zu Zweifeln auseinander nehmen würde wenn er mir etwas antun würde. Und Cora konnte man genauso schwer wie mich einschätzen, vielleicht passten wir gerade deshalb so gut zusammen. Dann erschien plötzlich ein großer Bär und ich meinte nur lachend "Oh und deinen Teddybär hast du auch mitgebracht? Süß." Jaa es machte Spaß zu provozieren und mir war es eigentlich egal wie es ihm dabei ging und ob er dass alles ernst meinte oder nicht. Für mich war es gerade einfach nur Unterhaltung pur auch wenn man mir dass vielleicht nich so anmerkte. Langsam strich ich dem Panther über das weiche Fell welcher den Bären lustlos ansah. Sogar Cora hatte vor diesem Tier keine Angst. Ich musste mir absolut keine Sorgen machen denn mein Panther würde sein Leben für mich opfern, dass wusste ich ganz genau und ich wusste außerdem ganz genau dass ich niemals einen Menschen finden würde der das geben würde, was Cora für mich gab. Niemals. Und niemals war eine verdammt lange Zeit, aber ich konnte dass mit Sicherheit sagen da mich sowieso keiner jemals ändern konnte und würde. Das war einfach unmöglich.

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Re: Internat für magische Wesen IIAuswertung S.284
Verfasst: Do 5. Okt 2017, 20:26
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Sean Scales

Ich runzelte die Stirn. Im Vergleich zu vorhin wirkte sie auf einmal so verwirrt. Hatte sie in ihrem Kräuterbuch etwa erfahren, dass sie Kräuter verwechselt hatte und ihr jetzt Hasenohren wachsen würden?
„Entspann dich. Ich verkrampf ja fast selbst wenn ich dich weiter ansehe.“ Sprach ich meine Gedanken laut aus. Ich musterte die blauhaarige Fee. Und jetzt? Sie schien mal wieder in ihrem eigenen Sumpf der Gedanken zu ertrinken. Ab und zu war es wirklich amüsant zu sehen, wie sie sich in ihrem Gedanken Gewirr verlor. Andererseits fiel es mir dann auch recht schwer, überhaupt eine ordentliche Konversation mit ihr aufzubauen. Ihre Vampirkomplexe bestanden immer noch zu 95%. Und wenn ich sie jetzt so betrachtete, waren es wahrscheinlich wieder 97%.
Ich seufzte leise und streckte meine Arme hinter meinen Kopf. Ein lautes Knacken meiner Schulterblätter entlockte mir ein wohlwollendes Stöhnen und ich schloss kurz meine Augen. Mein Rücken tat schon ein wenig weh. Warum auch immer. Ich hatte mich wohl wieder mal verlegen. Meine Nächte waren zur Zeit allgemein nicht die ruhigsten. Im Gegenteil. Ich hatte das Gefühl, mehr Sport in der Nacht zu treiben als am Tag wenn ich regulär trainierte.
Auf einmal gab es einen Knall gefolgt von einem überaus erweckenden Schrei. Ich öffnete meine Augen und sah Lucy verdutzt an. Die zierliche Fee war so ruckartig aufgesprungen, dass sie einen Stuhl mitgenommen hatte und anschließend gemeinsam mit ihm umfiel. War das etwa die neue Liebe ihres Lebens?
Immerhin hatte sie das Buch gerettet. Ich konnte mir ein überaus belustigtes Grinsen nicht verkneifen. „6,8“ purzelte es aus mir heraus, bevor ich aufstand und ihr vorsichtig hoch half. „Hast du dir weh getan?“ hakte ich dann nach und musterte sie von oben bis unten.
Aber sie schien sich eher sehr erschreckt zu haben als sich ernsthaft verletzt zu haben. „Ich wusste gar nicht, dass du einen Lieferservice als Zweitjob hast.“ Murmelte ich dann hinterher. Auch wenn as wohl eher nicht der Wahrheit entsprach.

Octavia Blair


Es war noch recht früh am Morgen. Ein orange roter Himmel erweckte das kleine Dorf zum Leben. Sanfte rosatöne mischten sich über die wenigen Wolken die an dem sonst klaren Himmel zum Vorschein kamen. Ich schloss meine Augen und legte den Kopf ein wenig in den Nacken. Meine langen, braunen Haare fielen meine Schultern hinab. Ein paar Haarsträhnen rutschten mir ins Gesicht, doch ich strich sie nicht weg. Ich genoss den Augenblick.
Ein frischer Windstoß zauberte eine Gänsehaut auf meine Unterarme, die sich dann langsam über meinen Nacken bis in den Rücken zog. Ich rieb mir meine Arme und öffnete die Augen. Meine Beine pendelten von dem Ende des Garagendachs.
‚Padme? Komm sofort wieder ins Haus zurück!‘ schrie eine strenge, grelle Stimme. Spätestens jetzt war das restliche Dorf auch wach. Ich stöhnte leise. ‚Ich sag es nicht nochmal Miss Blair!‘ ertönte die Stimme erneut. Kalt, und trocken. Beinahe wiederholte sich das Gefühl des Luftzuges. Wie ein kleiner Schauer. Aber auch nur beinahe.
Ich stand langsam auf und sprang vom Garagendach hinunter auf den Boden. So weit ging es ja zum Glück nicht runter.
Ich schlenderte langsam zurück in unser Wohnhaus. ‚Madam!‘ – ich biss mir unschuldig auf die Lippe. ‚Du sollst nicht allein draußen rumtoben‘ mahnte mich meine Mutter. „Tut mir leid.“ Murmelte ich. Aber meine Mutter rollte nur mit den Augen. ‚Du weißt, dass es zu gefährlich für dich ist.‘ sprach sie gefühlskalt, nahm meinen Unterarm und zog mich hinter sich her. „Hey!“ protestierte ich, konnte aber nicht viel ausrichten, also ließ ich mich hinterher schleifen. ‚Du hast Unterricht. Doppelt so lang, als Strafe.‘ – damit beendete sie ihre Erziehungsmaßnahme, steckte mich in einen Raum in dem bereits mein Privatlehrer saß und schloss hinter sich die Tür. Ich verstand nicht, was so gefährlich daran sein sollte, draußen zu sein. Die anderen Kinder durften es doch auch?


Ich fasste mir an die Stirn. Ich murmelte leise. Mein Kopf tat so unglaublich weh. Ich richtete mich langsam auf. Wo war ich nochmal? Ich blinzelte angestrengt und versuchte die verschwommene Umgebung irgendwie zu fokussieren. Ich war in unserem Wohnzimmer. Hatte ich mein Training verschlafen? Ich zuckte zusammen.
Warte. Training? Ich fuhr mir durch die braunen Haare. Nein. Langsam kam ich wieder zu Strukturen in meinem Kopf.
Ich war zwar zuhause, aber irgendwie doch nicht so richtig. Nicht so wie früher. Ich knabberte auf meiner Unterlippe.
Meine Augen fuhren durch den Raum und blieben an dem jungen Vampir hängen. Er sah in ein Buch. „Lascar?“ hauchte ich dann. Irgendwie hatte ich meine Kraft noch nicht wirklich zurück. Ich fühlte mich im Augenblick wie festgehalten. In etwa wie blockiert. Ich verzog mein Gesicht. Ich fühlte mich so unbrauchbar.
Ich wollte aufstehen. Ich hatte ziemlichen Durst. Vielleicht tat ich das zu plötzlich. Denn alles um mich herum bewegte sich. Ich legte meine Hand an den Oberarm von Lascar, der mittlerweile vor mir stand. Ich hatte nicht das Gefühl umzufallen, eher das Gefühl, ich würde mich mit drehen.
Ich sah ihn kurz an ehe ich betroffen schnaubte. Lag es an meinem Traum oder an meiner wundervollen Laune zuvor – ich wollte gerade alles andere, nur nicht mehr in diesem Sumpf hängen.



@verlac: Ich schau mir die Änderung morgen an wenn das ok ist (;

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Ich wünsche niemandem etwas schlechtes. Ich wünsche manchen Menschen nur, dass sie sich einmal selbst begegnen.


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Re: Internat für magische Wesen IIAuswertung S.284
Verfasst: Fr 6. Okt 2017, 11:41
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WR: Milumorle(ID: 341805)
Douglas von Seggern

Sein gegenüber hatte wohl die Absicht einen Streit anzuzetteln. Lächerlich. "Ohh die Heizung will also Streit. Interessant.", ein grinsen konnte ich mir nicht verkneifen. Heizung? "Was besseres als "Heizung" fällt dir also nicht ein?", lachte ich und musste daraufhin nur den Kopf schütteln. Als er dann noch meinte das mein Teddybär auch hier wäre fing Koda an zu knurren. " Naja..lieber den Teddybär als deine Schmusekatze.", konnterte ich und verschränkte die Arme vor meiner Brust. Es war mein erster Tag hier und der erste Mensch dem ich begegnete musste irgend so ein rachsüchtiger Trottel sein? Ich schüttelte erneut meinen Kopf, einfach weil ich nicht verstand wie man so Streitsüchtig und Blöd sein konnte. Wieso ging man zu einer Person nur um sie anzuzicken? Und genau das mochte ich an Vampiren nicht. Dieses abgehobene gegenüber anderen. Als wären sie was besseres. "Du blendest mich mit deiner Hässlichen Visage..könntest du ein Stück zur Seite gehen?", platzte es dann aus mir heraus. Koda sah mich nur an und ich zuckte mit den Schultern.

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