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Re: [RPG] Das Königreich von Arigondra
Verfasst: Di 2. Jan 2018, 14:29
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WR: Kaspian(ID: 307588)
Zu dir

Name + ID: Kaspian, 307588
Regeln gelesen und einverstanden?: Selbstverständlich.

Die Eckdaten deines Charakters

Name: « whose name made you drink enough to forget your own? «
Der Name eines Dämons ist zugleich seine größte Schwäche. Ist jemand in dem Wissen dieses, so besitzt jener die Macht über dessen Träger. Verlässt der Dämonenname ein paar Lippen, muss der Dämon dem Sprecher erscheinen und ihm seine Dienste anbieten. Ein Grund, warum ein Dämon seinen Namen geheim hält und nur wenig anvertraut. Ram. Der Widder. So nenne ich mich; Unwissende nennen mich so. Meinen echten Namen trage ich tief in meinem Innern; versteckt in den unheimlichen Tiefen meines Seins. Nur wenige kennen meinen richtigen Namen: verzweifelte Seelen und der König der Hölle höchstpersönlich. Oneiroi.
Geschlecht: Ich bin männlich.
Wesen: « normal is an illusion. what is normal for the spider is chaos for the fly «
Unheilig schimpft man mich. Ein Phantom, welches in den Köpfen der Menschen herumgeistert. Doch ein Geist bin ich keines Falls. Oh nein, Liebes. Ich bin lebendig; nicht nur in deinen kühnsten Albträumen. Ein Verbündeter des Teufels, seine rechte Hand, sein Ergebener. Dämon. Ein einziges Wort, das es vermag, euch einen kalten Schauer über den Rücken zu jagen; euch das Blut in den Adern gefrieren zu lassen. Wer hat Angst vorm schwarzen Mann, hm?
Alter: Mond um Mond verging seit meiner ersten Beschwörung. Wie viele es sind, das vermochte ich gar nicht zu zählen. Aber lasst euch gesagt sein, es sind vermutlich tausende, wenn nicht sogar zehntausende.
Herkunft: « this is a place of lost souls an evil thoughts «
Eine Ausgeburt der Hölle, geformt in den ewigen Flammen. Inmitten der gequälten Schreie entsprungen, besudelt mit dem Blut der schmorenden Seelen dieses dunklen Königreiches. Wie ein Insekt aus den Rissen der Erde hervorgekrochen, wie eine Seuche sich über das Land verbreitet.
Beruf: Meine Seele war nie in meinem Besitz; seit Anbeginn meines Seins gehört sie nur dem einen. Ihm gehorche ich; vor ihm werfe ich mich auf die Knie, entledige mich jeglicher Würde.
Auf der Erde in der menschlichen Welt bin ich ein einfacher Händler. Der Schwarzmarkt ist reich an Schätzen und an Informationen - von menschlicher und magischer Natur.

Dein Spiegelbild

Aussehen : « he walked with darkness dripping off his shoulders, i’ve seen ghosts brighter than him «

Todesangst. Das Gefühl, welches einen ergreift, wenn man seinen Blick auf mein Erscheinungsbild legt.
Es liegt in der Natur von uns Dämonen einschüchternd, ja gar furchterregend zu wirken: unsere Aura ist nicht, wie die der Lichtwesen in Regenbögen und glitzernden Feenstaub getränkt; triefend mit Nächstenliebe und den Wunsch nach Weltfrieden. Sie ist eher wie ein schwarzes Loch, das alles zu verschlingen droht, wenn du ihm zu Nahe kommst. Ein mörderischer Schatten, der seine langgliedrigen Finger nach deiner Seele ausstreckt. Ein dunkles Omen, welches einem mit rauer Stimme leise das Lied vom Tod ins Ohr säuselt.

Auf der Erde, in der menschlichen Welt, wandeln wir als eine eben dieser Sterblichen. Kaum unterscheiden wir uns von jenen Insekten, die den Planeten außerhalb unseres dunklen Reiches bevölkern. Eine Täuschung, die es uns möglich macht, mit ihnen zu leben - versteckt, unerkannt. Ein einfaches, dummes Ebenbild des Gottes, welcher dort oben thront hoch in den Lüften, so aufgeblasen und arrogant, würde dies niemals durchschauen, nur der gekonnte Blick durchschaut das Trugbild eines Dämons. Es gibt nur wenige Indizien, dass es sich bei unserer Rasse nicht einfach um eine irdische Hülle handelt.
Mein Körper mag wohl das größte Streitross in Arigonda überragen und auch von meiner Kraft her, würde es keiner dieser jämmerlichen Recken je mit mir aufnehmen können. Feine Muskelstränge ziehen sich über meine Glieder, verborgen unter einer braungebrannten Haut, welche selbst dann ihren Teint beibehält, wenn tiefster Winter herrscht. Auch in irdischer Form wirke ich beeindruckend, respekteinflössend.
Mein Gesicht wird geprägt von scharfen Kanten und markanten Zügen; kühl und schroff. Schwarzes Haar; ungebändigt und wild. Meine Augen sind wohl mein größter Verräter, denn sie wirken keinen deut irdisch. Ein tiefes Schwarzblau, welches einem ein unendliches Universum verspricht, aber bei genauerem Hinschauen, wie ein endloser im Sturm gefangener Ozean wirkt. Es ist fast lachhafte Ironie, dass alles an mir schwarz, düster, unheimlich wirkt - denn das ist es, was ich bin.

Asche zu Asche, Dämon zu Dämon. Wenn diese irdische Maskerade von mir fällt und keine Lüge mehr die Wahrheit trügt, erst dann lehre ich euch das richtige Fürchten. Etwas so grausames, bösartiges; welches euch nicht einmal in euren wagemutigsten Träumen heimsuchen würde. Pechschwarz ist meine ledrige Haut, zerrissen durch das ewige Höllenfeuer, welches in meiner Seele lodert. Den Kopf eines Widderbock, entledigt seines Fells und seines Fleisches, die scharfen Hörner in den Himmel ragend. Das Gebiss eines Jägers, mit Reißzähnen so scharf, wie die Klinge eines edlen Schwertes. Das Zeichen des Teufels in blutroter Farbe auf meiner Stirn prangernd. Meine Augen durchdrungen von reißenden Flammen, golden und blitzend. Rotschwarzes Fell ziert meinen Oberkörper und den Rücken, eine Trophäe - ein Werwesen, welches es wagte sich mir zu widersetzen. Soll sein Anblick andere vor ihrem Schicksal warnen.
Bild:
the devil asked me how i knew my way around the halls of hell.
i told him i did not need a map for the darkness i know so well.

Die Charakterzüge

Charakter: « is my soul too dark for you baby? «

Eine Schlange, eine Krähe, ein Parasit - es gibt vielerlei Dinge, die mich beschreiben können.
Ein Schaf, ein Hase, ein Reh - auch diese Dinge könnten die Wahrheit über mich erzählen.
Welchem ihr nun Glauben schenkt, liegt ganz in eurer Hand. Es entscheidet lediglich der Blickwinkel.
Wer ich bin, verberge ich gekonnt hinter den Masken, die meine wahre Gestalt verschleiern.
Ich spiele hunderte, tausende von Rollen, aber niemals würden diese die eine Rolle übertreffen, die perfekt zu mir passt: meine Eigene.
Im Grunde genommen bin ich in wenigen Worten zu beschreiben: arrogant, herzlos, blutrünstig. Die Liste ist ins Unendliche fortsetzbar. Vielleicht nicht sonderlich positiv behaftete Charakterzüge, aber Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters.
Von Nettigkeit kann bei mir nicht die Rede sein; auch an Rücksichtnahme und Mitgefühl mangelt es mir.
Würde es der Notwendigkeit bedürfen, würde ich ohne dabei mit der Wimper zu zucken über Leichen gehen - seien es die meiner Feinde oder meiner Verbündeter. Ich schere mich einen Dreck darum, welchen Schaden ich anrichte. Mitleid ist mit kein Begriff, geschweige denn Fürsorge. Gefühle, die auf Sympathie gründen, gibt es bei mir nicht. Egoistisch: ich handele in meinem eigenen Interesse.
Ich bevorzuge es für mich arbeiten zu lassen und trete erst in Aktion, wenn es erfordert wird. Ich ziehe gerne meine Fäden im Hintergrund, lasse meine Marionetten für mich tanzen. Und sollte es nach Plan laufen, weiß man noch nicht einmal, das meine Finger im Spiel waren. Ich habe keine Scheu davor, jemanden kaltblütig einen Dolch in den Rücken zu jagen, sollte ich seiner Dienste nicht mehr benötigen.
Einzig und allein meinem Herr, meinem Erretter, schwor ich vollkommene Treue. Niemals würde ich es nur wagen, ihm einen Auftrag auszuschlagen. Er ist im Besitz meines Willens, meiner Seele.
Vorlieben:
† mein wahres Ich
† Furcht, Angst
† Feuer, Flammen
† Dunkelheit
† Macht
Abneigungen:
† Lichtwesen
† irdisches Essen
† Menschen
† das Gute
† Weihwasser und Salzkreise
Stärken:
† Kampfkunst
† Überzeugungskunst
† meinem Herrn ein loyaler Hund
† intrigant
† das ‚Dealen’
Schwächen:
† ein ‚Traum’, mein Name ‚Oneiroi‘
† arrogant
† cholerisch
† hinterhältig
† geweihtes Land und geweihte Dinge

Die Wurzeln der Familie

Eltern: Dämonen, wie ich, entstehen nicht durch einen einfachen geschlechtlichen Akt, sie werden beschworen. Es gibt nur den einen Vater für mich: meinen Herrscher, meinen Gebieter. Es heißt, das für jeden Engel den Gott schuf, der Teufel einen Dämon beschwor.
Geschwister: Schwestern, Brüder habe ich viele. Wir alle teilen das gleiche Schicksal.
Schicht: Oberschicht
Geschehnisse: -

Die Besonderheiten

Fähigkeiten: « darkness, my friend. won’t you come play? «
Ein Handlanger des Teufels? Wie könnte ein Dämon mir schon gefährlich werden?
Viele Narren sind durch ihren Leichtmut schon umgekommen; und diesen werden andere folgen.
Einen Dämon unterschätzt man nur zu leicht. Wir profitieren von übernatürlich schnellen Reflexen und immenser Stärke. Klauen, Zähne, Stacheln, Hörner und Schweif können und werden mit großer Sicherheit von mir im Nahkampf als Waffe eingesetzt. Wir sind in der Macht die Präsenz von Lebewesen, Übernatürlichem, Magie und ähnlichen Dingen zu erspüren, ohne unsere Sehkraft benutzen zu müssen. Die Fähigkeit die wahre Natur aller Dinge und die Macht, die ihnen inne wohnt zu erkennen, ist nur ein weiteres Geschenk der Schöpfung. Wir sind vielfältige Wesen.
Ich bin ein Händler. Doch handele ich nicht mit gewöhnlichen Dinge, wie Wolle und Fellen, nein, Liebes, mit Seelen. Ich nenne mein kleine Gabe ‚Dealen‘; nichts ungewöhnliches für einen Dämonen. Ich kann Deals eingehen. Für mich bedeutet das, tue ich jemanden einen Gefallen, befindet sich die Seele meines Kunden in meinem Besitz. Jedoch nur solange, bis dieser mir einen Gefallen erwidert, sofern er dazu jemals in der Lage ist. Während ich in seinem Besitz bin, wird er zu meiner Marionette. Ich kann ihn aufspüren; kenne jedes noch so fiese, kleine Geheimnis und jeden Gedanken meines Kunden und kann, wenn ich mich konzentriere, sogar durch seine Augen sehen.
Außergewöhnliche Merkmale: « i’d kill you, but i have a bad habit of playing with my food «
Als Dämon ernähre ich mich nicht von dem irdischen Essen der Sterblichen. Viel mehr sind sie mein Nahrungsquelle. Ihre Gefühle - Wut, Hass, Zorn, Angst, Furcht -, ihre Seelen, all das lässt das Höllenfeuer in mir brennen. Lassen es lodern und gedeihen; machen mich stärker Tag um Tag.

Blicke zurück

Vergangenheit: « i was not a lovable child, and i’d grown into a deeply unlovable adult. draw a picture of my soul, and it’d be a scribble with fangs. «

Als Gott das Licht schuf, um die seine Schöpfung umgebende Dunkelheit zu vernichten; gelang ihm dies nicht, er vertrieb sie lediglich an einen anderen Ort. An einem Ort, an welchem sie gedeihen und mächtig werden konnte. - Dort wo Licht existiert, ist die Dunkelheit greifbar nahe.

Oreinoi: das Wort, was mich zu dem machte, was ich bin. Welches mich zum Leben erweckte; welches mir meine Seele einhauchte. Ein Wort, so bedeutungslos und doch so mächtig. Ein einfaches Wort: Oreinoi. Gerufen von einem gefallenem Engel, von Gottes Liebling … mein Herr, mein Gebieter, mein Erretter.
Ein Dämon; ein unheilbringendes Monster. Dem Teufel dienen: der Sinn unseres Dasein. Nichts anderes erfüllt uns mehr, als diese eine Aufgabe.

Doch niemals wird ein Beschworener in Perfektion geschaffen. Zeit. Zeit ist mein größter Verbündeter gewesen. Vollbesitz über meine physischen und magischen Kräfte erlangte ich nur mit der Zeit; mit harter, mühsamer Konzentrationsarbeit. Stück für Stück erlangen Dämonen ihre Macht. Schmerzhafte Erfahrungen, qualvolle Niederlagen liegen hinter mir, bis ich Herr über das ewige Feuer in mir war.

Rangkämpfe sind in der Unterwelt nichts ungewöhnliches; wie Hunde fallen junge Dämonen übereinander her. Einen ansehnlichen Platz muss man sich erkämpfen; verdienen. Der Teufel erwählt nur die stärksten Krieger in seine Reihen, der Rest schmort in der Hölle zwischen den verlorenen Seelen. Ich trug viele Narben davon, auch als einer der Sieger.

Die Menschenwelt; ein elendes Fleckchen. Doch ein reichlich gedecktes Festmahl für meine Rasse. So viel Elend, so viel Leid, so viel Hass, so viel Zorn, so viel Angst - und dies alles gebündelt an einem Ort. Legenden rankten sich um diese Welt überhalb der unseren; eine Welt, aus der die vor sich hin rottenden Menschenseelen stammten. Als ich das erste Mal meinen Fuß auf irdischen Boden setzte; geschickt um Unheil und Schrecken zu verbreiten, geschickt von meinem Herren; erstarkte das Feuer in mir; erbebte durch die neuen Einflüssen. Die Menschen sind niedere Lebewesen; selbstzerstörerische Tiere; närrische Nahrung.

Doch eine Erinnerung brannte sich in unvergesslich in mein Gedächtnis: die erste Begegnung mit einem der Lichtwesen. Einer dieser dreckigen Engel. Inmitten von hunderten Menschen, ein riesiger Markplatz. Es war nicht mehr, als das sich unsere Augen trafen; beide darauf bedacht unser Trugbild nicht zu zerstören. Mein ganzer Körper erschauderte; versetzte mich in Ekstase. Nur ein Gedanke: meine Hände um seinen Hals, das Leben aus ihm quetschend, sein jämmerliches Dasein beendend. Sein heuchlerisches Flehen in meinen Ohren, seinen Schöpfer verratend. - Man sieht sich immer zweimal. Und beim zweiten Mal werde ich ihn töten.

« the only thing i crave is your bones between my teeth «

Lotusblume

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x There’s no such place as Paradise. At the ends of the earth, there’s nothing at all. No matter how far you walk, the same road just keeps going on and on. x - Wolfs Rain


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Re: [RPG] Das Königreich von Arigondra
Verfasst: Di 2. Jan 2018, 17:44
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Lorcan Marscie

Janus hatte letzte Nacht einen guten Job erledigt. Es war einfach unwissenden Marktbesuchern versilberte Eisenwaffen zu kaufen, vor allem, wenn die Klingen in Eisenhut getränkt waren. Aber auch das Tollkirschengift und Weihwasser wurden wie so oft viel gekauft.
Wegen dem großen Andrang hatte ich heute Nacht nicht wirklich viel Schlaf gehabt. An sich wäre das kein Problem gewesen, aber ich hatte Termine einzuhalten. Vor allem der Heutige schien für meinen Kunden mehr als wichtig zu sein. Er war keine Sekunde später als ausgemacht erschienen. Seine Absichten wurden mir schnell klar.
"Es wird nicht schwer sein mein Junge." sagte er glücklich und klopfte mir väterlich auf die Schulter. Ich nickte gezwungen. Es schien mir irgendwie falsch, aber so viel wie sie mir geboten hatten, war mehr als ich in einer normalen Woche auf dem Schwarzmarkt verdiente. "Sie ist harmlos und schwach, also wird es kein Problem sein." sprach er weiter und wir gingen aus der Schmiede. Vor der Tür blieb er noch einmal stehen und lächelte erleichtert.
"Als ein so hübscher, junger Mann, sollte dass kein Problem sein, vor allem auch nicht lange dauern." "Keine Sorge, ich weiß was ich mache. Aber ich würde gerne in zwei Tagen spätestens meine zweite Anzahlung. Keiner arbeitet umsonst, das kennen sie ja sicher.". Zufrieden schaute er mich an "Aber klar Junge. Und bitte sei diskret mit deinem Auftrag. Ich will nicht all zu viel Aufmerksamkeit auf mich lenken." Ich nickte wieder und verabschiedete den Herrn.
Er lief die Straße zügig hinab und ich schaute ihm so lange nach, bis ich ihn nicht mehr sehen konnte.
Ich streckte mein Gesicht in die Sonne und entspannte meine Muskeln. Dies war kein Aufrag für einen Hufschmied, sie glich eher einem Auftrag, den Janus bekommen würde.
Ich ließ die Schultern hängen und biss mir auf die Zähne. Es gefiel mir nicht, dass ich so einen Auftrag angenommen hatte. Was hatte sie gemacht um dieses Leid ertragen zu müssen? Aber ich konnte diesen Auftrag nicht unvollständig erledigen. Er sah aus wie einer dieser Männer, die man nicht mal so einfach täuschte. Ohne meine Maske fühlte ich mich machtlos und verletzlich. Auch wenn mir die Assassinen anderes beigebracht hatten.
"Oh guten Tag, Herr Marscie, wie schön sie mal wieder hier draußen zu sehen. Sie sind viel zu selten auf dem Markt und bei der letzten Feier waren sie auch nicht." fing die Ende-30-jährige Melinda Rosé an zu reden.
Ich öffnete meine Augen und sah sie lächelnd an. "Ja, ich habe nur in letzter Zeit so viele Aufträge, dass ich öfter eher zu Bett gehe. Sie kennen das sicherlich. Jetzt vor der Jagdsaison wollen alle neue Hufbeschläge, Pfeilspitzen und Schwerter." "Oh ja, vor allem nach dem letzten Angriffen einiger Wesen haben sie sicher viel zu tun.". Ich musste auflachen, denn genau darum hatte ich unter anderem auch viel zu tun, aber nicht als Lorcan. "Ja, viele Menschen fühlen sich unsicher. Aber Melinda, wie oft muss ich ihnen sagen,dass sie mich duzen sollen."
Sie lachte und tätschelte meinen Arm. "Es tut mir leid Lorcan, aber ich sehe sie nun mal als gestandenen Mann, und ich sieze normalerweise alle Männer, außer meinen eigenen. Gavin vermisst sie schon auf den Feiern, mit ihnen als Partner ist er im Spiel so viel besser."
Wir redeten noch eine Weile über die letzten Feiern, die ich verpasst hatte und sie erzählte mir einigen Tratsch über einige reichere Geschäftsmänner und ihre Vorlieben für Frauen, Opiate oder andere interessante Dinge.


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Re: [RPG] Das Königreich von Arigondra
Verfasst: Di 2. Jan 2018, 18:20
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WR: Isabella_(ID: 152407)
@Mini Malli: Abgelehnt. Eis entsteht durch Wasser, welches beim Gefrierpunkt anfängt zu kristallisieren. Luft hat in diesem Sinne nichts mit Eis zu tun, bitte entferne dies.
Zum besseren Verständnis: Sie ist die gute Seite, richtig? Ist ein bisschen durcheinander, aber durch das Ying und Yang schlussfolgere ich dies mal so.

@Emi01: Abgelehnt. Die Größen sind einfach zu heftig. Nicht jeder Mann ist über 2m groß, bitte reduziere dies auf knapp 2m. Ebenfalls ist die Größe in der Tigergestalt vieeel zu groß. Ändere dies bitte auf eine Größe von maximal 1,60cm Schulterhöhe, da ist er ja immer noch viel größer als ein echter Tiger. Zum Vergleich: Ein Eisbär ist genauso groß und aufgerichtet dann volle 3m.
Desweiteren muss ich dich bitten die Sache mit den Schwertern und deren Fähigkeiten zu entfernen. Das RPG spielt im Mittelalter und auch nicht wirklich in einem sehr weit fortgeschrittenen Jahr, also kann keiner solche Waffen schmieden, besonders nicht mit solchen Kräften wie Schutzschild und Menschen einfrieren. Genauso wenig kann er wirklich jede Waffe außerordentlich gut beherrschen, bitte beschränke dies. Keiner ist perfekt in allem. (:

@Kaspian: Angenommen. Sehr schöne Anmeldung und endlich mal auch einer auf der bösen Seite. :D
Viel Spaß. (:

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Re: [RPG] Das Königreich von Arigondra
Verfasst: Di 2. Jan 2018, 18:25
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WR: Mini Malli(ID: 319228)
@Lullu:
Hi.
Naja sie ist durch ihren Eltern der bösen Seite angehörig.
Ubd das mit dem Eis. Ich habe mich selbst gewundert, aber ihr habt das Eiselementar vorne als Bsp. für Mischwesen von Luft ubd Wasser angegeben. Deshalb habe ich es dementsprechend geschrieben. Aber es in Wasser unzuschreiben, wäre auch kein Problem. :)


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Re: [RPG] Das Königreich von Arigondra
Verfasst: Di 2. Jan 2018, 18:35
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WR: RPG Koenigreich von Arigondra(ID: 356558)
@Mini Malli: Antworte mal eben hier, wenn ich schon einmal online bin.
Dann ist da uns definitiv ein Fehler unterlaufen, vielen Dank, dass du das mitgeteilt hast. (:
Wäre lieb, wenn du das ändern könntest und dann wärst du auch angenommen. (:

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Re: [RPG] Das Königreich von Arigondra
Verfasst: Di 2. Jan 2018, 18:48
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WR: Mini Malli(ID: 319228)
Okay dankeschön. ^^
Habe es geändert.


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Re: [RPG] Das Königreich von Arigondra
Verfasst: Di 2. Jan 2018, 19:03
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WR: Isabella_(ID: 152407)
@Mini Malli: Angenommen. Viel Spaß. (:

@Emi01: Angenommen. Auch dir viel Spaß. :D

___

Ich habe vorne nun die Wesen markiert auf welcher Seite sie stehen. Wer mag, kann seinen Chara bitte überprüfen und falls es nicht stimmt, der schreibt mir bitte eine PN.

Edit: Mein Laptop hasst mich, funktioniert wieder. :'D

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Re: [RPG] Das Königreich von Arigondra
Verfasst: Di 2. Jan 2018, 23:43
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WR: Quellwasser(ID: 184449)
Evelyn

Es war jetzt auch schon wieder ein paar Tage her seid ich mit dem König und seiner Frau an einem Tisch saß, meine Geschichte und die von Warcester erzählt hatte. Seit ich von einem wichtigen Auftrag gehört und ihn angenommen hatte. Aber seitdem war nichts mehr passiert. Ich hatte mich wieder in den Wald zurück gezogen und war dem nachgegangen, was ich schon immer getan hatte; Meine Verwandlung perfektionieren, beobachten, lernen. Was ein spannendes Leben. Aber nun fand ich mich tatsächlich mal wieder unter Menschen wieder. Ein paar Dwoen hatte ich noch in meinen Taschen und die würden zumindest für ein Laib Brot reichen. Mal etwas anderes, denn ansonsten ernährte ich mich hauptsächlich in Tiergestalt von Aas und geklautem rohem Fleisch. Klar, ich könnte mich auch so etwas kaufen oder jagen oder so, aber ich war nicht gern unter normalen Menschen. Ob sie es sahen oder spürten dass ich anders war, ich kann es nicht sagen. Oder war es mein Aussehen dass ihnen Unbehagen bereitete und sie mich deshalb so abwiesen? Immerhin hatte nicht jeder verdammte Mensch weiße Haare und so blasse Haus. Was ich sagen konnte war, dass ich von tausend todbringenden Blicken verfolgt wurde, wie in diesem Moment. Ich machte mir daher nicht allzu große Hoffnungen irgendwo etwas zu essen zu bekommen, zwei Händler hatten mich schon verjagt und alle anderen die ich sah machten sich nicht unbedingt den Eindruck dass sie mir was abtreten würden. Egal wie viele Dwoen ich denen auf den Tisch knallen würde. ,,Dann such' ich mir halt wieder Aas und irgendwelche Beeren..", zischte ich mir selbst zu und drehte mich auf dem Absatz um, um wieder dahin zu verschwinden wo ich hergekommen war.

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https://schokoladengestuet.jimdo.com/


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Re: [RPG] Das Königreich von Arigondra
Verfasst: Mi 3. Jan 2018, 16:08
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WR: Kaspian(ID: 307588)
Dankeschön ❤ Die arme Panpino kann ja nicht alleine für das Böse kämpfen ^^

Oneiroi
Eine Kneipe; versteckt in einer der dunklen Gassen Duncasters. An keinem Ort in Arigonda würde man auf so viele finstere Gestalten treffen; irdischer Natur oder nicht. Pfeifenrauch und Mannesgeruch verpesteten die Luft; machten es einem schwer frei zu atmen. Das Etablissement war gut besucht; über all lauerten zahlungswillige Sterbliche. Bier floss, Schnäpse wurden über den Tresen geschoben. Lautes Gegröle erfüllte den Raum; lallende Worte, die niemand verstand. Die Bedienungen waren schon in die Jahre gekommen, aber etwas besseres fand man für einen Ort wie diesen wohl nicht - für die Männer hier schien es jedoch zu reichen.
Ich saß an einem der wenigen Tische in der finstersten Ecke des Hauses. Die Kapuze meines Mantels ins Gesicht gezogen und ein paar wenige Karten in der Hand. Um mich herum vier weitere Männer; alle samt kleine Insekten, denen die Gier in ihre hässlichen Gesichter geschrieben waren. Sie waren blind des Geldes wegen, demnach leicht hinter das Licht zu führen; leichte Beute für einen Meister der Täuschung. Meine Blick wanderte zu den bereits ausgelegten Karten, blieben jedoch an den Dwoen hängen, die im Verlauf des Spieles ihren Weg auf den Tisch gefunden hatten - es würde meinen vorherigen Besitz vervierfachen.
Ich leckte mir über die Unterlippe, während ich nun meine armseligen Gegner ein weiteres Mal in Augenschein. Drei meiner Mitspieler hatten innerlich bereits aufgegeben, sich den Gewinn einzuverleiben. Nur noch der Mann rechts von mir schien siegessicher - mit einem Grinsen, das nur seine halbvorhandene Kauleiste präsentierte, die speckigen Finger die Karten umklammernd. Eine widerwärtige Gestalt.
Als er seine Karten niederlegte und schon seine lüsternen Griffel nach den Münzen ausstreckte, legte ich seelenruhig mein Deck ab und breitete es auf der Tischplatte aus; versetzte die gesellige Runde um uns herum in ehrfürchtiges Schweigen. Entsetzt blickte der bullige Kerl erst auf mein Blatt und anschließend mich an, hätte sich wohl fast an seinem eigenen Speichel verschluckt. Schweine waren gierige Tiere.
Ich erhob mich von meinem Stuhl, löste den ledernen Geldbeutel von meinem Gürtel und griff nach den Dwoen. „Betrüger!“, ertönte die schmatzende Stimme des Mannes, der nun anstatt gewonnen eindeutig verloren hatte. Mein Kopf drehte sich in seine Richtung, bevor meine schwarzen Augen ihn fixierten; durchdrangen seinen Körper hinab zu seinen tiefsten Ängsten. Er schluckte, hob hilflos beide Hände in die Höhe. Meistens genügte es diese Insekten nur anzuschauen; meine schwarze Iris beeindruckte sie genügend.
Kurz darauf galt meine Aufmerksamkeit wieder den vielen Münzen, die ich sicher in dem Lederbeutel verstaute und wieder an meinem Gürtel befestigte. „Meine Rechnung geht auf den guten Mann hier.“, meine Stimme übertönte die restlichen Geräusche in der Kneipe, tauchte auch diese nun in Stille. Ich klopfte auf die Schulter meines rechten Gegenübers, welcher nur erschrocken zusammenfuhr. Vermutlich hatte sich dieser fettleibige Sack gerade eingenässt, zumindest roch es danach. Ein Schmunzeln huschte über meine Lippen.
Der klapprige Holzboden knarrte unter meinen Schritten; die Türe quietschte fürchterlich, als ich sie mit voller Wucht aufzog. Draußen wurde ich begrüßt von einer grauen Wolkendecke und einem beißenden Geruch; nichts ungewöhnliches für diesen Teil der Stadt. Diese Sterblichen waren arm, wie Mäuse. Die Kneipentür fiel ins Schloss; lautes Geschrei ertönte hinter ihr. Die Männer hatten wohl ihr ganzes Geld verloren.
Ein erneutes Mal setzte ich mich in Bewegung - Fuß um Fuß - ; mischte mich zwischen die wenigen einsamen Schatten, die es durch die dunklen Gassen von Duncaster trieb.

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DONTWORRYGOAHEAD
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Zuletzt geändert von Kaspian am Mi 3. Jan 2018, 22:58, insgesamt 3-mal geändert.

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Re: [RPG] Das Königreich von Arigondra
Verfasst: Mi 3. Jan 2018, 20:43
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@alle wenn jemand schreiben will, sagt mir Bescheid, ihr könnt gerne einfach mal in der Schmiede vorbei kommen ;P


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