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Welches Wesen soll neu bei uns im Internat aufgenommen werden?
Umfrage endete am Di 15. Aug 2017, 18:48
Wasserwesen (Nixen & Meerjungfrauen/-männer) 0%  0%  [ 0 ]
Geister 28%  28%  [ 5 ]
Halb Engel und Halb Dämonen 67%  67%  [ 12 ]
Shadowhunter 6%  6%  [ 1 ]
Abstimmungen insgesamt : 18
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Re: Internat für magische Wesen II Winterurlaub S.296
Verfasst: Mi 17. Jan 2018, 02:09
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WR: Mini Malli(ID: 319228)
Kathlyn Bela Sawyer

Ich sehe nur schwarz und grau. Es ist alles dunkel. Der Raum oder eher die Zelle ist kaum groß genug um meine Beine zu strecken.
Mir ist etwas kalt, aber Gefühle sind schon lange nicht mehr wichtig. Wasser tropft mir aus den Haaren und über meine nackte Haut. Ich schäme mich für meine Blöße nicht.
Schon viel zu lange lebe ich ohne jeden Stofffetzen an der Haut in dieser Zelle. Schon viel zu lange bin ich allein. Schon viel zu lange habe ich Angst vor der Nässe. Das Element des Wassers, welches auch in gewisser Weise in mir fließt ist mir fremd. Ich fühle mich beobachtet und blicke mich um. Doch nirgends entdecke ich die musternden Augen. Ich weiß nur, dass es bald wieder geschieht....

Ich schreckte hoch und sah mich um. Es war so real. Ich wusste nicht, ob ich geträumt hatte oder nicht. Aber die Matratze unter mir war zu weich?, als dass es hätte real sein können. Ich sah mich um und sah zwei Silhouetten in meinem Raum. Ich erkannte sie kaum...
"Verschwindet!", schreie ich sie an und bin in Gedanken noch immer in meinem Traum und somit in meiner Vergangenheit. Ich will alleine sein und kann mich nicht mehr erinnern dass ich dieses Zimmer teilen muss.
Wütend dunkle ich die Personen an, die sich immer noch nicht geregt haben.


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Re: Internat für magische Wesen II Winterurlaub S.296
Verfasst: Mi 17. Jan 2018, 19:02
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Cole Pêcheur

Plötzlich schreckte sie hoch, sie sah aus, als hätte sie Satan höchstpersönlich gesehen. Ihr Blick war starr und angstverzerrt. Ich wurde mir wieder bewusst, warum ich sie als Psychopathin bezeichnet hatte.
Das Mädchen an meiner Schulter zuckte zusammen, als sie uns anstarrte und "Verschwindet" entgegen schrie. Sie schrie mich an. Hatte sie mich wirklich angeschrien? Sie hatte mich, Cole Pêcheur, gerade wirklich angeschrien. Das Mädchen schrie kurz auf und versteckte sich hinter mich. Ich atmete genervt und ungeduldig aus. Ich wusste nicht, welches Mädchen mich mehr nervte. Ich schloss kurz die Augen und versuchte mich zu entspannen.
Da wollte man einmal Spaß mit einer Franzosin haben und dann taucht dieses Wesen in meinem Zimmer auf und macht die ganze Stimmung kaputt. Das wieder hinzubiegen und eine neue passende Stimmung aufzubauen würde echt Zeit beanspruchen. Wieso musste das denn ausgerechnet jetzt passieren. Die ganze Fahrt war ja nicht schon grottig genug, nun musste SIE sich auch noch in MEIN Zimmer verirrt haben.
Wahrscheinlich wäre es einfacher gewesen, sich einen anderen Raum zu suchen, aber niemand schrie mich an, für wen hielt sie sich. Ich stand über ihr, niemand schrie mich an!
"Ich verschwinde ganz gewiss nicht von hier. Das ist mein Zimmer und da hast DU gefälligst nichts zu suchen." Ich zeigte auf meine Sachen im Schrank und die Koffer "Das sind meine Sachen, mir wurde das Zimmer 4 zugeteilt, wenn du zu dumm zum Lesen bist kann ich leider nichts dafür." Ich wollte meine Worte beenden, als ich noch hinzufügte: "Und schreie mich gefälligst nicht an!" meine Worte waren eher eine Drohung als alles andere. Langsam hatte ich die Nase voll. Was bildete sich die Göre darauf ein, mich in meinem Zimmer anzuschreien und mir Befehle entgegen zu bringen.
"Cole" die Braunhaarige hatte sich wieder an mich gehangen "Können wir nicht lieber woanders hin, biiiitttee." sie zog das Wort ins Unendliche.
Ich rollte die Augen. "Nein." Sie sah mich schmollend an und dann böse auf die Frau, die die ganze Stimmung zerstört hatte. "Aber...aber...ist dir dass den wichtiger als ich." sie sah mich schmollend mit einem Hundeblick an.
"Ja. Ich lasse mich nicht anschreien."
Es war, als wäre sie ins Wasser gefallen und ihre Gedanken wieder vollkommen klar. Sie versuchte gerade und ernst zu schauen, guckte mir in die Augen "Gut, wenn dir dieses Flittchen wichtiger ist als ich, dann werde ich jetzt gehen." sie versuchte absolut zu reden, aber ich hörte das Flehen in ihrer Stimme, dass ich ihr widersprechen sollte.
"Okay, ich rufe dir ein Taxi." drückte ihr 50€ in die Hand, damit sie die Fahrt zurück bezahlen konnte und drehte mich zu meinem Problem. Das braunhaarig Mädchen sah mich mit offenem Mund an, dann böse und vernichtend zu dem blonden Mädchen und machte auf dem Absatz kehrt. Ich hörte sie noch schnauben und mit wütenden Schritten gehen. Ich glaubte sie auch 'Schl*mpe' grummeln zu hören.


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Re: Internat für magische Wesen II Winterurlaub S.296
Verfasst: Mi 17. Jan 2018, 21:46
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WR: LouStar(ID: 282574)
Cecelia Kylie Warren

Als die Hand des Vampirs mein dünnes Handgelenk umfasste, drehte ich mich fragenden Blickes zu ihm um. Ach komm schon... als ob ich es jetzt auch noch fertig gebracht hatte, so demonstrativ wie möglich in die falsche Richtung zu laufen. Bei seiner nächsten Bemerkung bezüglich meines Orientierungssinnes, schüttelte ich mir nur eine Haarsträhne aus meinem Gesicht und presste die Lippen aufeinander. Gut, wo er recht hatte, hatte er recht. Vermutlich würde ein Goldfisch auf Land länger leben, als wenn man mich in einer fremden Umgebung allein aussetzten würde. Nein, ich übertrieb nicht. "Gute Entscheidung." kommentierte ich deswegen nur und ließ mich bis zu den Fahrstühlen mitschleifen. Aber immerhin hatte ich meinen Willen bekommen und musste meinen Koffer nicht selbst nehmen. "Aber danke für den Koffer." sagte ich deswegen und grinste leicht. Wenn ich mich schon so dumm anstellte, konnte ich wenigstens nett sein. Ausnahmsweise. Als wir den Aufzug betraten, griff Lysander nach meiner Zimmerkarte und drückte sie mir kurze Zeit später zurück in die Hand. Obwohl ich mich bei vielen Angelegenheiten nicht besonders intelligent anstellte, konnte ich dennoch lesen und die passende Tür finden, also bitte. Ich ließ diese Aktion jedoch unkommentiert und lehnte mich ebenfalls etwas gegen die Wand des Fahrstuhls. Als ich erneut zu dem Vampir sah, blickte dieser mich -mal wieder- von oben bis unten an. Männer... Ich hob nur eine Augenbraue und verschränkte die Arme vor meiner Brust. Während er meine Frage beantwortete, stoppte auch schon der Fahrstuhl und wir gingen die wenigen Schritte noch bis zu meiner Zimmertür. Wie es aussah überlegte er sich nicht nur seine Tagesplanung, sonder meine gleich mit. Auf seinen nächsten Kommentar hin, verdrehte ich nur die Augen. "Ach, ich mags lieber natürlich." sagte ich nur und betrat mein Zimmer. Natürlich sah ich nicht am ganzen Körper aus, wie ein verwahrloster Bobtail, aber das konnte er ja schlecht beurteilen. Zu meiner Überraschung befand sich in dem Zimmer bereits ein anderes, zierliches Wesen. Ziemlich eindeutig ebenfalls eine Fee. "Hei." begrüßte ich sie nur und zog meine Mundwinkel etwas nach oben. Ich trat ein paar Schritte näher in das Zimmer und legte meinen Koffer auf dem freien Bett ab. "Ich bin Cecelia." stellte ich mich der Vollständigkeit halber noch schnell vor und hob meine Hand einen Moment, ehe ich mich wieder meinem Koffer zuwendete. So viel Zeit musste jetzt noch sein, dieses riesen Ding auszuräumen. Dies ging auch relativ schnell, da meine Berge an Kleidung noch relativ gut geordnet waren. Sehr lang war ich schließlich noch nicht auf dem Internat, weshalb mir die Zeit für Unordnung fehlte. Ich räumte Stapel um Stapel in den kleinen Kleiderschrank hinein, ehe ich samt Bikini und einem oversized Pulli im Bad verschwand. Dort war meine Kleidung relativ schnell gewechselt und meine Haare zu einem unordentlichen Dutt zusammen gebunden. Ich nahm mir noch ein frisches Handtuch und machte mich dann auch schon auf den Weg Richtung Wellnessbereich, nachdem ich mich mit einem kurzen "Bis später." von meiner Mitbewohnerin verabschiedet hatte. Zu meiner Überraschung fand ich den Weg dahin sogar beim ersten Anlauf. Respekt. Ich legte mein Handtuch auf eine der Liegen und zog mir den Pulli über den Kopf. Eigentlich müsste ich bei so einem Typen wie Lysander mir glatt so einen Burkini anziehen, aber leider besaß ich so etwas nicht. Schade aber auch. Ich ging durch eine kleine Glastür nach außen, welche mich zu dem Whirlpool führte und ließ mich langsam in das angenehm heiße Wasser gleiten.

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Re: Internat für magische Wesen II Winterurlaub S.296
Verfasst: Do 18. Jan 2018, 09:35
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Lysander Isac Scales

Ich war eigentlich schon etwas beleidigt, dass ich das Zimmer für mich allein hatte. Nachdem mich mein Bruder gegen einen anderen Internatler ausgetauscht hatte, hielt es das Direktorat für angemessen, mich einfach in Einzelhaft zu stecken. Super Idee. Ich konnte Abends niemanden erschrecken oder ihm kleinkindliche Streiche spielen – ja, auch das tat ich gerne. Zu meiner eigenen Unterhaltung.
Das einzig Positive daran war wahrscheinlich, dass ich mir aus dem Umliegenden Ort wohl ein paar Damen mitnehmen konnte. Aber das würde sich noch zeigen. Immerhin war so was auch schnell ziemlich anstrengend. Und mit der Erziehung der naiven Fee hatte ich wohl gerade eine Aufgabe gefunden, die mich selbst innerlich erfüllte. Sicherlich.
Aber eine Konversation mit der jungen Dame war sehr erheiternd.
Mein Weg Richtung Whirlpool führte mich an der Bar vorbei. Gut besucht. Der Barkeeper hatte alle Hände voll zu tun, jedem Wunsch gerecht zu werden. Und ich wollte ihn schließlich nicht noch weiter stressen. Er sah schon so stresserfüllt aus. Mitfühlend wie ich nun mal war, bediente ich mich einfach selbst mit einer Flasche Sekt und Bourbon. Zwei Gläser erhaschte ich auch noch.
Ich war vielleicht kein Gentleman. Aber ich würde keinen guten Alkohol aus der Flasche trinken. Wie stillos.
Kurios das mich nimand wirklich beachtete. War ich doch der Einzige im Barbereich der einen halboffenen Bademantel trug. Aber wer wusste schon, an was die anderen so gewöhnt waren.
Wenige Augenblicke später erreichte ich auch den Wellnessbereich. Ich konnte auch schon die Shilouette von Cecelia ausmachen, die gerade draußen in den Whirlpool stieg.
Ich legte meinen Bademantel zu ihrem Handtuch und musterte ihren Körper, ehe er von dem blubbernden Wasser bedeckt wurde. Ich grinste schief. „Nicht so übel.“ Kommentierte ich ihren einstieg dann trotzdem noch und ließ mich ebenfalls im heißen Wasser nieder.
Es war wirklich angenehm. Und das trotz des Schnees der hier außen drum herum lag. Eine wirklich kreative Idee. Und der Ausblick war ebenfalls ganz nett.
Die Flaschen hatte ich draußen abgestellt, ebenso die Gläser. Kaltstellen war die Devise.
Ich blickte zu der jungen Frau mir gegenüber.
„Erstaunlich das du den Weg gefunden hast.“ Purzelte es dann aus mir heraus bevor ich mir meine Haare zurück strich. Hitze schienen sie nicht ganz so toll zu finden wie ich. Wobei mir Temperatur als Vampir schon fast gleichgültig war.
„Schon mal Ski gefahren?“ fragte ich sie dann wenig später. Ich würde sie nur zu gern auf der Piste sehen. Und unter einer Schneedecke. Aber eines nach dem anderen.

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Ich wünsche niemandem etwas schlechtes. Ich wünsche manchen Menschen nur, dass sie sich einmal selbst begegnen.


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Re: Internat für magische Wesen II Winterurlaub S.296
Verfasst: Do 18. Jan 2018, 19:55
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WR: LouStar(ID: 282574)
Cecelia Kylie Warren

Ich genoss dieses Gefühl von Wärme, als das blubbernde Wasser langsam meinen Körper umschlang und schloss meine grauen Augen. Wie konnte dieses kleinen Schwimmbad nicht von oben bis unten voll mit Wesen sein? Gut, vielleicht war ich auch einfach die Einzige, die selbst in der schönsten Schneelandschaft keinen Fuß hinaus in die Kälte setzen würde, aber dieser kleine Whirlpool war absolut ein Highlight. Ich konnte niedrige Temperaturen, inklusive Schnee, Eis und sonst was einfach nicht ab. Als die Stimme von Lysander hinter mir ertönte, schaffte ich es ausnahmsweise einmal nicht zusammenzuzucken und öffnete kurz meine Augen. "Ich weiß." kommentierte ich seine Bemerkung nur und schloss diese zugleich auch wieder. Ein bisschen selbstverliebt konnte ich schließlich auch mal sein. Schließlich sah ich nicht aus wie ein Brett und steckte Arbeit in meinen Körper. Ein Gegenkompliment bekam der Vampir von mir aber unter Garantie nicht zu hören. Nicht, weil er so abscheulich anzusehen war, sondern einfach vielmehr, damit sein Ego nicht noch weiter wuchs. Zugegeben, musste er seinen Körper nicht verstecken, aber das bekam er nicht von mir zu hören. Ich blickte einen Moment zu dem Vampir hinüber, welcher in diesem Augenblick eine Flasche Sekt und Bourbon inklusive zwei Gläser an den Rand stellte. "Ich dachte du bist kein Gentleman?" fragte ich und sah ihn grinsend an. Bis auf die Aktion mit meinem Koffer hatte er sich nämlich nicht gerade charmant verhalten, eher das komplette Gegenteil. Dies bewies er mit seinem nächsten Kommentar zugleich aufs Neue. "Wundert mich auch... aber vielleicht gibt es für meinen Orientierungssinn ja doch noch Hoffnung." entgegnete ich nur und zuckte mit den Schultern. Dies war zwar eher eine Sache der Unmöglichkeit, aber wer weiß, vielleicht war ich doch kein hoffnungsloser Fall. Lysander stellte einen kurzen Moment später eine erneute Frage, welche sogar mal keinen sarkastischen Unterton hatte. Respekt. "Nicht wirklich. Ich bezweifle auch, dass das eine gute Idee wäre. Und du? Kannst das doch bestimmt auch mal wieder, oder?" stellte ich ihm die Gegenfrage, auf die ich mir die Antwort eigentlich schon denken konnte. Als ob der oh mächtige Vampir etwas nicht konnte. Bei mir sah das dann schon anders aus. Ich hatte zwar nie versucht, Ski zu fahren, aber vermutlich endete dies nur in einem Wirrwarr aus Gliedmaßen in irgendeinem Schneehaufen. Als Opavampir hatte er aber bestimmt schon viel erlebt und viel ausprobiert, aber selbst wenn er eine Schwäche hätte, würde er dies vermutlich nicht zugeben. Dafür war sein Ego schließlich viel zu hoch. "Hast du deinen Mitbewohner schon kennengelernt?" fragte ich ihn, ehe ich erneut meine Augen schloss und mich nach hinten lehnte. So ließ es sich doch leben...

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Re: Internat für magische Wesen II Winterurlaub S.296
Verfasst: Sa 20. Jan 2018, 13:25
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Zuletzt geändert von Synphonie am Mi 25. Apr 2018, 18:12, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Internat für magische Wesen II Winterurlaub S.296
Verfasst: Sa 20. Jan 2018, 15:45
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WR: MarieTillion(ID: 325377)
Hailey Roberts

Der plötzliche Wandel von Damian machte mich ein wenig stutzig. Nach seiner eher unerfreuten Reaktion zu meinem Eintritt in das Zimmer, hatte ich schon damit gerechnet, dass mir dieser Miesepeter, mal wieder, meine Zeit vergraulen wird. Aber nun gut, ich sollte mich nicht beschweren, schließlich war es ja auch meine Schuld, dass ich mich überhaupt mit ihm beschäftigte. Ich könnte ihn ja auch genauso gut einfach ignorieren, wie alle anderen, aber das tat ich nicht. Das wollte ich nicht.
"Solange du mich nicht in der Nacht plötzlich aussaugst, habe ich kein Problem damit, mir das Bett zu teilen." Desto öfter ich diese Worte in meinem Kopf wiederholte, desto bewusster wurde mir, was für eine Selbstdisziplin ich in den nächsten Tagen wohl aufbringen musste, damit eben genau dies nicht passieren würde. Nach Damians Betonung zu urteilen, meinte er das wohl eher scherzhaft, doch war ihm nicht klar, was in meinem Körper vorging, wenn er in meiner Nähe war. Es war als würde sich jede Zelle nach dem Blut sehnen, das durch seine Adern floss. Das Monster in mir würde diesen wunderschönen Alb am liebsten bis auf den letzten Tropfen aussaugen.
Nachdenklich blickte ich den Alben an. Soll ich das wirklich riskieren? Fragte ich mich. Das Monster in mir wollte ihn töten und meine Menschlichkeit wollte ihn beschützen. Bis jetzt hatte meine Menschlichkeit jedoch immer versagt. Ich war noch nicht diszipliniert genug. Konnte ich das wirklich verantworten? Ich würde niemals damit leben können, wenn ich Damian auch nur verletzen würde.
Damians nächsten Worte: "Und als vollkommener Gentleman, der ich nun mal bin, kann ich es nicht mit mir vereinbaren, eine Dame auf dem Boden schlafen zu lassen.", holten mich wieder aus diesen kritischen Gedanken heraus und er schaffte es tatsächlich, mich ein wenig zum Lächeln zu bringen. Mit gehobener Augenbraue musterte ich Damian, den "Gentleman", na klar. Und ich bin die Kaiserin von China.
Entgegen meiner Erwartung, dass sich der Einzelgänger unter den Einzelgängern höchstpersönlich alleine in seine Höhle der Einsamkeit zurückziehen wollte, stimmte Damian meinem Vorschlag zu und fragte mich, wo ich denn hin wollte. Überrascht von seiner plötzlichen Offenheit hob ich die Augenbrauen, senkte sie wieder und lächelte dann, während ich meinen Kopf ein wenig nach rechts neigte.
"Keine Ahnung, ich war hier noch nie.", meinte ich und zuckte unwissend mit den Schultern. "Irgendwelche Ideen, Gentleman?" Sarkastisch grinsend sah ich den Alben an und wartete auf seine Reaktion.

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Re: Internat für magische Wesen II Winterurlaub S.296
Verfasst: Di 23. Jan 2018, 09:54
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Lysander Isac Scales

Ich beobachtete die Fee eine Weile. Sie hatte ihre Augen wieder geschlossen. Vermutlich, weil sie sich sonst nicht auf ihre Worte konzentrieren konnte. Oder sie würde anfangen zu sabbern. Wobei sie dafür eigentlich von Natur aus keine Veranlagung hatte. Da müsste ich mir eher Sorgen machen, wenn sie Werwolfblut in sich tragen würde. Nur würde ich mich dann sicherlich nicht mit ihr abgeben. Ich war ja wirklich unglaublich tolerant anderen Wesen gegenüber. Aber bei diesen Kötern war wirklich Schluss. Selbst ich hatte Grenzen.
„Bin ich auch nicht.“ Kommentierte ich ihre Frage. Ich strich mir meine dunklen Haare zurück.
„Weil ich so böse bin hab ich die Flaschen geklaut.“ Erklärte ich ihr gespielt stolz und grinste nur. Als ob sie überhaupt etwas anderes erwartet hatte.
Ich griff nach einem Glas und füllte es mit Sekt. Sekt war leider nicht ganz mein Fall. Nicht, dass ich ihn nicht vertragen würde.. Aber kurioser Weise hatte er eine schnellere Wirkung auf mich als Whisky oder Rum.
Ich reichte ihr das Glas und füllte meins mit Bourbon. „Auf mich.“ Prostete ich ihr entgegen und kippte mein Glas in einem Zug meinen Rachen hinunter. Stilvoll. Ich weiß.
Ich zog bei ihren folgenden Worten eine Augenbraue hoch. „Hoffnung?“ wiederholte ich ungläubig. „So einen Unsinn kannst du gleich mal aus deinem Wortschatz und Glaubenskreis streichen, Prinzessin. Das Einzige, woran du glauben kannst, bin ich.“ Fügte ich hinzu während ich mein Glas wieder füllte. Wenigstens war der Bourbon diesmal von wirklich guter Qualität. Einmal etwas worüber ich mich nicht beschweren musste.
„Natürlich. Was erwartest du? Allerdings ist es schon ein paar Jahre her.“ Beantwortete ich ihre Frage bezüglich des Wintersports. „Aber das ist wie Fahrradfahren. Man verlernt es nie.“ Ergänzte ich meine Aussage nach einem Augenblick und nippte wieder an meinem Glas.
Vielleicht hatte ich ja hier die Zeit, meine Snowboardkünste aufzufrischen. Immerhin boten sich in dem angrenzenden Skigebiet ja einige Möglichkeiten.
„Also wenn ich schlechte Laune habe, stell ich dich einfach auf ein Snowboard und kann dir zusehen, wie du dir deine Knochen brichst. Guter Vorschlag, Amberklein.“ Erklärte ich ihr und lächelte belustigt. Ich fand meine Idee wirklich nicht übel. Ich würde auf jeden Fall wieder gute Laune bekommen.
Nicht so wie jetzt, wo sie das Zimmerdrama ansprach, über welches ich mich vorhin schon innerlich geärgert hatte. „Nachdem mein Bruder mich nicht mehr wollte, hielt es das Direktorat für intelligenter, mich in ein Einzelzimmer zu stecken. Scheinbar besitze ich nicht die nötige Sozialkompetenz mit meinen Mitwesen ohne ihnen zu drohen auszukommen.“ Beantwortete ich ihre Frage und rollte mit den Augen. „Und bei dir?“ hakte ich höflichkeitshalber nach. „Einen naiven Seelenverwandten gefunden?“ stichelte ich sie und grinste kurz, ehe ich mein Glas wieder lehrte und nach der Flasche griff.

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Re: Internat für magische Wesen II Winterurlaub S.296
Verfasst: Do 25. Jan 2018, 15:15
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WR: Mini Malli(ID: 319228)
Kathlyn Bela Sawyer

'Cole', schrie eine quitschige, penetrante Stimme. Und erst mit diesen Worten, erkannte ich die beiden Gestalten. Ein braunhaariges Mädchen, nicht sonderlich ansehnlich, aber ertragbar, wäre da nicht diese Stimme. Ich musterte sie abwertend. Sie stank nach Alkohol.
Es erinnerte mich an meine düstere Vergangenheit. Der Zeit, in der ich dem Alkohol verfallen war. Keine Schöne, ganz im Gegenteil, aber nun ja. Es gehörte zu mir.
Der Typ... Cole...
Erst jetzt erkannte ich ihn. Es war der möchtegern Prinz. Immer wieder musterte er mich abfällig. Seine Lippen schienen sich zu bewegen, doch ich hörte ihrem Gespräch nicht zu. Ich schaute ihn an. Ohne jegliche Emotion und hatte so einige spitzbübische Gedanken.
Als das Mädchen den Raum verlassen wollte, stand ich mit einem verführerischen Lächeln auf. Ich wusste, dass sie mich noch sehn konnte. Ich hatte ein viel zu großes Shirt an, welches mir dennoch nur knapp über mein Hinterteil ging. Mit sanften Schritten ging ich auf Cole zu.
Ich zog einen kleinen Schmollmund und lächelte kurz darauf wieder. Ich blickte ihn mit großen Augen an.
"Ist ja eigentlich ganz süß, dass du wohl immer nur die Hälfte ließt und verstehst. Deswegen ist Romeo und Julia sicher auch dein Lieblingsbuch. Aber du bist der Glückliche, der sich dieses Zimmer mit mir teilen darf.", sagte ich und schritt verführerisch um ihn herum.
"Und außerdem dachte ich, dass du dir schon seit unserem ersten Treffen ein Bett mit mir teilen wolltest?", sagte ich mit etwas Verletzlichkeit und Empörung.
Du sielst mit mir, ich spiele mit dir., dachte ich bei mir.
Und auch wenn ich Wut und Trauer manchmal nur schwerlich im Griff hatte, wusste ich doch, dass ich Leidenschaft so gut vorspielen konnte, dass man nicht einmal im Ansatz darauf kam, dass sie gespielt sei.
Ich blieb vor ihm stehen und sah ihn mir genauer an.
"Ich weiß wir hatten unsere Startschwierigkeiten und das tut mir auch ehrlich Leid.", sagte ich und meinte es erschreckender Weise beinahe ernst.
Seine grüngrauen Augen trafen auf meine braunen Kulleraugen. Und kurz war es, als würde das Graß grüner und auf der braunen Erde gedeihen. Es war ein Moment, der in jedem Comic mit Funken, Sternchen und falsch interpretiert sicher auch mit ein paar Herzchen dargestellt werden würde.


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Re: Internat für magische Wesen II Winterurlaub S.296
Verfasst: Do 25. Jan 2018, 15:55
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Profil
Cole Pêcheur

Das Mädchen in Bett hatte mich und die Braunhaarige die ganze Zeit beobachtet, ohne auch nur die Miene zu verziehen. Aber als meine Begleiterin ging, stand die die blonde junge Frau aus dem Bett auf. Aber nicht irgendwie, sondern verführerisch und mir mehr als knappen Klamotten. Allein ein zu großes Tshirt schien sie zu bedecken.
Ich zog die Augenbrauen hoch und beobachtete jede ihrer Bewegungen, wie sich der wenige Stoff an ihren Körper schmiegte und jede noch so unsichtbare Kurve betonte. Mein Blick fiel auf ihr Gesicht und ich sah, wie sie ihre Mimik von einem gespielt beleidigten Gesicht zu einem seichten Lächeln wechselte. Sie stand vor mir und schaute mir in die Augen. Ehrlich gesagt fragte ich mich selbst, wie ich es geschafft habe, ihr auch in die Augen und nirgendwo anders hin zu schauen.
"Ist ja eigentlich ganz süß, dass du wohl immer nur die Hälfte ließt und verstehst. Deswegen ist Romeo und Julia sicher auch dein Lieblingsbuch. Aber du bist der Glückliche, der sich dieses Zimmer mit mir teilen darf." erklärte sie mir, während sie mich umkreiste. Romeo und Julia- pahh wer glaubte denn schon an Liebe. Wenn ihre Worte nur andere gewesen wären... aber ...wir teilten uns ein Zimmer... Ich schaute sie nur sprachlos an. Ich wusste nicht was ich denken sollte. Sie unkreiste mich halbnackt, beleidigte mich auf eine fast schon charmante Art und erklärte mir im selben Atemzug, dass wir uns ein Zimmer teilten. Die Frage ist, was von allem war am wichtigesten. Vor fünf Minuten wäre es die Beleidigung gewesen, aber nun...?
"Und außerdem dachte ich, dass du dir schon seit unserem ersten Treffen ein Bett mit mir teilen wolltest?"- "Bett teilen trifft es nicht ganz." schaute ich sie einladend an. Ihre Verletzlichkeit und Empörung hätte jedem Mann Kreise rennen lassen.
Kurz stellte sich mir die Frage, wer hier eigentlich mit wem spielte, aber dann redete sie auch schon weiter. "Ich weiß wir hatten unsere Startschwierigkeiten und das tut mir auch ehrlich Leid."-sie redete zu viel.
Meine Meinung gegenüber zum ersten Treffen hatte sich bis jetzt nicht verändert. Klar war sie ein bisschen ...wild...anders...? Aber als sie mir wieder mit ihren großen braunen Augen, die intensiver als der reinste Kaffee waren, wusste ich was ich wollte.
Ich war ein Mann, ich nahm mir was ich wollte, also packte ich sie an der Taille und zog sie an mich heran.
Zum Glück hatte ich nicht viel getrunken und dennoch waren klare Gedanken nur schwer zu fassen. Sie hatte mir meine Nacht verdorben, vielleicht konnte sie diese auch wieder verschönern.
Meine Hand glitt an ihren nackten Oberschenkel und ich begann sie zu küssen.


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