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Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Winterevents S.
Verfasst: So 24. Dez 2017, 00:33
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WR: Panpino(ID: 228956)
Fayne Sjöberg

Kurzzeitig schweifte ich in Gedanken ab, aber mittlerweile merkte man es mir gar nicht mehr an. Glücklicherweise auch. In letzter Zeit war ich auch genervt von den Schülern des Internats gewesen, also war ich wirklich froh jetzt hier zu sein.
Zeitweise war es schon sehr komisch, sich ständig zwischen Lernenden zu bewegen, die den Kopf in Bücher steckten oder auf dem Pferderücken verbrachten. Es war nicht immer leicht, damit klar zu kommen, wenn man selbst diesem Alter längst entwachsen war, wobei es sicherlich kein Verhalten war, dass sich an einer bestimmten Altergruppe festmachen ließ. Trotzdem war es für mich schon eine ganze Weile her, dass ich selbst ein Lehrbuch in der Hand gehalten und mich mit trockener Theorie beschäftigt hatte.
Ich war ohnehin nicht der große Leser, aber trotzdem standen in meinem Regal einige Bücher über einige Dinge, die mich wirklich interessierten. Die meisten waren ältere Geschichtsbücher der letzten Jahrzehnte. Es waren allerdings auch die einzigen Bücher, die ich mal freiwillig in die Hand nahm, wenn man von meiner Neigung für alte Werke absah. Wahrscheinlich passte es auch einfach nicht zu mir und meinem Image, wenn ich tagtäglich nur über Büchern hängen würde, zumal ich gar nicht die Geduld besaß, mich länger als nötig mit ihnen zu befasse.
In meiner Schulzeit hatte dies ein großes Problem dargestellt, hatte ich viel lieber in der Praxis gelernt, anstatt mir die Theorie einzuverleiben. Erst in meiner reiterlichen Profiausbildung hatte ich dann gelernt und begriffen, wie wichtig es war auch über die rein formellen Abläufe informiert zu sein. Jetzt war ich einfach nur froh, das Gröbste hinter mir zu haben und meiner Weiterbildung auf knapp ein von maximal 100 Seiten pro Jahr zu beschränken. Das war der Vorteil, wenn man schon relativ weit oben auf der Karriereleiter stand.
Als der junge Mann mich ansprach "Hi". Meine blauen Augen huschten über sein Äußeres und innerlich musste ich wohl etwas schmunzeln, ließ mir aber nichts anmerken. Man konnte es mit Markenkleidung auch übertreiben, aber gut vielleicht war er so. Ich hatte damit kein Problem, da ich auch jeden Menschen eben so leben ließ wie man es sollte.
Bei seiner Bestellung nickte ich kurz und notierte mir das Getränk auf meinem Zettel. Selbstverständlich bemerkte ich das schiefe Grinsen seinerseits, aber ich verkniff mir mein Kommentar. Einmal tief durchatmen und es würde wohl gereicht haben. Seine Jeans und das Oberteil. Es schrie mich förmlich an ihn auf den Arm zu nehmen, also warum nicht? Mit meiner rechten Hand griff ich mir die Speisekarte und schlug diese auf die zweite Seite, legte sie vor ihm hin. "Vielleicht wäre der Grey Stag Burger etwas für dich. Der Burger ist mit Hirschhackfleisch, zwei verschiedenen Salaten, Tomaten und eben der Burgersauce, also etwas ausgefallener als normal." Meinte ich nur daraufhin und konnte mir das Grinsen am Ende nicht verkneifen.

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Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Winterevents S.
Verfasst: So 24. Dez 2017, 00:33
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WR: Quellwasser(ID: 184449)
Dominic Vittoria Olivetti

Ein Weihnachtsball. schoss es mir immer wieder durch den Kopf, während ich mich fertig machte. Ich war heute wirklich drauf wie ein kleines Mädchen an Weihnachten, aber so oft fand hier kein Ball statt und man durfte sich auf so ein tolles Event ja wohl freuen.
Ich hatte mich schon gegen Mittag zurückgezogen und mich selbst mit einem ausgiebigen Schönheitsprogramm verwöhnt. Immerhin wollte ich nicht aussehen wie ein Sack Kartoffeln und ich musste schließlich noch jemanden beeindrucken. Also ging ich alle Punkte von Haarentfernung über Gesichtsmaske bis zur Pediküre alles durch, bis ich einigermaßen zufrieden mit mir war.
Danach waren meine Haare dran, für die ich überraschenderweise nicht so lange gebraucht hatte. Also doch, irgendwie schon. Meine langen braunen Haare waren offen und zu langen Locken gedreht. Viel Haarspray sollte dafür sorgen dass über den Abend jede Strähne an ihrem Platz blieb.
Mein Make-up war dezent gehalten, eigentlich hatte ich nicht vielmehr aufgetragen als sonst. Bräuchte ich auch garnicht denn, ohne angeben zu wollen, ich war zu meinem Glück mit einer reinen und nicht fettigen Haut ausgestattet und war auch nicht mit Augenringen bestraft worden. Ich hatte lediglich meinen Lidschatten und den Lippenstift meinem Kleid angepasst.
Nun stand ich vorm Spiegel und überprüfte mich nochmals, drehte mich immer wieder. Ich war tatsächlich etwas aufgeregt und konnte mich nur schwer vom Spiegel trennen, der Gang aus meinem Zimmer war noch schwerer. Und kaum aus der Tür stand ich meiner Begleitung oder meinem Date oder wie auch immer, gegenüber. Ich trat mal nicht schelmisch grinsend oder mit einem blöden Spruch vor Charles, sondern einfach lächelnd. Aufgeregt und glücklich zugleich, auch wenn manche dass vielleicht nicht verstehen konnten. ,,Guten Abend der Herr.", begrüßte ich ihn nun und musterte ihn von oben bis unten, musste zugeben dass er ihm der bordeauxroten Anzug verdammt gut stand.

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Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Winterevents S.
Verfasst: So 24. Dez 2017, 02:47
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WR: Panpino(ID: 228956)
Fayne Sjöberg

Niemand hatte behauptet, dass es einfach werden würde, aber dass es wirklich so schwierig war, hatte ich dann auch nicht geahnt. Eigentlich hatte ich gegelaubt, die Umstellung im Internat seien soetwas wie eine Traumerfüllung nach langer Zeit und im Grund waren sie das auch – aber sie waren auch verdammt anstrengend. Hier konnte ich nicht einfach einen Tag blau machen, wenn mir danach war, denn hier zählte die Anwesenheitspflicht noch und aufgrund der Überschaubarkeit der Schulgemeinschaft wurde die Lücke im System auch immer schnell gefunden.
Ich war eben nicht perfekt. Laut meinem letzten Direktor war ich einfach das Mädchen, dass die Straßenrennen fuhr und sich in Amerika so ihre Zukunft verbaut hatte in diesem einen Jahr also zum ersten Mal gelernt, was Disziplin wirklich bedeutete. Ich war hier mit einer ganz anderen Art des Durchhaltens konfrontiert und sah mich tagtäglich im Kampf damit. Doch ich hatte das erste Jahr geschafft, nicht mit Bestnoten, aber mit Potenzial, wie mein Lehrer so gerne sagte. Für mich war das noch immer nicht komplett begreiflich.
Allein die Zusage des Internats erschien mir noch wie eine unwirkliche Fantasie und doch war ich seit Monaten auf diesem Hof. Hatte sogar an einem Turnier teilgenommen und gar nicht so schlecht abgeschnitten wie ich gedacht hatte. Um ehrlich zu sein hatte ich sogar gewonnen. Es war merkwürdig, wenn dort jemand war, der an einen glaubte. Ein unvertrautes Gefühl für mich, die immer nur der Rebell, der Außenseiter gewesen war – die, die es ohnehin nicht schaffen würde. Doch mit diesem neuen Gefühl, kam auch eine Verantwortung, die schwer auf meinen Schultern lastete. Ich wollte meine Eltern nicht enttäuschen.
Auch Jordan nicht, der sich anfangs noch regelmäßig mit mir zu Sprechstunden getroffen hatte und es vermutlich auch immer noch mit anderen tat. Ich wusste, dass ich ein Problemfall war und der Hofleiter mich im Auge behielt. Doch ich wusste auch, dass das hier vielleicht die letzte Chance war, die ich in meinem Leben bekommen würde. Letztlich war da auch noch Gunshot, den ich keinesfalls jemals wieder hergeben wollte.
"Gewagte These für jemanden wie dich". Daraufhin zog ich lediglich eine Augenbraue hoch und richtete meinen Blick auf den Dunkelhaarigen. Wie jemanden für mich? Er hatte doch nicht mal die geringste Ahnung wen er hier vor sich hatte. Ich war sicherlich nicht der normale Durchschnitt , also davon ging ich nicht aus, aber gut wenn wir dieses Spiel jetzt so spielten konnten wir es sicherlich gerne machen. Eine rein äußerliche Einschätzung war sehr heikel. Besonders weil die meisten Menschen wohl mich wohl sehr falsch einschätzten.
Deswegen konnte ich eigentlich so welche Aussage nicht ab, aber gut ich ließ mir nichts anmerken. "Und nicht wirklich authentisch" Ich ließ seine Worte einfach auf mich herabprasseln, da ich jetzt nichts dazu sagen würde. Glücklicherweise traf er mich wohl grad in meiner Arbeitszeit und somit würde ich kein Kommentar in irgendeiner Form sagen. Ich blieb professionell, da ich mich hier schon oft genug mit Männern auseinandergesetzte hatte. Wobei er noch relativ harmlos war. Meistens regte es mich nur auf, wenn ich einfach dumm angemacht wurde oder hirnlose Anmachsprüche an den Kopf geworfen bekam, aber gut dies war ich jetzt mit der Zeit auch gewohnt.
Schließlich wartete ich dann noch auf seine letzten Worten, die ich einfach mach so vermutete. "Aber wenn du meinst, du kannst mich so gut beurteilen, kannst du mir gerne den Burger bringen." Tief atmete ich nochmals durch, aber nicht schwerfällig ganz normal. "Also ein Burger nach meiner Selbsteinschätzung. Kommt sofort." Entgegnete ich dem jungen Mann und ließ ein leichtes schmunzeln über meine Lippen huschen. Nach dem ich den letzten Buchstaben auf meinen Zettel geschrieben hatte wendete ich mich ab und brachte den Zettel in die Küche, ehe ich hinter die Theke ging und dort die Getränke machte. Die vollen Gläser stellte ich auf mein Tablett und servierte die geforderten Getränke an den korrekten Tischen. Selbstverständlich auch bei dem jungen Mann. Mit meinem leeren Tablett ging ich zurück und legte dies an der Spüle ab. Nebenbei vernahm ich dann auch schon die Klingel aus der Küche. Deswegen betrat ich sofort die Küche und nahm schon die großen Teller samt den Burgern und den Pommes, ehe ich die Tür mit meinem Rücken aufschob und dann zu den passenden Tischen ging. Mittlerweile war ich ja schon geübt. Glücklicherweise auch.
Zum Schluss kam selbstverständlich der Dunkelhaarige. Ihm servierte ich seinen Burger und konnte mir natürlich ein liebes Kommentar nicht verkneifen. "Ich hoffe einfach mal, dass ich mit meiner Selbsteinschätzung nicht so falsch lag. Ich habe mir dann doch erlaubt dir etwas anderes zu servieren." Erklärte ich dem jungen Mann. "Falls du wissen willst was das Burger ist. Nummer sechs auf der Speisekarte." Fügte ich wenig später hinzu. Was ich gewählt hatte? Einen Smokehouse Burger, der wohl zu den beliebtesten unseren Ladens gehörte. Zwei Burger Patties, Salat, Tomate, Gurke, Käse und eben verschiedene Saucen. "Guten Appetit." Sagte ich zuletzt noch und verschwand dann von seinem Tisch, um in die Küche zu gehen und eben meine Mutter zu fragen, wann doch ihre Mitarbeiterin kommen würde. Wie meine Mutter eben war gab sie mir eine präzise Antwort und darauf nickte ich lediglich. Es würde also nicht mehr lang dauern. Deswegen machte ich mich jetzt noch nützlich und räumte die gespülten Gläser in den Schrank.

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Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Winterevents S.
Verfasst: So 24. Dez 2017, 13:50

Das Team des Iyllenburgs wünscht euch allen frohe Weihnachten und reichlich Geschenke ♥
LG das Team


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Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Winterevents S.
Verfasst: So 24. Dez 2017, 14:53
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WR: Kaspian(ID: 307588)
Charles Lions
Mein Blick war starr auf den Boden gerichtet, als würde ich darauf hoffen, dass sich ein Loch in ihm auftat. Vielleicht tat ich dies auch, in meinem tiefsten Innern. Ich stellte mich normalerweise jeder Herausforderung, aber gerade heute musste mir niemand Steine in den Weg legen.
Erst als ich Schritte vernahm, wanderten meine Augen den Flur entlang bis sie auf der hübschen Italienerin zur Ruhe kamen. Bordeauxroter Stoff schmiegte sich ihren Körper entlang und ich konnte mir das kleine, freche Schmunzeln einfach nicht verkneifen. Wie passend.
Ich stieß mich von der Wand ab, wandte mich der Braunhaarigen vollends zu und sah wieder zu ihrem Gesicht auf. Ob ich gestarrt hatte? Vielleicht, ein bisschen - aber gucken war bekanntlich nicht verboten. „Guten Abend der Herr.“, begrüßte sie mich, als sie vor mir zum Stehen kam. Wie ich sie zuvor gemustert hatte, so musterte sie nun mich. Ich würde es ihr nicht verübeln; schließlich war ich mir darüber bewusst, dass ich in Anzügen einen gewissen Charme versprühte.
Auf ihren Lippen lag ein unschuldiges Lächeln. Für Dominic durfte das hier einer ihrer kleinen Mädchenträume sein: ein wunderschönes Kleid, ein Ball und ein Prinz Charming, der sie auf Händen trug. Eine Rolle, die ich nur zu gerne übernahm.
„Mademoiselle.“, entgegnete ich ihrer Begrüßung, ehe ich mit meiner freien Hand die ihre ergriff und ihr einen leichten Kuss auf den Handrücken drückte. Ein Gentleman zu sein, das lag mir quasi im Blut. Bei den Lions legte man eben Wert auf gutes Benehmen.
Ich zwinkerte ihr kurz zu, ehe ich meine Aufmerksamkeit der Schachtel zuwandte und das kleine Blumengesteck sachte herausnahm. Oh, was würde meine Mama mich loben, wenn sie das weiße Blümchen an Dominics Arm entdeckte. Ihr Zweitgeborener war doch noch zu etwas gut. Zumindest wusste er die Damen zu beeindrucken.
Die leere Schachtel landete auf dem Regal gleich neben der Haustür, bevor ich mich daran machte den Armreif der Braunhaarigen umzulegen. „Und ich hatte schon Angst, ich hätte die falsche Größe ausgesucht.“, erhob ich meine Stimme, um die Stille zwischen uns zu brechen.

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x There’s no such place as Paradise. At the ends of the earth, there’s nothing at all. No matter how far you walk, the same road just keeps going on and on. x - Wolfs Rain


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Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Winterevents S.
Verfasst: So 24. Dez 2017, 15:56
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WR: Smiley2001(ID: 288783)
Charlotte Fiona Bradley

Ich stellte mir einen Ball tatsächlich sehr edel und prunkvoll vor. Am besten wie in den ganzen Filmen in einem großen Ballsaal wo viel getanzt wurde. Ich freute mich tatsächlich sehr darauf so eine Veranstaltung zu besuchen, auch wenn es vielleicht für Außenstehende etwas kitschig wirkte. Lia meinte, dass ich mir das wahrscheinlich genau so vorstellte wie es auch sein würde und meine Etrwartungen vermutlich erfüllt wurden. Ich nickte lächelnd und meinte nur "Na dann lass ich mich mal überraschen."
Wir begaben uns in Richtung ger Kabinen um unsere Kleider anzprobieren. Nachdem ich das erste Kleid angezogen hatte trat ich aus der Kabine und sah Amalia in einem blauen Kleid, welche aus ihrer Kabine getreten war und mich betrachtete. Dann sagte sie mir, dass das Kleid an den Hüften ein wenig zu eng aussah, was ich mit einem Nicken bestätigte und dann meinte "Ja, ich werde mal noch die anderen probieren." Dann meinte die Verkäuferin auch, dass sie es noch ändern könnten, aber es sonst wirklich gut aussah. Ich nickte und meinte dann "Danke, ich probier noch die anderen beiden an, dann entscheide ich mich." dann wandte ich mich an Amalia, welche mittlerweile ihr Kleid umgezogen hatte und dann mit einem hellblauen Kleid aus der Umkleide tat. "Steht dir." meinte ich mit einem kleinen Lächeln und betrachtete sie. Dann meinte sie, dass dies definitiv ihr Favorit wäre, was ich auch so empfand. Das in dem dunkleren Blauton sah zwar auch wirklich gut aus, aber dieses war noch einen Ticken besser.
Ich verschwand wieder in der Kabine und tauschte das rote Kleid gegen das rosafarbene, was aber zu sehr dem Farbton meiner Haut entsprach und mir generell schlechter gefiel als das rote, jetzt wo ich es anhatte. Dann zog ich es aus und streifte mir das hellblaue über, welches relativ lang war, aber mir am besten passte und auch sehr gut aussah, wie ich fand. Ich trat aus der Umkleide und meinte dann "das finde ich einen Ticken besser als das rote, aber die sind beide wunderschön, da ist es wirklich schwer sich zu entscheiden." Einkaufen machte mir wirklich Spaß und ich merkte, dass ich schon viel zu lange keine Kleidung mehr shoppen war. Das war einfach etwas woran ich richtig Freude hatte, was für manch andere unvorstellbar war. Vorallem für die Männer. Meine Brüder hatten das nie verstanden, aber damit hatte ich auch ehrlich gesagt nie gerechnet.

Ich wünsche allen schöne Weihnachten und Feiertage <3 Genießt das Fest <3

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Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Winterevents S.
Verfasst: So 24. Dez 2017, 16:34
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WR: Panpino(ID: 228956)
Fayne Sjöberg

Innerlich waren meine Gedanken doch bei diesem Ball.
Von diesem Ball war ich von Anfang an nicht begeistert gewesen. Wie schon beim Turnier, ging es auch hier wieder nur um sehen und gesehen werden. Um Präsentation des eigenen Ichs. Ich hasste soetwas und verspürte fast ein wenig Sehnsucht nach Amerika, wenn damit nicht all die schlechten Erinnerungen verbunden wären. Eigentlich konnte man es sich schon bildlich vorstellen.
Dennoch hielt ich kurz inne, bevor ich gedanklich den Ballsaal betrat. Durchatmen, locker bleiben. Es war unumgänglich, dass mir hier, die ganzen glücklichen Paare über den Weg laufen würde und dabei fühlte ich mich in meinem möglichen Kleid einfach falsch. Überhaupt waren die Outfits der anderen weitaus pompöser und manchmal einfach gruselig. Man sah dort teure Stoffe, viel Glitzer an den Kleidern und teure Anzüge.
Ehrlich gesagt könnte ich so einen Abend nicht ohne alles andere überstehen. Ich war kein einfach Mensch. Dies war mir bewusst, aber gut was sollte man schon machen.
Selbstverständlich wurde ich zwar gefragt, ob ich mit jemanden auf den Ball gehen würde, aber ehrlich gesagt wollte ich mit diesen Menschen weder zusammen gesehen werden noch mit Ihnen in Kontakt stehen. Meine stark gefärbten blau-grauen Augen flackerten umher, als fürchteten sie, jeden Augenblick entdeckt und entblößt zu werden. Den Sekt, den man ihm an der Tür als Empfang gereicht hatte, hätte ich in einem Stoß heruntergekippt. Auf nüchternen Magen.
Hoffentlich zeigte das Wirkung.
Ja und dies war einfach nur eine Ahnung wie dies alles ablaufen würde. Ehrlich sagt würde ich es auch nicht aushalten. Deswegen war ich wohl entweder hier, im Auto oder eben im Stall besser aufgehoben. Tief atmete ich durch und schlenderte nochmals durch den Laden, nahm Bestellungen auf oder räumte noch Tische ab. Ganz normale Vorgänge in einem gut besuchten Restaurant.
Schließlich kam es dann so das die Mitarbeiterin meiner Mutter kam und sie mich somit ablöste. Ihr überreichte ich die Schürze und nahm mir dann meine Jacke und meine Handtasche. Aus dieser nahm ich noch das Parfum und sprühte mich kurz etwas ein, da ich dies immer machte. Angewohnheit nach der Arbeit.
Schließlich kramte ich den Schlüssel meines Ford Mustangs heraus und schritt wenig später durch die Ladentür hinaus.

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Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Winterevents S.
Verfasst: Mo 25. Dez 2017, 01:05
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WR: Ilja(ID: 258316)
Sorry garnicht mitbekommen, dass du geantwortet hattest

Wilhelmina Oehne

Steif und es kaum wagend sich zu bewegen schaute ich dem Mädchen zu wie sie ihre Sachen zusammen packte. Es fühlte sich an als würde alles wie in Zeitlupe geschehen. Wie sie sie bewegte und handelte, als könnte ich sie aufhalten, als könnte ich nocheinmal zurückspulen oder die Resettaste drücken. Doch ich stand einfach nur da und schaute ihr tatenlos zu. Mein Mund war wie zugenäht, ich legte mir ganz viele Worte im Kopf zurecht, alle klangen gut und hätten sie bestimmt dazu bewegt zumindest nocheinmal innezuhalten, doch sie wollten einfach nicht über meine Lippen kommen. Und jetzt hatte sie ihre Sachen zusammengepackt und stand auf. Sie lief weg und ich schaute ihr tatenlos hinterher. Ich hätte nicht gewusst was ich sagen sollte, wahrscheinlich hatte sie einfach keine Lust mehr sich mit so einem verklemmten verängstigen Etwas wie mir abzugeben. Wahrscheinlich war ihr einfach der Geduldsfaden gerissen und sie hatte die Nase mehr als voll. Ich lies meinen Kopf hängen und wollte schon zurück zu meiner Stute gehen, hatte ich doch immernoch das Trainingsknotenhalfter in der Hand. Die Farbe des Halfters war sonnnengelb. Ich liebte diese Farbe. Sie gab mir Hoffnung und Kraft, sie erinnerte mich daran wer ich wahr und gab mir oft meine Energie zurück. Plötzlich drangen Worte an meine Ohren: Gute Entscheidung, mit jemanden wir mir sollte man auch lieber nichts zu tun haben. Ich überlegte tatsächlich einmal nur kurz. "Hey, wenn du mich mit mir abgeben magst, hätte ich nichts dagegen mich auch mit dir abzugeben". Was redete ich da eigentlich? Würde sie wirklich mit mir auf dem Markt gehen wollen? Ich schüttelte meinen Kopf und fügte noch hinzu: "Deal?" und wartete dann auf ihre Reaktion. Ich rechnete mit keiner wirklich possitiven Reaktion, aber mein Wunsch dannach mal wieder mit jemanden gemeinsam irgendwohin zu gehen und nicht immer alleine in der Ecke zu stehen war größer. Ich hatte für einen kurzen Moment Hoffnung geschöpf, darauf wartent, dass sie im selben Moment jäh wieder zerschmettert werden würde.

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Hallöchen :D
Ich züchte Irish Tinker, Deutsche Reitponys und Hannoveraner. Die meisten Pferde sind bei einem entsprechenden Gebot verkäuflich. Immer auch mal wieder andere Rassen vorhanden.

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Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Winterevents S.
Verfasst: Mo 25. Dez 2017, 16:26
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WR: Quellwasser(ID: 184449)
Dominic Vittoria Olivetti

Kaum war ich im Flur angekommen spürte ich seinen Blick, wie er mich musterte, fast schon anstarrte. Ich kannte die Aufmerksamkeit, Blicke von Hunderten Menschen aber dass hier war etwas anderes und ich genoss die Aufmerksamkeit. Erst als Charlie etwas wie Haltung annahm fand sein Blick mein Gesicht und mein Lächeln zog sich zu einem leichten Grinsen. Ja meine Augen sind hier oben. dachte ich, sprach es aber nicht aus. Ich wollte versuchen zumindest diesen Abend ohne dumme Sprüche zu überstehen, egal ob ich sie austeilen oder einstecken würde.
„Mademoiselle.“, entgegnete er mir und rundete es mit einem Kuss auf meinen Handrücken ab. Schön dass es heutzutage noch charmante Getleman mit Manieren gab. Aber ich wusste dass seine Familie wohl viel Wert auf Benehmen legte, ebenso wie meine. Ein Italiener ohne ordentliche Manieren war kein wirklicher Italiener.
Noch während ich diesem Gedankengang folgte, zauberte mein Gegenüber eine kleine Schachtel hervor, aus welcher er einen Armreif, ein kleines Blumengesteck, herausholte und es um mein Handgelenk legte.
„Und ich hatte schon Angst, ich hätte die falsche Größe ausgesucht.“ „Ach Quatsch, ich dachte du hast den selbst gemacht.“, erwiderte ich. Damit hatte es sich erledigt es zu unterlassen dumme Sprüche auszuteilen. Dennoch fügte ich noch ein „Er ist wunderschön, danke.“, hinzu und diesmal war ich es die ihm einen Kuss schuldete, jedoch fand dieser seinen Weg auf seine Wange. Ich war nicht klein, dennoch musste ich mich strecken um dort anzukommen.

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Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Winterevents S.
Verfasst: Mo 25. Dez 2017, 19:25
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WR: Kaspian(ID: 307588)
Heather Penelope Baxter
Der heutige Tag hatte einen bitteren Beigeschmack für mich. Es war das erste Mal, dass mein Vater mich - seine kleine Prinzessin, sein Ein und Alles - versetzt hatte. Unter anderen Umständen wäre ich vielleicht verständnisvoll gewesen. Aber das er mich gerade für diese blonde Hexe - seine neue Ehefrau - hatte sitzen lassen, passte mir so gar nicht. Ich konnte mir ihre Schadenfreude vor meinem inneren Auge vorstellen; wie sie sich darüber lustig machte, dass sie mir meinen Vater langsam aber sicher weg nahm.
Mit etwas zu viel Kraft stellte ich die Kiste Glühwein auf dem Tresen ab. Die Flaschen klimperten fürchterlich und ich hatte beinahe Angst, ich hätte sie beschädigt. Doch ein kurzer Kontrollblick genügte, um zu wissen, dass die Flaschen noch ganz geblieben waren. „Danke, Heather. Du hast uns echt den Hintern gerettet.“, bedankten sich einer der Elftklässler bei mir, doch schüttelte ich nur den Kopf. „Dafür nicht.“ Den beiden war fast der Glühwein ausgegangen; etwas, das heute wohl niemanden erfreut hätte. Zum Glück war meine gute Seele gerade in diesem Moment am Stand vorbei geschlendert. „Ich hatte gerade eh nichts zu tun.“ Mit ein paar kurzen Abschiedsworten verschwand ich aus dem Stand und schloss wieder meinen Mantel, während ich über den Weihnachtsmarkt des Guts lief. Draußen war es doch ganz schön frisch. Die letzten Tage war es zwar noch kälter gewesen, aber ich war schon immer eine ziemliche Frostbeule. Kalte Füße und Hände inklusive.
Dieses Mal ließ ich mir es jedoch nicht nehmen an einer ganz bestimmten Bude stehen zu bleiben. Meine heutige kleine Sünde für die ich gewiss kein schlechtes Gewissen empfinden würde. Churros. Mit einem leichten Lächeln auf den Lippen bestellte ich mir bei den Schülern eine Portion mit Vollmilchschokolade bestellte. Der Fünfeuroschein wanderte über die Theke. „Stimmt so.“, erhob ich mein Wort, als eine der Drei gerade dabei war mir das Wechselgeld aus der Kasse zu fischen. Schließlich sollten sie bei diesem Event auch ordentlich verdienen; es kam ihnen ja nur zu Gute. Ich nahm die Box dankend entgegen, spürte schon wie mir das Wasser im Mund zusammenlief. Damals hatten meine Eltern mich auch von keiner Marktbude wegbekommen, bis ich diese göttlichen Dinger endlich in meinen Händen gehalten hatte. Gequengel und Krokodilstränen hatte es jedes Mal gegeben.
Ohne großes Zögern biss ich in den ersten Churro und befand mich innerhalb weniger Sekunden auf Wolke 7. Die beste kleine Sünde auf dieser Erde. Und ein ziemlich gutes Trostpflaster für den heutigen Abend.


Charles folgt (:

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DONTWORRYGOAHEAD
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