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Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg
Verfasst: Do 18. Jan 2018, 21:00

Angenommen ^^


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Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Aktivenumfrage!
Verfasst: So 21. Jan 2018, 13:16
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WR: Isabella_(ID: 152407)
Araline Skyritch

Der frühe Vogel fängt den Wurm.
Ein Sprichwort, welches nur selten auf mich zu traf, doch ich bemühte mich stetig früh wach zu werden, wenn die Arbeit rief. Heute hatte ich allerdings mal einen freien Tag und hatte dies direkt für einen ausgiebigen Schlaf genutzt. Trotz der rund zehn Stunden Schlaf fühlte ich mich ein wenig gerädert und rieb mir gähnend die Stirn; Kopfschmerzen, super. Ein leises Seufzen entwich meinen vollen Lippen, ehe ich mich dazu überreden konnte aufzustehen und noch immer völlig verschlafen zu meinem Fenster schlich. Völlig teilnahmslos öffnete ich dieses komplett und wurde direkt von dem kalten Wind überrascht. ,,Hat mir noch gefehlt. Danke Deutschland", grummelte ich genervt und begab mich zu meinem Kleiderschrank. Nachdem ich ein klein wenig durch meine unzähligen Pullovern gewühlt hatte, zog ich mir einen weißen oversize Pullover hervor, ehe ich zu dem Stapel Hosen griff und mir dort eine hellblaue Jeans mit offenen Knie heraussuchte. Auch aus meiner Kommode holte ich die passende Unterwäsche hervor, sowie Socken und schlurfte dann ins Bad. Zu meinem Glück war es nicht besetzt, weshalb ich erleichtert aufatmete und die Tür verschloss. Ich hatte keine Lust auf unangekündigten Besuch in der Dusche oder vor anderweitigen neugierigen Blicken und Kommentaren. Würde ich nur Zähne putzen, dann wäre es mir so ziemlich egal, ob sich noch einer der Mitbewohner neben mich stellen würde, um dasselbe zu tun. Allerdings schien meine Laune momentan noch sehr auf dem Nullpunkt festzuhängen, also wäre selbst so etwas das sichere Todesurteil für die jeweilige Person. Wortlos entledigte ich mich also meinen Schlafsachen und stieg unter die Dusche, nachdem das warme Wasser anfing zu laufen. Ich schloss meine grauen Augen und fuhr mir mit beiden Händen durch das Gesicht, um noch einmal tief durchzuatmen. Noch immer konnte ich es nicht glauben, dass ich hier war und nun noch jemand anderen an der Backe hatte. Nein, ich wusste nach wie vor nicht wie ich damit umzugehen hatte. Vielleicht sollte ich meinen Exfreund einfach komplett normal behandeln? Wobei es mir fast schon angenehmer wäre, wenn ich ihm aus dem Weg gehen könnte. Allerdings würden sich unsere Wege auf dem Reitinternat immer wieder kreuzen.
Ein weiteres Mal musste ich aufseufzen, dann stieg ich auch schon nach einer Weile aus der Dusche, trocknete meinen Körper ab und wickelte das Handtuch um diesen. Anschließend trat ich an das Waschbecken und betrachtete mich im Spiegel, hob eine Augenbraue und schüttelte den Kopf. Warum rennst du immer vor ihm weg? Es bringt dir nichts. Leider war dieser Gedanke nur allzu wahr. Ich flüchtete regelrecht vor Damon, denn diese Gefühle in mir sollten einfach nicht wieder aufkeimen. In den letzten Wochen hatte ich eine zunehmende Mauer um mein Herz gebaut und das nur, um all das zu vergessen. Jetzt war ich hier und musste alles mögliche versuchen, damit diese Mauer auch standhielt. Doch die letzten Nächte waren nicht einfach für mich, wenn mich diese ganzen Erinnerungen einholten und mich nicht einschliefen ließen. Warum war es auch so kompliziert? Warum machte ich es mir so kompliziert? Wieso konnte ich nicht wie jeder verdammte andere Mensch auf ihn zugehen und ein normales Gespräch mit ihm führen? Eines ohne Streit, eines ohne aufkommende Gefühle, eines ohne Provokationen, um mich aus der Reserve zu locken - eines ohne Fluchtversuch. Mein Kopf senkte sich, meine Augen schlossen sich. Ich wollte dieses dämliche Spiel nicht mehr mitspielen. Ich wollte mich nicht mehr vor diesem Mann verstecken, immerhin tat er dies genauso wenig. Gefühle hin oder her, ich musste wieder zu der Frau werden, die ich vorher war. Ganz gleich, ob ich dadurch die Gefühle verdrängte und abends doch noch anfing zu weinen, weil es so unerträglich war über den Tag alles zu verleugnen, was ich empfand. Ich bekam keinen Einblick in seine Gefühlslage, also würde er auch keinen mehr in meine bekommen. Nur mit dem Unterschied, dass er darin viel geübter war. Kopfschüttelnd, dennoch fest entschlossen, löste ich mich von dem Waschbecken und begann meine Haare zu kämmen, ehe ich sie hinterher trocken föhnte. Anschließend zog ich mich an und verließ dann das Bad, um mich im Zimmer zu schminken. Ich war definitiv keine Frau, die eine Stunde vor dem Spiegel stand und dann ein neues Gesicht hatte. Nein, ich mochte es eher natürlicher und trug somit nur farblich passende Foundation, einen zarten Lidschatten und Mascara auf. Abrunden tat ich dies mit einem zart rosafarbenen Rouge und einem hellen Lippenstift. Mit diesem Werk war ich auch zufrieden, denn ich sah immer noch nicht zugeklatscht aus. Andere verwendeten noch mehr Zeug, aber dies war definitiv nicht mein Fall. Innerlich zuckte ich mit meinen Schultern, ehe ich mich erhob und zu meiner Winterjacke griff. Mein Handy steckte ich ebenfalls ein sowie den Wohnungsschlüssel, dann schloss ich auch schon das Fenster und verließ eiligen Schrittes die Wohnung. Meine Hündin folgte mir brav, freute sich auf den Tag. Wenn ich schon Frei hatte, dann konnte ich den Tag auch ordentlich nutzen. Meine Pferde brauchten dringend Training, denn in letzter Zeit kamen sie eher zu kurz, was mir auch wirklich leid tat.
Schwungvoll öffnete ich die Tür und befand mich auch schon im Hof, blieb dennoch wie angewurzelt stehen. Genervt verdrehte ich meine Augen, wollte wieder umdrehen, doch da ertönte auch schon diese nervige Stimme. Zu spät. ,,Wohin des Weges? Seh ich etwa so schrecklich aus?" Stöhnend drehte ich mich auf dem Absatz wieder um, betrachtete den jungen Mann. Was 'ne Nervensäge dieser Kerl doch war. ,,Nun, der beste Anblick bist du nicht wirklich", ertönte es nur trocken aus meinem Mund. In meine grauen Augen legte sich ein kalter Blick und ich spürte ein Gefühl in mir hochkommen, welches ich nur gegenüber ihm so verspürte. Hass. Mein Magen würde sich bald noch umdrehen, wenn ich seine Anwesenheit noch länger ertragen musste. ,,Wie wäre es, wenn du deinen Hintern in das Auto setzen würdest und wieder verschwindest? Ich will dich nicht sehen, Nathan." Meine Hände hatten sich mittlerweile in den Jackentaschen versteckt und ich dachte nicht einmal daran ihm näher zu kommen. Er konnte da ruhig an seinem Auto stehen bleiben, aber er würde keinen Millimeter näher an mich herankommen. Ein belustigtes Grinsen trat auf seine Lippen, gefolgt von einem verständnislosen Kopfschütteln. ,,Trauert die kleine Araline etwa noch immer ihrem Verräter von Exfreund nach?" Nathan zog beide Augenbrauen nach oben, in seinen Augen blitzte der Siegeszug auf. Gut, er wusste wie er mich provozieren konnte, doch diesmal würde ich es nicht zulassen. Lediglich ein süffisantes Lächeln trat auf meine Lippen und ich trat die Stufen hinab, damit mir auch keiner die Tür in den Rücken rammen konnte. ,,Verräter trifft wohl noch immer am besten auf dich zu", gab ich Schulter zuckend von mir und hob ebenfalls eine Augenbraue. ,,Im Gegenzug hat er immerhin Charakter. Kann ich von dir ja nicht behaupten." Nein, ich mochte es definitiv nicht, wie er so über Damon sprach, doch es schien seine einzige Waffe zu sein, um mich leiden sehen zu können. Eigentlich ziemlich traurig. Nathan hingegen lachte nur abschätzig, während mein Blick zu meiner großen Hündin schweifte. Sie schien die Situation genau zu beobachten und schloss sich ihre Züge selbst. Cecil kannte den jungen Mann nicht, sonst hätte sie schon längst ein anderes Verhalten an den Tag gelegt. Doch im Falle des Falles konnte ich mich auf sie verlassen, denn sie würde mich immer beschützen. Ihr schien das ganze Theater auch nicht zu gefallen, denn ihr Blick war alles andere als freundlich. ,,Und trotzdem glaubst du mir.." Selbstsicher trat er auf mich zu, seine Augen fokussierten die meine. Punktlandung. ,,Was sich als Fehler herausgestellt hat." Ich hätte ihm niemals glauben dürfen. Ein Mensch, der seinen Partner betrogen hätte, der hätte niemals so wutentbrannt wie Damon reagiert.. Ich konnte mir meinen eigenen Fehler eingestehen, doch würde ich es Damon niemals sagen können. Dafür schämte ich mich fast schon zu sehr. ,,Du glaubst aber hoffentlich nicht wirklich, dass er sich auch nur einen Hauch für dich interessiert?" Bei seinen Worten musste er schon fast lachen, so lächerlich schien er diesen Gedanken zu finden. ,,Und du scheinst tatsächlich noch immer zu glauben, dass ich angekrochen komme.. Traurig, findest du nicht?" Ja, ich würde den Spieß einfach mal umdrehen, in seinen eigenen Wunden bohren. Ich wusste ganz genau, was dieser Kerl für mich empfand und ich wusste ganz genau, wie ich ihn verletzen konnte. ,,Er hat Schluss gemacht, sieh es endlich ein, Araline", warf er siegessicher ein, doch ich verdrehte lediglich die Augen. ,,Ja, ich seh' ein, dass die Freundschaft mit dir die reinste Zeitverschwendung war. Zieh einfach Leine, ich brauch dich nicht", erwiderte ich monoton und trat einen Schritt zurück, als er dicht vor mir zum stehen kam. Er glich schon so ziemlich einem kleinen Psychopath. ,,Am besten du gehst dich mal behandeln. Ist nicht mehr normal mit dir, Nathan", fügte ich hinzu und schüttelte den Kopf. Unglaublich, was er aus Rache getan hatte. Zerstörte einfach die glücklichste Zeit in meinem Leben mit einem verdammten Foto, was eindeutig viel zu sehr nach dem aussah, was er mir gesagt hatte. Und ich Dummkopf glaubte ihm auch noch - oder versuchte ich mir das nur einzureden? ,,Süß, wirklich.. Aber ich weiß, dass du mir glaubst, auch wenn du dir die ganze Zeit das Gegenteil einprügeln willst", antwortete er amüsiert, ja, fast schon provokant und kam kurz vor mir zum stehen. Seine Händen waren lässig in seinen Hosentaschen verstaut, sein Blick ruhte auf mir. Ich biss mir auf die Lippe und schüttelte den Kopf. ,,Im Gegensatz zu dir ist er das wert", begann ich und setzte ein Lächeln auf, ,,und bei dir wird es einfach nie der Fall sein, dass du auch nur für irgendetwas was wert bist." Nathan war einfach unten durch bei mir, aber wahrscheinlich hing er in Gedanken noch immer dem damaligen Kuss nach mit dieser wundervollen Ohrfeige meinerseits. Oder er lebte einfach in einer viel zu großen Traumwelt. ,,Und jetzt wäre ich dir sehr dankbar, wenn du gehen würdest und das am besten für immer aus meinem Leben", mahnte ich und setzte ein gespielt freundliches Lächeln auf. ,,Oder soll ich dir erst noch den Weg zeigen?" Er verdrehte die Augen, unternahm aber nichts um meiner Bitte nachzugehen. Meine Hündin fing an zu knurren und ein weiteres sicheres Lächeln erschien bei mir. ,,Ich leg für sie nicht die Hand ins Feuer." Er zuckte unbeeindruckt mit den Schultern, trat dennoch zwei Schritte zurück. Einen Hund wollte man einfach nicht provozieren, denn es verlor immer der Zweibeiner. ,,Denkst du wirklich, mich interessiert was du sagst?", gab er schließlich von sich und hob skeptisch eine Braue. Genervt stieß ich meinen Atem aus und drehte auf dem Absatz kehrt. ,,Und mich interessiert deine Anwesenheit nicht", erwiderte ich kalt, doch er packte unsanft meinen Arm und zog mich widerwillig an sich ran. ,,Lass mich los", zischte ich wütend, sah ihm fest in die Augen. Cecil knurrte warnend, legte die Ohren an und nahm eine drohende Haltung ein, aber der Herr schien sich nur wenig dafür zu interessieren und verstärkte sogar noch seinen Griff. Auf seinen Lippen thronte ein selbstgefälliges Grinsen, als er meine miserablen Versuche mit ansah, wie ich mich von ihm losreißen wollte. ,,Du tust mir weh!", knurrte ich und ruckte ein weiteres Mal, woraufhin er noch fester zupackte. Ich presste meine Lippen aufeinander und versuchte den aufkommenden Schmerz zu unterdrücken. Das würde definitiv blaue Flecken geben. Cecil reichte es allerdings; zähnefletschend stand sie da, das Fell gesträubt und mit einem einzigen Sprung kam sie an seinen Arm ran. Sie biss nicht richtig zu sodass eine fette Fleischwunde entstehen würde, doch Nathans Arm war in ihrem Maul gefangen. So oder so würde er Spuren davontragen - seine Schuld, wenn er nun Blut verlor. Ohne zu zögern riss sie knurrend den Mann von mir und zerstörte dabei seine teure Jacke. Knurrend ließ die Hündin von ihm ab, in ihrem Maul hing der Fetzen Stoff. Ihre Ohren waren angelegt und bei Gott, ich hatte den Dobermann noch nie so aggressiv erlebt. Nathan hielt sich den Arm und ein lauter Fluch verließ seinen Mund. ,,Mistvieh!", schrie er, ehe er wutentbrannt zu mir sah.
,,Weißt du.. Es amüsiert mich wirklich, wie du an deinem kleinen, naiven Gedanken festhältst, dass er ein guter Mensch ist. Du kennst ihn doch, er ist nur ein typischer Frauenheld und du warst sein kleiner süßer Zeitvertreib. Schau dir ruhig noch einmal das Foto an, denn das ist der Beweis." Und ja, das reichte mir, aber sowas von. Ohne mit der Wimper zu zucken holte ich aus und verpasste ihm eine saftige Ohrfeige. Meine Hand zwiebelte schmerzhaft und an Nathans überraschten Blick konnte ich nur feststellen, dass er damit definitiv nicht gerechnet hatte. Ich presste wütend meine Lippen aufeinander, sodass sie nur noch einer schmalen Linie glichen. ,,Sag sowas nie wieder", schnaubte ich wütend, funkelte ihn an. ,,Dein scheiß Ernst?!", schnauzte er mich an, hielt sich für einen Moment die linke Gesichtshälfte und verzog das Gesicht. Cecil stand schützend vor mir, knurrte drohend. ,,Nimm den scheiß Köter beiseite", knurrte er, die Hände zu Fäusten geballt. ,,Oh ja, schlag ruhig wie ein richtiger Feigling zu. Was anderes hast du ja nicht drauf in deinem jämmerlichen Leben", provozierte ich ihn und hob selbstbewusst das Kinn an. Sollte er doch, dann bekam er aber ein paar Hundezähne zu spüren. Ich wusste ganz genau, dass er eine Fleischwunde nicht provozieren wollen würde und genau deshalb thronte ein siegesbewusstes Lächeln auf meinen Lippen. ,,Verloren..", hauchte ich provozierend, bohrte noch tiefer in seiner Wunde. Er konnte es nicht leiden, wenn er nicht bekam, was er wollte. ,,Damon ist besser und wird es auch immer bleiben", fügte ich hinzu, betonte mit voller Absicht die Kombination 'Damon' und 'besser', grinste. Nathan war ziemlich leicht zu verletzen, er gab sich nur stetig so kalt wie ein Stein, also war es auch ein leichtes Spiel für mich. Von außen mochte er stark wirken, nicht nur, weil er trainiert war, sondern auch durch seinen undurchdringbaren Blick, aber von innen war er so weich wie ein Teddy. ,,Araline..", setzte er tief durchatmend an und ich hob abwartend beide Augenbrauen. Der junge Mann legte seinen Kopf in den Nacken, schloss die Augen und atmete durch. ,,Die Wahrheit tut weh, aber du hast es verdient", meinte ich recht unbeeindruckt. Ja, ich wusste, dass ich gerade seine Fassade zum Einstürzen brachte - wie langweilig. ,,Ich kann es wirklich nicht glauben, dass du ihn noch immer verteidigst." Der Dunkelhaarige schüttelte den Kopf, tat auf verständnislos und griff nach meiner Hand. Skeptisch betrachtete ich unsere Hände, ehe mein Blick zu seinem Gesicht schweifte. Anscheinend hatte er tatsächlich diesen Durchatmer gebraucht, um nicht als Versager dazustehen. Tat er aber schon längst. Ich seufzte genervt und zog meine Hand zurück. ,,Und ich kann es nicht glauben, dass du es noch immer versuchst. Was bist du? Ein erbärmlicher Versager?"
,,Ich bin alles, aber kein Versager", verteidigte er sich selber, was mich nur kurz zum lachen brachte. ,,Guck dich an. Du stehst hier seit mindestens 10 Minuten und hast nichts anderes im Sinn außer über Damon her zu ziehen und mich damit zu verletzen. Also trifft die Bezeichnung schon ganz gut auf dich zu", erklärte ich ihm und merkte ein weiteres Mal, wie er tief einatmete und dann auf mich zu trat. Zu nah. Erneut wurde mein Blick kalt, als ich bemerkte, wie er seinen anderen Arm ausstreckte und nach mir greifen wollte, doch ich schubste ihn einige Schritte weg. ,,Lass ja deine Drecksfinger von mir.." Angeekelt blickte ich ihn an und konnte nichts anderes, als meinen Kopf zu schütteln. Mein Blick glitt zu seinem verletzten Arm. ,,Lern daraus. Beim nächsten Mal wird sie bestimmt nicht so nett sein und nur leicht zubeißen", drohte ich ihm und strich sanft über den edlen Kopf meines Hundes. ,,Halt einfach die Schnauze, Araline", entfuhr es ihm sauer. Unbeeindruckt hob ich eine Augenbraue, lächelte süffisant. ,,Mein Gott, hör auf zu nerven und verschwende nicht meine Zeit. Da ist dein Auto, also verschwinde endlich", brachte ich genervt hervor und machte eine knappe Kopfbewegung zu seinem schwarzen Auto. ,,Und halt dich in Zukunft aus meinem Leben raus oder ich zieh ganz andere Geschütze auf", fügte ich mit scharfen Tonfall fort, trat selbstbewusst auf den Mann zu. ,,Was anderes bekommst du nämlich sowieso nicht auf die Reihe." Provozierend stoß ich mit dem Zeigefinger gegen seine Brust und musterte ihn skeptisch. Was konnte er schon? Atmen, nicht denken und ständig im Gut auftauchen. Was anderes erreichte er nicht, erbärmlich. ,,Süße, ich schaff viel mehr als du denkst..", hauchte er, packte mein Gesicht mit der linken Hand und fuhr mit dem rechten Daumen meine untere Lippenkontur nach. ,,Du bist der widerlichste Mensch, den ich jemals getroffen habe.. Könntest dich mit Damons Ex zusammentun. Ihr wärt bestimmt ein schönes Paar - beide scheiße, also passt doch." Ich grinste amüsiert nachdem ich mich von seinem Griff befreit hatte und trat ein paar Schritte von ihm weg. ,,Zieh Leine, ansonsten hilft dir Madame dabei", brachte ich kühl über die Lippen und deutete auf Cecil, welche noch immer in ihrer Drohhaltung neben mir stand und jeden seiner Bewegung genau verfolgte. Würde er nicht gehen, dann würde er demnächst im Krankenhaus aufwachen, ganz einfach.

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Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Aktivenumfrage!
Verfasst: So 21. Jan 2018, 16:26
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WR: Milumorle(ID: 341805)
Mini kiti hat geschrieben:
@Milu:sorry das es so lange mit der Antwort gedauert hat.
@Panpino+Synphonie: Das zweite Pferd von Anastasia so wie Isanora stehen noch nicht auf der Startseite ;)

Linus Dominik Karlsson

die Junge Dame meinte das sie alles hatte was sie brauchte und fragte mich ob ich noch irgendwo hin wollte. "Ne soweit habe ich alles, dann las uns doch zur Werkstadt laufen die müsste glaube ich nicht weit von hier sein"schlug ich Julie vor. Das ging erstaunlich schnell mit der shoppingtour. Wenn wir beide jedoch in einem laden schon alles gefunden hatten brauchten wir ja nicht noch weiter laufen, ganz im gegensatz dazu wenn ich mit meiner Schwester unterwegs war. Mit ihr war ich meistens 5 Stunden unterwegs gewesen weil sie sich nicht entscheiden konnte und dann erst ewig anprobieren musste.


Julie Handrix

"Ne soweit habe ich alles, dann las uns doch zur Werkstadt laufen die müsste glaube ich nicht weit von hier sein" vernahm ich nur die Stimme des jungen Mannes. Solange ich keine Wanderschaft von 20 Kilometern machen musste war es mir eigentlich ziemlich egal gewesen wie wir zu dieser Werkstatt gelangen würden. Da ich mich hier sowieso noch nicht so recht auskannte folgte ich dem jungen Mann einfach, bis wir dann irgendwann an der Werkstatt ankamen. Es lag der Geruch von Benzin in der Luft, man hörte Laute Geräusche und auch das ein oder andere Öl oder Benzin war auf den Boden getropft. Naja, was sollte man auch von einer Werkstatt erwarten? "Sind wir hier richtig?", fragte ich nach, während ich versuchte meine Jacke etwas über meine Nase zu ziehen, damit der Geruch mir wenigstens nicht zu intensiv in die Nase stieg. Gegen Autos hatte ich nichts einzuwenden und die Leute hier machten auch nur ihre Arbeit, doch diesen Geruch könnte ich nicht den ganzen Tag ertragen.

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Trakehner Zucht SSS Niveau: Whisper's Pferdename
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Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Aktivenumfrage!
Verfasst: Di 23. Jan 2018, 22:12

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Liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Auszubildende,
liebe Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen,

Packt eure Koffer! Denn wir unternehmen eine Exkursion ins wunderschöne Zürich! Um euch euren Enthusiasmus gleich zu nehmen, es ist kein (reiner) Urlaub. Stattdessen ist es eine Lernfahrt, eine Projektwoche, dementsprechend ist sie für Schüler, Auszubildende und Mitarbeiter ohne triftigen Grund Pflicht. Die Fahrt startet voraussichtlich am jetzt, vorhandene Situationen werden alle aufgelöst. Eure Pferde kommen natürlich nicht mit, um sie wird sich gut gekümmert, keine Sorge.
Zuerst einmal komme ich zum erfreulichen Teil: Wir werden im renommierten Hotel The Dolder Grand residieren. Das Hotel bietet einfach alles - von einer eindrucksvollen Lobby, zahlreichen Aufenthaltsräumen, einem luxuriösen Spa, einem groß angelegten Wellnessbereich samt Whirlpools, Saunen und was sonst noch dazu gehört bis hin zu einem riesigen Indoorpool alles was das Herz begehrt. Untergebracht werdet ihr zu zweit in ebenfalls modernen Doppelbettsuiten.
Für eurer leibliches Wohlergehen ist natürlich im hoteleigenen Restaurant gesorgt, oder aber ihr nutzt die Gelegenheit und besucht die Stadt. Zürich bietet eine wunderschöne Altstadt und bietet auch bei Nacht einen besonderen Flair. Wer gerne Skifahren möchte, für den sind die nahegelegenen Skigebiete bestimmt etwas. Ansonsten bietet Zürich natürlich alles mögliche - Museen, Kinos, Restaurants, Bowlingbahnen... die Liste ist lang.

Kommen wir nun zum anderen Teil: Der Projektwoche. Wir haben euch bereits nach Themenwünschen gefragt. Da dies ein Partnerprojekt ist, wurde ein Vorschlag von den beiden Partnern gelost. Ihr teilt euch mit eurem Partner ebenfalls das Zimmer.
Grundsätzlich behandelt jedes Seminar ein Thema zum gewählten Fach. Dieses spezielle Thema könnt ihr euch selbst aussuchen. (Beispiel: Fach: Geschichte; Thema: 1. Weltkrieg)
Am Abschlussabend wird eine Ausstellung stattfinden und jede Gruppe muss etwas präsentieren. Dies vereint Organisation, Planung und das Erwerben von Wissen. Es sollte nur eine kurze Präsentation sein, wie ihr diese gestaltet bleibt euch überlassen.

Die Paare:
(Ausnahmslos jedes Paar wurde gelost, damit ein Wechsel bei den Schreibpartnern stattfindet)
· Charles Lions + Julie Handrix --- Sport
· Luke Hunter + Heather Penelope Baxter --- Kunst
· Tarik Kharja + Aria Paine --- Biologie
· Dominic Vittoria Olivetti + Hannah Mallava --- Sport
· Jonas Price + Anastasia Marie Equinoßa --- Geographie
· Mateo Sánchez + Isanora Themnigteen --- Sport
· Emilia Davison + Linus Dominik Karlsson --- Kunst
· Araline Skyritch + Amalia Joy Eaton --- Deutsch
· Aveline Wojciechowski + Nicolai-Damon Verusco --- Geschichte
· May Jacobs + Nathaniel Davison --- Biologie
· Leonardo-Milo de Luca + Fayne Sjöberg --- Wirtschaft
· Juna el-Ahmar + Gideon de Vries --- Sport
· Charlotte Fiona Bradley + Malik Shaheen --- Politik
· Zayn-Cassian King + Stefanie Aurora Jason --- Sport


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Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg | Projektwoche S.
Verfasst: Sa 27. Jan 2018, 00:03
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WR: Smiley2001(ID: 288783)
Luke Hunter

Zürich. Schöne Stadt, hatte ich mal gehört. Und Exkursionen waren sowieso immer gut, auch wenn sich mein Enthusiasmus zurück hielt. Schließlich musste ich sowohl meine Stute als auch meinen Hund zurück lassen. Klar würde man sich gut um die Tiere kümmer, dessen war ich mir sicher, aber ich würde den Hund und die Rappstute trotzdem vermissen. Jedoch wäre es sicher auch nicht die richtige Entscheidung, die beiden mitzunehmen. Soweit ich das gelesen hatte, hatten wir jedoch ein richtiges Luxushotel gebucht, bei dem es uns an nichts fehlen würde. Klar war jedoch auch, dass wir so eine Fahrt nicht einfach nur zum Spaß machten. Alles hatte schließlich irgendwie einen tieferen Grund. Auch wenn ich nicht so recht verstand, warum sowohl Auszubildende als auch Mitarbeiter auch mitmussten. Aber naja, ausgelernt hatte man schließlich nie und eine neue Stadt war immerhin eine sehr schöne Abwechslung.
Mein Fach dem ich zugeteilt worden war, war Kunst, was sich gut anbot, schließlich konnte man gut über verschiedene Epochen oder Zeichenstile sowie Künstler reden. An Themen mangelte es hier also nicht. Meine Partnerin war Heather, deren Name mir irgendwie bekannt vorkam, jedoch konnte ich nicht genau sagen woher und ein Gesicht hatte ich auch nicht im Kopf. Vielleicht täuschte ich mich auch nur, was den Namen anging, ganz sicher war ich mir hier auf keinen Fall. Wir mussten uns also nur noch auf ein Thema einigen, bevor wir unseren Ausflug genießen konnten und unser Referat vorbereiten konnten. Sonderlich schwer sollte das nicht werden, Auswahl hatten wir ja genug und ich war niemand der bei so etwas unbedingt ein bestimmtes Thema durchsetzen wollte. Auch mit Präsentationen an sich hatte ich kein Problem, es lag mir einfach frei zu reden und ich hatte kein Problem damit im Mittlelpunkt zu stehen, auch wenn ich das nicht unbedingt brauchte. Meiner Meinung nach brauchten dass nur eine Aufmerksamkeitssüchtige Mädchen und bei denen lag es meistens daran, dass sie irgendwelche Jungs beeindrucken wollten. Ja, so war das eben, was sollte man dagegen tun. Ich verspürte nicht das Bedürfnis, Mädchen zu beeindrucken, jedoch gab es da welche, denen es durchaus anders ging.
Wir waren mittlerweile vor unserem schönen Hotel angekommen und ich stieg aus dem Bus aus. Dann holte ich meinen Koffer aus dem Bus und betrachtete einen Augenblick lang das Hotel. Es sah aus wie ein Schloss und war wirklich schön. Ich lief den Weg zum Hotel hinauf und trat durch die Eingangstüre, bevor ich mich auch drinnen etwas genauer umsah und dann an die Anmeldung trat. Dort reichte ich der jungen Dame kurz meinen Pass und die Hotelbuchungsbestätigung, die jeder für sein Zimmer erhalten hatte. Daraufhin gab mir die Junge meinen Pass wieder zurück, zusammen mit einem Schlüssel und erklärte mir dann kurz wo ich hin musste, um mein Zimmer zu finden. Ich bedankte mich und wandte mich von der Dame ab und machte dann einige Schritte in die Richtung, die mir die Dame erklärt hatte.

Charlotte Fiona Bradley

Projektwoche also... Naja mir sollte es recht sein. Ein wenig Abwechslung vom Schulalltag schadete schließlich nicht und noch dazu mit jemandem den ich nicht kannte. So konnte ich endlich mal wieder einige neue Leute kennenlernen. Okay das Referat am Ende musste jetzt nicht unbedingt sein, aber hey, auch das würde ich hinter mich bekommen und so schlimm konnte es schließlich gar nicht werden. Ich war mit Malik Shaheen in den Bereich Politik eingeteilt worden, das war zwar nicht mein Lieblingsfach, aber es gab dort teilweise wirklich interessante Themenbereiche mit denen man sich befassen konnte und es war zudem ein relativ freies Thema da so ziemlich alles irgendwie mit der Politik zusammenhing. Ich fand es gut, dass wir uns unser Thema selbst frei aussuchen durften und nicht in ein Thema hineingezwängt wurden, dass uns selbst gar nicht gefiel. So etwas würde schließlich kaum etwas bringen. Wozu sollte das führen wenn jedem ein Thema aufgedrückt wurde, für das wir uns selbst nicht interessierten. So hatten wir wenigstens die Möglichkeit, uns ein Thema auszusuchen an dem wir beide Spaß und Interesse hatten und es bestand somit zumindest die Möglichkeit, dass wir gerne an diesem Vortrag arbeiteten und es nicht wirklich als Arbeit ansahen.
Malik kannte ich vom Namen her nicht, aber das war kein Wunder, schließlich kannte ich wirklich nur sehr wenige vom Namen, sondern die meisten eher vom Sehen. Ich hoffte, dass wir zu einem guten Thema kamen, für das wir uns beide interessierten und wir generell gut miteinander klar kamen. Aber was das anging war ich optimistisch, zumindest noch. Wer wusste wie lange das so bleiben würde. Zudem freute ich mich eine neue Stadt zu sehen. Zürich. Ich war nie dort gewesen, aber stellte es mir doch sehr interessant und schön vor. Ich war gespannt endlich mal wieder eine neue Stadt zu sehen und auch darauf, ein wenig mehr mit anderen Schülern und Auszubildenden ins Gespräch zu kommen, da sich ausführliche Gespräche leider nur sehr selten ergaben, was ich wirklich schade fand.

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Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg | Projektwoche S.
Verfasst: Sa 27. Jan 2018, 13:47
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Zuletzt geändert von Synphonie am Mi 25. Apr 2018, 18:17, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg | Projektwoche S.
Verfasst: Sa 27. Jan 2018, 16:11
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WR: Isabella_(ID: 152407)
Araline Skyritch

So so, eine Projektwoche sollte mich also an meine längst vergangene Schulzeit erinnern. Wie ich mich doch darauf freute.. Und dann hatte ich auch noch Deutsch erwischt, obwohl mir Sport oder Geschichte viel lieber gewesen wäre. Zwar hatte ich nie Probleme in Deutsch gehabt, konnte auf meinem Zeugnis auch eine hübsche 1 vorweisen, aber dennoch war es ein langweiliges Fach. Seufzend griff ich also zu meinem Koffer, in dem wirklich alles verstaut war. Mehrere Oberteile, zwei Hosen, Bikinis, Schreibzeug und noch mehr Kram. Meine Partnerin hieß Amalia Joy Eaton; kannte ich nicht. Hoffentlich war sie nicht diese Sorte von Mädchen, die sich nen Dreck um sowas scherte und ich alles alleine machen durfte. Nicht mit mir, dann würde sie etwas erleben.
Wenig erwartungsvoll lief ich also auf das Hotel zu und ließ meinen Blick über die hübsche Fassade schweifen. Natürlich war ich durch viele Urlaube extremen Luxus gewöhnt, aber ich würde jetzt definitiv nicht anfangen mit heulen, weil es ein Staubkorn auf dem Boden gab. Allerdings wurde ich eines besseren belehrt, denn es schien tatsächlich ein sehr luxuriöses Hotel zu sein, was mich fast schon wunderte. Der Internatsbesitzer wollte wohl wirklich bei uns punkten.. Es war ziemlich groß und das Design perfekt auf die Möbel abgestimmt. Dennoch kam ich aus dem Begutachten heraus und meldete mich sogleich an der Lobby an, ehe mir die Zimmernummer zugeteilt wurde und ich mich auf den Weg machte. Irgendwie würde ich hier schon klar kommen, wenn ich mich eingelebt hatte.
Recht schnell - zu meinem Erstaunen - hatte ich sogar die Zimmertür gefunden, öffnete die Tür und betrat schweigend den kleinen Gang. Mit dem Koffer bewaffnet durchquerte ich diesen und stand auch schon in einem schick eingerichteten Zimmer. Mein Blick glitt direkt zu dem großen Doppelbett, wo bereits eine junge Frau ihren Koffer ausgebreitet hatte. ,,Hey..", begrüßte ich sie vorerst und lächelte sie freundlich an, ehe ich mich ebenfalls zu dem Bett begab und den Koffer auf mein Kissen legte. ,,Du bist dann also Amalia und hast mich zu nem Deutschprojekt verdonnert?", fügte ich mit schief geneigten Kopf hinzu, eine Augenbraue gehoben, ein kleines belustigtes Grinsen auf meinen Lippen. Nebenbei fuhr ich mir leicht durch die langen Haare und öffnete den Koffer. ,,Wunderschön..", murmelte ich kopfschüttelnd und betrachtete die durcheinander geratenen Sachen.

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Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I Aktivenumfrage!
Verfasst: Mo 29. Jan 2018, 14:01
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WR: Lunaka(ID: 299156)
Aira hat geschrieben:
Dean Winchester

Und da kam Sky auch schon über das Schulgelände auf mich zu.
Mein Puls schoss durch die Decke und ich würde mich wohl zusammenreissen müssen um nicht nervös vor mich hin zu stammeln.
"Schöner Wagen", kommentierte sie mein Baby.
"Schöne Frau", konterte ich - wenn auch ziemlich plump -, als sie nur wenige Zentimeter von mir entfernt stand. Um meine aufkommende Nervosität zu überspielen öffnete ich - Gentleman like - die Beifahrertür, an die ich bis eben noch gelehnt hatte.
"My Lady-", meine Geste unterstrich ich mit einer angedeuteten Verbeugung der entsprechenden Handgeste, wie man sie aus so manchen Filmen kannte.

Nachdem sie eingestiegen war und ich auch ihre Türe geschlossen hatte, joggte ich zur Fahrertür und schwang mich ins Auto.
"Na dann, los geht's!"
Oh man, ich war echt nervös. Passend zu dem Classic Rock, der durch die Lautsprecheranlage des schwarzen Impalas tönte, trommelte ich dann und wann mit meinen Fingern auf dem Lenkrad herum, während ich - zumindest versuchte - mich zu beruhigen.
Auch wusste ich, dass ich eigentlich etwas sagen könnte. Sollte. Müsste.
Aber mir kam kein Wort über die Lippen, ich wusste einfach nicht, was ich sagen sollte.
Schließlich schaffte ich es doch noch, sie zu fragen, wie es ihr ginge, wie es Third ginge. ob ihr die Musik gefalle. Dabei versuchte ich ab und zu sie anzusehen, doch als die Strecke komplizierter wurde als wir einen Berg hochfuhren.
Zum Glück waren wir nicht mehr weit von meinem Ziel entfernt. Der Motor des Impalas blubberte, als ich ihn auf den auserwählten Platz lenkte, so dass der Kofferraum in Richtung Aussichtspunkt zeigte. Auf die Motorhaube konnte man sich nicht so gut setzen, beziehungsweise hatte ich den Kofferraum so verstärkt, dass man sich draufsetzen konnte ohne eine Delle ins Auto zu machen.
Oben in den Bergen hatte ich eine Art Aussichtspunkt gefunden, wo man von oben gefühlt "über alles" blicken konnte. Die frische Waldluft füllte meine Lungen, nachdem ich aus dem geparkten Auto gestiegen war - natürlich hatte ich die Handbremse angezogen - und, wie ein Gentleman, die Tür für meine Herzdame öffnete.

Kurz darauf klaubte ich auch die Decke von der Rücksitzbank auf, breitete sie auf dem geschlossenen Kofferraum des Autos aus. "Bier und Burger oder Bier und Sandwich?", fragte ich meine Begleitung, als ich die Tasche mit den Getränken und der Box mit dem warmen Essen ebenfalls von der Rückbank des Fahrzeugs holte.






Sky Black

Auf Dean’s Kommentar hin zog ich bloß meine Augenbraue hoch und schüttelte belustigt meinen Kopf, sodass ein paar meiner Strähnen von meiner Schulter nach unten rutschten. Er stieß sich von seinem Wagen ab, ehe seine Hand den Türgriff umschloss und er mir mit einem „My Lady“ die Türe öffnete damit ich einsteigen konnte. Als ich den Gurt anlegte, sah ich wie er etwas sagte anhand seiner Lippenbewegung, und er eilig zu der anderen Seite des alten Wagens huschte.

Musik erfüllte das Wageninnere und Dean schien für einige Momente abgelenkt, während er nervös mit den Fingern umher trommelte. Ich war leider ein Mensch, der andere anhand ihrer Körpersprache einschätzte und beobachtete und war deshalb gerade mehr als amüsiert. Vor allem aber da es somit von meiner eigenen Nervosität ablenkte, von welcher gesteuert ich mit meinem Armband spielte.

Ich staunte nicht schlecht als wir wenig später, nachdem es über Landwege und zwischen Büschen hindurch ging, auf einer Lichtung standen die wohl schöner nicht hätte sein können. Dean hechtete förmlich rüber um mir die Türe zu öffnen, obwohl ich das auch hätte selbst machen können. Ich war nun einmal nicht das typische Mädchen das es liebte Kleider anzuziehen und sich den ganzen Tag mit ihren Haaren und Schminke beschäftigte. Stattdessen trug ich Jeans und T-Shirts, verbrachte meine Tage entweder mit Pferden oder Autos. „Danke“, entgegnete ich als ich mit beiden Beinen auf dem Gras stand und mich neugierig mit der Umgebung vertraut machte.

Gebannt beobachtete ich was Dean aus seinem Auto zauberte, wagte es aber nicht zu fragen ob ich helfen könnte denn er würde meine Hilfe wohl sowieso ablehnen. Die Picknickdecke fand ihren Platz auf dem Kofferraum und schon zog ich den Blick des jungen Mannes auf mich. Hmhm, die Qual der Wahl. „Dann nehm ich Bier und Sandwich“, meinte ich und nahm dann beides entgegen, während ich auf sein Gefährt rutschte und wartete bis er neben mir saß um ihm dann sein Bier zu reichen.

„Du hast Geschmack Dean“, meinte ich als ich die Glasflasche an meinen Mund legte und zwei Schlücke nahm. Mein Blick glitt vom Himmel zu ihm, meine Augen glitzerten beinahe geheimnisvoll. „Das nächste Mal sorg ich für Essen und Getränke, Cowboy“, meine Finger zeigten erst auf das Bier und dann das Sandwich. Erst jetzt bemerkte ich das ich ihm insgeheim einen Spitznamen verpasst hatte, der ihm aber irgendwie stand. Naja - irgendwie eben. Vielleicht würde ich einen besseren finden.

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Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg | Projektwoche S.
Verfasst: Mo 29. Jan 2018, 18:24
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WR: Smiley2001(ID: 288783)
Charlotte Fiona Bradley

Auf der Fahrt hatte ich geschlafen und so die Zeit herum gebracht. Ich hatte die letzten Tage nicht sonderlich gut geschlafen und war oft wach gewesen, so dass es kein Wunder war, dass ich jetzt beim Fahren schlief. Wir waren mittlerweile in der Schweiz angekommen und hatten noch eine halbe Stunde Fahrt vor uns. Ich legte meinen Kopf an die kühle Fensterscheibe und ließ meinen Blick über die Landschaft gleiten. Wir kamen unserem Ziel immer näher und ich war ehrlich gesagt ein wenig gespannt, wie diese Woche hier so werden würde. Dann kamen wir langsam in die Stadt hinein wo sich große Häuser erstreckten. Wir fuhren durch die Stadt und waren irgendwann an unserem Hotel angelangt. Ich lief zusammen mit den anderen aus dem Bus und sah erstmal das große, schlossartige Gebäude an. Es war sehr groß und sah durchaus beeindruckend aus. Nichts im Vergleich zum Internatsgebäude oder gar meinem alten zuhause. Nein. Mein altes Zuhause war ein ganz normales Haus gewesen, recht klein und simpel, ohne viel Schnick Schnack. Aber es erfüllte seinen Zweck und ich hatte mich dort wohl gefühlt. Noch dazu waren wir nur zu 5/6 gewesen, da brauchte man kein Schloss. Da reichte ein ganz normales Haus. Nach dem Tod meiner Eltern war es für mich das Wichtigste gewesen, ein zuhause und eine Familie zu haben und nicht auf der Straße leben zu müssen. Das war nämlich immer meine größte Angst gewesen. Oder ins Kinderheim zu kommen. Dies waren tatsächlich die größten Ängste, die in mir aufgekommen waren, nachdem ich meine Eltern verloren hatte.
Ich konzentrierte meine Gedanken wieder auf das wesentliche. Die Projektwoche. Einige waren schon vorausgelaufen auf das Schloss zu. Ich holte meine Gepäck und lief in dem Strom an Menschen einfach mit. Dann musste ich in der Eingangshalle kurz warten, bis ich zu einem jungen Herrn vortreten konnte, welcher mich kurz nach einigen Formalitäten fragte und mir schließlich den Schlüssel zu meinem Zimmer übergab. Ich bedankte mich und lief durch das Gebäude, was mir sehr gut gefiel. Es hatte einen sehr schönen und modernen Stil, was ich eine schöne und auch passende Kombination fand. Wer auch immer für die Auswahl des Hotels zuständig war -vermutlich Hr. Jefferson- hatte gute Arbeit geleistet und an Luxus fehlte es hier auch nicht. Ich öffnete die Türe zu meinem Zimmer und trug meinen Koffer hinein, bevor die Türe hinter mir zufiel. Einen Moment stand ich einfach nur erstaunt in der Mitte des Zimmers und trat dann ans Fenster, um die Aussicht zu begutachten. Ich hatte eines der Zimmer in 3. Stock erwischt, von wo aus man eine sehr schöne Aussicht über die Stadt und einen See hatte. Ich lief im Zimmer umher und sah mich kurz ein wenig um, bevor ich mich für eins der Schlafzimmer entschied und dort meinen Koffer hineintrug. Ich lief gerade in das Zimmer zurück, in dem ich mich als erstes befunden hatte, als ich hörte wie sich die Türe öffnete. Ich drehte mich um und hörte die Worte des jungen Mannes hörte, welcher geschätzt ungefähr Anfang 20 war. Ich erwiederte sein Lächeln und meinte "Hey, ja ich bin Charlotte, ich werd aber lieber Charly genannt. Schön dich kennenzulernen." nach einer kurzen Pause fügte ich noch hinzu "Ich hab mir jetzt einfach mal eines der Zimmer geschnappt, wenn du lieber tauschen magst, sags einfach, mir ist das eigentlich recht egal."

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Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg | Projektwoche S.
Verfasst: Di 30. Jan 2018, 16:01
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WR: Milumorle(ID: 341805)
Julie Handrix

Zürich. Eine mir unbekannte Gegend. Also war ich schon als wir los fuhren voller Tatendrang, ich wollte die gegend erkunden und konnte es kaum erwarten endlich anzukommen, klar waren wir nicht nur zum Vergnügen hier und mussten noch einige Dinge für die Schule erledigen, doch selbst das konnte mir meine gute Laune jetzt nicht vermiesen. Als wir endlich ankamen, suchte ich erstmal mein Zimmer auf, denn sort würde ich vermutlich meinen Projektpartner finden. Ich mochte das Zufallsprinzip eigentlich nicht wirklich, doch es machte mir nichts aus neue Menschen kennenzulernen. Als ich dann endlich mein Zimemr gefunden hatte, lud ich meinen Koffer aus und erkundete erstmal mein "neues Zuhause", letztendlich stellte ich dann fest das ich noch alleine hier war, vermutlich war ich also die erste die sich in das Zimmer verirrt hatte. Also entschloss ich mich dazu auf meinen Projektpartner zu warten.

Gideon de Vries

Und wieder gab es ein Event an dem ich teilnahm. Mein Partner war mir unbekannt. In Zürich war ich aber schonmal. Eigentlich hasste ich es irgendwo hin zu reisen, doch die Busfahrt, die ich schon hinter mir hatte fand ich eigentlich gar nicht so schlimm wie ich es mir vorgestellt hatte. Vermutlich lag es daran das ich sehr viel geschlafen hatte. An der Rezeption erkundigte ich mich dann nach dem Weg zu meinem Zimmer und schon ging die Suche los. Es war zwar nicht allzu schwer gewesen mein Zimmer zu finden, doch es beanspruchte doch ein wenig mehr Zeit als ich mir vorgestellt hatte. Als ich vor der Zimmertür stand öffnete ich diese mit meiner Schlüsselkarte. Als erstes fiel mir das Mädchen auf, welches mir unbekannt war. Mit einem "Hallo" schloss ich die Tür hinter mir, ehe ich meinen Koffer auf die Seite stellte. Dann sah ich mich kurz in der Suite um un setzte mich schließlich auf einen der freien Plätze. "Gideon.", stellte ich mich mit einem lächeln vor und wartete auf die antwort der jungen Dame, welche wohl meine Projektpartnerin war.

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Trakehner Zucht SSS Niveau: Whisper's Pferdename
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