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Re: Vorschlag für eine Neuordnung: Zucht, Können und Trainin
Verfasst: Mi 9. Jan 2013, 19:54

Wir haben doch erst neue Rassen bekommen ... Ich denke dass es nicht effektiv wäre, immer wieder, wenn der Spielspaß verloren geht neue Rassen einzubringen. Erstens ist das keine dauerhafte Lösung und zweitens haben wir dann in einem Jahr doppelt so viele Rassen, weil alles schnell uninteressant wird ...
Neue Disziplinen einzuführen finde ich da auch nicht so effektiv :-/

LG


 
Re: Vorschlag für eine Neuordnung: Zucht, Können und Trainin
Verfasst: Mi 9. Jan 2013, 19:55
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WR: Anja(ID: 1)
Ich finde diesen Thread äußerst spannend, muss ich sagen. Vielen Dank allen, die hier ihre Meinungen kundtun und so eifrig mitdiskutieren. Es gibt mir viele, viele Anregungen :)

In der Analyse dessen, was ihr alle so geschrieben habt, bin ich auf 2-3 Kernprobleme gestoßen:

Wie wichtig soll es sein, wie oft man online sein will/kann?
Was sind faire Trainingszeiten?

Viele Browsergames basieren darauf, dass derjenige einen Vorteil hat, der oft und zu unmöglichen Uhrzeiten online ist. Beispiel: Kriegsspiele, wo man dann gewinnt, wenn man taktisch klug seine Flotten auch mal nachts um 4 losschickt. Aber auch der Wilde Reiter hat eine gewisse Basis darin, dass häufiges Training und kurze Phasen von "fit und nicht erschöpft" einen spielerischen Vorteil bieten.

Momentaner Ist-Zustand: Die Trainingsdauern sind nicht ganz so relevant. Wer eifrig ist, trainiert sein Pferd mit 5 aus, wer weniger eifrig ist, mit 7, zig Jahre Zeit für Turniere und Zucht haben beide. (Und wer viel Geld und wenig Zeit hat, lässt Bereiter arbeiten.)

Meine Vorschläge hier im Thread basieren darauf, dass die Relevanz von Training steigt. Die Pferde sollen potenziell ihr ganzes Leben trainiert werden, einmal "verbaute" Trainingsnachteile sich auf das ganze Pferdeleben nicht mehr einholen lassen. Das bedeutet direkt: Wer perfekt so trainiert, wie es das Trainingssystem erlaubt, ist im Vorteil (hat die potenziell wertvollsten Pferde). Wollen wir das?

Der Wilde Reiter basiert auf Training. Insbesondere, da es beschlossen scheint, dass die Zucht in irgendeiner Weise auf trainierte Werte umgestellt wird, umso mehr. Also rückt es auch noch mehr als heute in den Vordergrund: Was sind faire Erschöpfungszeiten?

Es gibt Spieler, die sind 1x am Tag online. Es gibt Spieler, die sind gefühlt den ganzen Tag online (und im Forum deeeeeutlich überrepräsentiert). Und es gibt sehr viel dazwischen. (Seltener als 1x am Tag gibt es effektiv kaum ... das Spielsystem bringt da schon heute viele Nachteile mit sich.)
Wer von diesen Spielern ist unser Maßstab? Soll jemand, der den ganzen Tag da ist, sein Pferd auch 10x am Tag trainieren können? Oder soll er abwarten müssen?
Soll jemand, der nur 1x am Tag da ist, alle Möglichkeiten haben und genauso erfolgreich trainieren können wie jemand, der 10x da ist?



Das zweite Kernthema ist die Zucht. Viele schreiben, sie wollen kein Konkurrenzsystem, insbesondere nicht wie bei Howrse. Nun, ich kenne das Howrse-System nicht besonders gut. Aber nichtsdestotrotz wird mir klar, unsere Frage ist:
Soll die Zucht konkurrenzorientiert sein?
Ich formuliere sie provokant besser: Ist alles in Ordnung, wenn jeder vor sich hinmanövriert und niemand wirklich Fortschritte macht?
Zucht im Allgemeinen ist die Idee, Dinge zu verbessern. Zucht als Spielprinzip ist eigentlich die Idee, Fohlen zu züchten, die irgendwie "besser" sind als ihre Eltern. Dabei bezieht sich "besser" beim Wilden Reiter hauptsächlich auf die Können. Farbe, nun ja, das Thema war mal en vogue, glücklich waren da auch nicht alle.
Wir können ein Zuchtsystem haben wie früher: Man kann Fohlen verbessern. Prinzip: Die nächste Generation ist immer die coolste. Das hatten wir jahrelang, bis 2010 glaube ich. Sind noch Leute von damals hier? Als große Konkurrenz habe ich es nie empfunden.
Man kann auch ein Zuchtsystem haben wie heute. Man kann zwar partiell etwas verbessern, das geht, schlussendlich aber drehen wir uns immer im Kreis. Mehr als Wert X ist unmöglich, aus, vorbei. Funktioniert für immer ...

Als ich 2010 das Zuchtsystem eingeführt habe, wie es heute ist, war die Kritik seeeeeehr laut, dass man doch Prinzip 1 haben wolle, man will ja was erreichen in seiner Zucht. Ist das heute noch genauso, wollt ihr wirklich etwas erreichen können in eurer Zucht?

An dieser Stelle: Mir ist es persönlich gleich. Ich glaube bloß, dass die meisten Menschen Spaß daran haben, etwas zu erreichen ... und dass das keineswegs zwangsläufig zu ständigem Konkurrenzgehampel führen muss.




Auch wenn ich dachte, ich hätte das deutlich genug gesagt: Scheinbar verstehen viele immernoch nicht, weshalb ich "Wir ändern die Werte des heutigen Systems ein bisschen" nicht als Lösung betrachte.
dponyy hat geschrieben:
Warum könnte man das alles nicht einfach "ganz einfach" lösen, indem man beschliesst, dass die Pferde vor der Zucht erst austrainiert sein müssen (Ja, ich weiß, dass es da bspw. bei den Barocktinkern Probleme gibt), nach wie vor die eine LK haben müssen, aber dafür den Abzug etwas schwächt?

Die Vorschläge von Begrenzung pro Fohlen bis Austrainiert sein müssen vor der Zucht zielen alle auf einen Effekt ab: Es sind Bedingungen, wann man züchten darf. Es sind keine Beschränkung, was für Fohlen bei der Zucht entstehen, wenn man dann schlussendlich doch züchtet.
Die einzige Veränderung, die die schlussendliche Zucht betrifft, die du genannt hast und die viele andere auch als einzige Änderung genannt haben, ist: Die Abzüge werden geschwächt. Was bedeutet das für die Zucht? Es wird möglich sein, bessere Fohlen als heute zu züchten ... logisch, dadrum geht es ja auch. Was passiert dann? Dann züchtet man mit den besseren Fohlen weiter. Was passiert dann? Man züchtet mit den besseren Fohlen weiter. Endlosschleife ... wir haben damit ein Zuchtsystem, wo die Fohlen immer besser werden. Zwar langsam, aber sie werden immer immer immer besser werden. Und damit kommt man irgendwann an den Punkt "Alle haben überall top Punkte" - und den zu vermeiden, darum ging es ja.

dponyy hat geschrieben:
Ich finde die jetzige Vererbung nämlich soweit i.O., da es nicht möglich ist, alle Punkte zu erreichen, aber gleichzeitig demotiviert sie auch ein wenig dadurch, dass der Abzug sehr gross ist.

Das zentrale Problem, und es fällt mir echt schwer zu erklären: Es gibt keinen Weg zwischen diesen beiden Polen. Entweder die Abzüge sind groß, dann sind nicht alle Punkte erreichbar, oder die Abzüge sind nicht groß, dann sind auch alle Punkte erreichbar.
Das einzige, was es "dazwischen" gibt, wäre, die Normwerte etwas zu erhöhen, so dass man erst etwas später Abzüge hat -> dann haben in ein paar Monaten alle Pferde diese Werte und wir sind ganz exakt am selben Punkt wie heute, haben überhaupt gar nüscht gewonnen.


Und ganz abschließend zu neuen Rassen und Disziplinen: Hilft nix, hilft überhaupt nix ... da seid ihr ein paar Monate mit beschäftigt, dann haben da auch alle gute Werte, stehen wir am selben Punkt wie heute wieder. Und Western habe ich schon gefühlte 500 Mal mit guten Gründen abgelehnt ... gibt es hier nicht, wird es nicht geben.

_________________
Heut' is nicht unser Tag, hast du gesagt. Das war nicht unser Jahr, ha'm wir gedacht.
Doch im Rückblick war es übergut, wunderbar.
(Prinz Pi - 100x)


 
Re: Vorschlag für eine Neuordnung: Zucht, Können und Trainin
Verfasst: Mi 9. Jan 2013, 20:05
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WR: Starhorse(ID: 361205)
Naja erreichen schon, ich meine darauf basiert doch das ganze Spiel, aber warum soll ein Pferd, das letzte Woche auf platz eins stand heute auf platz 3 oder 4 stehen?
Ich mein ändern kann man das ja dann nicht..

Nun an sich ist das keine schlechte Überlegung, jedoch find ich es halt einwenig übertrieben das 12 stunden z.b. für eine disziplin genutzt werden soll, keiner sagt was gegen 5 oder sowas, oder gegen 6, dann hat man immernoch die Chance in Dressur 8Punkte am Tag zu trainieren.
Aber wie will man das mit Distanz machen? Distanz wird eig. immer außen vor bleiben, weil man da ja mehrere tage unterwegs sein könnte, ansonsten lass ich mein Pferd in Kondition untrainiert, warte bis es eingeritten ist und mach dann unendlich viele und lange Routen, was dann z.b. nur 6 stunden dauert und dann ist alles wieder normal.

LG

_________________
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(C) Starhorse


 
Re: Vorschlag für eine Neuordnung: Zucht, Können und Trainin
Verfasst: Mi 9. Jan 2013, 20:12
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Anja hat geschrieben:


Als ich 2010 das Zuchtsystem eingeführt habe, wie es heute ist, war die Kritik seeeeeehr laut, dass man doch Prinzip 1 haben wolle, man will ja was erreichen in seiner Zucht. Ist das heute noch genauso, wollt ihr wirklich etwas erreichen können in eurer Zucht?


Das "neue" Zuchtsystem muss jünger sein, hab die Einführung erlebt....Fand die 15Punkte auch happig, fand es aber auch erstmal spannend auszuprobieren, was möglich ist...mittlerweile habe ich festgestellt, dass ich keinen spaß mehr daran habe, dass meine pferde anfangs immer schlechter wurden und sich dann auf einem Stand gehalten haben...ausprobieren ist halt immer wichtig vorm meckern...

aber nun wieder zum GANZ neuen;)
meine(und die auch schon einiger anderer) frage ist immer noch offen:

Kann man Bonuspunkte nicht über erreichte Leistungsklassen für die jeweilige Disziplin beschränken??

niemand wird es in lebzeiten schaffen sehr viele pferde in 3 oder mehr disziplinen bis S auf tunieren vorstellen zu können. trotzdem erlebt man bei dem training mit den bisherigen wartezeiten einfach mehr erfolge, die für den spielsspass sehr wichtig sind, wie du bereits richtig angemerkt hast:)


 
Re: Vorschlag für eine Neuordnung: Zucht, Können und Trainin
Verfasst: Mi 9. Jan 2013, 20:15
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Anja hat geschrieben:
Meine Vorschläge hier im Thread basieren darauf, dass die Relevanz von Training steigt. Die Pferde sollen potenziell ihr ganzes Leben trainiert werden, einmal "verbaute" Trainingsnachteile sich auf das ganze Pferdeleben nicht mehr einholen lassen. Das bedeutet direkt: Wer perfekt so trainiert, wie es das Trainingssystem erlaubt, ist im Vorteil (hat die potenziell wertvollsten Pferde). Wollen wir das?

Der Wilde Reiter basiert auf Training. Insbesondere, da es beschlossen scheint, dass die Zucht in irgendeiner Weise auf trainierte Werte umgestellt wird, umso mehr. Also rückt es auch noch mehr als heute in den Vordergrund: Was sind faire Erschöpfungszeiten?

Es gibt Spieler, die sind 1x am Tag online. Es gibt Spieler, die sind gefühlt den ganzen Tag online (und im Forum deeeeeutlich überrepräsentiert). Und es gibt sehr viel dazwischen. (Seltener als 1x am Tag gibt es effektiv kaum ... das Spielsystem bringt da schon heute viele Nachteile mit sich.)
Wer von diesen Spielern ist unser Maßstab? Soll jemand, der den ganzen Tag da ist, sein Pferd auch 10x am Tag trainieren können? Oder soll er abwarten müssen?
Soll jemand, der nur 1x am Tag da ist, alle Möglichkeiten haben und genauso erfolgreich trainieren können wie jemand, der 10x da ist?



Ich finde schon das es sinnvoll ist wenn Spieler die öfter online sind einen kleinen Vorteil haben. Der aoll aber nicht so sein das es für die anderen unmöglich wird gute Fohlen zu züchten.
Ich finde es auch sinnlos, das man die Pferde ihr Leben lang trainieren müssen soll. Ich würde jetzt bei optimalem Training (eh nicht möglich) die Grenze auf höchsten 4-5 Jahre setzen. Der Normalspiele braucht dann sowieso doppelt so lange dafür.

Anja hat geschrieben:
Das zweite Kernthema ist die Zucht. Viele schreiben, sie wollen kein Konkurrenzsystem, insbesondere nicht wie bei Howrse. Nun, ich kenne das Howrse-System nicht besonders gut. Aber nichtsdestotrotz wird mir klar, unsere Frage ist:
Soll die Zucht konkurrenzorientiert sein?
Ich formuliere sie provokant besser: Ist alles in Ordnung, wenn jeder vor sich hinmanövriert und niemand wirklich Fortschritte macht?
Zucht im Allgemeinen ist die Idee, Dinge zu verbessern. Zucht als Spielprinzip ist eigentlich die Idee, Fohlen zu züchten, die irgendwie "besser" sind als ihre Eltern. Dabei bezieht sich "besser" beim Wilden Reiter hauptsächlich auf die Können. Farbe, nun ja, das Thema war mal en vogue, glücklich waren da auch nicht alle.
Wir können ein Zuchtsystem haben wie früher: Man kann Fohlen verbessern. Prinzip: Die nächste Generation ist immer die coolste. Das hatten wir jahrelang, bis 2010 glaube ich. Sind noch Leute von damals hier? Als große Konkurrenz habe ich es nie empfunden.
Man kann auch ein Zuchtsystem haben wie heute. Man kann zwar partiell etwas verbessern, das geht, schlussendlich aber drehen wir uns immer im Kreis. Mehr als Wert X ist unmöglich, aus, vorbei. Funktioniert für immer ...

Als ich 2010 das Zuchtsystem eingeführt habe, wie es heute ist, war die Kritik seeeeeehr laut, dass man doch Prinzip 1 haben wolle, man will ja was erreichen in seiner Zucht. Ist das heute noch genauso, wollt ihr wirklich etwas erreichen können in eurer Zucht?

An dieser Stelle: Mir ist es persönlich gleich. Ich glaube bloß, dass die meisten Menschen Spaß daran haben, etwas zu erreichen ... und dass das keineswegs zwangsläufig zu ständigem Konkurrenzgehampel führen muss.



Ich uittiere mich jetzt einfach mal selbst. Bin übrigens seit 2009 da, und finde sowohl das jetzige als auch das vorherige Zuchtsystem haben beide ihre Vor- und Nachteile :)
Zitat:
Die Könnensteigerung kann man schon einbauen, aber ich finde ein bisschen Glück sollte schon dazugehören. Man könnte eine maximale Könnensteigerung festlegen, aber nur, sagen wir mal 5% die bekommen und die anderen weniger. Je geringer ide Könnensteigerung desto größer die Wahrscheinlichkeit.
So kann man auch Leute zum trainieren anregen (eben durch die Könnensteigerung die du schon beschrieben hast), aber auch verhindern das die Pferde zu schnell zu gut werden.
Man kann zum Beisipiel eben sagen bei austrainierten Pferden 10P Bonus maximal.
Und dann muss man Glück haben um so viel zu bekommen. Als Mindestbetrag könnte man 10% vom Maximalwert nehmen. Die 10% sind dann sicher.
Bei austrainierten Disziplinen sind es dann 10P maximal und 1P mindestens.
Bei 50% trainierten Disziplinen sind eben 5 P der Maximalwert und somit 0,5P der Mindestwert. Bei 25% trainierten Disziplinen sind der Maximalwert 2,5 P Bonus, usw...

Der Maximalwert kommt aber wie gesagt nur sehr selten vor, vielleicht bei jeden 50. Fohlen oder so. Und je weniger desto wahrscheinlicher ist es dann.

Dann hängt alles (wie im echten Leben) auch ein bisschen von Glück ab.

Hoffe mal ich habe es nicht zu Kompliziert gemacht...

glg


Absgsehen davon finde ich die Idee mit der RL und der "Könnensverschiebung" nicht so toll. Das stiftet mMn nur unnötige Verwirrung.

glg Julia

edit:
lil89 hat geschrieben:

Kann man Bonuspunkte nicht über erreichte Leistungsklassen für die jeweilige Disziplin beschränken??

niemand wird es in lebzeiten schaffen sehr viele pferde in 3 oder mehr disziplinen bis S auf tunieren vorstellen zu können. trotzdem erlebt man bei dem training mit den bisherigen wartezeiten einfach mehr erfolge, die für den spielsspass sehr wichtig sind, wie du bereits richtig angemerkt hast:)


Die Idee fände ich auch gut :)

_________________
Andalusierzucht Dreamdancer
Andalusierzucht mit Fahren-Können


 
Re: Vorschlag für eine Neuordnung: Zucht, Können und Trainin
Verfasst: Mi 9. Jan 2013, 20:19
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WR: BamBam(ID: 174137)
Ich finde die jetzigen Trainingszeiten bzw Erschöpfungszeiten eigentlich nicht unfair.
Für die die viel trainieren, also viel online sind und auch für die wenig Spieler.
Klar, die die öfter trainieren kommen natürlich schneller vorran, aber wenn man langsamer trainiert, kann man sich ja auch behelfen. Man kann entweder schon weiter trainierte Pferde kaufen, oder sie trainieren lassen (wenn man das Geld hat).
Ich geh jetzt halt mal von mir aus: Wenn ich frei hab/Zeit hab, bin ich auch oft online. Wenn ich arbeiten muss( was der überwiegende Teil ist) bin ich nicht oft online.
Ich kann beide male aber meine Pferde ausreichend trainieren. Vor der Spätschicht, nach der frühschicht. Meist schaff ich es dann 2 mal pro Tag bei einem "normalen" Training.
Wenn jetzt die Erschöpfungszeiten länger sind, kann es durchaus sein, dass ich ein Pferd gar nicht oder nur alle 2 Tage trainieren kann. Womit ich als vielspieler wenn ich frei hab, trotzdem wieder benachteiligt werde, wenn ich eben nicht frei hab.

Kurz und knapp: Ich fände es nicht gut.
Ein wenig anpassen, ok. Aber nicht so drastisch.

Du möchtest, dass ein Pferd ein "leben lang" trainiert werden soll/muss. Verständlich.
Da wäre ich dann widerum für Punkteabzug, wenn eben nicht trainiert wird. Beispielsweise das geschaut wird, welches Pferd wochenlang (fester Intervall) gar nicht trainiert wurde. Nur seltenes Training sollte nicht zählen, da dann ja wieder Wenigspieler benachteiligt werden.
Und wenn ein Pferd eben wochenlang gar nicht trainiert wurde, wird dann eben pro Disziplin was abgezogen. So in der Art.
So könnte man die Trainingszeiten beibehalten und trotzdem diejenigen "bestrafen" die ihr Pferd vergammeln lassen.


 
Re: Vorschlag für eine Neuordnung: Zucht, Können und Trainin
Verfasst: Mi 9. Jan 2013, 20:34

ich meld mich mal als jemand der schon lange lange hier spielt mitlerweile:

Anja hat geschrieben:
Als ich 2010 das Zuchtsystem eingeführt habe, wie es heute ist, war die Kritik seeeeeehr laut, dass man doch Prinzip 1 haben wolle, man will ja was erreichen in seiner Zucht. Ist das heute noch genauso, wollt ihr wirklich etwas erreichen können in eurer Zucht?



Ja, ich will was erreichen in meiner Zucht. ich Finde deinen Alternativvorschlag mir den Längeren Trainigszeiten aber potentiell allen Möglichkeiten super.
Denn dann geht es darum: wer am meisten Zeit (egal ob 3 mal täglich kurz oder 1 mal täglich etwas länger) investiert der erreicht was. nicht der der einmal ab und zu reinschaut. Ich will mich nicht immer im Kreis drehen, ich will endlich mal nen Erfolg haben. nicht einen ala "oh durch den Zufall hat das fohlen 3 punkte mehr als die eltern" sondern ab und zu mal was richtig gutes. wo man sich mal wieder wirklich freuen kann auch wenn man nicht mehr nur erstellte hengste nimmt.
und das ist mittlerweile in mehreren rassen so (zumindest bekomme ich mit meiner hengststation mit das ich für nen erstellen hengst gut 500% mehr nehmen kann als für nen normalen der teilweise sogar bessere werte hat insgesamt betrachtet)

was ich an der sache mit den boni für die LKs auszusetzten habe: das dauert wieder ZU lange. bei nur 4 turnieren am tag dauert es eeewig sein pferd mal in LK S zu bringen geschweige den mehrere in mehreren disziplinen. was auch daran liegen mag das es an den turniererveranstaltern liegt ob überhaupt genug turniere da sind...


 
Re: Vorschlag für eine Neuordnung: Zucht, Können und Trainin
Verfasst: Mi 9. Jan 2013, 20:35
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So, ich melde mich dann auch mal als jemand, der schon ein bisschen länger hier spielt...
Also ich persönlich kann mich, was die Trainingszeiten betrifft, BamBam anschließen. Das entspricht voll meiner Meinung.
Was das Thema Zucht betrifft finde ich zum einen die Aufhebung der 100 % super, da sich hier einfach neue Anreize bieten. Was ich auch super finde ist, dass man seine Pferde, um gute Fohlen zu erhalten, bevor man sie zur Zucht einsetzt austrainieren muss. Man hat dann einfach die Wahl, trainiere ich meine Pferde nicht aus, erhalte ich einfach keine so guten Fohlen. Trainiere ich dagegen meine Pferde komplett aus und züchte erst dann mit ihnen, erhalte ich gute Fohlen die dann im Verlauf auch einfach besser werden. Auf der anderen Seite gibt es (ist zwar sicherlich die absolute Minderheit) auch Leute, die kaum züchten und sich vielleicht aufs Turnierreiten beschränken. Für die wird es dann wohl sehr schwer werden, ein richtig gutes Pferd zu erhalten um mit diesem Pferd Turniere zu gehen, da die Züchter diese Pferde dann wohl hauptsächlich selbst behalten um weiter züchten zu können. Vor allem, da sich durch das Aufheben der obersten Könnensgrenze ja immer bessere Pferde nachkommen die dann vielleicht auch bei Turnieren immer besser abschneiden.
Naja, ich hoffe man konnte ein bisschen verstehen was ich meine... ;)


 
Re: Vorschlag für eine Neuordnung: Zucht, Können und Trainin
Verfasst: Mi 9. Jan 2013, 20:39

Zitat:
Das hatten wir jahrelang, bis 2010 glaube ich. Sind noch Leute von damals hier?
Hier! *wink* :D

Das klingt jetzt vielleicht echt blöd und vielleicht bin ich aufm Holzweg,
aber ich habe vielleicht eine Idee, auf der man aufbauen könnte, Anja, sofern das in etwa deine und unsere Interessen vertritt! :)
Bzw. Man muss noch drauf aufbauen, das ist lediglich eine Idee!

Wir suchen einen Mittelweg ...
Wir wäre es also in etwa so ...

Zitat:
Alte Vererbung:
- Jedes Können eines Fohlen ergibt sich als zufällig beeinflusster Durchschnitt der Elternwerte. Ist der Vater vor der Geburt verstorben, wird stattdessen ein Rassestandard vererbt.
- Ab dem dritten Können nach interner Sortierung gibt es Abzüge für die Werte.
Sortierung: Die Können werden nach Punktzahl sortiert.
- (Eher) Untypische Disziplinen der jeweiligen Pferderasse gehen nicht mit voller Punktzahl ein.
- Abzüge: Gemäß dieser Sortierung gibt es Abzüge für die Werte des Fohlens, nämlich 15 + (Disziplinzahl-3)*7 Punkte Abzug.
Diese wirken sich auf den tatsächlichen Wert aus.
Disziplinen mit weniger als 10 Punkten fallen heraus.


    * Wir lassen die 100 Punkt Grenze!
    * Jedes Können eines Fohlens ergibt sich als zufällig (Zufall) beeinflusster Durchschnitt der Elternwerte!
    -> Hier fange ich mal an: Elternwerte:
    - Potenzial eines Pferdes
    - Trainierte Punkte dieses Potenzials
    - Turniererfahrung
    * Ist der Vater vor der Geburt verstorben, wird stattdessen ein Rassestandard vererbt.
    * Abzüge: ???

    Meine Idee: Mischung aus 3 wichtigen Standpunkten: Training, Potenzial, Turnier


    Dieses Beispiel kann man so gar nicht benutzen, denn wenn man jetzt Zwei Eltern hat, die in allen 3 Disziplinen 100 haben und austrainiert sind und 100 % Turniererfahrung haben, dann würde ja ein 100-100-100 Fohlen rauskommen. Obwohl das wahrscheinlich schon recht schwierig wäre und viele 100-100-100 Pferde gibts ja nun nicht ... Und es wäre eine richtige Belohnung, wie ICH finde, wenn man sowas züchtet!!!

    ALSO: Lediglich ein Beispiel zum veranschaulichen!!

    BSP. 1:
    Mutter:
    Potenzial: 80 - 60 - 80
    Trainiert: 60 - 40 - 80
    Turniererfahrung: 50 %

    Vater:
    Potenzial: 90 - 60 - 100
    Trainiert: 90 - 50 - 50
    Turniererfahrung: 80 %

    [(M+V)/2] =
    P: 85 - 60 - 90
    T: 75 - 45 - 65
    [(P+T)/2] =
    Können: 80 - 52,5 - 77,5 [Kann nur passieren, wenn bspw. 100 % Turniererfahrung]
    Tur.proz: 65% [Da muss dann ein Abzug her, aber keine Ahnung was genau!?]

Edit: Oder wenn zum Beispiel Potenzial oder das trainierte nicht zu 100% eingebracht wird. Das stell ich mir so vor ... Die hohen Werte werden mehr abgeschwächt als die niedrigen ...
Zum Beispiel: 95% Einbringung
100-» 95
60-» 57
20-» 19


Zuletzt geändert von Renngestüt Amarose am Mi 9. Jan 2013, 21:35, insgesamt 2-mal geändert.

 
Re: Vorschlag für eine Neuordnung: Zucht, Können und Trainin
Verfasst: Mi 9. Jan 2013, 20:50
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Ich beantworte einfach mal direkt deine Fragen, was bis jetzt i.wie niemand so richtig gemacht hat... ^^
(Ich dachte ja, dafür wurden sie gestellt ;D)

Training

Das bedeutet direkt: Wer perfekt so trainiert, wie es das Trainingssystem erlaubt, ist im Vorteil (hat die potenziell wertvollsten Pferde). Wollen wir das?

Ich finde das viel fairer. Wer mehr on ist, hat Vorteil. ;)
Nur einmal am Tag on sein & gleiviel training, da würden viel mehr weniger on sein. ;)


Was sind faire Erschöpfungszeiten?

Das ist eine sehr Ansichtssachenabhängige Frage. ^^ Meiner Ansicht nach, sollte es möglich sein, sein Pferd mit 4 - 5 Jahren austrainiert zu haben. ;)

Wer von diesen Spielern ist unser Maßstab? Soll jemand, der den ganzen Tag da ist, sein Pferd auch 10x am Tag trainieren können? Oder soll er abwarten müssen?
Soll jemand, der nur 1x am Tag da ist, alle Möglichkeiten haben und genauso erfolgreich trainieren können wie jemand, der 10x da ist?


Nein. Es sollte nicht möglcih sein, wenn man nur 1x am Tag on ist, den gleichen Vortschritt zu haben wie jemand der 10x da ist. Das würde mir die Lust rauben, öfter am Tag on zu kommen. ;)
Allerdings sollte der unterschied nicht zu groß sein. Das würde dann den Spielern die Lust nehmen, die nur wenig on kommen können.

Auch würde - wenn man den gleichen Vortschritt hat, egal ob 1x oder 10x pro Tag da sein - der Job Bereiter wertlos werden. Da kann ja dann jeder selbst trainieren, es kommt das gleiche heraus. ;)


Zucht

Ist alles in Ordnung, wenn jeder vor sich hinmanövriert und niemand wirklich Fortschritte macht?

Ich verstehe erstmal nicht genau, ob sich die Frage jetzt auf WR & Howrse bezieht oder auf die Züchter innerhalb WR. ^^ Meine Meinung dazu, zu Züchtern innerhalb WR:
Jeder darf selbst entscheiden, ob er mit jemadnen hier Konkuriert oder ob er mit jemadnem zusammenhält. ;)
Klar ist aber, das wenn man sich zusammen tut, mehr dabei rauskommt. ^^

Ist das heute noch genauso, wollt ihr wirklich etwas erreichen können in eurer Zucht?

Ja, ich möchte etwas erreichen:
Mein Pferd soll zu den besten gehören.
Durch das Zuchtsystem bis 2010, wird immer SSS als Bestes stehen bleiben. Irgentwann, wenn kein SSS mehr fähig ist zu züchten, wird das Spiel dadurch an Sinn verlieren.
Die Vergangenheit, was zur folge hat, dass SSS als vorraussetzung für die Besten zählt, kann man nichtmehr ändern, deshalb sollten wir einen neuen Weg finden.


Ich hoffe, der Beitrag hat dir geholfen, dich für neue Möglichkeiten zu orientieren. ^^


Was mir allerdings noch am Herzen liegen würde, wäre, dass du den alten Systemaufbau tortzdem i.wie gespeichert behältst, damit ein Rücktrit möglich ist, fals das neue System ein völliger Flop wird oder so...

_________________
throw up


 
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