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Welches Wesen soll neu bei uns im Internat aufgenommen werden?
Umfrage endete am Di 15. Aug 2017, 18:48
Wasserwesen (Nixen & Meerjungfrauen/-männer) 0%  0%  [ 0 ]
Geister 28%  28%  [ 5 ]
Halb Engel und Halb Dämonen 67%  67%  [ 12 ]
Shadowhunter 6%  6%  [ 1 ]
Abstimmungen insgesamt : 18
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Re: Internat für magische Wesen II
Verfasst: Di 27. Feb 2018, 23:55

Cailin

Ich war mit dem zweiten Anhänger beinahe fertig als ein leichtes, kaum merkliches Ziehen an meinem Bewusstsein, mich dazu brachte, mich wieder mehr auf meine Umgebung zu konzentrieren. Der Schatten war zwar bereits den gesamten Tag ruhig, aber keinesfalls unaufmerksam. Besonders wenn ich mich auf etwas bestimmtes konzentrierte, übernahm er von selbst das Hören und Sehen. Ich sah nicht auf, hier sollte es keinen Grund zur Sorge geben. Mit einem Wesen, dass Unglück und Zerstörung brachte und einen bedingungslos schützte, musste ich mir generell niemals Sorgen machen, ganz gleich welches Wesen in der Nähe war. Allerdings sah ich die Farbe meiner Finger, die ich schon zu lange der Kälte aussetzte. Sie waren mittlerweile beinahe weiß und taub vor Kälte. Ich packte das Messer und die beiden Anhänger weg und sah mich kurz um. Etwas abseits ans Ufer hatte sich ein junger Typ gesetzt. Wäre er ein Magier oder Mensch hätte der Schatten nicht reagiert, selbst bei einem Elf hätte er nicht weiter reagiert, solange sich dieser nicht näher an mich heran getraut hätte. Ich sah wieder hinab zu meinen Fingern, normalerweise nutzte ich keine Magie für mich selbst. Ich war es gewohnt Magie nur dann einzusetzen, wenn es notwendig war. Doch die Farbe der Fingerspitzen, ließ mich inne halten. Die Schmerzen, wenn das Gefühl durch die Wärme wiederkehren würde, würde ich schon aushalten. Was mir Sorgen machte, war die Möglichkeit, dass ich sie dauerhaft geschädigt haben könnte, besonders, wenn ich sie zu schnell warm werden ließ. Ich sah noch einmal hoch, an irgendetwas anderem war der Schatten noch interessiert, aber ich konnte nicht ausmachen, was es war. Dann legte ich vorsichtig die eine Hand in die andere und murmelte ein paar Worte. Der Schmerz kam und ging in Sekundenbruchteilen, als die leisen Worte Magie dazu lockten, meine Finger zu heilen, jedoch war er derart stechend, dass ich mir ein ersticktes Aufkeuchen nicht verkneifen konnte. Ich konnte zusehen wie die helle Haut wieder eine gesunde Farbe annahmen. Anschließend wiederholte ich das Ganze mit der anderen Hand.
Ich erhob mich, mit jemandem in der Nähe, auf den mein Begleiter reagierte, würde ich hier keine Ruhe mehr finden. Zumal ich nicht noch schlimmere Erfrierungen riskieren wollte. Einen Augenblick zögerte ich, doch dann zog ich den fertigen Talisman aus der Jackentasche. Ich hatte keine Verwendung dafür und noch einige in einer meiner Taschen, die noch unausgepackt in jener Ecke lagen, in die ich sie am Vorabend hatte fallen lassen. Ich verschenkte sie häufig an Fremde, besonders Kinder freuten sich, wenn man ihnen, die kleinen untypischen Anhänger in die Hand drückte. Also warum nicht auch dieses Mal. Als ich den jungen Mann beinahe erreicht hatte, sprach ich ihn an, „Hier, fang.“. Damit warf ich dem dunkelhaarigen Typen, die kleine hölzerne Münze mit der Bindrune darauf zu,„Ein bisschen Glück kann wohl jeder gebrauchen.“.


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Re: Internat für magische Wesen II
Verfasst: Mi 28. Feb 2018, 16:34
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WR: Lunaka(ID: 299156)
Derek Hale

Nachdem ich mich auf dem Gras niedergelassen hatte, schien die junge Frau meine Gegenwart wohl mitbekommen zu haben, denn ich vernahm Bewegung und leises Rascheln, ihre Bewegungen wurden erst langsamer bis sie komplett stoppte. Ein Seufzer entfuhr mir, als die Kalte Luft meine Wangen striff und ein angenehmen Gefühl darauf hinterließen. Lange hielt die Ruhe aber nicht an. Plötzlich war ein Gekeuche zu hören, kurz darauf Schritte die sich näherten. Alarmiert zog ich eine Augenbraue hoch, wartete ab. "Hier, fang". Erstaunt wandte ich den Kopf um und fischte aus der Luft mit einem schnellen Reflex, was auch immer die junge Frau mir zugeworfen hatte. Erstaunt blickte ich auf meine geschlossene Faust die ich langsam öffnete, bis ein Stück Holz zum Vorschein kam in das etwas hineingeritzt wurde. Verwundert betrachtete ich die Rune, welche ich zwar als solche erkennen konnte, alles andere aber mein Fachwissen überstieg. „Ein bisschen Glück kann wohl jeder gebrauchen.“ Kurz betrachtete ich die Frau mit meinen braunen Augen und schüttelte dann den Kopf. "Danke, aber ich bezweifle dass das Glück mich jetzt aufsuchen wird, wenn es das bisher schon nicht hat", bedankte ich mich, zweifelte ihre Aussage jedoch an während ich weiterhin mit dem Gegenstand in meiner Hand spielte denn mir die junge Frau zugeworfen hatte. Ich zweifelte diese ganzen Glücksbringer, Talismane und magischen Anhänger und Ketten sowieso immer schon an. "Vielleicht solltest du das lieber jemandem geben der das Glück gerade nötig hat und die Hoffnung daran noch nicht verloren hat", meinte ich und hob die Holzmünze hoch nachdem ich mich vom Boden erhoben hatte.Ich bezweifle das ich das je haben werde. Meine braunen Augen richtete ich auf die Frau vor mir, deren langen Haare vom Wind umher gewirbelt wurden. "Außerdem schenkt man einem Hund kein Glück...", meinte ich und machte Anstalten ihr den hübschen Anhänger zurück zugeben, der irgendwie etwas einzigartiges an sich hatte.

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Re: Internat für magische Wesen II
Verfasst: Mi 28. Feb 2018, 17:39

Cailin

Ich war stehen geblieben, als ich den Typen erreichte, der meine friedliche Zeit alleine gestört hatte. Doch, auch wenn ich es bevorzugte alleine zu bleiben, war ich nicht automatisch jedem gegenüber negativ eingestellt. Es war eine ganz bestimmte Sorte Mensch, meistens weiblicher Natur, der ich abgeneigt war. So wie die junge Hexe, die mich herumgeführt hatte. Dass ich so war, lag sicher nicht nur daran, dass ich beinahe ausschließlich von Männern großgezogen worden war. Doch so verkorkst ich auch war, ich wollte es gar nicht anders haben. Ein kurzes Gespräch mit dem dunkelhaarigen Kerl, der so erstaunt auf die kleine hölzerne Münze blickte machte mir nichts aus. Den Protest meines ewigen Begleiters ignorierte ich, so wie ich es gewohnt war. Ihn weg zu schicken war keine Option, ich spürte ihn immer, ganz egal ob er direkt bei mir war oder unzählige Kilometer weit weg.
Ich schob meine Hände in die Jackentaschen meiner Motorradjacke, als er den Anhänger betrachtete und lächelte, sowohl wegen seines erstaunten Blickes, als auch wegen seiner Worte. „Die Runen lockt Geisterwesen, die den Lebenden gerne gutes tun.“, begann ich zu erklären, „Das hat mit dem, was die meisten unter Glück verstehen wenig zu tun. Auch wenn die meisten Geisterwesen nicht sehen können.“. Glück im normalen Sinne, war etwas willkürliches, etwas das man nur selbst durch die eigenen Taten beeinflussen konnte. Bindrunen, die Geister lockten oder fern hielten, waren je nachdem wie gezielt der Zauber war, alles andere als willkürlich. Jede einzelne Rune sprach sinnbildlich für etwas, wenn man mehrere zu einer kombinierte, kam eine Bindrune, ein gezielter Zauber dabei heraus. Jene auf dem Anhänger war nicht sonderlich stark. Sie rief nichts, was nicht da war, sie war lediglich wie eine Aufforderung, für jene Geister, die sowieso schon da waren. So ließen sie jene Person, die die Bindrune bei sich trug, nicht einfach ziehen. Die lange Erklärung sparte ich mir.
Ich nahm ihm den Anhänger ab, den er mir entgegenhielt, nachdem auch er sich erhoben hatte. Anstatt sie einzustecken, nahm ich seine Hand, legte das Stück Holz wieder hinein und schloss sanft aber bestimmt seine Finger darum. „Behalte sie, gerade die Hoffnungslosen sind jene, die mehr Glück brauchen, als alle anderen.“, ich konnte nicht anders als zu schmunzeln, während ich ihm die Münze in die Hand legte. Normalerweise mied ich den Augenkontakt mit anderen, zu viele fühlten sich unwohl bei dem Anblick meiner schwarzen Augen. Dieses Mal erwiderte ich den Blick meines Gegenübers, um mich zu versichern, dass er verstand, dass ich den Anhänger nicht zurücknehmen würde.
Als er weitersprach zog ich abschätzig eine Augenbraue in die Höhe. Nicht wegen ihm, sondern wegen dem was er sagte. Hund..., dachte ich kopfschüttelnd, es war mir schleierhaft wie man scheinbar so schlecht von sich selbst denken konnte. Die Situation hatte mit nur wenigen Worten seinerseits, einen ernst bekommen, den ich nicht erwartet hätte. Nicht, bei zwei sich vollkommen Fremden, die nicht einmal den Namen des jeweils anderen kannten. „Ich wüsste nicht warum ein Werwolf, bloß weil er ein Werwolf ist, weniger Glück verdient, als jeder andere auch.“, sagte ich ehrlich und blickte ihm fragend an. Ich machte keinen Unterschied zwischen den einzelnen Wesen. Mir fiel bei bestem Willen auch kein Grund ein, ein Wesen je schlechter zu behandeln, als ein anderes. Mit einer beiläufigen Geste schob ich mir die losen Strähnen zurück hinters Ohr und sah ihn dann wieder lächelnd an. „Mein Name ist übrigens Cailin.“, begann ich in dem Versuch, die Situation wieder aufzulockern, „Und dich würde ich dann doch eher bei deinem Namen nennen, als Hund.“. Meine Hände fanden dabei wieder ihren Platz in meinen Jackentaschen, auch wenn ich sie geheilt hatte, vorerst würden sie anfälliger für Kälte bleiben.


Zuletzt geändert von behindmirrors am So 4. Mär 2018, 01:33, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Internat für magische Wesen II
Verfasst: Mi 28. Feb 2018, 20:41
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WR: Mini Malli(ID: 319228)
Camile Emily Black

Ich lag auf dem Bett in meinem Zimmer und betrachtete die Decke. Sicher war sie nicht sonderlich interessant, aber es war interessanter als die Wand. Ich hörte Flügelschlagen und ein Teil meines Kopf drohte zu zerbersten, da Nibio mich ohne Punkt und Komma zuquatschte. Ich verstand nichts, aber seitdem wir aus dem Winterlager wieder heimgekehrt waren und Castor sich an unsere Fersen geheftet hatte, hatte ich kaum noch eine ruhige Minute. Nibio quasselte und quasselte mich zu, was Castor nicht für ein hübscher Kerl war... Und quasselte sie nicht hörte man Flügelschlag um Flügelschlag und Zwitscher um Zwitscher.
Ich dachte immer, verliebte Menschen wären schlimm, aber verliebte Vögel waren wirklich unausstehlich.
Ich seufzte. Ich wusste gerade wirklich nicht, was ich tun sollte.
'Er ist wieder da.', schrie Nibio. 'Er ist wieder da.' Sie schrie diesen Satz immer eindringlicher und irgendwann konnte ich ihn leider nicht mehr ignorieren.
Ich rollte mit den Augen und fragte genervt: "Wer ist wieder da? Castor? Der ist schon seit einiger Zeit wieder da. Was du eigentlich auch wissen solltest. Schließlich quitscht du die ganze Zeit mit ihm herum."
'Nein. Nein du dumme Ziege. Cassian ist wieder da.', sagte sie und mit einem Mal saß ich kerzengerade im Bett.
"Was? Er ist wieder da?", fragte ich und wartete gar nicht erst auf eine Antwort. Ich stürmte aus dem Zimmer und ließ die Tür hinter mir zufallen. So schnell mich meine Füße trugen, rannte ich zu seiner Tür.
Bevor ich es mir anders überlegen konnte, klopfte ich an seine Tür... Nein. Ich schlug jene beinahe ein.
Und als ich vor seiner Tür stand, fragte ich mich, wie töricht ich nur sein konnte. Vielleicht wollte es mich gar nicht sehen.
Ich hörte Flügelschläge hinter mir und seufzte. Man hatte eben nie Ruhe, sobald man zwei Aufpasser hinter sich stehen hatte oder eher fliegen hatte.


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Re: Internat für magische Wesen II
Verfasst: Mi 28. Feb 2018, 21:44
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WR: mone(ID: 217867)
Lucy Adams

Unsicher beobachtete ich ihn. Würde er sich mit meiner Antwort zufrieden geben? Ich war nicht erlaubt darüber zu reden, schon gar nicht vor einem anderen Wesen. Mein Kopf ratterte, versuchte sich davor zu fassen, was er als nächstes für eine Frage stellten würde. Denn ich ging stark davon aus, der er sich mit meiner knappen Antwort nicht zufrieden geben würde. Niemals, dafür war schon allein sein Blick aussagekräftig genug das er unzufrieden war.
Doch auf einmal kam er näher, immer näher. Vor Schreck hielt ich den Atem an und wollte fast zurück weichen, aber irgendwas sagte mir hier zu bleiben, stehen zu bleiben. Überrascht riss ich die Augen auf als sich auf einmal die starken Armen des Vampires sich um mich legten und meinen zierlichen Körper an sich drückte. Für einen kurzen Moment erstarrte mein ganzer Körper, bevor ich zögerlich diese Umarmung erwiderte. Schon lange, besser gesagt seit ich 4 war, hatte ich keine Nähe mehr gespürt, die ich kaum ohne zu zögern akzeptierte. Nur in Trance verstand ich was er zu mir sagte, was sofort in mir Schuldgefühle hervor rief. Er hatte sich Sorgen gemacht.. „Tu-tut mir leid.“ Hauchte ich zurück. Doch mein Kopf war viel mehr damit beschäftigt, seine Nähe zu genießen obwohl ich es gar nicht wollte. Ich sollte doch eigentlich Angst haben vor ihm, weg laufen. Doch ich stand hier und genoss seine Nähe, mein Körper entspannte nahe zu.
Zögerlich ließ ich meine Arme sinken als er sich von mir löste und wurde gleich darauf beschämt rot. Meine Augen folgten ihm auf die Couch und ließen ihn keine Sekunde unbeobachtet. Doch dann auf einmal sickerte die Realität wieder in mich zurück. Besser gesagt nahm ich seine Frage wahr. Wieso ich weg war? Ich durfte es ihm doch nicht beantworten, aber ich wollte. Mein Mund fühlte sich auf einmal so redebedürftig an, doch ich öffnete ihn nur und ließ ihn dann wieder zu klappen. Nein ich durfte nicht.. Was war wenn. Aber nein Sean war niemand von den bösen Vampiren, er war ganz anders, viel freundlicher und man fühlte sich sofort wohl in seiner Nähe, zumindest ich tat es. „Me..Meine Großmutter empfand es als besser wenn ich für eine kurze Zeit von der Bildfläche zu verschwinden.“ Als mir bewusst wurde was ich gesagt hatte, fand mein Blick den Boden und wurde nervös. Wenn sie das erfuhr..


Cassian Dawison

Gelangweilt lag ich auf meinem Bett, ich war wieder hier um mich auszuruhen. Um meinen Körper Ruhe finden zu lassen, doch mein Kopf fand keine Ruhe. Cami war wieder in meinen Kopf aufgetaucht und auf einmal spürte ich das Gefühl von vermissen. Ich hatte es die ganze Zeit verdrängt, keine Minute dafür gehabt darüber nachzudenken. Doch nun war sie wieder Präsent in meinen Kopf und wollte auch nicht verschwinden. Es war niemand hier der mich davon ablenkte, ich hätte erhofft das Castor sich wenigstens zu her bequemen würde. Nun der Vogel war der einzige den ich in meiner Nähe akzeptierte, aus Cami natürlich. Aber er war anscheinend schwer beschäftigt, mit was wusste ich nicht, ich hoffte mal sehr das er auf Cami aufpasste und deswegen keine Zeit übrig hatte mich zu begrüßen.
Gerade als ich mich erhoben wollte, klopfte.. nein besser gesagt hämmerte jemand regelrecht gegen meine Tür. Mein Kopf flog in die Richtung um die Aura in meinen Kopf zu bekommen, die die Person auswarf. Cami.. Es war so einzigartig was sie auswarf, ich würde sie aus der größen Masse nur durch ihre Aura erkennen. Aber wieso hämmerte sie so wild gegen meine Tür? Ich erhob mich nun und suchte mir die Tür, die ich ihn gleicher Bewegung auf machte. „Camile.“ Erhob ich meine ruhige, dunkle Stimme und richtete meinen Kopf wieder mals in ihre Richtung. „Was führt dich zu mir?“ Mein äußerliches zeigte nichts von der Freude, die ich innerlich spürte da es ihr scheinbar sehr gut ging. Es war eine Angewohnheit, von außen immer sehr kalt und kühl zu wirken, ich vergaß es regelrecht dass ich es hier nicht tun musste. Zumindest nicht vor Cami.. Doch ich musste es tun, ich durfte nicht zu lassen das wir uns Näher kamen. „Ich hoffe Castor hatte ich dich nicht allzu sehr genervt.“ Der große Vogel ließ sich in diesen Moment auf meiner Schulter nieder. „Ich bin ein Gentleman, kein Rüppel wie du!“ Erklang seine Stimme ruhig in meinen Kopf. Ich seufzte darauf hin nur.

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Re: Internat für magische Wesen II
Verfasst: Do 1. Mär 2018, 00:52
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WR: Mini Malli(ID: 319228)
Camile Emily Black

Die Tür wurde nach meinem Empfinden viel zu langsam geöffnet. Meine Augen waren auf seine Schuhe gerichtet und glitten nun seine Hose empor.
'Camile', sagte seine ruhige Stimme und ich spürte, wie mein Herz schneller schlug. Meine Augen, glitten sein enges Oberteil empor.
'Was führt dich zu mir?', fragte er nahezu emotionslos und mein Herz setzte einen Schlag aus. Es gefiel mir nicht wirklich, was er mit mir anstellte, oder eher mit meinem Schlagvolumen. Ich seufzte lautlos. Wieso war er so abweisend? Ich hatte ihm doch nichts getan.
Mein Blick glitt wieder gen Boden. Hatte er mich nicht vermisst? Nicht an mich gedacht?
Hatte er, während er ich nur an ihn denken konnte, keinen Gedanken an mich verschwendet?
'Ich hoffe Castor hatte ich dich nicht allzu sehr genervt.', ich zuckte mit den Schultern und sah erneut auf. Und dann überkam es mir.
Meine Arme legten sich, zeitgleich mit den Landen des Vogels auf seiner Schulter, um ihn.
Ich hörte wie er seufzte und lies etwas locker. Er konnte sich nun jeder Zeit aus meiner Umarmung entziehen, obwohl ich zeitgleich hoffte, dass er das nicht tat. Ich brauchte das gerade. Ich brauchte ihn gerade.
Ich wollte seinen Eispanzer einfach schmelzen und sein warmes Herz, von dem ich wusste, dass es in ihm schlug, wecken...




Kathlyn Bela Sawyer

'Es muss schon gerecht bleiben, eins gegen eins.', sagte er beinahe trocken und fuhr mit seinen Fingern über den Rand meines Shirts. Er war so besessen, er war so willig. Es war schon fast zu einfach. Ich grinste ihn verführerisch an.
'Ich müsste mich noch duschen...', sagte er und grinste mich an.
Mit riesen Augen sah ich ihn an und versteifte mich für kurze Zeit.
Dusche? Wasser? NIE!, schrie mein Inneres und wollte zwingend weg rennen.
Doch er riss mich aus meinen Gedanken, als er sein Shirt auszog. Zuerst sah ich seine Muskeln und wäre er nicht ansonsten so ein Arsch gewesen, hätte ich ihn beinahe als attraktiv bezeichnet. Doch sein dunkler, mieser Charakter schien über das beinahe makellose Äußere hinweg.
Doch was meinen Blick viel mehr vereinnahmte, waren seine Tattoos.
Das erste war auf seinem rechten Unterarm. Ich sah eine Hand, die Planeten an ihren Fingern spielen ließ. Ob die Welt wirklich von einer einzelnen Hand gelenkt wurde? Ich war schon immer beeindruckt dieser Kunst. Kunst, die man auf sich selbst festhielt. Für diese Dinge entschied man sich bewusst und unwiderruflich. Hinter vielen dieser Kunstwerke steckten Geschichten und man lernte die Leute durch jene neu kennen. Auch wenn ich bezweifelte, dass Cole sich noch in ein anderes Licht rücken konnte. Er war wahrscheinlich einfach einer dieser Typen, die sich auch nach dem zehnten Blick nicht änderten. Bei denen hatte man schon nach dem ersten Blick und erst recht nach dem ersten Eindruck genug.
Doch sein zweites Tattoo, welches seinen Oberkörper zierte, zog mich noch mehr an. Fasziniert fuhr ich die Linien des umrahmenden Dreiecks nach. Meine Berührung war sachte, zaghaft, beinahe so, als würde er ansonsten zerbrechen. Die Fische, die eigentlich nur noch Schatten ihrer selbst waren. Yin und Yang, Fische getarnt. Der eine, tot und fleischlos, der andere noch in der Blüte seines Lebens. Er zeigte, wie vergänglich das Leben war...
'Vielleicht ist der Gemeinschaftsraum auch leer, die Sofas sahen sehr bequem aus. Wenn du willst kann ich dich auch hinbringen, nicht dass der Boden zu kalt ist.', riss er mich aus den Gedanken und ich betrachtete ihn erneut hingerissen. Ich grinste aufreizend.
"Ich habe da eine bessere Idee. Verbinden wir doch zwei Extreme.", sagte ich und zischte zeitweise wie eine Schlange. Ich blickte kurz nach draußen.
"Tun wir doch etwas heißes in der Kälte.", sagte ich und zwinkerte ihm zu. "Keine Sorge, ich werde schon nicht erfrieren.", ich ließ eine kurze Pause.
"Wie sieht's bei dir aus, Prinz Charming?", fragte ich bewusst herausfordernd.


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Re: Internat für magische Wesen II
Verfasst: Do 1. Mär 2018, 18:49
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Profil
Cole Pêcheur

Sie nahm meine Tattoos genauer in Augenschein, ihren Blick konnte ich aber nicht deuten. Aber als sie die Fische entdeckte betrachtete sie diese fasziniert. Es war wunderbar eine solchen Blick von anderen zu bekommen. Sicher, es war nicht das erste Mal und sicher nicht der letzte, aber es vergrößerte mein Ego jedes Mal ungemein und ich fühlte mich gut.
Aber dennoch hatte ich sie mit meinen Worten aus den Gedanken gerissen, so zumindest ihr Blick. Nachdem sie meine Worte wirklich verstanden hatte grinste sie mich kokett an.
"Ich habe da eine bessere Idee. Verbinden wir doch beide Extreme" und schaute nach draußen.
Sie wollte doch nicht etwa... nein, es wäre für keinen von Vorteil, niemand denkt sich so etwas aus. Aber ich ließ mir meine Gedanken nicht ansehen, sondern zog nur die Augenbraue hoch und schaute sie fragend an.
"Tun wir doch etwas heißes in der Kälte.... Keine Sorge, ich werde schon nicht erfrieren."
Ihr Zwinkern und ihre Betonung machte die Lage nicht besser.
Es wäre vollkommen unpraktisch. Genauso wie das viele reden.
"Wie sieht's bei dir aus, Prinz Charming." fragte sie herausfordernd.
Ich schaute auf sie hinab und musterte sie. Was genau wollte sie überhaupt? Nur flirten, mich herausfordern, mit mir spielen?
"Prinz Charming hat etwas Warmes anzuziehen, wie sieht es bei dir aus Cinderella? Ich will nicht verantwortlich sein, dass du dann krank wirst. Vielleicht ist langweilig gar nicht so schlecht, da strengen wir uns wenigstens mehr an, dass es abenteuerlicher wird. Vielleicht schaffen wir dir eine ganz neue Dimension von Abenteuern."
Erstens wollte ich nicht raus, ich kam gerade von draußen und war glücklich drinnen sein zu können, zweitens konnte selbst ich es nicht verantworten sie so in die Kälte zu lassen und drittens wusste ich nicht, wie viel aus dieser Situation überhaupt noch wurde.
Vielleicht sollte ich es mir noch nicht am ersten Tag mit ihr verscherzen, immerhin müssten wir -eigentlich- mehrere Tage miteinander auskommen. Obwohl? War es mein Problem, wenn sie auf dem Boden schlafen musste oder sich ein neues Zimmer suchte? Nein, eigentlich nicht, denn sicher gab es hier mehr Frauen, als sie.
Ihr Spiel hat mich ein wenig aus dem Konzept gebracht, wo blieb die Dominanz und der Spaß? Reden war interessant, aber es brachte niemanden weiter.
Ich entschied mich, ihr Spiel abzukürzen und trat wieder an sie heran, griff ihr Gesicht und küsste sie. Meine Hand fuhr durch ihre Haare und rutschte immer weiter den Rücken hinunter. Mit der anderen Hand zog ich sie näher an mich und steuerte nicht nach draußen, wie sie es vorgeschlagen hatte, sondern in Richtung Bett.
Ein letztes Mal ließ ich ihr die Wahl. Zog sie sich ihr Shirt selbst aus oder sollte ich es tun.
Mein Kopf schaltete alle unwichtigen Gedanken aus.
Sie wollte Spielen? Dass konnte sie gerne tun, solange ich der Spielemacher war und die Spielregeln vorgab. Mitten im Kuss musste ich über meinen eigenen Gedanken grinsen.


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Re: Internat für magische Wesen II
Verfasst: Fr 2. Mär 2018, 11:28
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Profil
Octavia Blair

Ich sah den großgewachsenen Vampir nachdenklich an. Wir hatten uns eine Weile nicht gesehen, was hauptsächlich daran lag, dass ich wieder Kontakt zu meiner Familie hatte. Naja, zumindest einem kleinen Teil. Nicht, dass es mich stören würde. Allerdings war es für uns sicherer, wenn wir wenig Kontakt hatten. „Es ist besser für dich, mein Engel“ – in meinem Rachen meldete sich der Brechreiz, wenn ich die so führsorglichen Worte meiner Mutter in mein Gedächtnis zurück rief. Genau. Hier war es besser für mich. Besser als eingesperrt im Hochsicherheitskellers unseres neuen Anwesens.
Ich verdrängte es, mit dem Augen zu rollen. Jedenfalls hatten mir die Tage außer Freiheitsberaubung sogar etwas wertvolles gebracht. Ich konnte ein paar alte Memoiren unserer Familie mitnehmen, sowie ein paar Bücher aus der Gruft. Gut.. die hätte ich vielleicht nicht unbedingt mitnehmen dürfen, aber wenn sie da so einfach rumlagen.. Was vielleicht auch nicht ganz der Wahrheit entsprach, aber who cares?
Ich biss mir auf meine Unterlippe, wie so oft, wenn ich in meiner eigenen Welt verschwand. Die meisten Seiten der Bücher hatte ich schon durch. Es waren viele Bücher über Zauber unseres Kreises. Magische rituale, Geschichte und so weiter und so fort.
Die Bücher aus der Gruft jedoch waren etwas..anders. Vor Jahren wurden alle vernichtet, da sie unsägliche Gefahren mit sich brachten. Gefahren, die unserem Zirkel schon oft das Existenzende prophezeit hatten. Diese Bücher beherbergten ausschließlich dunkle Magie. Dunkle Zauber, Rituale.. Sie waren unglaublich mächtig. Einschüchternd, wenn ich es so sagen müsste.
Mit dieser Magie war nicht zu scherzen. Und das konnte ich eigentlich ziemlich gut.
Doch.. auch, wenn es mir verboten war, dunkle Magie anzuwenden oder gar zu erlernen, hatte ich mich schon einige Male an Zaubern versucht. Erfolgreich. Und was soll ich sagen? Ich sah noch genauso aus wie vorher.
Jedoch fühlte ich mich besser. Sicherer. Meine Ausbrüche hatten sich verringert, ich hatte meine Fähigkeiten endlich unter Kontrolle. Und das nur innerhalb weniger Wochen. Ich verstand nicht, warum alle immer in Panik gerieten, wenn jemand ‚Dunkle Magie‘ auch nur in den Mund nahm. Es war nicht so, dass man sich gleich in Medusa verwandelte, wenn man sich an dunkler Magie bereicherte.
Ich war außergewöhnlich und stark – um in diesem Zug meine Großmutter zu zitieren. ‚Vom Mond geküsst‘…
Und genau das schien mir dabei zu helfen, dunkle Magie anzuwenden. Als wäre es das normalste auf der Welt.
Ich lächelte in mich hinein. Seit langem fühlte ich mich von innen heraus wohl. Und vor allem sicher. Sicher in meiner Magie. Sicher darin, dass ich endlich zum erfolgreichen Schachzug ansetzen konnte.
Plötzlich riss mich die Stimme des Vampir aus den Gedanken. Ich sah vom Bett aus zu ihm hoch und lächelte schief. „Alles bestens.“ Antwortete ich entspannt und strich mir meine Haare aus dem Gesicht.
Das einzige, was ich noch nicht hatte, war auch nur der kleinste Anhaltspunkt dafür, wo sich diese Missgeburten versteckten. Weder, wer der Anführer war, noch wo sie sich aufhielten.
Ich könnte mir die Haare ausreißen wenn ich daran dachte, dass sie jeden meiner Schritte kannten, und ich nicht mal wusste, wo ich ansetzen musste, um diese niederträchtigen Bestien ausfindig zu machen.
Lascars Frage hinderte mich zum Glück daran. „Nicht unbedingt. Vielleicht den hoch angepriesenen Whirlpool begutachten, oder vielleicht doch schon ein paar abfahrten nehmen. Bei Nacht fängt der Spaß doch erst richtig an.“ Gab ich ihm dann meine Gedanken preis und grinste. „Und du? Lust mitzukommen? Diesmal ohne Bodyguard-Pflichten.“ Witzelte ich und grinste.


Sean Scales

Ich sah sie nachdenklich an. Sie sah wirklich bedrückt aus. Ich wollte ihr keinesfalls ein schlechtes Gewissen machen. „Muss es nicht Lucy.“ Kommentierte ich ihre Entschuldigung sanft. „Schon ok.“ Fügte ich hinzu und lächelte unterstreichend.
Ich nippte an dem heißen Tee. Er tat wirklich gut. Meine Hände legten sich um die warme Tasse. Ich sah hinüber zu der blauhaarigen Fee. Sie sah so zerstreut aus. Von innen heraus. Nicht unbedingt vom Aussehen her. Zwar war Lucy schon immer etwas zerstreut gewesen, aber so? Sie schien sich bei jedem Wort auf die Zunge beißen zu müssen um jedes Wort zu verschlucken das ja nicht nach draußen gelangen sollte. Es musste schon etwas sehr bedeutendes sein, wenn sie sich so verhielt.
Ihre Antwort bestätigte meine Vermutung. Ich nickte. Ich würde sie nicht weiter ausfragen wollen. Schließlich hasste ich Neugierde auf den Tod. Jedoch wollte ich sie auch nicht einfach so allein lassen.
„Wenn du drüber reden willst, weißt du, dass ich dir zuhöre, ok?“ antwortete ich ihr dann. Sie schien sich selber nicht ganz sicher zu sein, ob sie überhaupt etwas zu mir sagen sollte oder nicht. Wie gerne könnte ich in diesem Moment hellsehen um zu wissen, wie ich mich am besten verhalten sollte. Doch das konnte ich nicht.
Wieder nahm ich einen Schluck von meinem Tee. Ich fand Gefallen an Kräutern und ihrer Wirkung. Wirklich interessant. Nur sollte ich froh sein, wenn isac nicht gefallen an Kräuterlexika bekam. Denn wie diese gut taten, konnten sie auch Schaden anrichten.
Wie gut, dass Isac sich nicht die Hände dreckig macht um in Kräuterbeeten zu wühlen. Er regelte seine Probleme dann eher auf die altmodische Weise, mit seinem überdimensionalen Ego und einer gewaltigen Portion Aggression.
„Komm her.“ Forderte ich sie dann auf und rutschte auf dem Sofa zur Seite, damit sie auch Platz hatte. Wenn sie gerade erst wiedergekommen war, konnte sie sicherlich noch etwas Ruhe gebrauchen.
Vielleicht sollte ich ihr einen Tee machen. Wobei ich mir nach meinem Fauxpas vor wenigen Minuten nicht mehr sicher war, ob ich ohne Lucy nochmal versuchen sollte einen Tee zu machen

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Ich wünsche niemandem etwas schlechtes. Ich wünsche manchen Menschen nur, dass sie sich einmal selbst begegnen.


Zuletzt geändert von Little Linus am Fr 2. Mär 2018, 16:58, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Internat für magische Wesen II
Verfasst: Fr 2. Mär 2018, 15:32
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WR: LouStar(ID: 282574)
Little Linus hat geschrieben:
Isac Scales

Ich keuchte. Mein Herz pumpe, meine Muskeln brannten. Ich biss meine Zähne zusammen. Mein Körper wollte es beenden. Doch ich nicht. Ich wollte meine Grenzen überschreiten. Den Strich einfach ignorieren. Ihn neu ansetzen. Besser werden. Stärker werden. Meine Macht vergrößern, wenn man es so ausdrücken wollte.
Ich schlug weiter auf den Trainingsdummi ein, wechselte zwischen ein paar Kampfformen und baute zwischen drin ein paar Work Out Übungen ein, um jede meiner Muskelgruppen zu fordern.
Meine Gedanken waren klar. Klar wie schon lange nicht mehr. Allein auf eine Sache fixiert. Den Schutz meiner Familie. Zumindest von dem Teil, der davon noch übrig war.
Ein letzter Schlag. Am liebsten hätte ich geschrien. Doch nicht vor Schmerz. Nicht vor Erschöpfung. Oh nein.
Vor Wut. Vor Hass. Ich hätte am liebsten jemandem das Genick gebrochen.
Ich atmete tief durch. Ich musste mich abreagieren. Dringend.
Ich verließ den Trainingsraum und eilte in mein Zimmer. Ich beachtete niemanden auf meinem Weg. Dafür hatte ich keine Zeit. Mein Kopf konnte gerade nichts anderes aufnehmen als die Begegnung mit Tajaro.
Ich schnappte mir eine Jacke, knallte die Zimmertür hinter mir zu und stürmte beinahe aus dem Schlossgebäude.
Dass ich dabei einige „Mitwesen“ aus dem Weg schubsen musste, belastete mein Gewissen nicht wirklich. Wenn ich denn überhaupt noch eins hatte.
Draußen angekommen setzte ich meine Vampirgeschwindigkeit ein, um schnellstmöglich in den nahegelegenen Park zu kommen. Meine Wut musste raus. Und am besten ging das nun mal, wenn ich mich an einer süßlichen Blutbank bedienen konnte.
Ich stand abseits in der Nähe des Brunnens und beobachtete die Umgebung. Meine Augen hatten sich bereits blutrot verfärbt.
Nichts würde mich von meinem Trip runter bringen. Nichts konnte mich gerade beruhigen. Ich hatte meinen Schalter umgelegt. Gefühle aus, Urinstinkt an. Nichts weite interessierte mich jetzt.
Ich machte eine zarte Brünette aus. Mitte 20, zierliche Gestalt. Ziemlich gut geformter Körper. Praller Hintern, nicht zu viel Dekolleté…eigentlich genau mein Typ.
Ich grinste in mich hinein. Sofort stand ich vor ihr. Sie schreckte zusammen. Doch bevor sie auch nur einen Ton zwischen ihren purpurroten Lippen hervor bringen konnte, zog ich sie in meine Manipulation. „Schweig still, kleines.“ Sie nickte. Ich zog sie mit mir, presste sie abseits hinter einen Baum und hatte sogleich schon meine Zähne in ihre Halsschlagader gerammt. Sie regte sich nicht. Kein Muchs, kein Wehren. Oh wie süß diese Fähigkeit doch war. Dieses Gefühl der Kontrolle… die ganze Macht über jemand anderen zu haben. Es erfüllte mich immer wieder mit unsäglicher Euphorie. Worte beschrieben nur schwer, was ich fühlte.
Ich legte meinen Kopf kurz in den Nacken und grinste. Ob ich meinen Durst beherrschte? Nun. Eigentlich hatte ich nicht wirklich Hunger. Mir ging es nur darum, meinen Frust abzuwerfen. Und so, klappte dies am besten.

Nach einer Weile ließ ich den bewusstlosen Körper der attraktiven Frau auf den Boden sinken. Schade eigentlich. Wenn ich nicht so Emotionsgestört gewesen wäre, hätte sie sicherlich auch eine nette Figur in meinem Bett gemacht.
Ich zuckte mit den Schultern und wandte mich ab. Meine Vampirgelüste hatten sich durch die neuen Blutnährstoffe etwas beruhigt. Doch meine Gedanken kreisten immer noch wild durcheinander im Nirgendwo herum. Ich musste sie endlich sortieren. Doch wie? Ich wusste gerade keinen Anhaltspunkt.
Genervt von mir selbst ließ ich mich an einer Bank nahe des großen Sees nieder und prustete leise. Wo sollte das denn Enden? Oder besser.. Wie?
Ich musste das beenden. Ein für alle mal. So konnte das ja nicht weiter gehen. Ätzende Geschichte. Eigentlich nicht so meins..


Cecelia Kylie Warren

Unsanft zog mich der nervtötende Alarmton meines Weckers aus dem Schlaf. Wer hatte mich noch einmal auf die Idee gebracht, heute früher aufzustehen, um joggen zu gehen? Mürrisch pustete ich mir eine der hellen Haarsträhnen aus meinem Gesicht und erhob mich von meinem Bett. Zugegebenermaßen mochte ich Sport am Morgen ja schon, einfach um seinen Kreislauf etwas in Schwung zu bringen, aber seitdem ich den gesamten Skiurlaub lang jeden Tag nur im Wellnessbereich vor mich hinvegetiert war, war es nicht ganz so leicht, wieder in seinen normalen Rhythmus zu finden. Und ja, ich war tatsächlich diesen ganzen Urlaub kein einziges Mal auf der Piste gewesen. Ich schätzte, meine Knochen dankten es mir. Ich zog meine Sportsachen an und band meine Haare zu einem Pferdeschwanz, ehe ich mein Zimmer verließ. So stachen zwar meine spitzen Ohren äußerst hervor, aber glücklicherweise war ich schließlich mit der Kraft ausgestattet, dass ich auf andere immer noch wie ein ganz normaler Mensch wirken konnte. Und Fortschritt: Ich konnte mich mittlerweile ohne Angstzustände bei knarzenden Türen oder Böden durch das Internat bewegen. Toll oder? Ich ging mehrere Treppen nach unten und trat durch das große Tor. Tatsächlich gehörte ich zu den Leuten, die im Winter lieber laufen gingen, als im Sommer. Aber gut, ich fand den Winter ja eh die schönste Jahreszeit und das obwohl ich eine kleine Frostbeule war. Nachdem ich mich noch etwas gedehnt hatte, trat ich auch schon meinen Weg an. Allein das Internatsgelände zu umrunden, wäre vermutlich mehr als ausreichend für eine kleine Laufrunde, aber heute entschied ich mich für eine andere Strecke. Bereits vor dem Urlaub hatte ich ganz in der Nähe eine kleine Parkanlage mit einem See entdeckt. Optimale Bedingungen fürs Joggen würde ich sagen. Nach einigen Minuten hatte ich dieses Ziel dann auch erreicht und beschloss, hier eine kurze Pause einzulegen, bevor ich auch schon wieder den Heimweg antreten würde. Mein Laufen wurde allmählich langsamer, bevor ich komplett zum Gehen überging. Es war noch recht wenig los und kaum ein Mensch hatte sich hierher verirrt, bis auf einen, der gerade ziemlich trübselig auf einer Bank hockte. Beim Näherkommen bemerkte ich aber erst, dass dies vor mir kein Mensch war, sondern ein mir sehr bekannter Vampir. Lysander, das wohl eitelste Wesen des gesamten Internats. "Schlechte Laune, Opi?" fragte ich nur und blieb vor ihm stehen. Ich hatte ihn tatsächlich schon glücklicher erlebt, aber wer weiß. Vielleicht wurde er gerade von einem kleinem Mädchen abserviert, dass ausnahmsweise nicht mit ihm ins Bett steigen wollte. Schlimm, schlimm. "Was ist los?" fragte ich deswegen auch schon nach wenigen Augenblicken neugierig und sah zu dem Vampir. "Und du hast da noch Blut." stellte ich recht trocken fest und deutete auf seine Mundwinkel. Also konnte die schlechte Laune zumindest nicht vom Hunger kommen, vielleicht von seinem Bruder? Mal abwarten...

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Re: Internat für magische Wesen II
Verfasst: Sa 3. Mär 2018, 20:10
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Cassian Dawison

Still stand ich da und wartete. Ich spürte sie, die zarte Fee stand nicht weit von mir, genauer gesagt vor meiner Tür. Doch ich bekam keine Antwort, ich hörte zwar ein kurzes Geräusch als würde sie etwas mit ihren Armen tun, doch ich sah es bekanntlich nicht. So war ich darauf angewiesen das sie mir morste, Den klang ihrer wunderschönen Stimme durfte ich nur wenige Male hören, so wusste ich nicht ob sie mehr redete oder es einfach nur eine Ausnahme war. So wartete ich einfach und erforschte ihre Aura, doch meine Fähigkeit, besser gesagt meine Energie, war zurzeit einfach nicht genug aufgeladen um mich besser darauf zu konzentrieren.
Ich war etwas überrascht, als sich urplötzlich dünne Arme um mich legten. Das hatte ich nun wirklich nicht erwartet und blieb zuerst erstarrt. Es war nicht das erste Mal das ich ihr so nahe war, nein, nur zu gut erinnerte ich mich daran wie sie in meinen Armen geschlafen und geweint hatte. Langsam, ohne dass ich großartig darüber nachdachte, legten sich meine Arme um sie und drückte die kleine Fee an mich. Ja verdammt, ich hatte sie vermisst, ich war ehrlich zu mir selbst. Meine Augen schlossen sich, es war einer der seltenen Momente wo ich nicht komplett unter Strom stand. Ihr Geruch ummantelte mich, für kurze Zeit gab ich auf sie von mir fern zu halten. Ich wusste nicht, wie lange ich diese Vorhaben überhaupt noch halten konnte. Obwohl ich es nicht durfte, es war alles viel zu kompliziert, von dem sie eigentlich nicht mitbekommen sollte. Doch das Fest, wo ich sie mitgenommen hatte, hatte wohl alles schon stark verdeutlich von dem ich sie eigentlich fernhalten wollte. „Ich soll dir schöne Grüße von meiner Schwester ausrichten.“


Lucy Adams

Ich fühlte mich urplötzlich wieder leer als er die Umarmung löste und sich auf das Sofa setzte. Selten, nie, bekam ich solch eine Art Zuneigung, desto mehr bemerkte ich mal wieder wie alleine ich doch war. Eigentlich war ich schon immer alleine, meine Erinnerungen an die kurzen 4 Jahren die ich in meiner Familie gelebt hatte, waren nur sehr verschleiert und kaum vorhanden. So war ich nun umso überforderter und auch überraschter, wie angenehm es doch war etwas mehr Zuneigung zu bekommen. Aber ich war es doch eigentlich gewohnt, auf Flucht und ohne Kontakt zu leben, es sollte mich doch eigentlich nicht stören. Ich fühlte mich nur so wohl in der Nähe des Vampirs, das ich manchmal vergaß welch eine Angst ich eigentlich hatte oder haben sollte. In weniger als eine Sekunde könnte er mich umbringen, Vampire waren unberechenbar. Genau das waren sie doch eigentlich. Doch ich vertraute ihm, all meine Alarmglocken hatte ich ausgeschaltet. Regelrecht egal war es mir was er war.
Zögerlich nickte ich auf seine Aussage, bestätigte seine Frage somit. Ich durfte es ihm nur nicht erzählen.. Wie konnte ich ihm den erklären, dass ich nur weg gewesen war weil es zu gefährlich geworden war für mich. Nein, ich durfte es ihm nicht erzählen, es würde nur unnötig viele Fragen und Aufmerksamkeit aufwerfen. Er sollte sich nicht zu viele Gedanken und Sorgen machen, das war nicht Gesund für ihn und selbst ich merkte dass ihn was viel größeres beschäftigte.
Unsicher hob ich meinen Kopf als Sean mich aufforderte mich zu sich zu setzen. Langsam näherte ich mich ihm und setzte mich dann zögerlich. Meine langen blauen Haare schüttelte ich zurück um etwas mehr zu sehen. Ich blickte ihn nicht an, sondern starrte meine Bücher an, die ich nach wie vor an meinen zierlichen Körper presste. "Sean?" Erhob sich meine Stimme ganz leise in dem Raum. "I..ich wüsste eine Bibliothek die dir vielleicht helfen könnte." Nun lag mein Blick dann doch auf ihm um seine Geste deuten zu können. "Es beschäftigt dich etwas und ich möchte dir helfen." Ich hatte selbst erst erfahren, dass es die Bibliothek noch gab und nun brannte ich selbst darauf dorthin zu gehen. Doch alleine traute ich mich nicht, die Gefahr war zu groß gefunden zu werden.

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