Login für Mitglieder des Wilden Reiters:



Passwort vergessen?





Ein neues Thema erstellen Dieses Thema ist gesperrt. Du kannst keine Beiträge editieren oder weitere Antworten erstellen.  [ 17075 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1 ... 1704, 1705, 1706, 1707, 1708  Nächste
Autor Nachricht
Re: Die Pferdeherde
Verfasst: Sa 25. Jun 2016, 11:45
Benutzeravatar
Offline

Profil
WR: Milumorle(ID: 341805)
mag jemand schreiben?

_________________
Trakehner Zucht SSS Niveau: Whisper's Pferdename
Bild


Mit Zitat antworten   Diesen Beitrag melden
Re: Die Pferdeherde
Verfasst: So 10. Jul 2016, 08:57
Benutzeravatar
Offline

Profil
WR: Quellwasser(ID: 184449)
So ich glaub ich schreib mal wieder. XD
@all Phar Lap wäre frei. ^^


Cole

Ein knackender Ast ließ die Stute aufhorchen, ebenso Cole der jedoch, anders als der Falbe, welcher nun weiter auf die Lichtung und somit zu ihm wich, unbeeindruckt blieb. Mit wachen Augen beobachtete er seine Umgebung, während sich ein amüsiertes Schmunzeln über sein Gesicht Schlich als der Hengst die Worte der Stute vernahm. ,,Wenn man ihnen ständig klar macht dass man allein sein will und sie trotzdem immer wieder ankommen.. Aber wer nicht hören will muss fühlen, nicht wahr?", antwortete er mit dunkler, erschreckend beunruhigender Stimme. Fast war es nicht Cole selber der da sprach, sondern sein Unterbewusstsein. Es war das Monster in ihm das nach Blut lechzte wie ein Hund auf der Fährte. Nur danach verlangte dass ihn jemand herausforderte um diesen zu vernichten. Doch wie kalt man im inneren auch sein mag, sagte sich Cole und kämpfte gegen das Untier in seiner Brust an, er hatte das Gefühl das er es dieser Stute vorbehalten sollte. Egal wie viel Blut an seinem Fell klebte, wie sehr das Monster sich dagegen sträubte. ,,Ich bin nicht nur so.", wisperte Cole, ganz leise und unverständlich, und drängte das Tier in ihm zurück. ,,Nicht nur so."

_________________
Bild


Mit Zitat antworten   Diesen Beitrag melden
Re: Die Pferdeherde
Verfasst: Di 12. Jul 2016, 15:23
Benutzeravatar
Offline

Profil
WR: LouStar(ID: 282574)
Fairytale

Die Falbstute blickte weiterhin nur auf die Stelle, wo sie vor wenigen Augenblicken das Rascheln und Knacken von Ästen vernommen hatte. Mittlerweile kehrte zwar wieder Stille über die Lichtung, aber so schnell traute sie dem Frieden nicht. Als Fairy die dunkle und ruhige Stimme den Rappens vernahm, drehte sie ihren hübschen Kopf etwas in seine Richtung. Bei den letzten Worten aber wurde die Stute hellhörig und sah ihn eindringlich an. Anscheinend war der Hengst noch facettenreicher und undurchschaubarer, als die Stute dachte. Sie wich einen kleinen Schritt von ihm, da die ihn gerade einfach nicht entziffern konnte und dies machte sie unsicher. Der Rappe erhob daraufhin erneut seine Stimme, aber dieses Mal viel leiser und... anders. "Wie dann?" brachte sie vorsichtig und mit leiser Stimme die Frage über sich. Ihr Blick war weiterhin eindringlich auf den Hengst gelegt. Nur ihre gespitzten, kleinen Ohren drehte sich noch manchmal zu der Stelle im Wald.

_________________
Bild


Mit Zitat antworten   Diesen Beitrag melden
Re: Die Pferdeherde
Verfasst: Di 12. Jul 2016, 16:15
Benutzeravatar
Offline

Profil
Indiana
Indiana lief zurueck zur Herde und fuehlte sich zwischen den Anderen gleich viel wohler. Der Spaziergang hatte was gebracht und darueber was sie sehr gluecklich. Auf der Lichtung scheinte die Sonne und Indiana frass sich satt. Ein schoenes Gefuehl. Die Stute sah sich um und fuehlte sich doch ein wenig unwohl. Aber sie versuchte das zu verdraengen. Und es klappte auch. Ihr viel Phar lap auf und sah Ghost Killer noch auf dem Boden schlafen. Bei dem Anblick mustte die Stute Laecheln und Trabte zu ihm. Dann schnaubte sie ihm in die Nuestern. Er ruehrte sich nicht, doch er atmete. Schoen zu Wissen. Dann machte Indiana auf den Weg zu einer Quelle und trank dort etwas. Das Wasser wahr schoen kuehl und erfrischend. Indiana wollte ihr kleines Gespraech mit phar Lap weiterfuehren doch wie kam die Schuechternheit wieder in ihr hoch. Die Stute versuchte mutig zu sein, aber so ganz klappte es doch nicht.


Mit Zitat antworten   Diesen Beitrag melden
Re: Die Pferdeherde
Verfasst: Di 12. Jul 2016, 18:18
Benutzeravatar
Offline

Profil
WR: Quellwasser(ID: 184449)
Cole

Fast schon erschrak er sich zu Tode als die Stute ihn leise fragte wie er sonst sei, er dachte sie hätte ihn nicht gehört. Sein schwarzer Körper war wie gelähmt, er starrte sie einfach nur an, mit einem Blick der ungläubig wirkte, unsicher und irgendwo lag ein trauriger Schimmer. Der Wind strich durch sein Fell, durch Mähne und Schweif, ließen diese fliegen. Für einen Augenblick war er wieder der Hengst von damals der irgendwo in ihm noch am leben war. Der Familienvater, der Gefährtin und Sohn hatte. In diesem Moment stand nicht das kalte, gefühlslose Monster gegenüber der Stute dass sie vielleicht kennengelernt hatte, sondern der Cole der lieben konnte und andere an sich ran ließ. Doch schneller als ein Blitz den Boden berührte ergriff das Untier in seiner Brust wieder die Überhand und verbannte den Cole, der er eigentlich sein wollte, zurück in sein innerstes. Ein dunkler Schimmer legte sich erneut über seine gespenstisch weiße Augen. ,,Ich weiß nicht was du meinst.", sprach er dann mit dunkler Stimme, in seinen eigenen Ohren klang sie seltsam fremd. Was machte diese Stute mit ihm? Warum akzeptierte sie ihn? Alle anderen waren immer geflüchtet. Sie kannen sich gegenseitig nicht und doch fühlte er sich in ihrer Gegenwart .. anders.

Normal.

_________________
Bild


Mit Zitat antworten   Diesen Beitrag melden
Re: Die Pferdeherde
Verfasst: Di 12. Jul 2016, 18:21
Benutzeravatar
Offline

Profil
Quellwasser magst du mit mir schreiben? Also mit Phar lap?


Mit Zitat antworten   Diesen Beitrag melden
Re: Die Pferdeherde
Verfasst: Di 12. Jul 2016, 18:35
Benutzeravatar
Offline

Profil
WR: Quellwasser(ID: 184449)
Ach so, ja gerne.

_________________
Bild


Mit Zitat antworten   Diesen Beitrag melden
Re: Die Pferdeherde
Verfasst: Di 12. Jul 2016, 19:23
Benutzeravatar
Offline

Profil
Indiana
Indiana ueberwand sich und wieherte:,,Hallo Phar Lap!" und laechelte. Sie war unsicher. Wuerde er ihr sagen das die Stute merkwuerdig war? Oder dumm? Indiana sah den Hengst an und versuchte nicht vor anspannung zu quitschen. Die Stute beugte sich in der kleinen Pause nach unten um etwas zu essen. Das Grass war etwas nass und kitzelte ihre Nuestern woraufhin sie schnaubte. Wahrscheinlich musste sie Phar Lap nur besser kennenlernen. Das nasse Grass beruhigte Indiana ein wenig und ihre Anspannung viel von ihr ab. Phar Lap wuerde sie nicht beleidigen. Ganz sicher nicht. Er war schliesslich ein Hengst. Die Stute wurde immer ruhiger und wartete geduldig auf Phar Laps antwort. Sie schaute auf und sah Phar Lap direkt in die Augen wo ein lieber Glanz drinlag.


Mit Zitat antworten   Diesen Beitrag melden
Re: Die Pferdeherde
Verfasst: Di 12. Jul 2016, 20:15
Benutzeravatar
Offline

Profil
WR: LouStar(ID: 282574)
Fairytale

Dieser plötzlich geschockte und zugleich auch traurige Blick des Hengstes auf Fairys Frage hin, ließ in ihrem Inneren wieder eine Mischung aus Angst, Skepsis und Misstrauen aufkommen. Jedoch kämpfte sie dagegen an, da sie wusste, wie wenig es dem Hengst gerade weiterhelfen würde. Die Falbstute sah den Rappen weiterhin eindringlich an. Er war auf einmal wieder so tief in Gedanken versunken und schien, mit sich selbst über irgendetwas anzukämpfen. Auf seine Antwort, falls man es überhaupt so nennen konnte, kam nur ein Schnauben über ihre zarten Nüstern. Er wusste ganz genau was sie meinte... "Wie dann?" stellte sie ihre Frage erneut. Dieses Mal mit gefestigterer Stimme und sie lief diesen einen Schritt wieder auf ihn zu. Er musste sich vor ihr nicht verstellen, dies nützte bei Fairy recht wenig. Wobei man sagen musste, dass es vermutlich nicht ganz verstellen war... Man konnte dies als Außenstehender einfach nicht beschreiben. Wenn sie allerdings eines wusste, dann dass sie diese Situation nicht einfach so beruhen lassen würde. Mittlerweile war auch kein Schimmer von Angst mehr in ihrem Inneren. Sie wusste wohl gerade selbst nicht, was für einem Gefühl Sie vertrauen sollte.

_________________
Bild


Mit Zitat antworten   Diesen Beitrag melden
Re: Die Pferdeherde
Verfasst: Di 12. Jul 2016, 23:27
Benutzeravatar
Offline

Profil
WR: Quellwasser(ID: 184449)
Cole

Ohne nur einmal zu blinzeln lag sein von eiskalter Wut und Hass erfüllter Blick auf der Stute. Der dunkle Schimmer wurde immer stärker, ein ungeheures Verlangen sie zu verletzen kam in ihm auf. Wie konnte sie es ihm gegenüber wagen so frech zu sein? Seine Persönlichkeit zu hinterfragen obwohl sie nicht einmal den blassesten Schimmer davon hatte, wer er überhaupt war. Ein Feuer loderte in ihm, wurde immer größer und um ein Haar hätte er sich auf den Falben gestürzt, ihr schönes Fell mit dunkelrotem Lebenselixier zu beschmutzen. Er wäre auf ihr rumgetrampelt bis sie wimmernd um ihre Erlöung gebeten hätte.
Doch soweit sollte es nie kommen.
Es waren nur diese zwei Worte die sie aussprach, schon fast streng mit ihm redete. Und mit einem Mal war das Feuer in ihm erloschen, hinterließ nur schwarze Rauchfahnen, die in alle Himmelsrichtungen davon getragen wurden bis nichts übrig blieb als ein kleines Häuflein Asche, welches wohl sein Herz darstellen sollte.
Seine Augen verloren den mordlustigen Ausdruck und wichen der Unsicherheit. Wichen der Überraschung, der Trauer.
Wichen der Angst.
Cole erkannte sich selbst nicht wieder, er war noch nie zuvor so aggressiv gewesen. Hatte es noch nie zuvor geschafft die Bestie zurückzudrängen. Alle Wut fiel von ihm ab und augenblicklich fühlte er sich wie ein Neugeborenes. Schutzlos, hilflos. Nicht wissend wohin mit all seinen Gefühlen mit denen er nichts anzufangen wusste.
Er hatte verlernt glücklich zu sein, hatte verlernt Spaß zu haben, zu lachen. Zu lieben.
Das alles war gestorben als das Monster in seiner Brust zum Leben erweckt worden war.
Und der Rappe wusste nicht einmal warum er dass alles dachte. Es war die ruhige Art der Stute die auf ihn abfärbte und ihm zu zeigen schien dass es auch in der tiefsten Hölle einen Funken Hoffnung gab. Dabei war er der Dunkelheit doch so viel näher als dem Licht. Plötzlich zog sich etwas in ihm zusammen, das Ding welches in seiner Brust schlug um ihn am Leben zu erhalten. Es zog sich schmerzhaft zusammen und drohte seinen Dienst zu verweigern, ihn in ewige Abgründe zu schicken. Er hatte versagt, den Kampf gegen sich selbst verloren. So war es und so würde es für immer bleiben. Und doch schien es als könnte er ein halbwegs normales Leben führen, wenn ihm nur jemand den Weg weisen würde. Geschlagen ließ er seinen schweren Kopf fallen, die dichten Haare versperrten seine Sicht auf die Umgebung. Verzweifelt kniff er seine Augen zusammen, spürte etwas kaltes nasses in seinem Augenwinkel, es bahnte sich langsam einen Weg nach unten. Cole musste feststellen dass dies seine eigenen Tränen waren. Der schwarze Hengst weinte, zeigte wahre Gefühle zum ersten Mal seit Jahren. Und dass alles nur wegen dieser einen hartnäckigen Stute. ,,Ich", wollte er beginnen, doch seine Kehle schnürte sich zu und ließ keinen Laut vordringen. Was sollte er ihr sagen? Er würde ihr gewiss nicht seine Vergangenheit erzählen, aber sie wollte sie Wahrheit. Schließlich wagte er einen zweiten Versuch. ,,Anders. Ich bin wie du - wenn ich will. Wenn ich nur stark genug wäre. Du ahnst nicht wie mächtig die Dunkelheit in mir geworden ist, sie wächst mit jeden Tag. Wird dichter, schwärzer und lässt nichts und niemanden durch ihren dunklen Vorhang durchdringen. Jeder der versuchte micht zu ändern oder solche Fragen stellte wie du jetzt, ob bewusst oder unbewusst, ein jeder von ihnen musste dafür mit seinem Leben bezahlen. Aber du lebst noch. Warum? Du bist nicht anders als die anderen, nichts besonderes. Und doch bist du noch am Leben.."
Seine sonst so dunkle, kräftige Stimme klang schwach, hatte all ihre Kraft für diese paar Worte gegeben und zum Ende seines Satzes wurde seine erbärmlich schwache Stimme immer leiser. Es war kläglich, wie der sonst so starke Hengst hier vor der Stute stand und sich am Boden zeigte. Es war falsch vor ihr zusammenzubrechen und am Boden zu liegen, doch es fühlte sich gleichzeitig so richtig an.
Und je mehr er über seine Situation nachdachte, desto unschlüssiger wurde er warum er so auf ihre Worte reagierte. Auf diese einfache Frage. Er wusste es nicht und würde es wohl nie heraus finden.

Phar Lap

Der Fuchshengst stand etwas abseits aller Geschehnisse und senkte mal seinen mächtigen Kopf um an dem einen oder anderen Grashalm zu knabbern, mal nahm er sein Gewicht von einem Hinterhuf und döste entspannt vor sich hin. Bis das Englische Vollblut von einer bekannten Stimme sanft aus der Ruhe gerüttelt wurde. Neugierig schaute sich der ehemalig Galopper um und erblickte ein Pferd welches ihm zwar bekannt vorkam, ihm jedoch auf Anhieb nicht einfiel um wen es sich handeln könnte. Also begrüßte er die Stute mit einem freundlichen "Hey?", aus welchem man seine Ahnungslosigkeit deutlich heraushören konnte. ,,Entschuldige die Frage, aber ich kann mich beim besten Willen nicht daran erinnern wen ich vor mir habe." Ein entschuldigender Schimmer legte sich über seine rehbraunen Augen.

_________________
Bild


Mit Zitat antworten   Diesen Beitrag melden
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Dieses Thema ist gesperrt. Du kannst keine Beiträge editieren oder weitere Antworten erstellen.  [ 17075 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1 ... 1704, 1705, 1706, 1707, 1708  Nächste


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste


Du darfst neue Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Gehe zu: