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Re: Internat für magische Wesen
Verfasst: Sa 22. Apr 2017, 19:24
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Tiril Saga Thott

Er küsste mich, aber ich wollte ihm alles erklären, ihm beweisen wie sehr ich ihn liebte. Als er sich von mir löste, sprach ich weiter. Meine Gedanken hingen noch an dem Kuss, aber mein Herz wollte reden, alles was mir auf dem Herzen lag wollte ich ihm sagen.
'Hör auf. Hör einfach auf okay? Ich liebe dich. Egal was passiert und ich weiß nicht, was hier gerade passiert, aber etwas ist merkwürdig' sagte er und hielt inne. Ich wollte weiter reden, aber der Blick den er mir entgegnete ließ mich schweigen. Für diesen Moment konnte ich mich nicht rühren, nichts sagen, nichts denken. Ich schaute ihm nur in seine unendlich tiefen Augen und wollte mich, wie vor einer gefühlten Ewigkeit, in ihnen verlieren.
Irgendwie wirken sie so anders als gestern beim Training. So gewohnt...natürlich. Ohne dieses goldene Schimmern in den Augen...
Ich dachte zurück an den Moment als ich in die Augen sah...sie hatten nicht golden geschimmert...es war keine Reflexion der Sonne. Er stand gegen die Sonne. Es war auch kein Gold gewesen was ich gesehen habe. Seine Augen hatten ockerfarbend gewirkt.
Ich ging meine Erinnerungen weiter durch. Blutreiche Ernährung von Vampiren...Jonathan hatte mir nie etwas darüber erzählt. Aber wem konnte man das verübeln, es hatte etwas mit, mein Kopf sträubte sich an den Namen zu denken und ich rümpfte meine Nase..., Kira zu tun.
Ich blickte ins die Leere im Raum. Meine Erinnerungen überschnitten sich, ich sah Ereignisse vor meinem inneren Auge vorbeifliegen. Wie lange musste es her gewesen sein, das ich an dieser langweiligen Eliteschule war. Hatten wir nicht ausführlich über Vampire geredet....aber nichts mit ockerfarbenen Augen...
Ich verstand nicht was hier vor sich ging...
Meine Gedanken überschlugen sich. Mein einziger Wunsch war es doch nur glücklich zu sein. Ich fasste seine Hand, es war ein Instinkt, der nichts mit Liebe zu tun hatte, sondern etwas aus den Tiefen meines Körpers kam. Tiefer als alles andere was ich je gespürt habe. Es fühlte sich normal und überwältigend zu gleich an. Ich wollte seine Hand nicht mehr los lassen, es fühlte sich an, als wären sie miteinander verbunden, auf ganz übernatürliche Weise.
Ich musste an Jace denken. Unsere erste Begegnung im Park...Jerry..., ich dachte zurück an den Maskenball und wie frei ich mich gefühlt hatte, ich sah vor meinen Augen wie Jace beim Trainingscamp geblutet hatte, ich hatte so Angst um ihn gehabt.
Ich saß in Russland, auf einer Fensterbank, ich hätte weit in die Ferne schauen können, schneebedeckte Berge, endloses Grün und blühende Bäume, wunderschöne endlose Natur, aber ich hatte nur Augen für das Bild von Jace. Ich hatte es an meine Brust gedrückt und weinte vor mich hin. Ich wimmerte wieder und wieder seinen Namen, aber kein Gott der Welt erhörte meinen Wunsch und brachte ihn mir. Ich hatte mich so leer ohne diesen feinfühligen, charmanten Vampir gefühlt. Er verstand mich und verurteilte keine Facette meines Ichs. Ich konnte ganz ich selbst sein, ohne mich zügeln zu müssen. Ich liebte ihn mehr als es gut war.
Meine Gedanken sprangen weiter, ich wiederlebte den Moment, als er mich vollends in den Bann zog und wir uns erkannten. Vollkommenheit, Verlangen, tiefste Zuneigung. Egal was sein würde, ich würde ihn lieben.
Als ich aus meiner Trance erwachte, war mein erster Gedanke...ich hatte nun alles mit ihm geteilt, nicht nur ein Bett, eine Wohnung oder mein Leben....sondern auch meine Erinnerungen. Erst jetzt verstand ich was hier vor ging.
Mit strahlenden Augen sah ich ihn unsicher an. Hatte er das gesehen was ich sah? Was würde er sagen? War er bereit gewesen alles zu sehen, meine Seele, meine Gedanken?


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Re: Internat für magische Wesen
Verfasst: Sa 22. Apr 2017, 21:35
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WR: MarieTillion(ID: 325377)
Genevieve Williams

"Nein, das war Löcher in die Luft starren und nachdenken, ein kleiner Unterschied" Dieser Typ war echt sowas von seltsam. Ich erhob mich wieder und wischte die Grasreste, die an mir klebten ab. "Du bist echt bescheuert.", meinte ich schmunzelnd und sah in die Richtung, aus der mein Schwan gerade angeflogen kam. Ich ließ Nevra auf meinem Arm Platz nehmen und drehte mich dann nochmal kurz in die Richtung des Vampirs. "Und das schlimmste ist, dass man dich extrem schlecht einschätzen kann.", fügte ich dem soeben gesagten noch hinzu. "N' bisschen schon. War so ziemlich überall außer im Feenturm, in den Werwolfturm hab ichs nicht weit geschafft" - "Und du? Was spannendes gesehen? Vielleicht nen wütenden Köter?" Es wunderte mich wirklich, dass er so schlecht über die hundeartigen Wesen sprach und dabei eine Wölfin auf seinem Schoß liegen hatte. Noch verwunderlicher war aber, dass seine Äußerungen der Wölfin anscheinend sogar egal waren. "Im Feenturm warst du ja Gestern schon, dank mir.", korrigierte ich Kellan und blickte dann auf die zu schlafen scheinende Wölfin. "Dass du sowas sagst, obwohl du gerade deine Beschützerin, eine Wölfin, auf deinem Schoß schlafen lässt." Mein Blick wanderte zu Kellan. Anstatt weiter darauf einzugehen, zuckte ich nur die Schultern und wendete mich dann Nevra zu. "Und was ist so wichtig, dass du dich aus deinem gemütlichen Nest herausbewegst?" Skeptisch betrachte ich den Vogel. "Es ist wieder so weit.", krächtzte er. Nein...

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Re: Internat für magische Wesen
Verfasst: Sa 22. Apr 2017, 22:36
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WR: Lunaka(ID: 299156)
Kellan Kyle

Ich gluckste bloß belustigt und fuhr mir dann durch die Haare. "Danke das du so nett bist", meinte ich ironisch und beobachtete skeptisch den Schwan der sich auf der Fee niederließ. Und das schlimmste ist, dass man dich extrem schlecht einschätzen kann. Das ließ mich mit den Schultern zucken. "Wär doch langweilig wenn man jeden meiner Schritte vorhersehen könnte", so langsam verstand ich nicht ganz was die junge Fee eigentlich von mir wollte. Nicht das sie mir nicht sympathisch war. "Ja das war ich allerdings. Und da werd ich auch erst einmal nicht mehr reingehen", meinte ich bestimmt. Dass du sowas sagst, obwohl du gerade deine Beschützerin, eine Wölfin, auf deinem Schoß schlafen lässt. Augenblicklich versteifte ich mich und stoppte mitten in meiner Bewegung und warf der Wölfin unter mir einen Blick zu. Lexy erhob sich und streckte sich ehe sie die braunhaarige vor sich anblickte. "Ich kann mich selbst wehren wenn es mich stören sollte, aber danke Genevieve. Außerdem meint er das sowieso nicht ernst", gab die Wölfin von sich und setzte sich dann neben mich auf ihren Hintern. Verräterin. "Ich hab dich auch lieb Lexy", antwortete ich. "Da bin ich wohl die einzige Ausnahme", mit diesen Worten machte sie sich davon und ließ mich Kopfschüttelnd zurück. Und was ist so wichtig, dass du dich aus deinem gemütlichen Nest herausbewegst? Es ist soweit. Erstaunt beobachtete ich wie die Fee plötzlich total blass und geschockt schien. "Was ist soweit?", fragte ich und legte den Kopf schief ehe ich mich aufrichtete und ein Grashalm von meiner Jeans zupfte.

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Re: Internat für magische Wesen
Verfasst: So 23. Apr 2017, 00:00
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WR: MarieTillion(ID: 325377)
Genevieve Williams

Noch bevor ich Antworten konnte begann mein gesamter Körper an zu krampfen. Mit aller Kraft versuchte ich noch irgendwie wegzurennen, damit Kellan sich das nicht mit ansehen musste, schaffte es allerdings nur bis hinter einen Busch. "Guck weg und halt dir die Ohren zu, wenn du nicht taub werden willst.", rief ich Kellan zu, solange ich noch die Kontrolle über meine Stimme hatte, die kurz nachdem ich ihn gewarnt hatte zu kreischen begann. Vom Ansatz bis in die Spitzen begannen meine Haare sich erneut schwarz zu färben. Bei der Verwandlung meiner Hände, presste ich meine Lippen und Augen zusammen. Tatsächlich war diese Verwandlung - anders als bei anderen Feen - schmerzhaft. Als ich meine Augen wieder öffnete hatten sie sich bereits in ihr übliches blutrot gefärbt. Die Kleider, die ich eben noch angehabt habe, waren nun nicht mehr als Fetzen. Dennoch bedeckten sie die nötigsten Bereiche. Meine Verwandlung war vollendet und auch die Kontrolle über meine Stimme hatte ich zurück. Vorsichtig blickte ich über den Busch hinaus und sah, dass Kellan noch immer dort stand, ich verschwand jedoch wieder hinter dem Busch und ließ mich dort auf dem Boden nieder. "Ich hoffe dir sind die Ohren nicht abgefallen... Gott wie ich das hasse.", teilte ich Kellan mit und wartete nun auf meinen Schwan, der ganz langsam um die Ecke gewartschelt kam. "Wo? Wer?", fragte ich Nevra genervt. "Glücklicherweise nicht weit von hier. Enkel der Großcousine dritten Grades.", beschrieb Nevra mir mein nächstes Opfer. "Ein Kind?", fragte ich entsetzt. Nevra schwieg erst, er wusste genau, wie sehr ich es hasste, die Verluste von Kindern anzukündigen. "Ja...", murmelte er leise. "Oh nein...", seufzte ich mit weinerlicher Stimme und legte mich zurück ins Gras. Die Tränen liefen mir bereits über die Wangen, das war jedoch normal, in dieser Gestalt war ich ein wenig überemotional.

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Re: Internat für magische Wesen
Verfasst: So 23. Apr 2017, 09:52
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WR: Lunaka(ID: 299156)
Kellan Kyle

Verdutzt trat ich einen Schritt zurück als die Fee plötzlich Schmerzen zu haben schien, ehe sie hinter das nächste Gebüsch raste. "Genevieve?", rief ich ihr fragend hinter her. Guck weg und halt dir die Ohren zu, wenn du nicht taub werden willst. Taub? Wieso sollte ich- . Als ein lautes Kreischen ertönte glaubte ich das mein Kopf anfing zu platzen. Ich presste meine Handflächen an meine Ohren und wartete bis endlich wieder Ruhe herrschte. Als mein Gehör sich endlich wieder beruhigt hatte, schüttelte ich den Kopf um auch das letzte Pfeifen in den Ohren loszuwerden. Ich hoffe dir sind die Ohren nicht abgefallen... Gott wie ich das hasse. "Nein alles gut", gab ich von mir. Jedoch schien die Fee sich immer noch nicht zeigen wollen. Ihr Schwan folgte ihr und dann redeten die beiden über Dinge, die mir mehr als rätselhaft erschienen. "Ähm, Genevieve? Was machst du denn die ganze Zeit dahinten?", rief ich ihr zu und machte Anstalten näher zu kommen.

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Re: Internat für magische Wesen
Verfasst: So 23. Apr 2017, 16:58
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WR: MarieTillion(ID: 325377)
Genevieve Williams

Erleichtert atmete ich auf, als mir Kellan versicherte, dass er sein Gehör von meinem gekreische nicht verloren hatte. Er schien jedoch ein wenig verwirrt, verständlich. Er hatte wahrscheinlich gedacht ich wäre auch so eine "Blumenfee" die auf ihrem Einhorn durch die heile Welt ritt. "Ähm, Genevieve? Was machst du denn die ganze Zeit dahinten?", fragte er mich schließlich. Ich hörte seine Schritte, wie er näher kam und blickte in die Richtung, aus der er kam und schnell stand er nur noch wenige Meter von mir entfernt. "Nein. Bitte komm mir nicht näher. Sieh mich nicht an.", flehte ich Kellan an und versuchte in die entgegengesetzte Richtung zu schauen und meine Hände zu verstecken. So sah er nur meine schwarzen Haare, meine totenbleiche Haut und ein paar Kleiderfetzen. "Ich... muss gehen.", murmelte ich leise, stand auf und konnte dabei nicht verhindern, dass meine Krallen für ihn sichtbar wurden. "Vielleicht sehen wir uns später...", fügte ich dem noch leise hinzu und rannte dann davon. Nevra folgte mir in den Wald hinein und leitete mir dann schließlich den Weg bis zu dem Mädchen, dessen Tod ich ankündigen musste.

[Zeitsprung]

5 Stunden lang hatte ich nun geweint und geheult, bis der Auftrag endlich für erfüllt angesehen wurde. Während des Prozesses der Ankündigung hatte Nevra sich verzogen. Auch er konnte diese Heuler- und Kreischerei kaum ertragen und blieb nur in äußersten Nöten bei mir. Nun allerdings kam er wieder angeflattert und begleitete mich auf meinem Heimweg. "Kinder werden mir wohl niemals egal sein...", murmelte ich emotionslos und erschöpft. Ich hatte nicht einmal mehr die Kraft mich zurück zu verwandeln. Dass mich nun andere in meiner Verwandelten Gestalt sehen konnten war mir völlig egal und die seltsamen Blicke meiner Schüler entgingen mir zwar nicht, interessierten mich jedoch nicht. Ohne ein Wort zu sagen ging ich ohne Umwege auf den Feenturm und mein Zimmer zu. Dort angekommen ließ ich mich auf mein Bett fallen. Augenblicklich verwandelte ich mich von selbst zurück. Erst jetzt hatte ich bemerkt, dass Kellan in meinem Zimmer stand. Meine Augen wanderten kurz zu ihm hin, jedoch ging ich nicht weiter auf seine Anwesenheit ein. Ich war einfach zu erschöpft und schlief schnell ein.

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Re: Internat für magische Wesen
Verfasst: So 23. Apr 2017, 17:26
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WR: Lunaka(ID: 299156)
Kellan Kyle

Nein. Bitte komm mir nicht näher. Sieh mich nicht an. Ich konnte gar nicht wirklich hinsehen, so schnell war die junge Fee verschwunden. Und das blieb sie auch für die nächsten paar Stunden die ich in ihren Zimmer wartete. Ich hatte mir davor noch etwas Blut gegönnt, und schien nun schon Ewigkeiten an ihren Schrank zu lehnen bis sich endlich die Türe öffnete und die Fee eintrat. In dem Moment in welchen sie allerdings ihr Bett berührte war sie auch schon eingeschlafen und ich sank wieder zurück an den Schrank. Genevieve schlief einige Stunden und auch ich schloss irgendwann die Augen während ich darauf wartete das die zierliche braunhaarige ihre Augen wieder öffnete.

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Re: Internat für magische Wesen
Verfasst: So 23. Apr 2017, 17:43
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WR: MarieTillion(ID: 325377)
Genevieve Williams

Einige Stunden schlief ich nun, bis ich meine Augen wieder öffnete. Als ich mich streckte und in meinem Zimmer nach Nevra ausschau hielt erschreckte ich mich extrem, als ich Kellan erblickte. "Kellan!", rief ich, da er anscheinend auch eingenickt schien - im stehen. Augenblicklich öffnete er die Augen. Ich zog meine Decke als Sichtschutz ein wenig höher. "Was machst du hier? Seit wann stehst du da?" Fragen über Fragen. An den gestrigen Tag konnte ich mich nur noch teilweise erinnern und nach dem ich meinen Auftrag erledigt hatte, konnte ich mich an garnichts mehr erinnern. "Nevra?", rief ich meinen Schwan, der sogleich in meine Richtung geflogen kam, wie aus dem Nichts. Als ich einen Blick auf meine Kleidung warf wurde mir allerdings einiges klar. Ich sank wieder zurück in mein Bett und starrte die Decke an. "Hast du mich verwandelt gesehen?", fragte ich und seufzte. "Wenn ja, dann Herzlichen Glückwunsch. Das ist, was ich wirklich bin. Fee ja, aber alles andere als Prinzessin Lillie Fee.", seufzte ich lachend und verdrehte meine Augen.

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Re: Internat für magische Wesen
Verfasst: So 23. Apr 2017, 20:01
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WR: Lunaka(ID: 299156)
Lora Grey

Der junge Vampir trat näher an mich heran und senkte dann seinen Blick auf mich ehe er lossprach. Und was sagt es dann über mich aus, dass ich einer von ihnen bin?. Ich runzelte die Stirn und griff dann nach seiner Hand. "Das ich dich mag und du definitiv mehr bist für mich als nur ein Trainingspartner. Du bist definitiv kein Trainingspartner, aber ich hab einfach wieder etwas Bewegung gebraucht", erwiderte ich und versuchte irgendwie das Ruder umzureißen, wobei mich die Situation innerlich die Augenbrauen hochziehen ließ. Ich wollte ihn wirklich nicht angreifen, aber dauernd scheint es so als würde das Monster das der fremde Vampir früher aus mir gemacht hatte, zwischendurch Besitz von mir zu ergreifen. Zwar waren die Erinnerungen verschleiert oder auch undeutlich, dennoch war ich das gewesen. Irgendwie hatte er mich damals kontrolliert, und irgendwie ergriff mich diese Wut die ich damals verspürt hatte. Ich blickte den jungen Mann vor mir entschuldigend an. "Ich wollte das wirklich nicht Nate. Verzeih mir". Bettelte ich wirklich gerade um Entschuldigung? Ja, anscheinend schon. Der junge Mann schien mir mehr zu bedeuten als es gut war. Ich hatte ehrlich gesagt nicht ganz verstanden was er mit seinen Worten meinte und deshalb versucht mich irgendwie dafür zu entschuldigend das ich ihn doch tatsächlich an der Kehle gepackt hatte.


Kellan Kyle


"Kellan!". Erstaunt riss ich die Augen auf und war in der nächsten Sekunde aufgesprungen ehe ich mich hektisch umsah, aber nichts wichtiges fand. "Was machst du hier? Seit wann stehst du da?". "Ich... sitze hier schon eine ganze Weile", antwortet ich und fuhr mir dann durch die vollkommen zerzausten Haare, schaffte es aber nicht im geringsten sie wieder in Ordnung zu bringen. So als hätte sie nichts an verdeckte sie sich mit ihrer Decke vor mir. Und da sie so gesehen nicht mehr als ein paar Fetzten am Körper hatte, warf ich ihr kurzerhand mein T-Shirt zu und verschränkte dann die Arme vor meinem freien Oberkörper. Zwar hätte ich auch nach einem in ihrem Schrank kramen können, aber das würde ich definitiv machen, kein normaler Mensch würde einfach in einem fremdem Schrank herumkramen. "Hast du mich verwandelt gesehen?. Wenn ja, dann Herzlichen Glückwunsch. Das ist, was ich wirklich bin. Fee ja, aber alles andere als Prinzessin Lillie Fee." Geduldig wartete ich bis sie fertig gesprochen hatte und seufzte dann. "Ich hab schon schlimmeres gesehen. Auch wenn dass zugegeben wirklich...krass war", gab ich von mir und hielt ihr ein Glas Wasser hin, ehe ich mich am anderen Ende des Bettes niederließ, sodass die Matratze unter meinem Gewicht nachgab. "Ich werd gerne so tun als hätte ich das nie gesehen, aber das hab ich nun mal. Ich denke jeder hat so seine Geheimnisse", sagte ich zu ihr und blickte dann ihren Schwarm an. Warum zur Hölle war ich eigentlich gerade so nett? Ich ekelte mich ja beinahe vor mir selbst.

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Me? I“m Mrs. Dean Winchester


Zuletzt geändert von Lunaka am Fr 28. Apr 2017, 22:21, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Internat für magische Wesen
Verfasst: Di 25. Apr 2017, 16:35
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WR: lorelei(ID: 364331)
Mercedes

**Übersprung**
So langsam hatte ich mich, so insofern wie es eben möglich war, nun eingelebt. Ich stand morgens auf und ich half den Fähen bei ihren täglichen Aufgaben. Wie auch schon in meinem Geburtsrudel war alles sehr traditionell angehaucht, doch da ich es nicht anders kannte, regte es mich in keinster Weise auf. Im Gegenteil, zum Teil war ich sogar froh etwas zu haben, dass ich kannte und an dem ich mich festhalten konnte. Schon nach den ersten Tagen hatte ich mich mit einigen der Werwölfinnen angefreundet. Als ich heute in das Hauptzelt eintrat, in welchem die meiste Arbeit, vor allem das Kochen verrichtet wurde, empfing mich das fröhliche Geschnatter der Mädchen. Ein Moment verharrte ich im Eingang und es versetzte mir einen Stich, sie wirkten so sehr wie eine Familie. Es erinnerte mich schmerzlich daran, dass ich keine mehr hatte. „Mercedes!“, rief eine der Fähen, sie war wohl etwa in meinem Alter, sie lächelte breit und winkte mich herbei. Dankbar lächelte ich zurück und gesellte mich zu ihr. Ihr Name war Delilah. Einer der einzigen die ich mir merken konnte. Ein kleines Mädchen, vielleicht fünf, sprang vom Boden aus, es hatte etwas abseits mit einer hölzerneren Figur gespielt. Es lief auf mich zu und ich schloss sie in die Arme und hob sie hoch. Schwarze Locken umrahmten ihren Kopf und ihre großen dunklen, ja fast schwarzen Augen strahlten. Sie hatte etwas engelgleiches mit den langen dichten Wipern, dem kleinen Mund und der lieblichen Spitznase. Die Kleine, Lana, spielte mit einer meiner Locken wärend ich mich wieder den Erwachsenen zu wandte. Jael, die wohl älteste des Dorfes, eine kleine Frau mit langen silbernen Haaren und einem trotz des Alters noch erstaunlich schönem Gesicht mit wachen blauen Augen, erzählt von ihrer ersten Jagd. Sie erzählte von Werwölfen die Mercedes nie getroffen hatte, benutzte Namen, die wohl den meisten hier Fremde waren, doch die Begeisterung mit der Jael berichtete war für jeden greifbar. Lana lauschte nun ebenfalls und spielte mit meinen langen, weißen Locken. Jael war gerade bei dem Teil der Geschichte angekommen, wo sie sich auf ihr erstes Beutetier stürzte, ein Feldkaninchen, als die Zeltwand erneut aufschwang und eine kleine Frau mit dunkelen Haaren und ebenso dunkelen Augen eintrat. Nun herrschte Stille, selbst die alte Jael ließ die Frau verstummen. Ehrfürchtig machte man ihr Platz, von ihr ging eine Kälte aus und ihr langes Haar war streng zurückgenommen. Waheela. Waheela ließ ihren Blick über alle Gesichter huschen und blieb schließlich an meinem hängen. Es kam mir vor, als würde sich ihr Mundwinkel etwas hoch zucken, doch ich konnte mir das auch eingebildet haben. Sie kam zu mir und stellte sich neben mich, sanft legte sie ihre Hand auf meinen Arm. Es fiel mir schwer nicht durch die ungewohnte Nähe zusammenzuzucken, doch ich schaffte es und unterdrückte jegliche Gefühle. Mit einem Nicken bedeutete sie mir ihr zu folgen, dann verschwand sie und das Geschnatter setzte wieder ein. Ich setzte Lana ab, wuschelte ihr kurz über den Kopf. Ich sah ihr nah wie sie zurück zu ihren Puppen lief. Nachdenklich wand ich mich Delilah zu, in Gedanken ging ich schon die verschiedensten Szenarios durch, irgendetwas musste schließlich Waheela zu ihrem Besuch bewegt haben. „Ich bin gleich wieder da…“ Delilah nickte nur und ihr Blick war besorgt, als sie mir nachblickte.
Vor der Hütte stand Waheela, ohne auf mich zu Warten, drehte sie sich um und lief in Richtung des Hauptzeltes. Dem größten und prächtigsten, welches sein Lager in der Mitte, umringt von allen anderen aufgeschlagen hatte. Es war das Zelt des Anführerpaares. Zwar war nun eigentlich Jaromil ihr Anführer und dies sollte meine Unterkunft sein, doch hatten Waheela und Cekarius sich noch nicht von ihrem Heim trennen können oder wollen. Ich war nur eine Fremde, mir stand kaum ein Recht zu, mein oder viel mehr Jaromils Besitz einzufordern. Also hatte ich es des Friedenwillens auf sich beruhen lassen.
„Hallo, meine Tochter“, sagte Cekarius und seine Stimme klang erstaunlich fröhlich. Es schien mir absolut unangebracht solche gute Laune angesichts Jaromils Lage zu haben. Ganz zu schweigen, dass es mir immer noch irgendwie nicht behagte, als seine Tochter zu gelten oder so genannt zu werden. „Setzt dich doch zu mir fuhr er fort und zeigte einladen auf den Stuhl zu seiner Linken, während sich Waheela schweigsam Rechts von ihm niedersinken ließ. Ich nahm seine Einladung oder wohl eher seinen Befehl an und setzte mich auf den Stuhl aus schwerem Eichenholz.

So endlich, nach viel zu langer Zeit komme ich auch mal wieder zum posten... Es tut mir wirklich leid Jolin...

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TirilJaceJaroCedes


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