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Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I WICHTIG S.220
Verfasst: Di 17. Okt 2017, 17:12
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WR: Panpino(ID: 228956)
Tarik Kharja

Tarik?" Ertönte eine Stimme. Jedoch nahm ich dies ehr weniger wahr. Ich hatte den Sitz zurückgelehnt und die Augen etwas zu gemacht. Schließlich war ich schon über vierundzwanzig Stunden auf den Beinen, da durfte ich auch mal kurz die Augen zu machen. Erst sollte einer mal komplett ohne Jetleg so etwas überstehen, aber dafür nahmen ja manche Tabletten oder die ganzen anderen Mittelchen.
"Tarik?" Fragte die Stimme.Die Stimme konnte sich mit sich selber unterhalten. Zumindest wollte ich noch schlafen. Dies war doch auch nicht so viel verlangt. "Mister Kharja." Erklang eine männliche Stimme neben mir. Innerlich wusste ich wohl, dass es nun besser war meine Augen zu öffnen, aber damit konnte ich mich grad nicht auseinandersetzen. "Tarik Kharja!" Sagte sie, war deutlich lauter und beim genaueren hinhören bemerkte ich, dass es eine Handystimme war, meine Adoptivmutter hatte angerufen. Ich liebte es mit ihr zu reden, aber nicht wenn ich Schlafentzug hatte. "Lass mich doch schlafen." Entfuhr es mir noch etwas verschlafen.
"Honey, mach bitte deine Augen auf. Du bist gleich da." Erklärte sie mir mit ihrer sanften Stimme. Kurz gähnte ich und öffnete langsam meine Augen. Ich blinzelte einige Male, ehe ich den Innenraum des weißen Mercedes GLE. An der Freisprechanlage sah ich schon den Namen Isabel und legte schon fast automatisch ein leichtes Lächeln auf meine Lippen. Ein verschlafener Blick fing sich dann Arthur fest. Der grauhaarige Mitarbeiter meiner Adoptivmutter war mittlerweile schon ein sehr guter Freund für unsere ganze Familie geworden. Auf ihn war immer Verlass.


"Was verschafft mir die Ehre?" Fragte ich mit einem leicht müden Ton und fuhr mir durch meine braunen Haare. Schließlich wollte ich nicht wirklich verschlafen auf dem Internat auftauchen. Das würde keinen guten Eindruck machen, aber das würde ich auch nicht zu lassen. "Warum bist du so verschlafen?" Hakte sie fragend nach. Mit meiner rechten Hand öffnete ich das Handschuhfach und nahm das Brillenetui meiner Ray Ban heraus, ehe ich das Fach wieder schloss und laut seufze. "Ich hab geschlafen. Ein wenig schlafen darf ich ja wohl noch oder ?" Entgegnete ich Isabel und öffnete das schwarze Etui.
"Ach Tarik, du brauchst keinen Schönheitsschlaf mehr." Kommentierte sie meine Worte belustigt. Mit einem Lächeln schloss ich für einen kurzen Moment meine Augen und setze anschließend die schwarze Pilotenbrille auf. Wobei diese ja mir gehörte. "Sei nicht so gemein." Erwiderte ich r und lehnte mich gegen die Kopfstütze. Schon wurde es Still, ehe die Frau beherzt anfing zu lachen. Gut, das sie mich so ernst nahm. Tief atmete ich ein und sah aus dem Fenster. "Also was wolltest du von mir?" Fragte ich Isabel und richtete meinen Blick langsam nach vorn.
Das Internat schob sich langsam in mein Blickfeld und ich staunte für einen Moment nicht schlecht. Es sah doch ganz ansehnlich aus. "Ich wollte dir nur nochmal sagen, dass ich dir Infos über einige Ärzte in deiner Umgebung per E-Mail geschickt habe. Damit du Bescheid weißt, wenn du mal wirklich dringend Hilfe benötigst." Wies sie mich an und ich schmunzelte etwas, dass sich ein Mensch mal so Gedanken über mich machte hätte ich niemals gedacht. Arthur schlug den Weg in die Einfahrt ein und ich ließ meine Augen etwas umherwandern. "Ich möchte nur, dass es dir gut geht und das du Anlauf stellen hast, wenn du Probleme hast" Fügte sie hinzu. "Ich danke dir, für alles." Kommentierte ich ihre Worte.
Nebenbei hielt Arthur den Wagen an und machte sogleich auch den Motor aus. "Dann wünsche ich dir viel Spaß!" Entgegnete sie mir. "Wir sprechen uns. Meinte ich noch und legte meinen Finger auf den Knopf zum auflegen. Schließlich erwartete ich noch eine Reaktion von Isabel. "Bis dann." Ich drückte den Knopf und sogleich war die warme Stimme meiner Adoptivmutter verschwunden. Tief atmete ich durch und sah das belustigte Gesicht von Arthur
"Läuft das immer so bei euch ab?" Fragte er mit einem Grinsen auf den Lippen. "Meistens." Erläuterte ich ihm und öffnete die Beifahrertür des Mercedes. "Das ist schön zu hören." Kommentierte er noch keine Aussage und lächelte etwas. Sogleich erhob ich mich aus dem Sitz und fand mich wenige Sekunden später auf dem Boden des Internats wieder. Schell schloss ich die weiße Beifahrertür des Wagens und ging dann gleich Richtung Gebäude. Der kleine alte Mann kam um den Wagen geschlendert und sah zu mir hinauf.
"Auf Wiedersehen, Mr. Kharja. Ich werde das nächste Taxi zum Flughafen nehmen. Ich wünsche Ihnen alles gute und viel Erfolg hier." Erklärte der Grauhaarige mir. Belustigt nahm der Mann die Brille von der Nase. Daraufhin setzte er sich selbst auf, lächelte etwas und nahm mich beherzt in den Arm, ehe er sich seinen Hut aufsetzte und die Tasche von der Rückbank nahm. Anschließend verschwand mein Weggefährte schon und er zauberte mir ein kleines Lächeln auf meine Lippen. Anschließend öffnete ich die Beifahrerintür und kramte mir meinen Informationszettel heraus. Möglicherweise würde dieser mir jetzt helfen.

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Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I WICHTIG S.220
Verfasst: Di 17. Okt 2017, 20:26

Dean Winchester

Die hübsche Brünette bedankte sich bei mir.
"Keine Ursache", meinte ich und lächelte ihr erneut zu.
Sie wendete sich wieder ihrem Getränk zu, zuvor erwiderte sie ein fast schon zaghaftes Lächeln.
Nach einer ganzen Weile, in der ich auch zu meinem Bier gegriffen sowie meine ganzen Snacks erfolgreich verzehrt hatte,
wendete ich mich noch mal der jungen Frau neben mir zu: "Sorry, wenn ich dich störe... aber hast du eine Ahnung, welche Band heute Abend spielt?", dabei setzte ich mein charmantestes Grinsen auf.
Eigentlich wollte ich sie wirklich nicht stören oder gar nerven, aber da wir - wenn auch nur sehr kurz - Augenkontakt hatten, dachte ich mir: "Man kann ja mal fragen."


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Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I WICHTIG S.220
Verfasst: Di 17. Okt 2017, 20:29
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WR: Kaspian(ID: 307588)
Charles Lions
Einen Moment lang begutachtete Dominic die Getränkekarte; eine ziemliche Auswahl - schließlich war die Liste lang. Der Barkeeper hatte derweil den Weg zu uns gefunden und sie wandte sich schlussendlich an diesen: „Ich denke, ich gönne mir heute Abend mal einen Scotch.“, zugegeben ich war es nicht gewohnt, dass eine Dame sich einen Whisky bestellte - aber ich hatte gelernt, dass die Italienerin immer für eine kleine Überraschung gut war. „Einen Cola Brandy für mich, bitte.“, bestellte ich meinen Drink kurz nach der Braunhaarigen. Nichts besonderes; etwas, dass es in Südafrika an fast jeder Bar zu Trinken gab. Nicht zu süß, nicht zu bitter. Ich war quasi damit aufgewachsen, mein Vater schenkte es jedem unserer Gäste auf dem Renngestüt aus. Der Kellner nickte und verschwand so schnell wieder, wie er gekommen war.
Ich schaute dem jungen Mann kurz nach, bevor ich meine Aufmerksamkeit erneut der hübschen Braunhaarigen mir gegenüber widmete. „Du solltest wirklich mehr lächeln, Kleines.“, erwähnte ich nebenbei und zuckte leicht mit den Schultern. „Obwohl beim zweiten Gedanken: lass es lieber, sonst klaut dich mir noch einer weg.“ Sie schien immer noch nicht wirklich begeistert von diesem Festival, auch wenn ihre gelangweilte Miene bereits verschwunden war. Vielleicht half ja das ein oder andere Kompliment - sie waren auf jeden Fall nicht unberechtigt.
Nach wenigen Minuten kam der Barkeeper mit unseren Getränken in den Händen zurück, schob sie uns über den Thresen zu. Und bevor überhaupt ein ‚Dankeschön‘ über meine Lippen kommen konnte, war er auch schon mit dem nächsten Durstigen beschäftigt. Ich schob Dominic ihren Drink zu, bevor ich mich von meinem Stuhl erhob und nach dem Cola Brandy griff. „Lagerfeuer?“, ich zog leicht eine Augenbraue in die Höhe und deutete mit einem kurzen Kopfnicken in Richtung der kleineren Feuerstellen.

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Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I WICHTIG S.220
Verfasst: Di 17. Okt 2017, 21:06
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WR: Quellwasser(ID: 184449)
Dominic Vittoria Olivetti

Nachdem wir beide unsere Bestellungen -wenn man es denn so nennen kann- aufgegeben hatte, verschwand der Barkeeper. Der arme Kerl, so fertig wie er jetzt schon aussah würde er die nächsten zwei Wochen oder länger durchschlafen und nur seine große Liebe würde ihn wecken können. Ich löste meinen Blick von Keine-Ahnung-Was, als ich vernahm dass ich doch mehr Lächeln solle. Ich drehte mich auf meinem Hocker ein wenig in Charlies Richtung um ihn besser ansehen zu können und öffnete meinen Mund um etwas zu erwidern, doch kam mit der, naja mehr oder weniger junge, Mann zuvor. „Obwohl beim zweiten Gedanken: lass es lieber, sonst klaut dich mir noch einer weg.“ Mit den Worten entlockte er mir dann doch ein Lächeln, aber das tat er irgendwie immer wieder. Idiot, nicht mal in Ruhe schmollen durfte man. „Das wollen wir ja nicht, nicht wahr?“, waren darauf meine Widerworte.
Und da kamen auch schon unsere Erfrischungen angeflogen, für die ich mich nicht einmal bedanken konnte da einfach zu viel zu tun war. Naja. Ich griff nach meinem Glas, antwortete mit einem kurzen „Lagerfeuer.“ und war schon von meiner Sitzgelegenheit gerutscht. Es war zwar nicht unbedingt kalt, aber ich war nun einmal eine Frau. Ich durfte frösteln. Wärmer anziehen? Könnte ich, aber 'vorhin war mir ja noch nicht kalt' und jetzt war ich zu faul. Mir würde schon noch warm werden, spätestens durch meinen Scotch.

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Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I WICHTIG S.220
Verfasst: Mi 18. Okt 2017, 12:11
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WR: Assamina(ID: 274959)
Stefanie Aurora Jason

Die Sonne stach überraschenderweise ziemlich warm durch das Fenster hinein. Kurzerhand klappte ich die Sonnenblende von meinem Auto herunter und setzte mir meine schwarze Sonnenbrille auf die Nase. Nun war von meinem Gesicht nur noch mein Mund und meine Nase sichtbar. Was für ein herrliches Oktoberwetter. Wer rechnete schon damit, dass wir dieses Jahr noch so einen wunderschönen Herbstmonat bekommen wurden?
Nahezu geräuschlos fuhr ich die Hauptstraße entlangen. Außer den Motorgeräschen war nichts zu hören. Auch aus dem Pferdanhänger kam kein Ton heraus. Mein Hengst benahm sich mal wieder vorbildlich. Mir schlich bei dem Gedanken an mein Pferd ein Lächeln übers Gesicht.
Mittlerweile waren wir schon eine ganze Weile unterwegs. Glücklicherweise dauerte unsere Reise nicht mehr sehr lange. Nur noch wenige Kilometer und wir waren wieder Zuhause. Naja, so indirekt Zuhause. Aber das Gut Iyllenburg war nun einmal übergangsweise unser Wohnort.
Eine viertel Stunde später lenkte ich mein Auto durch das große Eingangstor hindurch und fuhr die lange Einfahrt entlang. Auf dem Hofgelände hielt ich schließlich an. Mit einem einzigen Handgriff brachte ich den Motor zum Schweigen und ließ den Schlüssel aus dem Zündschloss heraus gleiten. Mein Fahrzeuggespann war nicht das einzige, welches vor den Stallgebäuden stand.
Kurz dachte ich eindringlich nach. Es hatte sich während meiner Abwesenheit nichts verändert. Eine ganze Weile war ich unterwegs gewesen. Aber jetzt war ich wieder da. Die Turniersaison war für dieses Jahr beendet. Erst im Frühjahr ging es wieder weiter. Dann wenn die neue Saison begann. Ich war mit unseren Leistungen vollkommen zufrieden. Glory und ich hatten endlich etwas Geld verdient, sodass ich die ausstehenden Verbindlichkeiten und Rechnungen von meiner Stute begleichen konnte. Zudem konnte ich noch etwas Geld zur Seite legen. Nur leider hatte das ganze auch seine Nachteile. Die ganze Zeit unterwegs, jede Woche wo anders und meine Stute in den Händen von Fremden. Aber ich hatte keine andere Wahl gehabt. Zwischendurch erbot sich sogar die ein oder andere Möglichkeit, Jungpferde für Pferdezüchter in Springpferdeprüfungen vorzustellen. Natürlich waren die Preisgelder hierbei nicht sehr hoch, aber sie deckten immerhin die Start- und Nenngelder ab. Glücklicherweise hatte das Internat so einen guten Ruf.
Kurz atmete ich tief durch, ehe ich die Wagentüre öffnete und Ausstieg. Wie sehr hatte mir doch mein fester Wohnsitz gefehlt und noch mehr meine Stute. Hoffentlich machte ihre Verletzung endlich Fortschritte. Ich wollte gar nicht mehr daran zurück denken, was ich die letzten Monate, bald schon Jahre für Pech hatte. Besser gesagt Fara hatten Pech gehabt. Zweimal ein Sehnenschaden und das jedes Mal am gleichen Bein. Damit war nicht zu Spaßen. Zumal immer noch irgendwas anderes hinzu gekommen war.
Nebenbei schlug ich die Fahrertüre zu und lief zum Pferdeanhänger. Ich öffnete die Seitentüre und parallel dazu streckte Glory auch schon seinen Kopf zur Öffnung heraus. "Wir sind wieder zu Hause mein Schatz." Meinte ich zu meinem Pferd, während ich ihm über den Kopf streichelte. Anschließlich löste ich den Anbindestrick von seinem Halfter. Als nächste öffnete ich die Rampe vom Anhänger und entfernte den Holmen hinter meinem Pferd. Problemlos ließ sich der Rappschimmel nun entladen, während ich nach seinem Führstrick griff. Der Hengst blieb brav neben mir stehen, sodass wir führ einen kleinen Augenblick das muntere Treiben auf dem Hof betrachteten.

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Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I WICHTIG S.220
Verfasst: Mi 18. Okt 2017, 14:07
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WR: Lunaka(ID: 299156)
Sky Black

Ich vernahm noch sein Keine Ursache, und das Lächeln das er mir schenkte ehe mir der Barkeeper ein weiteres Bier gab. Danken nickte ich und warf einen kurzen Blick um mich herum. Es wurden immer mehr Leute, jedoch war hier von Fünftklässlern bis 12. Klässlern so ziemlich alles dabei. So fühlte ich mich als Mitarbeiter doch etwas alleine. Vor allem als der Geräuschpegel stieg wurde ich immer unruhiger, strich mir erneut eine Strähne hinters Ohr nachdem sie sich gelöst hatte. Kurz zuckte ich zusammen als ich wieder die Stimme des jungen Mannes vernahm. "Sorry, wenn ich dich störe... aber hast du eine Ahnung, welche Band heute Abend spielt?". Als ich mich ihm zu wandte und das Grinsen sah das er mir schenkte, blieb ich zwar kurz daran hängen glitt dann aber zu seinen grünen Augen hoch die wirklich ziemlich hübsch waren. Sie passten irgendwie zu ihm. "Ich habe keine Ahnung, würde mich selbst interessieren", erwiderte ich schulter zuckend, beruhigte dabei etwas meine angespannten Nerven. "Lust zu schauen wer spielt?", ich deutete etwas weiter weg durch eine Menge hindurch auch ein paar Poster, die man von hier aber nur schwer erkennen konnte und machte mich daran aufzustehen. Kurz zögerte ich, warum hatte ich ihm das nun vorgeschlagen? Eigentlich war das nicht meine Art, jedoch schien er mir nichts tun zu wollen. Und selbst wenn er mir nicht folgen würde, würde ich eben alleine gehen.

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Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I WICHTIG S.220
Verfasst: Mi 18. Okt 2017, 14:13
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WR: Panpino(ID: 228956)
Nathaniel Davison

Es war nicht ungewöhnlich, dass man mich im Umgang mit Pferden vollkonzentriert und absolut bei der Sache erlebte. Doch beim Striegeln kam das dann doch eher selten vor, gerade dann nicht, wenn Man keinen Nerv hatte. An diesem Tag putzte ich das gesprenkelte Fell meines Hengstes allerdings so gründlich und ließ keine einzige Stelle aus, dass sogar Navy sich ab und an zu mir umdrehte und nach seinem Reiter sah. Der Grund für das ganze Dilemma war das eigentlich gar nicht wert. Ich war Mitarbeiter, das beinhaltete manchmal das Vortragen von Themen vor einer Gruppe meist Minderjähriger. Und heute war es genauso, nur dass ich im Gelände auf dem Pferd waren und die schlimmsten Unterstüfler der ganzen Ranch mitnehmen mussten. Die Zwillinge machten nur Unsinn und für meine Worte interessierten sie sich kein Stück. Ihre Ponys waren zwar ziemlich niedlich, aber auch – nein, eigentlich vor allem – Ponys konnten es faustdick hinter den Ohren haben. Der Schein trügte oftmals. Wie bei mir selbst… doch das war ein anderes Thema.
Ich beendete das Striegeln, sah auf die Uhr und strich den Dreck grob mit einer Wurzelbürste ab. Wenn ich auch nur halbwegs pünktlich sein wollte, müsste ich mich jetzt zusammenreißen und endlich satteln und trensen. Zwar hatte ich keine Termine, aber ich wollte nicht den ganzen Tag rumtrödeln. Schließlich wandte ich mich ab und ging in die Sattelkammer. Dort klemmte ich mir das Pad unter den Arm und nahm den schweren Westernsattel auf den Arm. Damit ging ich zurück zu meinem Pferd. Zuerst legte ich das Pad auf seinen Rücken, ehe ich daraufhin den Westernsattel darauf ablegte. Kurzerhand zog ich noch alles mit einem Sattelgurt fest und klopfte den Hals des Pferdes. Daraufhin trenste ich ihn noch und legte ihm die Bandagen an. Der große Hengst legte seine Ohren an und stampfte kurz mit seinem rechten Hinterbein auf. Kopfschüttelnd nahm ich die Zügel in die Hand und ging langsam aus dem Stall hinaus.
Komplett entspannt lief der Hengst hinter mir her und blieb kurz hinter mir auf dem Hof stehen. Ruhig schmiss ich ihm die Zügel über den Kopf , gurtete noch ein Loch nach, ehe ich mir einen Steigbügel angelte und mich vom Boden abstieß. Wenig später landete ich sanft im Sattel und gab dem sondefarbigen Hengst einen leichten Schenkeldruck. Navy ging daraufhin langsam los und schritt in einem guten Tempo über den Hof. Wenig später zog ein Auto samt Anhänger meine Aufmekrsamkeit an sich. Beim genaueren hinsehen erkannte ich diese Person sogar wieder. Was es doch für Zufälle gab..
Ich steuerte das Westernpferd Richtung Hänger und hielt ihn mit etwas Abstand zu dem Fahrzeug an. Daraufhin lehnte ich mich etwas nach vorn und stützte mich auf dem Sattelknauf ab. Der Hengst unter mir kaute auf seinem Gebiss herum und spitzte etwas seine Ohren, ehe er kurz schnaubte. "Ich wusste doch, dass du mir irgendwie bekannt vorkommst." Purzelte es erstmals aus mir heraus und ein kurzes schmunzeln huschte über meine Lippen. "Stefanie..ich wusste gar nicht, das du hier auf dem Internat bist. Zufall würde ich doch mal sagen." Fügte ich etwas belustigt hinzu und richtete mich dann doch etwas auf. Navy ging einen Schritt zurück und schüttelte sein Haupt. "Wir haben uns doch mal im Einkaufszentrum getroffen. Falls du dich daran noch erinnerst. " Meinte ich noch schlussendlich und wartete erstmals auf eine Reaktion der Braunhaarigen.

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Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I WICHTIG S.220
Verfasst: Mi 18. Okt 2017, 18:16
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WR: Kaspian(ID: 307588)
Charles Lions
Kaum hatten die Worte meine Lippen verlassen, thronte ein Lächeln im Gesicht der Braunhaarigen. „Das wollen wir ja nicht, nicht wahr?“, entgegnete die junge Frau meiner Aussage und ich schüttelte leicht den Kopf. Hm. „Mach dir keine Sorgen, dass würde ich ohnehin nicht zulassen.“
Mit einer kurzen Bestätigung folgte mir Dominic in Richtung Feuerstellen. Allerdings war der Weg dahin nicht mehr allzu einfach: das Gelände hatte sich gut gefüllt überall tummelten sich die Angehörigen und geladenen Gäste. Es war gar nicht so einfach sich durch die Menge zu schlängeln.
Ich warf einen kurzen Blick über meine Schultern; um mich zu versichern, dass die Italienerin immer noch in meiner Nähe war. Riskieren meine Gesellschaft für heute Abend zu verlieren würde ich nicht.
Als wir die letzte Hürde - die Tanzfläche - erreichten, griff ich mit der freien Hand hinter mich; tastete nach Dominics Arm, bis ich ihr Handgelenk erwischte und dieses mit meinen Finger umschloss.
Mit etwas Mühe navigierte ich uns durch die tanzenden Menschen, ehe ich auch schon die vielen kleinen Lagerfeuer entdeckte.
Nur noch zwei oder drei Stück waren von ihnen nicht besetzt; für manche war es wohl doch noch zu warm sich an ein Feuer zu setzen. Kurzerhand entschied ich mich für das äußerste von ihnen; dort hätten wir wohl unsere Ruhe - zumindest eine Zeit lang. Erst als ich mit der Braunhaarigen das kleine Lagerfeuer, ließ ich Handgelenk wieder los: zu keinem Zeitpunkt hatte ich wirklich fest zugepackt.
Mit einem leichten Seufzen auf den Lippen ließ ich mich auf einem der mit einer Decke abgedeckten Heuballen nieder und nahm einen Schluck von meinem Drink. Na, hoffentlich begann das nicht später an zu picken.

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DONTWORRYGOAHEAD
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Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I WICHTIG S.220
Verfasst: Mi 18. Okt 2017, 19:23
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WR: Quellwasser(ID: 184449)
Dominic Vittoria Olivetti

Auf meine Aussage meinte sagte Charles nur dass er es nicht zulassen würde dass mich ihm jemand klaute. Als er abermals seinen Kopf schüttelte schmunzelte ich noch etwas mehr, dass tat er dann doch schon ziemlich oft. Er musste echt aufpassen dass ihm das Ding nicht irgendwann vom Hals fiel.
Dann schlugen wir im Gänsemarsch den Weg zu den Lagerfeuern ein, wobei sich der Weg als echte Herausforderung entpuppte. Das Gelände hatte sich, seit ich hergekommen war, verdammt gut gefüllt und ich musste echt darauf achten nicht den Anschluss an Charlie zu verlieren. Dieser warf einen kurzen Blick zu mir nach hinten, was ich nur mit einem flüchtigen Lächeln quittierte. Allerdings verschwand es so schnell wie es gekommen war, als wir die Tanzfläche erreichten, die natürlich proppenvoll war. Und wie es das Schicksal wollte verlor ich immer mal wieder den Sichtkontakt zu meinem neu gewonnenen Begleiter für diesen Abend, was fast darin endete dass mich jemand rücksichtslos wegtanzte. Bevor dass allerdings geschehen konnte legten sich langgliedrige Finger bestimmend aber sanft um mein Handgelenk und der Besitzer navigierte mich geschickt durch die Mengen. Als ich meinte dass dieses umhergeschleiche garnicht mehr aufhören würde, entdeckte ich die Feuerstellen.
Endlich hatten wir diese erreicht und erst jetzt ließ seine Hand von meinem Gelenk ab, einen Augenblick lang spürte ich seinen Griff allerdings noch und zugegeben hinterließ die Berührung ein angenehmes Kribbeln. Aber ich redete mit ein dass es doch immer so war wenn ein Mann eine Frau berührte.
Mit einem erleichterten Seufzer ließ ich mich neben dem Braunhaarigen nieder und stieß mit meinem gegen sein Glas, ehe auch ich mir etwas von meiner Erfrischung gönnte. Der Scotch hinterließ eine angenehme Wärme in meinem Rachen und tat, zusammen mit dem Feuer, alles dafür dass ich nicht erfrieren würde.

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Re: [RPG]Das Reitinternat - Gut Iyllenburg I WICHTIG S.220
Verfasst: Mi 18. Okt 2017, 19:41
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WR: Antonia_-(ID: 343110)
Amina Nathalie Elona Quiston

Ich ritt etwas Schritt da hörte ich schon Pferdehufe die Richtung Dressurplatz immer lauter wurde. Ich hörte dann auch ein Tür frei. Dies bestätigte ich durch ein Nicken. Dabei begann ich ganz langsam die Zügel aufzunehmen. "Du kannst gern bleiben" gab ich von mir als ich recht nah bei der Jungen frau und ihrem Pferd vorbei ritt denn ich sprach nicht sonderlich laut. Sie könne sich gerne zu uns auf den Platz gesellen. Nur nicht zu nah kommen, oder mich auslachen. Sonst war mir das recht. Mich störte es nicht und Chester noch weniger. Chester knirschte etwas auf der Kandare herum und senkte dann den Kopf. Aus unerklärlichen gründen machte er das immer. Ach sollte er doch.

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